Powerbank mit >= 20 Ah gesucht

Gast #5514790
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Gewöhnlich liegt am Ausgang einer Powerbank im abgeschalteten Zustand 
ein Pegel von 1-3 V an, um beim Anstöpseln eines Verbrauchers die Last 
zu erkennen und die PB einzuschalten.
Nun habe ich hier eine "Anker PowerCore II 20000mAh" zu liegen, die 
davon abweichend eine Spannung von ca. -3 V mit ein paar µA am Ausgang 
liefert, was für meine Anwendung mehr als störend ist. Eine 
Gleichrichtung bringt zu viele Verluste, ein Kabelziehen ist nicht 
möglich und ein Relais zu groß/umständlich.

Kann jemand eine PB empfehlen, die im Ruhezustand die 'gewöhnliche' 
positive Spannung am Ausgang liefert?
#5514826
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Das klingt seltsam. Meßfehler oder Artefakt durch offene Ausgänge

Was passiert wenn du einen Widerstand als "(Grund)Last" anschließt? 
Irgendwann müssen es 5 Volt werden. Dann den Widerstand maximal 
hochohmig wählen um die Verluste zu minimieren.

Wenn man die Ursache kennt, kann man die negative Spannung eventuell 
auch mit einer Diode kurzschließen.

Bei den Dingern bekommt man nie die Nennkapazität heraus. Bestenfalls 
kann man mit viel gutem Willen sagen, daß es die Kapazität der internen 
Zellen ist, die eine geringere Spannung haben. Dementsprechend weniger 
bekommt man dann heraus. Zusätzlich gibt es noch Wandlungsverluste.

Für eine sinnvolle Empfehlung wäre es sinnvoll die Angwendung zu kennen. 
;-)
Gast #5514852
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Carsten R. schrieb:
> Für eine sinnvolle Empfehlung wäre es sinnvoll die Angwendung zu kennen.

Kein Problem: 
http://mino-elektronik.de/Powerbank/powerbank.htm#PBW-Lader
Die PB soll passiv bleiben und alle paar Tage aufgeweckt werden, um das 
angeschlossene Gerät aufzuladen. Dadurch sind die Verluste am 
geringsten.

Eine negative Ruhespannung wird durch jegliche Elektronik auf ca. -0,5 V 
begrenzt (parasitäre Dioden), was zu Folge hat, daß sich die PB nicht 
mehr aktivieren läßt.
Mit neg. Ausgangsspannung hätte ich bei einer PB nicht gerechnet! Darum 
meine Frage nach einer 'normalen' PB, um nicht wieder eine "Niete" zu 
ziehen.
#5514946
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Nun wird es richtig seltsam. Zu der Ladeschaltung gehört eigentlich ein 
Akku, der nicht eingezeichnet ist. Über die Bodydiode von Q2 müßte 
dieser dann eigentich verhindern, daß der Eingang eine negative Spannung 
aufbaut. Dies würde zwar den internen Akku der zu ladenden Schaltung 
zusätzlich entladen. Aber das wäre ein anderes Problem.

Wie auch immer, die Schaltung hat mit R1 schon eine schaltbare 
(Grund)Last.

m.n. schrieb:
> Eine negative Ruhespannung wird durch jegliche Elektronik auf ca. -0,5 V
> begrenzt (parasitäre Dioden), was zu Folge hat, daß sich die PB nicht
> mehr aktivieren läßt.

Da wäre erst zu klären wo es da hakt. Denn eigentlich kann das nicht 
sein. Wenn R1 über Q1/PB4 eingeschaltet wird, muß die Powerbank 
aufwachen. Ansonsten liegt ein defekt vor. Teste doch mal bitte manuell 
ob die Powerbank aufwacht wenn du ihren Ausgang mit einem Widerstand 
belastest. Vielleicht wird auch einfach nur PB4 bzw Q1 nicht angesteuert 
und damit R1 nicht aktiviert.
#5515200
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m.n. schrieb:
> Carsten R. schrieb:
>> Nun wird es richtig seltsam. Zu der Ladeschaltung gehört eigentlich ein
>> Akku, der nicht eingezeichnet ist.
>
> Bitte den Text dazu lesen.

Habe ich gelesen.

"Nach dieser minimalen Ladezeit werden Powerbank und angeschlossenes 
Gerät sich selbst überlassen, indem die PB solange eingeschaltet bleibt 
bis der Akku des angeschlossenen Gerät aufgeladen ist und der Laststrom 
entfällt."
Gast #5515211
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Erwischt, ich ergänze "des angeschlossenen Gerätes".

Abgesehen von der gezeigten Schaltung existiert also noch eine Powerbank 
und ein angeschlossenes Gerät* mit internem Akku, der nachgeladen werden 
soll.

* = Smartphone, Mobiltelefon, GPS-Tracker, usw.

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