Ich hab für ein neues Radio in einem alten Suzuki SJ40, BJ 1985,
erfolgreich ein Dauerplus von den Lichtern vorne abgezweigt.
Solange ich Standlicht einschalte geht das auch, aber normales Licht
oder gar Fernlicht lassen das Radio ausschalten.
Auch beim Starten des Motors geht der Radio kurz aus, was er aber
anscheinend überbrücken kann und keine Einstellungen verliert.
Aber klar, in der Nacht ohne Licht fahren damit ich Radio habe geht halt
auch nicht :-)
Kann mir jemand sagen, was das ist und ob es zu lösen ist?
Erzeugt das Einschalten des Lichtes einen so hohen Störstrom,
Fehlerstrom, usw. ?
Würde ein neu verlegtes Kabel direkt von der Batterie das lösen, oder
kann ich das selbst erwarten, da das Licht bis zur Batterie zurück einen
Fehlerstrom erzeugt?
Danke!
Roman schrieb:> Solange ich Standlicht einschalte geht das auch, aber normales Licht> oder gar Fernlicht lassen das Radio ausschalten.>> Auch beim Starten des Motors geht der Radio kurz aus, was er aber> anscheinend überbrücken kann und keine Einstellungen verliert.
Du hast die falsche Klemme erwischt. Viele Autos werfen im Startvorgang
fast alle Verbraucher ab.
Ich würde in eine Werkstatt fahren und fragen. Notfalls geht ein Fünfer
in die Kaffeekasse, immer noch besser als stundenlang selbst erfolglos
zu suchen.
Roman schrieb:> Würde ein neu verlegtes Kabel direkt von der Batterie das lösen, oder> kann ich das selbst erwarten, da das Licht bis zur Batterie zurück einen> Fehlerstrom erzeugt?
Was???
Frank Norbert S. schrieb:> Roman schrieb:>> erfolgreich ein Dauerplus von den Lichtern vorne abgezweigt>> Herzlichen Glückwunsch!
Ich schließe mich an?
Ja ist denn schon wieder Freitag??
BTW: Immer erst den Minus an der Batterie abschrauben.
Wenn du am Plus Kontakt schraubst (während der Minus noch anschlossen
ist) verdampft dein Schraubenschlüssel wenn du damit irgendwo ans Blech
kommst (während du damit am Plus rumschraubst).
Lichter vorne und Dauerplus?
Das ist widersinnig - und die Praxis zeigt es eben. Voll normal.
Vielleicht muss man da wohl mal 2 EU für ein gebrauchtes "Jetzt
helfe ich mir selbst" investieren, um zu sehen, wo man sich da
besser am Sicherungstableau anklemmt.
Die Japaner waren 1985 schon oft so schlau, dass zwei,
oder mehr verschiedene Sicherungstableaus / Kabelbäume in der
Fertigung teurer sind, als nur ein maximal ausgestattetes...
Roman schrieb:> Solange ich Standlicht einschalte geht das auch, aber normales Licht> oder gar Fernlicht lassen das Radio ausschalten.
Vermutlich wird das Licht auf der Masseseite geschaltet und du hast
genau dort abgegriffen. Schaltet man das Licht ein, geht die Leitung auf
Masse und dein Radio aus.
Roman schrieb:> Ich hab für ein neues Radio in einem alten Suzuki SJ40, BJ 1985,> erfolgreich ein Dauerplus von den Lichtern vorne abgezweigt.
Echt Super gemacht!
Dauerplus von den Lichtern gibt es nicht!
Roman schrieb:> Würde ein neu verlegtes Kabel direkt von der Batterie das lösen, oder> kann ich das selbst erwarten, da das Licht bis zur Batterie zurück einen> Fehlerstrom erzeugt?
Mann!
Klar ist, ein Kabel (Draht) direkt über eine Sicherung von der
Batterie zum Radio zu verlegen...
Den Fehlerstrom vergiss einfach und mach Dich mal schlau über
KFZ-Elektrik, da gibt es keinen FI oder RCD, sondern nur
Sicherungen für Überstrom (Kurzschluss)...
