Forum: PC Hard- und Software Macht es Sinn Anschlüsse am PC zu deaktivieren?


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von Nano (Gast)


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Viele Mainboards bieten im BIOS/UEFI die Möglichkeit diverse Anschlüsse 
von SATA bis hin zu USB einfach abzuschalten.

Aber macht das irgendeinen Sinn? Spart man dadurch bspw. Strom? Wenn sie 
nicht auf enabled stehen, dann stehen sie oft auf auto, was darauf 
schließen lässt, dass das Board bzw. die Software schon automatisch 
erkennt, ob da jetzt irgendwas angeschlossen wurde.
Bei SATA gibt es dann noch bspw. die Möglichkeit hotplug ein- oder 
auszuschalten. Wenn man einen Anschkluss ausschaltet, dann wird ein 
daran angeschlossenes Gerät zumindest unter den Betriebssystemen nicht 
mehr als auswerfbares Laufwerk angezeigt, also hat das immerhin 
wenigstens einen Nutzen.

Wie verfahrt ihr da so? Nehmt ihr im BIOS/UEFI bezüglich der I/O 
Schnittstellen irgendwelche besonderen Einstellungen vor und wenn ja, 
warum?

von Energiesparer (Gast)


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WOL braucht 'n Watt oder so im Standby..

von oszi40 (Gast)


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Nano schrieb:
> und wenn ja, warum?

Nicht wegen Strom, sondern höchstens gegen Viren vom USB-Stick 
geliefert.

von vn nn (Gast)


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Oftmals will man Schnittstellen aus Sicherheitsgründen deaktivieren, sei 
es (in vergangenen Zeiten) Firewire, welches direkten Zugriff von außen 
per DMA auf den gesamten Speicher bietet, oder Front-USB, um 
eingeschleppte Malware über USB-Sticks zu verhindern (vorausgesetzt, der 
PC ist so verbaut dass die hinteren Anschlüsse nicht zugänglich sind). 
Wäre nicht das erste Mal, dass absichlich ein verseuchter USB-Stick auf 
dem Firmenparkplatz "verloren" wurde.

von Irgendwer (Gast)


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Das mit den deaktivieren wird sehr gerne bei Firmengeräten gemacht damit 
der Angestellte (der auch keine Berechtigung hat das BIOS zu verändern) 
diese garnicht erst nutzen kann (die restlichen verbleibenden lücken 
werden dann im OS auch noch dicht gemacht).

Privat z.B. irgendwelches Funkgerümpel das sowieso nie eine Gegenstelle 
finden würde.

von Michael H. (mueckerich)


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Stichwort Industriespionage, um das Kopieren von Daten auf USB Geräte zu 
verhindern. Warum sollte z.B. jemand in der FiBu einen USB brauchen?

von Alex W. (Gast)


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Nano schrieb:
> Viele Mainboards bieten im BIOS/UEFI die Möglichkeit diverse Anschlüsse
> von SATA bis hin zu USB einfach abzuschalten.
>
> Aber macht das irgendeinen Sinn?

Bei Firmen-PCs deaktiviert man die Laufwerksfunktion vom USB. So kann 
keiner einen USB-Stick einstecken und irgendwelche Viren ausführen (oder 
ganz schlimm: Daten mitnehmen)

von Nano (Gast)


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Okay, ja, das mit dem deaktivieren wegen der Sicherheit bei 
Firmenrechnern ist mir auch bekannt. Aber hat es irgendwelche Vorteile 
im privaten Umfeld?

von Maik S. (yellowbird)


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"Früher" konnte man über solche Maßnahmen durchaus mal Ressourcen (IRQS, 
...) frei bekommen um HW zum laufen zu bekommen.

Heute sehe ich nur den Sicherheitsaspekt.

von georg (Gast)


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Maik S. schrieb:
> Heute sehe ich nur den Sicherheitsaspekt

Es gibt auch privat Sicherheitsaspekte, z.B. ob man unbedingt zu den 
vielen WLANs aus der Nachbarschaft noch sein eigenes in den Äther pusten 
muss, wenn man es garnicht nutzt (bei Notebooks).

Z.B. ein Lehrer zuhause sollte sich schon Gedanken machen ob begabte 
Schüler sich da die nächste Klassenarbeit besorgen könnten.

Georg

von Markus (Gast)


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Nano schrieb:
> Bei SATA gibt es dann noch bspw. die Möglichkeit hotplug ein- oder
> auszuschalten.

Hotplug bei SATA sollte nur von Leuten genutzt werden, die wissen, was 
sie tun. Mit Hotplug a la USB hat das nämlich nicht viel zu tun.

Ansonsten kann es bei fehlerhaften Treibern sinnvoll / notwendig sein, 
bestimmte Hardwarekomponenten im BIOS zu deaktivieren.
Z.B. bekam ich unter Ubuntu 16.04 die on-board Soundkarte nicht zum 
Laufen. Da der Rechner als NAS dient, wäre eine fehlerhafte Soundkarte 
für sich genommen kein Problem. Dummerweise führte das Treiberproblem zu 
Problemen beim Herunterfahren, der Rechner fror ein (keine Videoausgabe, 
keine Tastatureingabe, Festplatten waren schon abgeschaltert, aber 
Motherboard an sich 'lief' noch). Also habe ich die 'Soundkarte' im BIOS 
deaktiviert.
(Realtek ALC887, also älteres Modell, snd-hda-intel, sollte eigentlich 
laufen, eigentlich...)

