Hallo zusammen,
ich habe mir vor ca. einer Woche einen PC Tower zusammengebaut und als
Gehäuse eines mit Glas Seitenscheibe verwendet. Seit dem ist mir
aufgefallen, dass wenn der PC in betrieb ist, mein Funkmeldeempfänger
(der Feuerwehr) keinen Empfang mehr hat. Darauf hin habe ich mit einem
2m Funkgerät die Frequenz getestet und siehe da, ein Rauschen in dem
Frequenzbereich. Sobald der PC aus ist, ist auch das Rauschen weg.
Jetzt die Frage, wie kann ich am einfachsten verhindern, dass der PC EMV
Strahlung verursacht? Reicht eine Abschrimung der Glasseite mit Alufolie
oder Metallgewebe, oder am besten ein neues geschlossenes Gehäuse
verwenden?
Viele Grüße
Felix
Hallo,
lass Dir vom Verkäufer die EMV, EMVU Messergebnisse zeigen.
Dann denke bitte auch daran, an alle Verbindungskabel weitere
Breitband EMV Ferrite zu montieren, die weitere 20dB Dämpfung bringen
müssen!
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Siehe https://www.dx-wire.de/ferriteringkerne/
Ich habe den T36/23/15-3S4 mehrfach verbaut und auch die Sperrwirkung
über die Frequenz vermessen.
Und bitte daran denken, mit der Anzahl der Windungen durch den Kern,
steigt quadatisch auch die Induktivität und damit, i.A. auch die
Sperrwirkung.
L = AL*N² ; L == Indiktivität.
Die Glasscheibe ist natürlich eine Öffnung im Abschirmblech.
Da könnte als schneller Versuch durchaus Alu Folie von der Innenseite
auf die Scheibe und das dann im PC Gehäuse auf den DC Ground
angeschlossen helfen. Da sollte man nur Vorsicht walten lassen, weil DC
Ground etwas anderes ist als PE.
Felix schrieb:> (...) Reicht eine Abschrimung der Glasseite mit Alufolie> oder Metallgewebe, oder am besten ein neues geschlossenes Gehäuse> verwenden?
Es gibt metallisierte Glascheiben, die EMV-undurchlässig sind. Verbaut
Rohde&Schwarz an den Displays seiner Messgeräte, willst Du nicht
bezahlen.
Zweite Wahl ist ein Metallgitter hinter der Glasscheibe, das rundum
sauber an Masse angebunden ist. Guckst Du in der Küche bei der
Mikrowelle. Für 2 m dürfen die Maschen auch etwas größer sein.
Das Loch einfach zumachen ist natürlich auch eine Lösung. Aber Du willst
ja reingucken, sonst hättest Du das Ding so nicht gekauft.
Parallel dazu solltest Du prüfen ob es nicht irgendwo leitungsgebunden
rausbläst. Dazu kannst Du wie von Karl M vorgeschlagen der Reihe nach
alle Kabel mit Ferriten abblocken und schauen ob sich die Störung
verändert.
Felix schrieb:> Hallo zusammen,>> ich habe mir vor ca. einer Woche einen PC Tower zusammengebaut und als> Gehäuse eines mit Glas Seitenscheibe verwendet.
Du meinst sicher den Bildschirm von so einem AllInOne Gehäuse?
Oder was gibt es im PC sonst zu gucken?
"Früher[TM]" beschwerte man sich beim Arbeitgeber, wenn der Bildschirm
zu viel Abstrahlte, er möge strahlungsarme Geräte anschaffen...
PeeZeeh T-Drossel schrieb:> Du meinst sicher den Bildschirm von so einem AllInOne Gehäuse?
Bei einem Bildschirm ist die Scheibe an der Seite.
Und das Gehäuse des Bildschirms hat die Form eines Towers.
Alles klar... ;-(
Felix schrieb:> ich habe mir vor ca. einer Woche einen PC Tower zusammengebaut und als> Gehäuse eines mit Glas Seitenscheibe verwendet.
Felix schrieb:> Gehäuse eines mit Glas Seitenscheibe verwendet.
So eine Kiste stand auch C* zur Demo. Erbarmungslos ringsum im Alufolie
einwickeln und testen ob die Störung dann weg ist. Weitere Maßnahmen
später.
