Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Stellenanzeige mit langer Dauer


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von Felix (Gast)


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Ich beobachte in Jobbörsen wie indeed und steptone, dass manche 
Stellenanzeigen fast schon zwei Jahre da sind und immer mal wieder nach 
15 - 30 Tagen aufgefrischt bzw. hochgepuscht werden.
Die suchen angeblich ab sofort, die Anforderungen sind etwas schwammig 
und immer mit "wünschenswert" und "von vorteil".

Ich selbst bin Freelancer und arbeite nur projektweise für 1 - 2 Jahre 
in einer Firma über Dienstleister.

Aber Kollegen in den Firmen, wo ich war, haben sich da beworben mit der 
Erfüllung aller Anforderung und sogar noch einigen, zusätzlichen Skills.
Ihre Laufbahnen und Referenzen waren ausgezeichnet.
Aber dennoch haben sie Absagen bekommen mit nicht passend oder nicht in 
engere Auswahl genommen.

Kann jemand hier berichten als Mitarbeiter oder Chef von Abteilungen, 
wieso so ein Verfahren so lange dauert, wo doch immer von dynamischen 
und agilen Teams und Unternehmen schwadroniert wird.
Wenn sie so ihre Projekte vorantreiben, dann endet es wie der Flughafen 
BER.

Meine Theorie ist, dass, weil Personaler oft studierte BWL- und 
Marketingleute, sie eine Affinität haben zu alles was online ist. Also 
Jobbörsen und soziale Netzwerke.
Sie wollen Präsenz und Aktionismus zeigen, sich wichtig machen.
Bewerbungen sind für sie "Klicks".
Der Schwachpunkt ist aber, dass hier auch die dazu relativ rationale und 
nüchterne Entwickwlungsabteilungen auch mit drin hängen müssten.

Von daher habe ich keine richtige Erklärung für dieses Phänomen. Es sei 
denn, sie suchen nach einem wie den jungen Fields-Preisträger, der sich 
dazu hinabbegibt, für eine spröde Firma in der Pampa zu arbeiten ohne 
Buschzulage.

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Beitrag #5526128 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Über 80 % der Derartigen Stellenanzeigen sind Reklame ...

Mit dem Motto , wir suchen Leute also geht es uns gut !!!

Fachleute sprechen auch über Human Resource Image (HRI) Anzeigen ...

Für die Personaler eine Routineaufgabe !!!

Beitrag #5526205 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael K. (Gast)


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Die suchen auf Vorrat, erstellen ihre Datenbanken mit Bewerberprofilen 
und greifen drauf zu wenn Anfragen kommen.

Da niemand länger als nötig beim Dienstleiter arbeitet ist das nur Vieh 
mit dem man seine Kohle verdient.
Wenn man erst sucht wenn ein Kunde ab sofort jemanden sucht, kann man 
nicht liefern.
Leb damit, so wird das Spiel gespielt.

Beitrag #5526215 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael K. (Gast)


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Zocker_54 schrieb im Beitrag #5526215:
> Zensur in ihrer höchsten Form,

Wenn ich den Boden wische ist das keine Zensur, sondern Säuberung vom 
Dreck um es unerwünschen Inhalten (Pilzen und Bakterien) schwer zu 
machen.
Was hier erwünscht und was unerwünscht ist, wurde und wird immer wieder 
klargemacht.
Wenn das mal wieder ausufert wird grundrereinigt um dieses Forum in 
seiner grundsätzlichen Funktion zu schützen.
Gut so!

Die Erfahrung zeigt das es um so schlimmer wird je länger man dem 
Treiben tatenlos zusieht.
Wäre das permanente Geheule immer gleich sofort entfernt worden gäbe es 
jetzt vieleicht diese Welle an Heul- und Trollposts nicht.

Ich bin mitlerweile für ein wirklich hartes durchgreifen der Mods um all 
diejenigen zu verscheuchen die sich nur den lieben langen Tag darüber 
ausmähren wollen wie beklagenswert das alles doch ist.

Wir diskutieren hier über technische Probleme.
Nicht immer sachlich aber wer vernünftig fragt bekommt meist eine 
Antwort die ihn weiterbringen könnte.
Dieses Forum erhebt nicht den Anspruch Facebook zu ersetzen oder einen 
repräsentaviven Schnitt durch die Themen anzubieten die Euch 
beschäftigen.
Sucht Euch Foren dafür wo das erwünscht ist.

von Paul (Gast)


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Felix schrieb:
> Ich beobachte in Jobbörsen wie indeed und steptone, dass manche
> Stellenanzeigen fast schon zwei Jahre da sind und immer mal wieder nach
> 15 - 30 Tagen aufgefrischt bzw. hochgepuscht werden.
> Die suchen angeblich ab sofort, die Anforderungen sind etwas schwammig
> und immer mit "wünschenswert" und "von vorteil".


Auch bei internen Stellenanzeigen habe ich das beobachet. Seit über 
einem Jahr ist ne Stelle intern ausgeschrieben. Sowohl ich als auch 
andere fachlich geeignete haben sich erfolglos beworben.

Entweder warten die auf den Mr. Perfekt oder das ist einfach nur ne 
große Verarsche!

