Hallo!
folgende Thematik: Ich betreibe ein Modul (Feinstaubsensor von
luftdaten.info) meiner Wetterstation mit einer Powerbank welche über
Solarmodule und einen regelbaren Step Down Converter geladen wird.
-Powerbank
RAVPower 10.000 mAh
Modell: RP-PB078
Pass Trough
USB-C
Micro USB
USB-A
-Step Down Converter (siehe Bild)
Eingangsspannung: 5-36V
Ausgangsspannung: 1,25-32V
Ausgangsstrom: 3A (Max. 5A benötigt Kühlung)
Leistung: 35W (Max. 50W benötigt Kühlung)
Arbeitsfrequenz: 180 kHz
Wenn die Sonne scheint funktioniert das soweit ganz gut, die Powerbank
wird mit ca 1-1,5A geladen und der Verbraucher nimmt sich gleichzeitig
seinen Teil. Nachts wird natürlich nur verbraucht.
Problematisch wird es im "graubereich", also wenn es dämmert und die
Sonne fast weg/noch nicht aufgegangen oder es sehr stark bewölkt ist.
Dann kommt grad noch soviel Licht auf die Solar Apparatur, dass der Step
Down noch zeigen kann, dass er gerne arbeiten möchte, aber eine
Powerbank grad nicht verträgt.
Der Step Down fängt fix an mit seinen LED's wild an zu blinken und die
Powerbank blinkt in gleicher schnellen Frequenz mit (wo sie beim Laden
doch schon fast beruhigend langsam blinkt).
Diese Blinkerei überträgt sich bis zum Verbraucher (LED dort blinkt
gleich) und der Verbraucher hat darauf keine Lust und die Powerbank hört
dann auch auf Ihn zu versorgen.
Erst wenn es wirklich dunkel ist sind Powerbank & Verbraucher wieder in
der Stimmung zu arbeiten (muss dann aber manuell andere Powerbank
gefordert werden).
Ich gehe davon aus, dass der Strom am Step Down Ausgang bei Dämmerung zu
gering ist aber grade noch reicht um alles durcheinander zu würfeln. Die
5V hält er ein.
Also habe ich folgende Frage:
Wie kann ich den Step Down dazu bringen nicht zu arbeiten wenn er es
nicht schaft die Powerbank zu laden?
Jegliche Lösungsidee oder Hinweise zu Fehlerquellen sind herzlich
willkommen :)
Gruß
Martin
Martin schrieb:> Wie kann ich den Step Down dazu bringen nicht zu arbeiten wenn er es> nicht schaft die Powerbank zu laden?
Ein StepDown hinter einem Solarpanel ist immer eine schlechte Idee.
Das führt typisch zum Latchbetrieb. Man sollte den Akku direkt
mit dem Solarpanel laden und die Elektronik hinter dem Akku mit
dem Stepdown versorgen.
Oder Du baust ein Modul hinzu, das regelmäßig das Solarpanel unter Last
auf genügende Spannungsabgabe prüft und erst bei genügender Leistung den
Stepdown entsperrt.
Mfg
Martin schrieb:> Wie kann ich den Step Down dazu bringen nicht zu arbeiten wenn er es> nicht schaft die Powerbank zu laden?
Powerbank (die 5V mit reichlich Strom erwartet und sonst nicht lädt) und
step down (der nichts von der Belastbarkeit der Solarzelle weiss sondern
so viel Strom zieht wie der Verbraucher eben will, egal wie weit die
Solarspannung daraufhin einknickt und Leistung in den Keller geht) sind
die denkbar schlechteste Methode eine teure Solarzelle zum Laden von
irgendwas zu benutzen.
Solarlader sind nicht ohne Grund entweder direkte Stromquellenlader mit
Ladespannungsbegrenzung, oder MPP maximum power point Regler.
Da darf aber dem LiIon Akku kein PowerBank Ladechip vorgeschaltet sein.
Eigentlich kann die Antwort nur lauten: Schmeiss den Kram aus dem
Fehlkauf weg und besorge dir was passendes, dann kommt man mit weniger
Akku und kleineren Solarzellen aus und erreicht billiger das Ziel.
Dummerweise hast du manche Sachen schon.