Hallo soul e.
soul e. schrieb:> Es gibt metallisierte Glascheiben, die EMV-undurchlässig sind. Verbaut> Rohde&Schwarz an den Displays seiner Messgeräte, willst Du nicht> bezahlen.
Das was ich mal gesehen habe, war auch deutlich bräunlich getönt.
>> Zweite Wahl ist ein Metallgitter hinter der Glasscheibe, das rundum> sauber an Masse angebunden ist. Guckst Du in der Küche bei der> Mikrowelle. Für 2 m dürfen die Maschen auch etwas größer sein.>> Das Loch einfach zumachen ist natürlich auch eine Lösung. Aber Du willst> ja reingucken, sonst hättest Du das Ding so nicht gekauft.
Das ist vermutlich das Hauptproblem.
> Parallel dazu solltest Du prüfen ob es nicht irgendwo leitungsgebunden> rausbläst. Dazu kannst Du wie von Karl M vorgeschlagen der Reihe nach> alle Kabel mit Ferriten abblocken und schauen ob sich die Störung> verändert.
Da der TO bei seinem Feuerwehrpager kaum eine Feldstärkeanzeige hat,
sondern nur geht/geht nicht abschätzen kann, sollte er unbedingt auch
mehrere Leitungen gleichzeitig zu verdrosseln versuchen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
PeeZeeh T-Drossel schrieb:> Frontseite, Rückseite, Oberseite, Unterseite, linke Seite und rechte> Seite stehen alle zur Auswahl.
Nö, stehen sie nicht:
Felix schrieb:> Seitenscheibe
OMG!
PeeZeeh T-Drossel schrieb:> Da bewegt sich im Guckglas der Waschmaschine aber deutlich mehr.> Meine Frage bleibt:>>> Oder was gibt es im PC sonst zu gucken?
Du glaubst nicht, was es alles für überflüssiges Zubehör für Case-Modder
gibt - z.B. Lüfter mit Beleuchtung.
PCs waren schon immer üble HF-Dreckschleudern, die strahlen wie ein
AKW, und dabei meist auch empfindlich reagieren auf elektromagnetische
Felder von aussen.
Man kann die Kisten natürlich auch "härten", sodass kaum noch etwas
herausdringt. Dies ist aber recht aufwendig und verursacht erhebliche
Zusatzkosten, die kaum ein "normaler" Nutzer zu tragen bereit ist.
Dagegen spielt für bestimmte Anwenderkreise mit hohem Sicherheitsbe-
dürfnis der Kostenfaktor eine untergeordnete Rolle.
Lauscher schrieb:> die strahlen wie ein> AKW
Ein AKW strahlt nicht! Es sind die Kernbrennstäbe.
Zudem heist es KKW! Die Energie wird aus den Kernen der Atome gewonnen.
Deswegen heist es auch Kernspaltung und nicht Atomspaltung...
Auto mit blauer Getriebebeleuchtung sieht auch ganz toll aus, wenn man
das Öl ablässt? :-)
Dein Tower: Blech vollflächig kontaktieren statt dem Glas
und Kabel verdrosseln wenn dann noch nötig.
Vielen Dank für die Antworten.
Sibbel schrieb:> Da könnte als schneller Versuch durchaus Alu Folie von der Innenseite> auf die Scheibe und das dann im PC Gehäuse auf den DC Ground> angeschlossen helfen. Da sollte man nur Vorsicht walten lassen, weil DC> Ground etwas anderes ist als PE.
Alufolie hat leider nicht viel gebracht. Ich habe mit einem Multimeter
den Durchgang zwischen DC Ground und den metallischen Gehäuseteilen
gemessen und so wie es aussieht gibt es bei manchen keine Verbindung
aufgrund der Lakierung. Es besteht auch eine Verbindung zwischen PE und
DC Ground.
PeeZeeh T-Drossel schrieb:> Frontseite, Rückseite, Oberseite, Unterseite, linke Seite und rechte> Seite stehen alle zur Auswahl.>>> Beispiele:>>>>> https://www.google.com/search?q=PC+Geh%C3%A4use+Fenster&client=safari&rls=en&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjx_Zj9lKndAhXpsosKHcT-Ct8Q_AUICygC&biw=1440&bih=839&dpr=2>> Da bewegt sich im Guckglas der Waschmaschine aber deutlich mehr.> Meine Frage bleibt:>>> Oder was gibt es im PC sonst zu gucken?>> Die Action spielt doch nur dort wo die 3D-Beschleunigung der GraKa> wirkt, ja?
