Forum: PC Hard- und Software Wie PC Desktop übersichtlich zu halten?


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von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich weiß nicht ob es jemand interessiert wie ich meinen PC Desktop auf 
die Dauer übersichtlich erhalte. Früher hatte ich wie viele andere PC 
Benutzer relativ viel Icon Unrat am Desktop. Ich bin dann dazu 
übergegangen alle meine PCS nach dem selben Prinzip zu organisieren. Ich 
entschloß mich damals ein App Ausleihe Verfahren in die Praxis 
umzusetzen. Ich erstellte eine Reihe von Desktop Unterordner wie:

PC DESK
OFFICE
CAD
HAM RADIO
MEDIA TOOLS
EMBEDDED

Wenn ich nun einige Zeit an einem Projekt arbeite wie STM32 oder Arduino 
dann hole ich mir die oft benötigten Icons auf den Desktop um direkten 
Zugang zum Launch zu haben. Das gilt auch für PDF Handbücher und 
Datenblätter. Wenn ich dann mit dem Projekt fertig bin und keine Absicht 
habe damit in der vorhersehbaren Zeit damit weiter zu arbeiten, dann 
gebe ich die betreffenden Icons wieder in die jeweiligen Hauptkategorie 
Ordner zurück. Es funktioniert also wie eine "Leihbücherei".

Da jeder von meinen PCs und Laptops so organisiert ist, macht ein PC 
Wechsel wenig aus weil alles gleich aussieht. Jedenfalls finde ich 
dieses Konzept in der Praxis als angenehm.

Was meint ihr? Overkill? Wie schafft ihr es bei Euch Ordnung zu halten? 
Welches System hat sich bei Euch bewährt.

Als Beispiel seht das Bild im Anhang an. So sieht das etwa bei mir aus.

von NichtWichtig (Gast)


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Alle Icons ausblenden und nur über das Startmenü

Wichtige progs antackern

von Wolfgang H. (drahtverhau)


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Wichtige Programme am startmenü anheften und Kategorien beschriften.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Wolfgang H. schrieb:
> Wichtige Programme am startmenü anheften und Kategorien
> beschriften.

Koenntest Du bitte einen Screen Capture machen? Es wuerde mich 
interessieren.

Welches BS?

von laksdfgjhb (Gast)


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NichtWichtig schrieb:
> Alle Icons ausblenden und nur über das Startmenü

Wolfgang H. schrieb:
> Wichtige Programme am startmenü anheften und Kategorien beschriften.

Genau so.
Den Papierkorb kann man noch drauf lassen, damit man sieht, ob was drin 
ist (Im Startmenü funktioniert das sich verändernde Icon nicht)

Gerhard O. schrieb:
> Welches BS?

Offensichtlich Windows 8 oder Windows 10.

von Elias K. (elik)


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NichtWichtig schrieb:
> Alle Icons ausblenden und nur über das Startmenü
>
> Wichtige progs antackern
Mache ich genauso. Symbole auf dem Desktop sind nutzlos. Normalerweise 
überdeckt eine Batterie an Programmen den Desktop. Wenn ich auf den 
Desktop wechsle, sind alle minimiert und ich muss jedes erst über 
Alt+Tab zurück holen.

Programme werden gestartet, indem ich die Windows-Taste drücke und die 
ersten Buchstaben vom Programmname eingebe und Enter drücke. Bracht 
keine Maus und geht damit sehr schnell.

von c-hater (Gast)


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Elias K. schrieb:

> Programme werden gestartet, indem ich die Windows-Taste drücke und die
> ersten Buchstaben vom Programmname eingebe und Enter drücke. Bracht
> keine Maus und geht damit sehr schnell.

Besonders effizienter Ansatz, wenn ich zwei Programme habe, die über 
viele Stellen gleich heissen, z.B. zwei Versionen einer Software...

Nur Smartphone-Idioten kommen auf solche Lösungen.

Alle anderen benutzen ein optimiertes Startmenü, welches in der Lage 
ist, mit minimalen Mausinteraktionen exakt das Binary zu starten, was 
man starten möchte...

von Christian M. (Gast)


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Der blöde Desktop ist so überflüssig wie ein Kropf! Den brauchen nur 
Leute, die keine Fantasie beim Speichern haben!
Und überhaupt, der ist ja eh immer zugedeckt! Lieber einen Dateibrowser 
installieren, der den DT ersetzt; wie z.B. DOpus!
DT ist ja immer noch als Ordner verfügbar...

Gruss Chregu

von Marc Horby (Gast)


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Christian M. schrieb:
> Der blöde Desktop ist so überflüssig wie ein Kropf! Den brauchen
> nur
> Leute, die keine Fantasie beim Speichern haben!
> Und überhaupt, der ist ja eh immer zugedeckt! Lieber einen Dateibrowser
> installieren, der den DT ersetzt; wie z.B. DOpus!
> DT ist ja immer noch als Ordner verfügbar...
>
> Gruss Chregu

Das ist mal wieder typisch! Nur weil DU es nicht brauchst, ist es für 
ALLE überflüssig mit der Ausnahme der Idioten?

Mir ist es z.B. scheissegal ob irgendetwas an Windows oder Windows 
selber überflüssig ist. Für das was ich es anwenden möchte ist es 1a 
verwendbar! Besser als Linux, da ich nur rumklicken und keine dämlich 
lange Befehlszeile eingeben muss. Dabei stelle ich mir selber die Frage 
wer dabei der Dumme ist:
Derjenige der weis welche Befehlszeilen er eintippen muss, oder 
Derjenige der mit ein paar Klicks zum Ziel kommt und mehr Freizeit für 
seine Familie hat? :)

von Walter K. (walter_k488)


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Wenn man effizient arbeiten will, dann braucht man ein komfortables 
Terminal, eine gute Shell und für mausklicker-Software einen Tiling 
Window Manager wie i3 oder herbstluft etc.

Gute Tiling Window Manager findet man für alle guten und wichtigen 
Betriebssysteme ... die da wären:
BSDs
Linux
OSX
MacOS

von michael_ (Gast)


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c-hater schrieb:
> Elias K. schrieb:
>
>> Programme werden gestartet, indem ich die Windows-Taste drücke und die
>> ersten Buchstaben vom Programmname eingebe und Enter drücke. Bracht
>> keine Maus und geht damit sehr schnell.
>
> Besonders effizienter Ansatz, wenn ich zwei Programme habe, die über
> viele Stellen gleich heissen, z.B. zwei Versionen einer Software...
>
> Nur Smartphone-Idioten kommen auf solche Lösungen.

Dem kann ich nur zustimmen!
Um ein Programm zu starten, hole ich mir einen Schmierzettel hervor, wo 
ich lose notiert habe, wie ein Programm mit den Anfangsbuchstaben heist.
Gehts noch?

Deskttop heist doch eine Tischplatte zu haben, wo alles vor einem 
aufgebaut ist.
Unter XP habe ich sicher 80 Ikons. Die finde ich leicht nach Form und 
Farbe.
Da braucht es keine Papierliste.
Unter W10 undenkbar.

von michael_ (Gast)


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Nachtrag.

Unter Ubuntu Unity war es noch gräßlicher als W10.
Kein System drin. Wie konnte man sowas sinnloses nur verbrechen?
Gott sei Dank ist das vorbei.

von Andreas Rückert (Gast)


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Ich hab für so Sachen wie Office, CAD, Arduino usw virtuelle Maschinen. 
In jeder Maschine ist nur drin, was ich da brauche.

von herbert (Gast)


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Um meinen Pc Desktop "übersichtlich" zu halten habe ich zb. kein Foto 
als Hintergrund sondern ein beruhigendes dunkelblau. Da mir ein Zugriff 
über das Startmenü zu lange dauert habe ich alle wichtigen Sachen auf 
dem Desktop liegen manches auch in Ordnern die nach Themen erstellt und 
benannt sind.

Jeder löst das so ,wie er es mag! Ich erstelle zb. auch Jahrgangs-Ordner 
wie "Eigene Dateien 2018" "Download 2018". Beim Sichern minimiert das 
den Datentransver,da man nur den jeweiligen Jahrgang sichern muss.

von georg (Gast)


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herbert schrieb:
> Jeder löst das so ,wie er es mag!

Das ist sowieso klar, aber auf Dauer sind die Bemühungen vergeblich, 
weil Microsoft immer wieder die Bedienphilosophie grundlegend ändert - 
Es gab schon Versionen mit randvollem Desktop, die von einer Version mit 
leerem Bildschirm abgelöst wurden (der Instruktor bei der Vorstellung 
für Amdmins: "und jetzt die grosse Überraschung - der Desktop ist 
leer!"). Gerade sind Kacheln bevorzugt, aber wenn sich daran alle 
gewöhnt haben (könnte noch dauern) kommt sicher etwas ganz anderes. 
Vielleicht zur Abwechslung mal wieder ein ganz leerer Desktop.

Die ersten Windows-10-Updates haben sowieso viele Usereinstellungen 
gnadenlos zerknallt, aber das scheint besser geworden zu sein. Auf Holz 
klopf.

Aber wie man an Ubuntu sieht ist das bei Linux auch nicht besser.

Georg

von Walter K. (walter_k488)


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herbert schrieb:
> Um meinen Pc Desktop "übersichtlich" zu halten habe ich zb. kein Foto
> als Hintergrund sondern ein beruhigendes dunkelblau.

Ein beruhigendes Dunkelblau ist für ein Blue-Screen-Betriebssystem auf 
jeden Fall eine geniale Idee ;-)

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> wie ich meinen PC Desktop auf die Dauer übersichtlich erhalte.

Ich habe als Hintergrund kein Foto,
sondern einen dunkelgrünen Gradienten der ins schwarze verläuft.
Denn da besonders unter Windows die Icons eben auch entgegen der 
getätigten Einstellung doch plötzlich mal umsortiert wurden
(Eigenleben halt)
liegen Icons dann in unübersichtlichen Bereichen des Bildschirms.
Ein Ubuntu ist da stabiler ;)

BTW:
wenn man denn überhaupt Verknüpfungen auf dem Desktop braucht,
kann man die in einen Ordner schieben.
Schon hat man für alle Kleinbildchen nur noch eines, nämlich den Ordner.

von Marc E. (mahwe)


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Generell keine Daten auf Desktop nur links oder verknüpfungen das hält 
Daten geordnet da wo sie zu projekten auch gehören und man findet sie 
wieder und können gesichert werden.
Tools nur das was man jede woche brauch sortiert untereinander nach 
Anwendungs fall.
Hardware Software Büro

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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● J-A V. schrieb:
> Denn da besonders unter Windows die Icons eben auch entgegen der
> getätigten Einstellung doch plötzlich mal umsortiert wurden (Eigenleben
> halt)

Das passiert, wenn sich die Bildschirmauflösung ändert.
Und das wiederum geschieht auch, wenn einfach nur das Monitorkabel 
abgezogen wird, oder ein DP-Monitor einfach nur ausgeschaltet wird.

Letzteres ist ein selten dämliches Verhalten.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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und dann gibts auch noch Anwendungen die in anderen Modi laufen.

von Reinhard S. (rezz)


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c-hater schrieb:
> Besonders effizienter Ansatz, wenn ich zwei Programme habe, die über
> viele Stellen gleich heissen, z.B. zwei Versionen einer Software...
>
> Nur Smartphone-Idioten kommen auf solche Lösungen.

Dann gibst du einfach die Versionsnummer ein und gut. Nur weil die 
Lösung für dich nicht taugt ist der andere nicht gleich ein Idiot. Ich 
kann mir übrigens nicht vorstellen, welche Idioten 2 Versionen einer 
Software nutzen wollen... :-P

> Alle anderen benutzen ein optimiertes Startmenü, welches in der Lage
> ist, mit minimalen Mausinteraktionen exakt das Binary zu starten, was
> man starten möchte...

Oder drücken einfach Win+D und starten das exakt das Programm, was man 
will.

von --- (Gast)


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michael_ schrieb:
> c-hater schrieb:

> Unter XP habe ich sicher 80 Ikons. Die finde ich leicht nach Form und

Der einzige der dort es etwas finden wird bist du :)

Das ist ist ja auch in Ordnung wenn du das so haben möchtest aber das 
als pro desktop Argument zu führen ist doch recht fragwürdig.

---

Das blöde ist doch nach wie vor das sich die Symbole gern hinter den 
Fenstern tummeln und das dann auch einer weiteren Aktion bedarf. Egal 
bei welchem OS.

von X4U (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Was meint ihr? Overkill? Wie schafft ihr es bei Euch Ordnung zu halten?
> Welches System hat sich bei Euch bewährt.

Sieht danach aus das imo sowieso untaugliche single Desktop Konzept noch 
weiter zu komplizieren.

Selber hab ich eine eher nerdige Verwaltung, Dexpot mit mittlerweile 20 
verschiedenen Desktops. Für jedes Projekt einen. Z.B. hat das 
Labeldrucken einen eigenen Desktop, braucht ich halt für alle Projekte. 
Auf fast jedem ist nur ein Icon, der Total-Commander mit individuellen 
Einstellungen für diesen Desktop.

Wo die Programme sind ist mir auch egal, Excel und Winword werden mit 
Start Ausführen eingetippt.

Den Rest starte ich im Total Commander mit Enter auf die Projektdatei. 
Bei neuen lege ich eine leere Datei mit der entsprechenden extension an 
und starte die dann. Dann meckern die Programme wg. ungültigen Inhalt 
stehen aber im richtigen Verzeichnis.

Den Explorer hab ich seit Windows 3.1 (bevor der Commander rauskam) 
nicht mehr benutzt (außer bei Kunden um etwas zu erklären). Die Desktops 
sind fast überall so gut wie leer, außer bei Labeldruck. Da hab ich 
einen Ordner und klicke mich durch. Warum? Weiss ich auch nicht.

Das geht alles superschnell (hab schon unter Dos mit dem Norten 
Commander gearbeitet, da gabs noch keine Maus). Brauche nur Bruchteile 
der Zeit die ein Windows Oberflächennutzer benötigt und bin auch noch 
unabhängig vom Betriebssystem ( Commander gibt es für fast alle 
Betriebssysteme, auch man NAS steuere ich darüber ). Probleme mit 
Sehnenscheiden etc. hatte ich auch noch nie die paar Mauskilometer sind 
eher entspannend.

von X4U (Gast)


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Noch vergessen, die Desktops schalte ich natürlich auch mit 
Tatstaturkürzeln um. Dann sind alle benötigten Programme, Datenblätter, 
Programmcode Textdateien etc sofort da.

