Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Gemeinsam Basteln :-)


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von Peter H. (borntopizza)


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Hallo zusammen,

ich wollte mal Fragen wie es so mit Leuten die gerne mal etwas zusammen 
bauen bzw. basteln möchten aussieht.

Ich bastle bzw. baue wirklich gerne, nur leider kenne ich wirklich 
niemanden aus meinem Bekanntenkreis, der Interesse an so etwas hat bzw. 
so etwas auch tut. Es gibt ja auch diese "Maker" Community, ich wüsste 
jetzt aber auch nicht wie man da überhaupt mitmachen kann.

Ich bin eigentlich für jeden scheiß zu haben :D. Von Elektro Kart bis 
Nixie Uhr, es gibt eigentlich nichts was mich nicht interessiert. Und 
Ideen hab ich eigentlich auch genug (manche sinnvoller, manche nicht :D)

Ich komme aus Bayern (Mittelfranken, Landkreis WUG). Vielleicht hat ja 
wer lust :-).

Viele Grüße

Peter


Sorry falls ich das ins falsche Forum Thema Poste :-(

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Es gibt leider nur sehr wenig Leute, mit denen du das Hobby teilen 
kannst.
Und mit denen streitet man sich am Ende womöglich übers Geld und wer das 
"Produkt" behalten darf.

Aber das man sich hier im Forum austauschen kann, ist schon ein riesiger 
Gewinn, verglichen mit meiner Situation als Teenager (Anfang der 90er).

von Andrew T. (marsufant)


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Peter H. schrieb:
> Ich bastle bzw. baue wirklich gerne, nur leider kenne ich wirklich
> niemanden aus meinem Bekanntenkreis, der Interesse an so etwas hat bzw.
> so etwas auch tut.

Ein Einstieg Gleichgesinnte möglicherweise zu finden ist z.B.:

Repair Café  in der Westlichen Ringstraße 2, Weißenburg .

Termine findest Du in der örtlichen Presse.

von Joe F. (easylife)


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Peter H. schrieb:
> Es gibt ja auch diese "Maker" Community, ich wüsste
> jetzt aber auch nicht wie man da überhaupt mitmachen kann.

Das kann im Prinzip jeder, viele basteln halt alleine zuhause und 
tauschen sich über das Internet aus. Das ist natürlich ein Stück weit 
recht langweilig, im Modellbaubereich treffen sich die Leute ja auch 
meist zum gemeinsam Basteln, weil es einfach gemeinsam mehr Spaß macht.
Die Maker-Community entstand ursprünglich im Raum San Francisco, dort 
wurden die ersten Maker-Spaces gegründet, in denen sich die Leute 
treffen können, Vortragsreihen wurden organisiert, und mit der Zeit 
wurden das dann richtige Werkstätten mit Fräsen, 3D-Druckern etc.
Auch in manchen deutschen Städten gibt es so etwas inzwischen, man kann 
die Infrastruktur für wenig Geld mitbenutzen (z.B. "Fab Lab Berlin").
Kannst ja mal gucken, ob es bei dir in der Nähe auch ähnliches gibt.
Evtl. ist ja dieses hier (Fürth) nicht allzuweit weg:
http://fablab-nuernberg.de/

: Bearbeitet durch User
von Traditionalist (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Die Maker-Community kommt eigentlich ursprünglich so aus dem Raum San
> Francisco, dort wurden dann Maker-Spaces gegründet, in denen sich die
> Leute treffen können, Vortragsreihen wurden organisiert, und mit der
> Zeit wurden das dann richtige Werkstätten mit Fräsen, 3D-Druckern etc.

Nicht ganz die Computer-Bastler-Community ist älter als 3D-Drucker, 
Maker-Space und Maker-Getue - San Francisco stimmt allerdings:


https://de.wikipedia.org/wiki/Homebrew_Computer_Club

von Stefan M. (derwisch)


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Unmengen von bastelwütigen Leuten habe ich spätestens durch meine 
Amateurfunk Lizenz kennengelernt.
Auch vorher schon per CB Funk, doch da ist nix mehr los.

Von Wettersonden jagen bis Teslatrafo bauen.
Von Wasserflöhe züchten bis zu Experimenten mit Flüssigstickstoff.
Von Modellflug bis Teleskop bauen.