Um ehrlich zu sein bin ich kein Casemodder, sondern habe das Gehäuse nur
genommen, da es gerade im Angebot und sogar etwas günstiger als ein
komplett geschlossenes war.
Bernd W. schrieb:> Da der TO bei seinem Feuerwehrpager kaum eine Feldstärkeanzeige hat,> sondern nur geht/geht nicht abschätzen kann, sollte er unbedingt auch> mehrere Leitungen gleichzeitig zu verdrosseln versuchen.
Das einzige was ich zum messen habe, ist die Pegelanzeige des
Funkgerätes.
Lauscher schrieb:> PCs waren schon immer üble HF-Dreckschleudern, die strahlen wie ein> AKW, und dabei meist auch empfindlich reagieren auf elektromagnetische> Felder von aussen.
Und woher kommen diese HF Wellen? Durch das offen liegende Mainboard
oder das Netzteil?
Viele Grüße
Felix
Helmut S. schrieb:> Zieh doch mal zum testen alle Kabel ab.> Keyboard, Mouse, sonstiges USB-Geraffel, LAN, ... und zum Schluß auch> noch das Monitorkabel.
Habe ich getestet, es gab eine kleine Besserung, die beste beim ziehen
des USB Kabels für den Hub im Monitor.
Ich habe versucht mit einem RTL-SDR Stick den Frequenzbereich zu
untersuchen und im Anhang sind meine Ergebnisse. Ich habe auch noch
andere Bereiche untersucht, aber dort ist nichts. So wie es aussieht
habe ich pech und die Störung liegt genau auf der benötigten Frequenz.
oszi40 schrieb:> Blech vollflächig kontaktieren
Vollflächig heißt gründlich konatktiert und überall. Nicht umsonst
werden die Slots so verschlossen, wenn sie möglichst HF-dicht sein
sollen.
Felix schrieb:> Alufolie hat leider nicht viel gebracht. Ich habe mit einem Multimeter> den Durchgang zwischen DC Ground und den metallischen Gehäuseteilen> gemessen und so wie es aussieht gibt es bei manchen keine Verbindung> aufgrund der Lakierung. Es besteht auch eine Verbindung zwischen PE und> DC Ground.
als erstes würde ich mir ein neues Gehäuse kaufen, welches EMV-gerecht
konstruiert ist.
Es muss an allen zu entfernenden Teile diese Kontaktierungsstreifen (
siehe Bild im vorherigen Beitrag ) besitzen. und muss ansonsten
lückenlos an den Nahtstellen kontaktiert sein.
Alle Kabel welche an dem PC angeschlossen sind müssen direkt am Stecker
einen Ferritkern als EMV-Sperre besitzen.
Sollte dann immer noch die Störungen vorhanden sein, wäre über ein
anderes Motherboard und dessen Komponenten nachzudenken.
Offenbar ist es ja eine diskrete Frequenz die abgestrahlt wird und kein
gleichmäßig breindbandiges Rauschen.
Da stehen die Chancen nicht schlecht, das andere Komponenten eine andere
Frequenz abstrahlen , welche den Pager nicht stören.
Im ganz extremen Falle müsste man über einen etra emv-gestählten PC
nachdenken, wie es eher in kritischen Bereichen eingesetzt wird. Doch
den wird man nicht bezahlen wollen.
Ralph Berres
Das Problem ist ja, dass alle geschlossenen Gehäuse die ich gefunden
habe von innen lackiert sind und somit kaum bis keinen Kontakt zu den
abnehmbaren Teilen besteht. Vielleicht kann man ja in jede Seite ein
kleines Loch bohren und die Seitenteile dann mit einem Kabel miteinander
verbinden, wie es auch in anderen metallischen Gehäusen gemacht wird.
Alternative wäre das Gehäuse von innen mit feinmaschigem Metallgitter zu
verkleiden und an Ground anschließen.
