Mal angenommen, ein Ingenieur möchte sich weiter entwickeln und CEO
werden. Wie stellt man das am besten an? Entsprechende Stellen sind
meistens weder intern noch extern ausgeschrieben, daher kennt man auch
nicht die Anforderungen an eine solche Stelle. Ist hier jemand CEO und
kann berichten wie er/sie das hinbekommen hat?
Da hast du aber mal ein paar Karriereschritte übersprungen. Werde erst
einmal Teamleiter.
Wenn es schnell gehen soll, gründe ein eigenes Unternehmen. Dann kannst
du dich selbst zum Geschäftsführer ernennen.
Nach oben schleimen und im richtigen Moment die Ellenbogen ausfahren.
Natürlich auch im richtigen Golfclub sein.
Papis connection nutzen.
Das wäre das was mir spontan so dazu einfällt.
> Autor: Guest (Gast)> Datum: 25.08.2018 13:35> Vergiss es. Laut deiner Fragestellung bist du hierfür absolut nicht> geeignet, sorry.
Sehe ich auch so.
Ist nicht deine Liga. Als Weichei hast du keine Chance.
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Mal angenommen, ein Ingenieur möchte sich weiter entwickeln und CEO> werden. Wie stellt man das am besten an?
Die Gewerbeämter erheben eine Bearbeitungsgebühr, die in Deutschland
zwischen 15 und 65 Euro liegt. Danach darfst du dich CEO nennen.
> Autor: Qwertz (Gast)> Datum: 25.08.2018 13:41> Die Gewerbeämter erheben eine Bearbeitungsgebühr, die in Deutschland> zwischen 15 und 65 Euro liegt. Danach darfst du dich CEO nennen.Ambitionierter
Ingenieur schrieb:
> Mal angenommen, ein Ingenieur möchte sich weiter entwickeln und CEO> werden. Wie stellt man das am besten an?
CEO kannst du dich nennen wenn du in der siebten Klasse aus der Schule
gekommen bist.
Musst nur aufpassen das du nicht zur Lachnummer wirst.
Qwertz schrieb:> Die Gewerbeämter erheben eine Bearbeitungsgebühr, die in Deutschland> zwischen 15 und 65 Euro liegt. Danach darfst du dich CEO nennen.
Geschäftsführer =/= CEO.
Ich war 10 Jahre lang Geschäftsführer, aber der CEO war noch 3
Hierarchie-Ebenen über mir...
> Autor: John D. (drake)> Datum: 25.08.2018 13:47> Ich war 10 Jahre lang Geschäftsführer, aber der CEO war noch 3> Hierarchie-Ebenen über mir...
Mag sein. Aber der CEO hat keinen mehr über sich.
Bestenfalls noch einen, und der ist nicht von dieser Welt !
Zocker_54 schrieb:> Autor: Guest (Gast)> Datum: 25.08.2018 13:35>> Vergiss es. Laut deiner Fragestellung bist du hierfür absolut nicht> geeignet, sorry.>> Sehe ich auch so.>> Ist nicht deine Liga. Als Weichei hast du keine Chance.
Ist CEO ein anspruchsvoller Job? So gesehen kann doch jeder CEO werden,
es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung zum CEO?
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Zocker_54 schrieb:>> Autor: Guest (Gast)>> Datum: 25.08.2018 13:35>>>> Vergiss es. Laut deiner Fragestellung bist du hierfür absolut nicht>> geeignet, sorry.>>>> Sehe ich auch so.>>>> Ist nicht deine Liga. Als Weichei hast du keine Chance.>> Ist CEO ein anspruchsvoller Job? So gesehen kann doch jeder CEO werden,> es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung zum CEO?
Na, hast wohl Langeweile weil der Kindergarten heute geschlossen ist?
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Mal angenommen, ein Ingenieur möchte sich weiter entwickeln und CEO> werden.
Warum sollte er das wollen? Dafür ist man doch Ingenieur, dass man was
Sinnvolles machen kann und nicht anderen Leuten die Ohren vollquatschen
und das Geld aus den Taschen ziehen muss.
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Mal angenommen, ein Ingenieur möchte sich weiter entwickeln und CEO> werden. Wie stellt man das am besten an?
Dann sollte er mal schnell zutun, das techn. zu vergessen u. das
kaufmännische für sich zu entdecken.
