Forum: /dev/null Psychoterror am Arbeitsplatz


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von Emil K. (et2100)


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Guten Tag,

ich lese seit einigen Jahren in diesem Forum mit und habe mich bisher 
nicht aktiv an den Diskussionen beteiligt. Aus gegebenen Anlass möchte 
ich nun einen Thread eröffnen und in diesem Zusammenhang das Thema 
Mobbing bzw. Psychoterror am Arbeitsplatz diskutieren. Ich möchte an 
dieser Stelle betonen, dass das kein Trollthread ist und ich dieses 
Thema sehr ernst nehme.

Ich bin seit nunmehr einem Jahr bei einem mittelständischen Unternehmen 
als Elektrotechniker angestellt und hatte in den ersten Monaten 
keinerlei Probleme mit meinen Kollegen und Vorgesetzen. Die meisten 
waren sehr nett und hilfsbereit, einige zeigten sich wenig interessiert 
und kümmerten sich vornehmlich um ihre eigenen Aufgaben, was ich völlig 
in Ordnung finde.

Es gibt in meiner Abteilung, die aus etwa 20 Leuten besteht, einige 
Kollegen, die nicht besonders engagiert sind und stets versuchen ihre 
unliebsamen Aufgaben ungerechterweise am Chef vorbei an andere weiter zu 
delegieren. Natürlich wird das Ganze mit sehr viel Schmeicheleien und in 
manipulativer Weise an das ausgesuchte "Opfer" herangetragen. Da nicht 
ganz so naiv bin, habe ich von Anfang an freundlich aber bestimmt 
klargemacht, dass ich nicht dafür zu haben bin. Schon gar nicht, wenn 
ich weiß, dass die besagten Herrschaften nicht wenig Zeit mit allem 
möglichen verbringen, außer sich um ihre Arbeit zu kümmern.

Jedenfalls wurde meine Verweigerung von diesen Herrschaften "zur 
Kenntnis genommen" und wenn auch sie sich niemals offen darüber empörten 
(natürlich nicht, da sie wissen, dass sie überhaupt kein Recht dazu 
haben), werde ich seither auf sehr subtile Art und Weise terrorisiert. 
Die Vorgehensweise dieser Leute ist dabei so raffiniert und 
hinterhältig, dass es mir nicht einmal möglich ist, es für einen 
Außenstehenden nachvollziehbar zu beschreiben, geschweige den zu 
beweisen. Ich bin den fortlaufenden Anfeindungen ausgesetzt und kann 
mich nicht dagegen zu Wehr setzen. Es ist mir nicht einmal möglich zu 
einem Vorgesetzen zu gehen und diesem zu erklären, was da vor sich geht.

Gibt es hier Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und 
nachvollziehen können, was ich versuche zum Ausdruck zu bringen?

ET2100

: Verschoben durch Moderator
von G ast (Gast)


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Emil K. schrieb:
> Gibt es hier Leute, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und
> nachvollziehen können, was ich versuche zum Ausdruck zu bringen?

Nein.

von Zocker_54 (Gast)


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> Re: Psychoterror am Arbeitsplatz

Du passt nicht ins Team !

Mach dir mal Gedanken drüber.

von Berufsberater (Gast)


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Emil K. schrieb:
> Es ist mir nicht einmal möglich zu
> einem Vorgesetzen zu gehen und diesem zu erklären, was da vor sich geht.

Wer oder was hindert dich daran?

von Mad (Gast)


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Du bist ein Held. Kein Wunder das du gemobt wirst.

Emil K. schrieb:
> Es ist mir nicht einmal möglich zu
> einem Vorgesetzen zu gehen und diesem zu erklären, was da vor sich geht

Du bist nicht in der Lage dein Problem deinen Vorgesetzten zu schildern 
und rennst dann in ein Forum, bei dem du nur die Schriftform zur 
Problemschilderung nutzen kannst?

Emil K. schrieb:
> Ich bin den fortlaufenden Anfeindungen ausgesetzt und kann
> mich nicht dagegen zu Wehr setzen.

Wieso zur Hölle nicht? Wenn du ein Problem hast, dann mach den Mund auf. 
Sage dem Kollegen dass du sein Verhalten nicht tollerierst. Das kann 
jeder, egal in welcher Position.

Beitrag #5546613 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Elektrofurz (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Du passt nicht ins Team !

Diesen Spruch hat man zu mir auch schon mal gesagt, weil ich in der 
Frühstückspause, nicht wie die anderen, Mettbrötchen gegessen habe, 
sondern nur vegetarische Schmierwurst. Heute arbeite ich da nicht mehr.

Dennis schrieb im Beitrag #5546613:
> Echt so ein Kommentar ist selbst für deine
> Verhältnisse echt daneben.