Wenn ich alle angeschlossenen Kabel mit einem Ferrit ausstatte, kann ich
dann einen Klappferrit verwenden? Wie oft müssen dann die Kabel durch
den Ferrit gelegt werden, denn beim Monitorkabel werdenich
wahrscheinlich nur einmal das Kabel durchbekommen, da es sehr starr ist.
Neue Komponenten wären wirklich das letzte was ich machen würde, denn
schließlich müssen doch die Hersteller garantieren, dass so etwas nicht
passiert, oder liege ich da falsch?
Was mich noch interessiert, habe nur ich das Probleme, oder strahlen
alle Computer HF ab?
Viele Grüße
Felix
Felix schrieb:> die Seitenteile dann mit einem Kabel miteinander verbinden
Wie bereits geschrieben muss das breitflächig geschehen. Ein einzelnes
Kabel bringt nichts, das kannste auch gleich sein lassen. Schau dir die
Kontaktfedern an, von denen oszi40 ein Bild hat.
Als erstes würde ich tatsächlich mit Ferriten arbeiten, diese sind
günstig und leicht anzubringen und können Abhilfe schaffen, wenn die
Störung auf diesem Weg aus dem PC kommt. Das findest du erst heraus,
wenn du es probiert hast. Du kannst mit Klappferriten starten.
Felix schrieb:> Das Problem ist ja, dass alle geschlossenen Gehäuse die ich gefunden> habe von innen lackiert sind und somit kaum bis keinen Kontakt zu den> abnehmbaren Teilen besteht.
Heute ist bei fast jeden fertig aufgebauten PC von seriösen Anbieter die
abnehmbaten Teile mit solch einen Kontaktierungskamm ausgestattet.
Sonst würden sie kaum die EMV Prüfung im Messlabor bestehen.
Es gibt Gehäuse zu kaufen , welche EMV Gerecht aufgebaut sind.
Felix schrieb:> Vielleicht kann man ja in jede Seite ein> kleines Loch bohren und die Seitenteile dann mit einem Kabel miteinander> verbinden, wie es auch in anderen metallischen Gehäusen gemacht wird.
Das nützt HF-mäßig so gut wie nichts. Für HF müssen die Verbindungen
großflächig mit geringer Induktivität verbunden sein. Je höher die
Frequenzen destor kritscher wird das ganze. Bei Baugruppen dessen HF
abgeschirmt werden sollen, sind die Gehäuse immer nahezu wasserdicht.
Felix schrieb:> Wenn ich alle angeschlossenen Kabel mit einem Ferrit ausstatte, kann ich> dann einen Klappferrit verwenden?
Ja müsste gehen. Notfalls mehrere direkt hintereinander anbringen, wenn
man das kabel nicht mehrmals durch bekommt. Auf jedenfall den Ferritkern
auf PC Seite möglicht dicht an den Stecker plazieren.
Felix schrieb:> Neue Komponenten wären wirklich das letzte was ich machen würde, denn> schließlich müssen doch die Hersteller garantieren, dass so etwas nicht> passiert, oder liege ich da falsch?
wenn deine gestörte Frequenz so penetrant gestört wird das die ganzen
Abhilfemassnahmen nichts bringen, wäre das aber der letzte gangbare Weg.
Ralph Berres
zwar noch nicht ideal aber schon besser.
Die Kontaktzungen scheinen mir nicht aus harten Broncefedern zu bestehen
sondern nur aus Blech welches nach meiner Ansicht keine sichere
Kontaktierung gewährleistet.
Auserdem sind mir die Abstände der Zungen noch zu groß.
Ralph Berres
Florian schrieb:> Er soll das Gehäuse einfach ringsherum lückenlos verlöten.
und auf bekommt er das im Wartungsfalle dann mit dem Büchsenöffner oder
einer Flex?
Ralph Berres
Felix schrieb:> Das Problem ist ja, dass alle geschlossenen Gehäuse die ich gefunden> habe von innen lackiert sind und somit kaum bis keinen Kontakt zu den> abnehmbaren Teilen besteht.
PC-Gehäuse zu selberbefüllen sind reine Mechanik-Komponenten und haben
nie irgendeine Form von EMV-Prüfung gesehen. Wenn Du Dir den Aufbau von
Business-PCs anschaust (HP, Lenovo, Fujitsu), dann siehst Du wie es
richtig gemacht wird.
