Hallo Ich möchte gerne wissen warum man für die Schutzbeschaltung folgende Bauteile wählt. Die TVS schützt die Schaltung vor Spannungsspitzen die grösser sind als 26V. Dann wird sie durchlässig und leitet gegen GND ab. C=100n ist der Stützkondensator für den VCC des L7985A. Soviel verstehe ich. Meine Fragen: 1. Wozu die Schottky Diode 2. Warum ein LC-Filter und warum genau diese Induktivität L (600Ohm, 100MHz) und C=47u? Was sind da die Überlegungen, welche Spannungsspitzen auftreten, wenn 24V herein kommen und auf den L7985A gehen? Danke
analogTversteher schrieb: > Meine Fragen: > 1. Wozu die Schottky Diode Verpolungsschutz > 2. Warum ein LC-Filter und warum genau diese Induktivität L (600Ohm, > 100MHz) und C=47u? > > Was sind da die Überlegungen, welche Spannungsspitzen auftreten, wenn > 24V herein kommen und auf den L7985A gehen? Das hängt an der Spezifikation der Störungen, die über die 24V rein kommen können und wie sauber die Spannung hinterher sein soll.
Wolfgang schrieb: >> 1. Wozu die Schottky Diode > > Verpolungsschutz Auch dami bei kleiner Spannungsunterbrechung bzw. absacken der Spannung der grosse Eingangselko nicht entladen wird, sondern stützen kann. Man muss natürlich immer überlegen, ob man es braucht. Die L soll so hohen Frequenzen abblocken (UKW, Störfeuer von Motoren) die der Elko auf Grund der eigenen ESL (Anschlussdrähte) nicht mehr dämpft und der Spannungsregler durchlassen würde weil er so schnell nicht regelt.
Beim L7985 am Vout ist bei einer SChaltung ein STPS3L40UF (Schottky) gegen GND geschaltet. Ich sehe gerade nicht warum dieser Typ? Der L7985 regelt ja von 24 auf 5V, eigentlich müsste die Diode doch nur durchlässig werden, sobald man über 5V kommt. Warum ist das keine Zenerdiode? Wie funktioniert das?
analogTversteher schrieb: > Wie funktioniert das? Die Diode hat nichts mit Überspannungsschutz zu tun. Schau dir mal Bild 9 an in https://www.st.com/content/ccc/resource/technical/document/datasheet/group3/4f/f5/7f/c3/c3/ee/4b/de/DM00041559/files/DM00041559.pdf/jcr:content/translations/en.DM00041559.pdf und beschäftige dich mit der Funktion eines Buck-Reglers. Die Diode ist ein wichtiger Teil für die Funktion des Reglers, in besseren Reglern sitzt da ein MOSFET. Dass es genau dieser Typ ist: naja, der IC ist von ST, die Diode dann auch, wenn ST schon welche zum Verkaufen hat. Würde ich auch so vorschlagen :-). Wichtig ist dabei: Schottky, 40V 3A, die kann auch von jemand anderem sein, idealerweise mit niedrigst möglicher Flußspannung.
> Beim L7985 am Vout ist bei einer SChaltung ein > STPS3L40UF (Schottky) gegen GND geschaltet. Nochmal bitte in verständlicher Form formulieren, mit Schaltplan.
HildeK schrieb: Wichtig ist dabei: Schottky, 40V 3A, die kann auch von > jemand anderem sein, idealerweise mit niedrigst möglicher Flußspannung. Danke, ja stimmt, das ist ein Abwärtswandler. Die Diode spielt da eine wichtige Rolle. warum aber 40V, 3A? 40V wegen der Eingangsspannung von max 38V, aber wie kommt man auf 3A? Ist das einfach als Sicherheit, wegen des Ausgangsstromes von 2A. 1A Sicherheit?
analogTversteher schrieb: > Ist das einfach als Sicherheit, wegen des Ausgangsstromes von 2A. > 1A Sicherheit? Bei 2A Ausgangsstrom fließen da mehr als 2A Peak durch die Diode. Und so fein gestuft in der Strombelastbarkeit gibt es die Dioden auch nicht. Wahrscheinlich hat die nächst kleinere aus dem Portfolio nur 1A. Auch hat etwas Reserve noch nie geschadet :-), wobei das noch gar nicht viel Reserve ist. Die 40V sind wegen der Eingangsspannung gewählt. Schließlich schaltet der FET ja den Knoten L1, D1, U2-OUT immer zwischen 0 und Vin.
Stefanus F. schrieb: >> Beim L7985 am Vout ist bei einer SChaltung ein >> STPS3L40UF (Schottky) gegen GND geschaltet. > > Nochmal bitte in verständlicher Form formulieren, mit Schaltplan. Ja, wäre schön. Vielleicht verstehe ich dann auch, was gemeint ist?
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