Einer schrieb:> Zocker_54 schrieb:>> Mag sein. Aber der CEO hat keinen mehr über sich.>> Je nach Unternehmensform hat er noch Gesellschafter im Nacken...
Oder Aktionäre
> Autor: Ambitionierter Ingenieur (Gast)> Datum: 25.08.2018 13:57> Ist CEO ein anspruchsvoller Job? So gesehen kann doch jeder CEO werden,> es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung zum CEO?
Nein, eine staatlich anerkannte Ausbildung zum CEO gibt es nicht.
In welchem Staat soll das auch sein ?
Es gibt ja auch keine Ausbildung zum Geschäftsführer. Das wird man wenn
die Basis stimmt. Das Zeug dazu hat aber nicht jeder.
Als CEO darfst Du keine Ahnung von der Materie haben,
musst das Bullshit Bingo beherrschen,
dich gut mit den anderen CEOs im Dumpfclub vernetzen,
dir jeden Tag neue Reportings einfallen lassen, damit die Mitarbeiter
nicht zum wirklichen arbeiten kommen und brauchst eine sauteure
Versicherung gegen Fehlentscheidungen, falls es Dir einmal nicht
gelingen sollte die Verantwortung einem Anderen in die Schuhe zu
schieben.
Und dafür wird Dir ein Gehalt bezahlt, das fern jeder Realität ist.
Wenn das mit dem CEO nicht klappt, dann nenne dich halt "Pionier".
Das ist viel modischer, braucht - wie der CEO - keine Ausbildung.
Oder gibts schon Dipl-CEO ?
John D. schrieb:> Ich war 10 Jahre lang Geschäftsführer, aber der CEO war noch 3> Hierarchie-Ebenen über mir...
Aber für jeden Wisch, den Du unterzeichnet hast, hättest Du im Zweifel
den Kopf hinhalten dürfen?
Schlau vom CEO!
Percy N. schrieb:>> Aber für jeden Wisch, den Du unterzeichnet hast, hättest Du im Zweifel> den Kopf hinhalten dürfen?
Ja, und? Nennt man Verantwortung tragen.
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Wie stellt man das am besten an?
Also am einfachsten den Vorgesetzten beim nächsten Mitarbeitergespräch
direkt darauf ansprechen. Wenn du gut bist, dann schaffen die sicher ne
Vorstandsstelle für dich!
Zocker_54 schrieb:> Mag sein. Aber der CEO hat keinen mehr über sich.>> Bestenfalls noch einen, und der ist nicht von dieser Welt !
Natürlich kann er das haben, den Verwaltungsratpräsident.
Grüsse,
René
John D. schrieb:> Percy N. schrieb:>>>> Aber für jeden Wisch, den Du unterzeichnet hast, hättest Du im Zweifel>> den Kopf hinhalten dürfen?>> Ja, und? Nennt man Verantwortung tragen.
Ja, das ist schon klar. Aber was trägt der CEO in derartigen
Konstellationen?
Ich würde auch gern jede Veranwortlichkeit wegdelegieren können, sei sie
nun zivilrechtlich oder steuerlich.
Percy N. schrieb:> Ja, das ist schon klar. Aber was trägt der CEO in derartigen> Konstellationen?
Entsprechend schwerwiegendere Verantwortung, natürlich.
Zocker_54 schrieb:>> Autor: Jörg R. (solar77)>> Datum: 25.08.2018 13:59>> Wo kommst du den her ?
a) warum?
b) es heißt denn...
c) zitiere richtig! Der Inhalt ist wichtig, nicht Datum und Uhrzeit.
Die Vorstellung, dass "Ambitionierter Ingenieur" sich am liebsten gleich
am Montag auf eine CEO Stelle bewerben möchte, belustigt mich aufs
äusserste...
Wobei, da gibt es ja noch diesen Präsidenten mit den schönen Haaren, und
bei dem hat es ja auch geklappt.
Joe F. schrieb:> Die Vorstellung, dass "Ambitionierter Ingenieur" sich am liebsten> gleich> am Montag auf eine CEO Stelle bewerben möchte, belustigt mich aufs> äusserste...> Wobei, da gibt es ja noch diesen Präsidenten mit den schönen Haaren, und> bei dem hat es ja auch geklappt.
