Die Antwort gibst du dir selber:
Toaster schrieb:> Top 5 für Studierende des Ingenieurwesens
keiner von denen hat schon mal gearbeitet, also sieht man nur die
Darstellung von "moderner Arbeitswelt" der Medien und der Unternehmen
selbst in geschönten Bildern von jungen Menschen mit Modelaussehen, die
in tollen Büros oder hippen Aufenthaltsräumen um einen Notebook oder ein
Handy rumstehen und grinsen, als hätten sie gerade die Weltformel
gefunden oder einen 6er im Lotto gehabt.
der Vater einer Freundin von mir arbeitet bei BMW und soweit ich sehen
kann, verdienen die Mitarbeiter auch nicht so schlecht ;-) spielt
natürlich wohl auch eine Rolle...es ist halt schon eine eher "elitäre"
Automarke...wer möchte denn schon bei so einer "kleinen" Autofirma
arbeiten, wenn man die Chance bei BMW bekommt...
Der Andere schrieb:> keiner von denen hat schon mal gearbeitet, also sieht man nur die> Darstellung von "moderner Arbeitswelt" der Medien und der Unternehmen> selbst in geschönten Bildern von jungen Menschen mit Modelaussehen, die> in tollen Büros oder hippen Aufenthaltsräumen um einen Notebook oder ein> Handy rumstehen und grinsen, als hätten sie gerade die Weltformel> gefunden oder einen 6er im Lotto gehabt.
Dass amerikanische Unternehmen immer on top sind, stört mich nicht. Die
Dummheit der Studis wird dadurch hervorgehoben. Lassen sich von den
Produkten und der Marketing beeinflussen, sodass sie natürlich nicht
wissen können, mit welchem Druck bspw. Apple seine Mitarbeiter angeht.
Mir geht es einzig darum, wie es BMW geschafft hat, bei internationalen
Studis zu punkten, obwohl die VW Group mit ihren Bugattis, Lambs und
Porsches ja schönere, "geilere", schnellere Autos haben.
Da die Umfrage weltweit ist, gehe ich davon aus, dass die meisten Studis
aus den USA kommen.
Manni Matter M. schrieb im Beitrag #5561165:
> manchmal ist es besser, wenn man in einer kleinen Firma anfängt und dort> erste Erfahrungen macht....
Sehe ich nicht so, auf so manche negative Erfahrung kann man im Leben
auch einfach verzichten.
> Konzerne sind nicht alles....ich kenne viele> Talente, die dort nach ihrem Studium angefangen haben und künstlich> klein gehalten werden....
Das sind sehr wahrscheinlich gar keine Talente bzw. ihre Talente liegen
außerhalb des beruflichen Bereichs.
Künstlich klein gehalten wirst du eher in inhabergeführten Klitschen
ohne Tarifbindung und Gewerkschaft im Rücken, die dir großzügigerweise
mal 1% Gehaltserhöhung zugestehen.
Qwertz schrieb:> Das sind sehr wahrscheinlich gar keine Talente bzw. ihre Talente liegen> außerhalb des beruflichen Bereichs.> Künstlich klein gehalten wirst du eher in inhabergeführten Klitschen> ohne Tarifbindung und Gewerkschaft im Rücken, die dir großzügigerweise> mal 1% Gehaltserhöhung zugestehen.
Diese gestehen einem mehr als 1% zu, sogar bis zu 10%. Leider sind 10%
von fast nichts eben auch fast nichts....
Toaster schrieb:> Warum ist die BMW Group als Arbeitgeber so attraktiv?>> Teure Stadt,
Naja das Leben in einer Stadt für anspruchslose Billigheimer wie
Magdeburg oder Bochum ist eben todlangweilig. Ausserdem ist M nicht der
einzige BMW Standort.
Manni Matter M. schrieb im Beitrag #5561201:
> Was sind denn für dich negative Erfahrungen?
Wenn der Chef dich nur als Kostenfaktor und Bittsteller sieht, kein
marktübliches Gehalt zahlt (bei Klitschen so üblich), und den Wunsch
nach einer Gehaltserhöhung als persönliche Beleidigung auffasst. Braucht
man so eine Erfahrung wirklich?
> Ich meine mit künstlich klein halten eigentlich, dass du nur wenig> Spielraum bei Aufgaben bei bestimmten Projekten hast....
Bei einer kleinen Firma bist du dafür der Depp, der quasi für alles
verantwortlich ist, was schief gehen kann, findest du das wirklich
besser?
> Warum ist die BMW Group als Arbeitgeber so attraktiv?
Wen man die Jahresgehälter inclusive aller "Benefits" in vergleichbaren
Positionen anschaut, dann wird man eine hohe Korrelation mit diesem
Ranking finden.
Das widerspricht natürlich der These Gehalt ist nicht so wichtig.
Offenbar ist diese These einfach falsch.
Qwertz schrieb:> Toaster schrieb:>> IGM BaWü > IGM Bayern>> Nur auf dem Papier.
Ja, leider. EG 17 ist selten, in Bayern ist die höchste Einstufung eher
zu bekommen.
Man wird in BW eher von EG16 auf AT geschubst.
Fpga K. schrieb:> Toaster schrieb:>> Warum ist die BMW Group als Arbeitgeber so attraktiv?> Teure Stadt,>> Naja das Leben in einer Stadt für anspruchslose Billigheimer wie> Magdeburg oder Bochum ist eben todlangweilig. Ausserdem ist M nicht der> einzige BMW Standort.
Was gibt es gegen den Pott einzuwenden? Geile Anbindung, viel los, gute
Mietpreise.
Btt: Hab beides kennen gelernt. Klitschen zahlen weniger, zahlen keine
Überstunden und verlangen mindestens 50 h die Woche. IGM dagegen ist
Disney Land. Klitschen zahlen sogar weniger als Sklavenhändler. Geht
nicht zu Klitschen. BMW ist Top.