Business-PCs gibt es als generalüberholte Leasingrückläufer sehr
günstig. Leider taugen die wirklich nur für's Büro oder als
CAD-Workstation, für Gaming sind die falschen Sound- und Graphikkarten
drin.
> Wenn ich alle angeschlossenen Kabel mit einem Ferrit ausstatte, kann ich> dann einen Klappferrit verwenden? Wie oft müssen dann die Kabel durch> den Ferrit gelegt werden, denn beim Monitorkabel werdenich> wahrscheinlich nur einmal das Kabel durchbekommen, da es sehr starr ist.
Die Induktivität steigt quadratisch mit der Windungszahl.
Es gibt auch fertige Monitorkabel mit Ferriten. Die sind dann meist vor
der Steckermontage aufgeschoben und mit Kunstoff umspritzt, haben also
keinen Luftspalt.
> Neue Komponenten wären wirklich das letzte was ich machen würde, denn> schließlich müssen doch die Hersteller garantieren, dass so etwas nicht> passiert, oder liege ich da falsch?
Wenn Du einen kompletten PC kaufst garantiert der Hersteller. Wenn Du
Bauteile kaufst und einen PC bastelst bist Du der Hersteller und hast
für Entstörung zu sorgen.
Bin ich eigentlich der einzige dem auffällt das (zumindest war es in
Hessen so, hier in Bayern auch) das die Meldeempfänger normalerweise
irgendwo bei Kanal 3XX OB laufen? (Also 4m!) Das du auf 2m Störungen
hast ist normal, Computer stören sogar auf 10/11/12/15m.
Seit wann (Also die Alarmierung hört man hier immer noch auf 4m) haben
die auf 2m Umgestellt???
Baum schrieb:> Bin ich eigentlich der einzige dem auffällt das (zumindest war es> in> Hessen so, hier in Bayern auch) das die Meldeempfänger normalerweise> irgendwo bei Kanal 3XX OB laufen? (Also 4m!) Das du auf 2m Störungen> hast ist normal, Computer stören sogar auf 10/11/12/15m.>> Seit wann (Also die Alarmierung hört man hier immer noch auf 4m) haben> die auf 2m Umgestellt???
Vor schon ca. 5 Jahren wurde bei uns, Baden-Württemberg, von 4m analog
auf 2m digital POCSAG umgestellt. Nur noch vereinzelte Gemeinden
verwenden analoge Alamierung.
Felix schrieb:> Nur noch vereinzelte Gemeinden verwenden analoge Alamierung.
Ah, ok. Das ist mir neu.
Danke für die Info.
Bei mir in der gegend läuft das noch auf 4m mit Pocsag. Digital gibt es
hier irgendwo im VHF/UHF bereich.
Baum schrieb:> Felix schrieb:>> Nur noch vereinzelte Gemeinden verwenden analoge Alamierung.>> Ah, ok. Das ist mir neu.> Danke für die Info.>> Bei mir in der gegend läuft das noch auf 4m mit Pocsag. Digital gibt es> hier irgendwo im VHF/UHF bereich.
Sicher das es sich bei deiner Gegend um eine Alamierung auf 4M mit
POCSAG handelt, normalerweise wurde da doch immer 5-Ton (ZVEI)
eingesetzt ?
@Felix Welchen Pager hast denn du gestellt bekommen ?
Besitze selber ein Swissphone Boss 915 hab auch ein Computer mit
Kunststoffpanel aber keine Probleme was die Alarmierung betrifft.
Bei mir ist aber auch der DAU relativ nahe.
Feuerwehrler schrieb:> Sicher das es sich bei deiner Gegend um eine Alamierung auf 4M mit> POCSAG handelt, normalerweise wurde da doch immer 5-Ton (ZVEI)> eingesetzt ?
Ja, also zumindest das es auf 4m läuft bin ich mir sicher. Ich bin gut
mit dem gerätewart der örtlichen FFW befreundet. (Dem hab ich ne Antenne
für 4m [L/2 - Typ Fuchs] gebaut) er meinte zu mir das die POCSAG nutzen
und er bräuchte ne Antenne mit der er von zuhause aus (wohnt am tiefsten
Punkt im Ort) die genug gewinn hat um was zu empfangen.