Die direkt mit Funk zusammenhängenden Dinge ( Antennen selbst berechnen 
und bauen etc. ) mal garnicht mitgezählt...

Eine bereichernde Zeit habe ich damit begonnen.

Die Dinge ändern sich zwar und so ist auf den Amateurfunkbändern auch 
nicht mehr so viel los wie früher, aber es könnte sich trotzdem noch 
lohnen.

von Joe F. (easylife)


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Traditionalist schrieb:
> Maker-Space und Maker-Getue

Naja, ich habe das auch immer eher belächelt, und halte den (privaten) 
3D-Drucker auch eher für eine vorübergehende Erscheinung.
Jedoch vor dem Hintergrund, wie Silicon Valley entstanden ist, und 
welche Innovationskraft noch heute im Raum um San Francisco konzentriert 
ist, wird man schon neidisch.
Und ganz ehrlich: beruflich arbeite ich eher mit 32-bit Geschossen, 
privat habe ich mir vor kurzem habe ein paar Arduinos besorgt, zum 
Basteln.
Die Dinger machen es einem wirklich so kack-einfach mal eben in ein paar 
Minuten was hinzurotzen das funktioniert. Ohne die Maker-Community wären 
Arduinos wohl nie entstanden. Und die Einstiegshürde für Laien ist damit 
definitiv deutlich gesenkt worden.

: Bearbeitet durch User
von W.S. (Gast)


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Peter H. schrieb:
> Ich bin eigentlich für jeden scheiß zu haben

Nanana.. wir wollen doch lieber uns auf Sinnvolles konzentrieren.

Aber hier bist du schon richtig. Es sind nicht bloß Laberköpfe in diesem 
Forum vertreten, es gibt auch Leute, die ernstgemeinte Projekte hier 
vorstellen und bei manchen Projekten kommt da schon ein Mitmacheffekt 
auf.

Also willkommen in diesem Forum. Und laß dich nicht vom Ton hier 
erschrecken.

W.S.

von Peter H. (borntopizza)


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Danke Schonmal an alle!

Ich hätte auch Material und Werkzeug etc. zu Hause. Ich bin mehr so auf 
der Elektro Schiene unterwegs, aber Holz Schubladen für meine 
Kleinteilemagazine bau ich schon auch :-) Wenn leider immer noch mehr 
schlecht als recht :D

Sorry für die Unsaubere Formulierung, aber ich mach wirklich bei allem 
mit !

Ich kann ja auch mal ein paar Bilder Posten falls wer Interesse hat :D

von Joe F. (easylife)


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Ich bin ja persönlich ganz begeistert von privaten 
Beobachtungsnetzwerken à la flightradar24.com und Lighningmaps.org
Anlässlich des Meteoritenschauers neulich kam mir in den Sinn, dass man 
doch eigentlich auch mal ein privates Infraschall-Netzwerk zur Ortung 
von Meteoriten aufbauen könnte. Staatlich organisiert gibt es so etwas 
(ursprünglich zur Überwachung des Atomwaffen-Sperrvertrages aufgebaut), 
auf privater Basis wäre das aber doch auch etwas recht interessantes.
Mir fehlt bislang nur noch die richtige Idee, wie man einen entsprechend 
empfindlichen Sensor preisgünstig herstellen könnte.
Käufliche (digitale) Drucksensoren sind um Zehnerpotenzen zu 
unempfindlich.
Nötig wäre eine Auflösung von unter 0.01 Pa.
Vielleicht hat ja hier jemand eine Idee?

: Bearbeitet durch User
von Watson (Gast)


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Peter H. schrieb:
> "Maker" Community

Schau mal nach offenen Werkstätten, Repair-Cafes, vielleicht ist so was 
in der Nähe. Da finden sich schnell Gleichgesinnte.

von Stefan M. (derwisch)


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Joe F. schrieb:
> Mir fehlt bislang nur noch die richtige Idee, wie man einen entsprechend
> empfindlichen Sensor preisgünstig herstellen könnte.

Da gibt es bereits im Netz Anleitungen und Ideen.
Man kann z.B. billige Elektret Mikrofonkapseln zu Infraschallsensoren 
umbauen.
Sogar sehr empfindlich.

Das ist eine tolle Idee, wird aber OT und sollte evtl in einem eigenen 
Thread weiter verfolgt werden.

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