BMW ist beliebt, weil die Autos gut weggehen. Als MA bekommt ca. knapp
40 Prozent Rabatt auf den Listenpreis, nach 2 Jahren kann man dann den
Bock sogar noch mit Gewinn verkaufen, weil der Nicht-BMWler nur max. 20
Prozent Rabatt auf den Listenpreis bekommt. Nach 2 Jahren wieder erneut
das Spiel, man fährt so immer die neusten PS-Brummer und kann sich noch
sein Gehalt aufbessern.
Ist es das?
Ich hätte bei keinem der Unternehmen nach dem Studium arbeiten wollen,
und würde es jetzt mit einiger Erfahrung mit diversen großen Firmen auch
nicht. Dazu haben mir a) zu viele Geschäftspartner aus diesen Firmen die
Ohren vollgejammert, weil sie trotz guter Leistung auf ihren Posten
hockengeblieben sind und b) ich zu viele Inge gesehen, die als
Abteilungsleiter oder so alles mögliche machen Über nicht das, wofür sie
mal studiert haben.
Karl K. schrieb:> Ist es das?>> Ich hätte bei keinem der Unternehmen nach dem Studium arbeiten wollen,> und würde es jetzt mit einiger Erfahrung mit diversen großen Firmen auch> nicht. Dazu haben mir a) zu viele Geschäftspartner aus diesen Firmen die> Ohren vollgejammert, weil sie trotz guter Leistung auf ihren Posten> hockengeblieben sind und b) ich zu viele Inge gesehen, die als> Abteilungsleiter oder so alles mögliche machen Über nicht das, wofür sie> mal studiert haben.
Wenn man sich manche Lebensläufe von Jungingenieuren ansieht die bei
BWM, Daimler, Bosch,... angefangen haben waren die alle nicht lange
dort. Das ist mir erst letzt Woche wieder aufgefallen als ich ne kleine
Bude entdeckt habe wo der einer der "Oberen" den gleichen LL hatte. Das
war schon vor 15 Jahren so als hier die ersten Startups gegründet wurden
: Alles junge EX-Audi/VW/BMW/Bosch/IBM/SAP...Leute die es dort
ausnahmslos angekotzt hat. Ne die sind nicht entlassen worden die fanden
es dort einfach scheisse, trotz hohem Gehalt, Arbeitsplatz auf
"Lebenszeit",... Ich war selber mal in einem Konzern, hat die bekannten
Vorteile aber wenn du noch halbwegs klar in der Birne bist und das bis
zur Rente bleiben willst hälts du es dort nicht lange aus, es ist
schlimmer als bei einer Behörde.
Wenn ich immer die ganzen Dumm-Jung-Ings aus diesen Läden sehe, wie sie
sich aufplustern, weil sie dort arbeiten und sie dann erzählen was für
einen absolut würdelosen Scheiss die als Ing. machen, die sind schon
nach 2 Jahren verblödet, als eigentlicher Ing. nicht mehr zu gebrauchen.
Was ich mich her frage, habt ihr eigentlich Spass in euren Jobs oder
zählt bei euch wirklich nur Gehalt?
Apropos Autos, ich habe zwei Herren in der Familie. Einer wohnt in
München und arbeitet bei BMW und der andere wohnt in Ingolstadt und
arbeitet bei Audi :-))))). 3 mal dürft ihr raten, wer welches Auto
fährt....... Der Münchener fährt einen Audi und der Ingolstädter einen
BMW und keiner von denen würde nach eigener Aussage das Auto fahren, das
seine Firma baut. Und übrigens ein weiterer Verwandter arbeitet bei
Stuttgart bei einem weiteren Top-Autohersteller. Ratet mal, was für ein
Auto der fährt?
Fazit: es ist leider nicht alles Gold, was glänzt, auch wenn es irgendwo
abgedruckt ist.
Besonders lustig ist bei B.M.W., dass nach einer Anstellung eines
neuen und fähigen Mitarbeiters nach einem Jahr massiv noch
Freelancer genau zur Bearbeitung dieses Themas gesucht werden.
Da taugte der "neue" Mitarbeiter dann wohl doch "nüx".
Lach.
Nene, B.M.W. neun danke.
+-0 schrieb:> Besonders lustig ist bei B.M.W., dass nach einer Anstellung eines> neuen und fähigen Mitarbeiters nach einem Jahr massiv noch> Freelancer genau zur Bearbeitung dieses Themas gesucht werden.>> Da taugte der "neue" Mitarbeiter dann wohl doch "nüx".>> Lach.>> Nene, B.M.W. neun danke.
Das passiert, wenn man einen Neuzeit Bologna Studenten(m/w/d) einstellt,
der laut Papieren angeblich ein Überflieger ist bzw. Gottähnliche
Eigenschaften besitzt. Solche Leute kenne ich. Diese nennt man
Lebenslauf Optimierer und taugen für richtige Arbeit eh nicht.
Heinz Becker schrieb:> Ich war selber mal in einem Konzern, hat die bekannten Vorteile aber> wenn du noch halbwegs klar in der Birne bist und das bis zur Rente> bleiben willst hälts du es dort nicht lange aus, es ist schlimmer als> bei einer Behörde.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, noch länger im Konzern zu bleiben.
Zumindest bis ich selbst beschließe, dass ich nicht mehr arbeiten muss
und möchte. Und ich behaupte von mir, noch ganz klar in der Birne zu
sein. Ich verstehe gar nicht, was daran schlecht sein soll? Ein wenig
Bürokratie stört mich jedenfalls überhaupt nicht; im Gegenteil: Dafür
geht es nicht so hektisch zu.
foo² schrieb:> Insider schrieb:>> Als MA bekommt ca. knapp>> 40 Prozent Rabatt auf den Listenpreis>> Wers glaubt.
Bis 20% sind branchenüblich, müssen aber als geldwerter Vorteil
versteuert werden. Stichwort Jahreswagen.
Qwertz schrieb:> Wenn der Chef dich nur als Kostenfaktor und Bittsteller sieht, kein> marktübliches Gehalt zahlt (bei Klitschen so üblich), und den Wunsch> nach einer Gehaltserhöhung als persönliche Beleidigung auffasst. Braucht> man so eine Erfahrung wirklich?
Alles pauschale Behauptungen, ich bin bei einer Elektrofirma beschäftigt
die ca. 60 Mitarbeiter hat. Mein Gehalt ist mittlerweile auch ganz gut,
sicherlich nicht so hoch wie im Konzern, dafür darf ich einen
Firmenwagen nutzen. Alleine dieser Dienstwagen ist schon min. 10.000
Euro Gehaltsmehrwert im Jahr....
Zudem ist die Arbeit sehr abwechslungsreich und macht Spaß, ich wollte
nicht für so einen großen Laden tätig sein...
Elektro schrieb:> Mein Gehalt ist mittlerweile auch ganz gut,> sicherlich nicht so hoch wie im Konzern, dafür darf ich einen> Firmenwagen nutzen. Alleine dieser Dienstwagen ist schon min. 10.000> Euro Gehaltsmehrwert im Jahr....
Lol, wenig verdienen und dann zum Dank noch einen Firmenwagen als
geldwerten Vorteil versteuern, Stockholm hallo.
Elektro schrieb:> ich wollte> nicht für so einen großen Laden tätig sein...
Naja, die Wahrheit ist eher, sie haben dich nicht genommen und jetzt
arrangierst du dich mit deinem Schicksal.
Berufsrevolutionär schrieb:> foo² schrieb:> Insider schrieb:> Als MA bekommt ca. knapp> 40 Prozent Rabatt auf den Listenpreis>> Wers glaubt.>> Bis 20% sind branchenüblich, müssen aber als geldwerter Vorteil> versteuert werden. Stichwort Jahreswagen.
Dann aber vom Preis ohne Gewinnmarge? Weil 10-15% Listenpreis bekommt
man ja selbst als Normalsterblicher und ohne steuerlichen Nachteil.
Da müssen kräftige Rabatte am Werk sein, viele junge Schichtler fahren
neue AMG-, RS- und M-Modelle, das würde ohne Rabatte selbst mit IGM
nicht gehen. Listenpreise bewegen sich mittlerweile dort um die 80k
aufwärts, weiter pro Jahr schneller steigend als die
IGM-Inflationsanpassung.
Beliebtes Fahrzeug - vor allem bei Singles.
Ordentliche Arbeitnehmervertretung.
Tariv gebunden.
Stinkt viel besser als andere und konnten sich weitgehend aus der
Betrugsdebatte heraushalten.
Sie unterscheiden sich zwar nicht von anderen Herstellern, aber der
Schein ist es, der zählt. Da stimmen mir auch die Banker zu;-)
Abradolf L. schrieb:> Lol, wenig verdienen und dann zum Dank noch einen Firmenwagen als> geldwerten Vorteil versteuern, Stockholm hallo.
Ich schrieb ganz gut und nicht wenig.
Wo ist das Problem mit dem geldwertem Vorteil? Ich bin in der
Steuerklaase 3 und mein Arbeitsweg beträgt 7 Kilometer. Da ist ein
Dienstwagen bei überwiegend privater Nutzung so richtig lukrativ. Hast
aber wahrscheinlich noch niemals einen gehabt..
Abradolf L. schrieb:> Naja, die Wahrheit ist eher, sie haben dich nicht genommen und jetzt> arrangierst du dich mit deinem Schicksal.
Glaubt was du willst, ich habe eine ganze Menge Berufserfahrung, da
kommen tatsächlich mal Angebote von größen Firmen.
Abradolf L. schrieb:> Elektro schrieb:>> ich wollte>> nicht für so einen großen Laden tätig sein...>> Naja, die Wahrheit ist eher, sie haben dich nicht genommen und jetzt> arrangierst du dich mit deinem Schicksal.
Der Spruch musste natürlich sein. Wenn man nicht in einem Konzern
schafft, ist man eben ein Versager, oder?
Andi schrieb:> Der Spruch musste natürlich sein. Wenn man nicht in einem Konzern> schafft, ist man eben ein Versager, oder?
Hab ich mir auch gleich gedacht.... traurig
Der Andere schrieb:> Die Antwort gibst du dir selber:>> Toaster schrieb:> Top 5 für Studierende des Ingenieurwesens>> keiner von denen hat schon mal gearbeitet, also sieht man nur die> Darstellung von "moderner Arbeitswelt" der Medien und der Unternehmen> selbst in geschönten Bildern von jungen Menschen mit Modelaussehen, die> in tollen Büros oder hippen Aufenthaltsräumen um einen Notebook oder ein> Handy rumstehen und grinsen, als hätten sie gerade die Weltformel> gefunden oder einen 6er im Lotto gehabt.
Meinst du damit die Himepages der Dienstleister?
Elektro schrieb:> Alleine dieser Dienstwagen ist schon min. 10.000 Euro Gehaltsmehrwert im
Jahr....
Du bekommst jedes Jahr einen neuen A6? Wenn nicht, sind diese 10.000€
schöngeredet:
Meinen Ford-Mondeo mit großem Diesel und gehobener technischer
Ausstattung habe ich 9,25 Jahre gefahren, da komme ich auf 4600 Euro pro
Jahr.
Von diesen entfallen 2600 € / Jahr auf die Differenz zwischen Neupreis
und Gebrauchtwert, so dass ich selbst bei deutlich höherer Laufleistung
noch weit ab Deiner 10.000 bleiben würde.
Die Gehälter inkl. Weihnachtsgeld Urlaubsgeld Gewinnbeteiligung und ab
2019 T-Zug erzeugen insgesamt bei längerer Betriebszugehörigkeit einfach
obszön gute Gehälter.
Dazu 35h, betrieblich Leistungen soweit das Auge reicht machen halt
einfach n sehr gutes Paket.
Toaster schrieb:> Also warum?
Weil BMW eben das bessere Marketing hat!