Genau. Die ersten Beiträge sind meistens kaltherzig, aber das bessert 
sich bestimmt noch im Laufe dieses Threads. Je länger er wird, um so 
nährstoffreicher wird er.

von MaWin (Gast)


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Emil K. schrieb:
> werde ich seither auf sehr subtile Art und Weise terrorisiert. Die
> Vorgehensweise dieser Leute ist dabei so raffiniert und hinterhältig,

Eines Tages hast auch du in der Abteilung Freunde und ihr könnt als 
Gruppe subtil zurückterrorisieren, und so lange: ignore it, keep 
smiling, subtile Dinge darf man geflissentlich übersehen, und Rache ist 
süss..

von Walter K. (walter_k488)


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Elektrofurz schrieb:
> Zocker_54 schrieb:
>> Du passt nicht ins Team !
>
> Diesen Spruch hat man zu mir auch schon mal gesagt, weil ich in der
> Frühstückspause, nicht wie die anderen, Mettbrötchen gegessen habe,
> sondern nur vegetarische Schmierwurst. Heute arbeite ich da nicht mehr.

vegetarische Schmierwurst? Ach je - Du gehörst also zu einer der vielen 
armen Minderheiten in Deutschland, die permanent von den dumpen 
Mett-fressenden Mehrheit gemobbt werden?

von Superchriss (Gast)


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Es ist das Mett...
Das macht die so aggresiv...

Wenn Du mal das Mett gegen Deine Schmierwurst austauscht, wird alles 
gut...
Vorausgesetzt es merkt niemand...

von Stefan M. (derwisch)


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Ganz einfach.
Gibt es in dem Laden einen Betriebsrat? Wenn ja, da hingehen.
Wenn es keinen gibt, gründe einen.
Wie das geht steht im Netz oder man bekommt kostenlose, ausführliche 
Beratung bei der Gewerkschaft. ( IG Metall in deinem Falle ).

von Emil K. (et2100)


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Mad schrieb:
> Du bist ein Held. Kein Wunder das du gemobt wirst.
>
> Emil K. schrieb:
>> Es ist mir nicht einmal möglich zu
>> einem Vorgesetzen zu gehen und diesem zu erklären, was da vor sich geht
>
> Du bist nicht in der Lage dein Problem deinen Vorgesetzten zu schildern
> und rennst dann in ein Forum, bei dem du nur die Schriftform zur
> Problemschilderung nutzen kannst?
>


Es ist zu perfide, als dass ich es beschreiben könnte. Wie soll ich 
meinem Chef oder dem Betriebsrat beweisen, dass jemand hinter meinem 
Rücken geschickt Lügen plaziert und so Hass gegen mich schürt? Vor 
allem, wenn dieser jemand dabei so raffiniert lügt, dass es nicht 
möglich ist es zu benennen? Ich glaube einfach, dass du noch nie in 
einer solchen Situation warst, sonst wüsstest du, dass es unmöglich ist 
irgendetwas zu beweisen oder für einen Außenstehenden nachvollziehbar zu 
beschreiben. Manche Menschen haben die Kunst der Intrige perfektioniert.

: Bearbeitet durch User
von Berufsberater (Gast)


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Emil K. schrieb:
> Es ist zu perfide, als dass ich es beschreiben könnte. Wie soll ich
> meinem Chef oder dem Betriebsrat beweisen, dass jemand hinter meinem
> Rücken geschickt Lügen plaziert und so Hass gegen mich schürt? Vor
> allem, wenn dieser jemand dabei so raffiniert lügt, dass es nicht
> möglich ist es zu benennen? Ich glaube einfach, dass du noch nie in
> einer solchen Situation warst, sonst wüsstest du, dass es unmöglich ist
> irgendetwas zu beweisen oder für einen Außenstehenden nachvollziehbar zu
> beschreiben. Manche Menschen haben die Kunst der Intrige perfektioniert.

Geh mal ein Schritt zurück und betrachte das mal aus der Ferne. Ließt 
sich etwas als hättest Du dich da in was verrant und siehst Gespenster.

Falls nicht, dann gibt es doch nur zwei Möglichkeiten - Jobwechsel oder 
Kämpfen (letzteres kann gut Laune machen, dabei nicht vergessen, gut 
serviert ist es kalt ;) )

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Emil K. schrieb:
> Es ist zu perfide, als dass ich es beschreiben könnte.

Dann ist es auch zu perfide, um dagegen rechtlich vorgehen zu können. 
Hat meine Frau gerade hinter sich - nach Jobwechsel ist sie glücklicher 
denn je!

Ich rate Dir zum Jobwechsel, wenn es im Team nicht klappt und Du Dich 
gemobbt fühlst. Was nicht garantiert, dass es im nächsten Job besser 
wird!

von A. S. (achs)


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Emil K. schrieb:
> Es ist zu perfide, als dass ich es beschreiben könnte.