(alleine die Erkenntnis, daß zwischen 'Einfrieren' und 'Soundproblem' 
ein Zusammenhang besteht, kostete mich Tage.... Da die Soundkarte ja 
normalerweise nicht benutzt wird, fiel mir das nie auf).

von Amateur (Gast)


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Früher konnte man, wenn auch nur minimal, den Startvorgang 
beschleunigen, wenn man dem BIOS gesagt hat: Von den möglichen vier 
Laufwerken sind nur zwei vorhanden (oft nur eine HD und nur eine 
CD/DVD). Also such erst gar nicht danach.
Wieviel Zeit heute bei der Kontrolle nie vorhandener Geräte draufgeht, 
weiß ich nicht. Der Stabilität des Systems dient die dauernde Suche nach 
nicht vorhandenen Geräten bestimmt nicht.

von DAVID B. (bastler-david)


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Führer als USB noch kaputt zubekommen war,
konnte man im Bios USB zb abschalten eine PCI karte einbauen und es lief 
wieder heute machts nur noch sinn wenn die Geräte Fehler haben oder 
keine treiber mehr gibt.
Sachen die ich heute nach wie vorabschalte sind zb parallel Port oder 
wenn mehr als 1 serieller/com Port vorhanden sind.

Kann gut sein das man durch das abschalten ein paar mA einsparen kann.
Aber ob man was MERKT ? Woll kaum.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich schalte beim Notebook WLAN ab, wenn ich per Kabel am Netzwerk hänge 
und das DVD Laufwerk, weil mich das sekündliche Blitzen der 
Laufwerks-LED stört (Win 7 pollt, ob jemand eine DVD einlegt).
Das aber nicht auf BIOS Ebene, sondern im OS.

von MiWi (Gast)


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Matthias S. schrieb:


> und das DVD Laufwerk, weil mich das sekündliche Blitzen der
> Laufwerks-LED stört (Win 7 pollt, ob jemand eine DVD einlegt).
> Das aber nicht auf BIOS Ebene, sondern im OS.

Aus reiner  Neugier gefragt: und warum schaltst Du das nicht im OS aus?

MiWi

von georg (Gast)


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MiWi schrieb:
> Aus reiner  Neugier gefragt: und warum schaltst Du das nicht im OS aus?

Weil das nicht notwendig ist: bei keinem meiner PCs blitzt das 
DVD-Laufwerk, obwohl die alle sehr wohl merken, wenn ein Medium 
eingelegt wird. Es geht also auch ohne Blitzen, und das ist normal.

Georg

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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georg schrieb:
> Es geht also auch ohne Blitzen, und das ist normal

MiWi schrieb:
> und warum schaltst Du das nicht im OS aus?
?
Ich deaktiviere das Laufwerk in Win 7, weil mich das Blitzen (eine 
Eigenart des von mir verwendeten HP Notebooks, wie ich aus dem Netz 
weiss) jede Sekunde stört. Da ich auch so gut wie nie CD-Roms verwende, 
stört auch nicht, das das Laufwerk aus ist. Es blitzt auch nicht am 
Laufwerk, sondern an der generellen HDD LED auf der Frontseite.

von MiWi (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> georg schrieb:
>> Es geht also auch ohne Blitzen, und das ist normal

...Georg, ich habe Matthias gefragt warum er das so macht, nicht Dich.

>
> MiWi schrieb:
>> und warum schaltst Du das nicht im OS aus?
> ?
> Ich deaktiviere das Laufwerk in Win 7, weil mich das Blitzen (eine
> Eigenart des von mir verwendeten HP Notebooks, wie ich aus dem Netz
> weiss) jede Sekunde stört. Da ich auch so gut wie nie CD-Roms verwende,
> stört auch nicht, das das Laufwerk aus ist. Es blitzt auch nicht am
> Laufwerk, sondern an der generellen HDD LED auf der Frontseite.

Danke für die Info.

btw: ich kenne das bei den mobilen Geräten auf die ich Zugriff habe 
nicht (Dell, IBM, HP, Fujitsu, alle mindestens 3-10 Jahre alt)

MiWi

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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MiWi schrieb:
> btw: ich kenne das bei den mobilen Geräten auf die ich Zugriff habe
> nicht (Dell, IBM, HP, Fujitsu, alle mindestens 3-10 Jahre alt)

Ich sonst auch nicht, aber beim HP/Compaq 6530 ist das so. Früher dachte 
ich mal, es ist der 3D Beschleunigungssensor, der die HDD schützen soll, 
wenn das Notebook runterfällt, es ist aber das DVD Laufwerk. Den Accel. 
Sensor Kram habe ich nach der Installation einer SSD sowieso 
abgeschaltet.

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