Ok, beim FC-Bayern München haben die geschlafen einst. Wie dort vor
Jahren was frei war, "werbetechnisch" (weltweit) meine ich halt mal.
Aber da sind die dran da rein zu kommen.
Marx W. schrieb:> Weil BMW eben das bessere Marketing hat!
Was ist "geiler"?
Ich arbeite bei BMW als "interessiert keinen" oder
Ich arbeite als Entwicklungsingenieur im Bereich Machine Learning bei
KenntKeiner GmbH
BMW - klasse -
Image ist hat alles!
VW, Ford, Opel, .... - naja - Image irgendwas zwischen Dieselskandal und
Schlaftablette
BMW - ja Freude durch fahren - geil
Wie die Innenansichten aussehen - egal
Toaster schrieb:> Teure Stadt, IGM BaWü > IGM Bayern, Produkte nicht so besonders, wie AMG> oder Porsche. Und die Prämie ist bei Porsche auch höher. Also warum?
Frag ich mich auch warum - die Mitarbeiter von BMW die zu uns kommen,
jammern ständig das es nur noch X2 im Fuhrpark gibt und es zur Zeit
keine 3er oder 4er im pool sind, der ältere X5 ist zu abgegriffen -
Früher war es wohl besser.
Hört sich echt nach bitteren Pille an bei BMW, möchte unter diesen
Umständen dort nicht arbeiten.
Bei Mercedes weggeworfen ist demnächst möglicher Weise Geschichte. Der
Konzern will den privaten Autohäusern neue Verträge aufdrücken, wobei
die dann deutlich weniger verdienen würden. Da viele wohl nicht
unterschreiben werden können sie ab Oktober keine Neuwagen und
Ersatzteile mehr beziehen.
GeraldB schrieb:> Bei Mercedes weggeworfen ist demnächst möglicher Weise Geschichte. Der> Konzern will den privaten Autohäusern neue Verträge aufdrücken, wobei> die dann deutlich weniger verdienen würden. Da viele wohl nicht> unterschreiben werden können sie ab Oktober keine Neuwagen und> Ersatzteile mehr beziehen.
Furchbare Geschichte. Ich habe natürlich Mitleid usw.
Aber welche Verträge zwei Kaufleute untereinander machen und wer da
wieviel dran verdient oder nicht, interessiert mich echt so gar nicht.
Mal ganz wirklich.
Genau so wie wenig es mich juckt was ein BMW Händler an nem Auto
verdient, juckt es mich was ein Bauer am Liter Milch oder einer
Schweinehälfte verdient. Oder Südmilch mit Aldi aushandelt.
Alles erwachsene beinharte Geschäftsleute unter sich.
Ich schrieb:> BMW - ja Freude durch fahren - geil>> Wie die Innenansichten aussehen - egal
Genau das ist der Punkt. Glanz ist nicht alles.
Eine Firma ist kein Erholungswerk.
Manfred schrieb:> Du bekommst jedes Jahr einen neuen A6? Wenn nicht, sind diese 10.000€> schöngeredet:>> Meinen Ford-Mondeo mit großem Diesel und gehobener technischer> Ausstattung habe ich 9,25 Jahre gefahren, da komme ich auf 4600 Euro pro> Jahr.>> Von diesen entfallen 2600 € / Jahr auf die Differenz zwischen Neupreis> und Gebrauchtwert, so dass ich selbst bei deutlich höherer Laufleistung> noch weit ab Deiner 10.000 bleiben würde.
Nein, warum sollten die schöngeredet sein.
Ich fahre ca. 30.000 Kilometer im Jahr, davon 25.000 privat.
Wertverlust oder Leasing für einen Passat beträgt bei dieser
Kilometerleistung locker 450 Euro im Monat. Dann noch 250 Euro Benzin
und Waschanlage. Dann bleiben noch Vollkasko, Verschleißteile, Steuer,
Inspektion, Reifen etc. Also nochmal ca. 200 Euro. Dann bin ich ganz
schnell bei 900 Euro im Monat... Dann rechne ich meinetwegen die 200
Euro geldwerten Vorteil gegen und es bleiben immer noch 700 Euro im
Monat. Um diese 700 Euro NETTO zu erwirtschaften benötige ich
wahrscheinlich sogar noch bedeutend mehr wie 10.000 Euro Brutto im
Jahr.....
Elektro schrieb:> Nein, warum sollten die schöngeredet sein.
Weil Du in Deiner Rechnung die für Privatleute ungünstigste Variante als
Vergleichsgrundlage nimmst:
> Wertverlust oder Leasing für einen Passat beträgt bei dieser> Kilometerleistung locker 450 Euro im Monat.
Dein Vorredner hat Dir ja bereits beschrieben, wie man wirtschaftlich
sinnvoll privat Auto fahren kann, ohne sich großartig einschränken zu
müssen. Und das ist weit weg von Deinem "Ich finanziere eine
Leasinggesellschaft und bewege mich zudem stets im Bereich des höchsten
Wertverfalls"-Ansatz.
Angeber schrieb:> Was gibt es gegen den Pott einzuwenden? Geile Anbindung, viel los, gute> Mietpreise.
Naja, für die die es kein Problem ist den Kühlschrank voll zu kriegen,
kann`s da schon ganz nett sein!
Gastino G. schrieb:> Dein Vorredner hat Dir ja bereits beschrieben, wie man wirtschaftlich> sinnvoll privat Auto fahren kann, ohne sich großartig einschränken zu> müssen. Und das ist weit weg von Deinem "Ich finanziere eine> Leasinggesellschaft und bewege mich zudem stets im Bereich des höchsten> Wertverfalls"-Ansatz.
Gut, dann rechne nicht mit 450 Euro Leasingrate für einen Neuwagen.
Finanziere einen Gebrauchtwagen mit 250 Euro im Monat, dafür hast du
dann früher oder später die Reparaturkosten .....