Versuch es hier. Hier musst Du nichts beweisen können im Zweifel

von Emil K. (et2100)


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Achim S. schrieb:
> Emil K. schrieb:
>> Es ist zu perfide, als dass ich es beschreiben könnte.
>
> Versuch es hier. Hier musst Du nichts beweisen können im Zweifel

Es ist unmöglich. Die Vorgehensweise ist viel zu raffiniert und 
hinterlistig. Wenn ich es hier beschreiben könnte, dann wäre es kein 
Problem mit einem Vorgesetzten darüber zu sprechen. Ich denke, dass ich 
keine andere Wahl habe, als mir etwas anderes zu suchen.

Der Thread kann von mir aus geschlossen oder gelöscht werden.

ET2100

: Bearbeitet durch User
von A. S. (achs)


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Emil K. schrieb:
> Es ist unmöglich.
Du bist ja hier mit frischem Account anonym. Wenn Du es nicht mal vage 
in Worte fassen kannst, dann ist es schwierig (auch für Dich) objektiv 
zu bleiben. Es reicht vielleicht schon wenn Du nur versuchst es hier zu 
beschreiben, ... und es dann am Ende einfach nicht postest

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ist mir so noch nicht passiert. Wenn das die Leute sind, mit denen du 
langfristig zusammen arbeiten musst, würde ich den Peinigern ein mal ein 
eindeutiges Statement im Beisein des Vorgesetzten oder Betriebsrates 
abgeben.

Hilft das nicht, musst du Dir wohl einen anderen Job suchen. Respekt 
kann man nämlich nicht erzwingen.

von Emil K. (et2100)


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Okay, ich will es versuchen. Die besagten Herren sind sehr viel länger 
als ich im Unternehmen und kennen von daher auch mehr Leute, mit denen 
sie bisweilen ein gutes bis freundschaftliches Verhältnis pflegen. Das 
macht es diesen Leuten möglich "im Vertrauen" Rufmord zu betreiben. 
Dabei wird nicht einfach wahllos gelogen, sondern sehr geschickt. Sie 
nutzen in diesem Zusammenhang die "Fehler" derjenigen aus, die sie gegen 
mich aufhetzen wollen.

Wenn jemand z.B. private Probleme hat, dann wird mir hinterrücks 
unterstellt, dass ich mich hinterrücks über die privaten Probleme dieser 
Person auslassen würde, was schlichtweg eine dreiste Lüge (!) ist. Ich 
bekomme es durch die unterschwellige Ablehnungshaltung desjenigen zu 
spüren, der durch diese Lüge manipuliert wurde.

Wenn es Leute gibt, die vielleicht mit ihren Projekten aus welchen 
Gründen auch immer Schwierigkeiten haben, wird mir hinterrücks 
unterstellt, dass ich mich hinterrücks über die Qualität und Quantität 
der Arbeit anderer Leute auslassen würde, was auch schlichtweg eine 
dreiste Lüge (!) ist. Wenn ich dann in meiner Arglosigkeit unwissend 
darüber, dass ich hintenrum mit Dreck beworfen worden bin, im Scherz, 
ohne jeden Hintergedanken, zu demjenigen bspw. sage: "Machst du wieder 
Kaffeepause?", dann interpretiert er das anders, weil er durch die Lüge 
manipuliert wurde. Er wertet eine harmlose Äußerung als Angriff und 
sieht die falschen Behauptungen, die hinterrücks und "im Vertrauen" an 
ihn herangetragen wurden dadurch bestätigt.

Wenn es Leute gibt, die ein ausgeprägtes Konkurrenzdenken haben, werden 
diejenigen dadurch manipuliert, dass meine Arbeitsleistung, die nicht 
schlecht ist, überzogen in den Himmel gelobt wird, was den Neid und den 
Hass der besagten Personen schürt. Ich bekomme das dadurch zu spüren, 
dass die Leute weniger kooperativ sind und ihrerseits versuchen meine 
Leistung schlecht zu reden, ohne dass ich sie in irgendeiner Form 
angegriffen hätte.

Die Leute, die durch die Lügen manipuliert werden, sind also aufgrund 
ihrer "Fehler" empfänglich und verarbeiten diese aus dem Hinterhalt an 
sie herangetragenen Falschinformationen, weil sie mit den Herrschaften, 
die mich rausekeln wollen, in einem Vertrauenverhältnis stehen.

Die giftigen Reden werden wohldosiert an den entsprechenden Stellen 
plaziert und entfalten ihre Wirkung langsam aber sicher.


ET2100

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich bin mit den Vorgängen nicht vertraut. Für mich klingt es so, als ob 
sich diese Menschen in Deinen Augen unerträglich verhalten, und das 
nicht nur Dir gegenüber.

Du musst Dir selbst überlegen, mit wem du zusammen arbeiten möchtest.

Kuscheln muss nicht sein, Freunde muss man auch nicht sein. Aber 
Vertrauen und Respekt ist zumindest für mich zum Arbeiten notwendig.