Ich bin schon ne Weile (6 Jahre) nicht mehr aktiv in der FFW. Aber es
ist jedenfalls sicher 4m hier in der gegend. (475OB - 86.575Mhz als
mittenfrequenz....) Uii... Und Voice machen sie auch noch darüber ;)
Hallo,
habe nun alles in ein neues Gehäuse verbaut, so eins wie in meinem Link
weiter oben, und der Pegel der Störfrequenz ist ca. nur noch 50% so
stark aber immer noch da. Der Pager verliert aber leider immer noch den
Empfang, ca. 15 Minuten nach dem Einschalten.
Bei uns im Landkreis wird alle Minute die Netzkennung gesendet, die der
Pager als "habe Netz" erkennt. Empfängt der Pager diese Kennung 3 oder 5
Mal hintereinander nicht, gibt es die Feldstärkewarnung.
Feuerwehrler schrieb:> @Felix Welchen Pager hast denn du gestellt bekommen ?> Besitze selber ein Swissphone Boss 915 hab auch ein Computer mit> Kunststoffpanel aber keine Probleme was die Alarmierung betrifft.> Bei mir ist aber auch der DAU relativ nahe.
Ich habe einen BOSS 910 und due aufgedruckte PLL Frequenz ist 173,0800
MHz. Unsere Alamierung liegt einige kHz weiter oben, also nicht in dem
Frequenzbereich der Störfrequenz.
Stelle ich den Scanner auf diese Frequenz kann ich deutlich die POCSAG
Nachrichten hören, auch die Netztkennung (kürzer als Alamierungen), aber
kein Störrauschen.
Ich finde das alles ein bisschen komisch, werde aber demnächst noch die
Variante mit den Ferritringen versuchen.
Felix schrieb:> habe nun alles in ein neues Gehäuse verbaut, so eins wie in meinem Link> weiter oben, und der Pegel der Störfrequenz ist ca. nur noch 50% so> stark aber immer noch da. Der Pager verliert aber leider immer noch den> Empfang, ca. 15 Minuten nach dem Einschalten.Felix schrieb:> Habe soeben nochmal mit dem SDR nachgeschaut und +- 2MHz umn die> Alamierungsfrequenz sind keinerlei Störungen.
klingt für mich irgendwie widersprüchlich.
Ist der Pager so schlecht im Empfängereingang konnstruiert, das es von
den Störfrequenzen des Pcs zugestopft wird, obwohl die Störfrequenz
167,0MHz von der Empfangsfrequenz 173,08MHz mehr als 6 MHzt entfernt
ist?
kann ich fast nicht glauben.
was passiert denn wenn der Pager ein paar Meter vom PC entfernt ist?
Ralph Berres
Zusätzlich zu den Abschirmmaßnahmen könntest Du noch versuchen, im BIOS
das Spread Spectrum zu aktivieren, falls vorhanden.
Damit wird die Taktfrequenz leicht variiert und so die Störungen auf
einen größeren Bereich verteilt.
Ob das Auswirkungen auf die Performance hat, musst Du selbst
ausprobieren.
Ralph B. schrieb:> was passiert denn wenn der Pager ein paar Meter vom PC entfernt ist?
Dann ist der Empfang da, nur auf dem Schreibtisch unter dem der PC steht
gibt es keinen Empfang. Mit dem Funkgerät höre ich die Störungen ein
paar Räume weiter, da ist denke ich auch der Empfänger und die Antenne
empfindlicher.
Olly T. schrieb:> Zusätzlich zu den Abschirmmaßnahmen könntest Du noch versuchen, im BIOS> das Spread Spectrum zu aktivieren, falls vorhanden.> Damit wird die Taktfrequenz leicht variiert und so die Störungen auf> einen größeren Bereich verteilt.> Ob das Auswirkungen auf die Performance hat, musst Du selbst> ausprobieren.
Stand auf Auto, habe es auf Enabled sowie Disabled gesetzt, macht keinen
Unterschied.
Felix schrieb:> Dann ist der Empfang da
Man made Noise. Pack mal ein paar Meter Kabel (Falls möglich ein gutes
~ RG213 oder besser, doppelt geschirmt am besten) und eine Gute Antenne
auf die fensterbank. Du musst den empfänger aus dem störnebel bekommen.