Außerdem gibt es noch eine super Desktopverwaltung um den Überblick zu 
behalten

von 123 (Gast)


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georg schrieb:
> herbert schrieb:
> Jeder löst das so ,wie er es mag!
> Aber wie man an Ubuntu sieht ist das bei Linux auch nicht besser.

Bei Linux kann man zwischen zig Desktops wählen, da kann man nicht 
verallgemeinern.

von 123 (Gast)


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c-hater schrieb:
> Elias K. schrieb:
>
> Programme werden gestartet, indem ich die Windows-Taste drücke und die
> ersten Buchstaben vom Programmname eingebe und Enter drücke. Bracht
> keine Maus und geht damit sehr schnell.
>
> Besonders effizienter Ansatz, wenn ich zwei Programme habe, die über
> viele Stellen gleich heissen, z.B. zwei Versionen einer Software...
>
> Nur Smartphone-Idioten kommen auf solche Lösungen.
>
> Alle anderen benutzen ein optimiertes Startmenü, welches in der Lage
> ist, mit minimalen Mausinteraktionen exakt das Binary zu starten, was
> man starten möchte...

Nein, Tastaturkürzel waren schon immer schneller als Mausbewegungen, 
schon allein wegen dem Weg der Hand zur Maus, das hat man nur als 
Trackpointler nicht.

von herbert (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das passiert, wenn sich die Bildschirmauflösung ändert.
> Und das wiederum geschieht auch, wenn einfach nur das Monitorkabel
> abgezogen wird, oder ein DP-Monitor einfach nur ausgeschaltet wird.

Dann lade dir mal das "Desktop OK " für"umme" runter der speichert deine 
Anordnug in allen Auflösungen. Zwei Mausklicks und dein Durcheinander 
ist wieder "OK" hier ist der Name Programm...;-)

von c.m. (Gast)


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kein hintergrundbild, keine transluzenten fensterteile oder menüs, keine 
farbübergänge, kleine schlichte fensterrahmen, und ein desktop 
environment das nicht aufgeplustert ist wie heutzutage üblich.

so halte ich ordnung.
neben regelmäßigen backups, dateien geordnet speichern, VCS verwenden, 
und zeug dokumentieren - ein iconbefreiter desktop alleine ist keine 
ordnung.

von michael_ (Gast)


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123 schrieb:
> Nein, Tastaturkürzel waren schon immer schneller als Mausbewegungen,
> schon allein wegen dem Weg der Hand zur Maus, das hat man nur als
> Trackpointler nicht.

Aber nur für Leute, die viel Text schreiben.

Ich gehöre zu der anderen Gruppe.
Im CAD, Bildbearbeiteung usw. braucht es selten eine Texteingabe.
Die Hand liegt grundsätzlich auf der Maus.

von Percy N. (vox_bovi)


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Reinhard S. schrieb:

> Dann gibst du einfach die Versionsnummer ein und gut. Nur weil die
> Lösung für dich nicht taugt ist der andere nicht gleich ein Idiot.

Lehne Dich lieber nicht zu weit aus dem Fenster; er ist Generalexperte 
und kann alles viel besser als jeder andere. Leider hält er noch keinen 
Kurs in Umgangsformen ab.

von 3 * 5k Monitor (Gast)


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Also ihr macht das alle falsch!

Wenn der Desktop voll ist, wird angebaut!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Welches System hat sich bei Euch bewährt.

Auch bei mir sehen die Desktops aller Computer gleich aus – nur 
natürlich völlig anders als bei dir. ;-)

Ich benutze seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten den fvwm als 
Windowmanager, seither hat sich am Aussehen nicht viel geändert bei mir. 
Nur die Zahl der virtuellen Desktops hat sich im Laufe der Zeit erhöht, 
und seit ich an den Nicht-Laptops mit mehr als einem Bildschirm arbeite, 
ist natürlich alles nochmal doppelt so breit geworden … Außerdem hatte 
ich früher nur einen hellblau gemusterten Hintergrund, mittlerweile sind 
da überall Bilder. Die Mehrmonitor-Setups bieten wenigstens mal eine 
sinnvolle Anwendung für die Panorama-Bilder, die so'ne aktuelle 
Digitalkamera so schön fotografieren kann. :-))

Wichtige Dinge habe ich tatsächlich irgendwo in ein paar Menüs gelegt 
oder halt in diesen klassischen "Starter" links unten. Wesentliche 
Sachen wie Browser, Mailer etc. laufen ohnehin dauerhaft, da muss ich 
nur den passenden virtuellen Desktop auswählen, um den aktuellen Stand 
anzusehen. Alles andere tippe ich schneller im Terminal – wobei man 
natürlich nicht unterschätzen darf, wie viel bei der Tipperei die 
Erweiterung der Kommandozeile mit der TAB-Taste an Geschreibsel abnimmt. 
Was das wirklich ausmacht, merkt man dann, wenn man mal auf irgendeine 
"historische" Kommandozeile geht (echtes MS-DOS oder altes V7 UNIX im 
PDP-11-Emulator).

Natürlich erwarte ich nicht, dass irgendwer sonst mit dieser Umgebung 
gut zurecht kommen würde, aber für mich ist es jahrzehntelange und 
betriebssystemübergreifende *) Konsistenz.

*) D.h. FreeBSD und Linux, was anderes habe ich nicht als primäre 
Umgebung. Windows-irgendwas gibt's nur in VMs, und die werden nur ganz 
dediziert für einzelne Dinge benutzt, die nur dort gehen, daher läuft da 
auch nicht allzu viel an Icons auf dem Desktop auf.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Es ist klar, daß subjektiver Hintergrund hier maßgebend ist und 
individuelle Prioritäten vorherrschen. Aus dieser Hinsicht war das Thema 
von mir auch sehr unglücklich gewählt. Trotzdem fand ich Eure 
Informationen diesbezüglich doch interessant. Im Vergleich zu bekannten 
Desktops hier in meinem Umfeld, habe ich schon den Eindruck, daß man in 
D mehr Ordnung und Organisation bevorzugt als hier. Die Desktops der 
meisten Leute die ich kenne, sehen ziemlich chaotisch aus.

Was mich betrifft habe ich mich an meine Methoden gewöhnt und es 
funktioniert für mich gut. Guppierung grob nach Aufgabengebiet finde ich 
deshalb dann für mich nützlich wenn man sich nämlich wegen längerem 
Nichtgbrauch nicht mehr an den Namen des gesuchten CAD Programs 
erinnert. Zumindest ist dann das vergessene Programm im CAD Ordner. Wenn 
man dann die Programmnamen vor sich hat oder die graphische 
Repräsentation davon, erinnert man sich spätestens dann meist wieder. Es 
ist schwer in einem Computer was zu finden wenn man sich gerade nicht an 
den Namen des Gesuchten erinnern kann.

Z.B in "embedded" gruppiere ich auch nützliche thematisch 
zusammenhängende Zusatz Pogramme wie Teminal, HexEditor, Putty und was 
weiss ich sonst noch. Dann ist alles bequem nach Aufgabengebiet zusammen 
in der "Werkzeugkiste".


Schönes Wochenende noch,
Gehard

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Die Desktops der meisten Leute die ich kenne, sehen ziemlich chaotisch
> aus.

Habe ich hier auch schon genügend gesehen, dass hat nichts mit 
Nationalität zu tun.

> Guppierung grob nach Aufgabengebiet finde ich
> deshalb dann für mich nützlich wenn man sich nämlich wegen längerem
> Nichtgbrauch nicht mehr an den Namen des gesuchten CAD Programs
> erinnert.

Ich gebe zu, dass mir das auch schon hin und wieder so gegangen ist, 
aber wohl nicht mehr als einmal im Jahr, sonst hätte ich mir sicher 
andere Ordnungsprinzipien angewöhnt. :)

Schön am fvwm ist übrigens, dass man das Hauptmenü (wenn man es so 
nennen will – man kann sich natürlich auf beliebige 
Tasten-/Mauskombinationen Menüs legen) einfach irgendwo auf 
irgendeiner Stelle des Root-Fensters mit der linken Maustaste erreicht. 
Anders als beim Windows-Startmenü (oder vergleichbaren Menüs anderer 
Desktopsysteme) muss man also nicht erst mit der Maus in irgendeine Ecke 
sausen.

An was man sich gut gewöhnt hat, das will man halt nicht mehr missen. 
Anderen wäre so ein Feature vermutlich total nebensächlich.

Beitrag #5563988 wurde vom Autor gelöscht.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Um meinen Pc Desktop "übersichtlich" zu halten habe ich zb. kein Foto
> als Hintergrund sondern ein beruhigendes dunkelblau. Da mir ein Zugriff
> über das Startmenü zu lange dauert habe ich alle wichtigen Sachen auf
> dem Desktop liegen manches auch in Ordnern die nach Themen erstellt und
> benannt sind.

Ein Freund von mir hat sich sogar ein eigenes Hintergrundbild mit 
Flächen für seine Programmgruppen gemalt. So liegen seine 
Office-Programmicons auf der einen Fläche, die Grafikprogramme auf einer 
anderen, Software für die Softwareentwicklung auf einer dritten und so 
weiter. Für mich wär das nix, aber bei ihm sieht es sehr aufgeräumt aus, 
und er kommt anscheinend prima damit zurecht -- und das ist natürlich 
das Wichtigste.

> Jeder löst das so ,wie er es mag!

Richtig. Ich, zum Beispiel, halte dieses programmzentrierte Arbeiten, 
wie es einem die Hersteller aufs Auge drücken wollen, für großen Unfug. 
Ich will doch nicht mit einem bestimmten Programm arbeiten, sondern ich 
will meine Daten bearbeiten, und im Zweifelsfalle mache ich das mit 
unterschiedlichen Programmen. Deswegen würden bei mir auf dem Desktop 
keine Programmicons, sondern meine Datenordner (oder Links darauf) 
liegen, wenn...

... wenn ich nicht ohnehin meine Dateiverwaltung und einen großen Teil 
meiner Arbeiten auf der Kommandozeile erledigen würde, insofern mein 
"Desktop" einfach mein Homedirectory ist, in dem ich sofort drin bin, 
wenn ich per Maus oder einem Shortcut (C-M-t) meine Shell starte. Das 
nenne ich mal "information at your fingertips"! ;-)

Obendrein habe ich auf meinen Rechnern meist neun virtuelle 
Arbeitsflächen konfiguriert und nach den aktuellen Projekten benamst, 
und da werden dann die für das Projekt benutzten Programme, Webseiten 
etc. geöffnet. Das ist überaus angenehm, denn so sind die Programme je 
nach Zugehörigkeit zu den anstehenden Aufgaben immer offen und ich kann 
mit einem Mausklick oder Shortcut direkt zu dem betreffenden Desktop 
springen, wo ich dann die für diese Aufgaben nötigen Programme wieder 
genau genau so vorfinde, wie ich sie vorher verlassen hatte.

Aber, wie Du schon richtig gesagt hast: jeder, wie er will. Wäre ja auch 
langweilig, wenn wir wie die Roboter alles gleich machen würden. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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georg schrieb:
> herbert schrieb:
>> Jeder löst das so ,wie er es mag!
>
> Das ist sowieso klar, aber auf Dauer sind die Bemühungen vergeblich,
> weil Microsoft immer wieder die Bedienphilosophie grundlegend ändert
> [...]
> Die ersten Windows-10-Updates haben sowieso viele Usereinstellungen
> gnadenlos zerknallt, aber das scheint besser geworden zu sein. Auf Holz
> klopf.
>
> Aber wie man an Ubuntu sieht ist das bei Linux auch nicht besser.

Doch, Georg, ist es. Unter Ubuntu kann man nämlich genauso wie bei 
anderen Linuxen und UNIXen auswählen, welches Desktop Environment man 
benutzen will -- sogar dynamisch beim Login, wenn man mehrere 
installiert hat.

Dadurch ist man grundsätzlich nicht auf Gedeih und Verderb an die 
Vorgaben und die Vorstellungen eines Herstellers gebunden, sondern kann 
je nach Anwendungsfall einfach benutzen, was gerade am Besten paßt. Dir 
gefällt Unity nicht? Kein Problem, mir auch nicht, deswegen benutze ich 
meistens den KDE, aber gerne auch mal WindowMaker oder XFCE. Andere 
benutzen lieber Mate oder Cinnamon, auch gut. Und dadurch, daß unsere 
Desktops nicht in undurchsichtigen und weitgehend undokumentierten 
Binärdatenbanken namens "Registry" gespeichert werden, können wir 
UNIX-User die Konfiguration unseres Desktops problemlos und ganz einfach 
durch simples Kopieren auf jedwede gewünsche Plattform mitnehmen, auf 
der unser Desktop läuft.

Insofern ist es schade, daß Du mit der Wahlfreiheit, die Linux seinen 
Anwendern läßt, überfordert bisst -- aber mußt Du das denn wirklich in 
jedem Thread zum Anlaß nehmen, irgendwelche dummen Lästereien über Linux 
abzusondern, die am Ende doch nur wieder einmal mehr beweisen, daß Du 
gar keine Ahnung von der Materie hast? Woher kommt Dein obsessiver Haß 
auf Linux? Heischst Du nach Mitleid, weil Linux nicht nett zu Dir war? 
;-)

von georg (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Woher kommt Dein obsessiver Haß
> auf Linux?

Ich habe deutlich in meinem post Windows kritisiert, dass du daraus 
einen Angriff auf Linux herausliest zeigt nur, dass du einen krankhaften 
Tunnelblick entwickelt hast und hemmungslos loschschlagen musst, wenn 
jemand auch bei Linux nicht alles für perfekt hält. Wenn es etwas bei 
Linux gibt das mich abschreckt dann sind es solche Fanatiker wie du, 
auch wenn da das BS nicht viel dafür kann. Man kann offene Fragen (die 
gibt es, auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst) garnicht mehr 
klären, weil jede Diskussion zugemüllt wird mit Hassposts, dass allein 
die Stellung einer Frage ja die völlige Unfähigkeit des Fragestellers 
beweist und ihn für alle Zeiten aus der Linux-Gemeinde ausschliesst. 
Wobei letzteres nicht so schlimm ist, ich will ja auch bei Pegidisten, 
Salafisten und sonstigen fanatischen Ideologen nicht dazugehören.

