Blaues Licht schadet dem Sehen

Gast #5519838
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Also bei schönem Wetter (blauer Himmel) nicht mehr nach draußen gehen;-)

Es mag ja sein, dass bestimmte Spektren nicht das "blaue" vom Ei sind, 
aber ich gehen mal davon aus, das Herr Evolution, nicht allzu viele 
Fehler gemacht hat.
Es stimmt allerdings, dass man ziemlich viele blinde Hühner treffen 
kann, aber das ist wohl eher metaphorisch gemeint.
Beitrag #5519967 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5520535
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Danke für den interessanten Artikel.

Auch wenn mich "Blaulicht" maßlos "nervt" (von LED's, Autoscheinwerfern 
oder der Polizei), kann ich mir nicht so recht vorstellen, daß es ganz 
generell so schädlich sein soll.

Zufällig hörte ich dazu heute morgen auf BR2
(hier: 
https://www.br.de/radio/bayern2/programmkalender/ausstrahlung-1479720.html 
=> Nah dran: Arbeit bis zum Morgengrauen...)
etwas, das ich auch noch nicht wußte:
Das natürliche Sonnenlicht verändert sich im Laufe des Tages bzgl. 
seiner Licht-Anteile.

Während es ab Sonnenaufgang erheblich mehr Blau-Anteile hat, verändert 
es sich zum Sonnenuntergang hin zu erheblich mehr Rot-Anteilen.
Bei "Blau" reagieren wir Menschen "putzmunter" darauf, während wir bei 
"Rot" "abschlappen".

Schon länger ist das Gegenstand der Forschung:
Aus der Quelle 
https://www.fhv.at/forschung/nutzerzentrierte-technologien/aktuelle-projekte/2016/licht-fuer-die-nachtschicht/
zitiert:
"Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit dem Thema Licht und dessen 
Einfluss auf den Menschen“, erklärt der Leiter des Forschungszentrums, 
Professor Guido Kempter. „Licht ist der Hauptzeitgeber unserer 
biologischen Uhr. Es hemmt die Bildung des Schlaf-Hormons Melatonin im 
Gehirn und der Mensch ist wach. Bei Dunkelheit wird diese Hemmung 
aufgehoben und der Schlaf wird gefördert. Auch die Lichtfarbe spielt 
eine wichtige Rolle: Blaues Licht, dem Tageslicht ähnlich, aktiviert; 
bei rötlichem Licht findet diese Aktivierung nicht statt."

In der Radiosendung wurde diese "Lichtabhängigkeit" unseres Verhaltens 
ebenfalls genannt.
Sowie weiterhin, daß aktuell in BMW-Nachtschichten mit 
Bundes-Förderungs-Mitteln Lichtverhältnisse simuliert werden, die von 
ihren farblichen Lichtanteilen her dem natürlichen Tagesablauf 
(Sonnenlicht-Veränderung)entsprechen sollen.

Was da genau simuliert werden soll, entzieht sich meiner Kenntnis.
Rotlicht allerdings wohl kaum. ;)

Grüße
#5520594
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A. P. schrieb:
> Hier gehts nicht darum, wie das Licht aussieht - es geht ums
> "unsichtbare".

Je kurzwelliger das Licht ist - egal, ob sichtbar, oder nicht -, um so 
stärker wird es auf dem Weg durch die Atmosphäre gestreut. Ob bei 
Sonnenaufgang, oder -untergang ist egal, es kommt auf einzig den durch 
Luft zurückgelegten Weg an.
Beitrag #5520640 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5520748
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Uhu U. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Während es ab Sonnenaufgang erheblich mehr Blau-Anteile hat
>
> Dann sieh dir mal einen Sonnenaufgang an. Der ist nicht weniger rot, als
> der Sonnenuntergang.

Wer nicht um 4Uhr früh mal aufstand, weiß nicht, was das ist:
Das "Morgen-Grauen". ;)
Blutrot geht die Sonne m.W. nicht auf bzw. dauert die "rote Phase" 
abends länger als morgens.
Zugestanden dabei:
Lebenslang hatte ich wenig Lust dazu, mir das mal im Winter anzusehen.
>
> Die Blauanteile werden um so stärker heraus gefiltert, je weiter das
> Licht durch die Atmosphäre muss.