Beitrag #5527051 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Niemand (Gast)


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Paul schrieb:
> Auch bei internen Stellenanzeigen habe ich das beobachet. Seit über
> einem Jahr ist ne Stelle intern ausgeschrieben. Sowohl ich als auch
> andere fachlich geeignete haben sich erfolglos beworben.
>
> Entweder warten die auf den Mr. Perfekt oder das ist einfach nur ne
> große Verarsche!

Ganz großer Fehler, wer sich auf interne Stellen von seiner Abteilung 
wegbewerben will, signalisiert doch dass er dort nicht zufrieden ist?
Sowas nennt man Honeypot und die welche darauf reinfallen sind dann die 
welche bei jeder positiven Entscheidung / Änderung hinten runterfallen.

Zum eigentlichen Thema .. der Markt wird beobachtet und die Personaler 
haben auch die Aufgabe das Image der Firma hochzuhalten sowie ständig zu 
pürfen, einfacher als mit solchen Tricks geht das doch nicht!

Felix schrieb:
> Es sei denn, sie suchen nach einem wie den jungen Fields-Preisträger,
> der sich dazu hinabbegibt, für eine spröde Firma in der Pampa zu arbeiten > ohne 
Buschzulage.
glaubst du auch noch an den Weihnachtsmann? Das machen große Firmen u.a 
um ihr aktuelles Personal auch ein wenig unter Druck zu setzen, denn 
unfähige oder unbequeme Leute bekommt man damit ganz schnell ersetzt.. 
so sich jemand für solch einen Zweck anwerben lässt.
Dann noch das Phänomen mit dem Altersausstieg, es wird Nachwuchs 
gesucht, aber nicht sofort, nur welcher Bewerber wird da ewig oder 
länger drauf warten?
Solche Firmen schaut man sich aus der Distanz ein Weile lang an und 
findet dann auch eine Erklärung .. dass es sich dort sicher nicht lohnt 
auf solche Phrasen zu bewerben.

Michael K. schrieb:
> Die suchen auf Vorrat, erstellen ihre Datenbanken mit Bewerberprofilen
> und greifen drauf zu wenn Anfragen kommen.
>
> Da niemand länger als nötig beim Dienstleiter arbeitet ist das nur Vieh
> mit dem man seine Kohle verdient.
> Wenn man erst sucht wenn ein Kunde ab sofort jemanden sucht, kann man
> nicht liefern.
> Leb damit, so wird das Spiel gespielt.
Wo kannst du lesen dass er was von Zeitarbeitsfirmen schrieb oder 
Vermittlern?
Das wäre dann ja der nächste Punkt wo es noch verschärfter zugeht.

von robocash (Gast)


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Die Hochschule Rhein Main ist eine Hochschule der angewandten 
Wissenschaften. Das steht so im hessischen Hochschulgesetz. Für ältere 
Rechtsanwälte ist zusätzlich noch der Begriff Fachhochschule vermerkt. 
In Sachsen wachsen scheinbar schlauere FH Informatiker heran den dort 
wurde was gemacht war in Wiesbaden nicht nötig ist: Das Gesetz hieß mal 
sächsisches Hochschulgesetz und jetzt heißt es Hochschulfreiheitsgesetz. 
Das ist ein Fluchtsymbol. In diesem Zusammenhang wäre interessant ob C# 
als modernere Programmiersprache als Java an FHs und Unis gelehrt wird 
oder wieder nur Java (das auch bald Lizenz kosten wird) Lehrsprache 
bleibt.

In Wiesbaden werden "Unter den Eichen" FH-Informatiker ausgebildet. Den 
Begriff Diplom hat man uns kaputt gemacht, Bachelor-Ärzte und Bachelor 
Rechtsanwälte habe ich noch nicht gesehen. Neuerdings sind also TVÖD 
Arbeitsverträge bei den Absolventen beliebt. Die Hochschule Rhein Main 
schreibt also Stellen aus bei denen die Überschrift nur eine 
mehrstellige Kennziffer aber kein geschriebenes Wort enthält. Sucht auch 
schon einen Monat für einen sofortigen Arbeitsantritt. Wie bei ASTERIX 
und dem Haus das Verrückte macht.

Leider können Informatiker kein Forum bauen wo diese Belange besprochen 
werden. ZDF WISO schweigt sich auch aus. Das Kombinieren der Cookies 
ermöglicht es den Datenfirmen auch Profile über mich anzufertigen. Als 
Schwerbehinderter klebe ich auf eine Stelle fest bei der es keinen 
Tarif, kein Mittagessen und keinen Betriebsrat gibt. Wer aufzuckt wird 
isoliert und geht ein. Ein DDR-Oppositioneller landete mal im 
Untersuchungsgefängnis. "Ich habe laut Schlussakte von Helsinki das 
Recht meinen Wohnsitz frei zu wählen". Darauf der Offizier: "Das ist ja 
schön und gut aber dich hört hier keiner".

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Entweder warten die auf den Mr. Perfekt oder das ist einfach nur ne
> große Verarsche!