Georg

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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georg schrieb:
> Ich habe deutlich in meinem post Windows kritisiert

Aber im gleichen Atemzug unterstellt, „bei Linux wäre es nicht besser“ – 
obwohl du davon halt ganz offensichtlich keine rechte Ahnung hast.

Halbwissen als Gegebenheit darzustellen ist kaum besser als Fanatiker.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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georg schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Woher kommt Dein obsessiver Haß auf Linux?
>
> Ich habe deutlich in meinem post Windows kritisiert,

Meine ganze Antwort auf Deinen Beitrag bezieht sich auf genau einen Satz 
Deines Beitrages, nämlich auf Deine falsche Behauptung, daß es "bei 
Linux auch nicht besser" sei. Denn in Wahrheit ist es das ja, wie ich 
dargelegt und ausführlich erläutert habe.

> dass du daraus
> einen Angriff auf Linux herausliest zeigt nur, dass du einen krankhaften
> Tunnelblick entwickelt hast und hemmungslos loschschlagen musst, wenn
> jemand auch bei Linux nicht alles für perfekt hält

Ach, ich halte Linux ja selbst nicht für perfekt und habe hier auch 
schon einige meiner Kritikpunkte geäußert und darüber engagiert mit 
kompetenten Menschen diskutiert. Ich widerspreche lediglich Deiner 
unsachlichen und in der Sache vollkommen inkorrekten Pauschalkritik, und 
zwar ausschließlich deswegen, weil sie unsachlich und in der Sache 
inkorrekt ist. Wenn Du eine sachlich zutreffende Kritik geäußert 
hättest, hätte ich sehr gerne mir Dir über Deine Kritikpunkte 
diskutiert, aber eine sachlich fundierte Kritik an Linux durfte ich von 
Dir leider noch nie lesen. Insofern verfestigt sich mein Eindruck, daß 
Du einfach nur neidisch bist, daß die Schwachpunkte Deines 
Betriebssystems bei anderen Systemen nicht existieren.

> Wenn es etwas bei
> Linux gibt das mich abschreckt dann sind es solche Fanatiker wie du,

LOL! Fanatiker kann man übrigens besonders gut daran erkennen, daß sie 
auf Widerspruch sofort unsachlich werden und mit persönlichen 
Beleidigungen reagieren. Ebenso sind es bei den Fanatikern auch immer 
die anderen, die fanatisch sind und einen "krankhaften Tunnelblick" 
haben. Insofern danke ich Dir dafür, daß Du Dich selbst ins passende 
Licht rückst.

von W.S. (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> LOL! Fanatiker kann man übrigens besonders gut daran erkennen, daß sie..

..gelegentlich mit Steinen werfen, ungeachtet des Umstandes, daß sie 
selbst im Glashaus sitzen.

Jaja, es gibt Leute, denen die Kommandozeile wichtiger ist als alles 
andere, es gibt auch Leute, die mit dem Windows-Explorer geradezu 
artistisch umgehen, ebenso Leute, bei denen der OS-Desktop vollgestopft 
ist mit tausenderlei Krempel einschließlich temporärer Dateien und 
andere, bei denen selbiger ausgesprochen aufgeräumt aussieht, eben so 
wie bei mir.

Da ist es schlichtweg sinnlos, wie der TO es tut, zu beschreiben, wie er 
seinen völlig überfüllten DT in mehrere Säcke (sprich DT-Unterordner) 
abfüllt, um der Flut an Icons zu begegnen. Für ihn und seine 
Arbeitsweise mag das ja passen, aber für ganz viele Andere eben nicht.

Ich für meinen Teil bevorzuge einen ordentlichen Navigator wie den TC 
bei Windows und den Krusader bei Linux. Beide sind für mich allemal 
besser als die jeweils von den OS dargebotenen Navigationsmittel. 
Allerdings ist der DT bei Windows deutlich sinnvoller gemacht als die 
gefühlten hundert DT-Geschmacksrichtungen bei Linux, denn die sind 
einerseits hakelig und andererseits mit sinnlosen "Mini-Apps" und 
ähnlichem Zuckerwerk überfrachtet. Dazu kommt die ewige Inkonsistenz bei 
den Standard-Dialogen bei Linux. Heute Knopf links oben, nächste Woche 
Knopf rechts unten, immer wieder albern ins Deutsche übersetzte 
Bezeichnungen für's Homedirectory und zwischendurch auch mal wieder das 
englische Original, Fortschrittsdialoge mal sichtbar, mal nur ein 
animiertes Icon in der Zeile ganz unten usw. Mag sein, daß es am Admi 
liegt, aber so weit geht die Liebe nicht, daß ICH mich um diesen Kruscht 
selber kümmere.

W.S.

von Heronimus (Gast)


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Hallo

unglaublich worüber man sich ernsthaft und auf niedrigsten Niveau 
streiten kann (Streitkultur?)

Aber Schwamm drüber

Ich benutze bewusst Hintergrundbilder die mir einerseits gefallen aber 
auch grob so aufgebaut sind das ich Gruppen von thematisch 
zusammenhängenden Icons bilden kann und diese gewissermaßen farblich 
markiert sind.
Ich bemühe mich trotzdem nur die Programme auf den Desktop zu legen 
welche ich öfter gebrauche.

Ein kleines Problem ist es das ich "Interessensschübe" habe und mich 
dann viel und fast ausschließlich mit den jeweiligen Umfeld beschäftige, 
das starke Interesse dann aber dann doch irgendwann nachlässt (aber 
garantiert auch wieder kommt).
Wie es sich gehört (na ja man ist halt irgendwie ein Nerd) häufen sich 
dann einige (einige mehr) Programme und Daten in den jeweiligen 
aktuellen Interessenbereich an auf die man schnell zugreifen möchte (für 
mich ist da der Desktop das Mittel der Wahl).
Ändert sich dann der aktuelle Interessenbereich wird des Desktop schnell 
unübersichtlich, denn ich weiß ja schon jetzt das auch die anderen 
Themen irgendwann wieder interessant werden.
Dabei Ordnung zu behalten, und gleichzeitig nicht alles aktuell 
uninteressante zu Löschen oder tief und schlecht zugänglich (wenn dann 
wieder interessant) zu "verstecken" ist schon eine Herausforderung
Noch schwieriger ist das allerdings bei Favoriten und Bookmarks im 
Browser - schnell werden die Einträge unübersichtlich und "Grenzenlos" 
oder es ergeben sich sehr viele Kategorien...

Aber eigentlich ist das bei Hardware auch nicht anders, oder man hat 
sehr viel Platz und ist wirklich hervorragend (bis pedantisch) 
organisiert.
Werfer der den ersten Gliedermaßstab den er doppelt kaufen musste weil 
er den alten nicht gefunden hat, der dann aber dann pünktlich auftaucht 
wenn der neue im Haus, und bezahlt, ist.
Über elektronische Bauelemente, insbesondere ICs und Widerstände brauch 
ich in diesen Zusammenhang wohl nichts zu erzählen... oder?

Natürlich spreche ich jetzt rein vom Spaß und Hobbybereich - im Beruf 
und den so nervigen "Mussaufgaben" und Tätigkeiten im Haushalt und bei 
den Finanzen sieht das natürlich ( sollte...) anders aus.

Heronimus

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> Da ist es schlichtweg sinnlos, wie der TO es tut, zu beschreiben, wie er
> seinen völlig überfüllten DT in mehrere Säcke (sprich DT-Unterordner)
> abfüllt, um der Flut an Icons zu begegnen. Für ihn und seine
> Arbeitsweise mag das ja passen, aber für ganz viele Andere eben nicht.

Das stimmt natürlich, aber trotzdem ist es doch durchaus mal 
interessant, zu sehen, wie andere das handhaben. Vielleicht kann der 
eine oder andere Leser ja sogar ein paar Ideen davon mitnehmen? Klar, Du 
natürlich nicht, schließlich wissen wir, daß Du schon bei Deiner Geburt 
perfekt warst und schon damals alles besser gewußt hast. ;-)

> Allerdings ist der DT bei Windows deutlich sinnvoller gemacht als die
> gefühlten hundert DT-Geschmacksrichtungen bei Linux, denn die sind
> einerseits hakelig und andererseits mit sinnlosen "Mini-Apps" und
> ähnlichem Zuckerwerk überfrachtet.

Wie gesagt, Du hast die freie Wahl zwischen mehr als zwei Dutzend 
Desktop Environments. Da wäre sicher auch eines dabei, das Dir gefällt. 
Wobei ich zumindest für den KDE sagen kann, daß ein paar dieser 
Mini-Apps für mich durchaus nützlich sind. Aber, wie gesagt: für mich 
sind sie das, was nicht notwendigerweise bedeuten muß, daß sie das auch 
für Dich sind. Aber wenn man nicht will, muß man diese Mini-Apps 
natürlich nicht benutzen -- oder sucht sich eben ein Desktop 
Environment, das sowas gar nicht hat.

Abgesehen davon kann ich mich an eine Zeit erinnern, als solche Dinge 
wie virtuelle Desktops von den Windowsfreunden gern als sinnlos 
überfrachtetes Zuckerwerk abgetan wurden. Aber auch da ist Microsoft 
einmal wieder weiter als seine Fanboys und hat das in Windows 10 
eingebaut. Aber Microsoft war sich ja noch nie zu fein, nützliche 
Features von den bösen Apfelmenschen oder der sonst so gern geschmähten 
OpenSource-Community, äh, abzuschauen.

> Mag sein, daß es am Admi liegt, aber so weit geht die Liebe nicht, daß
> ICH mich um diesen Kruscht selber kümmere.

Tja, so ist das halt, wenn Du nicht selbst der Chef auf Deiner Büchse 
bist. Dann bist Du auf den Admin angewiesen und seinen Entscheidungen 
auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Aber, Tipp: die meisten Admins sind 
Menschen und freundlichen Bitten gegenüber meistens nicht abgeneigt, 
solange die keine Konflikte mit den IT- und Sicherheitspolicies 
hervorrufen. Aber Du kannst die Mitarbeit natürlich auch verweigern oder 
den Admin mit Deiner gewohnt sozialkompetenten Freundlichkeit 
ansprechen, mußt dann aber leider weiter mit Deinem "Kruscht" leben. ;-)

von wimm (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

>
>> Allerdings ist der DT bei Windows deutlich sinnvoller gemacht als die
>> gefühlten hundert DT-Geschmacksrichtungen bei Linux, denn die sind
>> einerseits hakelig und andererseits mit sinnlosen "Mini-Apps" und
>> ähnlichem Zuckerwerk überfrachtet.
>
> Wie gesagt, Du hast die freie Wahl zwischen mehr als zwei Dutzend
> Desktop Environments. Da wäre sicher auch eines dabei, das Dir gefällt.
> Wobei ich zumindest für den KDE sagen kann, daß ein paar dieser
> Mini-Apps für mich durchaus nützlich sind. Aber, wie gesagt: für mich
> sind sie das, was nicht notwendigerweise bedeuten muß, daß sie das auch
> für Dich sind. Aber wenn man nicht will, muß man diese Mini-Apps
> natürlich nicht benutzen -- oder sucht sich eben ein Desktop
> Environment, das sowas gar nicht hat.
>

Ne Uhr ist nützlich ;)

Aber ganz nüchtern ist doch der MS-Explorer die größte bekannte 
Ansammlung überflüssigen Firlefanzes im bislang erforschten Universum.

pmap $(pidof X kdm fluxbox) |grep total | awk '{ sum+=$NF} END {print 
sum}'
91404

~90KB reichen für ein schlankes grafisches System,
Die Fenster fallen nicht aus dem Rahmen und die Mäuse rennen auch nicht 
davon. Was z.B. ein fluxbox kann oder auch nicht und ob einem das reicht 
ließe sich wie bei anderen auch leicht in Erfahrung bringen in dem man 
die entsprechende Seite besucht oder sich mal eine manpage antut.

Nat. ist es damit alleine noch nicht getan eine Handvoll Dienste läuft 
im Hintergrund aber mehr als ein paar 100kB sind das auch nicht.


----
Meiner Meinung nach hat dieser ganzen Rattenschwanz von 
Systemkonfiguration der bei MS teil des Explorers ist auf einem Desktop 
nichts verloren das ist unter der Haube anzusiedeln, wenn man sich die 
echte Werkbank mit Geräten zustellt kommt man auch nicht mehr zum 
arbeiten, wo war jetzt der Lötkolben nochmal, ah da hinten brennts 
Kopierpapier... ;)

wimm. weniger ist manchmal mehr.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Mir scheint ich (schlaf)wandle alleine auf einsamen und verlorenen 
Pfaden:-)

Wie gesagt, was mich zu der von mir gezeigten funktionellen Organisation 
geführt hat, war das ewige Suchen wenn man sich nicht mehr an die Namen 
der Programme erinnern konnte. Zumindest hat mam einen Anfangspunkt zu 
Suchen und projektbezogene Gruppierung der Ressourcen. Diese Unterordner 
lasse ich meist in Icon View um sofort zu finden was ich suche ohne 
unbedingt die Namen der Einträge lesen zu müssen.

Ich habe mir auch den Startmanager hierarchisch hergerichtet. Aber das 
ist auch irgendwie unbequem.

Wenn ich z.B. An einem PIC Projekt arbeite dann hole ich wie gesagt die 
notwendigen Werkzeuge auf den Desktop so daß ich sie in guter Übersicht 
habe bis ich mich wieder vom Projekt abwende oder fertig bin und dann 
wird alles wieder abgelegt.

Irgendwie ist mir von euren Beschreibungen noch nicht ganz klar wie ihr 
z.B. uC IDE, ein Terminal Programm, Chip Programmer, PDFs und was weiß 
ich sonst noch mit euren Methoden findet und organisiert. Linux Desktops 
und Möglichkeiten sind mir nicht geläufig. Linux Sachen mache ich nur 
selten über Windows Putty und dann nur Commandline übers Netzwerk.

Mich wundert warum MS wie bei Linux keine mehrere Desktops unterstützen 
kann oder will. Das wäre nützlich.

Allerdings habe ich am zweiten Bildschirm oft den Browser oder ein PDF 
offen stehen um schnell was zu suchen oder damit zu arbeiten.

