Ich bin hier in einem Thread über den N76E003 von Nuvoton "gestolpert" und finde den als MCS51 interessant: - 16 MHz interner Osizillator - 16 kByte Flash - 1 kByte SRAM - intern SPI, I2C - ICP / ISP programmierfähig (und da liegt der Hund begraben) 10 Stck. bei Ebay 6 Euro Datenblatt gibts auch aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaber: Nuvoton läßt sich nicht darüber aus (auch nicht im Datenblatt, oder ich hab was überlesen) wie man das Teil programmiert. Sie verweisen auf den Technical support (der sich natürlich nicht gemeldet hat). Für das Teil würde ich gerne einen eigenen Flasher bauen (weil für Linux) finde aber nirgendwo im Netz Informationen darüber, wie das zu bewerkstelligen ist. Das Datenblatt läßt sich nur darüber aus, wie eine Software geschrieben sein muß, damit das Teil sich selbst flasht (kann man dann sogar einen Bootloader schreiben), aber eben nicht, welche Vorgänge bei ISP / ICP vonstatten gehen müssen. Hat irgendwer hierzu Informationen oder kennt einen Link die er mir zukommen läßt? -------------------------------------------- By the way: Wikipedia gibt für das Unternehmen Nuvoton einen Jahresumsatz von 7,941 Mio. NTD (neue Taiwanische Dollar) aus, das sind umgerechnet nicht ganz 250.000 Euro. Kann es sein, das ein Halbleiterhersteller sooooooo wenig Umsatz hat (bei 1200 Mitarbeitern) ?
Ralph S. schrieb: > Kann es sein, das ein Halbleiterhersteller sooooooo wenig Umsatz hat ? Wenn man dessen Chips nicht programmieren kan...
MaWin schrieb: > Wenn man dessen Chips nicht programmieren kan... na ja, sie bieten ein Programmiergerät an (das mir aber zu teuer für eine Spielerei ist)...
Bantun schrieb: > http://embedded-lab.com/blog/getting-started-nuvot... Da gibt es ausschließlich eine Codesammlung wie Software für das Teil geschrieben wird (und das ist nicht wirklich ein Problem), mit keiner Silbe wird darauf eingegangen, welches Programmiergerät verwendet wurde. Wie bei der Schematic zu diesem Testboard zu sehen ist, dient die USB-Buchse (wie vermutet) ausschließlich der Spannungsversorgung
Für einen anderen Nuvoton Typ hatte ich eine wochenlange Korrespondenz mit dem Hersteller und der deutschen Vertretung. Alles war erfolglos. Ich habe einen anderen Hersteller genommen, obwohl der Nuvoton ideal erschien. Der Support is einfach unterirdisch.
Ralph S. schrieb: > Ich bin hier in einem Thread über den N76E003 von Nuvoton "gestolpert" > und finde den als MCS51 interessant: > > - 16 MHz interner Osizillator > - 16 kByte Flash > - 1 kByte SRAM > - intern SPI, I2C > - ICP / ISP programmierfähig (und da liegt der Hund begraben) Was ist an diesem so interessant dass man es nicht mit einem "beliebigen" anderen Controller auch machen könnte? Der Preis? Ja, spare nur, koste es was es wolle. Ansonsten fällt mir nur noch versteckte Eigenwerbung ein...
Hast Du Dir mal die EFM8 von Silabs angeschaut? Die könnte man mit einem (halbwegs modernen) JLink Programmieren. Gäbe es in lötbaren Gehäuse zu ähnlichen Preisen (z.B. bei Digikey).
Zeit Geist schrieb: > Was ist an diesem so interessant dass man es nicht mit einem > "beliebigen" anderen Controller auch machen könnte? Der 8051 ist weit verbreitet und es gibt viele Codebeispiele, sowie freie C-Compiler. Der 8051 läßt sich aber auch sehr einfach in Assembler programmieren, erheblich einfacher als z.B. PIC. Man merkt am Befehlssatz, daß die Entwickler mitgedacht haben.
