Kombinatorikfrage, gibts dafür einen Begriff?

OP #5539673
Lesenswert?

Hallöchen,

angenommen ich habe N unterscheidbare Gegenstände (farbige Kugeln), die 
ich auf 7 Positionen anordnen möchte. Dabei soll jede Kugel jede 
Position gesehen haben.

Z.b: N = 4

1 2 3 4
2 1 4 3
3 4 1 2
4 3 2 1

Gibt es in der Kombinatorik ein solches Verfahren? Es ist keine 
Kombination, da dort die Position eine Rolle spielt. Es ist aber auch 
keine Permutation, denn da würde jede Kombination für jede Stelle 
durchgegangen werden:

>> perms(1:4)
ans =
     4     3     2     1
     4     3     1     2
     4     2     3     1
     4     2     1     3
     4     1     3     2
     4     1     2     3
     3     4     2     1
     3     4     1     2
     3     2     4     1
     3     2     1     4
     3     1     4     2
     3     1     2     4
     2     4     3     1
     2     4     1     3
     2     3     4     1
     2     3     1     4
     2     1     4     3
     2     1     3     4
     1     4     3     2
     1     4     2     3
     1     3     4     2
     1     3     2     4
     1     2     4     3
     1     2     3     4

Hilfe :D
#5539712
Lesenswert?

Jan K. schrieb:

> angenommen ich habe N unterscheidbare Gegenstände (farbige Kugeln), die
> ich auf 7 Positionen anordnen möchte.

Wirklich 7 Positionen oder N Positionen?

> Dabei soll jede Kugel jede Position gesehen haben.
>
> Z.b: N = 4
>
> 1 2 3 4
> 2 1 4 3
> 3 4 1 2
> 4 3 2 1

Hier sind es nur 4 Positionen.

> Gibt es in der Kombinatorik ein solches Verfahren?

Was ist eigentlich die Frage? Wieviele Anordnungen man mindestens 
braucht? N. Einfach durchrotieren wie oben. Mit weniger als N 
Anordnungen geht es ja offensichtlich nicht.
OP #5539785
Lesenswert?

Axel S. schrieb:
> Wirklich 7 Positionen oder N Positionen?

Ach mist. Ursprünglich waren es 7, aber die Möglichkeiten wollte ich 
nicht alle hinschreiben. Es sind N aus N, in dem speziellen Fall oben 
N=4. Ich kann es leider nicht mehr editieren.

Mario M. schrieb:
> Ich glaube nicht, dass das eine eigene Bezeichnung hat, weil es nur eine
> willkürliche Teilmenge einer Permutation ist. Im gezeigten Fall belegen
> zwei Ziffern die Diagonalen und die anderen wechseln sich auf den
> verbleibenden Plätzen ab. Also quasi n!/(n-1)! Möglichkeiten.

Ist es eine willkürliche Teilmenge? Ich hätte die Zahlen evtl. auch 
anders anordnen können, Hauptsache, jeder Gegenstand hat jede Position 
genau ein Mal gesehen. Wie kommst du auf n!/(n-1)!

Axel S. schrieb:
> Was ist eigentlich die Frage? Wieviele Anordnungen man mindestens
> braucht? N. Einfach durchrotieren wie oben. Mit weniger als N
> Anordnungen geht es ja offensichtlich nicht.

Die Frage ist, wie viele Möglichkeiten es gibt und ich die Zahlen 
generiere, z.B. in Matlab.
#5540917
Lesenswert?

Wie kommst Du darauf?

Gefordert war, dass jede Kugel (mindestens) einmal jede Position sieht; 
das ist erfüllt.

Falls tatsächlich N paarweise verschiedene Reihenfolgen gewünscht sein 
sollten, empfiehlt es sich,  N-1 mal das Objekt i=1..N-1 auszuwählen und 
nach links zu setzen. Hierbei würden sogar weniger Objekte bewegt, was 
je nach Anwendung von Vorteil sein könnte.

Ja, in der Bezeichnung steckt der Wurm: es sind N Objekte und die 
Indizes laufen von 0..N-1; das sorgt für Sorgen bei "N-1 mal". Ich 
denke, es ist klar, was ich meine. (Für diese Uhrzeit sollte es gehen 
;))
#5540930
Lesenswert?

n!/(n-1)! ist ein Bullshitausdruck für n, weil Du aus allen möglichen 
Anordnungen n Fälle auswählst, auf die Deine Bedingung zutrifft. Das 
heißt aber auch, dass es (n-1)! mögliche Lösungen für Dein Problem gibt. 
Ich sehe nicht, was die Lösung aus Deinem Beispiel so besonders macht, 
dass sie eine eigene Bezeichnung verdient. Im Gegensatz zur wohl 
einfachsten Lösung, der schon genannten Rotation.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren