Forum: Offtopic Kaufempfehlung Waschmaschine


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von Claus M. (energy)


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Was habt ihr so für eine Waschmaschine?

Eigentlich suche ich genau so eine, wie ich sie bereits besitze, nur in 
neu.

Es gibt einen Drehschalter zur Programm-Wahl, zwei echte Taster und die 
Signalisierung ist mit LEDs und 7-Segment-Anzeige. Wenn ich 60° 
einstelle wird auch mit 60° gewaschen und nicht mit 52, um die 
Energieffizienz hinzubetrügen. Nahezu unkaputtbar bzw. leicht zu 
reparieren, leider werden nach 20 Jahren die ganzen Gummiteile langsam 
porös.

Wenn ich dagegen die ganzen neuen Maschinen mit ihren Touch-Displays und 
Inverter-Motoren sehe, sträuben sich mir die Haare.

Gibt es sowas noch, was ich suche?

von Michael B. (laberkopp)


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Claus M. schrieb:
> Was habt ihr so für eine Waschmaschine?

https://www.yourhome.de/p/Privileg-Waschmaschine-PWF-X-763/10063767123/

Claus M. schrieb:
> Gibt es sowas noch, was ich suche?

Wozu ?
Was soll man mit uneffektiven Universalmotoren bei denen ständig die 
Kohlebürsten runter sind ?

von Claus M. (energy)


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Michael B. schrieb:
> Wozu ?
> Was soll man mit uneffektiven Universalmotoren bei denen ständig die
> Kohlebürsten runter sind ?

Ständig? Alle 10 Jahre einmal und sind flugs gewechselt. Der umrichter 
in neuen Maschinen hält nicht so lange und ist aufwendiger zu 
reparieren.

von Rolf R. (dankobum)


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Claus M. schrieb:
> Was habt ihr so für eine Waschmaschine?

Miele, 14 Jahre alt, 14 Jahre ohne Probleme, 1 Umzug mitgemacht, 
4-Personenhaushalt

: Bearbeitet durch User
von Gerd E. (robberknight)


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Claus M. schrieb:
> Was habt ihr so für eine Waschmaschine?

ne gebraucht gekaufte Miele. Hat mich damals 200 EUR gekostet, ist jetzt 
insg. vielleicht so 15 Jahre alt und funktioniert einwandfrei.

Ich hab sie damals bei einem Waschmaschinen-Gebrauchthändler oder 
-Wiederaufbereiter gekauft, über ebay gefunden.

Das einzige was ich mal machen musste war das Einlassventil tauschen. 
Ersatzteil kostete so um die 20 EUR rum, konnte ich selbst in etwa ner 
halben Stunde einbauen.

> Eigentlich suche ich genau so eine, wie ich sie bereits besitze, nur in
> neu.

Warum muss es unbedingt neu sein? Die neuen sind nicht unbedingt 
stabiler als die alten.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich habe schon die zweite von Bomann und bin mit beiden sehr zufrieden. 
Sie haben weniger als 300€ gekostet (B-Ware mit Kratzern).

Die erste Maschine hat in meiner vierköpfigen Familie mehr als 10 Jahre 
gehalten, ich musste nur einmal ein kaputtes Kabel flicken und und 
einmal das Flügelrad der Abwasserpumpe erneuern.

Die zweite Machine steht hier jetzt seit 2 Jahren und läuft einwandfrei, 
Modell WA 5720.

Meine Oma hatte sich auch eine von Boman gekauft, die lief dort über 15 
Jahre, dann verstarb sie (die Oma meine ich).

Meine erste Maschine war von Clatronic - ein richtiges Scheiß Teil. Da 
ist alle 6 Monate irgendwas abgebrochen und einmal hat sie mein Bad 
unter Wasser gesetzt weil sie zu viel Wasser einlaufen lies.

: Bearbeitet durch User
von Claus M. (energy)


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Stefanus F. schrieb:
> Ich habe schon die zweite von Bomann und bin mit beiden sehr zufrieden.

Danke für den Tipp, kommt auf die Liste

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Was soll man mit uneffektiven Universalmotoren bei denen ständig die
> Kohlebürsten runter sind ?

Meine ist jetzt 21 Jahre alt, ich hab' ihr nur mal 'nen neuen Heizstab 
verpasst. Die Kohlen sind noch die ersten.

Was ist so die typische projektierte Betriebsdauer bei Dir, wenn Du den 
Begriff "ständig" verwendest?

von L. H. (holzkopf)


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Claus M. schrieb:
> Was habt ihr so für eine Waschmaschine?

Miele.
Bj. vor 1972.
Sauschwer und mit emaillierter Verkleidung sowie VA-Einfüllklappe für 
das Waschpulver.

Sieht auch heute noch aus "wie neu", und sie hat alles, was man an einer 
WaMa braucht:
- Stufenlos freie T-Wahl
- Stufenlos freie Wahl des Wasserpegels in der WaMa
- Stufenlos freier "Einstieg" in den WaMa-Ablauf, den die Maschine 
(mechanisch) "abspult".

Zu der WaMa kam ich, weil ich die als Student in München Ende der 1960er 
Jahre in Waschsalons (mit DM-Münzeinwurf bestückt) kennenlernte.
Dachte mir damals schon, daß gewerblich betriebene Waschsalons wohl ganz 
ordentliche WaMas haben, damit sie nicht "draufzahlen" müssen. ;)

In der beengten Wohnung, die wir (meine Verlobte und heutige Frau) 
damals hatten, war aber kein Platz für so eine Miele-WaMa.