Vermutlich eine Kombination von den Beiden !!!

von Monopoli (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Ich bin mitlerweile für ein wirklich hartes durchgreifen der Mods um all
> diejenigen zu verscheuchen die sich nur den lieben langen Tag darüber
> ausmähren wollen wie beklagenswert das alles doch ist.
>
> Wir diskutieren hier über technische Probleme.

Im Forum Ausbildung & Beruf diskutiert man keine technische Probleme.

von Dr.-Ing. Müller (Gast)


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Felix schrieb:
> Kann jemand hier berichten als Mitarbeiter oder Chef von Abteilungen,
> wieso so ein Verfahren so lange dauert, wo doch immer von dynamischen
> und agilen Teams und Unternehmen schwadroniert wird.
> Wenn sie so ihre Projekte vorantreiben, dann endet es wie der Flughafen
> BER.

Das ist sehr komplex und keineswegs strategisch durchgedacht:

- Keiner kümmert sich drum
- Geld für die neue Stelle ist noch nicht freigegeben
- Viel zu tun und deshalb kümmert sich keiner
- Stelle wird als megawichtig beschrieben, ist sie aber nicht
- Urlaubszeit
- Krankheit
- Es werden einfach Bewerbungen und Profile gesammelt, und dann gaaanz 
in Ruhe mal unverbindlich geschaut.
- Der Kandidat steht schon lange fest und arbeitet vielleicht schon, die 
Stellenanzeige ist aber noch offen. Wem juckt's ?
- Wer beschwert sich denn, wenn es lange dauert? Die Bewerber? LOL
- Eine Stellenazeige draußen zu haben ist erstmal gut für den Ruf der 
Firma, also kann man sich Zeit lassen.
- Stellenanzeige ist offen obwohl keiner oder keiner mehr gesucht wird. 
Wer beschwert sich da?
- Es wird nicht wirklich jemanden gesucht, aber vielleicht meldet sich 
Superman und den stellt man doch ein.
- ***

von Heinrich (Gast)


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robocash schrieb:
> Als Schwerbehinderter klebe ich auf eine Stelle fest bei der es keinen
> Tarif, kein Mittagessen und keinen Betriebsrat gibt.

Ich glaube, du solltest eher dankbar sein, diese eine Stelle zu haben in 
deiner Situation. Die Medikamente (Psychopharmaka) haben schließlich 
auch Nebenwirkungen. Du schreibst oft wirr.

von Claus W. (claus_w)


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Für das Phenomen der ewig ausgeschriebenen Stellen ist mir noch eine 
wörtliche Formulierung eingefallen:

"Den Marktwert testen"

Die Firma schreibt eine Stelle aus und zählt regelmäßig die Anschreiben 
pro Zeiteinheit:

- Möglichkeit eins: Immer weniger Anschreiben, der Geschäftsführer wird 
unruhig, schläft schlecht.

- Andere Möglichkeit: Zahl der Anschreiben nimmt zu, der Geschäftsführer 
ist glücklich.

Dinge dieser Art ordnen sicher auch ältere Leiter an, die den ganzen Tag 
keinen Computer sehen (diktieren nur mit dem Diktiergerät). Schon, zu 
hause haben sie ISDN und drei vier Notebooks.

von Lach (Gast)


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robocash schrieb:
> C# als modernere Programmiersprache

Das ist genauso wahr wie dass MS Access ein modernes und gutes 
Datenbank-System ist.

von Märchenonkel (Gast)


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robocash schrieb im Beitrag #5527175 viel Wirres Zeug

Geh mal aus der Sonne die tut dir offensichtlich nicht gut.

von Ich (Gast)


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So eine Stellenanzeige kostet Kohle, mit Ausnahme bei der 
Arbeitsagentur.

Ohne Grund, nur aus Spaß setzt wohl keine eine Stellenanzeige rein.
OK- Geschäftsjahr neigt sich dem Ende zu und es ist noch Geld im Topf 
für Stellenanzeigen, das muss rausgehauen werden.

Das mit dem Marktpreis wurde ja schon erwähnt.

Felix schrieb:
> Aber Kollegen in den Firmen, wo ich war, haben sich da beworben mit der
> Erfüllung aller Anforderung und sogar noch einigen, zusätzlichen Skills.
> Ihre Laufbahnen und Referenzen waren ausgezeichnet.
> Aber dennoch haben sie Absagen bekommen mit nicht passend oder nicht in
> engere Auswahl genommen.

Was haben die als Gehaltsvorstellung angegeben?

Felix schrieb:
> für eine spröde Firma in der Pampa zu arbeiten ohne Buschzulage.

Buschzulage gabs mal für den Osten, jetzt gibt es Buschabzug, wenn man 
dort arbeiten soll, ist ja (angeblich alles) preiswerter dort.

von N. N. (clancy688)


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Felix schrieb:
> Von daher habe ich keine richtige Erklärung für dieses Phänomen. Es sei
> denn, sie suchen nach einem wie den jungen Fields-Preisträger, der sich
> dazu hinabbegibt, für eine spröde Firma in der Pampa zu arbeiten ohne
> Buschzulage.

Als ich meine Masterthesis in einem ausgelagerten Entwicklungsstandort 
eines Tier-1 geschrieben hatte, wollte ich eigentlich bei dem Laden 
bleiben. Der Standortleiter wollte mich ebenfalls übernehmen, aber die 
Personalabteilung des Hauptstandortes sagte nada - Auftragslage war 
gerade nicht so rosig und man man hatte Einstellungsstopp.