Der N76E003 scheint auch Pin-kompatibel zu den, bei den Chinesen zuletzt sehr beliebten, STM8Sxxx zu sein (z.B. STM8S103F3P6). Sieht schon recht interessant aus das Teil. Auf der Produktseite findet man unter "Ressourcen" unter "Software" das "NuMicro_ISP_Programming_Tool_V2.05" und in dieser .zip befindet sich doch tatsächlich der Source-Code von dem Windows-Programming-Tool. Ich hab den mal ganz frech in alter Chinesen-Manier hier angehängt. Damit sollte sich zumindest die Arbeit des Reverseengineerings in Grenzen halten, wenn denn jemand vor hat so ein Flash-Tool für die Dinger zu schreiben. Für mich sieht es jedenfalls so aus, als sei die eigentliche Magie in dem NuLink-Adapter und dieser wird einfach als HID-Device angesprochen. Die eigentliche Flash-Logik ist in ISPProc.h/.cpp und ISPLdCMD.h/.cpp relativ übersichtlich. Vermutlich gehen die Chinesen davon aus, dass Menschen besser Source-Code als englische Datenblätter lesen können ;) PS: Ralph S. schrieb: > By the way: Wikipedia gibt für das Unternehmen Nuvoton einen > Jahresumsatz von 7,941 Mio. NTD (neue Taiwanische Dollar) aus, das sind > umgerechnet nicht ganz 250.000 Euro. Das ist ein typischer Fall von Punkt-vs-Komma als Tausendertrennzeichen. Der wirkliche Umsatz dürfte bei ~250 Millionen Euro gelegen haben.
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Den nulink gibt es fur ca 15 euro beim chinamann. Das Protokoll zum Flaschen für Novotron wurde auch schon entschlüsselt und ein patch für jtag Adapter gepostet, in einem RC Helikopter/Drohne Thread versteckt. Es macht was proprietäres vor dem Flaschen um das Flash freizuschalten. Irgendwas invertiert oder eine andere Signalfolge. Ansonsten Standard Protocol. Link eines solchen clone: https://m.de.aliexpress.com/item/32842810688.html?trace=wwwdetail2mobilesitedetail&productId=32842810688&productSubject=Nu-Link-ICP-programmer-for-Nuvoton-all-Cortex-M0-Cortex-M4-ARM-microcontroller-emulator-downloader-support
Chris schrieb: > Den nulink gibt es fur ca 15 euro beim chinamann. Gibts auch für unter 10€: https://www.aliexpress.com/item/Special-simulator-downloader-NuLink-support-M0-M4-seires-chips/32815222785.html Chris schrieb: > Das Protokoll zum Flaschen für Novotron wurde auch schon entschlüsselt > und ein patch für jtag Adapter gepostet, in einem RC Helikopter/Drohne > Thread versteckt. Es macht was proprietäres vor dem Flaschen um das > Flash freizuschalten. > Irgendwas invertiert oder eine andere Signalfolge. Ansonsten Standard > Protocol. Das ist aber für Cortex-M und nicht für den 8051 um den es hier geht. Außerdem kann man für die Cortex-M von Nuvoton auch gleich OpenOCD mit einem ST-Link, J-Link oder was auch immer nehmen. Läuft natürlich auch unter Linux aber hier geht es explizit um den N76E003, was eben kein Cortex-M ist.