Die deutsche Bedenkenträger-Mentalität macht so etwas natürlich schwer.
Um es dennoch zu etwas zu bringen:
- Verfügbare Kommunikationskanäle eruieren und zur klaren Positionierung
im Unternehmen nutzen
- Mit Freude an Innovation und frischen Ideen punkten -> Thinking out of
the box
- Früh cross divisional netzwerken
- Grenzen austesten und dabei innerhalb des durch Unternehmenswerte
gesetzten Rahmens agieren
- Nett und bodenständig bleiben, "don't be evil"
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Mal angenommen, ein Ingenieur möchte sich weiter entwickeln und CEO> werden. Wie stellt man das am besten an?
Durchsetzungsvermögen, Hartnäckigkeit, Fleiß, Können, Glück, Über den
Tellerrand schauen und umsetzen können, Netzwerken, Soziale Kompetenzen,
Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten, ...
Ich schrieb:> Durchsetzungsvermögen, Hartnäckigkeit, Fleiß, Können, Glück...
Alles Quark. Andere Leute bequatschen können, das Blaue vom Himmel
versprechen, was die Entwickler und die Fertigung dann ausbaden müssen,
an den richtigen Stellen kriechen und die eigenen Leute treten. Das muss
ein CEO können.
> Nein, eine staatlich anerkannte Ausbildung zum CEO gibt es nicht.
Nun, ja. Ein zusaetzlicher Abschluss auf MBA (Master of Business
Administration) ist schon etwa das was man bringen muss. Etwas weniger
gut waere dann ein Zusatz als Jurist. Je nach Firma eben.
Karl K. schrieb:> was die Entwickler und die Fertigung dann ausbaden müssen,
Ist diese ewige Opferhaltung auf Dauer nicht etwas deprimierend?
Oder dient das eher als Entschuldigung für das eigene trostlose Leben?
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Ist diese ewige Opferhaltung auf Dauer nicht etwas deprimierend?
Solange man die Feindbilder pflegt, scheint es erträglich zu sein.
Egal ob CEO Posten, Auto oder auch nur ein normaler Job.
Persönlich Unerreichbares muss schlechtgeredet werden.
IchGlaubeEsNicht schrieb:> Ist diese ewige Opferhaltung auf Dauer nicht etwas deprimierend?
Als Selbständiger juckt mich das wenig. Mein ehemaliger Chef hat mir so
lange erzählt: Jeder ist ersetzbar!* bis ich mir dachte: Gut, dann
ersetze mal.
Aber witzigerweise entsprach er genau dem Klischee: Doktor der Physik,
der was in der Wirtschaft werden wollte, tolle Ideen, den potentiellen
Kunden alles vesprochen, egal ob die Entwickler gesagt haben das geht so
nicht, Projekte völlig blauäugig angenommen, hing den ganzen Tag am
Telefon und hat Leute bequatscht, hatte am Ende 3 Mio DM KFW Kredit
verbrannt und ging in die Privatinsolvenz.
Aber er hat mich oft genug zu potentiellen Geschäftspartnern
mitgenommen, dass ich weiss, woanders sieht es nicht unbedingt besser
aus.
Das Problem mit diesen zum CEO ernannten Ings und Doktoren ist, dass die
zwar vielleicht fachlich was drauf haben - auch nicht immer - aber von
den betriebswirtschaftlichen Dingen null Ahnung**. Und das fällt ihnen
böse auf die Füsse.
*) Damit sind natürlich immer nur die Indianer gemeint, die Häuptlinge
selbst sind unersetzbar.
**) Ja, hatte ich als Selbständiger am Anfang auch kaum, aber ich bin
nur für mich selbst verantwortlich, kann die Bälle flach halten und muss
mir keine Mio Kredite an Knie nageln.
Abradolf L. schrieb:> Na und? Damit hat er doch recht.