Vielleicht liegt das Problem daran, daß ich keine besseren Alternativen 
Methode kenne. Das Startmenu zu organisieren kann ich. Aber was sonst in 
W7? Die Tiles in W10 liegen mir überhaupt nicht. Da scrollt man auch 
ewig auch wenn man sie in Gruppen organisiert. Da kann ich aber swiw. 
keine unterstützenden Projekt Dateien wie PDFs miteinbeziehen.

Jedenfalls sieht es so aus als ihr auf einem viel höheren Niveau 
operiert als wie ich es mache. Vielleicht hilft aber das eine oder 
andere Gesagte hier.

Naja, wir müssen ja nicht unbedingt das tote Pferd weiterschlagen...

Schönen Sonntag noch

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> Irgendwie ist mir von euren Beschreibungen noch nicht ganz klar wie ihr
> z.B. uC IDE, ein Terminal Programm, Chip Programmer, PDFs und was weiß
> ich sonst noch mit euren Methoden findet und organisiert.

Terminal (im Sinne von Kommandozeile) ist wirklich im Root-Menü, das 
braucht man ja immer.

„IDE“ ist bei mir der Emacs (für alles, egal was programmiert wird), der 
hat auch einen Eintrag im Root-Menü, aber die fünf Buchstaben kann ich 
auch im jeweils aktuellen Verzeichnis auf der Kommandozeile schnell 
genug tippen. :-) Der läuft dann pro Projekt oft mit mehreren Fenstern, 
je nachdem, was ich so brauche.

Programmieren geht entweder mit "make program", oder ich rufe den 
Programmer tatsächlich mit der Hand auf. Bei OpenOCD 
(ARM-Programmierung) habe ich mir dafür teilweise Scripte gebaut, die 
allen Firlefanz rundum machen. Da schreib ich dann
1
sam4flash -s 954 foobar.elf

(Für "foobar.elf" brauch' ich nur "foo" und einen Tabulator tippen.)

Das -s 954 veranlasst den Script, nach einer Seriennummer des Atmel-ICE 
zu suchen, die auf 954 endet. Wenn ich den zweiten Controller im 
gleichen Setup programmieren will, ersetze ich die Seriennummer durch 
eine andere. Das kann man natürlich mit <Pfeil nach oben>, dann <Pfeil 
links> bis man an den Ziffern ist. Da ich aber seit fast 30 Jahren 
C-Shell-Notation benutze, ist das auch einfach:
1
^954^235

:)

(Übersetzung: "Nimm das letzte Kommando, ersetze 954 durch 235 und führe 
es erneut aus.")

Ja, man muss es tippen, aber wenn man mehr als einen Controller ständig 
im Fokus haben muss, muss man halt irgendwie sowieso das jeweilige Tool 
wählen. Wenn ich die offizielle Atmel-IDE nehmen wöllte (davon 
abgesehen, dass sie auf Linux gar nicht läuft), dann müsste ich für 
jeden der beiden Controller eine eigene IDE offen haben, den gleichen 
Sourcecode geladen, um am Ende auf den "Programmier"-Knopf zu drücken. 
(Normalerweise läuft bei uns auf beiden Controllern die gleiche 
Firmware, geflasht aus dem gleichen ELF-File.)

: Bearbeitet durch Moderator
von georg (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> obwohl du davon halt ganz offensichtlich keine rechte Ahnung hast

Du merkst schon garnicht mehr dass du genau das machst was ich 
beschrieben habe: jeden, der auch nur die leiseste Kritik an Linux 
äussert als unfähigen Idioten hinzustellen. Und das mit der Autorität 
und Unfehlbarkei des Administrators, da kann man nur ehrfurchtsvoll 
verstummen und hoffen, dass man nur gelöscht und nicht gleich ganz 
gesperrt wird.

Georg

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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georg schrieb:
>> obwohl du davon halt ganz offensichtlich keine rechte Ahnung hast
>
> Du merkst schon garnicht mehr dass du genau das machst was ich
> beschrieben habe: jeden, der auch nur die leiseste Kritik an Linux
> äussert als unfähigen Idioten hinzustellen.

Georg, wie sonst soll man deine zitierte (Fehl-)Aussage denn bewerten?

Kritik an Linux könnte ich dir sackweise liefern (ich bin mental ohnehin 
eher ein FreeBSD-Typ), aber die setzt auf einem deutlich anderen Niveau 
an.

Alleerdings ist das überhaupt nicht das Thema dieses Threads.

: Bearbeitet durch Moderator
von Gerhard O. (gerhard_)


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Joerg,

Danke für die Beschreibung wie Du es machst. In Windows könnte man das 
ähnlich eigentlich nur noch mit Batchfiles machen. Da klickt man dann 
für den jeweiligen uC einfach auf den betreffenden Batchfile.

Man merkt, daß Linux von Programmern für Programmern ausgedacht wurde. 
Ich habe früher mal in der Firma ein paar Monate mit Kommandozeile Linux 
gearbeitet und empfand die vielen shortcuts und Werkzeuge recht 
nützlich. Wenn man mal alles eingestellt hat geht alles super bequem. 
Aber das war früher. Daheim kann ich mich aber nicht so recht für Linux 
begeistern. Die Wartung von Linux ist mir zu aufwendig. In der Firma war 
alles fix und fertig und von Experten gewartet. Und einiges Wichtige 
geht nur in  Windows. Da bleibe ich doch lieber nur bei einem BS.

Allerdings entstehen da möglicherweise in der Zukunft interessante 
Verbesserungen mit Linux Tools als Teil von W10. Ich habe mir das aber 
noch nicht angesehen.


Gerhard

von Percy N. (vox_bovi)


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Mir ist klar, die Frage ist eindeutig off topic, aber ich möchte zu 
gerne wissen, an welchem Ende Frühstückseier aufgeschlagen werden: am 
spitzen oder am stumpfen?

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Gerhard O. schrieb:
> In Windows könnte man das ähnlich eigentlich nur noch mit Batchfiles
> machen. Da klickt man dann für den jeweiligen uC einfach auf den
> betreffenden Batchfile.

Nö. Auch unter Windows muss man nicht auf irgendwelche Batchfiles 
klicken, man kann auch da problemlos in einem Konsolenfenster 
("Eingabeaufforderung", gerne fälschlich als "DOS-Fenster" bezeichnet) 
arbeiten.

Der Kommandozeileninterpreter verhält sich anders als der unixoider 
Systeme und wird natürlich von den Leuten aus dem jeweils anderem Lager 
abgrundtief gehasst, aber effektiv macht er auch nichts großartig 
anderes.

Man kann auch unter Windows problemlos mit Kommandozeilen arbeiten; 
"command completion" mit der Tab-Taste gibt es da ebenso, und anstelle 
von Shellskripten kann man Batchdateien verwenden. Die sind einfach nur 
anders als Shellskripte.

Prinzipiell kann man auch einen Editor im Kommandozeilenfenster laufen 
lassen, es gibt wohl welche, aber man muss das nicht machen, denn aus 
einem Kommandozeilenfenster heraus kann man ebenso eine GUI-Anwendung 
aufrufen und ihr Kommandozeilenargumente übergeben.
Und da funktioniert dann notepad/sublime/whatever auf die gewohnte 
Weise.

von wimm (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Mir scheint ich (schlaf)wandle alleine auf einsamen und verlorenen
> Pfaden:-)
>
> Wie gesagt, was mich zu der von mir gezeigten funktionellen Organisation
> geführt hat, war das ewige Suchen wenn man sich nicht mehr an die Namen
> der Programme erinnern konnte. Zumindest hat mam einen Anfangspunkt zu
> Suchen und projektbezogene Gruppierung der Ressourcen. Diese Unterordner
> lasse ich meist in Icon View um sofort zu finden was ich suche ohne
> unbedingt die Namen der Einträge lesen zu müssen.
>
> Ich habe mir auch den Startmanager hierarchisch hergerichtet. Aber das
> ist auch irgendwie unbequem.
>
> Wenn ich z.B. An einem PIC Projekt arbeite dann hole ich wie gesagt die
> notwendigen Werkzeuge auf den Desktop so daß ich sie in guter Übersicht
> habe bis ich mich wieder vom Projekt abwende oder fertig bin und dann
> wird alles wieder abgelegt.
>
> Irgendwie ist mir von euren Beschreibungen noch nicht ganz klar wie ihr
> z.B. uC IDE, ein Terminal Programm, Chip Programmer, PDFs und was weiß
> ich sonst noch mit euren Methoden findet und organisiert. Linux Desktops
> und Möglichkeiten sind mir nicht geläufig. Linux Sachen mache ich nur
> selten über Windows Putty und dann nur Commandline übers Netzwerk.

Exkurs, eine shell ist ja grundsätzlich immer griffbereit

apropos, whereis, whatis, ..
Um zu schauen was es denn alles so gerade an Programmen auf dem Rechner 
gibt.

Beispiel unterster Ebene das allenen nixoiden gemein ist ist:



apropos compiler

lange Liste von damit in Bezug stehendem Zeug
....
distcc               (1)  - distributed C/C++/ObjC compiler
distccd              (1)  - distributed C/C++ compiler server
gcc                  (1)  - GNU project C and C++ compiler
gcc [g++]            (1)  - GNU project C and C++ compiler
gcj                  (1)  - Ahead-of-time compiler for the Java language
....



$apropos gcc
gcc                  (1)  - GNU project C and C++ compiler
gcc [g++]            (1)  - GNU project C and C++ compiler
gccmakedep           (1x)  - create dependencies in makefiles using 'gcc

$whatis gcc
gcc                  (1)  - GNU project C and C++ compiler
gcc [g++]            (1)  - GNU project C and C++ compiler
gcc                  (1)  - GNU project C and C++ compiler
gcc [g++]            (1)  - GNU project C and C++ compiler

$whereis gcc
gcc: /usr/bin/gcc /usr/lib/gcc /usr/X11R6/bin/gcc /usr/bin/X11/gcc 
/usr/X11/bin/gcc /usr/libexec/gcc /usr/man/man1/gcc.1.gz 
/usr/share/man/man1/gcc.1.gz /usr/X11/man/man1/gcc.1.gz
-M'

wie funktionierts?

man gcc

Dokumente die sich an beliebger Stelle tummeln halt z.B. mit slocate 
falls geindext oder eben find.


Für mein Verständnis ist das 'straight forward', Hammer, Feile, ...
Funktioniert vermutlich seit den siebzigern und wird es hoffentlich auch 
noch bis ~2050 danach ist mir das egal.


War jetzt nat. ein blödes Beispiel da man den ja eh nicht direkt 
aufruft, kann nat. auch irgendwas beliebiges anderes und sinnvolleres 
sein.




> Ich habe mir auch den Startmanager hierarchisch hergerichtet. Aber das
> ist auch irgendwie unbequem.


kürzester Weg eine grafische Anwendung zu starten ist immer noch der 
eingerichte keyboard-shortcut oder auf der 'desktopfläche' mit der Maus 
ein kontextmenu bei rechtsklick in dem die wichtigsten gebrauchten 
Sachen stehen, ein Startmenu wie windows das hat und auch viele linuxe 
das auch haben finde ich pers. eher unpraktisch, da ist einfach viel zu 
viel untergebracht.




> Z.B in "embedded" gruppiere ich auch nützliche thematisch
> zusammenhängende Zusatz Pogramme wie Teminal, HexEditor, Putty und was
> weiss ich sonst noch. Dann ist alles bequem nach Aufgabengebiet zusammen
> in der "Werkzeugkiste".



Beim Windows kommt meines veralteten Wissen nach beim rechtsklick auf 
leerem Desktopfleck ja nur Zeug zu Einstellungen und erstellen von Links 
aber auch dort kann man direkte links zu Anwendungen einbauen
entweder über die registry (vermutlich alt) 
https://www.howtogeek.com/107965/how-to-add-any-application-shortcut-to-windows-explorers-context-menu/ 
oder eben über entsprechende freeware-Tools

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich habe nur Batchfiles genannt damit ich es trotz Kommandstack nicht 
bei jedem Neustart der Shell neu eintippen muß.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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georg schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> obwohl du davon halt ganz offensichtlich keine rechte Ahnung hast
>
> Du merkst schon garnicht mehr dass du genau das machst was ich
> beschrieben habe: jeden, der auch nur die leiseste Kritik an Linux
> äussert als unfähigen Idioten hinzustellen.

Du hast keine "leiseste Kritik an Linux" geäußert. Tatsächlich hast Du 
eine Kritik an Ubuntu geäußert (übrigens eine, die ich während der 
Anfänge des Unity-Desktops durchaus geteilt hätte, durch dessen 
Weiterentwicklung aber längst überholt ist), und diese Kritik an Ubuntu 
dann pauschal auf Linux übertragen. Meine Erklärungen, daß und warum 
schon Deine grundsätzliche Aussage, erst Recht jedoch Deine 
Pauschalisierung sachlich und inhaltlich falsch sind, hast Du zum Anlaß 
genommen, mich persönlich zu beleidigen und Dich zum Opfer zu 
stilisieren. Übrigens ist es auch ein sehr zuverlässiges Merkmal von 
Fanatikern und Extremisten aller Art, sich gerne als das arme Opfer 
darzustellen, das sich nur gegen erlittenes Unrecht wehrt...

Insofern hat Dich niemand hier als "unfähigen Idioten" hingestellt, 
außer Dir selbst. Wenn Du sowas vermeiden willst, dann äußere Dich doch 
einfach sachlich und fachlich korrekt zu Themen, von denen Du was 
verstehst, und vielleicht möchtest Du angelegentlich auch noch ein wenig 
Arbeit in Deine Streitkultur und Deine Kritikfähigkeit investieren.

> Und das mit der Autorität
> und Unfehlbarkei des Administrators, da kann man nur ehrfurchtsvoll
> verstummen und hoffen, dass man nur gelöscht und nicht gleich ganz
> gesperrt wird.

Meine Güte.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hallo Wimm,

Danke für den informativen Beitrag. Ich sah ihn erst jetzt.