Bzw. Am besten ist immer eine Antenne ausserhalb der Wohnung. Du kannst
auch Passiv (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schlitzkabel) Signale
verteilen. Diese Technik verwendet man in Tunneln um Rundfunk und BOS zu
verteilen.
Vielleicht kannst du dir selbst eines basteln. Das könnte helfen. ;-)
Olly T. schrieb:> Damit wird die Taktfrequenz leicht variiert und so die Störungen auf> einen größeren Bereich verteilt.
Ganz toll Strategie, um bei der EMV-Messung in der Grenzkurve zu
bleiben.
Die Störleistung saut trotzdem in die Umwelt raus und jeder Empfänger,
der nicht irgendeine Schmalbandbetriebsart, sondern breitbandig
SpreadSpektrum-Signale empfangen will, wird genauso zugestopft.
Felix schrieb:> Dann ist der Empfang da, nur auf dem Schreibtisch unter dem der PC steht> gibt es keinen Empfang. Mit dem Funkgerät höre ich die Störungen ein> paar Räume weiter, da ist denke ich auch der Empfänger und die Antenne> empfindlicher.
Also ist der HF Eingang des Pagers nicht selektiv bzw grosssignalfest
genug, und wird durch die Störfrequenz einfach desensibilisiert.
Du hast jetzt genau folgende Möglichkeiten.
1. Du treibst Aufwand ohne Ende um den PC HF-dicht zu bekommen ( viel
Spass dabei ).
2. Du stellst deinen Pager weit genug vom PC entfernt
3. Du installierst eine Antenne, welche weit genug vom PC entfernt ist,
vorzugsweise drausen in der frische Luft ( Falls dein Pager überhaupt
einen externen Antennenanschluss hat ). Falls Antennenanschluss fehlt
könnte man versuchen stattdessen hier einen Lambda/viertelstrahler in
Form einer Groundplane oder Sperrtopf im Zimmer zu installieren. Dann
sollte die Aussenantenne allerdings eine Yagi mit einigen DB Gewinn
sein, welche auf den Sender ausgerichtet ist.
4. du besorgst dir einen anderen Pager , der grosssignalfester am
Antenneneingang ist.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> ( Falls dein Pager überhaupt einen externen Antennenanschluss hat )
Die welche ich kenne haben meist (Wie zb. Eine AE2990AFS) einen
antennenanschluss am Boden (Bei den ladekontakten?) Für die Antenne an
der ladestation? Oder hast du ein Modell bei dem das nicht so ist?
GND (- Pol der ladebuchse) ist in dem fall auch GND der Antenne und Ant.
Ist der anschluss für den strahler.
Ist nur eine Idee, könnte aber funktionieren. Musst dir nur
entsprechende Kontakte basteln.
Ralph B. schrieb:> Also ist der HF Eingang des Pagers nicht selektiv bzw grosssignalfest> genug, und wird durch die Störfrequenz einfach desensibilisiert.>> Du hast jetzt genau folgende Möglichkeiten.>> 1. Du treibst Aufwand ohne Ende um den PC HF-dicht zu bekommen ( viel> Spass dabei ).>> 2. Du stellst deinen Pager weit genug vom PC entfernt>> 3. Du installierst eine Antenne, welche weit genug vom PC entfernt ist,> vorzugsweise drausen in der frische Luft ( Falls dein Pager überhaupt> einen externen Antennenanschluss hat ). Falls Antennenanschluss fehlt> könnte man versuchen stattdessen hier einen Lambda/viertelstrahler in> Form einer Groundplane oder Sperrtopf im Zimmer zu installieren. Dann> sollte die Aussenantenne allerdings eine Yagi mit einigen DB Gewinn> sein, welche auf den Sender ausgerichtet ist.>> 4. du besorgst dir einen anderen Pager , der grosssignalfester am> Antenneneingang ist.>> Ralph Berres
Vorerst werde ich die Variante 2 versuchen.
Baum schrieb:> Ralph B. schrieb:>> ( Falls dein Pager überhaupt einen externen Antennenanschluss hat )>> Die welche ich kenne haben meist (Wie zb. Eine AE2990AFS) einen> antennenanschluss am Boden (Bei den ladekontakten?) Für die Antenne an> der ladestation? Oder hast du ein Modell bei dem das nicht so ist?>> GND (- Pol der ladebuchse) ist in dem fall auch GND der Antenne und Ant.> Ist der anschluss für den strahler.>> Ist nur eine Idee, könnte aber funktionieren. Musst dir nur> entsprechende Kontakte basteln.