Jain. Zumindest war die Firma ein paar Monate später zu, er in der
Privatinsolvenz und untergetaucht. Was aber sicher nichts damit zu tun
hatte, dass ich so unersetzlich war... ;-)
Karl K. schrieb:> Jain. Zumindest war die Firma ein paar Monate später zu, er in der> Privatinsolvenz und untergetaucht. Was aber sicher nichts damit zu tun> hatte, dass ich so unersetzlich war... ;-)
Passt doch. Der Spruch trifft somit auf ihn ebenso zu. :)
Karl K. schrieb:> Ich schrieb:>> Durchsetzungsvermögen, Hartnäckigkeit, Fleiß, Können, Glück...>> Alles Quark. Andere Leute bequatschen können, das Blaue vom Himmel> versprechen, was die Entwickler und die Fertigung dann ausbaden müssen,> an den richtigen Stellen kriechen und die eigenen Leute treten. Das muss> ein CEO können.
Eine Möglichkeit nicht lange CEO in dieser Firma zu bleiben.
Welche Motivation hat jemand CEO zu werden, unabhängig vom Können.
Ich schrieb:> Welche Motivation hat jemand CEO zu werden, unabhängig vom Können.
Wenn das eine Frage sein soll, gehört ein Fragezeichen ans Ende des
Satzes.
Jedenfalls lautet die Antwort: Macht und Geld, Geld und Macht. Darauf
sind Menschen schon immer abgefahren (zumindest, solange es Geld gibt).
Qwertz schrieb:> Jedenfalls lautet die Antwort: Macht und Geld, Geld und Macht. Darauf> sind Menschen schon immer abgefahren (zumindest, solange es Geld gibt).
Nein, ich glaube nur dass man als Ingenieur genug gute Ideen haben kann,
um eine Firma in die passende Richtung zu lenken. Aber dazu muss man
erst mal CEO werden, um die umsetzen zu können!
Joe F. schrieb:> IchGlaubeEsNicht schrieb:> Ist diese ewige Opferhaltung auf Dauer nicht etwas deprimierend?>> Solange man die Feindbilder pflegt, scheint es erträglich zu sein.> Egal ob CEO Posten, Auto oder auch nur ein normaler Job.> Persönlich Unerreichbares muss schlechtgeredet werden.
Bester Beitrag bisher.
Amen.
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Nein, ich glaube nur dass man als Ingenieur genug gute Ideen haben kann,> um eine Firma in die passende Richtung zu lenken. Aber dazu muss man> erst mal CEO werden, um die umsetzen zu können!
Gute Ingenieure macht man nicht zu CEOs - sie sollen ja gute Produkte
entwickeln.
Wer glaubt, dass er so gut ist, sollte das Angestelltenverhältnis
canceln u. auf eigene Faust eine Firma mit der "richtigen Richtung"
aufbauen.
Wer in die Chefetagen will, hat mit einem techn. Studium eher die
falsche Richtung gewählt - in Führungsetagen kommen die Zahlenjongleure
schneller rein - denn Produkte wollen VERKAUFT werden ;-)
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Nein, ich glaube nur dass man als Ingenieur genug gute Ideen haben kann,> um eine Firma in die passende Richtung zu lenken.
Gute Ideen sind maximal eine Tasse Kaffee wert, hat ein weiser Mann mal
geschrieben.
Das sind nicht mal 1% für solch eine Tätigkeit. Das ist doch vollkommen
naiv gedacht.
CEO wirst Du, wenn Du
- selber genug geld einbringst
- selber gründest (Startup)
- die Leute mit dem geld (oder dem Startup) überzeugst, dass Du es
besser kannst als alle anderen.
Wenn es dir aber nur darum geht, ein paar strategische Entscheidungen zu
treffen oder maßgeblich zu sein, wäre ein Computerspiel (Siedler oder
so) vielleicht für alle preiswerter.
Achim S. schrieb:> Wenn es dir aber nur darum geht, ein paar strategische Entscheidungen zu> treffen oder maßgeblich zu sein, wäre ein Computerspiel (Siedler oder> so) vielleicht für alle preiswerter.
YMMD. =)
Abradolf L. schrieb:> Karl K. schrieb:>> Mein ehemaliger Chef hat mir so>> lange erzählt: Jeder ist ersetzbar!>> Na und? Damit hat er doch recht.
und wenn er mal nicht Recht hat wird die Fa. abgewickelt oder dümpelt im
Aktiental rum, auch kein Problem, dann müssen eben wieder untere Köpfe
rollen um die Marge zu verbessern.
Ich schrieb:> Welche Motivation hat jemand CEO zu werden, unabhängig vom Können.
Geld, Macht und Frauen.