: Bearbeitet durch User
von A. S. (achs)


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Mir ist noch nicht ganz klar, wie Du da eingebettet bist, oder konkret: 
Worunter Du dabei leidest. Es gibt also ein paar Kollegen, die Dich 
mobben und Dich bei den anderen unbeliebt machen. Das ist übel, keine 
Frage.

Wäre der Rückzug auf die fachliche Arbeit eine Option? Oder ist das 
durch unkooperative Kollegen nicht möglich?

Brauchst Du den privaten Kontakt zu den Kollegen? Die ersten Jahre 
schweissen zusammen, auch privat. Aber sobald ein Team von 30-jährigen 
zusammengewürfelt wird, kann es durchaus sein, dass man auch nach 20 
Jahren nichts voneinander weiss. Mit dem "na, Pause", ... es gibt 
durchaus erfahrene Leute, die sowas aus genau dem Grunde niemals sagen 
würden und sich konsequent nur auf sich oder das Wetter beziehen. Also 
"ich brauche Kaffee", "muss gleich noch Rasenmähen", ... jedet Huesken 
har sien Kruesken. Vielleicht mal einige Zeit zurückhalten und private 
Fragen mit joo, ooch und mmmhhh klein halten. Freundlich schauen und 
zuhören geht trotzdem immer.

von Uhu U. (uhu)


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Das sind Intrigen, wie man sie zuweilen beobachten kann, ekelhaft, aber 
nichts besonderes. Meistens geht sowas von einer Person aus, die es auf 
diese Weise schafft, andere vor ihren Karren zu spannen.

Als Neuer hat man es in so einem Intrigengeflecht sehr schwer, man wird 
gegen den "leitenden Drecksack" nie ankommen. Auf der anderen Seite ist 
es auch weder attraktiv, noch wünschenswert, sich mit dieser Baggage 
irgendwie zu arrangieren.

Such dir einen anderen Job, dann kannst du die Energieen, die du mit 
diesen Dreckskerlen verplempern musst, in was besseres investieren.

Und so lange du nocht dort bist: denke daran, dass das alles nicht dein 
Problem ist, sondern das von einigen erbärmlich kleinen Geistern. Leg 
dir eine Teflonhaut zu und lass die Scheiße einfach abperlen und lache 
darüber ganz offen - damit ärgerst du sie wahrscheinlich am aller 
meisten…

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Eigentlich sind nicht die Kollegen oder deren Verhalten das Problem, 
sondern Deine Reaktion darauf.
Dein Leidensdruck beruht hauptsächlich darauf, dass Du an dem von Dir 
wahrgenommenen Verhalten Anstoß nimmst. Wenn Du es für Dich schaffst, 
dass sie Dir im Mondschein begegnen können, sollte zumindest die 
seelische Belastung zurückgehen.

Das hilft freilich nicht bei der Sorge, ob Du in diesem Laden fachlich 
einen Fuß auf den Boden bekommen kannst. Je nachdem, wie sehr die 
"Gegner" Dir schaden können, ist es unwichtig bis dringlich, nach einer 
anderen Stelle zu suchen.
Durch Konfrontation wirst Du vermutlich nichts erreichen. Dabei wäre es 
sogar egal, ob Du die gesamte Situation belegen könntest, denn für den 
Betrieb ist es bequemer, sich von Dir zu trennen und die vermeintlich 
erfolgreiche Belegschaft einfach weiter machen zu lassen wie bisher: 
läuft doch!

Beitrag #5547367 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Eigentlich sind nicht die Kollegen oder deren Verhalten das Problem,
> sondern Deine Reaktion darauf.
> Dein Leidensdruck beruht hauptsächlich darauf, dass Du an dem von Dir
> wahrgenommenen Verhalten Anstoß nimmst. Wenn Du es für Dich schaffst,
> dass sie Dir im Mondschein begegnen können, sollte zumindest die
> seelische Belastung zurückgehen.

Ja, beim Mobbing ist natürlich das Opfer Schuld, dass es gemobbt wird 
und hätte die Frau nen längeren Rock angehabt wäre sie nicht 
zwangsbeglückt worden, uswusf. ... ist klar.

@TO: genauso kannst du es auch deinem Vorgesetzten erzählen, sobald du 
ihm die Kündigung in die Hand drückst. An deiner Stelle ist ein 
Jobwechsel angebracht, sicherlich könnte man sich die Mühe machen 
dagegen aufzubegehren, aber die "Manipulierten" sind ebenfalls 
Dumpfbacken, wenn sie dem Chefmobber, der ja nicht mal clever vorgeht, 
auf den Leim gehen. Außerdem scheinst du mir nicht die nötige 
Widerstandskraft und Streitsucht zu haben, um einen ausgedehnten 
Psychokrieg zu führen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Abradolf L. schrieb:

> Ja, beim Mobbing ist natürlich das Opfer Schuld, dass es gemobbt wird
> und hätte die Frau nen längeren Rock angehabt wäre sie nicht
> zwangsbeglückt worden, uswusf. ... ist klar.
>
Woher nimmst Du das? Mir geht es lediglich darum, hervorzuheben, dass 
Aufbegehren die Situation des TO in keiner Weise bessern kann.