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Christopher J. schrieb: > Gibts auch für unter 10€: > https://www.aliexpress.com/item/Special-simulator-downloader-NuLink-support-M0-M4-seires-chips/32815222785.html Ich lese da immer nur M0/M4. Für den N76E003 gibt es wohl nichts unter 25$: https://direct.nuvoton.com/de/nutiny-n76e003
Peter D. schrieb: > Ich lese da immer nur M0/M4. Es scheint trotzdem zu funktionieren, weil sie eben einfach die Original-Firmware auf die Clones flashen. Bei den Bewertungen zu folgendem Clone schreibt etwa einer konkret, dass das Ding mit dem N76E003 funktioniert: https://www.aliexpress.com/item/Nu-Link-Downloader-simulator-NuLink-offline-download-function-Full-series-of-N76E003/32873175554.html
Ich weiss dass es um den 8032 geht, der wird aber mit derselben HW programmiert entweder mit den treibern für Keil welche man installieren muss oder mit standalone SW welche den nulink direkt anspricht. Zumindest mit Keil geht dieser Adapter Von dem Shop für den 76... . dass es diesen günstiger gibt keine Frage, ich habe ihn dort bestellt und er funktioniert.
Ralph S. schrieb: > Ich bin hier in einem Thread über den N76E003 von Nuvoton "gestolpert" > und finde den als MCS51 interessant: > > - 16 MHz interner Osizillator > - 16 kByte Flash > - 1 kByte SRAM > - intern SPI, I2C > - ICP / ISP programmierfähig (und da liegt der Hund begraben) > > 10 Stck. bei Ebay 6 Euro Musst Du Dir das Leben unbedingt schwerer als nötig machen? Ich würde als Alternative mal den STM32F030F in den Ring werfen, auch in TSSOP20, kosten etwas weniger als 0,50 EUR / Stück inkl. Versand: https://www.aliexpress.com/item//32874877633.html Für die gibt es nicht nur tonnenweise gute Dokumentation und Beispiele, sondern auch günstige Programmieradapter. Und wie hier gerade erst ausführlich diskutiert: Beitrag "Re: Controller mit größerem Flash als angegeben?" sind das die selben ICs wie die STM32F031F6, die Dinger haben also gleich 32kB Flash / 4k RAM.
Gerd E. schrieb: > https://www.aliexpress.com/item//32874877633.html Ich hätte da auch schon öfter bestellt, da auf der Seite PayPal steht. Wenn man aber weiter geht, wollen die alle meine Daten haben und von PayPal kein Wort mehr. Bei anderen ist es ja so, dass man Zahlung mit PayPal drückt und die Lieferadresse gleich übergeben wird. Bin ich zu dumm dazu, oder geht das wirklich nicht?
pegel schrieb: > Gerd E. schrieb: >> https://www.aliexpress.com/item//32874877633.html > > Ich hätte da auch schon öfter bestellt, da auf der Seite PayPal steht. > Wenn man aber weiter geht, wollen die alle meine Daten haben und von > PayPal kein Wort mehr. Du musst Dich halt einmal bei Aliexpress anmelden, einen Account anlegen und Deine Adresse eingeben. Nicht wirklich anders als bei anderen Onlineshops auch. Hinterher kannst Du mit Kreditkarte, Giropay, Sofort (igitt) zahlen, das ist günstiger. Paypal geht bei manchen Händlern auch, kostet aber immer Aufschlag.
Gerd E. schrieb: > Musst Du Dir das Leben unbedingt schwerer als nötig machen? > > Ich würde als Alternative mal den STM32F030F in den Ring werfen, auch in > TSSOP20, kosten etwas weniger als 0,50 EUR / Stück inkl. Versand: > https://www.aliexpress.com/item//32874877633.html Ich glaube der Ralph ist Ausbilder und von daher ist der 8051 von Nuvoton eher von pädagogischem Wert ;) Ansonsten gebe ich dir völlig recht.