Hm ja, doof. Kann man nix machen. Aber dann hab ich durch Zufall mal auf 
die Website des Unternehmes geguckt und... da sind ja stellen 
ausgeschrieben? Für Ingenieure? An dem Standort an dem ich war? 
Seltsam... direkt mal zum Chef gelaufen.

Der war mindestens genauso überrascht wie ich und hat sich leicht 
angesäuert mit der Personalabteilung verbinden lassen und nachgefragt, 
was der Blödsinn soll.

Die Antwort die er bekam: Das wären Fake Stellenanzeigen. Um den 
Anschein zu erwecken, das Unternehmen wachse.

von Werner S. (wernertrp)


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Diese Stellenanzeige ist kein Straßenfeger.
Für Straßenfeger werden keine Stellenausschreibung gemacht.
Das machen heute Maschinen.
(ob die schon autonom fahren ?)
Bei den vielen Absagen die ein Bewerber erhält fallen
die fake-Stellenangebote kaum auf und ins Gewicht.

Beitrag #5528708 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5528712 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cerberus (Gast)


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Werner S. schrieb:
> Bei den vielen Absagen die ein Bewerber erhält fallen
> die fake-Stellenangebote kaum auf und ins Gewicht.

Wie sollte das denn auch gehen?

Viele Absagen? Wunschdenken. Viele AG antworten aus Bequemlichkeit
oder schlicht Angst vor Gesetzesverstößen einfach gar nicht.
Das machen die ein paar mal, dann merken das auch die Bewerber
und weitere Bewerbungen unterbleiben. Warum auch nicht, wenn man
so inhuman behandelt wird. Bewerber sind keine Waren.
Die Wirtschaft gräbt sich so ihr eigenes Grab und zieht auch jene
mit, die es vielleicht ehrlich meinen. So entsteht natürlich leicht
ein Fachkräftemangel und da helfen dann auch keine weiteren Anreize
und kein amtlicher Druck mehr.

Lu R. schrieb:
> Die Antwort die er bekam: Das wären Fake Stellenanzeigen. Um den
> Anschein zu erwecken, das Unternehmen wachse.

Für gewöhnlich erwarten die Unternehmen aufgrund ihres eingebildeten
Rufs Initiativbewerbungen. Bleiben die aus, machen die eben so was.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Bei den vielen Absagen die ein Bewerber erhält fallen die
> fake-Stellenangebote kaum auf und ins Gewicht.

Leider ist es genau umgekehrt , Fachleute gehen davon aus  das 
MINDESTENS 80 % der Stellenanzeigen in Deutschland FAKES sind ...

Schon mal was von HRI Anzeigen gehört ???

von robocash (Gast)


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2010 fand ich mal eine Stellenanzeige der Landesbibliothek in der 
Landeshauptstadt welche der Fachhochschule unterstellt ist als EDV 
Admin. Ich rief an und der Sachbearbeiter fragte wo ich wohl die Anzeige 
gefunden habe. Ich gab ihm die URL. Moment kurz ... so fertig. Ich habe 
es für Sie rausgelöscht. Auf Wiedersehen.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Viele Unternehmen scheinen garnicht speziel zu suchen, um eine Stelle zu 
besetzen, vielmehr scheinen die auf Vorrat zu suchen, um irgendwann, 
wenn wiklich jemand gebraucht wird in Ihrer Kartei nach schauen zu 
können.

Unter'm Strich alles recht bedenklich wegen Datenschutz etc. 
Normalerweise sollte man seiner Bewerbung ein Ablaufdatum verpassen und 
zur Löschung auffordern, wenn dieses Datum erreicht ist.

Und ggf. wäre es auch sinnvoll, wenn der Gesetzgeber Regelungen trifft, 
die es nur dann erlauben Stellen auszuschreiben, wenn man auch wiklich 
vor at diese Stellen zeitnah zu besetzen.

Viele Unternehmer geben die Bewerbersuche an externe ab, das ist 
irgendwie auch so ein no go.

Klar kann sich ein Bewerber auch beim Recutier melden und ihn die Arbeit 
machen lassen, aber bei Verfahren über Mittelsmänner bleibt am Ende 
Kommunikation auf der Strecke. Arbeitskraft wie Fleisch zu handeln finde 
ich allgemein unschön.

Beitrag #5529392 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sven L. (sven_rvbg)


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Zocker_54 schrieb im Beitrag #5529392:
> Kann nur jedem empfehlen das mal zu mache.

Was sich beim Dienstleister als Ware anzubieten?

Kenne das von Leuten aus dem Konstruktionsbereich. Nie wussten die 
wielange sie dort bleiben, dann hat man sich dort eingelebt und schon 
war's wieder rum.

Im besten Falle sind welche vom Verleiher zum Entleiher gewechselt, lt. 
Gesetz muss wohl ab einer bestimmten Beschäftigungsdauer ein Angebot 
über eine Festanstellung vom Entleiher kommen.

Klar für den Entleiher is das ne gute Sache, man kann quasi die Leute 
testen ohne Risiko, sozusagen mit Rückgaberecht. Für einen AN stelle ich 
mir das allerdings unschön vor.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Viele Unternehmen scheinen garnicht speziel zu suchen, um eine Stelle zu
> besetzen, vielmehr scheinen die auf Vorrat zu suchen, um irgendwann,
> wenn wiklich jemand gebraucht wird in Ihrer Kartei nach schauen zu
> können.

Sowas heisst in der Fachsprache Allgemeinanzeige , mit derartigen 
Anzeigen füttert man die Datenbanken , falls , ja falls !!!

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Felix (Gast)
> Datum: 17.08.2018 19:29

Kann Felix beipflichten, hat die Hintergründe schon richtig erkannt.

Hatte heute von einer bekannten Zockerbude für Freelancer einen Anruf,
da wohl Händeringend in ganz Deutschland Leute gesucht und keine 
gefunden werden.

Nun ja, dreißigjährige mit zwei Hochschuldiplomen und drei Fremdsprachen 
die über fünfundzwanzig Jahre Berufserfahrung verfügen und für 35K 
Jahresgehalt eine Inbetriebnahme am Polarkreis mit einer achtzig Stunden 
Woche durchziehen, sind halt schwer zu finden.

Ich kenne Stellenanzeigen die sind unverändert schon fast dreißig Jahre 
geschaltet Meist die letzten Buden mit einer Fluktuation wie im 
Taubenschlag.

An diesen seltsamen Stellenanzeige wirst du nichts ändern. Du kannst nur 
versuchen mit der Zeit ein Gefühl dafür zu entwickeln welche Anzeige 
ernsthaft ist und welche nicht.

Mit der Zeit schaust du dann durch.

Ach übrigens, der Mitarbeiter von der Zockerbude hatte nichts konkretes, 
wollte nur seine Datenbank füllen, muß ja auch seine 
Existenzberechtigung nachweisen.

von Cerberus (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Und ggf. wäre es auch sinnvoll, wenn der Gesetzgeber Regelungen trifft,
> die es nur dann erlauben Stellen auszuschreiben, wenn man auch wiklich
> vor at diese Stellen zeitnah zu besetzen.

Besser man macht es als Genehmigungsverfahren, wie bei Asyl.
Viele Firmen hauen dann ab ins Ausland, wo sie munter so weiter
machen können, wie bisher. Haken dabei ist, dass da dann so mancher
Unternehmer dann mit seiner Gesundheit spielt, wenn er die Leute
verarscht. Dann werden eine ganze Menge die besseren Zeiten hier
schnell vermissen.

Sven L. schrieb:
> sozusagen mit Rückgaberecht.

Aber ohne Rückgeld, versteht sich. Wäre ja noch schöner.
Die Bildung auf ein vom Staat finanziertes unzuverlässiges System
abwälzen, aber von Unternehmerseite nahezu unerfüllbare Ansprüche
stellen geht ja nun auch nicht.

Zocker_54 schrieb:
> An diesen seltsamen Stellenanzeige wirst du nichts ändern. Du kannst nur
> versuchen mit der Zeit ein Gefühl dafür zu entwickeln welche Anzeige
> ernsthaft ist und welche nicht.

Oder man dreht den Spieß um und reduziert die Aussagekraft der
Bewerbung auf das nötigste. Bewertungen, Namen und Noten werden
verschlüsselt (was die Softwerker freut). Dann können die Firmen
mal zusehen, wie Sie Leute bekommen ohne Konzessionen zu machen,
oder Arabisch zu lernen. ;-b

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Cerberus (Gast)
> Datum: 21.08.2018 21:33

> Oder man dreht den Spieß um und reduziert die Aussagekraft der
> Bewerbung auf das nötigste.

Das mache ich schon seit Jahren so.

> Dann können die Firmen mal zusehen, wie Sie Leute bekommen ohne
> Konzessionen zu machen,

Die bekommen ja keine Leute mehr.

Ich bewerbe mich grundsätzlich nicht auf Bewerberportale. Ich möchte die 
Adresse von dem haben der meine Daten bekommt.

Anscheinend machen das noch mehr, aber wohl noch nicht genug. Die haben 
echt Probleme die Stellen zu besetzen.

Ich mache die Bewerberportale-Kindereien jedenfalls nicht mit.

von robocash (Gast)


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Das ZDF hat im Morgenmagazin wenigstens noch Südländer. Sonst nicht so. 
Die ARD ist da kleinkarierter, da gibt es bis auf den nach Luxemburg 
ausgewanderten Ranga Yogeshwar nur Weiße Inländer. ARD ist ein 
Arbeitermedium der Festangestellten, mir Börse vor Acht bei dem um die 
25% Eigenkapital der AGs verhandelt wird welches Geld die Banken nicht 
so schöpfen wie es bei der US Notenbank 2010 publik wurde. 75% der 
Investition gehen an Börse vor 8 vorbei und können von Banken direkt 
gebucht werden. Banken kassieren nachher Zinsen und vorher merkt man die 
Geldschwemme daran, dass das Bismarckbaguette von 2.49€ auf 2.79€ 
steigt. Wäre schön wenn wenigstens die weißen Sprecherinnen im Sommer 
ein wenig Bräune bekämen. Wie Ulli Wickert.