GeraldB schrieb:> Bei Mercedes weggeworfen ist demnächst möglicher Weise Geschichte. Der> Konzern will den privaten Autohäusern neue Verträge aufdrücken, wobei> die dann deutlich weniger verdienen würden. Da viele wohl nicht> unterschreiben werden können sie ab Oktober keine Neuwagen und> Ersatzteile mehr beziehen.https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bmw-aufstand-im-autohaus-1.4144211
Bei BMW auch. Erst all die Jahre zusammen mit dem IGM-Sumpf das Geld aus
dem Fenster geschmissen und sinnlos die Verwaltung/Marketing aufgebläht
und jetzt, wo Google, Tesla, Apple und Co. und selbst klassische
Autohersteller aus Asien ihnen auch in ihrem "Premium"segment auf die
Pelle/Marge rücken, den Autohäusern den Saft abdrehen wollen. Sollen
lieber endlich mal im Konzern aufräumen, sonst hat sich das mit Daimler
und BMW in den nächsten 15 Jahren eh erledigt.
Bring mich Werkstatt schrieb:> sonst hat sich das mit Daimler> und BMW in den nächsten 15 Jahren eh erledigt.
Ich glaube nicht, dass das 15 Jahre dauern wird. Die sind alle am
Kämpfen und machen gerade noch in den starken WAchstumsmärkten wie China
richtig Gewinne. Weil dort eine wachsende 1% Elite immer mehr Geld hat
und nicht weiß, wie sie es ausgeben soll. Die kaufen sich westliche
Luxusgüter wenn es keine chinesischen gibt, die aus patriotischen
Gründen bevorzugt werden.
Und das sind Autos aus Deutschland! Es sind sogar oft gleich zwei, weil
sie nur an ungeraden Tagen mit dem ungeraden Nummernschild in die Stadt
dürfen. Also wird gleich ein Zweitwagen gekauft. Der aber muss die
gleiche Qualität haben und nicht etwa die Rutsche wie hierzulande fürs
Weibchen dahein. Die Mercedes-Nierlassung in Shanghai und auch die in
Shenzhen bieten daher Autos im Doppelpack: Man kauft nicht eines mit 20%
Rabatt sondern zwei mit jeweils 25%, wenn sie auf den gleichen Halter
zugelassen sind. Mercedes macht da trotzdem immer noch ein gutes
Geschäft, weil sie so im Jahr 10-20% mehr Autos verkaufen, als ohnehin
schon.
Momemtan brummt das Geschäft, weil immer mehr Chinesen zu Geld kommen.
Es gibt dort jedes Jahr etwa 8.000 zusätzliche Dollarmillionäre und die
kaufen sich jedes Jahr einen Neuwagen.
Allerdings werden die chinesischen Autos besser, und wenn erst mal China
voll auf Elektro abfährt ( und das wird die Zukunft sein) und die
Chinesenautos die besten sind (und auch das wird so sein) dann kaufen
die Chinesen selber ihre eigenen Premimumwagen.
Andreas F. schrieb:> Allerdings werden die chinesischen Autos besser, und wenn erst mal China> voll auf Elektro abfährt ( und das wird die Zukunft sein) und die> Chinesenautos die besten sind (und auch das wird so sein) dann kaufen> die Chinesen selber ihre eigenen Premimumwagen.
Darum kaufen die reichen Chinesen auch alle immer noch iPhone, während
die Mittelschicht in China aber auch in Deutschland Huawei kauft.
Was ich in Fernost sah, war noch nicht gerade besonders produktiv.
Klar werden die chinesischen Hersteller wie damals die Japaner und
später die Südkoreaner in naher Zukunft deutlich besser, aber die Anzahl
der Fahrzeuge bezogen auf die Bevölkerung ist in vielen Teilen der Welt
wie China, Indien, Afrika, Indonesien, Malaysia usw noch vergleichsweise
viel geringer als in Deutschland (ca. 60 Mio Fahrzeuge bei 83 Mio
Menschen). Da ist also noch genug Wachstumspotential für alle, auch für
die deutschen Hersteller. Ihre Reputation, erworben in zahlreichen
Rennsportserien und in so gut wie jedem Hollywoodfilm der letzten 30
Jahre, werden sie nie wieder verlieren. Es scheint also mehr als
weltfremd, wenn jemand glaubt, dass die größten Gewinnbringer der
Industrie in weniger als 15 Jahren komplett verschwinden. In China
bevorzugt man ohnehin große Stückzahl, damit viele Arbeit haben, anstatt
Premium für die oberen 5% zu produzieren.
Bring mich Werkstatt schrieb:> Bei BMW auch. Erst all die Jahre zusammen mit dem IGM-Sumpf das Geld aus> dem Fenster geschmissen und sinnlos die Verwaltung/Marketing aufgebläht> und jetzt, wo Google, Tesla, Apple und Co. und selbst klassische> Autohersteller aus Asien ihnen auch in ihrem "Premium"segment auf die> Pelle/Marge rücken
Dir ist aber schon klar, dass die Entwickler bei Tesla, Apple, Google
und co im Silicon Valley mit über 100k EINSTEIGEN und sich bei 160k
einpendeln, manche Entwickler sogar die 200k $ Jahresgehalt reissen? In
Deutschland ist für die meisten bei 80k € schluss.
Auch in China will man inzwischen mindestens ostdeutsche Gehälter:
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/produktionskosten-von-wegen-billig-die-loehne-in-china-steigen-rasant/22905244.html
Beweis schrieb:> Dir ist aber schon klar, dass die Entwickler bei Tesla, Apple, Google> und co im Silicon Valley mit über 100k EINSTEIGEN und sich bei 160k> einpendeln, manche Entwickler sogar die 200k $ Jahresgehalt reissen? In> Deutschland ist für die meisten bei 80k € schluss.
Tja das ist halt die typisch dumme Denke von wegen "Gehts dem anderen
schlechter, gehts mir gleich besser"
Anscheinend schon, wenn jetzt wegen IGM und Aktionären die Autohäuser
für die Völlerei die Zeche in Form von Knebelverträgen zahlen sollen.