Unsere Erde kreist um unsere Sonne in unterschiedlichen Abständen zu ihr 
und dreht sich dabei (konstant).
Was bedeutet, daß die "Winkeleinstrahlung" der Sonne auf die Erde 
unterschiedlich sein muß, weil keine kreisförmige Umlaufbahn der Erde 
vorliegt.

Folglich kann es nur eine einzige jahreszeitliche Konstellation geben, 
bei welcher "Rot" morgens/"Rot" abends identisch sein kann.

Wenn wir uns darauf einvernehmlich einigen können, bleibt nur noch die 
Frage übrig, zu welchen Jahreszeiten welche 
"Blau-Einstrahlung"/"Rot-Einstrahlung" überwiegend ist.

Ich denke jedoch nicht, daß es letztendlich bei subventionierten 
Forschungs-Vorhaben darum geht.
Sondern nur darum, feststellen zu können, wie sich 
Blaulicht-/Rotlicht-Einwirkung auf Menschen bzgl. ihrer 
Leistungsfähigkeit verhält.
Hat man das definitiv festgestellt, weiß man auch ganz genau, wie man 
uns Menschen per Licht "auf Trab" bringen oder auch "ermüden" kann.

Welches Interesse sollte jedwedes Unternehmen daran haben, seine 
Mitarbeiter per Licht-Einstrahlung ermüden zu wollen?

Jaja - Forschung ist "wertfrei".
Es darf dabei gelacht werden.
Das Jahrtausende alte Prinzip:
"cui bono" ist immer noch unverändert das "Maß der Dinge".
Und daran wird sich auch niemals etwas verändern (können).
Bestenfalls hinsichtlich eines "Interessens-Ausgleiches".

Denke, Joe Käser ist da vorbildlich auf dem besten Weg dazu, das tun zu 
können.
Ganz im Gegensatz zu "Trumpel-Tieren" o.ä., die zu nichts weiter in der 
Lage sind, als "Porzellan zerschlagen" zu können.
Und sich keineswegs dessen bewußt zu sein scheinen, daß in letzter 
Konsequenz niemand mehr bereit dazu sein wird, mit ihnen Verträge 
schließen zu wollen.

"Pacta sunt servanda"!
Ebenfalls Jahrtausende alt.
Und nicht mal ein gewählter Präsident der USA vermag es, dieses Prinzip 
"außer Kraft" setzen zu können!
Es sei denn, er riskiert es, als Antwort darauf:
"Ami go home" zu bekommen.

Grüße
#5520977
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L. H. schrieb:
> Wer nicht um 4Uhr früh mal aufstand, weiß nicht, was das ist:
> Das "Morgen-Grauen". ;)

Man muss dazu nicht früh aufstehen - es reicht, die Nacht durchzumachen…

> Blutrot geht die Sonne m.W. nicht auf bzw. dauert die "rote Phase"
> abends länger als morgens.

Das ist falsch. Der Sonnenaufgang ist nicht weniger rot und auch nicht 
schneller, als der Sonnenuntergang.

https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenr%C3%B6te
#5521096
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L. H. schrieb:
> Wenn wir uns darauf einvernehmlich einigen können

Können wir nicht. Gönn dir einfach mal den Anblick eines Sonnenaufgangs 
bei schwach bewölktem Himmel - es lohnt sich schon in der Ebene und auf 
einem Berg ist es ein Erlebnis…

> Folglich kann es nur eine einzige jahreszeitliche Konstellation geben,
> bei welcher "Rot" morgens/"Rot" abends identisch sein kann.

Was für ein abgehobener scholastischer Quark…
#5521118
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Uhu U. schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenr%C3%B6te

Uhu U. schrieb:
>> Blutrot geht die Sonne m.W. nicht auf bzw. dauert die "rote Phase"
>> abends länger als morgens.
>
> Das ist falsch. Der Sonnenaufgang ist nicht weniger rot

Das kommt auf die Wetterlage an.
Die Rotfärbung wird nicht unmaßgeblich durch die Feuchtigkeit der 
Luftschichten beeinflusst, die das Sonnenlicht zu durchqueren hat.