Gruß,
Gerhard

von Lukey S. (lukey3332)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> In Windows könnte man das ähnlich eigentlich nur noch mit Batchfiles
>> machen. Da klickt man dann für den jeweiligen uC einfach auf den
>> betreffenden Batchfile.
>
> Nö. Auch unter Windows muss man nicht auf irgendwelche Batchfiles
> klicken, man kann auch da problemlos in einem Konsolenfenster
> ("Eingabeaufforderung", gerne fälschlich als "DOS-Fenster" bezeichnet)
> arbeiten.
>
> Der Kommandozeileninterpreter verhält sich anders als der unixoider
> Systeme und wird natürlich von den Leuten aus dem jeweils anderem Lager
> abgrundtief gehasst, aber effektiv macht er auch nichts großartig
> anderes.

Als jemand, der mit beidem (bash und cmd.exe) größere Scripts 
geschrieben hat, muss Ich sagen, dass die cmd.exe ein riesen krampf ist. 
Einfachste sachen funktionieren nicht so wie man es von einer 
Programmiersprache erwarten würde. Z.b. gibt es keine OR-Verknüpfung, 
Variablen funktionieren nicht überall gleich (z.b. in for-Schleifen), 
...

Ich würde lieber in Forth programieren. :D

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Man kann auch unter Windows problemlos mit Kommandozeilen arbeiten;
> "command completion" mit der Tab-Taste gibt es da ebenso, und anstelle
> von Shellskripten kann man Batchdateien verwenden. Die sind einfach nur
> anders als Shellskripte.

Naja, das Userland von UNIX-Systemen fehlt. Es gibt zwar einige ähnliche 
Werkzeuge, aber insgesamt ist das lange nicht so vollständig wie bei den 
modernen UNIXoiden.

Dies gilt zumindest, solange wir vom klassischen Windows-CLI reden. Die 
Powershell hingegen ist demgegenüber wesentlich mächtiger und kann sich 
durchaus mit modernen UNIX-Shells messen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich habe nur Batchfiles genannt damit ich es trotz Kommandstack nicht
> bei jedem Neustart der Shell neu eintippen muß.

Moderne Shells haben eine History mit einer Liste der bereits 
eingegebenen Befehle. Diese History wird beim Beenden der Shell 
gespeichert und beim Neustart wieder eingelesen. Man kann sie sich mit 
dem Befehl "history" anschauen und mit C-r darin suchen, die Befehle mit 
den Pfeiltasten oder ihrer vom Befehl "history" ausgegebenen Nummer 
direkt anspringen, und so weiter.

Für sehr häufig genutzte Befehle oder Befehlsfolgen bieten sich auch 
Aliasse oder Shellfunktionen. Die müssen dann allerdings in den 
Startup-Dateien der Shell ($HOME/.profile, $HOME/.bashrc) vereinbart 
werden. Zum Beispiel nutzen viele Linux-User die Aliasse "ll" und "la" 
als Abkürzung für "ls -l" und "ls -al" haben deswegen etwas wie
1
alias ll='ls -l'
2
alias la='ls -al'

in ihrer .bashrc stehen. Das sollte auch in dem "Windows Subsystem von 
Linux" unter Windows 10 funktionieren.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Sheeva P. schrieb:
> Moderne Shells haben eine History mit einer Liste der bereits
> eingegebenen Befehle. Diese History wird beim Beenden der Shell
> gespeichert und beim Neustart wieder eingelesen. Man kann sie sich mit
> dem Befehl "history" anschauen und mit C-r darin suchen, die Befehle mit
> den Pfeiltasten oder ihrer vom Befehl "history" ausgegebenen Nummer
> direkt anspringen, und so weiter.

Bis auf das Speichern und Wiedereinlesen macht das das 
Windows-Kommandozeilenfenster auch.

Die Liste kann mit F7 angezeigt werden (ESC, um die Anzeige zu beenden), 
mit den Cursortasten kann geblättert werden, sowohl mit angzeigter 
F7-Liste als auch ohne.

Mit F9 kann ein Befehl über seine Nummer ausgewählt werden

Mit "doskey /history" kann die Liste auch in normaler Textform 
ausgegeben werden.


Nicht ganz so komfortabel, aber auch nicht komplett unbrauchbar. Primär 
fehlt das sitzungsübergreifende Speichern/Wiederherstellen. Das gibts 
unter Windows erst in der "Powershell".

von Nettes Mann (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> In Windows könnte man das ähnlich eigentlich nur noch mit Batchfiles
>> machen. Da klickt man dann für den jeweiligen uC einfach auf den
>> betreffenden Batchfile.
>
> Nö. Auch unter Windows muss man nicht auf irgendwelche Batchfiles
> klicken, man kann auch da problemlos in einem Konsolenfenster
> ("Eingabeaufforderung", gerne fälschlich als "DOS-Fenster" bezeichnet)
> arbeiten.
>
> Der Kommandozeileninterpreter verhält sich anders als der unixoider
> Systeme und wird natürlich von den Leuten aus dem jeweils anderem Lager
> abgrundtief gehasst, aber effektiv macht er auch nichts großartig
> anderes.
>
> Man kann auch unter Windows problemlos mit Kommandozeilen arbeiten;
> "command completion" mit der Tab-Taste gibt es da ebenso, und anstelle
> von Shellskripten kann man Batchdateien verwenden. Die sind einfach nur
> anders als Shellskripte.

Nur tut man sich das freiwillig nicht mehr an, solange es auch viel 
bequemer geht. Die Eingabeaufforderung unter Windows trägt bis heute den 
müden Charme der Anfangszeit aus den Tagen von MS-DOS anno dunnemals in 
sich, als Batchverarbeitung noch alternativlos war und der Buchhandel 
noch frisches Druckwerk über Batchverarbeitung zum Kauf anbot. Schon 
damals weichten viele dieser "Schnittstelle Mensch-Maschine" aus, indem 
sie Tools wie den Norton Commander bevorzugten. Der NC erlaubte was der 
"DOS-Shell" nur mühsam zu entlocken war, nämlich sinnvolles navigieren 
in Verzeichnisbäumen mittels schneller Cursorsteuerung, Kopier- und 
Verschiebeaktionen mittels Zweifenstersystem und damit 
Quelle-Ziel-Übersicht, bequeme Suche nach Dateien und Ordnern über 
Festplatten hinweg, Texte einfach per Funktionstaste lesen oder 
editieren usw.

Der Text basierte NC (Turbo-Vision lässt erinnern) wurde spätestens mit 
Windows 9x durch GUI-basierte Commander wie Free Commander oder Total 
Commander ersetzt, mit denen die Organisation unter Windows bis heute 
sinnvoller zu erledigen ist als mit den Board eigenen Mitteln genannt 
Eingabeaufforderung. Letztere hat ihren Sinn gerade noch zum Anstoß 
eines Kompilier-Vorgangs, wenn der Umweg über eine GUI mal keine Option 
darstellt oder beim Einrichten des OS, wenn ansonsten nix da ist außer 
das schwarze Fenster ..

von W.S. (Gast)


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Lukey S. schrieb:
> Einfachste sachen funktionieren nicht so wie man es von einer
> Programmiersprache erwarten würde.

Und wie kommst du darauf, die Funktionalität einer Programmiersprache 
von einer schlichten Kommandozeile zu erwarten?

Wenn du sowas willst, dann nimm klassisches Basic. Das kannst du sowohl 
direkt als auch mit Zeilennummern benutzen.

wimm schrieb:
> kürzester Weg eine grafische Anwendung zu starten ist immer noch der
> eingerichte keyboard-shortcut oder auf der 'desktopfläche' mit der Maus

Nee, unten in der Schnellstartleiste. Ein Click genügt und das Programm 
kommt dir entgegen...

Sheeva P. schrieb:
> Klar, Du
> natürlich nicht, schließlich wissen wir, daß Du schon bei Deiner Geburt
> perfekt warst..
> ...
> Wie gesagt, Du hast die freie Wahl zwischen mehr als zwei Dutzend
> Desktop Environments.

Genau! und das gleich zweimal. Aber ich bin ja bescheiden und lasse 
meine Perfektion nicht heraushängen. Und die Wahl habe ich 
selbstverständlich: Linux benutzen oder es bleiben lassen zum Beispiel. 
Eben deshalb benutze ich auf meinem PC eben Windows.

Du könntest deine großen Sprüche auch bleiben lassen, immerhin kenne ich 
den Kram seit etwa 1994 mit der "DLD 1.0" (Deutsche Linux Distribution 
aus dem Hause Lehmann's Buchhandlung) und habe über all die Jahre immer 
mal versucht, mir Linux schönzureden, daraus ist aber jedesmal nichts 
geworden, einige der Gründe hab ich ja schon oft genug hier genannt:

Linux ist abgeschriebenes Unix und das ist NICHT für Benutzer, sondern 
für Administratoren gemacht.

Aber das ist hier alles OFFTOPIC, denn hier geht's um das Organisieren 
eines überquellenden OS-Desktops.

Manche meinen, mittels einer zweiten Glotze würde das besser werden, 
aber das Gegenteil findet statt: Wer sowas tut, der müllt sich nur noch 
viel mehr ein.

Auch das ständige Loben der Kommandozeile ist eigentlich offtopic - 
zumal mir keiner erzählen kann, daß er für ernsthaftes Arbeiten binnen 
Sekunden von einem Programm zum anderen hüpfen müßte.

Das Suchen und schnelle Finden brauchen eigentlich nur die Kaufleute mit 
ihrem Warenwirtschafts-System. Unsereiner als Entwickler braucht das 
nicht. Da ist viel mehr Zeit vonnöten, um sich "mal eben" mental von 
einem Konstruktionsproblem am CAD-Programm zu einem Firmwareproblem oder 
einer blöden email oder Anruf eines aufgeregten Kunden umzuorientieren - 
zumal wenn man nicht nur für 1 Produkt zuständig ist, sondern für ne 
ganze Sparte unterschiedlicher Gerätetypen und Gerätegenerationen. Da 
ist das Klicken auf irgend ein dussliges Icon das allerkleinste Ding.

W.S.

von wimm (Gast)


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W.S. schrieb:


> wimm schrieb:
>> kürzester Weg eine grafische Anwendung zu starten ist immer noch der
>> eingerichte keyboard-shortcut oder auf der 'desktopfläche' mit der Maus
>
> Nee, unten in der Schnellstartleiste. Ein Click genügt und das Programm
> kommt dir entgegen...


Das ist ja toll!


Aber woher weiß windoof das ich heute pcb-rnd benutzen möchte?

von Toxic (Gast)


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Fuer meine Lappies und meinen etwa hundert Programmen verwende ich 
schlicht und einfach "Liberkey".
Das Interface ist einfach genial.Ist mehr oder weniger ein besseres 
Windows Startmenu.Einmal eingerichtet laesst sich das im Interface 
erstellte Programm-Menu exportieren und auf anderen Rechnern wieder 
importieren.
Ich hatte auch mal das PortableApps-Menu getestet,leider war es dort 
nicht moeglich diverse Programme als Admin starten zu lassen.

https://www.liberkey.com/

Wohlgemerkt: ich verwende nur das Interface und es hat sich als extrem 
nuetzlich erwiesen.Ueber die Suchfunktion kann man in sekundenschnelle 
jedes Programm(oder auch Ordner/Dateien) finden und 
starten.Selbstredend,dass sich das Liberkey-Icon rechts unten neben der 
Systemzeit befindet....

von 123 (Gast)


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Heißa, heißa, geht ja hoch her hier!

Ich hoffe mal, dass Georg inzwischen verstanden hat und nicht mehr 
denkt, Ubuntu sei gleich Linux, Ubuntu ist schließlich nur eine 
Distribution (innerhalb derer man im übrigen auch noch die 
Desktopumgebung wählen kann).

123

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Lukey S. schrieb:
> Als jemand, der mit beidem (bash und cmd.exe) größere Scripts
> geschrieben hat, muss Ich sagen, dass die cmd.exe ein riesen krampf ist.

Davon war allerdings hier auch nicht die Rede.

cmd.exe ist schon mal deutlich besser als sein Vorgänger command.com, 
das ist keine Frage. Früher™ war die TAB completion dort noch ein 
Geheimtipp (musste man irgendwo in der blöden Registry herumeditieren), 
inzwischen ist sie wenigstens standardmäßig an. Trotzdem ist die History 
eher gewöhnungsbedürftig, die Darstellung um Welten lahmer als bei jedem 
X11-Terminal (große Compile-Jobs mit vielen Ausgaben bremst das schon 
drastisch aus). Das nervigste jedoch an diesem Teil ist, dass ja niemals 
jemand mehr als 640 Kiloby… nee, das war früher, mehr als 80 Spalten 
Terminalbreite gebrauchen kann, oder? Man kann das Ding zwar in der Höhe 
ziehen, aber nicht in der Breite. Wer denkt sich sowas denn aus, 
arbeitet der jemals auch selbst damit? Da haben wir nun alle x'nzig 
Daumen breite Bildschirme, aber das Fenster kann man nicht breiter 
machen. (Man kann wohl irgendwo statisch die Breite ändern, wimre, 
aber eben nicht "on demand".)

Gerhard O. schrieb:
> Ich habe nur Batchfiles genannt damit ich es trotz Kommandstack nicht
> bei jedem Neustart der Shell neu eintippen muß.

Ja, am Ende ist mein "sam4flash"-Kommando da auch nur ein Batchfile. Ich 
habe ein Verzeichnis "bin" unterhalb meines Login-Verzeichnisses, 
welches sich auch im Kommando-Suchpfad befindet, sodass alles, was ich 
dort hinterlege, von jeder beliebigen Kommandozeile aus aufgerufen 
werden kann. Dadurch muss man eben nicht erst in irgendeinem 
Dateimanager dahin navigieren und draufklicken.

Makefiles und make funktionieren ansonsten natürlich auch unter Windows.

von sBronco (Gast)


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Ich benutze DesktopX.
Letztes update von 2009 oder so, funktioniert aber auch unter Win10 top.
Hab mir da vor Jahren eine Leiste gezimmert, da befinden sich Icons 
jedem ist ein Container zugeordnet, der bei MouseOver aufgeht und nach 
120s wieder zu.
Verknüpfungen mit Drag&Drop im Container == Desktop LEER

schnell sauber einfach

von michael_ (Gast)


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Ich verstehe nicht, warum man Programme die man oft braucht, nicht auf 
dem Desktop ablegen sollte.
Dazu ist er ja da.
Mit ein bzw. zwei Mausklick kann man offene Programme unten ablegen.

