[S] Signaturanalysator

(Firma: keine) #5522040
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Gib es zu, Du hast wenig bis keine Ahnung von Signaturanalyse. Richtig?

Ohne einen steuernden Rechner der den Patienten in bestimmte Zustände
versetzt und damit die für den SA wichtigen Signale generiert ist ein SA
völlig wertlos. Um diese Steuerprogramme zu erstellen wurden von einem
funktionierenden Gerät die Signaturen aufgenommen. Diese und auch den
Steuerrechner hast Du nicht, damit ist das alles vollkommen absurd, es
wird niemals funktionieren.
Kauf Dir einen Logikanalysator für 15€ und benutze Brain 2.0, damit 
könnte
es was werden.
OP #5522081
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Ich frage einfach, wer mir so ein Gerät verkaufen könnte, weshalb ich es 
brauche, ist erst mal irrelevant.

@ T. K. (Firma: keine):
Um es mal mit Deinen Worten zu sagen:

Gib es zu, Du hast wenig bis keine Ahnung was ein HP3455A ist und hast 
kein Service-Manual dazu? Richtig?

Einfach mal Brain 2.0 benutzen und über den eigenen Tellerand schauen, 
wozu man diese völlig aus der Mode gekommenen Dinger benutzen könnte.

Prinzipiell hast Du recht, aber nicht, wenn das Gerät die Vorausetzungen 
dazu selbst schafft und diese dokumentiert sind.
Ich habe ein kniffliges Problem mit dem Teil, was ich bisher nicht in 
den Griff bekomme und will dazu alle Möglichkeiten ausnutzen, die die 
damalige Technik geboten hat.
Gast #5522092
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T. K. schrieb:

> Gib es zu, Du hast wenig bis keine Ahnung von Signaturanalyse. Richtig?

Lies Dir mal ein paar Grundlagen an bevor Du solche Weisheiten in die 
Welt hinausrotzt.


Ein Signaturanalysator berechnet über eine feste Anzahl von Takten aus 
einem seriellen Datenstrom eine Art CRC und zeigt diese auf einem 
Display an. Dazu bekommt er aus der zu prüfenden Schaltung ein 
Startsignal (meist Reset) und einen Takt (z.B. /PSEN, /M1, SYNC, 
/DTACK). Wenn sich das System deterministisch verhält (weil immer das 
gleiche Programm abläuft), dann ergibt sich für jeden Messpunkt nach dem 
Reset eine eindeutige Signatur.

D.h. man klemmt das Ding gemäß Service Manual an, hält die Spitze an den 
ersten Messpunkt, drückt Reset und vergleicht den angezeigten Wert mit 
der Angabe im Service Manual. Dann kommt der nächste Testpunkt dran, 
usw.

Hier ein Beispiel für Atari Battlezone: 
http://arcarc.xmission.com/PDF_Arcade_Atari_Kee/Battlezone/Battlezone_DP-156-2nd-01B.pdf
Centipede: 
http://www.arcade-cabinets.com/HP5004a_sigs/HP5004a_sig_centipede_MC_millipede.pdf



Ronny: notfalls kannst Du Dir das Ding auch selber bauen. Viel mehr als 
ein Zähler und ein Polynomberechner (Schieberegister und XOR-Gatter) 
steckt da nicht drin.
OP #5528132
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Leider ist offenbar die Zeit vorbei, als diese Geräte wegen fehlender 
Anwendungsmöglichkeiten
massenweise in den Schrott gingen.

Die, die übrig geblieben sind werden für die absolut utopischen 
Liebhaberpreise wie
in "Bernhard D"s ebay-Fund angeboten :-(


@ soul e. (souleye): Wahrscheinlich läufts auf einen abgespeckten 
Nachbau durch Ersatz von
unvollständigen/fehlenden Teilen eines Originals hinaus. Schaltpläne der 
genannten Geräte gibts ja.

Noch ein weiteres Projekt :-( ... ich brauche doch bloss ein Werkzeug 
:-)

Wenn also noch jemand Reste von Boards/Taskköpfen der genannten Geräte 
anzubieten hat,
würde ich mich darüber freuen

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