Also holte ich mir einen Siemens-Toplader vom Schrotthändler, bei dem 
der Motor duchgebrannt war.
War eine kleine Kiste, die nach Motor-Erneuerung beim Schleudern aber 
"herumwanderte" wie verrückt.
Schraubte dann Dachlatten am Boden an, damit das "Wandern" beendet 
werden konnte.

Es dauerte nicht recht lange bis auch der erneuerte Motor wieder 
durchbrannte.
Was mich bereits vermuten ließ, daß die WaMa-Motoren mit Doppelwicklung 
(für Waschen + Schleudern) an sich der letzte Scheißdreck sind, den man 
den Leuten "andreht".
Mit dem inzwischen dritten Motor lief diese WaMa dann so lange bis wir 
aus familiären Gründen nach Nürnberg umsiedelten.

Und dort stand dann bei einem Schrotthändler so eine Miele-WaMa, wie ich 
sie von den Waschsalons her kannte.
Ohne Münzeinwurf, sondern für den normalen Hausgebrauch.

Die habe ich mir sofort (näher unbesehen) "gekrallt".
Ich weiß es wirklich nicht mehr - vielleicht für 20 DM.

Der einzige Schaden, den die WaMa hatte, war ein Kugellager-Schaden des 
Schleuder-Motors.
Beide Lager des Motors ausgewechselt, wonach die Maschine wieder 
einwandfrei lief.

Diese Maschinen haben eine Besonderheit:
Nämlich zwei separate Motoren für Waschen und Schleudern.
Das sind auch keine "Kohlebürsten"-Mot., sondern DASM (mit C) auf 230V 
betrieben.
"Unverwüstbare" E-Mot.

Ausgefallen sind seither nur einmal der (mechanische) "Programmschalter" 
und die Dichtung Glasscheibe/Gehäuse.
Sowie einmal die Pumpe für das Abpumpen der Lauge/des Spülwassers.
Erneuert, und das war's dann.

Inzwischen haben wir eine ererbte Bosch-WaMa "gebunkert", und meine Frau 
"trötete" an mich hin, ich solle doch endlich mal die "alte Miele" 
rausschmeißen und dafür die neuere Bosch-WaMa einbinden.

Bis ich ihr erklärte, daß "keine Maus einen Faden daran abbeißt", daß 
zur Erwärmung von Wasser zum Waschen bei einer ganz bestimmten T auch 
eine ganz bestimmte Energiezufuhr notwendig ist.

Alle Welt kocht nur mit Wasser, und gigantische Fortschritte bei der 
Effizienz von Rohrheizkörpern vermag ich beim besten Willen nicht zu 
erkennen.

Was bleibt also übrig von all dem Gelabere bzgl. "Energie-Einsparung" 
durch "moderne" WaMas?

Bzgl. Kaufempfehlung:
Nach meinen Erfahrungen ist der eigentliche "Schwachpunkt" bei WaMas in 
den Motoren zu sehen.

Ich weiß nicht ob Miele das immer noch so macht, daß jeweils ein 
Antriebs-Mot. (für Waschen bzw. Schleudern) jeweils den anderen Mot. 
"leer mit durchdreht".
Dieses Konzept ist m.E. allen anderen "haushoch" überlegen.
Sollte mich deshalb wundern, wenn Miele jemals davon ablassen würde.

Grüße

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Also ich hätte jetzt auch Miele empfohlen.
Seit ich aber mal einen Miele Stabsauger hatte und der nach 3 Jahren 
kaputtging, bin ich mir da nicht mehr so sicher.
Warum? Aufgemacht und festgestellt, daß die Motorlager defekt waren. Ein 
Blick auch die Lagerschale: Made in China.
Sorry, aber ein deutscher Hersteller, der Kugellager aus China einbaut, 
ist für mich nicht ernst zu nehmen. Elektronik aus China verstehe ich ja 
noch, aber Lager??
Damit war das Miele Image für mich dahin.

von Christian R. (supachris)


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Eine fabrikneue mit der Qualität einer mittelpreisigen von vor 10...15 
Jahren wirst du nicht mehr finden. Ich hoffe auch, dass unsere 13 Jahre 
alte Silentec (Quelle) noch lange hält. Bisher hatte die noch gar nix, 
trotz Kinder-Auslastung seit mehr als 7 Jahren und zwei Umzügen.
Die nächste wird dann vielleicht eine vom Türken, die sollen noch 
relativ robust gebaut sein.

von Mehmet K. (mkmk)


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Christian R. schrieb:
> Die nächste wird dann vielleicht eine vom Türken, die sollen noch
> relativ robust gebaut sein.

Ich habe solch eine. Weiss gar nicht mehr, wie alt sie ist. 25 Jahre? 
Vielleicht auch mehr.
3 Umzüge hat sie auch schon mitgemacht. Und den Service hatte ich auch 
noch nie anfordern müssen.
Arcelik 4500

von Michael B. (laberkopp)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Was ist so die typische projektierte Betriebsdauer bei Dir, wenn Du den
> Begriff "ständig" verwendest?

In einer Familie die wegen Kindern und Hausfrau täglich wäscht, sind 
runtergeratze Kohlen bei Billigwaschmaschinen alle 4 Jahre fällig.

Ausnahme: man hat alte echte Drehstrommotoren oder neue BLDC.