> @TO: genauso kannst du es auch deinem Vorgesetzten erzählen, sobald du
> ihm die Kündigung in die Hand drückst. An deiner Stelle ist ein
> Jobwechsel angebracht, sicherlich könnte man sich die Mühe machen
> dagegen aufzubegehren, aber die "Manipulierten" sind ebenfalls
> Dumpfbacken, wenn sie dem Chefmobber, der ja nicht mal clever vorgeht,
> auf den Leim gehen. Außerdem scheinst du mir nicht die nötige
> Widerstandskraft und Streitsucht zu haben, um einen ausgedehnten
> Psychokrieg zu führen.

Ach, Du hast es ja doch eingesehen? Was soll dann der bullshit weiter 
oben? Dein aolmeetoo!!!1!1!elf hättest Du auch so absondern können.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Es ist schon so, dass manche Leute gewisse Schikanen geduldig ertragen 
ohne sich davon behindern zu lassen, während andere durch die gleichen 
Aktion total blockiert werden.

Ich will damit nicht sagen, dass das Opfer Schuld ist. Jeder hat 
irgendwo einen Schwachpunkt. In einem richtigen kollegialen Umfeld 
unterstützt man sich gegenseitig und sorgt dafür, dass niemand an seinem 
Schwachpunkt getroffen wird.

Ich habe zum Beispiel einen Kollegen, der sich mit dem Schreiben von 
Dokumentation extrem schwer tut. Anstatt ihn dauernd darauf hinzuweisen 
oder gar zu petzen, schreibe ich die Doku oft für ihn, während ich 
seinen Code kontrolliere und teste.
Manchmal weist der Chef ihm eine Aufgabe mit dem Titel "xyz 
dokumentieren" zu. Die übernehme ich dann einfach, bevor das Zieldatum 
überschritten wird.

Das ist zwar nicht meine Aufgabe, doch letztendlich arbeiten wir beide 
so effektiver zusammen. So bekommt er Zeit, mir an anderen Stellen zu 
helfen. Außerdem würde Stress zwischen uns auch auf die anderen Team 
Mitglieder abfärben, es wäre Gift für das ganze Team.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Woher nimmst Du das?

Aus folgendem Satz:

Percy N. schrieb:
> Eigentlich sind nicht die Kollegen oder deren Verhalten das Problem,
> sondern Deine Reaktion darauf.

Klassische Täter-Opfer-Umkehr.

von Emil K. (et2100)


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>
> @TO: genauso kannst du es auch deinem Vorgesetzten erzählen, sobald du
> ihm die Kündigung in die Hand drückst. An deiner Stelle ist ein
> Jobwechsel angebracht, sicherlich könnte man sich die Mühe machen
> dagegen aufzubegehren, aber die "Manipulierten" sind ebenfalls
> Dumpfbacken, wenn sie dem Chefmobber, der ja nicht mal clever vorgeht,
> auf den Leim gehen. Außerdem scheinst du mir nicht die nötige
> Widerstandskraft und Streitsucht zu haben, um einen ausgedehnten
> Psychokrieg zu führen.

Wieso sollte ich als Ingenieur ein Interesse daran haben einen 
Psychokrieg mit irgendwem zu führen? Das ist einfach nur krank in meinen 
Augen. Ich habe doch nicht die mühevollen Jahre eines Studiums auf mich 
genommen, um mich dann - man entschuldige meine Ausdrucksweise - mit so 
einer kranken Scheisse herumzuärgern, anstatt meine Zeit und Energie den 
Aufgaben zu widmen, die mich interessieren und für die ich ausgebildet 
worden bin. Was mich besonders ärgert ist, dass diese Herrschaften 
ungestraft davonkommen werden.

ET2100

: Bearbeitet durch User
von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Schöne Geschichte. Nehmen wir mal an sie stimmt.

Die Mobber sind so geschickt, routiniert und so gut, dass sie 
unangreifbar sind. Das setzt aber voraus, dass sie Übung haben, und zwar 
viel Übung, über Jahre hinweg. Das bedeutet dann wiederum, dass es 
weitere Mobbing-Opfer in der 20 Mann Abteilung geben muss.

Wenn dem TS allerdings bisher keine weiteren Opfer aufgefallen sind, und 
wenn ich das Rumgedruckse des TS hier lese, dann kommt mir das Wort 
Verfolgungswahn in den Sinn. Wir haben nichts über die Vorgeschichte des 
TS gehört. Ausbildung? Alter? Berufserfahrung? Da ist er verdächtig 
ruhig. Ich würde gerne wissen, wie viel Erfahrung er allgemein im Umgang 
mit Menschen hat.