BMW und Daimler könnten als 3. Weg auch einfach die Preise weiter
erhöhen, waren ja schon all die Jahre vorher nicht zaghaft, da kann man
auch weitere 5-10 Prozent draufpacken. Absätze hier in Deutschland von
denen sind ja heute eh fast alles schon Firmen-/Leasing-/Mietwagen.
Qwertz schrieb:> Manni Matter M. schrieb im Beitrag #5561201:>> Was sind denn für dich negative Erfahrungen?>> Wenn der Chef dich nur als Kostenfaktor und Bittsteller sieht, kein> marktübliches Gehalt zahlt (bei Klitschen so üblich), und den Wunsch> nach einer Gehaltserhöhung als persönliche Beleidigung auffasst. Braucht> man so eine Erfahrung wirklich?>>> Ich meine mit künstlich klein halten eigentlich, dass du nur wenig>> Spielraum bei Aufgaben bei bestimmten Projekten hast....>> Bei einer kleinen Firma bist du dafür der Depp, der quasi für alles> verantwortlich ist, was schief gehen kann, findest du das wirklich> besser?
Ach ja, gähn. Mal wieder die übliche Schwarzweissdenkerei. Alle Konzern
sind gut, und alle KMUs blöd. Vertreter der Anderen Bigottenfraktion
drehen einfach die Farben um.
Soche Urteile dürfen sich nur Leute erlauben, die ALLE Konzerne und ALLE
KMUs aus erster oder maximal zweiter Hand kennen. Es gibt sowohl unter
kleinen wie auch grossen Firmen weisse und schwarze Schafe.
Und zu guter letzt sind auch alle MA aller Firmen Individuen (ausser mir
natürlich), d.h. mancher/m ist die gefühlte Nestwärme in Konzernen
wichtiger, Anderen die grössere Entscheidungsfreiheit in KMUs. Deswegen
sind Pauschalaussagen wie die Obige komplett sinnfrei und zeugen von
Nichts Anderem als der Unfähigkeit des Posters, über seinen eigenen
Tellerrand hinauszugucken (was man im Übrigen auch von manchen
Vertretern der "Konzerne sind der Abgrund, nur KMUs sind gut" Fraktion
sagen darf).
> Autor: Zocker_54 (Gast)> Datum: 03.10.2018 11:41> Ich würde bei BMW auch als Leiharbeitnehmer gerne anfangen.
Dafür bin ich eigentlich zu alt und zu teuer !
Angeber schrieb:> Klitschen zahlen sogar weniger als Sklavenhändler. Geht> nicht zu Klitschen.
Was genau sind denn Klitschen?
Jetzt sag nicht, das sind alle Firmen, die schlecht bezahlen. Dann ist
Vodafone nämlich auch eine Klitsche.
Andi schrieb:> habt ihr eigentlich Spass in euren Jobs oder> zählt bei euch wirklich nur Gehalt?
Spass ist mir wichtiger, als Geld - sofern das Geld ausreicht.
Wobei ich meinen Job (Software entwickeln) überhaupt nicht als Spaßig
empfinde. Aber ich habe nette Kollegen unter denen ich mich sehr wohl
fühle. Dafür nehme ich geringeres Einkommen gerne an.
Kampf ums Geld
5700 Hochqualifizierte sollen zurück in die 35-Stunden-Woche.
Gehaltseinbußen bis 14.000 €. Auch über Höhe der Erfolgsbetiligung wird
verhandelt.
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/bmw-kampf-ums-geld/25078472.html
Ich dachte, ihr werdet händeringend gesucht und es werden massig neue
Leute eingestellt? Anscheinend seid ihr doch nicht so gefragt.
Stefanus F. schrieb:> Spass ist mir wichtiger, als Geld - sofern das Geld ausreicht.>> Wobei ich meinen Job (Software entwickeln) überhaupt nicht als Spaßig> empfinde. Aber ich habe nette Kollegen unter denen ich mich sehr wohl> fühle. Dafür nehme ich geringeres Einkommen gerne an.
Typisch deutsche Antwort. Ja lasst euch weiterhin so brav ausbeuten.
F. B. schrieb:> Ich dachte, ihr werdet händeringend gesucht und es werden massig neue> Leute eingestellt? Anscheinend seid ihr doch nicht so gefragt.
Solche Aussagen können nur von jemanden kommen, der noch so grün hinter
den Ohren ist und nicht die geringste Ahnung hat, wie eine zyklische
Wirtschaft in der Realität aussieht.
Dass die Leute bei BMW selbst mit 35h-Woche und ohne Erfolgsbeteiligung
bei besseren Arbeitbedingungen noch um Welten mehr verdienen als du in
deinem beschissenen Klitschen-Job hast du wohl auch verdrängt.
Ursel schrieb:> Solche Aussagen können nur von jemanden kommen, der noch so grün hinter> den Ohren ist und nicht die geringste Ahnung hat, wie eine zyklische> Wirtschaft in der Realität aussieht.
Du hast es anscheinend immer noch nicht begriffen: Das ist kein normaler
Zyklus. Wirst du aber auch noch merken.
> Dass die Leute bei BMW selbst mit 35h-Woche und ohne Erfolgsbeteiligung> bei besseren Arbeitbedingungen noch um Welten mehr verdienen als du in> deinem beschissenen Klitschen-Job hast du wohl auch verdrängt.
Von meinen Arbeitsbedingungen könnt ihr auch mit IGM-Job nur träumen.
Gehaltserhöhungen orientieren sich übrigens an den IGM-Tariferhöhungen.
D.h. bei hohem Tarifabschluss gibt es auch für mich eine prozentual
identische Gehaltserhöhung. Zuschläge sind ebenfalls weitgehend
identisch mit IGM-Tarif. Unbezahlte Überstunden gibt es
selbstverständlich auch nicht.
F. B. schrieb:> Du hast es anscheinend immer noch nicht begriffen: Das ist kein normaler> Zyklus. Wirst du aber auch noch merken.
Doch, ist es. Du hast so etwas halt noch nie erlebt.
