Inrush Current Limiter - Warum so kompliziert?

Gast #5530801
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Hallo,

ich möchte eine Schaltung mit einem Netzteil betreiben, welches jedoch 
beim Einschalten sofort in die Überstromabschaltung geht. Das liegt an 
den fetten Elkos auf der Schaltung.

Jetzt habe ich mal gegoogelt nach Inrush Current Limiter Schaltkreise, 
aber da werden direkt 10 Bauteile verbaut und ich frage mich, warum 
meine instinktive Idee mit nur zwei Bauteilen so schlecht sein soll:
1
                                            NMOS
2
5V  Vin -------------- Load --------------- D G S --------- GND
3
                |                             |
4
                |---300k----------------------|
Gast #5530811
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Wenn Dein LOAD damit leben kann, anfänglich völlig highside zu sein,
und auch nach dem Durchschalten immer noch (R_DS*I(load))V über GND
zu liegen (also keine Signale oder ähnliches GND Bezug benötigen),
dann kannst Du das so machen. Dein LOAD ist was ?

(Bitte an die Verwendung eines Logic-Level-FET denken, der das Ganze
auch thermisch packen muß - während des langsamen Durchschaltens liegen
anfänglich gleichzeitig zum fließenden Strom 5V Spannung über dem FET.)

Die Idee ist aber nicht ganz neu...
Gast #5530851
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ACDC schrieb:
> Weil da keine Funktion von einer Strombegrenzung dabei ist.

So wie jetzt? Vermutlich nicht der Rede wert, ja. Allgemein? Falsch.

> Alles undefiniert und reiner Zufall.

Wenn man den Widerstand nach Gateladung (nC) und Betriebsspannung
(5V) dimensioniert, ist das Ergebnis aber doch kein reiner Zufall?

300k an 5V würde ein Gate mit z.B. 30nC noch unter 2µs aufladen,
so daß die Wirkung stark eingeschränkt wäre. Das heißt aber doch
nicht, daß man keine Chance auf einen ungefähren Wert (Zeit) hat,
sondern nur, daß die Dimensionierung so wohl "nicht ganz" paßt.

Aber bis jetzt ohne Betrachtung von Umständen und Randbedingungen.
Kann doch aber noch kommen, zumindest habe ich mal danach gefragt.
Gast #5530859
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lardislard schrieb:
> Wenn man den Widerstand nach Gateladung (nC) und Betriebsspannung
> (5V) dimensioniert, ist das Ergebnis aber doch kein reiner Zufall?

Rechne es durch. Mit min/max aus den Datenblättern. Es ergibt eine 
riesige Streuung. Und weil die Treshold Temperaturabhängig ist, ist das 
sogar noch viel zufälliger.

Wenn du auf folgendes aus bist:
"Bei den anderen Schaltungen sind nur Deppen am Werk gewesen, die 
überflüssige Angstbauteile verbaut haben". Wirst du enttäuscht werden 
;-)

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