Trotzdem, nehmen wir weiter an die Geschichte stimmt. Ich weiß, Mobbing 
ist individuell, jeder reagiert anders, blablabla. Das ein paar Typen 
hinter meinem Rücken über mich reden wäre mir persönlich völlig egal. 
Deshalb auch die Frage nach der Vorgeschichte. Eine gewisse soziale 
Robustheit sollte man nach Ausbildung oder Studium schon erlangt haben. 
Es sollte einem schon klar geworden sein, dass ein Arbeitsplatz kein 
Streichelzoo ist. Es ist eine Zwangsgemeinschaft, kein Freundesklub. Wer 
Freunde sucht dem kann man 
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_beste_Freund_des_Menschen empfehlen.

von ich* (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> Rumgedruckse

Genau.

@TO: Mach den Kameltreiber zum Kamel, beobachte die Folgen und lache 
still & herzlich.

Kannst du nicht? Eier. Du brauchst mehr Eier.

Mehr Eier geht nicht? Job wechseln.



Das mag sich etwas platt anhören, aber es die Quíntessenz des 
geschilderten und das hat auch nichts mit Psycho-Krieg zu tun. Ein paar 
geschickt plazierte Worte am Tag reichen. Gehst du zum Chef oder BR, 
bist du fortan die Petze und das Super-Weichei.

von Percy N. (vox_bovi)


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Abradolf L. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Woher nimmst Du das?
>
> Aus folgendem Satz:
>
> Percy N. schrieb:
>> Eigentlich sind nicht die Kollegen oder deren Verhalten das Problem,
>> sondern Deine Reaktion darauf.
>
> Klassische Täter-Opfer-Umkehr.

Wenn Du nicht einmal im Stande bist, zwei aufeinanderfolgende Sätze zu 
lesen und auf einander zu beziehen, dann hast Du möglicherweise ein 
Problem damit, wahrzunehmen, was Dir Dein jeweiliges Gegenüber mitteilen 
möchte. Auf dieser Erkenntnisgrundlage ist es ziemlich mutig, anderen 
Menschen  Rat erteilen zu wollen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Emil K. schrieb:

> Wieso sollte ich als Ingenieur ein Interesse daran haben einen
> Psychokrieg mit irgendwem zu führen? Das ist einfach nur krank in meinen
> Augen. Ich habe doch nicht die mühevollen Jahre eines Studiums auf mich
> genommen, um mich dann - man entschuldige meine Ausdrucksweise - mit so
> einer kranken Scheisse herumzuärgern, anstatt meine Zeit und Energie den
> Aufgaben zu widmen, die mich interessieren und für die ich ausgebildet
> worden bin.

Bis hierhin nachvollziehbar und sinnvoll.

> Was mich besonders ärgert ist, dass diese Herrschaften
> ungestraft davonkommen werden.
>

Auch nachvollziehbar, aber nur nicht sinnvoll. Du wirst nicht als Held 
aus der Geschichte hervorgehen, nicht einmal als tragischer. Aber es 
besteht die Gefahr, dass Du Dich zur komischen Figur machst; und das 
wirst Du vermeiden wollen.

Warum sich vermutlich niemand in dem Laden für Deine Befindlichkeit 
interessieren wird, hatte ich weiter oben schon dargelegt. Es wäre daher 
Unfug, im Zusammenhang mit Deiner Kündigung zu "petzen". Außerdem: warum 
solltest Du diesem Laden diesen Gefallen tun? Lass sie doch einfach in 
ihrer Selbstgefälligkeit ersaufen.

von Emil K. (et2100)


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Hannes J. schrieb:
>
> Wenn dem TS allerdings bisher keine weiteren Opfer aufgefallen sind, und
> wenn ich das Rumgedruckse des TS hier lese, dann kommt mir das Wort
> Verfolgungswahn in den Sinn.

Berufsberater schrieb:
> Emil K. schrieb:
>> Es ist zu perfide, als dass ich es beschreiben könnte. Wie soll ich
>> meinem Chef oder dem Betriebsrat beweisen, dass jemand hinter meinem
>> Rücken geschickt Lügen plaziert und so Hass gegen mich schürt? Vor
>> allem, wenn dieser jemand dabei so raffiniert lügt, dass es nicht
>> möglich ist es zu benennen? Ich glaube einfach, dass du noch nie in
>> einer solchen Situation warst, sonst wüsstest du, dass es unmöglich ist
>> irgendetwas zu beweisen oder für einen Außenstehenden nachvollziehbar zu
>> beschreiben. Manche Menschen haben die Kunst der Intrige perfektioniert.
>
> Geh mal ein Schritt zurück und betrachte das mal aus der Ferne. Ließt
> sich etwas als hättest Du dich da in was verrant und siehst Gespenster.
>

Bereits zwei Leute in diesem Thread unterstellen mir, dass ich 
Wahnvorstellungen habe und mir das alles nur einbilden würde. Ist es 
verwunderlich, dass ich Hemmungen davor habe einem Vorgesetzen die 
Situation mühevoll zu schildern?