Mehmet K. schrieb:
>> Die nächste wird dann vielleicht eine vom Türken, die sollen noch
>> relativ robust gebaut sein.
>
> Ich habe solch eine

Weisse Ware kommt inzwischen überwiegend aus der Türkei, z.B. von 
Koç=Arçelik=Beko=Blomberg=Grundig=Sanyo, und auch wenn BSH draufsteht.

von Claus M. (energy)


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Christian R. schrieb:
> Die nächste wird dann vielleicht eine vom Türken, die sollen noch
> relativ robust gebaut sein.

Du meinst Beko?

L. H. schrieb:
> Miele.
> Bj. vor 1972

Schöne Geschichte

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Michael B. schrieb:
> In einer Familie die wegen Kindern und Hausfrau täglich wäscht

Ich habe gerade verstanden:

In meiner Familie die wegen Kindern und Hausfrau täglich wächst ... :-)

von Markus M. (mmvisual)


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Kaufempfehlung: von Bosch

Ist nicht so teuer wie Miele und gute Qualität.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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L. H. schrieb:
> Bis ich ihr erklärte, daß "keine Maus einen Faden daran abbeißt", daß
> zur Erwärmung von Wasser zum Waschen bei einer ganz bestimmten T auch
> eine ganz bestimmte Energiezufuhr notwendig ist.

Das stimmt, aber die von den Waschmaschinen verwendete Wassermenge hat 
sich seit Anfang der 70er Jahre deutlich nach unten bewegt - und daran 
hängt die nötige Heizenergiemenge.

Eine heutige Waschmaschine braucht für einen 60°-Waschgang (vollbeladen) 
deutlich unter 1 kWh; Du kannst ja mal Deine rüstige alte Dame mit einem 
"Energiekostenmessgerät" ausstatten und die Energieaufnahme für einen 
60°-Waschgang ausmessen. Berichte bitte über das Ergebnis.

von (prx) A. K. (prx)


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Dazu kommt, dass dieser 60° Wert nicht die reale Temperatur beschreiben 
muss, sondern für die Waschwirkung steht. Das darf weniger sein, wenn 
eine Maschine mit niedrigerer Temperatur die gleiche Wirkung erzielt. Je 
nach Maschine gibts das auch separat als "eco". Dauert halt länger.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ja, die neueren Waschmaschinen sparen mehr Wasser. Dafür haben wir nun 
häufiger Waschmittelreste im Stoff, die wir nochmal spülen müssen.

Der Umwelt-Spar-Effekt ist nicht immer so schön, wie das die Aufkleber 
mit den bunten Balken suggerieren.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefanus F. schrieb:
> häufiger Waschmittelreste im Stoff, die wir nochmal spülen müssen.

Laut Betriebsanleitung ist das vom verwendeten Waschmittel abhängig.

von Der M. (mhh)


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A. K. schrieb:
> Laut Betriebsanleitung ist das vom verwendeten Waschmittel abhängig.

Genau. Je weniger bis gar kein Waschmittel, desto weniger bis gar keine 
Reste davon...und die Wäsche hält mehr Waschungen aus...   :)

Der Zug eine gute und haltbare Haushaltwaschmaschine neu kaufen zu 
können scheint mir abgefahren zu sein.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Stefanus F. schrieb:
> Ja, die neueren Waschmaschinen sparen mehr Wasser. Dafür haben wir nun
> häufiger Waschmittelreste im Stoff, die wir nochmal spülen müssen.

Das macht nicht jede Waschmaschine so.

Und ja, die "Dosieranleitungen" vieler Waschmittel sind sehr ... 
gutgemeint, so viel ist tatsächlich nicht nötig.

Die Wäsche wird trotzdem sauber.

von (prx) A. K. (prx)


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Der M. schrieb:
> Der Zug eine gute und haltbare Haushaltwaschmaschine neu kaufen zu
> können scheint mir abgefahren zu sein.

Wenn Waschmaschinen Jahrzehnte halten sollen, ist es tatsächlich 
schwierig, eine neue zu kaufen, die das nachweislich schafft. ;-)

Jedenfalls habe ich mit der Bosch dahingehend keine Probleme. Ich hatte 
bloss grad eine gefüllt und dabei nachgesehen. Die ist aber auch schon 
recht alt.

> Genau. Je weniger bis gar kein Waschmittel, desto weniger bis gar keine
> Reste davon...und die Wäsche hält mehr Waschungen aus...   :)

Der Text im Handbuch bezog sich mehr auf die Inhaltsstoffe.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wenn man die 300-500€ durch zehn Jahre teilt und dann in Relation zu den 
Strom, Wasser und Waschmittelkosten betrachtet, sind die 10 Jahre 
Haltbarkeit der heutigen Maschinen schon OK.

Eine 50 Jahre intakte Maschine würde ich wegen ihrem Strom und 
Wasserverbrauch ohnehin nicht mehr einsetzen wollen.

von U. B. (pasewalker)


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Michael B. schrieb weiter oben:

> Was soll man mit uneffektiven Universalmotoren bei denen ständig
> die Kohlebürsten runter sind ?

Kommt drauf an.
Unsere Waschmaschine eines bekannten deutschen Versandhandels
(wohl Nachbau einer Miele-Industriemaschine, zugegeben auch sauteuer)
https://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fi.ytimg.com%2Fvi%2Fdxg9obdDnxg%2Fmaxresdefault.jpg&imgrefurl=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Ddxg9obdDnxg&docid=TfPOL0cZduizLM&tbnid=g4HwA2S1KQQ_MM%3A&vet=10ahUKEwiNpobv163dAhXMxqQKHShBAHYQMwhLKBIwEg..i&w=1920&h=1080&bih=594&biw=1024&q=Waschmaschine%20Quelle%20privileg%20profi&ved=0ahUKEwiNpobv163dAhXMxqQKHShBAHYQMwhLKBIwEg&iact=mrc&uact=8

hat genau solch einen Motor.
Läuft seit 20 Jahren im anfänglich 4-Personenhaushalt, die Kinder sind
inzwischen ausgeflogen.

