Schaltung Batterie/Netz Erkennung für einen Lüfter

OP (Firma: Keine) #5561556
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Hallo.

Ich habe im Anhang einen Plan von folgendem Problem angehängt:

Ich habe einen Lüfter. Dieser wird momentan anschlueßlich von Batterien 
versorgt. Eigentlich hängt noch ein Schalter dazwischen, diesen habe ich 
der Einfachheit halber weggelassen.

Da das Batterien wechseln auf Dauer teuer und nervig ist, und da die 
Batterien nicht schlagartig ausgehen, sondern immer "leerer" werden, ist 
dies für mich keine vernünftige Sache.

Also habe ich einen Anschluss angebracht, damit ich ein externes 
Netzteil verwenden kann.

Das Relais (Ja, das soll eins sein :) ) soll vom Gedanke her verhindern, 
dass die Batterien "geladen" werden, wenn das Netzteil angeschlossen 
ist. Ich habe mir überlegt, ich kann es ja einfach parallel schalten und 
bei Netzbetrieb ja einfach die Batterieen raus nehmen... Aber wenn ich 
das ein mal vergesse und Alkaline Batterien dann versuche zu laden... 
keine gute Idee.

Das Problem ist nun nur, wie ich nach dem Bauen festgestellt habe: Wenn 
es so angeschlossen ist wie auf meinem angehängten Plan, dann zieht es, 
wenn das Netzteil angeschlossen ist und macht, was es soll.

Wenn aber Batterien eingelegt werden pfeift das Relais. Bei Betrachten 
im Nachhinein logisch... Die Spule bekommt Spannung, zieht an, nachdem 
sie gezogen hat bekommt sie keine Spannung mehr, da sie sich ja selbst 
trennt, lässt los, zieht wieder... usw.

Hat jemand von euch eine Idee, wie ich sowas machen kann ?

Ziel soll sein: Der Lüfter sollte mit Batterien und mit Netzteil 
betrieben werden können, und es soll nichts kaputt gehen, wenn Batterien 
eingelegt sind und das Netzteil "versehentlich" dazu geschaltet wird.

Bitte keine Tipps wie: Verwende doch einfach Akkus... Denn Akkus haben 
nur 1,2V und Alkaline 1,5v dann hätte ich nur 4,8 anstatt 6 Volt, was 
sich negativ an der Drehzahl bemerkbar macht.

Bin für jeden Tipp froh.

Danke schon mal

Viele Grüße

Thomas
Angehängte Dateien:
#5561563
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Thomas D. schrieb:
> Wenn aber Batterien eingelegt werden pfeift das Relais. Bei Betrachten
> im Nachhinein logisch... Die Spule bekommt Spannung, zieht an, nachdem
> sie gezogen hat bekommt sie keine Spannung mehr, da sie sich ja selbst
> trennt, lässt los, zieht wieder... usw.

Dann verdrahte es richtig. Zeige mal einen kompletten Verdrahtungsplan, 
vor allem wie das Relais angeschlossen ist!

Thomas D. schrieb:
> Bitte keine Tipps wie: Verwende doch einfach Akkus... Denn Akkus haben
> nur 1,2V und Alkaline 1,5v dann hätte ich nur 4,8 anstatt 6 Volt, was
> sich negativ an der Drehzahl bemerkbar macht.

Und wie lange halten die Batterien die 1,5 Volt?
OP (Firma: Keine) #5561568
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Es ist so angeschlossen, wie oben in meinem Plan. Dass es falsch ist 
habe ich beim genaueren Betrachten auch gemerkt, aber ich komme nicht 
darauf, wie das angeschlossen werden könnte, damit es funktioniert...


Die Batterien halten bei Volllast ca. 1-1,5 Stunden. Und das ist halt 
sehr wenig. Zumal es auch eine Umweltbelastung ist.
#5561571
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Thomas D. schrieb:
> Es ist so angeschlossen, wie oben in meinem Plan. Dass es falsch ist
> habe ich beim genaueren Betrachten auch gemerkt, aber ich komme nicht
> darauf, wie das angeschlossen werden könnte, damit es funktioniert...

Sorry, das oben ist Gekrakel. Zeige, wenn es nicht anders möglich ist, 
einige Fotos vom Aufbau. Du hast das Relais vermutlich so angeschlossen 
das es sich selbst von der Hauptversorgung trennt.


> Die Batterien halten bei Volllast ca. 1-1,5 Stunden. Und das ist halt
> sehr wenig. Zumal es auch eine Umweltbelastung ist.

Deswegen Akkus, nimm notfalls einen mehr, oder andere Typen.
#5561579
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Mani W. schrieb:
> In Deiner Schaltung ist aber schon ein grundlegender Fehler
> eingebaut bzw. fehlt da ein Bauteil (mindestens)...
>
> Nachdenken musst Du aber selbst...

Zumindest benötigt er einen Wechsler.
Die Spule des Relais gehört direkt an die Hauptstromversorgung. So wie 
es jetzt aufgebaut ist muss es flattern.

Was für ein Netzteil ist das überhaupt? Ggf. benötigt das Relais noch 
eine Schutzdiode.
Gast #5561623
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Mani W. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Seit Jahrzehnten gibt es in Millionen von Transistrorradios
>> Anschlußbuchsen mit Schaltkontakt, der die Batterie abtrennt, wenn der
>> Stecker eingesteckt ist.
>
> Das war im letzten Jahrtausend, heute sehen die Menschen vieles anders...;-))

Kannst Du bitte eine Schaltung posten, die mit mindestens einem FET die 
Abschaltung erledigt, das wäre dann wohl "state of the art" :-)
Gast #5561846
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Jörg R. schrieb:
> HildeK schrieb:
>> Es reicht eine Diode in der Leitung von der Batterie.
>
> Das wäre die einfachste Lösung. Die Spannung vom Netzteil muss aber
> höher sein als die der Batterien.

Naja, höher als U_Batt-U_Diode.
Und das Netzteil muss die Rückwärtsspeisung aushalten. Ein ungeregeltes 
mit Brückengleichrichter kann das. Sonst braucht man halt zwei Dioden 
und deine Aussage gilt direkt.
Natürlich kann man auch deinen Vorschlag (Zeichnung) nehmen. Im 
Hinterkopf und undurchdacht hätte ich noch zwei antiserielle p-MOSFETS 
in der Batterieleitung plus eine Diode in der Netzteilzuleitung ...

Mani W. schrieb:
> Und wenn das Netz weg ist, dann summt es wieder, auch mit Diode und
> laut Originalschaltplan, oder?

Nein, da summt nichts (nur der Lüfter hoffentlich :-) ), denn das Relais 
braucht man dann nicht mehr.
#5561990
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Mani W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Nix Papier...iPad und Pencil;-)
>
> Drum schauts so aus...;-)

Ich sag ja...hingekritzelt? So ist es schon fast Kunst?


ich* schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Thomas D. schrieb: [Bild]
>
> Wenn man das so baut, funktioniert es nicht.

Doch, funktioniert. Es so gezeichnet dass das NT eingeschaltet ist. Ich 
dachte Du denkst mit?


HildeK schrieb:
> Sonst braucht man halt zwei Dioden...

So würde ich es machen, mit 2 Dioden. Einfach und preiswert. Der TO 
schreibt das die Batterien 1 - 1,5 Stunden halten. Je nach Batterietyp 
kann da schon einiges an Strom fließen. Das wäre bei der Auswahl der 
Diode(n) zu berücksichtigen.

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