Diese Herrschaften wissen sehr genau, dass ich ihnen nichts nachweisen 
kann und es würde mich nicht wundern, wenn sie mir auch psychische 
Störungen unterstellen würden, wenn ich sie in Anwesenheit von Chefs und 
Betriebsrat zur Rede stellen sollte. Sie wissen nämlich sehr genau, dass 
ich keine Beweise habe.

ET2100

von Emil K. (et2100)


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ich* schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Rumgedruckse
>
> Genau.
>
> @TO: Mach den Kameltreiber zum Kamel, beobachte die Folgen und lache
> still & herzlich.
>
> Kannst du nicht? Eier. Du brauchst mehr Eier.
>
> Mehr Eier geht nicht? Job wechseln.
>
>
>
> Das mag sich etwas platt anhören, aber es die Quíntessenz des
> geschilderten und das hat auch nichts mit Psycho-Krieg zu tun. Ein paar
> geschickt plazierte Worte am Tag reichen. Gehst du zum Chef oder BR,
> bist du fortan die Petze und das Super-Weichei.

Ich bin Ingenieur und kein Politiker. Ich möchte arbeiten und mir nicht 
den Kopf darüber zerbrechen, was ich sagen kann, um andere Leute zu 
kränken und zu verletzen. Das ist einfach nur krank.

Was soll daran falsch sein einen Vorgesetzen um Hilfe zu bitten? Ich 
finde es viel feiger jemanden aus dem Hinterhalt unter Aufbietung 
größtmöglicher Perfidität anzugreifen.

von ich* (Gast)


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Emil K. schrieb:
> Ich bin Ingenieur und kein Politiker. Ich möchte arbeiten und mir nicht
> den Kopf darüber zerbrechen, was ich sagen kann, um andere Leute zu
> kränken und zu verletzen. Das ist einfach nur krank.

Das ist aber nur deine Perpektive. Dein Umfeld verhält sich nun mal 
anders. Vielleicht nicht richtig, aber anders.

> Was soll daran falsch sein einen Vorgesetzen um Hilfe zu bitten?

Maaamiiiii......

Echt jetzt? Haste auf dem Schulhof auch immer nach der Pausenaufsicht 
gerufen?

Ich sag doch, mehr Eier. Mann oder Männchen? Setze dich mit den 
Verursachern auseinander, statt mit einem potentiell desinteressierten 
und/oder machtlosen Menschen drüber zu reden. Es geht hier nicht um 
körperliche Übergriffe, Betrug, Diebstahl o.ä., da wäre natürlich 
handeln angesagt.

> Ich finde es viel feiger jemanden aus dem Hinterhalt unter Aufbietung
> größtmöglicher Perfidität anzugreifen.

Dein Umfeld verhält sich so, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt. 
Angriff ist die beste Verteidigung, und Angriffe startet man selbst, 
nicht der Chef. If you can't stand the heat...

Wenn du Konfrontation nicht kannst oder willst, suche dir ein anderes 
Umfeld, denn dein Umfeld wird sich dir nicht anpassen. Punkt.

von Uhu U. (uhu)


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Emil K. schrieb:
> Bereits zwei Leute in diesem Thread unterstellen mir, dass ich
> Wahnvorstellungen habe und mir das alles nur einbilden würde. Ist es
> verwunderlich, dass ich Hemmungen davor habe einem Vorgesetzen die
> Situation mühevoll zu schildern?

Die haben keine Ahnung…

Ich denke, der größte Fehler in so einer Situation ist, selbst an dem 
Schweigekartell teilzunehmen, auf dem die ganze Scheiße beruht - leider 
bist du in der Mühle schon bis über beide Ohren drin.

Am geschicktesten wäre es, so ganz naiv und vor allem ohne (sichtbare) 
Aggression die jeweiligen Manipulationversuche offen zu legen, z.B. 
durch Fragen oder einen passend plazierten Witz. Das setzt aber einiges 
an Selbstbewußtsein voraus…

Ich bin noch nicht überzeugt, dass es wirkliches Mobbing ist, was da 
passiert. Ich denke, da wird intrigiert, dass es raucht. Sowas gedeiht 
allerdings nur im anaeroben Klima des Schweigekartells - dagegen hilft 
lüften.

Emil K. schrieb:
> Was soll daran falsch sein einen Vorgesetzen um Hilfe zu bitten? Ich
> finde es viel feiger jemanden aus dem Hinterhalt unter Aufbietung
> größtmöglicher Perfidität anzugreifen.

Wenn am Ende der Chef auch in den Saustall integriert ist, dann sieht es 
schlecht aus - oft läßt sich das gar nicht so leicht feststellen und 
wenn man es dann weiß, ist es zu spät.

Sieh dich nach was anderem um.