Die Kohlen sind immer noch die originalen, hoffentlich kriege ich
die noch, wenn die wirklich mal fertig sind ...

von U. B. (pasewalker)


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> Eine 50 Jahre intakte Maschine würde ich wegen ihrem Strom und
> Wasserverbrauch ohnehin nicht mehr einsetzen wollen.

Besonders viele wird es von denen auch nicht mehr geben.   ;

von (prx) A. K. (prx)


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Stefanus F. schrieb:
> Eine 50 Jahre intakte Maschine würde ich wegen ihrem Strom und
> Wasserverbrauch ohnehin nicht mehr einsetzen wollen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a3/Alte-Miele-Waschmaschine.jpg

von Stephan S. (outsider)


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Gerd E. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Was habt ihr so für eine Waschmaschine?
>
> ne gebraucht gekaufte Miele. Hat mich damals 200 EUR gekostet, ist jetzt
> insg. vielleicht so 15 Jahre alt und funktioniert einwandfrei.

Kann ich absolut bestätigen. Gebrauchte Waschmaschinen gehen sehr billig 
weg, insbesondere in größeren Städten, weil die Leute die sie los haben 
wollen sie wirklich weg haben müssen und die Leute die sie brauchen 
könnten wenig Geld und oft keine Transportmöglichkeit haben.

Ich habe eine etwa 10 Jahre alte Miele für 50 Euro geholt, wäscht jetzt 
seit etwa 5 Jahren ohne Probleme. Die Verkäufer wollten 150, gaben sie 
dann aber trotzdem für 50 her. Idealerweise kontaktiert man die Leute 
mit völlig überzogenen Preisvorstellungen, denn bei denen melden sich 
weniger Interessenten. Wenn man mit denen dann realistisch und nett 
verhandelt, ergeben sich oft große Spielräume. Also nicht im ersten Satz 
"Du sagen was letzte Preis?"

Bei meinen Eltern haben wir auch eine Miele aus dem Jahr 1988. In der 
Zeit haben wir einmal der Kommutator des Motors abgedreht und die Kohlen 
gewechselt (nach etwa 10 Jahren), einmal ein Einlassventil (nach 15 
Jahren) ersetzt, einmal das Trommellager und die Stoßdämpfer (nach 25 
Jahren) und einmal auf der einseitigen Steuer-PCB eine Lötstelle 
nachgelötet (nach 30 Jahren). Ersatzteile gibt es sehr günstig.

Und lasst euch nicht kirre machen wegen besserer Energieeffizienz und 
Wasserverbrauch. Bei Waschmaschinen spielt das ggü. Kühlgeräten so gut 
wie keine Rolle. Der Energieverbrauch kommt damals wie heute 
hauptsächlich von der Temperatur des Waschgangs. Meine jetzt 15 Jahre 
alte Miele braucht pro Jahr in meinem Single Haushalt etwa so viel Strom 
wie mein 35 Jahre alter Grundig Radiowecker (3,5 Watt), den ich außer 
Betrieb genommen habe. 10 Liter Wasser kosten bei uns etwa 5 Cent. Ob 
die Maschine nun 10 oder 20 Liter braucht ist nicht so dramatisch (schon 
wieder eher beim Stromverbrauch bei hohen Waschtemperaturen). Bei 50 
Waschgängen pro Jahr also gerade mal 2,50 €/a. Da lohnt sichs nicht eine 
teure neue Maschine zu kaufen.

von Stephan S. (outsider)


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A. K. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Eine 50 Jahre intakte Maschine würde ich wegen ihrem Strom und
>> Wasserverbrauch ohnehin nicht mehr einsetzen wollen.
>
> https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a3/Alte-Miele-Waschmaschine.jpg

Die hat aber ein paar mehr als 50 Jahre aufm Buckel...

von (prx) A. K. (prx)


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Stephan S. schrieb:
> Die hat aber ein paar mehr als 50 Jahre aufm Buckel...

Anzunehmen. Diese Miele ist von 1930, schon damals Strom sparend:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e1/Rhof-histWaschmaschine.ogv

von U. B. (pasewalker)


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> Diese Miele ist von 1930, schon damals Strom sparend:

Wann haben sich die betreffenden Damen scheiden lassen?
Nach 1931?         ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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U. B. schrieb:
>> Diese Miele ist von 1930, schon damals Strom sparend:
>
> Wann haben sich die betreffenden Damen scheiden lassen?
> Nach 1931?         ;-)

Scheiden? Und wieder von Hand waschen? Du solltest dir vor Augen führen, 
was davor üblich war. Vollautomaten kamen hierzulande erst in den 
50ern.

Auf einen Schleudergang hatte man 1930 vermutlich verzichtet.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (outsider)


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Spätestens wenn man einmal gezwungen ist von Hand zu waschen, merkt man 
wie wertvoll eine Waschmaschine ist... Wenn man die durchgeschwitzte 
Wäsche von einer Woche Urlaub von Hand im Waschbecken wäscht, sie 
hinterher trotz speziellem Kaltwaschmittel (was freundlicherweise vom 
Hotel am Waschbecken bereit gestellt wurde und aussieht wie ein Tütchen 
Koks oder sowas) irgendwie genauso mieft wie vorher und alle Flecken 
noch genauso drin sind, nur die Konturen der Flecken etwas verwaschen 
und man schon nach weniger als 20 Prozent der Wascharbeit fix und fertig 
ist vom vielen wringen und sich die Haut an den Händen auflöst.

von U. B. (pasewalker)


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@ A. K.:

> Scheiden?
> Du solltest dir vor Augen führen, ...

