Forum: Haus & Smart Home Punktschweißgerät Sicherung fliegt raus


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von Philipp H. (ph1lloops)


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Hallo,


Ich habe mir ein Punktschweißgerät zum Verbinden von 18650 Li-Ion Zellen 
gekauft. Beim Einschalten sowie beim Punktschweißen fliegt ab und zu 
(nicht immer) die Sicherung raus. Ich habe eine (GEYER EC 116 B 230/400) 
Sicherung im Sicherungskasten.
Das Punktschweißgerät habe dort in die Steckdose gesteckt, wo momentan 
keine anderen Verbaucher angesteckt sind.
Laut Anleitung sollte die Sicherung mindestens 20A haben.

Gibt es eine Möglichkeit, dieses Gerät irgendwie zu nutzen, ohne dass 
die Sicherung ständig rausfliegt?

Freundliche Grüße
Hubert

von Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)


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Mach den Sicherungskasten mal uff und gugge mal nach den ampers.

Beitrag #5545806 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Philipp H. (ph1lloops)


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Die Hauptsicherung hat 25A, die vom Herd hat 20A und die restlichen 16A. 
Ich könnte auch ein Bild vom Kasten hochladen.

von hinz (Gast)


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Philipp H. schrieb:
> Laut Anleitung sollte die Sicherung mindestens 20A haben.

Deine ist ein 16A Automat mit Kennlinie B. Also kein Wunder, dass der 
Grund hat auszulösen.

von hinz (Gast)


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Das Schweißgerät hat einen Schukostecker ab Werk?

von Philipp H. (ph1lloops)


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Ja, der Stecker ist ab Werk verbaut.

von hinz (Gast)


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Philipp H. schrieb:
> Ja, der Stecker ist ab Werk verbaut.

Dann ist das Gerät Murks! Schuko darf nicht mit 20A abgesichert werden.

von Philipp H. (ph1lloops)


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Auf der Rückseite des Gerätes steht 220V 15A Max. Ich denke ein 
kurzzeitiger Anlaufstrom wird die Sicherung auslösen. Wie genau würdet 
ihr jetzt vorgehen?

von hinz (Gast)


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Philipp H. schrieb:
> Auf der Rückseite des Gerätes steht 220V 15A Max. Ich denke ein
> kurzzeitiger Anlaufstrom wird die Sicherung auslösen. Wie genau würdet
> ihr jetzt vorgehen?

Prüfen ob der B16A gegen einen C16A ersetzt werden kann.

Notfalls das Schweißgerät über ein Verlängerungskabel/trommel 
anschließen.

von Philipp H. (ph1lloops)


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Vielen Dank für den Vorschlag! Wäre es auch möglich mir von einem 
Elektriker eine Steckdose vom Herd abzweigend legen zu lassen?

von hinz (Gast)


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Philipp H. schrieb:
> Vielen Dank für den Vorschlag! Wäre es auch möglich mir von einem
> Elektriker eine Steckdose vom Herd abzweigend legen zu lassen?

Nur wenns eine für 20A geeignete Steckdose ist, die sind dann etwas 
größer...


Der Elektriker kann aber schnell prüfen, ob ein C16A statt des B16A 
möglich ist.

von Thomas O. (kosmos)


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hinz schrieb:
> Der Elektriker kann aber schnell prüfen, ob ein C16A statt des B16A
> möglich ist.

Wie wird denn soetwas geprüft? B gegen C austauschen stellt kein Problem 
dar, 16A gegen 20A ggf. schon.,

von Sven L. (sven_rvbg)


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Thomas O. schrieb:
> Wie wird denn soetwas geprüft?
Messung der Schleifenimpedanz?

>B gegen C austauschen stellt kein Problem dar
Solange die Abschaltbedingungen am Ende noch stimmen nicht.

von easy (Gast)


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Thomas O. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Der Elektriker kann aber schnell prüfen, ob ein C16A statt des B16A
>> möglich ist.
>
> Wie wird denn soetwas geprüft? B gegen C austauschen stellt kein Problem
> dar, 16A gegen 20A ggf. schon.,

Mit einem Prüfautomaten.

von test (Gast)


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Ist das das übliche China Ding? Da wird gerne der Trafo rausgeschmissen 
und gegen einen umgewickelten Mikrowellentrafo getauscht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas O. schrieb:
> B gegen C austauschen stellt kein Problem dar, 16A gegen 20A ggf.
> schon.,

Das eine ist der maximale Dauerstrom, der am Ende die Leitung erwärmen 
könnte, wenn er wirklich längere Zeit fließt. Das andere ist der 
kurzzeitig fließende Stromstoß, der verkraftet werden muss. Der führt 
nur zu einer vergleichsweise geringen thermischen Belastung für die 
Leitung.

Habe hier ein fettes Netzteil US-amerikanischer Bauart (30 V / 40 A, ein 
Drittel der 19"-Kiste wird vom Trafo ausgefüllt). Das Ding konnte ich an 
einem B16 nichtmal im Leerlauf einschalten. (Ging dann so notdürftig mit 
einem nachgerüsteten Einschalt-Sequenzer, aber auch nur, wenn der 
Ausgangsspannungssteller beim Einschalten auf 0 gedreht war.) Beim Umzug 
habe ich mir für die Steckdose der Bastelecke gleich einen C16 montieren 
lassen, damit geht das Teil nun klaglos.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Philipp H. schrieb:
> Vielen Dank für den Vorschlag! Wäre es auch möglich mir von einem
> Elektriker eine Steckdose vom Herd abzweigend legen zu lassen?
Eher nicht. Der Herd wird wohl gerne seine 3*16A haben wollen.
Krummsprünge mit Lastabwurfrelais sind müssig. Wenn der Herd eine Uhr 
hat kann es richtig nervig werden.

Dein Problem ist nicht der Dauerstrom sondern Stromspitzen. (vgl. 
Diskussion von C gegenüber B Charakteristik).

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Sebastian L. schrieb:
> Der Herd wird wohl gerne seine 3*16A haben wollen.

Der TE hat geschrieben, dass bei ihm der Herd mit 1*20A abgesichert ist.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Jörg W. schrieb:
> Habe hier ein fettes Netzteil US-amerikanischer Bauart (30 V / 40 A, ein
> Drittel der 19"-Kiste wird vom Trafo ausgefüllt).
Für was braucht man 30V bei 40A?


Beim Umzug
> habe ich mir für die Steckdose der Bastelecke gleich einen C16 montieren
> lassen, damit geht das Teil nun klaglos.
Ich hatte dort wo ich hinziehe mal Nachtspeicheröfen, da ist dann 
Drehstrom in der Bastelecke möglich - fehlt nur noch der passende Tisch.

Mal sehen ob in irgendeiner Schule mal wieder was rausfliegt:)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Sven L. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Habe hier ein fettes Netzteil US-amerikanischer Bauart (30 V / 40 A, ein
>> Drittel der 19"-Kiste wird vom Trafo ausgefüllt).

> Für was braucht man 30V bei 40A?

Das sind ja die Maximalwerte, ist ein Lab-Netzteil, also beides separat 
einstellbar.

Benutze ich zugegebenermaßen nicht sehr häufig, aber zum Aufladen der 
Kondensatoren des Punktschweißgeräts oder für Arbeiten an 
Amateurfunkgeräten (ein typischer 100-W-Sender braucht im Betrieb an die 
20 A bei 13,8 V) ist es schon ganz praktisch.

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