Skalierbarer MCU

OP #5534980
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Stellt euch folgende Problematik vor:


Ein Mikrocontroller muss in gewissen Fällen genügend Leistung erbringen 
um Berechnungen durchzuführen und zwei RFID Leser zu bedienen, hierzu 
ist eine Frequenz von ca. 8-16Mhz praktisch nicht vermeidbar.

Nachdem diese Fälle abgeschlossen sind, überwacht der MCU nurnoch ein 
Analogsignal(7khz) und wartet auf ein passendes Ergebniss.Hierzu reicht 
eine Frequenz von 1-4Mhz völlig aus. Ein einfacher "Soll-Ist" Wert z.b. 
mit einem Comparator reicht nicht aus, da der MCU noch auswertet wie der 
Wert steigt.

Wird jedoch der MCU (z.b. Atmel) auf eine Frequenz eingestellt, so 
behält er diese immer, und verbraucht in allen gegebenheiten fast 
gleichviel Strom.

Da der Modus in welchem das Analogsignal überwacht wird mitunter mal 
15-20 Minuten dauern kann, hat das mitunter grossen einfluss auf die 
Batterielebensdauer.


Nun wollte ich mal nachfragen ob es MCU gibt welche ihre Frequenz im 
Betrieb anpassen können? Etwa so wie das hochstehende Prozessoren z.b. 
im PC tun.

Falls nicht, wäre eine Lösung mit einem zweiten MCU praktikabel? Also 
der "Main MCU" geht in den Deep-Sleep und ein low power MCU mit 1MHz 
überwacht das Signal und weckt dann den Main?
Persönliche Seite #5534999
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Die verschiedenen Sleep-Modes sind eigentlich ausreichend.
Es macht vom Stromverbrauch nur wenig Unterschied, langsamer zu rechnen 
oder schneller und dafür mehr zu schlafen.

Es ist aber durchaus möglich, den Controller mit externen Takt zu 
betreiben und diesen zu variieren.
(Beim AVR habe ich aber auch schon davon gelesen, dass man den externen 
Takt nicht um mehr als Faktor 2 auf einmal steigern/reduzieren sollte)
Gast #5535192
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S. Landolt schrieb:
> konnten es nicht, auch
> z.B. ATmega8 oder 16 noch nicht.
Aber auch da kann man an OSCCAL drehen. Von nominell 8 MHz sollte ein 
Bereich zwischen 5 und 15 MHz erreichbar sein.

Quarz-Killer schrieb:
> Und wenn der externe Quarz im Betrieb abbricht schalten die besseren auf
> den internen RC-Oszillator um :-)
Wenn man statt einem Schwingquarz einen Quarzoszillator mit 
Enable-Eingang nimmt, kann man den Zeitpunkt des Zu- und Abschaltens per 
Software bestimmen.
Gast #5535451
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Tim schrieb:

> Wenn man statt einem Schwingquarz einen Quarzoszillator mit
> Enable-Eingang nimmt, kann man den Zeitpunkt des Zu- und Abschaltens per
> Software bestimmen.

Beim AVR8?

Abschalten ja, das ginge sicher.

Aber wieder anschalten geht nicht, da müsste dann externe Hardware für 
sorgen. Denn wo kein Takt, da kein Programm, was irgendetwas dafür tun 
könnte, dass wieder ein Takt kommt...
Gast #5535590
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c-hater schrieb:
> Beim AVR8?
Nein, nicht das ich wüßte.

Quarz-Killer schrieb:
> Und wenn der externe Quarz im Betrieb abbricht schalten die besseren auf
> den internen RC-Oszillator um
Was auch immer "die besseren" sind, meine Erkenntnisse diesbezüglich 
sind auf AVR begrenzt.

Nein, stimmt nicht: In FPGAs bau ich gelegentlich auch solche 
Takt-Fallback-Schaltungen ein.
Ein internen getakteter zähler überwacht einen extern getakteten Zähler. 
Nur wenn der im richtigen Freuqenzbereich ist, wird der Clock-Mux auf 
extern geschaltet.

Vorteil: Die Kommunikationsschnittstellen laufen auch im 'Fehlerfall' 
(kein externer Takt).

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