Man beachte das ";-)"

Ich bin zwar noch jung, aber so jung nun auch wieder nicht.   ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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U. B. schrieb:
> Besonders viele wird es von denen auch nicht mehr geben.   ;

Ebay-Artikel Nr. 173510609506
Mit Schleudergang. "Alles funkioniert noch".

Ebay-Artikel Nr. 123203322212
Ebay-Artikel Nr. 282749172597

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Stephan S. schrieb:
> Die hat aber ein paar mehr als 50 Jahre aufm Buckel...

Diese hier sieht sehr ähnlich aus und ist angeblich ca 50 Jahre alt:
Ebay-Artikel Nr. 172820719727

Ok, rechnen ist nicht die stärkste Seite des Verkäufers, aber sie 
"Versah ihren Dienst ca. 15-20 Jahre in einem vier-Personen-Haushalt bis 
ca. 1975. Die Waschmaschine ist voll funktionsfähig."

: Bearbeitet durch User
von U. B. (pasewalker)


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@ A. K.
Danke für die Links.

Wenn ich demnächst surfe,
werde ich diese mindestens so berücksichtigen, wie z.B.

Ebay-Artikel Nr. 323421282475

;-)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Stephan S. schrieb:
> Bei 50 Waschgängen pro Jahr also gerade mal 2,50 €/a.

Irgend etwas stimmt da an deiner Rechnung nicht. Eine Kilowatt-Stunde 
kostet ca. 30 cent. Das mal 50 sind 15 Euro. Alte Waschmaschinen 
brauchen allerdings mehr als eine Kilowatt-Stunde pro Waschgang, was es 
noch teurer macht. 2,50 €/a sind weit von der Realität entfernt.

In unserem 4-Personen Haushalt mit Kindern läuft die Maschine etwa 300 
mal pro Jahr -> 90 Euro Stromkosten + Wasser + Waschmittel.

Ich stimme Dir allerdings zu, dass man die Kühlgeräte nicht aus den 
Augen verlieren sollte.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5550835 wurde vom Autor gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Stefanus F. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Bei 50 Waschgängen pro Jahr also gerade mal 2,50 €/a.
>
> Irgend etwas stimmt da an deiner Rechnung nicht. Eine Kilowatt-Stunde
> kostet ca. 30 cent. Das mal 50 sind 15 Euro.

Die 2,50€ bezogen sich vmtl auf das Wasser. Allerdings sind das bei 60° 
eher 50l als die von ihm kalkulierten 10l.

Ergibt also pro 60° Wäsche:
- 50l zu 0,5ct = 25ct
- 1kWh zu 30ct = 30ct
und bei 50/a insgesamt 27,50€/a plus Waschmittel.

Ein einfacher sparsamer Kühlschrank fängt demgemäss unter 20€/a an, 
liegt also in ähnlicher Grössenordnung wie Stephans Waschmaschine:
https://www.stromverbrauchinfo.de/stromverbrauch-kuehlschraenke.php

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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Christian R. schrieb:
> Eine fabrikneue mit der Qualität einer mittelpreisigen von vor 10...15
> Jahren wirst du nicht mehr finden.

Das sehe ich auch so. Wir hatten eigentlich immer was aus dem 
BSH-Universum und 5 von 6 Maschinen an die ich mich erinnern kann, haben 
über 15 Jahre gehalten. Nein, ich bin nicht über 90 Jahre alt, ich habe 
zwei Haushalte für diese Beobachtung, meinen und den von meinen Eltern.

Gegen Ende der Lebensdauer waren üblicherweise kleinere Reparaturen 
fällig, Hier mal eine Dichtung, da mal eine neue Laugenpumpe, Kohlen 
interessanterweise trotz mehrmaligen Wäschen pro Woche nie. War aber 
immer mit Heimwerkermitteln oder kurzem Handwerkereinsatz lösbar.

Nur die letzte Siemens aus meinem Haushalt ist mit einer defekten 
Laugenpumpe nach 12 Jahren hinüber. Die wäre sicherlich irgendwie 
reparierbar gewesen, aber nicht von mir - das vermaledeite Gehäuse ging 
ausschließlich oben auf, also der Deckel ging ab, aber keine Seitenwand. 
Vielleicht hätte man das Teil irgendwie auf einen Sockel verfrachten, 
den Boden abschrauben und das Gehäuse dann irgendwie nach oben oder 
unten wegbekommen, aber mit üblichen Heimwerkermitteln hatte ich keine 
Chance mehr, diese Pumpe mechanisch zu erreichen. Dem Aufwand stand dann 
noch im Wege, dass die Maschine ohnehin wegen einem Hang zum Zerkauen 
empfindlicher Wäschestücke in Ungnade gefallen war.

Also haben wir vor kurzem eine Miele erstanden. Wiegt über 100kg, läuft 
SEHR leise und wird damit beworben, dass alle Teile auf eine Lebensdauer 
von 20 Jahren ausgelegt wären. Na, schau'n mer mal - drei Touch-Knöpfe 
und ein Display hat sie jedenfalls schon mal...

von (prx) A. K. (prx)


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Matthias L. schrieb:
> dass alle Teile auf eine Lebensdauer
> von 20 Jahren ausgelegt wären.

