Hallo,
in meine mobile Lautsprecherbox möchte ich einen 6s-Li-Ion-Akku
verbauen.
6s-Akku-Packs (aus 18650er-Zellen) bekommt man wie Sand am Meer,
Balancer und fertige Schutzbeschaltungen auch. Daran soll's nicht
scheitern.
Ich suche einen Lade-IC oder auch gerne schon ein Board, mit minimalem
Beschaltungsaufwand, mit einem Ladestrom irgendwo bei 2-5A.
(Ladezustandsanzeige wär natürlich richtig toll)
// für 1s-LiPo/Ion-Akkus gibt es ja echt schöne fertige Lade-ICs in
allen Varianten (hatte bereits TP4056, MCP7383, MCP73833 im Einsatz)
- für 6s-Akkus sieht das Angebot mit minimalem Beschaltungsaufwand
wirklich nicht so berauschend aus :(
Und diese typischen China-Steckernetzteil-Ladern, die es für diese
Pack's gibt - weis nicht, Vertrauenserweckend ist etwas anderes :D
=> andererseits erhoffe ich mir, dass ich ein einfaches
Meanwell-Netzteil verbauen kann, welches einerseits meine
Lautsprecherbox im Netzbetrieb betreiben kann, andererseits, aber auch
meine Ladesteuerung speisen kann (natürlich entweder/oder).
(klappt bei den fertigen China-Steckernetzteilen eher nicht).
Kennt ihr nen guten Chip (wenn nicht mehr handlötbar - heißt keine
seitlichen Beinchen mehr, gerne auch fertige Module)?
Tut mir leid das ich dir nicht sagen kann was du hören willst.
An die alten und hochohmigen Akkus zukommen war/ist einfach RICHTIG die
zu laden im pack ist es aber NICHT.
Einzeln ja aber zusammen NEIN.
Diesen ganzen china scheiß von wegen Balance Platinen kann man gut zum
Ar. abwischen nutzen zum laden aber keines falls geeignet.
Die haben einen Zellen drift zwischen gut und böse.
Kaufe dir ein Ladegerät welches dafür geeignet ist.(wird schon ab 30 €
was geben) oder nutze >einen< TP4056 und lade JEDE Zelle EINZELN auf.
Achtung beim verpolen das mögen die TP4056 gar nicht.
Habe das alles auch schon durch.
DAVID -. schrieb:> Einzeln ja aber zusammen NEIN.
Hallo David,
so gaaanz richtig ist das nicht, was Du hier schreibst.
Wenn man einen 6s selbst zusammen schustert, jedoch vorher die
einzelnen Zellen mit einem vernünftigen Lader auf einen definierten
Zustand bringt, dann funktioniert das Laden als Ganzes recht gut.
Habe das bei mir mit einem Akkuschrauber gemacht. D.h., die
alten NiCad Zellen gegen LiFePO2 Zellen getauscht.
Funktioniert super.
Nach einigen Monaten habe ich das Pack zerlegt und jede einzelne Zelle
überprüft.
Die Abweichungen waren minimal und vernachlässigbar.
Kommt wahrscheinlich auch auf die Zellen an (Qualität/Hersteller).
Ok super Gut das es bei dir geklappt hat.
Dein glück blieb mir immer verwehrt.
Wenn du noch schreibst welche Platine du dafür genutzt hast?
Würde mir das bestimmt auch helfen.
Häufig wird bei den Balancer-Platinen nicht beachtet, dass dessen
Strombelastbarkeit begrenzt ist. Wenn 1A mal 4,2V verheizt werden, ist
das schon eine Menge. Die meisten Balancer vertragen nur maximal
0,5...1A (kurzzeitig mehr). Bei Deinem geplanten Ladestrom von 2...5A
sind diese daher nicht geeignet.
Empfehlung daher ist Batteriehalter zu verwenden, um die Akkus mit einem
externen Ladegerät einzeln schnell zu laden.
Für eine langsame Ladung von wenigen hundert Milliamperen, könnten
zusätzlich Balancer verbaut werden um ohne eine Entnahme der Akkus diese
zu Laden, wenn die Zeit keine Rolle spielt.
Hm,
Der Akku wird vorraussichtlich aus 6x 5 Zellen (18650) Parallel und
diese dann in Reihe bestehen. sprich 30 Zellen, Ladeschlussspannung
25,2V.
// 30x Batteriehalter rein und mit externem Ladegerät einzeln laden ist
alles andere als praktikabel.
// Die Lösung mit einem externen IMAXB6 zu laden hätte ich gerne
vermieden, auch wenn das aktuell eines der wenigen brauchbaren
Ladegeräte für den Zweck ist - aber es soll ja wenn es fertig ist eine
Plug & Play Lösung sein.
Was spricht generell gegen die Balancer? Wenns so ein Schrott wäre,
warum haben dann die ganzen westlichen Hersteller Chips dafür im
Sortiment ...
Bei fehlender Angabe der Zellen, gingen jeder erst einmal von 6x1,
hochstens 6x2 Zellen aus. Somit sind 2 Tage verloren und einige Posts
erstmal in eine ungünstige Richtung für Dich verlaufen.
Bei mehreren Akkus parallel sind an einen Balancer viel höhrere
Anforderungen zu stellen. Es gibt im Netz hierzu eine Meisterarbeit mit
einem Balancer für diese Leistungsklasse. Wurde dieses Jahr in einem
Post hier genannt, habe diesen auch auf Anhieb nicht wiedergefunden.
2..4, mehr als vier sollte man vermeiden in der Parallelschaltung. Der
Grund ist, dass ein ungewöhnlich hoher Kapazitätsverlust einer Zelle
dann nicht mehr ausreichend auffällt. Die Zelle mit einer solchen Macke
kann dann die Energie von mehr als vier Zellen "draufgehauen" bekommen
und das kann zu ernsten Schäden führen. Nichtfunktionierende Brandmelder
können dann noch verhindern ein Leben unter den Brücken.
Ein Balancer für eine solche Lade-Leistungsklasse muß beim Ansprechen
dazu führen, dass der Ladestrom für die gesamte Säule sofort reduzert
wird. Realisiert wird das, indem Du einen Temperaturfühler/-widerstand)
auf das entsprechende Bauteil des Balancers anbringst oder über
Optokoppler am Verheizwiderstand die Stromreduzierung auslöst.
Wenn zu lange balanciert werden muss, sollte es eine Fehlermeldung
geben. Du mußt dann die Zelle mit der Macke suchen gehen und tauschen.