Natürlich erkennt man leicht, wann die Leistung nicht mehr reicht: Wenn
die 5V Spannung zusammenbricht. Dummerweise erfährt man nicht, wann sie
wieder reicht, denn entweder man hat ganz abgeschaltet oder belastet
nicht und sieht dann zwar eine hohe Solarspannung die aber den Strom
nicht liefern könnte - oder vielleicht doch.
Bleibt die Methode, die Solarzelle zu belasten auch wenn der Wandler
oder Lader abgeschaltet ist, und zwar mit der maximalen Leistung die der
Lader haben will, doch dann stellt sich gerne (wenn es dunkel war und
wieder hell wird) ein Problem ein: Eine überlastete (viel Strom) aber zu
schwache Solarzelle begibt sich in einen Arbeitspunkt (niedrige
Spannung) in dem sie kaum Leistung (Strom * Spannung) liefert also wird
man auch nicht merken wann die Leistung wieder reicht, und kommt auch
wenn es heller wird nicht mehr von alleine aus dem deadlock raus. Daher
braucht man MPP Systeme.
Bevor man also den Aufwand macht, einen Controller zu erstellen, der
fast dasselbe macht wie dein System derzeit: Laufen laassen, wenn es
nicht mehr reicht abschalten, und dann (mit einem Belastungswiderstand
statt dem Lader) immer wieder probieren ob genug Leistung ziehbar wäre,
jedoch im Gegensatz zu deinem Aufbau nicht den Lader jedesmal zu
starten, sondern ihn erst zu starten wenn erfolgreich genug Leistung
verfügbar ist, gäbe es den Weg des Abspeckens, der auch den Vorteil hat,
den ganzeh Strom der Solarzelle auszunutzen und nciht bloss was Wanlder
und Lader verlangen (immer weniger als sie liefert, sonst würde man ja
abshclaten, daß es zufällig exakt passt ist ja extremst
unwahrscheinlich)
Solarzelle über eine Diode (ausgebaut aus dem Spannungswandler) direkt
an den LiIon Akku, und gucken ob im PowerPack eine LiIon
Protection-Schaltung sitzt: Wenn die wegen Erreichen der Maximalspannung
abschalten will, Solarzelle kurzschliessen (dank der Diode fliesst kein
Strom zurück). Hat man keine Schutzschaltung im PowerPack aus der man
das Signal abgeifen kann, baut man eine mit einem TL431B oder ICL7665A
auf.
Da du vermutlich dummerweise eine Solarzelle mit deutlich zu hoher
Spannung gekauft hast, die man auch nicht durch umverdrahtung auf eine
Leerlaufspannung von 6.5V und Nennspannung von 5V umrüsten kann, ist
eventuell ein Wandler nötig, der aber nicht regeln darf:
Ein NE555 steuert einen MOSFET eines Tiefsetzstellers mit Dpule an, der
aber z.B für eine Spannungsreduktion um 50% einfach eine PWM mit 50%
benutzt, fest eingestellt.´Spule und Diode wird man aus deinem
Spannungswandlermodul nehmen können, MOSFET und NE555 wird man kaufen
müssen.
Harald W. schrieb:> Ein StepDown hinter einem Solarpanel ist immer eine schlechte Idee.> Das führt typisch zum Latchbetrieb.
Ohne MPP-Regler schon, weil der Step-Down krampfhaft versucht, den Akku
weiter zu laden wie bei Sonne. Dazu zieht er bei absinkender SP-Spannung
mehr Eingangsstrom, was aber die SP-Spannung weiter runter zieht, etc.
Dann schaltet der Step-Down ab, das SP "erholt" sich kurz, und das Spiel
beginnt von neuem. Das kann nicht gehen, höchstens dann, wenn man die
Ausgangsleistung des Step-Down (auf diverse Weise) an die grade /
aktuell
mögliche P_out des SP anpaßt. (Ein echter MPP-Regler macht das
perfekt,
ob auch eine Art "Pseudo-MPP" funktionierte, wäre erst mit genaueren
Daten abschätzbar.)
Im Gegensatz zu Haralds Lösung ist MPPT halt "narrensicher", sorgt immer
für die maximal mögliche Leistungsabgabe (daher der Name "Maximum Power
Point Tracking") und nicht ohne Grund die Lösung für Solarpanels -
ganz
besonders, wenn man auch das Maximum an Leistung braucht oder möchte.
Harald W. schrieb:> Man sollte den Akku direkt> mit dem Solarpanel laden und die Elektronik hinter dem Akku mit> dem Stepdown versorgen.