Bei 12 Waschvorgängen pro Jahr? ;-)

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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Tja, soooo genau steht's im virtuellen Hochglanz-Prospekt nicht drin... 
;-)

von Claus M. (energy)


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Matthias L. schrieb:
> und wird damit beworben, dass alle Teile auf eine Lebensdauer von 20
> Jahren ausgelegt wären.

Und trotzdem trauen sie sich nur 2 Jahre Garantie zu geben...

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das erinnert mich an die angeblich Wasserdichten Smartphones, die innen 
voller Feuchtigkeits-Indikatoren sind und wo sofort die Garantie 
komplett verloren geht wenn nur einer davon was anzeigt.

von (prx) A. K. (prx)


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Ob das bei Wachmaschinen wohl auch gemacht wird? ;-)

Aber "wasserdicht" hat bei Handys verschiedene Stufen und so lange diese 
Sensoren innerhalb des Schutzbereichs sind, ist das verständlich.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Aber wenn ein Smartphone als Wasserdicht beworben wird, aber genau 
dieses Feature von der Garantie ausgeschlossen wird und dieser 
Ausschluss zusätzlich mit detektivischen Mitteln gesichert wird, dann 
ist das doch Beschiss.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefanus F. schrieb:
> Aber wenn ein Smartphone als Wasserdicht beworben wird, aber genau
> dieses Feature von der Garantie ausgeschlossen wird und dieser
> Ausschluss zusätzlich mit detektivischen Mitteln gesichert wird, dann
> ist das doch Beschiss.

Nope. Wasserdicht nach IP<soundoso> hat definierte Grenzen. 
Überschreitung dieser Grenzen kann dazu führen, dass Wasser in den 
Schutzbereich eindringt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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A. K. schrieb:
> Nope. Wasserdicht nach IP<soundoso> hat definierte Grenzen.
> Überschreitung dieser Grenzen kann dazu führen, dass Wasser in den
> Schutzbereich eindringt.

Bei den Wasserdichten Smartphones wurden in der Werbung Leute gezeigt, 
die damit im Schwimmbecken und im Meer unter Wasser fotografierten.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefanus F. schrieb:
> Bei den Wasserdichten Smartphones wurden in der Werbung Leute gezeigt,
> die damit im Schwimmbecken und im Meer unter Wasser fotografierten.

Mein S5 neo hat IP67, max 1m Tiefe für 30min oder so. IP68 kann mehr 
bieten, muss aber nicht. Das ist schnell überschritten.

Ein Problem dabei ist, dass Versagen der Dichtigkeit innerhalb und 
jenseits der Grenzen anschliessend schwer unterscheidbar ist.

von Stephan S. (outsider)


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A. K. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Stephan S. schrieb:
>>> Bei 50 Waschgängen pro Jahr also gerade mal 2,50 €/a.
>>
>> Irgend etwas stimmt da an deiner Rechnung nicht. Eine Kilowatt-Stunde
>> kostet ca. 30 cent. Das mal 50 sind 15 Euro.
>
> Die 2,50€ bezogen sich vmtl auf das Wasser. Allerdings sind das bei 60°
> eher 50l als die von ihm kalkulierten 10l.

Genauso war es gemeint. Aber hast recht, 50 Liter scheinen eher 
hinzukommen. Hätte ich jetzt garnicht gedacht.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich wette, dass man bei einer manuellen Wäsche noch wesentlich mehr 
Wasser bräuchte.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Stefanus F. schrieb:
> Ich wette, dass man bei einer manuellen Wäsche noch wesentlich mehr
> Wasser bräuchte.

definiere "wesentlich".

da müsste man auch den Wasserbedarf zum Herstellen einer WaMa
mit einbeziehen, um das abzuschätzen.

Daten habe ich keine, aber es würde mich nicht wundern,
wenn der Ausgleich in einer Durhschittsfamilie
nach so 3 bis 4 Jahren erreicht wäre.
zufälligerweise genau dann, wenn die Lebensdauer
von so einigen Waschmaschinen endet.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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● J-A V. schrieb:
>> Ich wette, dass man bei einer manuellen Wäsche noch wesentlich mehr
>> Wasser bräuchte.
> definiere "wesentlich".

Mindestens 20 Liter mehr als die genannten 50 Liter, welche die Maschine 
in etwa benötigt.

> da müsste man auch den Wasserbedarf zum Herstellen einer WaMa
> mit einbeziehen, um das abzuschätzen.

In der tat, das vergisst man oft.

von (prx) A. K. (prx)


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Waschmaschine von vor 30 Jahren: 180l
http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/tipps-zum-energiesparen/hoher-wasserverbrauch/wasser-sparen-tipps/wassersparen/wasser-verbrauch-waschmaschine.html

Wobei meine fast 2 Jahrzehnte alte Bosch laut Handbuch auch nur 50l 
braucht. Die gehörte aber damals zu den teureren.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Der reine Wasserverbrauch wäre ziemlich irrelevant (in Deutschland ist 
es nach wie vor weder nötig noch irgendwie hilfreich, Wasser zu 
"sparen", trotz des ziemlich trockenen Sommers), wäre nicht ein gewisser 
Anteil davon direkt an den Energieverbrauch gekoppelt.

Ein Teil des Wassers wird von der Waschmaschine erhitzt, und da zählt 
neben der Temperaturdifferenz natürlich die Wassermenge.