Ja, ab der Ladestation ist eine BNC Antennenanschluss, dort steck auch
schon eine Antenne drin, die beim Ladegerät dabei war.
Felix schrieb:> Ja, ab der Ladestation ist eine BNC Antennenanschluss, dort steck auch> schon eine Antenne drin, die beim Ladegerät dabei war.
das ist ja prima
da könntest du eine Ausenantenne anschließen.
Im einfachsten Fall eine Groundplane, welch3e man sich aus ein paar
Stücke steifen Draht und einer N-Buchse sich selber basteln könnte.
Bei etwas höheren Ansprüchen könnte man auch eine kleine Yagi verwenden.
Vorteil Du hast größere Antennenspannung und eine bessere Entkopplung
von den Störungen durch deinen PC.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> das ist ja prima
Japp :-)
Ralph B. schrieb:> Im einfachsten Fall eine Groundplane, welch3e man sich aus ein paar> Stücke steifen Draht und einer N-Buchse sich selber basteln könnte.
Und da sie nur für RX ist kannst du die Anpassung (radiale min. 3 besser
4) einfach im 45° Winkel anbringen) auch ganz ohne messungen erreichen.
Annährend 50Ohm dürften da locker reichen und gute Ergebnisse bringen.
Freut mich das wir dir helfen können!
:-)
P.S
(Kurzanleitung: 4,5 Windungen 10mm Durchmesser also auf einen 8mm Bohrer
wickeln, anzanpfung nach ca. 1ner windung und ca. 96cm Draht als
strahler. Vom strahler nach GND einen 4-20pF keramiktrimmer und auf
maximalen empfang abgleichen mit dem trimmer)
Typ Fuchskreis:
http://funkperlen.blogspot.com/2015/02/funkperlen-reloaded-2m.html?m=1
(Achtung: QRP nicht mehr als Max. 5W belastbar ;) geht aber ganz gut.
Baum schrieb:> (Kurzanleitung: 4,5 Windungen 10mm Durchmesser also auf einen 8mm Bohrer> wickeln, anzanpfung nach ca. 1ner windung und ca. 96cm Draht als> strahler. Vom strahler nach GND einen 4-20pF keramiktrimmer und auf> maximalen empfang abgleichen mit dem trimmer)
Die Bauanleitung halte ich für einen Laien nicht zielführend.
Die Groundplane ist da wesentlich einfacher aufzubauen.
https://m0ukd.com/calculators/quarter-wave-ground-plane-antenna-calculator/
sogar mit Programm zur Berechnung der Drahtlängen.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Die Bauanleitung halte ich für einen Laien nicht zielführend.
Ja, ist etwas komplizierter als eine GP.
Aber im LinkLink steht ja auch noch mal alles bebildert beschrieben.
Das bekommt er bestimmt hin.
Ich halte ihn nicht für blöd. ;-)
Und wenn selbst ich fast zwei Tage brauche um auf den ext.
Antennenanschluss an der ladeschale zu kommen (gut das er einen hat!)
Bekommt er die Antenne auch gebaut.
Ansonsten ist das kein Problem, ich bastel ihm einen und schicke ihm den
Fuchs wenn er einen möchte!
Ist ja nur ein Vorschlag. Ich wette mit einem stück kabel und einer GP
am Fenster hat er schon super ergebnisse!
Ralph B. schrieb:> Die Groundplane ist da wesentlich einfacher aufzubauen.
Und weißt du was! Billiger und einfacher als so geht es nicht mehr!
Wir habe nur beide nicht daran gedacht!
http://www.sofafunker.de/drahtgp.htm
Ich hab auch so eine für 2m gebaut!
Bei mir war das 2m/Freenet!
Bei 167Mhz ergibt sich eine länge von ca. 43cm.
Einfach drei stücke Draht und ne Flanschbuchse. Kabel kannst du dir
Konfektioniert kaufen!
Die kannst du auch direkt aus einem stück kabel machen!
Einfach den mantel in zwei hälften teilen und verdrillen.
:)