Das Problem hier wird eher sein daß er mit dem Step-Down auf 5V geht und
in der Powerbank ist wieder ein Step-Up der die Akkus laden soll. Das
muß in die Hose gehen.
Die nächst einfachere Konfiguration wäre mit dem Step-down vom Panel
direkt auf den Akku zu gehen. Der MPP des Panels sollte geringfügig
(aber nicht viel) höher als die Ladeschlußspannung des Akkus sein. Das
ist zwar auch nicht ganz optimal aber wesentlich stabiler.
Allerdings: Wenn der Strom aus dem Panel zum Akku paßt, ist Haralds
Weg schon ein sehr guter. Denn ohne Konverter dazwischen gibts keine
Verluste dort, das kann am Ende mehr Leistung bedeuten, als mit MPP...
Solaris schrieb:> Allerdings: Wenn der Strom aus dem Panel zum Akku paßt, ist> Haralds> Weg schon ein sehr guter. Denn ohne Konverter dazwischen gibts keine> Verluste dort, das kann am Ende mehr Leistung bedeuten, als mit MPP...
Er muß aber noch den CV-Teil (von CCCV) auf irgendeine sinnvolle Weise
implementieren. CC erledigt das Panel von selbst aber ohne CV macht er
sich den Akku kaputt.
Das Solarpanel darf natuerlich nicht direkt an der Batterie haengen,
denn die Batteriespannung hat ihre Temperatur- und Last-Charakteristik,
und das Solarpanel hat seine. Daher gehoert ein Stepdown dazwischen,
aber ein Maximum Power tracker. Der muss seinerseits auf minimlaen
Eigenverbrauch ausgelegt sein.
Purzel schrieb:> Daher gehoert ein Stepdown dazwischen,> aber ein Maximum Power tracker. Der muss seinerseits auf minimlaen> Eigenverbrauch ausgelegt sein.
Es gibt noch ein paar andere Möglichkeiten. Allerdings ist es dann
vorteilhaft wenn man das Panel so wählen kann daß dessen MPP ungefähr
bei der Akkuspannung liegt. Bei kleinen Leistungen käme zum Beispiel ein
simpler Shunt-Regler in Frage. Damit kann man bei geeigneter Wahl des
Panels mindestens genausoviel rauskitzeln wie bei einem MPPT-Regler
(denn letzterer hat auch keine 100% Wirkungsgrad).
> Allerdings ist es dann vorteilhaft wenn man das Panel so wählen kann daß dessen
MPP ungefähr bei der Akkuspannung liegt.
Das kann schwierig werden. Denn im Winter steigt die Panelspannung mit
fallender Temperatur, im Sommer sinkt sie. Ein 22V Modul kann je nach
Temperatur zwischen 18 und 24V im Leerlauf liefern.
Purzel schrieb:> Das kann schwierig werden. Denn im Winter steigt die Panelspannung mit> fallender Temperatur, im Sommer sinkt sie. Ein 22V Modul kann je nach> Temperatur zwischen 18 und 24V im Leerlauf liefern.
Das liegt doch alles noch im Rahmen, die Spannung sollte halt nur nicht
gleich doppelt so hoch sein. Außerdem: nicht vergessen: Das Panel wird
bei dieser Anwendung sowieso überdimensioniert sein müssen, es soll auch
an kurzen trüben Tagen den Akku zuverlässig voll halten können und wenn
die Sonne kräftig scheint wird nur ein Bruchteil dessen genutzt was es
theoretisch liefern könnte weil es keine sinnvolle Verwendung für die
überschüssige Energie mehr gibt wenn der Akku randvoll ist.
Da macht es also keinen großen Unterschied mehr ob das Panel 100% im
Optimum betrieben würde und ein MPPT-Regler 90% Wirkungsgrad hat und
davon aber leider nur 10% tatsächlich genutzt werden können oder ob das
Panel nur miese 60% liefert weil weit außerhalb des MPP betrieben und
davon dann aber 15% in den Akku fließen.
Dann legt man es einfach groß genug für trübe kurze Wintertage aus und
im Sommer wenn die Tage wieder länger sind ist der Wirkungsgrad dann
komplett wurscht weil es da sowieso hoffnungslos überdimensioniert ist.