Es ist aber so, daß bereits vor etwa zwei Jahrzehnten ein Standard 
erreicht war, der ausreichend sparsam war. Weitere Optimierungen sind 
nur mit recht großem Aufwand und, so wie es aussieht, nicht unbedingt 
positiven Auswirkungen auf die Lebensdauer zu erzielen.

Hier im Thread wurde aber der Einsatz einer 40jährigen Waschmaschine 
diskutiert -- die dürfte noch eine Variante mit deutlich anderen 
Verbrauchswerten sein.

Wenn der Threadstarter hier noch mitliest, und auch meine gestern 
geäußerte Bitte um den Einsatz eines Messgerätes mitbekommen hat, wäre 
ein Messergebnis interessant - wie hoch ist der Stromverbrauch der 
"alten Dame" bei einer 60°-Wäsche?

von (prx) A. K. (prx)


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Am Ende kommt dabei vielleicht raus, dass eine durchschnittliche 
Waschmaschine pro Wäsche früher ungefähr gleich viel kostete wie heute. 
Die alte verbrauchte zwar mehr Wasser und mehr Strom, aber ebendies war 
früher billiger als heute.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Weitere Optimierungen sind
> nur mit recht großem Aufwand und, so wie es aussieht, nicht unbedingt
> positiven Auswirkungen auf die Lebensdauer zu erzielen.

zudem verstopfen die Rohrsysteme schneller,
wenn weniger wasser durchkommt.

von (prx) A. K. (prx)


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● J-A V. schrieb:
>> nur mit recht großem Aufwand und, so wie es aussieht, nicht unbedingt
>> positiven Auswirkungen auf die Lebensdauer zu erzielen.
>
> zudem verstopfen die Rohrsysteme schneller,
> wenn weniger wasser durchkommt.

Gesamtbilanz, leicht satirisch betrachtet:

Wenn Wasser/Stadtwerke deshalb das fehlende Wasser separat durchspülen, 
um die Leitungen sauber zu halten, bleibt die Wassermenge 
grössenordnungsmässig konstant, die Kosten der Gesamtinfrastruktur 
inflationsbereinigt auch. Da aber weniger m³ bezahlt werden als früher, 
müssen die Kosten pro m³ entsprechend steigen. Die wird vom Kunden 
wahrgenommen und führt zu weiter fallendem Wasserverbrauch, was die 
Kosten pro m³ weiter steigert. Deshalb werden Waschmaschinen immer 
sparsamer, nicht aber die Wasserrechnung.

: Bearbeitet durch User
von Christian R. (supachris)


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A. K. schrieb:
> Gesamtbilanz, leicht satirisch betrachtet:
>
> Wenn Wasser/Stadtwerke deshalb das fehlende Wasser separat durchspülen,
> um die Leitungen sauber zu halten, bleibt die Wassermenge
> grössenordnungsmässig konstant, die Kosten der Gesamtinfrastruktur
> inflationsbereinigt auch. Da aber weniger m³ bezahlt werden als früher,
> müssen die Kosten pro m³ entsprechend steigen. Die wird vom Kunden
> wahrgenommen und führt zu weiter fallendem Wasserverbrauch, was die
> Kosten pro m³ weiter steigert.

So ist es. Und dann werden bei Neuerschließung auch noch auf Teufel komm 
raus Trennsysteme errichtet, wo nicht mal das Regenwasser die 
Abwasserleitungen spülen kann.

von Wolfgang E. (Firma: janeeisklar) (whattheheck)


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Ich habe eine ca. 25J alte Siwamat. Alle paar Jahre werden die Bürsten 
getauscht, die Laugenpumpe war schon mal fällig und ein Schlauch etwas 
porös.
Solange der finanzielle und zeitliche Aufwand für eine Reparatur nicht 
zu wird (mach ich selber), kommt mir keine neue ins Haus.
Ein befreundeter Elektrohändler hat mir auch geraten: so lange behalten, 
wie möglich. Die Qualität und Reparaturfreundlichkeit findet man bei 
neuen Maschinen nicht mehr.

von Michael B. (alter_mann)


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Wolfgang E. schrieb:
> Die Qualität und Reparaturfreundlichkeit findet man bei
> neuen Maschinen nicht mehr.

Reparaturfreundlichkeit findet man heute überhaupt nicht mehr! Das Wort 
scheint in Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen verboten zu sein.
Die Hersteller bauen ihre Produkte doch zum Verkaufen und nicht zum 
Reparieren. Man soll ja möglichst schnell wieder neu kaufen.

von Cyblord -. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Man soll ja möglichst schnell wieder neu kaufen.

Die letzte Hoover, als Student gekauft, für 199€ hat 10 Jahre gehalten. 
Da ist auf die Reparierbarkeit geschissen.

von Michael B. (alter_mann)


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Das ist vielleicht rechnerisch richtig. Ich find's trotzdem Scheixxe!

von Michael B. (laberkopp)


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Michael B. schrieb:
> Reparaturfreundlichkeit findet man heute überhaupt nicht mehr! Das Wort
> scheint in Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen verboten zu sein.