Ein Licht hat niemals! Dauerplus...
Du solltest etwas mehr lernen über Elektrik, dann wird alles
viel klarer...
mich würde es nicht wundern wenn das Fahrzeug wie folgt ausgestattet
ist.
In der internationalen Norm ISO 7736 vom März 1984 sind sowohl
Einbauräume als auch Anschlüsse für Autoradios zum Fronteinbau in
Straßenfahrzeugen genormt. Während für die Schachttiefe ein Mindestmaß
von 160 mm bestimmt ist, wird die Frontpartie bei einer Breite von 180
mm in zwei unterschiedlich hohen Varianten (50 und 100 mm) festgelegt.
Diese Norm wurde im April 1984 als DIN ISO 7736 in eine nationale
deutsche und im September 1986 als ÖNORM ISO 7736 in eine nationale
österreichische Norm umgesetzt (Stand: Mai 2013).
Also einen Stecker hast du im Radioschacht nicht gefunden?
Jörg R. schrieb:> Ja ist denn schon wieder Freitag??Mani W. schrieb:> Du solltest etwas mehr lernen über Elektrik, dann wird alles> viel klarer...Thomas O. schrieb:> Also einen Stecker hast du im Radioschacht nicht gefunden?
Muß man den beiden obigen Kommentaren noch etwas hinzufügen?
Entweder ein erfolgreicher Troll oder totaler Dussel.
Wer nicht in der Lage ist, im Auto ein Dauerplus zu finden, sollte die
Finger aus der Elektrik lassen.
HildeK schrieb:> Roman schrieb:>> Solange ich Standlicht einschalte geht das auch, aber normales Licht>> oder gar Fernlicht lassen das Radio ausschalten.>> Vermutlich wird das Licht auf der Masseseite geschaltet und du hast> genau dort abgegriffen. Schaltet man das Licht ein, geht die Leitung auf> Masse und dein Radio aus.
Schalten auf der Masseseite? Es wird wohl eher so sein dass das
Standlicht ausgeht (Plusseitig geschaltet) wenn das Abblendlich
eingeschaltet wird.
Roman schrieb:> Aber klar, in der Nacht ohne Licht fahren damit ich Radio habe geht halt> auch nicht :-)
Ach eas?
Manfred schrieb:> Muß man den beiden obigen Kommentaren noch etwas hinzufügen?> Entweder ein erfolgreicher Troll oder totaler Dussel.
Oder Beides, jedenfalls ist er wohl nicht mehr dabei.
Jörg R. schrieb:> Schalten auf der Masseseite? Es wird wohl eher so sein dass das> Standlicht ausgeht (Plusseitig geschaltet) wenn das Abblendlich> eingeschaltet wird.
Masseseitig schalten ist im Kfz extrem selten, gab es eigentlich nur bei
der Hupe.
Wenn Du mal bewusst schaust: Alle mir bekannten PKW lassen bei Fahrlicht
die Standlichtlampe mit an.
Diese Sache mit Masse hat man bei der Nebelleuchtennachrüstung gemacht,
die Masse auf den Fernlichtfaden, weil sie gemäß StVZO bei Fernlicht
ausgehen müssen.
Manfred schrieb:> Masseseitig schalten ist im Kfz extrem selten,
Nichts anderes meinte ich?
Manfred schrieb:> Wenn Du mal bewusst schaust: Alle mir bekannten PKW lassen bei Fahrlicht> die Standlichtlampe mit an.
Kontrolliert habe ich es nicht, ist aber nach Aussage des TO die einzig
plausible Erklärung dass das Radio ausgeht. Könnte man einfach
messen...oder wie Du schreibst auch nachsehen.
Der TO fährt ein sehr altes Auto. Vielleicht liegt auch ein technisches
Problem vor.
Manfred schrieb:> Masseseitig schalten ist im Kfz extrem selten, gab es eigentlich nur bei> der Hupe.
Naja, war eine schön Erklärung für das Problem.
Extrem selten? Nicht nur die Hupe, auch Türkontakte für Innen- und
Kofferraumbeleuchtung werden (zumindest bei vielen älteren Autos)
masseseitig geschaltet. Aber für die Scheinwerfer ist es vermutlich
schon extrem selten.