Das klingt total klischeehaft, aber wie gesagt, mein Chef hat mich
damals gern als den "kleveren Entwickler" mit rumgeschleift zu
irgendwelchen Gründertreffen, Consultants. Und ich hab das gern
mitgemacht, weil ich diese Szene interessant fand - allerdings auch
etwas, naja nicht mein Ding. Und da ging es tatsächlich hauptsächlich
darum, andere zu beeindrucken.
Ab und zu hat man auf Messen auch Typen getroffen, die echt von ihrer
Idee überzeugt waren, aber die haben es entweder nicht lange gemacht,
weil sie das betriebswirtschaftliche nicht drauf hatten und auch nicht
in der Lage waren, sich dafür geeignete Leute zu holen, oder sie wurden,
wenn die Idee wirklich gut war, recht schnell von einer großen Firma
geschluckt und durften dann entweder wieder in die Entwicklung - was
nicht mal das Schlechteste war, denn das konnten sie - oder wenn sie
partout mitmischen wollten, rausgedrängt.
G. L. schrieb:> Wer in die Chefetagen will, hat mit einem techn. Studium eher die> falsche Richtung gewählt...
Ich hab in meiner Zeit im Sondenbau genug Chefs bei den Großen (Bayer,
Basf, Schering...) gesehen, die dort mal als Ing. oder Dr. der Physik
oder Chemie angefangen haben und dann in den Chefetagen mit Verwaltung,
Gelderbeschaffung, Leute zusammenscheissen beschäftigt waren. Nur eines
haben die nicht mehr gemacht: Forschung und Entwicklung. Und oft
schienen die nicht sehr glücklich damit, wenn sie mal beim Mittagessen
etwas von ihrem Job erzählten.
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Zocker_54 schrieb:>> Autor: Guest (Gast)>> Datum: 25.08.2018 13:35>>>> Vergiss es. Laut deiner Fragestellung bist du hierfür absolut nicht>> geeignet, sorry.>>>> Sehe ich auch so.>>>> Ist nicht deine Liga. Als Weichei hast du keine Chance.>> Ist CEO ein anspruchsvoller Job? So gesehen kann doch jeder CEO werden,> es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung zum CEO?
Auch FH-Absolventen sind schon CEO geworden... Von daher...
Karl K. schrieb:> Ab und zu hat man auf Messen auch Typen getroffen, die echt von ihrer> Idee überzeugt waren, aber die haben es entweder nicht lange gemacht,> weil sie das betriebswirtschaftliche nicht drauf hatten und auch nicht> in der Lage waren, sich dafür geeignete Leute zu holen, oder sie wurden,> wenn die Idee wirklich gut war, recht schnell von einer großen Firma> geschluckt und durften dann entweder wieder in die Entwicklung - was> nicht mal das Schlechteste war, denn das konnten sie - oder wenn sie> partout mitmischen wollten, rausgedrängt.
Als CEO muss man für diese Aufgabe brennen!
Berühmtes Beispiel - McDonald!
Kennt jeder - jeder hat auch mal dort einen Burger gegessen!
Der kostet 1 Euro (glaube ich) - der schmeckt auch so!
Trotzdem kennt jeder diesen Billigburger, der weder satt macht, noch
richtig gut schmeckt und auf den man heutzutage auch recht lange warten
muss.
Die Firm ist trotzdem sehr erfolgreich - WARUM?
Zalando - die mit dem Schuh - SCHREI!
Ich kaufe eher selten Schuhe - von 10 Paaren die ich aus dem Regal nehme
stelle ich 7 sofort wieder zurück - von den anderen 3 passen mind. 2
nicht vernünftig.
Also würden bei mir von mind 10 Paar Schuhen mind. 9 per Post wieder an
Zalando zurückgehen.
Ich habe auch für richtig interessante Projekte gearbeitet, klasse
Produkte, gute Vorgesetzte, klasse Kollegen, aber eher für einen
Nischen-Markt geeignet.
Als CEO wär ich der falsche Typ, nichts für mich.
Andreas M. schrieb:> Mitarbeiter sind die Sprossen auf der Erfolgsleiter.> Zögere nicht, auf ihnen herumzutrampeln.
So eine Sprosse in der Leiter kann dadurch aber leicht mal brechen, und
zack geht's abwärts auf der Erfolgsleiter!
> Ist hier jemand CEO und kann berichten wie er/sie das hinbekommen hat?
Nein, kann ich nicht sagen, da um '90 herum, auf halbem Wege dorthin,
meine Karriere blitzartig, von einem Tag auf den anderen, im Arsch war.
Ich habe mir dann irgendwann, mit Gründung meiner eigenen Firma, eine
ähnlich klingende Funktionsbezeichnung gekauft.
Als ich ganz neu bei Vodafone war, hatte ich mal richtig Stress mit
einer technischen Störung. Da kam ein mit fremder Schlipsträger rein und
tat so, als würde er ein bisschen plaudern wollen.
Ich machte eine wegschubsende Geste und sagte "Jetzt nicht, ich hab' zu
tun". Daraufhin er: "In Ordnung, kann ich morgen nochmal wieder
kommen?". Ich antwortete "Keine Ahnung". Dann ging er wieder.
Ein paar Sekunden später prustete und lachte mein Kollege los und fragte
"Hast du eine Ahnung, wer das war?", "Nö, mir auch egal. Schlipsträger
stören bloss". "Das war der CEO!"
Ooops.
Er kam tatsächlich am nächsten Tag wieder, exakt zur gleichen Uhrzeit
und verlor über den Vorfall kein Wort - als wäre nichts gewesen.
Manchmal machen wir uns auch selbst verrückt, nicht wahr?
Zocker_54 schrieb:>> Autor: Guest (Gast)>> Datum: 25.08.2018 13:35>>> Vergiss es. Laut deiner Fragestellung bist du hierfür absolut nicht>> geeignet, sorry.>> Sehe ich auch so.>> Ist nicht deine Liga. Als Weichei hast du keine Chance.
Im Gegenteil: Gerade als Weichei, das zu allem was der Chef und die
"Compliance" befehlen "ja und amen" sagt kommst du mit genug Schleimerei
und Arschkriecherei im Konzern ganz nach oben.
Ein "Nicht-Weichei" hast du genug Mumm dein eigenes Unternehmen zu
gründen, gibst einen Sch***dreck auf irgendwelche Krawattenträger in
Großkonzernen und bist sofort CEO.
(Disclaimer: Bitte mit einem Augenzwinkern betrachten, ich drücke mich
gerne mal etwas direkter aus in diesem Thema ;) )
Stefanus F. schrieb:>> Er kam tatsächlich am nächsten Tag wieder, exakt zur gleichen Uhrzeit> und verlor über den Vorfall kein Wort - als wäre nichts gewesen.>
Es war ja auch nichts gewesen. Warum hätte er Dich daran hindern sollen,
sein Gehalt zu verdienen?
Ja, es gibt auch Leute, die aus solchen Vorgängen einen Vorfall machen.
Die wären vielleicht eine Spitzenbesetzung als Parkplatzwächter; zum CEO
taugen sie keines Falles.
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Mal angenommen, ein Ingenieur möchte sich weiter entwickeln und CEO> werden. Wie stellt man das am besten an?
In dem man mal die Abk., Tätigkeitsbeschreibung und Anforderungsprofil
für CEO nachschlägt!
Dann könnte man drauf kommen einen MBA zu machen oder sich als Ing. in
Richtung CTO zu orientieren. Oder mach auf Selbstständig, da ist man
quasi CEO/CTO/Pampel_v.D. in einer Person.
Danke schon mal für die zahlreichen Tipps und Ermunterungen.
Ich habe bei meiner HR ein Ticket mit der Frage eingestellt, mal sehen
was dabei rauskommt. Als Kategorie hab ich "Aus - und Weiterbildung"
angeklickt. Am HR Helpdesk konnte mir keiner helfen.
> Re: Wie wird man CEO?
Ein Freund von mir hat eine Firma, GmbH, die aus einem Mitarbeiter
besteht, ihm selbst.
Er ist CEO, mehrheitlicher Anteilseigner, Geschäftsführer, Personalchef
und hat die technische Gesamtleitung.
So geht es auch.
Bei Thyssen-Krupp CEO zu werden ist da schon etwas aufwändiger.
Ambitionierter Ingenieur schrieb:> Zwischenstand: Ticket wurde auf "REJECTED" gesetzt.> Any ideas?
Mach Dich selbstständig!
Ändere Deine Vornamen zu Constantin Erich Otfried!