Wohl wahr, durfte gerade eine Scheinwerferlampe vom Auto wechseln.
Plastikkühlergrill (rostet nicht, aber der metallische Lack gammelt sehr 
wohl weg spätestens dort wo Fliegendreck war) abbauen, dafür 4 
Plastikstöpsel mit Kreuzschlitzstopfen lösen
https://eshop.wuerth.de/Produktkategorien/Schraubniete-Typ-2/14016502026502.cyid/1401.cgid/de/DE/EUR/
dummerweise ging bei 2 davon die Plastikschraube nicht raus beim drehen, 
auch drunterhebeln ging nicht, also musste man sie mit Mühe rausprokeln.
Dann Kühlergrill abziehen, an den Seiten geht Plastiknase in 
Plastikraste, mit Gewalt kann man sie rausziehen, bricht aber die 
Plastikhalterung ab wenn man nicht gegenhält, und in der Mitte ist eine 
Plastikrastung, die man runterdrücken müsste, aber man kommt mit nichts 
ran, weder Schraubendreher noch mit den Fingern, man bräuchte ein 
Spezialwerkzeug das von hinten eingreift und die Nase hochdrückt. Also 
geht auch hier nur was mit Gewalt so lange bis die Plastiknase eben 
abbricht. 2 schöne 10er Schrauben halten den Scheinwerfer, aber um ihn 
rauszuziehen muss man noch an einem Plastikhebel ziehen der unter der 
Lampe eine Verriegelung löst, dummerweise braucht man zum rausziehen der 
Lampe eigentlich 2 Hände und eine dritte für den Plastikhebel, argh. So 
verbringt man mit dem simplen wechseln eine Glühbirne 1 Stunde und beim 
dritten Mal sind Plastikteile kaputt so daß alles locker bleibt und 
nicht mehr montiert werden kann.

Früher (Golf I) konnte man die Lampe im Dunklen drausen am Strassenrand 
ohne jedes Werkzeiug wechseln, und ohe Gefahr zu laufen was abzubrechen.

Das nennen die Automobilhersteller jetzt Fortschritt, tausende 
Ersatzteile werden zusätzlich verkauft, die Werkstätten nehmen Millionen 
ein.

von Carl D. (jcw2)


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Michael B. schrieb:
> Früher (Golf I) konnte man die Lampe im Dunklen drausen am Strassenrand
> ohne jedes Werkzeiug wechseln, und ohe Gefahr zu laufen was abzubrechen.

Bei meinem 5 Jahre alten Franzosen geht das auch heute noch. Nach 3 1/2 
Jahren Dauerlicht waren im Abstand von 4 Wochen beide H4's durch. 
Natürlich im Winter und im Dunkeln. Dauerte Mit kalten Finger und 
Tankstellenfunzellicht jeweils keine 2 Minuten.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Carl D. schrieb:
> Bei meinem 5 Jahre alten Franzosen geht das auch heute noch. Nach 3 1/2
> Jahren Dauerlicht waren im Abstand von 4 Wochen beide H4's durch.

Meine Waschmaschine hat keine Beleuchtung und französische Maschinen 
sind in Deutschland extrem selten vorzufinden.

Kaufempfehlung Waschmaschine

von Michael L. (nanu)


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Hallo

A. K. schrieb:
> Waschmaschine von vor 30 Jahren: 180l
> 
http://www.energiesparen-im-haushalt.de/energie/tipps-zum-energiesparen/hoher-wasserverbrauch/wasser-sparen-tipps/wassersparen/wasser-verbrauch-waschmaschine.html

Da hätte ich ja mal gerne deren Quelle gesehen. Der Wasserverbrauch 
erscheint mir unrealistisch hoch.

> Wobei meine fast 2 Jahrzehnte alte Bosch laut Handbuch auch nur 50l
> braucht. Die gehörte aber damals zu den teureren.

Meine etwa 25 jahre alte Whirlpool WaMa liegt im gleichen Bereich und 
gehörte eher zu den mittelpreisigen Geräten. Im Zuge der Überlegung, 
einige ältere Haushaltsgeräte durch resourcenschonendere Neugeräte zu 
ersetzen, habe ich u.a. den Wasserverbrauch bei unterschiedlichen 
Waschprogrammen
manuell (Literweise durch die Waschmittelschublade) gemessen: Kommt hin!

Weder der Wasserverbrauch, noch der Stromverbrauch hätten den Tausch 
dieser fehlerfrei laufenden WaMa gerechtfertig. War interessanterweise 
bei der ebenfalls 25 jahren alten Kühl/Gefrierkombi ebenso. Der 
Verbrauch lag dort (über ein Jahr gemessen) im Bereich einer heute zu 
kaufenden A++ Kombi. Allerdings war die Kombi damals schon als vom 
Stromversorger mit 100DM Energiesparprämie bezuschußt gekauft worden.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Der reine Wasserverbrauch wäre ziemlich irrelevant (in Deutschland ist
> es nach wie vor weder nötig noch irgendwie hilfreich, Wasser zu
> "sparen", trotz des ziemlich trockenen Sommers), wäre nicht ein gewisser
> Anteil davon direkt an den Energieverbrauch gekoppelt.
>
> Ein Teil des Wassers wird von der Waschmaschine erhitzt, und da zählt
> neben der Temperaturdifferenz natürlich die Wassermenge.

Neuerdings ist neben die alte WaMa eine zweite Neue eingezogen. Die 
braucht für vergleichbare Programme fast doppelt so lange. Da wird das 
möglichweise wenige Wasser dann halt länger erhitzt werden müssen.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Wenn der Threadstarter hier noch mitliest, und auch meine gestern
> geäußerte Bitte um den Einsatz eines Messgerätes mitbekommen hat, wäre
> ein Messergebnis interessant - wie hoch ist der Stromverbrauch der
> "alten Dame" bei einer 60°-Wäsche?

Der Stromverbrauch wird deutlich von der Wäschemenge abhängen. Bei der 
alten "vermessenen" WaMa war die initiale Wassermenge etwa 8l bei 
mittlere Befüllung gegen 12l bei max. Befüllung.

MfG

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