Und welche exotischen Varianten haben sich die Hersteller sonst noch
ausgedacht ... ?
Manfred schrieb:>> Schalten auf der Masseseite? Es wird wohl eher so sein dass das>> Standlicht ausgeht (Plusseitig geschaltet) wenn das Abblendlich>> eingeschaltet wird.>> Masseseitig schalten ist im Kfz extrem selten, gab es eigentlich nur bei> der Hupe.
Quatsch. Hupe, Türe, Leselicht, Domlicht, Verriegelung(en),
Haubenkontakt, Kofferaumkontakt, Handbremse, Neutral, Kupplung,
Öldrucksensor, soll ich weitermachen?
Georg G. schrieb:> Du hast die falsche Klemme erwischt. Viele Autos werfen im Startvorgang> fast alle Verbraucher ab.
Die nennt sich Klemme X nach DIN. Die gab es beim betreffenden FZ IMHO
nicht.
Mani W. schrieb:> Echt Super gemacht!>> Dauerplus von den Lichtern gibt es nicht!
Natürlich. Domlampe (Dachhimmellampe) hat Dauerplus. In Stellung 'on'
wird Masse zugeführt, in Stellung 'off' gar nix, und in Stellung 'auto'
der Massekontakt der Türen.
Der Vorteil hiervon ist man braucht nur zwei Litzen, und KFZ Cu ist sehr
sehr teuer.
Sers,
SJ40... Also ein SJ410?
Im Beifahrerfußraum ist dann eine Sicherungsbox mit 6-8
Glasrohricherungen.
Dauerplus an einer der Glasrohrsicherungen finden (mit Multimeter) und
von dort mit einer Flachsteckhülse (6,3mm) abgreifen.
Elektrisch sind die Kisten schon sehr spartanisch ausgestattet.
John
Michael W. schrieb:> Ich vermute: der TO haut sich vor lauter Lachen auf die Schenkel... :-)
Eher rauft der sich die Haare, weil er das Fachchinesisch hier
nicht versteht. Der TO überschätzt da seine Fähigkeiten.
Im Worst-Case-Fall fackelt er seine Wohlstandsmühle ab.
Einbaumaße nach ISO Bearbeiten
In der internationalen Norm ISO 7736 vom März 1984 sind sowohl
Einbauräume als auch Anschlüsse für Autoradios zum Fronteinbau in
Straßenfahrzeugen genormt. Während für die Schachttiefe ein Mindestmaß
von 160 mm bestimmt ist, wird die Frontpartie bei einer Breite von 180
mm in zwei unterschiedlich hohen Varianten (50 und 100 mm) festgelegt.
Diese Norm wurde im April 1984 als DIN ISO 7736 in eine nationale
deutsche und im September 1986 als ÖNORM ISO 7736 in eine nationale
österreichische Norm umgesetzt (Stand: Mai 2013). Quelle: Wikipedia.de
Ich kann aus unterschiedliche Gründe nur abraten, ein Radio so zu
betreiben. Das macht die Batterie nicht lange mit, wenn exzessiv gehört
wird und man hat ein Problem, wenn es mal zu einem Defekt kommt, der
einen Brand oder Unfall auslöst. Immer mehr Unfälle werden gemacht durch
einen Grund wie Fehler in der Elektronik. Wenn da Schlimmes passiert,
kommt der Gutachter und wenn der eine Modifikation findet, heißt es in
der Verhandlung "Zusammenhang zwischen Modifikation des Benutzers und
Ausfall der Elekronik kann nicht ausgeschlossen werden". Damit ist der
Hersteller fein raus und man darf selber zahlen.
Ich empfehle, ein Radio nur so umzubauen, dass es abgehängt wird, also
mit eigener Batterie versorgt wird. Die kommt als eine Zusatz in die
Kofferraum mit eine Ladevorrichtung an dem Stromgenerator vom Auto und
extern von eine Steckdose in die Garage.
Das vom deutschen TÜV abzeichnen lassen und alles ist sicher.