Fitte Inländer besetzen immer im Inland die guten Stellen, am besten 
abgesichert durch die staatliche Kasse die niemals alle wird und stets 
50% einnimmt. Fehlangepasste Inländer müssen im Ausland ihr Glück 
versuchen. Auf Baustellen und mit Mindestlohn.

Appartheid (Farbige haben im Sendestudio nichts verloren, 
Rollstuhlfahrer außer Schäuble und Kohl auch nicht) wird nicht von einem 
Staat als Erlass formuliert, sie schleicht sich allmählich ein.

Wie würden die vielen Muster-Arbeiter reagieren, wenn die ARD von 
internationaler Arbeitersolidarität spricht und gleich vormacht, dass 
die Stellen für Inländer in diesem Haus knapp werden? Ja sicher, 
Politiker gewännen dann eine Wahl aber jeder sieht dass nur wenig Leute 
hingegangen sind und die Stimmzettel muss man ja auch selbst in eine 
wertmindernde Wertstoffmülltonne einwerfen. Ausländer bei der ARD: Als 
Bosnien-Berichterstatter ja, aber bitte das Honorar bei einer deutschen 
Redakteurin abholen.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: robocash (Gast)
> Datum: 22.08.2018 22:20

Schön geschrieben, nur was hat das Ganze mit dem Thema zu tun ?

von Michael (Gast)


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Langlaufende Stellenanzeigen kenne ich von der Klitsche bei der ich 
arbeite.
Wir suchen nie Leute für ein bestimmtes Projekt, sondern wollen einfach 
nur wachsen. Genug zu tun gibt es. Dass wir nicht ruck zuck an unsere 
Grenzen stoßen, liegt wirklich daran, dass sich nicht genug passende 
Leute bewerben, obwohl wir alles andere als in der Pampa sind. Nach dem 
Filter der Chefetage bekomme ich vielleicht so eine Bewerbung in zwei 
Monaten auf den Tisch um das technische Wissen zu bewerten und da muss 
man dann leider gelegentlich auch sofort sagen "nee". Das 
Vorstellungsgespräch und die Gehaltsvorstellung müssen natürlich auch 
noch passen.

von Ralf (Gast)


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Michael schrieb:
> Nach dem
> Filter der Chefetage bekomme ich vielleicht so eine Bewerbung in zwei
> Monaten auf den Tisch um das technische Wissen zu bewerten

Interessant.
Ich hatte, vor einem halben Jahr, mal einer Firma einen bösen Brief 
geschrieben, nachdem ich drei Monate keine Antwort auf meine Bewerbung 
bekommen hatte.

Meine Meinung dazu ist, wenn sich jemand die Mühe macht, eine Bewerbung 
einzureichen. Dann sollte er, in einem angemessenen Zeitraum, eine 
Antwort erhalten. Ggf. eine Absage. Aber monatelang nicht zu Antworten 
ist ein unmögliches benehmen.

Wenn Bewerbungen erst nach zwei Monaten im Fachbereich ankommen, dann 
läuft in eurer Firma etwas falsch.
Sorry
.

von A. (Gast)


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Bei mir hat sich mal jemand nach 5 (!) Monaten nach der Bewerbung 
gemeldet. Es war ein Tier 1 Zuli aus Bayern.

Da hatte ich natürlich bereits bei einem anderen unterschrieben.

von Marx Wolfgang (Gast)


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Ralf schrieb:
> Michael schrieb:
>> Nach dem
>> Filter der Chefetage bekomme ich vielleicht so eine Bewerbung in zwei
>> Monaten auf den Tisch um das technische Wissen zu bewerten
Fast schon "raketen" schnell.

> Interessant.
> Ich hatte, vor einem halben Jahr, mal einer Firma einen bösen Brief
> geschrieben, nachdem ich drei Monate keine Antwort auf meine Bewerbung
> bekommen hatte.
M.M. ist so eine "Firma" für alle Zeiten bei mir "markiert", nicht nur 
als pot. Arbeitgeber, sondern auch als Geschäftspartner!
> Meine Meinung dazu ist, wenn sich jemand die Mühe macht, eine Bewerbung
> einzureichen. Dann sollte er, in einem angemessenen Zeitraum, eine
> Antwort erhalten. Ggf. eine Absage. Aber monatelang nicht zu Antworten
> ist ein unmögliches benehmen.
Ähh, da haste aber nicht verstanden  wer heute "händeringend" gesucht 
ist, es sind die ungelernten Helfer.
https://www.cicero.de/innenpolitik/spurwechsel-cdu-wirtschaft-asylrecht-abschiebung-daniel-guenther-horst-seehofer

> Wenn Bewerbungen erst nach zwei Monaten im Fachbereich ankommen, dann
> läuft in eurer Firma etwas falsch.
> Sorry
> .
Letztens war ich bei einer Firma, deren Management schafft es doch 
tatsächlich Stück für Stück die Belegschaft  in Luft aufzulösen, weil 
sie so inkompetente Führungskräfte sind, dass selbst die 
qualifiziertesten AÜ-Kräfte denen als Fachkräfte nicht genügen.
Mehr noch, der Laden hat eine eigene Firma die ANÜ-Kräfte veleiht.
Da laufen die Leute weg, um bei einer anderen Personaldiestleister
Firma anzuheuern.