Wenn im Osten trockene Luft vorherrscht und vom Westen feuchte Luft naht 
(was eine häufige Wetterlage bei uns in Nordeuropa ist, West -> feuchte 
Luft vom Atlantik, Ost -> trockenes Kontinentalklima), dann erscheint 
das Abendrot "röter" bzw. intensiver als das Morgenrot.
Daher auch die Bauernregel "Abendrot, schlecht Wetter droht".
"Morgenrot, gut Wetterbot" heisst, die Kaltfront incl. der feuchten Luft 
ist jetzt im Osten, und besseres Wetter aus Richtung Westen ist 
wahrscheinlich.
Moderator #5521173
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Dass das blaue Licht von Computerbildschirmen augenschädlich sein soll,
kann ich nicht nachvollziehen. Habe mal nachgemessen: Der absolute
Blauanteil des blauen Himmels ist mindestens 100-mal so hoch wie der
meines Bildschirms mit komplett blauem oder weißem Inhalt. Leute, die
einen großen Teil ihrer Zeit im Freien verbringen (bspw. Landwirte oder
Bauarbeiter), müssten deswegen schon längst blind sein.

Wenn man natürlich meint, eine Stunde lang aus nächster Nähe in eine
weiße 20-W-LED starren zu müssen, darf man sich über anschließende
Augenprobleme nicht wundern ;-)
#5521383
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Rufus Τ. F. schrieb:
> A. P. schrieb:
>> nein, es geht um unsichtbares Blaulich von LCDs
>
> Es gibt kein unsichtbares Blaulicht.
>
> Was auch immer Du da meinen magst, das ist was anderes.

Ups, da hab ich mich wohl verlesen - scheinbar verändert diese Brille 
die Kontraste und filtert UV licht heruas ??
https://gunnar.com/lens-technology/#bluelightsection



War getern schon zu müde...
LG
#5521878
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A. P. schrieb:
> Ups, da hab ich mich wohl verlesen - scheinbar verändert diese Brille
> die Kontraste und filtert UV licht heruas ??

Wieder ein Beweis, dass man Leuten mit "ich hab Physik abgewählt" jeden 
Scheiss andrehen kann.

Wo bitte soll im Monitor  Tablet  Phone UV-Licht herkommen? Die Zeiten 
von quecksilberbasierten CCFLs sind schon einige Jahre vorbei, und 
selbst da kam das UV-Licht nicht durch die Kunststoffschichten. 
Kunststoff hat nämlich meerschdendeels die Angewohnheit, UV-Licht zu 
absorbieren und dabei auch zu fluoreszieren, was man gewiss nicht will.
#5522009
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A. P. schrieb:
>> Wieder ein Beweis, dass man Leuten mit "ich hab Physik abgewählt" jeden
>> Scheiss andrehen kann.

Und nein, ich habe nie Physik abgewählt  (was soll das überhaupt 
heißen??)

Bin sonst in Physik ziemlich gut, suche nur eine Erklärung wofür diese 
Brille gut sein soll.

Edit :
Die ist eindeutig dafür da, um Blaulicht herauszufiltern, nur was ist 
Blaulicht ?
#5522049
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A. P. schrieb:
> Die ist eindeutig dafür da, um Blaulicht herauszufiltern, nur was ist
> Blaulicht ?

Willkommen im Kapitalismus. Die ist erstmal eindeutig dazu da, Geld von 
Deinem Konto abzufiltern und auf das Konto des Herstellers zu 
transferieren.

Ob die auch blaues Licht filtert und wieviel davon und welchen 
Spektralanteil kann man sagen, wenn man ein Absorptions- / 
Transmissionsspektrum der "Gläser" hat. Was der Hersteller aber nicht 
liefert. Stattdessen nur viel Blabla über das angeblich augenschädigende 
blaue Licht.

Nachgewiesen ist Verschiebung des Schlafes durch Verhinderung der 
Melatoninproduktion durch Licht mit hohem Blauanteil. Das ist aber schon 
lang bekannt und wurde in Fabriken mit Schichtarbeit schon im letzten 
Jahrhundert genutzt, durch kaltweiße Leuchtstofflampen.

Für den Computer gibts f.lux, fürs Händi diverse Apps, die den 
Blauanteil tageszeitabhängig senken. Finde ich ganz angenehm, meine 
Monitore stehen gerade bei 4000K, tagsüber bei 6500K.

Der Rattenversuch sagt übrigens genau garnichts. Ratten leben 
üblicherweise da, wos immer dunkel ist. Dementsprechend haben sie eine 
dickere Retina, und können sogar noch UV sehen, der Schutzmechanismus 
des ans Licht angepassten Säugetierauges mit UV-Filterung durch die 
Linse versagt bei ihnen.

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