Forum: Offtopic Ziegler-Nichols


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Mohammad S. (msawaftah)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

ich wollte Fragen was sind die Vorteile bei der Verwenduung der 
Einstellregeln nach Ziegler-Nichols oder besser gesagt für welche 
Strecken ist das Verfahren geeignet (Im Internet steht, dass für Stecken 
mit instabiles Verhalten keine Schaden aufgetreten werden können aber 
ich brauch eine bessere Erklärung)

Danke Euch!

: Verschoben durch Moderator
von Joe F. (easylife)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mohammad S. schrieb:
> dass für Stecken
> mit instabiles Verhalten keine Schaden aufgetreten werden können

Das ist so nicht richtig.
Ich nehme an du beziehst dich auf den Wikipedia Artikel
https://de.wikipedia.org/wiki/Faustformelverfahren_(Automatisierungstechnik)

und da steht, dass der Regler durchaus instabil werden kann und daher 
die Anlage so beschaffen sein sollte, dass entweder die Anlage immer 
stabil ist oder durch einen instabilen Regler kein Schaden entstehen 
kann.

: Bearbeitet durch User
von Mohammad S. (msawaftah)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
vielen Dank für deine Antwort.
Ja genau das stand in Wikipedia.

Also gibt es keine andere Vorteile zur Anwendung des Ziegler-nichols 
Verfarens?

von Claus M. (energy)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vorteile gegenüber was? Wenn man kein Modell von der Regelstrecke hat 
bleibt einem nicht viel anderes übrig als ZN.

von Mohammad S. (msawaftah)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vorteile über anderen Verfahren z.B. ChienHornes/Reswick
Die Regelstrecke hat ein PT1-Verhalten. Als Regler wurde einn PI-Regler 
verwendet

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mohammad S. schrieb:
> Im Internet steht, dass für Stecken
> mit instabiles Verhalten keine Schaden aufgetreten werden können aber
> ich brauch eine bessere Erklärung

Das bedeutet daß Du beim Einstellen des Reglers aufpassen mußt daß 
nichts kaputt geht weil im Verlauf dieser Prozedur zu Meßzwecken 
absichtlich Regelschwingungen provoziert werden um zu messen wann 
genau diese einsetzen und welche Periodendauer sie haben.

Wenn Dir aber bei jeglicher Regelschwingung schon die Teile um die Ohren 
fliegen und Sachen kaputt gehen würden weil dann irgendwas links und 
rechts an den Anschlag knallt oder irgendwelche Belastungsgrenzen 
überschritten würden dann brauchst Du ein Verfahren das nicht so 
hemdsärmelig-experimentell sondern eher theoretisch und mathematisch an 
das Problem herangeht.

Oder Du hast den Notaus-Schalter immer griffbereit und weißt wann Du 
spätestens drücken musst bevor es kracht.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.