Und warum zum Teufel muß man im Normalbetrieb die Kommandozeile bemühen?

wimm schrieb:
> Aber woher weiß windoof das ich heute pcb-rnd benutzen möchte?

Da wird lieber 8 mal eine Taste gedrückt, als 1 Mausklick.
Und wenn man nach Monaten ein Programm starten will, hat man den Namen 
vergessen.

Oben mal mein altes XP.
Manche mögen entsetzt aufschreien.
Ein Mausklick und es startet das Programm. Die Farbe des Ikon hat sich 
eingeprägt und ich finde es auch nach längerer Zeit wieder.
Die Programme verwende ich noch immer.

Achso, der Hintergrund ist ein eigenes Foto :-)

Eine Installation unter W7 war mir zu aufwändig bzw. gar nicht mehr 
möglich.
Unter W10 gleich gar nicht. Da graust es mir schon vor dem nächsten 
Voll-Update.

Wie gesagt, die Tastatur zu gebrauchen, um ein Programm zu starten habe 
ich 30 Jahre nicht gebraucht.
Außer zur Schadensbeseitigung.

Die Ubuntu-Unity ist für mich ein abschreckendes Beispiel. Wo man zur 
Tastaturbedienung gezwungen wird. Und weitere Gemeinheiten.

von Jemand (Gast)


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michael_ schrieb:
> Da wird lieber 8 mal eine Taste gedrückt, als 1 Mausklick

Ja, im Durchschnitt ist das erheblich schneller, ganz besonders, wenn 
man viele Anwendungen hat. Die Vorraussetzung ist natürlich, dass man 
seine Tastatur richtig bedienen kann.

michael_ schrieb:
> Und wenn man nach Monaten ein Programm starten will, hat man den Namen
> vergessen.

Ein guter Anwendungsstarter kommt auch mit Schlagwörtern klar.

von wimm (Gast)


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michael_ schrieb:

> Und warum zum Teufel muß man im Normalbetrieb die Kommandozeile bemühen?
>
> wimm schrieb:
>> Aber woher weiß windoof das ich heute pcb-rnd benutzen möchte?
>
> Da wird lieber 8 mal eine Taste gedrückt, als 1 Mausklick.
> Und wenn man nach Monaten ein Programm starten will, hat man den Namen
> vergessen.
>

Nun du hast den Inhalt des ursprünglichen post offensichtlich entweder 
nicht vollständig gelesen oder es es war dich nicht möglich ihn zu 
verstehen.


Ein vorher definiertes Alt+ctrl+xyz ist schneller. Ein Kontextmenu das 
an beliebiger Position auf dem Schirm mit z.B. rechtsklick erscheint und 
die Anwendung direkt an dieser Stelle startet ist schneller. Ein aufruf 
eines grafischen Prg. aus der shell ist u.U. schneller weil man zum 
Beispiel schon beim Aufruf das zu bearbeitende Dokument als Parameter 
übergeben kann und da die Hände eh schon an der Tastatur sind kann man 
auch gleich in dem gestarteten Prg. seine evtl. aufzurufenden 
Menusteuerbefehle starten, wenn man als Beispiel nur noch über einen 
Brief drüber schauen will bevor man ihn druckt. Das geht ganz und gar 
ohne die Hände von der Tastatur zu nehmen ohne Maus in einem Aufwasch.


>> kürzester Weg eine grafische Anwendung zu starten ist immer noch der
>> eingerichte keyboard-shortcut oder auf der 'desktopfläche' mit der Maus
>> ein kontextmenu bei rechtsklick in dem die wichtigsten gebrauchten
>> Sachen stehen,

>> ...add-any-application-shortcut-to-windows-explorers-context-menu

von michael_ (Gast)


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wimm schrieb:
> Nun du hast den Inhalt des ursprünglichen post offensichtlich entweder
> nicht vollständig gelesen oder es es war dich nicht möglich ihn zu
> verstehen.

Doch, und du hast meine Meinung nicht gelesen.
Dass ich ein Mausmensch bin.

wimm schrieb:
> Ein vorher definiertes Alt+ctrl+xyz ist schneller. Ein Kontextmenu das
> an beliebiger Position auf dem Schirm mit z.B. rechtsklick erscheint und
> die Anwendung direkt an dieser Stelle startet ist schneller. Ein aufruf
> eines grafischen Prg. aus der shell ist u.U. schneller weil man zum
> Beispiel schon beim Aufruf das zu bearbeitende Dokument als Parameter
> übergeben kann und da die Hände eh schon an der Tastatur sind kann man
> auch gleich in dem gestarteten Prg. seine evtl. aufzurufenden

Willst du über ms streiten?
Ich habe nicht die Hände eh schon an der Tastatur!

Und falls du das nicht kennst, ein Dokument o.ä. kann mann mit der Maus 
anfassen und dann einfach über dem Ikon fallenlassen.
Das gibt es schon seit WIN3.11.
Ich wette, du verlierst.
Ehe du "Hausbauantrag2018.txt" eingetippt hast, spuckt mein Drucker 
schon das Blatt aus.

Soll aber jeder machen wie er will.

von Jemand (Gast)


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michael_ schrieb:
> Ehe du "Hausbauantrag2018.txt" eingetippt hast

h
Tab
Enter

von wimm (Gast)


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michael_ schrieb:


> Und falls du das nicht kennst, ein Dokument o.ä. kann mann mit der Maus
> anfassen und dann einfach über dem Ikon fallenlassen.
> Das gibt es schon seit WIN3.11.
> Ich wette, du verlierst.
> Ehe du "Hausbauantrag2018.txt" eingetippt hast, spuckt mein Drucker
> schon das Blatt aus.
>
> Soll aber jeder machen wie er will.


Jojo.

Wenn du gerade deinen Browser offen hast, halb dahinter kicads geschem, 
pcb oder auch ein eagle nebendran noch ein paar offene PDFs e.g. 
Datenblätter dann ist dein Desktop zu und deine tollen Ikonen verdeckt 
also must du auch erst Fenster schieben oder ausblenden. Falls ich 
Hausbauantrag2018.txt drucken wollte in der immer paraten shell dann 
tippe einfach ein lp (-d hp5 weils mehrere Drucker gibt) H und haue 
zweimal auf die Tabtaste als das sich auf wundersame weise der Name zu 
Hausbauantrag2018.txt vervollstängige.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Die Liste kann mit F7 angezeigt werden (ESC, um die Anzeige zu beenden),
> mit den Cursortasten kann geblättert werden, sowohl mit angzeigter
> F7-Liste als auch ohne.
>
> Mit F9 kann ein Befehl über seine Nummer ausgewählt werden
>
> Mit "doskey /history" kann die Liste auch in normaler Textform
> ausgegeben werden.
>
> Nicht ganz so komfortabel, aber auch nicht komplett unbrauchbar. Primär
> fehlt das sitzungsübergreifende Speichern/Wiederherstellen. Das gibts
> unter Windows erst in der "Powershell".

Vielen lieben Dank, Rufus, das ist gut zu wissen. Das kann ich 
wenigstens jenen Kollegen empfehlen, die keine Lust auf die Powershell 
mit ihrer... manchmal etwas eigenwilligen Syntax und der Bindung an .NET 
haben. ;-)

von Jörg R. (solar77)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich weiß nicht ob es jemand interessiert wie ich meinen PC Desktop auf
> die Dauer übersichtlich erhalte.

Die Unübersichtlichkeit beginnt schon mit dem Hintergrundbild. Mein 
Desktop ist neutral einfarbig. Die notwendigen Ordner-Icons sind in 
Gruppen angeordnet. Die wichtigsten Programm-Icons liegen im Dock.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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W.S. schrieb:
> Und wie kommst du darauf, die Funktionalität einer Programmiersprache
> von einer schlichten Kommandozeile zu erwarten?

Weil moderne Kommandozeileninterpreter genau das bieten.

> wimm schrieb:
>> kürzester Weg eine grafische Anwendung zu starten ist immer noch der
>> eingerichte keyboard-shortcut oder auf der 'desktopfläche' mit der Maus
>
> Nee, unten in der Schnellstartleiste. Ein Click genügt und das Programm
> kommt dir entgegen...

Also die Hand von der Tastatur wegnehmen, auf die Maus legen, das 
richtige Icon heraussuchen und darauf klicken... und dann läuft ja immer 
noch nur das Programm. Danach mußt Du noch "Datei" und "Öffnen" oä. 
klicken, zu der betreffenden Datei navigieren, ... omg, wie langsam.

> Du könntest deine großen Sprüche auch bleiben lassen, immerhin kenne ich
> den Kram seit etwa 1994 mit der "DLD 1.0" (Deutsche Linux Distribution
> aus dem Hause Lehmann's Buchhandlung) und habe über all die Jahre immer
> mal versucht, mir Linux schönzureden, daraus ist aber jedesmal nichts
> geworden, einige der Gründe hab ich ja schon oft genug hier genannt:

Auf die DLD bin ich erst mit der Version 2.1 gewechselt, also als sie 
halbwegs brauchbar war. Vorher war ich mit SLS unterwegs. Damals war ich 
allerdings noch als Kernel- und Systementwickler bei Sun Microsystems 
angestellt, wenn Dir das etwas sagt. ;-)

> Linux ist abgeschriebenes Unix und das ist NICHT für Benutzer, sondern
> für Administratoren gemacht.

LOL. Nein, Linux ist kein abgeschriebenes UNIX, sondern eine anhand der 
POSIX-Standards entwickelte, UNIX-kompatible Eigenentwicklung, die viel 
mehr Funktionalität bietet und sich wesentlich weniger "spröde" anfühlt, 
als alle mir bekannten "originalen" UNIXe.

> Auch das ständige Loben der Kommandozeile ist eigentlich offtopic -
> zumal mir keiner erzählen kann, daß er für ernsthaftes Arbeiten binnen
> Sekunden von einem Programm zum anderen hüpfen müßte.

Binnen Sekundenbruchteilen, ...

Ach, egal. Gib' Dir mal ein bisschen Mühe.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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michael_ schrieb:
> Und warum zum Teufel muß man im Normalbetrieb die Kommandozeile bemühen?

Weil eine gute Kommandozeile das ultimative Power-Profitool ist... ;-)

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> Das nervigste jedoch an diesem Teil ist, dass ja niemals jemand mehr als
> 640 Kiloby… nee, das war früher, mehr als 80 Spalten Terminalbreite
> gebrauchen kann, oder? Man kann das Ding zwar in der Höhe ziehen, aber
> nicht in der Breite.

Sowohl die Höhe als auch die Breite sind bei älteren Windows-Versionen 
statisch festgelegt, und zwar als Puffergröße. Das Fenster ist kleiner 
als diese Puffergröße und lässt sich bis zu dieser eingestellten 
Puffergröße auf- und zu-schieben. Ist der Puffer breiter als das 
Fenster, hat das Fenster am unteren Rand einen horiontalen Scrollbalken.

Das macht Windows NT seit den ersten Beta-Versionen von 1992 so.

Mit Windows 10 hat sich das massiv verändert, da kann das Fenster ohne 
Änderung der Puffergröße verändert werden, und die dargestellten 
Textzeilen werden neu umgebrochen.

von nicht"Gast" (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Power-Profitool

Ach ja, mit diesem Schlagwort wird so viel Schrott vertickt. Von 
billigem Wergzeug bishin zu "Profi Software" wie CCleaner :)

Du solltest damit also vorsichtig sein :)


PS: Ich bin echt überrascht, wie Steitbar dieses Thema ist. Da wird es 
gerne mal als Weltuntergang bezeichnet, wenn man die Hand zur Maus 
führen muss. Da scheinen einige eine Ewigkeit dafür zu brauchen (wird da 
zwischendrin vielleicht Kaffe holen gegangen, wenn man schon mal die 
Hände von der Tastatur weg hat?)

Beitrag #5565137 wurde von einem Moderator gelöscht.
von 123 (Gast)


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Also eins verstehe ich nicht:
Wenn ihr ein Programm über das Terminal startet, müsst ihr doch noch ein 
& dranhängen, damit ihr weiterhin über dasselbe Terminal Programme 
starten könnt.
Ich habe erst seit einem Jahr Linux, deshalb könnt ihr mich gerne 
berichtigen.

Für mich benutze ich super+anfang des programmnamens+enter oder manchmal 
mach ichs auch über die Leiste.

123

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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123 schrieb:
> Wenn ihr ein Programm über das Terminal startet, müsst ihr doch noch ein
> & dranhängen, damit ihr weiterhin über dasselbe Terminal Programme
> starten könnt.

Eine Variante.

Fällt einem das erst später ein, dass man da noch mehr starten möchte, 
kann man es mit ^Z, gefolgt von "bg" auch nachträglich in den 
Hintergrund schieben.

Viele kleine Tools laufen aber sowieso gleich im Vordergrund 
(compilieren, flashen etc.).

von wimm (Gast)


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W.S. schrieb:
>
> Auch das ständige Loben der Kommandozeile ist eigentlich offtopic -

Wenn man schon danach gefragt wird:

>> Irgendwie ist mir von euren Beschreibungen noch nicht ganz klar wie ihr
>> z.B. uC IDE, ein Terminal Programm, Chip Programmer, PDFs und was weiß
>> ich sonst noch mit euren Methoden findet und organisiert. Linux Desktops
>> und Möglichkeiten sind mir nicht geläufig. Linux Sachen mache ich nur


>> Exkurs, eine shell ist ja grundsätzlich immer griffbereit


> zumal mir keiner erzählen kann, daß er für ernsthaftes Arbeiten binnen
> Sekunden von einem Programm zum anderen hüpfen müßte.


Dinge unterbrechungsfrei in einem Zug zu erledigen. Ausserdem spart man 
sich unter Umständen eine Mausarm Therapie ... :)

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> 123 schrieb:
>> Wenn ihr ein Programm über das Terminal startet, müsst ihr doch noch ein
>> & dranhängen, damit ihr weiterhin über dasselbe Terminal Programme
>> starten könnt.
>
> Eine Variante.
>
> Fällt einem das erst später ein, dass man da noch mehr starten möchte,
> kann man es mit ^Z, gefolgt von "bg" auch nachträglich in den
> Hintergrund schieben.