F. B. schrieb:> Von meinen Arbeitsbedingungen könnt ihr auch mit IGM-Job nur träumen.> Gehaltserhöhungen orientieren sich übrigens an den IGM-Tariferhöhungen.> D.h. bei hohem Tarifabschluss gibt es auch für mich eine prozentual> identische Gehaltserhöhung. Zuschläge sind ebenfalls weitgehend> identisch mit IGM-Tarif. Unbezahlte Überstunden gibt es> selbstverständlich auch nicht.
Du bist ja witzig. Ein nach IGM bezahlter Ingenieur kann also nur davon
träumen, IGM nur in schlecht zu bekommen? Du bist ein Scherzkeks.
Aber wie jeder Beitrag von dir in diesem Forum ist das nur frei
erfunden. Von daher sowieso irrelevant.
Ursel schrieb:> Doch, ist es. Du hast so etwas halt noch nie erlebt.
Weil du das ja beurteilen kannst. Wie viele disruptive Umbrüche hast du
denn schon miterlebt?
Ursel schrieb:> Du bist ja witzig. Ein nach IGM bezahlter Ingenieur kann also nur davon> träumen, IGM nur in schlecht zu bekommen?
So eine Klitsche hat halt andere Vorteile, die ein IGM-Konzern nicht
bieten kann. Von der Miet- und Fahrtkostenersparnis ganz zu schweigen,
die alleine einen Großteil des höheren IGM-Gehalts schon wieder
wettmachen. Wer 2k Miete im Monat zahlt, für den wird es auch mit
IGM-Job eng bei Verkürzung der Arbeitszeit auf 35h und Kurzarbeit.
F. B. schrieb:> Weil du das ja beurteilen kannst. Wie viele disruptive Umbrüche hast du> denn schon miterlebt?
Drei.
F. B. schrieb:> Von der Miet- und Fahrtkostenersparnis ganz zu schweigen,> die alleine einen Großteil des höheren IGM-Gehalts schon wieder> wettmachen.
Selbst deine Ahnungslosigkeit ist erstunken und erlogen. Selbst in
deiner Klitsche ist sicherlich angekommen, dass es IGM nicht nur in
Großstädten gibt.
Ursel schrieb:> F. B. schrieb:>> Weil du das ja beurteilen kannst. Wie viele disruptive Umbrüche hast du>> denn schon miterlebt?>> Drei.
Dann zähl mal auf.
Ursel schrieb:> F. B. schrieb:>> Dann zähl mal auf.>> Ja, zähl du mal auf. Ich schätze du kennst die noch nicht einmal.
Kann sein. Autotechnik interessiert mich nämlich nicht die Bohne und ist
sowieso letztes Jahrhundert. Unsere Mathe-Profs haben sich auch immer
über die Maschinenbauer lustig gemacht, weil das wohl nicht die hellsten
Leuchten sind.
F. B. schrieb:> Kann sein. Autotechnik interessiert mich nämlich nicht die Bohne und ist> sowieso letztes Jahrhundert.
Ich rede über die Wirtschaft, nicht Autos. Aber davon verstehst du ja
ganz offensichtlich genauso wenig.
F. B. (finanzberater) schrieb:> Ich arbeite im Monat 1h beim Amt und dafür gibt es 400 Euro + Bude> Wer hat so einen Stundenlohn?
Ich dachte du hast ein hohes Einkommen durch deine Finanzgeschäfte?
Willst du die nicht den Behörden melden? Wie fühlt man sich als
langjähriger Lügner und/oder Schmarotzer?
Ursel schrieb:> Ich rede über die Wirtschaft, nicht Autos.
Du bist ja noch nicht einmal in der Lage geistig zu erfassen, dass die
jetzige Krise nicht mit 2008 vergleichbar ist.
Ursel schrieb:> F. B. schrieb:>> Weil du das ja beurteilen kannst. Wie viele disruptive Umbrüche hast du>> denn schon miterlebt?>> Drei.
Ich frage nach disruptigen Umbrüchen, und du zählst hier scheinbar die
Wirtschafstkrisen auf, die du schon miterlebt hast. Weißt du überhaupt,
was disruptiver Umbruch bedeutet?
F. B. schrieb:> Du bist ja noch nicht einmal in der Lage geistig zu erfassen, dass die> jetzige Krise nicht mit 2008 vergleichbar ist.
Sie ist sogar sehr gut vergleichbar.
F. B. schrieb:> Ich frage nach disruptigen Umbrüchen, und du zählst hier scheinbar die> Wirtschafstkrisen auf, die du schon miterlebt hast. Weißt du überhaupt,> was disruptiver Umbruch bedeutet?
Stimmt, disruptive Umbrüche kommen sogar in einer höheren Frequenz in
der Wirtschaft vor, denn nicht jeder Umbruch verursacht eine allgemeine
Krise. Umgekehrt stimmt es aber in der Regel schon - in Krisen treten
auch disruptive Umbrüche auf oder werden sogar von ihnen verursacht.
F. B. schrieb:> Ursel schrieb:>> Ich rede über die Wirtschaft, nicht Autos.>> Du bist ja noch nicht einmal in der Lage geistig zu erfassen, dass die> jetzige Krise nicht mit 2008 vergleichbar ist.
Nein, ist sie wirklich nicht.
Es gibt (noch ?) gar keine Krise, lediglich etwas rückgängigen
Auftragseingang. Aber bisher ist das Wachstum in den USA sehr stabil und
in Deutschland immerhin noch vorhanden. Die Arbeitslosenquote liegt
immer noch bei 5%, das ist weit von einer Krise entfernt.
Und selbst dir Kündigungen bei den Zulieferern sind im Vergleich zu den
Einstellungen der letzten Jahre eher gering.
Das kann sich natürlich ändern, aber es kann auch genausogut so weiter
gehen.
Gruß
Axel
Georg H. schrieb:> Mein Mitleider mit den arroganten Autoindustriebeamten hält sich stark> in Grenzen. Von Weihnachtsgeld und Zuschlägen kann ich nur träumen!
