Welche Norm definiert die Buchstaben von Bauteilen?

OP #5513577
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Thomas D. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/EN_81346

Thomas D. schrieb:
> Aktuell müsste das die https://de.wikipedia.org/wiki/EN_81346
> sein. Aber
> achtung: Der dortige Buchstabensalat hat nicht mehr viel mit den
> gewohnten R, C und L zu tun.

Vielen Dank

Hat ja wirklich nicht mehr viel zu tun mit den allgemein bekannten 
Bezeichnungen.

Was spricht dafür, diesen Standard bei neuen Projekten konsequent 
durchzusetzen?

Was dagegen spricht ist mich schon ziemlich klar ;)
Gast #5513599
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Wohl eher die https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_40719-2

Trotzdem praxisfremd. Dioden und Transistoren mit 'V' sind mir 
allenfalls nur in irgendwelchen hochnäsigen Siemens-Schaltplänen 
begegnet.
Da sind mir dann schon 'Q' für Transistoren und 'U' für ICs lieber.

Den Vogel schießt ja bekanntlich der OPV nach DIN 40900 ab. Da bekommen 
dann Leute nach mehreren Jahren Berufsschule nen richtigen Schaltplan 
vorgesetzt und können den nicht lesen, weil sie die in der Praxis und 
Industrie geläufigen Symbole nicht vermittelt bekommen, sondern nur, was 
die DIN gerne hätte.
Zeigt mir bitte mal ein Datenblatt, wo der OPV nach DIN 40900 gezeichnet 
wird.
Angehängte Dateien:
Gast #5513611
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Sorry, ich sehe gerade, dass die DIN 40719-2 tatsächlich durch EN 81346 
ersetzt wurde.
Die ist ja noch murksiger!

Bsp.:
'RA' - Widerstand, Drossel, Diode
'KF' - Relais, Transistor, Binärelemente, Verzögerungseinrichtungen, 
Regler, Ein-/Ausgangsbaugruppen, Empfänger, Sender, Optokoppler

Schön, sind ja auch alles fast die gleichen Bauelemente. WTF!?

Ich frage mich nur, wenn bald "Entwickler" nur noch Blockschaltbilder 
malen a la "Verarbeitung von elektrischen und elektronischen Signalen", 
wer entwickelt dann die wirklichen Schaltungen auf Bauteilebene? - Die 
Küstenwache?
Ich bleib dabei: Völlig praxisfremd!
Gast #5513625
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Wenn es nicht so traurig wäre, aber gängige Praxis ist, dass technisches 
Personal, das in Entwicklung und Fertigung versagt, über die 
Qualitätskontrolle dann zum Schluss in die Normenabteilungen wandert, 
von wo aus sie im Verbund der Firmen in Ausschüssen  sinnarme und 
überflüssige Papiere erzeugen. Ausschüsse dieser Art erzeugen halt das, 
was der Name sagt: Ausschuss.

Man denke an die Symbole für Logikbausteine (z.B. in den 
Texas-Pocket-Guides Mitte der 80er). Unser B****-Normen-Fuzzi erklärte 
damals, dass man rein rechteckige Symbole doch schneller zeichnen könnte 
als die Kreiselemente, die man für Gatter brauchte (geht's noch?).
Gast #5513649
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Günter R. schrieb:
> dass man rein rechteckige Symbole doch schneller zeichnen könnte
> als die Kreiselemente, die man für Gatter brauchte (geht's noch?).

Naja, ich persönlich bevorzuge auch die Blöcke für die Logikgatter nach 
IEC 60617-12. Liegt aber vermutlich auch daran, dass dort die 
mathematische Funktion auch im Klartext notiert ist.
Als Eselsbrücke für IEEE Std 91/91a-1991 habe ich mir gemerkt, dass beim 
'UND' das Symbol wie ein 'D' aussieht und beim 'ODER' die Eingänge auf 
eine konkave*) Seite gehen, die wie ein 'O' aussieht. Glücklich bin ich 
aber nicht damit.

Die Perversion wird deutlich beim XOR, wo es mindestens vier 
verschiedene Symbole gibt und eigentlich nur das IEC-Symbol die Funktion 
mit einem mathematischen Operator, nämlich '=' eindeutig beschreibt: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Exklusiv-Oder-Gatter#Symbolik

*) Meine Eselsbrücke für 'konkav': Kann man Kaffee reinschütten.
Moderator #5513655
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Die EN 81346 dient zur Dokumentation industrieller Anlagen, die nicht
nur elektrische, sondern auch mechanische Komponenten, wie bspw.
Rohrleitungen, Wellen, Hydraulikzylinder, Schalldämpfer, Heizkessel,
Druckspeicher u.v.m. enthalten. Die Norm ist zwar prinzipiell auch auf
rein elektrische oder elektronische Systeme anwendbar, aber nicht sehr
gut geeignet, da zu grob.
Gast #5513735
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Yalu X. schrieb:
> Die EN 81346 dient zur Dokumentation industrieller Anlagen, die nicht
> nur elektrische, sondern auch mechanische Komponenten, wie bspw.
> Rohrleitungen, Wellen, Hydraulikzylinder, Schalldämpfer, Heizkessel,
> Druckspeicher u.v.m. enthalten. Die Norm ist zwar prinzipiell auch auf
> rein elektrische oder elektronische Systeme anwendbar, aber nicht sehr
> gut geeignet, da zu grob.

Jupp,
ich hab auch noch in der Berufsschule gelernt, dass man elektrische 
Bauteile mit einem Minus davor kennzeichnet, während ohne Minus es als 
Ortzskennzahl interpretiert wird.
Sinngemäß ist dann 'T-V' die Diode in der Tischlerei.

Hey, das schöne an den Standards ist doch, dass wir so viele davon haben 
xD

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