Ich muss mich zu 80% der GUI-Fälle nur 1 einziges Programm per Namen 
merken: xdg-open
1
$ xdg-o[TAB]H[TAB][RET]     # s.o. Hausbauantrag2018.txt

Varianten dazu sind $EDITOR und $BROWSER, welche mit
1
$ $ED[TAB]H[TAB]&[RET]     # s.o. Hausbauantrag2018.txt
2
$ $BR[TAB]H[TAB]&[RET]
sogar noch kürzer sind, aber mehr Hirnleistung beim Entscheid davor 
abverlangen ;-)


> PS: Ich bin echt überrascht, wie Steitbar dieses Thema ist. Da wird es
> gerne mal als Weltuntergang bezeichnet, wenn man die Hand zur Maus
> führen muss.
Ich schalte meine Rechner bei der Tastatur ein, logge mich per Tastatur 
ein (Konto- & ev. Desktopwahl per Pfeiltasten, Passworteingabe per... 
Tastatur!), der GUI-Desktop erscheint, einige Anwendungen welche eh 
zwingend benötigt werden starten automagisch (Emacs, Webbrowser x 
Fenster m. y Tabs, mehrere Terminals, Systemmonitor, ...)
 Der Desktop ist sofort unsichtbar abgedeckt.
Programmwechsel per [alt]-[TAB], Reiterwechsel per [ctrl]-[TAB]...
Mehr Programme starten via DT-"start"-menu per [alt]-[ctrl]-[esc] dann 
Pfeiltasten oder Anfangsbuchstaben.
Menus anwählen per [alt]-Buchstabe/SP + allenfalls Pfeiltasten oder gar 
direkte Tastenkombinationen.
Email tippen per Tastatur, Quellcode ditto.

Ja: zu Maus wechseln mit dem ganzen (Unter-)Arm + Hand ist lästig und 
dauert (div. CAx-Programme) Das IST eine Störung im Bewegungsfluss.

Maus und/oder Trackpad sind da, ich benutze sie hin und wieder auch. 
Genau darum habe ich Erkenntnisse womit ich Maus und Tastatur 
vergleichen kann.

Wenn ich dann irgendwann mal nach Mauskilometer entlöhnt werde, statt 
nach Zeit & Durchsatz, dann lasse ich mich zum "Mausmenschen" 
konvertieren (so es nicht zu spät sein sollte)

Elektroniker u. Mechaniker die es gewohnt sind verschiedene Werkzeuge 
und Bauteile im Wechsel in die Hände zu nehmen und wieder aus den Händen 
zu legen sind wohl von der Maus angetan und von der schriftorientierten 
Tastatur + Kommandozeile abgeschreckt.
Entsprechend sind sie eher nicht geignet für Computerarbeiten i.A. und 
SW-Entwicklung im speziellen (es gibt Ausnahmen, ich kenne mehrere 
davon)

Ursachen? Nur Hypothesen: Leseschwäche? Andere 
Denkmuster/Hirnstrukturen?

von Mehmet K. (mkmk)


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Jörg W. schrieb:
> kann man es mit ^Z, gefolgt von "bg" auch nachträglich in den
> Hintergrund schieben.

Funktioniert dies nur unter FreeBSD?
Hab's unter Debian versucht und mit ^Z wird das Programm abgebrochen.

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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Mehmet K. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> kann man es mit ^Z, gefolgt von "bg" auch nachträglich in den
>> Hintergrund schieben.
>
> Funktioniert dies nur unter FreeBSD?
> Hab's unter Debian versucht und mit ^Z wird das Programm abgebrochen.

Komisch... Kenn ich auch al Standard unter div. Linuxe und Unixe.
Welches Programm hast Du da genau zur Hand?
Du drückst schon [strg]-[z] ja? (nicht '^')

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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...und welche Shell hast Du da genau?
Dieses "Spiel" fällt unter die Rubrik "JOB CONTROL", was in 
unterschiedlichen Shells unterschiedlich implementiert sein kann.

Oben genanntes ist typisch für Bourne Shell und Derivate wie Korn Shell, 
Bash, u.A.
(für C-shell und Derivate kann ich nicht sprechen, habe ich nie 
angerührt...)

von herbert (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Weil eine gute Kommandozeile das ultimative Power-Profitool ist... ;-)

Ich brauche garantiert kein Programm wo ich mit Kommandozeilen arbeiten 
muss. Da ist Steinzeit-Bdienung und solche Programme nehmen mein Gehirn 
als  Auslagerungs-Speicher in Beschlag. Wozu habe ich Augen und kann 
sehen?  Klar ein Funkfreund von mir kann mit Windows und Maus nichts 
anfangen, arbeitet mit DOS, er ist blind. Aber wer sehen kann muss sich 
mit Kommandozeilen nicht herumschlagen. Kleine Ausnahmen gibt es ja bei 
Windows wenn man spezielles vom System haben will, hält sich aber in 
Grenzen.
Gibt es überhaupt Windows Alternativen welche nur über die Maus zu 
bedienen sind? Ich meine nein... Ich will kein Profi sein und werden 
....!!

von Mehmet K. (mkmk)


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@Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle!

$ echo $0
-bash

Als Programm hatte ich eine batch-file gestartet, dass 'ne Datei per 
sftp von einem Server zum anderen kopiert.
Kann es vielleicht daran liegen, dass ich diese als Bourne shell starte?

#!/bin/sh
HOST=xxx.xxx.xxx.xx
USER=xxxx
PASSWD=xxxxxx
1
lftp<<END_SCRIPT
2
open -p21956 sftp://$HOST
3
user $USER $PASSWD
4
cd down/archive
5
put archive60.tgz.cpt
6
bye
7
END_SCRIPT

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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Mehmet K. schrieb:
> @Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle!
> Kann es vielleicht daran liegen, dass ich diese als Bourne shell starte?

Eher nicht, auf den ersten Blick schaut das unverdächtig aus.
Allerdings bekomme ich dein Post mit dem Script... interessant 
gerendert zu sehen.
Sind da noch Klammern oder sowas im Wege?

Es gibt in der Tat Programme welche Eingabe auf stdin entgegennehmen 
auch wenn sie in Scripte sind, dann geht das ^Z zum Programm und wird 
als EOF gedeutet (s. ASCII Tabelle) also Eingabeende was meist auch zur 
Beendigung des Programmes führt.

Ich empfehle Dir eine andere Variante zu gehen: anstelle die interaktive 
Eingabe an lftp nachzustellen, verwende ein Weg der alle Einstellungen 
des Transfers und Argumente (Dateinamen) als Kommandozeilenparameter 
gleich beim Aufruf mitgibt. Ev. geht das sogar mit lftp, sonst suche 
einen Ersatz dafür wie curl , wget , ftpput oder so.

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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herbert schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Weil eine gute Kommandozeile das ultimative Power-Profitool ist... ;-)
>
> Ich brauche garantiert kein Programm wo ich mit Kommandozeilen arbeiten
> muss. Da ist Steinzeit-Bdienung und solche Programme nehmen mein Gehirn
> als  Auslagerungs-Speicher in Beschlag.
Ein Wunder dass Du diesen Post verfassen konntest. Früher gingen die 
Illiteraten zum Dorfschreiber um einen Brief zu Papier bringen zu lassen 
- Maus-, Gesten- & Grunzlautsteuerung scheint die zeitgenössische 
Implementation davon zu sein...

> Wozu habe ich Augen und kann
> sehen?
Um dem Leithammel genehm zu folgen?

Ich bin da mehr Wolf als Schaf; ich bin halt Herr über Computers: wenn 
ich nicht vorgebe wo's lang geht haben sich die Rechenknechte keinen 
Mucks zu rühren.

> Klar ein Funkfreund von mir kann mit Windows und Maus nichts
> anfangen, arbeitet mit DOS, er ist blind. Aber wer sehen kann muss sich
> mit Kommandozeilen nicht herumschlagen. Kleine Ausnahmen gibt es ja bei
> Windows wenn man spezielles vom System haben will, hält sich aber in
> Grenzen.
Oder eben wenn es rationell, zeitsparend usw. zu sein hat.

> Gibt es überhaupt Windows Alternativen welche nur über die Maus zu
> bedienen sind? Ich meine nein... Ich will kein Profi sein und werden...!!
Ubuntu Dash (oder wie das GUI dort heissen mag) kommt dem sehr nahe: 
viele Tastenkürzel welche in etlichen anderen DEs schon lange üblich 
sind gehen da nicht (zumindest konnte ich sie nicht in Erfahrung 
bringen), Maus ist da zwingend erforderlich, nicht mein Fall.
Ob Android sich da auch qualifiziert? (ich kenn's nur vom tastaturlosen 
Wischphon, mache damit auch möglichst wenig)

von herbert (Gast)


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Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! schrieb:
>> Wozu habe ich Augen und kann
>> sehen?
> Um dem Leithammel genehm zu folgen?
>
> Ich bin da mehr Wolf als Schaf; ich bin halt Herr über Computers: wenn
> ich nicht vorgebe wo's lang geht haben sich die Rechenknechte keinen
> Mucks zu rühren.

Also ich hatte in meinem Umfeld einige Programmierer. Die waren aber 
alle irgendwo seltsam, bescheuert und konnten die einfachsten händische 
Dinge nicht. Frauen hatte die keine weil...wer will schon mit einem 
durchgeknallten Automaten mit fehlendem "Notaus-Schalter" zusammen sein.
Man muss es sich halt aussuchen ob man Herr über das Leben und die 
schönen Dinge sein will oder über einen schnöden Computer. Wölfe waren 
schon immer eine einsame Gattung...
Im übrigen meine ich, dass das Eingangsthema ins kranke abgeglitten 
ist...oder ist es einfach nur eine Art der " Masturbation"?

von Wolfgang (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Mich wundert warum MS wie bei Linux keine mehrere Desktops unterstützen
> kann oder will. Das wäre nützlich.

Das tut es doch, oder mit welcher unzeitlichen Windows Version arbeitest 
du?

von Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! (Gast)


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>
> Also ich hatte in meinem Umfeld einige Programmierer. Die waren aber
> alle irgendwo seltsam, bescheuert und konnten die einfachsten händische
> Dinge nicht. Frauen hatte die keine weil...wer will schon mit einem
> durchgeknallten Automaten mit fehlendem "Notaus-Schalter" zusammen sein.
> Man muss es sich halt aussuchen ob man Herr über das Leben und die
> schönen Dinge sein will oder über einen schnöden Computer. Wölfe waren
> schon immer eine einsame Gattung...
> Im übrigen meine ich, dass das Eingangsthema ins kranke abgeglitten
> ist...oder ist es einfach nur eine Art der " Masturbation"?

Ganz so wie du es sehen willst, mit ja keinem zu weiten Horizont.
Wo kämst du denn hin, wenn du dahin gingest wo es dir unmöglich zu gehen 
erscheint und überraschenderweise alte Spuren von mir vorfindest?
Im übrigen bin ich schon doppelt und vierfach für Darwin-Awards 
disqualifiziert.
Du wohl nicht, gell? Darum hier was zu deinem Trost: <:}}}}><

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! schrieb:
> Oben genanntes ist typisch für Bourne Shell und Derivate wie Korn Shell,
> Bash, u.A.

Die originale Bourne-Shell kannte kein job control, genauer gesagt, die 
ihr zugrundeliegenden Betriebssysteme kannten das nicht – die gesamte 
Logik um Prozessgruppen herum und die Notation eines 
Vordergrundprozesses gab es ursprünglich in UNIX nicht. Die kamen erst 
mit BSD (und dessen C-Shell ;-) hinzu, fanden von dort allerdings ihren 
Weg in alle unixoiden Betriebssysteme und deren Shells.

Insofern arbeitet heutzutage niemand mehr (auf unixoiden Systemen) mit 
einer Shell, bei der das nicht funktionieren würde.

von wimm (Gast)


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file -h /bin/sh
/bin/sh: symbolic link to `bash'

#!/bin/sh
Wird ja aber eh nicht ausgeführt, wenn in bash gestart.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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wimm schrieb:
> /bin/sh: symbolic link to `bash'

Es gibt genügend Systeme, bei denen das nicht so ist. Viele Linuxe 
benutzen mittlerweile für /bin/sh dash, ein ash-Derivat (Almquist 
Shell). Die freien BSDs benutzten diese von Beginn an (also seit 
386BSD). Die kommerziellen Unixe sind sowieso nochmal anders.

von wimm (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> wimm schrieb:
>> /bin/sh: symbolic link to `bash'
>
> Es gibt genügend Systeme, bei denen das nicht so ist. Viele Linuxe
> benutzen mittlerweile für /bin/sh dash, ein ash-Derivat (Almquist
> Shell). Die freien BSDs benutzten diese von Beginn an (also seit
> 386BSD). Die kommerziellen Unixe sind sowieso nochmal anders.

find -L /bin -samefile
/bin/bash
/bin/sh
addr:78.42.74.48
Sun Sep 23 22:08:20 CEST 2018

:)

Hier ist das jetzt eben so.

von michael_ (Gast)


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wimm schrieb:
> Wenn du gerade deinen Browser offen hast, halb dahinter kicads geschem,
> pcb oder auch ein eagle nebendran noch ein paar offene PDFs e.g.
> Datenblätter dann ist dein Desktop zu und deine tollen Ikonen verdeckt
> also must du auch erst Fenster schieben oder ausblenden.

Erstmal kann man doch Programme unten ablegen.
Egal ob WIN oder Linux.

Und bei Bedarf hochholen.

Und ich hatte doch geschrieben, dass man mit einem (W7) oder zwei (XP) 
Mausklick den Desktop freimachen und wiederherstellen kann.

Warum muß man solche Basics erklären?
Hauptsache rummeckern!

herbert schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Weil eine gute Kommandozeile das ultimative Power-Profitool ist... ;-)
>

Du hast die Ironie in diesem Satz nicht verstanden!

> Ich brauche garantiert kein Programm wo ich mit Kommandozeilen arbeiten
> muss. Da ist Steinzeit-Bdienung und solche Programme nehmen mein Gehirn
> als  Auslagerungs-Speicher in Beschlag. Wozu habe ich Augen und kann
> sehen?  Klar ein Funkfreund von mir kann mit Windows und Maus nichts
> anfangen, arbeitet mit DOS, er ist blind. Aber wer sehen kann muss sich
> mit Kommandozeilen nicht herumschlagen. Kleine Ausnahmen gibt es ja bei
> Windows wenn man spezielles vom System haben will, hält sich aber in
> Grenzen.
> Gibt es überhaupt Windows Alternativen welche nur über die Maus zu
> bedienen sind? Ich meine nein... Ich will kein Profi sein und werden
> ....!!

