Hallo, mein Plan ist es aus einem alten Smartphone das PCB auszubauen und ein Display mit geringerer Auflösung daran anzuschließen. Ist so etwas möglich?
Mit irrem Aufwand u.U. möglich, aber weder sinnvoll noch wirtschaftlich. Erzähl doch mal was du am ende als "produkt" dir erhoffst, vlt. gibts ja bessere Optionen.
Nur in der Theorie. Du müsstest den Grafik Controller umprogrammieren - nicht nur im Android sondern auch im Bootloader. Viel Glück da überhaupt die passende Doku zu finden - oder einen passenden Stecker. Eventuell ist es einfacher ein zusätzliches Display z.B. per USB anzuschließen.
Danke für die Antworten. Idee war gewesen ein Smartphone PCB in einen GPS fähigen Fahrradcomputer zu modden.
Und warum sollte der "gps-fähige Fahrradcomputer" ausgerechnet ein kleineres Display bekommen? Was würde dadurch verbessert werden?
Naja so ein Riesendisplay am Rennradlenker wirkt ein wenig blöd meiner Mainung nach. Abgesehen davon ist das Display ja permanent an, und der Gedanke war, dass ein Display mit geringerer Auflösung weniger Strom verbraucht.
Ist ein 2,45 Zoll Display klein genug? https://www.amazon.de/Unihertz-Kleinstes-Smartphone-Android-entsperrt-Weltraum-Schwarz/dp/B0752BYRHM
Das Grösse Display am Ende komplett abklemmen und das Handy mit at Commands am Datenport mit datenkabel steuern.
> Abgesehen davon ist das Display ja permanent an
Eine intelligente Navisoftwre dimmt das Display wenn sie nix
zu vermelden hat. Das mag beim Fahrrad aber nicht besonders
gut funktionieren.
Eine knapp vierstüundige Fahrt hat bei einem 3.5" Androiden
die Akkuladung gerademal auf 60 % genuckelt.
Aus Versehen, weil der Stecker nicht drin steckte.
Wenn es nichts aktuelles sein muss: Auch Mobiltelefone
die vor 10 Jahren auf den Markt kamen, hatten teilweise
eine GPS-basierte (Offline-)Navigation.
Habe ich als Zweitnavi im Gebrauch.
Rufus Τ. F. schrieb: > Und warum sollte der "gps-fähige Fahrradcomputer" ausgerechnet ein > kleineres Display bekommen? > > Was würde dadurch verbessert werden? Das verbessert die Aerodynamik und aufgrund des geringeren Gewichts dämpft es nicht so sehr das Schwingverhalten eines hart aufgepumpten Renners auf unebenen Untergründen. mfF
Rustler schrieb: > Naja so ein Riesendisplay am Rennradlenker wirkt ein wenig blöd meiner > Mainung nach. Und warum schreibst du dann im Beitrag #5542281: > Display mit geringerer Auflösung daran anzuschließen von geringerer Auflösung? Wenn du geringere Größe meinst? Und wie kommst du überhaupt auf die Idee, die Platine aus deinem Telefon wäre nennenswert kleiner als das Display? > Abgesehen davon ist das Display ja permanent an, und der > Gedanke war, dass ein Display mit geringerer Auflösung weniger Strom > verbraucht. Und warum nimmst du dann ausgerechnet ein Smartphone als Basis deines hypothetischen Fahrradcomputers, wo das doch jede Menge stromfressende Funktionen hat, die man da gar nicht braucht? Wie kommst du überhaupt auf die Idee, du könntest etwas bauen, was kaufbaren GPS-fähigen Fahrradcomputern bezüglich Größe, Strombedarf oder Bedienung auch nur annähernd nahekommt? Wie du den Krempel, nachdem du ihn erst zerlegt und neu zusammengesetzt hast, wieder vibrations- und wetterfest bekommen willst, scheinst du gar nicht auf dem Radar zu haben. Es gibt mittlerweile nicht mehr nur Boliden der Art eines z.B. Garmin Oregon, sondern auch schnuckelige kleine Geräte von bspw. Bryton, Sigma, Lezyne oder Wahoo. Zu erfreulich niedrigen Preisen übrigens und mit teilweise extrem langer Akkulaufzeit von mehreren Tagen. Den Bedarf für einen Eigenbau, noch dazu auf Basis eines Smartphones, mag ich beim besten Willen nicht zu erkennen.
--- schrieb: > Wenn es nichts aktuelles sein muss: Auch Mobiltelefone > die vor 10 Jahren auf den Markt kamen, hatten teilweise > eine GPS-basierte (Offline-)Navigation. Einen GPS-Empfänger im Handy/Smartphone von vor 10 Jahren will sicher niemand haben. Selbst mein Samsung S4 war/ist diesbezüglich absolut unbrauchbar.
> Einen GPS-Empfänger im Handy/Smartphone von vor 10 Jahren will sicher > niemand haben. Selbst mein Samsung S4 war/ist diesbezüglich absolut > unbrauchbar. Ich kann mich da nicht beklagen. Im Vergleich zum GPS eines neueren Androiden, sind bei gleicher Empfangssituation die Ergebnisse des aelteren Geraets nicht wesentlich schlechter. Bei einem Einsatz im Freifeld, so wie auf einem Fahrrad oder fusslaeufig, sind da ueberhaupt keine Unterschiede. Beide GPS werden "unassisted" betrieben und funktionieren beispielsweise auch in einer Flugzeugkabine. Ein noch ein paar Jahre aelterer GPS-Empfaenger eines Palm-Navis ist da deutlich unempfindlicher. Da reichten schon ein paar hoehere Gebaeude links und rechts der Strasse um den Empfang abreissen zu lassen.
--- schrieb: > Beide GPS werden "unassisted" betrieben und funktionieren > beispielsweise auch in einer Flugzeugkabine. Bei einem aktuellen Fahrrad-Navi würde ich mir eher Sorgen machen, ob es im feuchten Wald oder in Bergtälern noch vernünftig empfängt, insbesondere wieviel es mit den neuen Beidou- und den Galileo-Satelliten anfangen kann.
A. K. schrieb: > Ist ein 2,45 Zoll Display klein genug? Wie A.K. schon schrieb gibt es kleine Smartphones sogar schon ab 60€. https://de.aliexpress.com/item/Original-SERVO-J5-Plus-2-45-MTK6580-mini-Smartphone-Android-5-1-RAM-1GB-ROM-8GB/32823309650.html oder bei Amazon 80€ https://www.amazon.de/gp/product/B01N3TGPWD/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1 hat Android 5.1 GPS Wlan BT ... und ist wasserdicht(nicht zum tauchen aber bei Regen auf jeden Fall) Für das Fahrrad ideal.
Christian S. schrieb: > Das verbessert die Aerodynamik Das ist sicherlich ganz entscheidend. Bei einem Fahrrad, auf dem ein Radfahrer draufsitzt. > und aufgrund des geringeren Gewichts In homöopathischen Dosen. Wenn das Smartphone 20g mehr wiegt, wird man das natürlich sofort am harten Schwingverhalten feststellen können, das Fahrrad reagiert nicht mehr so präzise, sondern klingt irgendwie dumpf, wie durch Nebel. Die Vermarktungsprinzipien der Audiophilie scheinen auch beim Fahrradzubehör anwendbar zu sein.
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