Was soll man da noch sagen?

von Heinrich (Gast)


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A. schrieb:
> Bei mir hat sich mal jemand nach 5 (!) Monaten nach der Bewerbung
> gemeldet. Es war ein Tier 1 Zuli aus Bayern.
>
> Da hatte ich natürlich bereits bei einem anderen unterschrieben.

Glückwunsch, immerhin hattest du innerhalb von fünf Monaten schon eine 
Arbeitsstelle gefunden. Das Glück hat nicht jeder.

von Michael (Gast)


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Ralf schrieb:
> Wenn Bewerbungen erst nach zwei Monaten im Fachbereich ankommen, dann
> läuft in eurer Firma etwas falsch.

Ich habe nicht geschrieben, dass die Bewerbung nach zwei Monaten bei mir 
angekommen ist, sondern dass innerhalb von zwei Monaten nur einen 
oberflächlich brauchbare Bewerbung reinkam.

Davon dass die Chefetage zeitnah antwortet, gehe ich aus, kann es aber 
nicht überprüfen.

von Marx Wolfgang (Gast)


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Michael schrieb:
> Ich habe nicht geschrieben, dass die Bewerbung nach zwei Monaten bei mir
> angekommen ist, sondern dass innerhalb von zwei Monaten nur einen
> oberflächlich brauchbare Bewerbung reinkam.

oberflächlich brauchbare ????????????
Wie soll man sich das Vorstellen?

von Michael (Gast)


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oberflächlich brauchbare Bewerbung := eine Bewerbung die der Chef ohne 
tiefes technisches Wissen als potentiell brauchbar ansieht

von Cerberus (Gast)


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Marx Wolfgang schrieb:
> Wie soll man sich das Vorstellen?

Neben den Abschlüssen werden auch noch mal die Noten bewertet.
Meiner Meinung nach Sittenwidrig im Geiste der Gleichbehandlung.

Marx Wolfgang schrieb:
> 
https://www.cicero.de/innenpolitik/spurwechsel-cdu-wirtschaft-asylrecht-abschiebung-daniel-guenther-horst-seehofer

Den Syrer kann ich noch nachvollziehen, aber ist Gambia ein 
Kriegsgebiet?
Schon über die Drittstaat-Regelung dürfte keiner hier einen 
Rechtsanspruch
haben.
Das der Härke da keinen Deutschen gefunden haben will, ist doch auch
nur vorgeschoben. Die Stellen haben nie das Licht der Welt erblickt,
weil der Arbeitgeber Zuschüsse erwartet (und vermutlich auch bekommen)
hat, dabei kann er sich die Löhne bei dem Gewinn doch locker leisten.
Selbst den Staplerschein müssen die Kandidaten gleich mit bringen.
Das ist eben das Problem, wenn Jobs nicht Genehmigungspflichtig und
somit Kontrollierbar sind.
Diese weichgespülten Auflagen, sitzen die AG einfach aus.
Die fantastischen Vier sind sicher auch viel Dankbarer, als
jeder Deutsche. Dafür gibts dann vier Hartzer mehr.

von Felix (Gast)


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Was sonst noch Gründe für nicht ehrlich gemeinte Stellenanzeigen sein 
könnten ist die Sondierung und Informationssammlung. Legal aber 
unehrlich.

Durch die vielen Lebensläufe, Arbeitszeugnisse und Skills der Bewerber 
sieht der Abteilungsleiter, wie in anderen Betrieben entwickelt wird und 
was die aktuellen Skills sind, die zukünftige Bewerber drauf haben 
sollten.


Wir leben im Zeitalter der Datensammlung und Informationsgewinnung mit 
halblegalen und unlauteren Methoden.
Was Google und Apple professionell und hochskaliert machen, wird von 
Firmen mit Stellenanzeigen betrieben.

von Ich (Gast)


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Hat einer von Euch schon mal eine Firma angeschrieben, bei der Ihr Euch 
vor Monaten beworben habt, mit der Bitte Euch von der Bewerberliste zu 
streichen?

Mit der Begründung, Firmen, die mehr als 6 Monate brauchen, um auf eine 
Bewerbung adäquat zu reagieren, möchte man nicht arbeiten.

Oder wäre das zu direkt?

Zu viel Arbeit für eine lahmarschige Firma, die sich eh nicht mehr mit 
einem positiven meldet?

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Ich (Gast)
> Datum: 24.08.2018 18:58

Hatte mich 1996 mal bei einer Firma beworben, noch Papier-Format.

2009 bekam ich dann meine Papiere zurück mit einer Absage, das die 
Stelle zwischenzeitlich besetzt wurde.

2017 wollte ich mich für die Rückgabe meiner Bewerbungsunterlagen 
bedanken, kam aber zu spät, die Firma war zwischenzeitlich den Weg alles 
irdischen gegangen.

Kein Witz !

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> 2009 bekam ich dann meine Papiere zurück mit einer Absage, das die
> Stelle zwischenzeitlich besetzt wurde.

