Claus W. schrieb:
> Bei materiellen Industrieprodukten scheinen ANNs nicht greifbar zu sein.
> Z.B. bei selbstfahrenden Autos könnte man ein NEOCOGNITRON verwenden -
> ich habe aber den Verdacht dass in Wirklichkeit hier immmer die
> preiswerte HOUGH Transformation zum Einsatz kommt. Ich vermute dass sich
> in so einem Fall das Industrieunternehmen eine wissenschaftliche
> Hochschule als Partner sucht und eine Masterarbeit oder Dissertation
> vergibt. Im Bereich Börsenspekulation oder DAX-Interpretation,
> Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers habe ich von ANNs gehört. Auf den
> Arte-Wissenschaftssendungen kommt selten was wobei die keinen
> Industriekontakt erkennen lassen. Das Militär war mal ein Geldgeber für
> KI. Industrieunternehmen haben im Gegensatz zum Staatsapparat einen
> schmalen zeitlichen Arbeitsbereich, können auch keine kommunale
> Wasserversorgung übernehmen wegen ihrer finanziellen Anatomie die
> kurzzeitig ausgerichtet ist. Vielleicht VITRONIC in Wiesbaden mit ihren
> Nummernschild-Kameras.
Hallo Claus,
danke für den Input. Von dem was du aufgezählt hast waren ja vieles Bsp.
von Computervision oder anderen Themen die grade ziemlich angesagt sind.
In meiner Arbeit geht es aber eher um die Rolle von KNN als klassische
Funktionsapproximatoren. Also bspw. einfach anstelle einer Regression
zur Datenauswertung ein KNN zu benutzen.
KNN sind dabei eher Mittel zum Zweck, mir geht es eher um das Thema
Statistische Versuchsplanung. In welchen Umfang wird das in Unternehmen
gemacht? Von meinem Vater weiß ich bspw. dass die in ihrem Unternehmen 3
"Problem Solver" haben. Das sind irgendwelche studierten Leute, die
darauf angesetzt werden, Dinge quantitativ zu optimieren (geht wohl
meistens um irgendwelche Kennwerte von Pumpen).
So ein Job würde mich interessieren, nur hab ich leider noch keine
Ausschreibung in diese Richtung gefunden und wüsste auch garnicht nach
welchen Schlagwörtern ich suchen soll.
Die KNN sind dabei nur ein Tool (eben eines mit dem ich mich grad
intensiver auseinandersetze)