Vielleicht Apple.
Aber ansonsten stimme ich dir zu.

Nur gibt es Anwendungen, wo man auf Tastenkürzel angewiesen ist.
Bei Maschinensteuerungen, wo eine Maus vollkommen unbrauchbar ist.

Naja, neuerdings geht das auch über Touch.

Übrigens, in der c't 2017 Heft 14 sind die aktuellen Tastenkürzel für 
WIN aufgeführt.

Kommandozeile vor dem Frühstück für Alle! schrieb:
>> PS: Ich bin echt überrascht, wie Steitbar dieses Thema ist. Da wird es
>> gerne mal als Weltuntergang bezeichnet, wenn man die Hand zur Maus
>> führen muss.
> Ich schalte meine Rechner bei der Tastatur ein, logge mich per Tastatur
> ein (Konto- & ev. Desktopwahl per Pfeiltasten, Passworteingabe per...
> Tastatur!), der GUI-Desktop erscheint, einige Anwendungen welche eh
> zwingend benötigt werden starten automagisch (Emacs, Webbrowser x
> Fenster m. y Tabs, mehrere Terminals, Systemmonitor, ...)

Das ist Standard und das machen alle so.

>  Der Desktop ist sofort unsichtbar abgedeckt.

?

> Programmwechsel per [alt]-[TAB], Reiterwechsel per [ctrl]-[TAB]...
> Mehr Programme starten via DT-"start"-menu per [alt]-[ctrl]-[esc] dann
> Pfeiltasten oder Anfangsbuchstaben.
> Menus anwählen per [alt]-Buchstabe/SP + allenfalls Pfeiltasten oder gar
> direkte Tastenkombinationen.
> Email tippen per Tastatur, Quellcode ditto.
>

Wenn man Text eingeben muß, dann muß es eben sein.

> Ja: zu Maus wechseln mit dem ganzen (Unter-)Arm + Hand ist lästig und
> dauert (div. CAx-Programme) Das IST eine Störung im Bewegungsfluss.

Und da liegt der Unterschied.
Als Programmierer schaltest du früh den PC ein und tippst den ganzen Tag 
auf der Tastatur rum.

Bei CAD schaltest du früh den PC ein und machst alles mit der Maus. Zur 
Unterstützung bestimmter Tastaturfunktionen mit der anderen Hand.

Für mich ist der Griff zur Tastatur eine Störung im Bewegungsfluss.

Ein Chef wollte mich mal dazu zwingen, einen Trackball zu verwenden.
Mein Daumen war dazu viel zu träge.
Ich stand da kurz vor der Kündigung.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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nicht"Gast" schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Power-Profitool
>
> Ach ja, mit diesem Schlagwort wird so viel Schrott vertickt. Von
> billigem Wergzeug bishin zu "Profi Software" wie CCleaner :)
>
> Du solltest damit also vorsichtig sein :)

Nö, ich will hier ja nichts "verticken".

> PS: Ich bin echt überrascht, wie Steitbar dieses Thema ist. Da wird es
> gerne mal als Weltuntergang bezeichnet, wenn man die Hand zur Maus
> führen muss. Da scheinen einige eine Ewigkeit dafür zu brauchen (wird da
> zwischendrin vielleicht Kaffe holen gegangen, wenn man schon mal die
> Hände von der Tastatur weg hat?)

Es ist halt langsamer und somit weniger effizient.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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herbert schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Weil eine gute Kommandozeile das ultimative Power-Profitool ist... ;-)
>
> Ich brauche garantiert kein Programm wo ich mit Kommandozeilen arbeiten
> muss.

Mußt Du ja nicht -- auf die Gefahr hin, etwas zu verpassen, das Dir die 
Arbeit erheblich erleichtern könnte.

> Da ist Steinzeit-Bdienung

Im Gegenteil, das ist ausgesprochen modern, weil man damit viele 
Aufgaben wesentlich schneller und effizienter erledigen kann als mit 
einem GUI, und sie obendrein problemlos automatisieren kann. Das haben 
mittlerweile sogar Apple und Microsoft verstanden, und liefern mit ihren 
Systemen moderne und leistungsfähige Kommandozeilen aus.

Schau' mal jemandem bei der Arbeit über die Schulter, der mit seiner 
Kommandozeile umgehen kann -- Du wirst Dich wundern, wie schnell und 
effizient man damit arbeiten kann.

> und solche Programme nehmen mein Gehirn als  Auslagerungs-Speicher
> in Beschlag.

Keine Ahnung, was für CLIs Du kennst, daß sie Dein Gehirn in Beschlag 
nehmen -- aber nach Deinen Aussagen vermute ich mal, daß Du gar keine 
kennst. Mein Gehirn kommt mit meinen CLIs jedenfalls prima zurecht.

> Gibt es überhaupt Windows Alternativen welche nur über die Maus zu
> bedienen sind? Ich meine nein...

Apples MacOS hatte vor Version X keine Kommandozeile, seit dem großen 
Umbau auf Version X installiert es standardmäßig die auch unter Linux 
und vielen UNIXen gebräuchliche Bourne-Again-Shell aus.

> Ich will kein Profi sein und werden

Mußt Du ja nicht.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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michael_ schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Weil eine gute Kommandozeile das ultimative Power-Profitool ist... ;-)
>
> Du hast die Ironie in diesem Satz nicht verstanden!

Das Unverständnis liegt ganz bei Dir, denn es ist keine Ironie in dem 
Satz enthalten.

> Für mich ist der Griff zur Tastatur eine Störung im Bewegungsfluss.

Siehst Du, und so geht es anderen beim Griff zur Maus.

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Ich verwende überhaupt keine Icons auf dem Desktop. Die am häufigsten
benötigten Programme (etwa eine Handvoll) starte ich per Hot-Key, die
restlichen (ein paar Tausend) per Shell. Das ist für mich der im Mittel
mit Abstand schnellste und gleichzeitig flexibelste Weg. Bevor ich
Desktop- Icons verwenden würde, würde ich eher noch das Startmenü
bemühen.

Ja, ich bin total von gestern ;-)

Nein, ich habe die Erfindung der Maus nicht verschlafen. Ich verwende
sie gerne in Bereichen, wo sie wirklich Vorteile bringt, bspw. in
Grafikprogrammen aller Art, in Spielen und in Programmen, die sich
anders nicht bedienen lassen.

von michael_ (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Sheeva P. schrieb:
>>> Weil eine gute Kommandozeile das ultimative Power-Profitool ist... ;-)
>>
>> Du hast die Ironie in diesem Satz nicht verstanden!
>
> Das Unverständnis liegt ganz bei Dir, denn es ist keine Ironie in dem
> Satz enthalten.

Dann solltest du das Zatzende auch so kennzeichnen.

- ist... ;-) verstehe ich als Ironie. Besser wären da ein bis drei 
Ausrufezeichen.

Sheeva P. schrieb:
>> Für mich ist der Griff zur Tastatur eine Störung im Bewegungsfluss.
>
> Siehst Du, und so geht es anderen beim Griff zur Maus.

Meinen Satz darüber hättest du auch lesen sollen, das du in diese 
Kategorie gehörst.

Yalu X. schrieb:
> Ja, ich bin total von gestern ;-)
>
> Nein, ich habe die Erfindung der Maus nicht verschlafen.

Natürlich muß man mit der Maus auch umgehen können.
Manchmal muß ich wegschauen, wie einige die Maus bedienen.

Das muß man auch üben!
Viele wissen auch nicht, dass es eine rechte bzw. mittlere MT gibt.
Und die nicht bedient wird, indem man nur mit dem Zeigefinger über alle 
Tasten wandert.
Sondern man legt je einen Finger drauf und betätigt die unabhängig.

Die MMT scheint es auch nicht mehr zu geben.
Unter Linux gab es das mal.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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michael_ schrieb:
> Viele wissen auch nicht, dass es eine rechte bzw. mittlere MT gibt.

Das musst du den UNIX-/X11-Leuten nicht sagen, die vermissen schmerzlich 
das simple copy&paste mit der mittleren Maustaste, wenn sie mal woanders 
sind. :)  Ist ja nicht so, dass die mittlere Maustaste eine 
Microsoft-Erfindung gewesen wären, lange Zeit gab es bei denen sowas gar 
nicht.

von michael_ (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Ist ja nicht so, dass die mittlere Maustaste eine
> Microsoft-Erfindung gewesen wären, lange Zeit gab es bei denen sowas gar
> nicht.

Die wollten die auch nicht und wurde regelrecht bekämft.
Die MMT muß ja nicht unbedingt vorhanden sein, es genügt ja die linke 
und rechte gleichzeitig zu drücken.
Kommt auf den Maustreiber an.

von wimm (Gast)


Angehängte Dateien:
  • preview image for 01.png
    01.png
    64,4 KB, 100 Downloads
  • preview image for 02.png
    02.png
    55,2 KB, 82 Downloads
  • preview image for 03.png
    03.png
    72,8 KB, 115 Downloads

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Jörg W. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Viele wissen auch nicht, dass es eine rechte bzw. mittlere MT gibt.
>
> Das musst du den UNIX-/X11-Leuten nicht sagen, die vermissen schmerzlich
> das simple copy&paste mit der mittleren Maustaste, wenn sie mal woanders
> sind. :)  Ist ja nicht so, dass die mittlere Maustaste eine
> Microsoft-Erfindung gewesen wären, lange Zeit gab es bei denen sowas gar
> nicht.




Beweisfotos!

Man kann Klicken wenn man will, glaubt einem ja wieder keiner ;)


---

zu 03;
So aber jetzt grad den Bogen zu schließen, das schöne ist doch die 
Einfachheit. So ein kontextmenu ist meist extrem einfach gestaltbar wenn 
man das will. Hier simples textfile bei anderen ist das nat. anders 
gemacht ...
Hier ist das eben Fluxbox, wenn 2% Linux nutzen und davon wiederum ldgl. 
2% Fluxbox dann braucht man das auch eigentlich nicht erwähnen.
Aber es taugt zur illustration falls dem einen oder andern an 
Vorstellungskraft mangelt.

[begin] (Fluxbox)
[encoding] {UTF-8}
      [exec] (urxvt) {urxvt}
      [exec] (firefox) {firefox}
      [exec]   (Run) {fbrun }
[submenu] (Terminals)
      [exec]   (xterm) {xterm}
      [exec]   (urxvt) {urxvt}
      [exec]   (urxvtc) {urxvtc}
      [exec]   (konsole) {konsole}
[end]
...

schreib rein was du willst,
leg so viele Varianten davon an wie es einem passt.

Das ist eben kein multimedia Erlebnis-Center sondern ein Arbeitsrechner.

---




$whatis windows
windows: nothing appropriate


Da kann ich echt nichts dafür :)  have fun.

von michael_ (Gast)


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Gut, man kann auch viele verstehen, die die Tastatur bevorzugen.

Wer nur mit seinem Laptop groß geworden ist, für den ist doch eine Maus 
ein lästiges Zubehör.
Die eingebaute ist aber nur ein Schatten an Bedienbarkeit zu einer 
richtigen Maus.
Und wenn er dann noch auf LINUX umsteigt, braucht man sich nicht 
wundern.
Dazu tut Windows auch noch seinen Anteil, um Grobmotoriker zu 
bevorzugen.


wimm schrieb:
> Das ist eben kein multimedia Erlebnis-Center sondern ein Arbeitsrechner.

Kannst du das mal für einen Normalbediener ohne spezielle Kenntnisse 
erklären.
Was dein Vorhaben ist?
Danke.

Warum hast du eigentlich so große Zeilenabstände in deinem Text?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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michael_ schrieb:
> Gut, man kann auch viele verstehen, die die Tastatur bevorzugen.
>
> Wer nur mit seinem Laptop groß geworden ist, für den ist doch eine Maus
> ein lästiges Zubehör.

Für meinen Teil bin ich sogar mit Rechnern großgeworden, die gar keine 
Maus hatten -- und auch kein Touchpad und überhaupt kein "Zeigegerät". 
Die waren zwar damals schon erfunden, aber ohne GUI noch relativ 
nutzlos.

> Kannst du das mal für einen Normalbediener ohne spezielle Kenntnisse
> erklären.

Für einen "Normalbediener ohne spezielle Kenntnisse" bist Du aber 
ziemlich forsch bei Deinen (Vor)Urteilen und ihrer Darbietung.

von Matthias L. (limbachnet)


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Ach, Mensch, Leute...
Es gibt nunmal diverse verschiedene Vorlieben, sowaohl von der Person 
als auch von deren jeweils aktuellen Aufgaben abhängig. Die eine Lösung, 
die für alle passt, die kann es gar nicht geben.

Ich habe damals mit den C64 angefangen, natürlich nur mit der Tastatur. 
Die später dafür verfügbare grafische Oberfläche war viel zu langsam, 
na, Bei 1MHz Taktfrequenz kein Wunder. Die Anwendungen wurden auch mit 
Tastenkombinationen gesteuert, die musste man halt lernen. Dann kam der 
PC, unter DOS, dasselbe in Grün. Im Studium, am Mainframe: Tastatur. War 
in all diesen Umgebungen sinnvoll.

Mittlerweile bin ich überwiegend Mausschubser. Weils bequemer ist, vor 
allem in Umgebungen, die ich nur in größeren Abständen nutze oder wo ich 
nicht der einzige Nutzer bin und daher nicht immer alles genau dort 
liegt, wo ich es beim letzten Mal hinterlassen habe.

Wer gerade programmiert und in verschiedenen Konsolenfenstern den Editor 
mit dem Quelltext, die Compileraufrufe, die Testumgebung und/oder 
wasweißich offen hat und in all diesen Fenstern mit der Tastatur 
arbeitet, für den ist es natürlich Blödsinn, zwischendurch zur Maus zu 
greifen.

Wer gerade ein wenig im Netz surfen, ein Video schauen und ein paar 
Fotos bearbeiten möchte, der nutzt ohnehin mehr die Maus - weshalb 
sollte der für die Programmaufrufe die Tastatur hernehmen??

Und beides könnte auch die selbe Person zu unterschiedlichen Zeitpunkten 
sein...

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