Außerdem sprechen wir ja auch nicht über nennenswerte Investitionskosten
wo man jeden Pfennig umdrehen und die letzte Wattstunde rausquetschen
und gewinnbringend verkaufen muß. Wenn der kleine Akku für die
Hobby-Wetterstation im Winter nicht richtig voll wird dann kommt halt
kurzerhand noch ein weiteres $5 Panel vom Aliexpress daneben (oder
gleich zwei damits wieder symmetrisch aussieht) und dann reichts aber
dicke.
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!
-Also es sollte schon bei der Powerbank bleiben, Grund sind einfach die
baulichen Gegebenheiten, Einfachheit beim Austausch, ggf. Laden von
außen etc.
-Es geht nur um das "Dämmerungsproblem", die Leistung am Tage ist
eigentlich ausreichend, die Paneles sind überdimensioniert,
Wirkungsgrad ist mir daher relativ egal, denn die übrige Leistung am
Tage geht dann sogar zu einem Lüfter einer Temperatureinheit.
Anbei mal eine auf die schnelle gebastelte Skizze zum Ganzen.
Panel -> buck -> boost -> Akku
Das kann so nicht gehen.
Du bist jedoch in der glücklichen Lage bereits einen CCCV-Regler gekauft
zu haben (Der Regler mit dem 7-Segment-Display), also schraube die
Powerbank auf, zähle die Zellen, justiere Deinen CCCV Regler auf die
benötigte Ladeschlußspannung (+-1% genau) und lade die Zellen direkt
damit. Das könnte besser funktionieren.
Es gibt auch Buck-Regler bei denen man die minimale Eingangsspannung
einstellen kann, die regeln dann ab wenn bei zu wenig Licht oder bei
zuviel Last diese minimale Spannung erreicht wird. Das ist zwar immer
noch kein MPPT aber Du kannst die ungefähre MPP-Spannung fest
einstellen und er wird dann verhindern daß bei zuviel Last das Panel
zusammenbricht und er in diesem Zustand stecken bleibt. Stattdessen
bricht einfach die Ausgangsspannung zusammen weil er abregelt.
Sowas gibts für wenige Euro beim Chinesen.
Die Ausgangsspannung stellst Du auf die Ladeschlußspannung des Akkus und
fertig ist der einigermaßen effektive und zuverlässige Solarladeregler.
Noch vier 18650er, nen Balancer und ein Stepdown auf 5V und fertig ist
die selbsgebaute Solar-Powerbank. Die alte fertig gekaufte Powerbank
verwendest Du für einen anderen Zweck oder verschenkst sie.
Martin schrieb:> Diese Blinkerei überträgt sich bis zum Verbraucher (LED dort blinkt> gleich) und der Verbraucher hat darauf keine Lust und die Powerbank hört> dann auch auf Ihn zu versorgen.>> Erst wenn es wirklich dunkel ist sind Powerbank & Verbraucher wieder in> der Stimmung zu arbeiten (muss dann aber manuell andere Powerbank> gefordert werden).
Dann siehst du eigentlich ja selbst, daß Technik mit "Stimmungen" zu
vermeiden ist, wenn man keine Probleme haben will.
Eine Stromversorgung (Powerbank), die den Verbraucher ungefragt und ohne
vernünftigen Grund abklemmt, taugt eben einfach nicht. Ob man das
Problem irgendwie "hinten rum" umgehen kann, ist fraglich.
Besorg dir lieber eine stabile unterbrechungsfreie Stromversorgung, dann
kann es blinken wie es will.
Teste einmal ob die gesamte Schaltung bei ausreichendem Licht verträgt
alle 2 Sekunden für 2 Sekunden von der Solarzelle getrennt zu werden.
Wenn das funktioniert, dann wäre es möglich zwischen Solarzelle und
DCDC-Wandler eine einfache Schaltung einzufügen.
(SchottyDiode, Kondensatoren, Schwellwertschalter z.B. 12V ein, 7V aus
an den Kondensatoren)
Dieter schrieb:> Teste einmal ob die gesamte Schaltung bei ausreichendem Licht verträgt> alle 2 Sekunden für 2 Sekunden von der Solarzelle getrennt zu werden.> Wenn das funktioniert, dann wäre es möglich zwischen Solarzelle und> DCDC-Wandler eine einfache Schaltung einzufügen.>> (SchottyDiode, Kondensatoren, Schwellwertschalter z.B. 12V ein, 7V aus> an den Kondensatoren)
Nun, vielleicht sollten wir zunächst klären ob der Threadersteller
unbedingt eine Rube-Goldberg-Maschine haben will indem er zu den bereits
jetzt auf absurde Weise miteinander interagierenden und eigentlich
überflüssigen und zweckentfremdeten Komponenten noch mehr lustige
Komponenten hinzufügt...