Sowas kommt schon mal vor !!!

von Cerberus (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> 2009 bekam ich dann meine Papiere zurück mit einer Absage, das die
> Stelle zwischenzeitlich besetzt wurde.

Die Bewerbung dem Altpapier zuzuführen war dehnen wohl nicht koscher?

Gab es da vor Jahren nicht mal einen Skandal mit Papieren die in einem
frei zugänglichen Altpapier-Container jeder raus fischen konnte?

Ich selbst habe mal vor Jahrzehnten Bewerbungsmappen aus einem
Papiercontainer von einem bedeutungslosen Reisebüro erbeutet.

Interessante Lektüre, die solche asozialen Arbeitgeber gar nicht
verdient haben. Das sind wirklich die Letzten, denen man solche
sensiblen persönlichen Unterlagen bereit stellen sollte, da die
sowieso keine Verantwortung übernehmen. Und alles nur um später
ein fragwürdiges Arbeitszeugnis zu bekommen, dass vermutlich eh
missbraucht wird.
Ich hab die Dinger dann sachgerecht entsorgt und zwar mit einem
Schredder.

von Marx W. (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: robocash (Gast)
>> Datum: 22.08.2018 22:20
>
> Schön geschrieben, nur was hat das Ganze mit dem Thema zu tun ?

Was halt wirres Zeug mit Sinn und  Zweck zu tun hat, 0,nix%!

von Marx W. (Gast)


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Cerberus schrieb:
> Das der Härke da keinen Deutschen gefunden haben will, ist doch auch
> nur vorgeschoben.
Der Härke sitzt ja auch für die Grünen im Gemeinderat, sollte man auch 
dazu sagen.

Aber mal ehrlich:

Für 2000€ Brutto?

Lediger hätte da 1390€
Verheirateter bekäme da 1580€

Da muß man schon noch bei den Eltern leben, oder die Wohnung fast 
"umsonst" haben.
Und wer hat schon als "Biodeutsche" Kartoffel sowas?

von Markus (Gast)


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Cerberus schrieb:
> Die Bewerbung dem Altpapier zuzuführen war dehnen wohl nicht koscher?
>
> Gab es da vor Jahren nicht mal einen Skandal mit Papieren die in einem
> frei zugänglichen Altpapier-Container jeder raus fischen konnte?
>
> Ich selbst habe mal vor Jahrzehnten Bewerbungsmappen aus einem
> Papiercontainer von einem bedeutungslosen Reisebüro erbeutet.

Persönlich nie davon gehört, aber natürlich passiert das !!!!!!!!

Wenn Du schon in einer Firma gearbeitet hättest, dann wusstest Du auch, 
wie schlampig es manchmal zugeht, und zwar mit allem.

Im Chemiewerk aus Versehen eine mehr oder weniger gesunde Wolke über die 
Umgebung verteilen? Kein Problem, muss nicht jeder mitkriegen.

Das wird mit den digitalen Daten auch nicht anders sein.

von robocash (Gast)


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Hab jetzt Stellenanzeigen einer Firma gefunden.

1) C++ und "Stelle wird nachbesetzt"
2) C# und "Stelle wird neu besetzt"

Hab dann angeklickt "Jetzt bewerben" -> nächstes Bild Name eintragen -> 
übernächstes Bild: Rotes Kreuz und "If the problem persists".

Vor mehreren Jahren war ich dort mal bei einem Promovierten zum 
Gespräch. So ein richtiger Dialog wurde nicht draus. Zum Schluss kamen 
wir in einem Vorzimmer zum Gebäudeausgang an. Er griff in eine Kiste mit 
Chipkarten, holte eine davon heraus und sagte: "Das wäre Ihr 
Betriebsausweis gewesen". Als hätte er das soeben gar nicht gesagt kam 
er noch zum organisatorischen: "Wir melden und bei Ihnen".

In den Angeboten zählten und zählen sie immerzu Programmiersprachen auf. 
Dass Bekannte mein analytisches Verständnis bewundern. Inserieren nur 
privat, nicht bei der Arbeitsagentur. Das Wort "Proaktiv" kommt vor. 
Oder "Talente" oder Gehaltswunsch. Da ist es wieder eine 
Informationssenke. Dann wieder "kommunikationsstärke" => narzistisch.

Statt Arbeitsstelle heisst es Jobportal, keine Gnade bei späteren 
Bewerbungen wenn der Job nicht mindestens ein fünfjähriger war. Bei 
einem Prof. nennt man es Berufung und nicht Job.

Kollektiv wollen sie nicht sagen, nennen es Team bei dem sie vorher 
jeden fragen: "Was ist besser bei dir als bei den anderen?" Die besseren 
finden sich im Team wieder.

Da steht: "Sie entwickeln <das und das>." statt "Sie werden entwickeln"

Recruiting betreibt das Unternehmen auch.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: robocash (Gast)
> Datum: 28.08.2018 00:50

> Hab dann angeklickt "Jetzt bewerben" -> nächstes Bild Name eintragen ->
> übernächstes Bild: Rotes Kreuz und "If the problem persists".

Du machst auch allen Scheiß mit !

Ich bewerbe mich grundsätzlich nicht auf derartige Kindereien.

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