schutzschaltung

Gast #5535974
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Hallo

Ich möchte gerne wissen warum man für die Schutzbeschaltung folgende 
Bauteile wählt.

Die TVS schützt die Schaltung vor Spannungsspitzen die grösser sind als 
26V. Dann wird sie durchlässig und leitet gegen GND ab.
C=100n ist der Stützkondensator für den VCC des L7985A. Soviel verstehe 
ich.

Meine Fragen:
1. Wozu die Schottky Diode
2. Warum ein LC-Filter und warum genau diese Induktivität L (600Ohm, 
100MHz) und C=47u?

Was sind da die Überlegungen, welche Spannungsspitzen auftreten, wenn 
24V herein kommen und auf den L7985A gehen?

Danke
Angehängte Dateien:
Gast #5536018
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analogTversteher schrieb:
> Meine Fragen:
> 1. Wozu die Schottky Diode

Verpolungsschutz

> 2. Warum ein LC-Filter und warum genau diese Induktivität L (600Ohm,
> 100MHz) und C=47u?
>
> Was sind da die Überlegungen, welche Spannungsspitzen auftreten, wenn
> 24V herein kommen und auf den L7985A gehen?

Das hängt an der Spezifikation der Störungen, die über die 24V rein 
kommen können und wie sauber die Spannung hinterher sein soll.
Gast #5536030
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Wolfgang schrieb:
>> 1. Wozu die Schottky Diode
>
> Verpolungsschutz

Auch dami bei kleiner Spannungsunterbrechung bzw. absacken der Spannung 
der grosse Eingangselko nicht entladen wird, sondern stützen kann.

Man muss natürlich immer überlegen, ob man es braucht.

Die L soll so hohen Frequenzen abblocken (UKW, Störfeuer von Motoren) 
die der Elko auf Grund der eigenen ESL (Anschlussdrähte) nicht mehr 
dämpft und der Spannungsregler durchlassen würde weil er so schnell 
nicht regelt.
Gast #5536909
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Beim L7985 am Vout ist bei einer SChaltung ein STPS3L40UF (Schottky) 
gegen GND geschaltet.
Ich sehe gerade nicht warum dieser Typ?
Der L7985 regelt ja von 24 auf 5V, eigentlich müsste die Diode doch nur 
durchlässig werden, sobald man über 5V kommt.
Warum ist das keine Zenerdiode?
Wie funktioniert das?
Gast #5536971
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analogTversteher schrieb:
> Wie funktioniert das?

Die Diode hat nichts mit Überspannungsschutz zu tun. Schau dir mal Bild 
9 an in 
https://www.st.com/content/ccc/resource/technical/document/datasheet/group3/4f/f5/7f/c3/c3/ee/4b/de/DM00041559/files/DM00041559.pdf/jcr:content/translations/en.DM00041559.pdf 
und beschäftige dich mit der Funktion eines Buck-Reglers. Die Diode ist 
ein wichtiger Teil für die Funktion des Reglers, in besseren Reglern 
sitzt da ein MOSFET.

Dass es genau dieser Typ ist: naja, der IC ist von ST, die Diode dann 
auch, wenn ST schon welche zum Verkaufen hat. Würde ich auch so 
vorschlagen :-). Wichtig ist dabei: Schottky, 40V 3A, die kann auch von 
jemand anderem sein, idealerweise mit niedrigst möglicher Flußspannung.
Gast #5537004
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HildeK schrieb:
 Wichtig ist dabei: Schottky, 40V 3A, die kann auch von
> jemand anderem sein, idealerweise mit niedrigst möglicher Flußspannung.

Danke, ja stimmt, das ist ein Abwärtswandler. Die Diode spielt da eine 
wichtige Rolle.
warum aber 40V, 3A?
40V wegen der Eingangsspannung von max 38V, aber wie kommt man auf 3A?

Ist das einfach als Sicherheit, wegen des Ausgangsstromes von 2A.
1A Sicherheit?
Gast #5537014
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analogTversteher schrieb:
> Ist das einfach als Sicherheit, wegen des Ausgangsstromes von 2A.
> 1A Sicherheit?

Bei 2A Ausgangsstrom fließen da mehr als 2A Peak durch die Diode. Und so 
fein gestuft in der Strombelastbarkeit gibt es die Dioden auch nicht. 
Wahrscheinlich hat die nächst kleinere aus dem Portfolio nur 1A. Auch 
hat etwas Reserve noch nie geschadet :-), wobei das noch gar nicht viel 
Reserve ist.
Die 40V sind wegen der Eingangsspannung gewählt. Schließlich schaltet 
der FET ja den Knoten L1, D1, U2-OUT immer zwischen 0 und Vin.

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