...oder ob einfach nur ein kleiner Akku mit Solarenergie auf möglichst
einfache, günstige und zuverlässige Weise geladen werden soll.
Bernd K. schrieb:> Nun, vielleicht sollten wir zunächst klären ob der Threadersteller> unbedingt eine Rube-Goldberg-Maschine haben will indem er zu den bereits> jetzt auf absurde Weise miteinander interagierenden und eigentlich> überflüssigen und zweckentfremdeten Komponenten noch mehr lustige> Komponenten hinzufügt...
Die ganze Messtation ist überflüssig, lustig, absurd und
zweckentfremdet.
Habe letztens auch absurderweise einen Bierdeckel zweckentfremdet und
einen lustig wackelnden Tisch überflüssigerweise standfester gemacht.
Hätte doch gleich ordentlich die Beine nachschleifen sollen. ;)
Aber hat schon alles seinen Platz-, Preis-, Gewicht-, Komfort-,
Hobby-grund.
Klar kann ich nen PWM oder MPWT und nen großen Akku usw. aufbauen.
Aber: das alles hängt in 15m Höhe und die Versorgung soll nicht 10fach
größer und schwerer sein als die eigentliche Messstation.
Ein ausreichender 12V Akku wird mir zu groß und zu schwer.
Und alle aktuellen (und geplanten) Betriebsmittel laufen mit 5V und auf
USB-A / Micro USB Basis, wodurch ich flexibel bei Änderungen bin.
Is ja schließlich nen Hobby und da ändert sich immer wieder was.
Außerdem find es z.B. vorteilhaft die Leistung per Bluetooth der USB
Meter abrufen zu können und auswerten zu können. Und das für'n Zehner
pro USB Meter, der Step Down kostet nicht mal nen 5er. Alles einfachst
angeschlossen ein- und ausbaubar.
und es gibt einige weitere Gründe warum ich diesen Weg versuche.
Dieter schrieb:> Teste einmal ob die gesamte Schaltung bei ausreichendem Licht> verträgt> alle 2 Sekunden für 2 Sekunden von der Solarzelle getrennt zu werden.> Wenn das funktioniert, dann wäre es möglich zwischen Solarzelle und> DCDC-Wandler eine einfache Schaltung einzufügen.>> (SchottyDiode, Kondensatoren, Schwellwertschalter z.B. 12V ein, 7V aus> an den Kondensatoren)
Kannst du mir das erklären? Müsste die nicht nach dem DCDC Wandler
kommen? Also wenn der DCDC nicht mehr genug aufbringen kann dann
Ausschalten?
Martin schrieb:> Klar kann ich nen PWM oder MPWT und nen großen Akku usw. aufbauen.
Das klingt aber jetzt nach munterem Durcheinanderwerfen der Begriffe.
Als ob deren einzelne Bedeutung zum Großteil völlig unklar wäre. Ungut.
Martin schrieb:> das alles hängt in 15m Höhe und die Versorgung soll nicht 10fach> größer und schwerer sein als die eigentliche Messstation
Ein MPP-regelnder Controller hat wenig mit Gewicht und Größe zu tun.
Es hat auch keiner behauptet, Du müssest ein Konzept wählen, welches
maximal groß und schwer (und maximal teuer und komplex) wäre - jedoch
gibt es halt ganz bestimmte realisierbare bzw. praktikable Konzepte.
Solche wurden genannt, bzw. wurde versucht, Dir genug Informationen zu
entlocken, um Beispiele anzuführen. Es wurden auch bestimmte wichtige
(+ unumgängliche) Einschränkungen genannt, Du aber bestehst auf (...).
Wie schon geschrieben wurde, ist eine Solarzelle mit ihren ständig
wechselnden Eigenschaften nicht dazu "gemacht", einfach mit solchen
einfachen Reglern verheiratet zu werden, bei welchen allein Parameter
des Ausgangs in die Regelung einfließen (Strom und/oder Spannung),
die also am Eingang meist Spannungsquellen erwarten.