UG und WG gibt es innerhalb aller IGM Unternehmen und das ist weit mehr
als die Autoindustrie.
F. B. schrieb:> Jetzt geht es aber rund. Wo sollen die freigesetzten IGM-Mitarbeiter> denn alle unterkommen, wenn überall Stellen abgebaut werden und> Einstellungsstopp herrscht?
Wenn es ganz hart kommt, dann müssen diese Mitarbeiter vielleicht bald
in so einer Klitsche wie deiner anfangen. Ich will den Teufel nicht an
die Wand malen, aber ein paar könnte es so ergehen.
Cyblord -. schrieb:> Wenn es ganz hart kommt, dann müssen diese Mitarbeiter vielleicht bald> in so einer Klitsche wie deiner anfangen. Ich will den Teufel nicht an> die Wand malen, aber ein paar könnte es so ergehen.
Es wird sogar noch härter kommen. Wer in einer Klitsche unterkommt, wird
noch dankbar dafür sein. Für den Rest bleibt nur Hartz.
Gestern nach langer Pause wieder ein Sippentreffen, die halbe
Verwandtschaft arbeitet in der Autoindustrie: Audi, Daimler, Porsche und
auch einer bei BMW die meisten so alt dass sie schon in Alterteilzeit
gehen könnten.
Aktuell wird bei den Autobauern personell nicht mit dem Besen ausgefegt
sondern mit der Kehrmaschine und zwar die die auf der ganzen Strasse
zweispurig kehrt. Da hatte jeder entspr. Geschichten parat, es werden
reihenweise die Älteren zum Personaler zitiert und bekommen Angebote die
man nicht ablehnen kann, erst das beschissene Minimalangebot wo man
Verlust macht, wenn das nicht angenommen wird gibts das Premiumangebot
mit Sahnehäubchen oben drauf. Da gehen Leute mit praktisch keinem
Abschlag in Rente wenn gewisse Bedinungen erfüllt sind (wenn nicht
werden die Bedingungen "nachjustiert", soweit möglich). Von heute auf
Morgen in Rente mit praktisch keinen Abschlägen.
Man will mit aller Gewalt Leute mit Altverträgen loswerden, jetzt ist
die ideale Gelegenheit für die Arbeitgeber, da knallen die Sektkorken
dass man die teuren Altlasten endlich früher los wird.
Und zu eurer Beschäftigungsgarantie und sonstigen "Garantien" die früher
ausgehandelt wurden, die enthalten meist entspr. Klauseln dass die nur
gelten solange ein gewisser Gewinn eingefahren wird und da siehts
absehbar mau aus, d.h. das Stammpersonal das man noch nicht vorzeitig
verabschieden kann wird demnächst einfach so rausgeworfen.
Franko S. schrieb:> Gestern nach langer Pause wieder ein Sippentreffen, die halbe> Verwandtschaft arbeitet in der Autoindustrie: Audi, Daimler, Porsche und> auch einer bei BMW die meisten so alt dass sie schon in Alterteilzeit> gehen könnten.> Man will mit aller Gewalt Leute mit Altverträgen loswerden, jetzt ist> die ideale Gelegenheit für die Arbeitgeber, da knallen die Sektkorken> dass man die teuren Altlasten endlich früher los wird.
Das muss aber eine sehr intelligente Verwandtschaft sein, wenn alle beim
Premium-Autobauer unterkommen, schließlich arbeiten doch nur die
"Besten" beim Autobauer. Das bestätigt aber nur meine Wahrnehmung, dass
man Vitamin B benötigt, um an gute Jobs im IGM-Konzern heranzukommen.
Andere, die sich ein Mathestudium (wie meine Wenigkeit) angetan und dort
keine Bekannten haben, sind scheinbar nicht ausreichend qualifiziert, um
dort arbeiten zu dürfen, sondern müssen ihr Leben lang beim
Dienstleister schmoren und sich von solchen Personen als Arbeitnehmer
zweiter Klasse "belächeln" lassen. Ich kann dir aber verraten, dass bei
meiner IT-Dienstleisterklitsche keiner rausgeworfen wird und sogar eine
Gehaltserhöhung gezahlt wird. Auch werden weiterhin Leute eingestellt,
denn die Konzerne brauchen billiges, leicht entsorgbares Personal,
welches die Arbeit der eigenen Beamten erledigt. Die Kündigungen in der
IGM-Beamtenindustrie scheinen wohl doch mit den überzogenen Gehältern
und Privilegien zusammenzuhängen.
Nicht nachvollziehbar, dass solche Schnarcher auch noch mit dem goldenen
Handschlag verabschiedet werden. Ich habe sicher nichts dagegen, wenn
diese Personen, dann im Anschluss für ihr Geld etwa beim Dienstleister
arbeiten müssen, allerdings nicht zu den üblichen überzogenen Gehältern,
die man dort jedem durchschnittlichen Sachbearbeiter zukommen lässt.
Georg H. schrieb:> Das muss aber eine sehr intelligente Verwandtschaft sein, wenn alle beim> Premium-Autobauer unterkommen, schließlich arbeiten doch nur die> "Besten" beim Autobauer.
Deswegen hat Deutschland nichts anderes mehr zu bieten, die guten sind
alle in der Autoindustrie. Zumindest wollen sie uns das weis machen.
Georg H. schrieb:> Das bestätigt aber nur meine Wahrnehmung, dass> man Vitamin B benötigt, um an gute Jobs im IGM-Konzern heranzukommen.
Dass sich da viel über familiäre Beziehungen abspielt hatte mir früher
auch mal jemand erzählt, der bei Bosch für die KFZ Industrie
entwickelte.
Georg H. schrieb:> Das muss aber eine sehr intelligente Verwandtschaft sein, wenn alle beim> Premium-Autobauer unterkommen, schließlich arbeiten doch nur die
Nein Glück der standortnahen Geburt. Die haben nicht mal studiert.