: Bearbeitet durch User
von Emil K. (et2100)


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>
>> Was soll daran falsch sein einen Vorgesetzen um Hilfe zu bitten?
>
> Maaamiiiii......
>
>
> Echt jetzt? Haste auf dem Schulhof auch immer nach der Pausenaufsicht
> gerufen?
>
>
> Ich sag doch, mehr Eier. Mann oder Männchen? Setze dich mit den
> Verursachern auseinander, statt mit einem potentiell desinteressierten
> und/oder machtlosen Menschen drüber zu reden. Es geht hier nicht um
> körperliche Übergriffe, Betrug, Diebstahl o.ä., da wäre natürlich
> handeln angesagt.



Was soll ich deiner Meinung nach tun? Ausrasten, rumbrüllen und den 
Leuten irgendwelche Bezeichnungen an den Kopf werfen? Diese Typen sind 
sehr viel länger als ich im Unternehmen. Die nehmen mich nicht ernst und 
wissen sehr genau, dass ich nichts gegen sie in der Hand habe.

: Bearbeitet durch User
von Mad (Gast)


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Emil K. schrieb:
> Es ist zu perfide, als dass ich es beschreiben könnte. Wie soll ich
> meinem Chef oder dem Betriebsrat beweisen, dass jemand hinter meinem
> Rücken geschickt Lügen plaziert und so Hass gegen mich schürt? Vor
> allem, wenn dieser jemand dabei so raffiniert lügt, dass es nicht
> möglich ist es zu benennen? Ich glaube einfach, dass du noch nie in
> einer solchen Situation warst, sonst wüsstest du, dass es unmöglich ist
> irgendetwas zu beweisen oder für einen Außenstehenden nachvollziehbar zu
> beschreiben. Manche Menschen haben die Kunst der Intrige perfektioniert.

Du hast es nicht verstanden!

Du beschreibst hier einen Sachverhalt, den du genauso deinem Chef oder 
der betreffenden person schildern kannst.

Wenn es so perfide ist, dass du keine stichhaltigen Beweise usw hast, 
dann sag das doch verdammt nochmal auch so. Es geht darum ein Problem zu 
schildern, dass du hast und dazu musst du nicht vorher juristische 
Aufarbeitungen durchführen oder irgendwem was konkrets nachweisen 
wollen.

"Hallo lieber Kollege, wir hatten bisher fachlich nicht so viel zu tun, 
aber in letzter Zeit habe ich das Gefühl, das auf persönlicher Ebene 
über mich Unwahrheiten verbreitet bzw. manche Kollegen voreingenommen 
auf meine Äusserungen reagieren. Ich wollte nur mal mitteilen, dass ich 
gerne persönlich Feedback zu meiner Person oder fachlichen 
Entscheidungen erhalte. blablablabla".


Frag mich warum Leute in so einem Betriebsklima arbeiten in denen man 
nicht mal über sowas reden kann...

von Michael K. (Gast)


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Emil K. schrieb:
> Ausrasten, rumbrüllen und den
> Leuten irgendwelche Bezeichnungen an den Kopf werfen?
Immer sehr zu empfehlen

Emil K. schrieb:
> Die nehmen mich nicht ernst
Und das wundert Dich?
Du hast es nicht geschafft Dich ins Team zu integrieren, sondern hast 
gleich als Neuling klargemacht was alles nicht bei Dir geht.
Jetzt schaffst Du es nicht den Konflikt aufzulösen.
Zum Chef oder BR zu gehen bekommst Du aber auch nicht hin.

Was genau sollen Deine Kollegen denn daran ernst nehmen?

Du könntest Eier zeigen und offensiv reagieren, ist aber nicht Dein 
Ding.
Du könntest ein dickes Fell beweisen und das klaglos ertragen, ist aber 
auch nicht Dein Ding.
Du könntest das Gespräch suchen und klarmachen das Du vieleicht etwas 
doof reagiert hast, das will Dir aber nicht über die Lippen.

Das ist der Dschungel und nicht der Streichelzoo.
Pass Dich an, verteidige Deine Position oder sei das Opfer.
Wenn 'alle' gegen Dich sind ist die Wahrscheinlichkeit gering das es an 
allen anderen liegt.

Ich bin selber einer der Neuen in einem Stall voller Exoten.
Ich höre zu, versuche den Menschen hinter den Handlungen zu verstehen 
und nehme nicht gleich alles persönlich.
Ich arbeite hart und nehme den älteren Kollegen so viel ab wie ich 
schaffe, oft genug auch mehr als das.
Nach 9Monaten sind das nun alles feine Kerle mit denen ich gerne 
arbeite, auch wenn ich Anfangs ein paar Kröten schlucken musste.
Den Status eines verlässlichen Kollegen bekommst Du nicht geschenkt.
Ich sitze bei vielen neuen Projekten mit am Tisch und bekomme Freiräume.
Andere haben sich isoliert und sind unzufrieden damit das alles an ihnen 
vorbeigeht.
Du bist nicht Opfer sondern Schöpfer Deiner Welt.

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