Das scheint Dir nicht so klar zu sein. Da hilft auch kein mehrfaches
"ich will", "da soll", "aber...". Damit muß man leben.
(Man kann in best. Fällen tricksen, aber Fälle+Tricks sind begrenzt.)
Nenne so viele Randbedingungen wie möglich, um so präziser werden die
Vorschläge. Problem ist definitiv lösbar, auch ohne Stapler(-akku).
Martin schrieb:> -Also es sollte schon bei der Powerbank bleiben,
Du willst also eine aufwändige Elektronik bauen, die teurer
ist als das, was Du mit der Powerbank angeblich sparst?
Martin schrieb:> Klar kann ich nen PWM oder MPWT und nen großen Akku usw. aufbauen.
Nein. Du hast es anscheinend falsch verstanden:
* Ist-Zustand:
Du verschaltest da momentan etliche Komponenten miteinander auf eine
Weise die nicht funktionieren kann. Dabei sind das von der Gesamtmenge
schon mehr Komponenten als eigentlich nötig wären und noch dazu
Komponenten die sich gegenseitig behindern weil sie grundsätzlich nicht
so zusammengeschaltet werden können. Und dann strebst Du eine Lösung an
bei der dieser ohnehin schon falsch zusammengewürfelten Auswahl unnützer
Teile noch zusätzliche Teile hinzugefügt werden um dieses
frankensteinsche Gesamtwerk nochmal um den Faktor zwei monströser zu
machen und doch noch irgendwie zum Leben zu erwecken. Deshalb fragte ich
verwundert ob Du tatsächlich so eine absurde Rube-Goldberg-Maschine
bauen willst oder ob Du stattdessen eine kleine und simple und
zuverlässige Lösung haben willst.
* Soll-Zustand:
Du lernst aus dem Fehler, verstehst warum Dein erster Entwurf vollkommen
falsch war und niemals funktionieren konnte und baust dann stattdessen
unter Anleitung des Forums ein extrem simples System das den Akku
zuverlässig mit Solarenergie laden kann und lernst was dabei.
Bernd K. schrieb:> Du verschaltest da momentan etliche Komponenten miteinander auf eine> Weise die nicht funktionieren kann. Dabei sind das von der Gesamtmenge> schon mehr Komponenten als eigentlich nötig wären und noch dazu> Komponenten die sich gegenseitig behindern weil sie grundsätzlich nicht> so zusammengeschaltet werden können. Und dann strebst Du eine Lösung an> bei der dieser ohnehin schon falsch zusammengewürfelten Auswahl unnützer> Teile noch zusätzliche Teile hinzugefügt werden um dieses> frankensteinsche Gesamtwerk nochmal um den Faktor zwei monströser zu> machen und doch noch irgendwie zum Leben zu erwecken.
Du hast noch den Vierkernprozessor mit 1GHz vergessen, um das ganze
"vernünftig" zu steuern. :-)
Die in der ersten Antwort vorgeschlagene Lösung:
Panel -> Akku -> Stepdown -> Verbraucher ist übrigens
nicht von mir erfunden, sondern die typische Standard-
Lösung von Solarstromversorgungen. "Powerbänke" würde
ich schon allein deshalb nicht nehmen, weil mir das
ganze Konzept dieser Schaltungen unzuverlässig erscheint.
Harald W. schrieb:> Panel -> Akku
Bei Li-Ion wäre mir das ohne irgendeine Form von Überladeschutz zu
heikel. Aber das muss weder kompilziert noch teuer sein. Es muß nur für
diese Anwendung geeignet sein.
Die Position zwischen Zelle und DCDC-Wandler soll dafuer sein. Das ist
aber nur eine Notloesung einen nicht optimalen Aufbau aus Fertigteilen
halbwegs zum Laufen zu bringen.
Meine Powerbank (10Euro, 10Ah, LogiLink) kann den Zyklus ab. Viel
kuerzer mochte diese auch nicht. Denke, zu hastig zu viel herumgesteckt
zu haben und nun ginge sie nicht mehr. Alle Stecker gezogen, nach ein
paar Gedenksekunden wieder angeschlossen und laeuft wieder.
Eine Powerbank ist dafür gemacht, ein Handy oder Tablet unterwegs noch
mal etwas zu verlängern und am Netz aufzuladen. Taugt nicht als
Solar-Pufferakku.