Christopher J. schrieb: > Ich glaube der Ralph ist Ausbilder und von daher ist der 8051 von > Nuvoton eher von pädagogischem Wert ;) Ansonsten gebe ich dir völlig > recht. Oha, stimmt ganz genau... Woher weißt du das und kennen wir uns ? Und natürlich hab ich den STM32F030 (andere STM32 auch) im Repertoire (und den mag ich sehr)... Der Nuvotron würde mein "Setup" der verschiedenen MCU's erweitern. MCS-51 hab ich mit erscheinen und größer werden von AVR und dann ARM nicht weiter verfolgt (ich kenne auch EFM8). Ich selbst bin mit 8080/8085 und dann eben mit MCS-48 und MCS-51 groß geworden und bis letztes Jahr war der verwendete Controller an der Berufsschule ein MCS-51 (eigentlich zu meinem Leidwesen weil wirklich veraltet), aaaaaaaaber: Zum Einstieg in die Digitalelektronik war/ist ein MCS-51 aufgrund der Menmonic wirklich gut. Aufgrund der einfachen und extrem übersichtlich Struktur des Chips und der sehr überschaubaren Peripherie konnten gut Dinge veranschaulicht werden. Natürlich weiß ich, dass immer wieder gesagt wird: "Was willst du mit dem ollen Ding" und das stimmt ja in bestimmten Bereichen auch, aber wie gesagt, zum Veranschaulichen war das gut. Außerdem ist es sehr erstaunlich, wie lange sich MCS51 in seinen verschiedenen Derivaten bis heute hält und das, obwohl sich Intel schon sehr lange nicht mehr mit dem beschäftigt. Da ich nicht nur Ausbilder bin, sondern auch Elektronik entwickle, muß ich sagen, dass ich in Projekte schon sehr lange keine MCS-51 mehr einsetze (die letzten Chips waren hier - auch schon ein paar Jahre her - AT89C2051.. Software wurde hier auf ATtiny2313 umgestellt und am Layout nur der Reset geändert). Der Nuvotron reizt mich in sofern, dass mit diesem ein Board machbar wäre, dass die Abmessungen eines Arduino Uno r3 und dessen Pinconnector hat und eben die Leistung in etwa eines ATmega168). Nein, ich bin kein Freund der Arduino IDE, aber Hardwareerweiterungen hierfür sind unschlagbar günstig und selbst ST verwendet mit den Nucleo Boards diesen Connector. Auf der Arbeit existieren mittlerweile Boards in diesem Format natürlich mit ATmega, auch originale UNO (weil diese in der Abschlußprüfung Teil 1 verwendet werden), Nucleo 401 und 411 sowie Eigenbauten für den STM8S103K, STM32F103, LPC11C24 und einem AT89S52 (der auf dem Board ein Tiny2313 hat, der ihn flasht). Der Nuvoton könnte den S52 ersetzen, weil ich für diesen evtl. einen Bootloader schreiben kann und auf dem Board dann nur noch eine USB zu UART Bridge nötig wäre. Ich habe mir ein paar Chips und einen Nu-Link bestellt... mal gucken was dabei herauskommt. Was mach ich "pädagogisch" mit MCS-51 ? Erklären was : - Prozessorregister sind - Flags sind - Akku ist und dann, das wichtigere: Das interne Coreperipherie in jeder Dokumentation Namen hat, aber dies letztlich "nur" Speicheradressen sind, die mittels Pointer erreichbar sind und das jede Peripherie konfiguriert werden muss. Dann wird schnell auch sichtbar, wo die Grenzen bei den Ur-Versionen des MCS-51 sind und dann wird auf etwas anderes umgestiegen. Witzig fände ich hier dann schon den Vergleich von Nuvoton - STM8 und AVR. Hier kann man dann (speziell am Beispiel STM8) gut zeigen, dass neuere Architekturen so "getrimmt" werden, dass sie - im Gegensatz zu MCS51 - schon vom Befehlssatz her darauf ausgelegt sind, mit Hochsprachen programmiert zu werden. Nein, ich denke nicht, dass ich ein "Arbeitsprojekt" mit diesen Chips machen werde, weil ich schlicht nicht weiß, wie lange es diese Chips am Markt geben wird.
Ralph S. schrieb: > Zum Einstieg in die Digitalelektronik war/ist ein MCS-51 aufgrund der > Menmonic wirklich gut. Und auch, weil man sich da nicht erstmal zu Tode konfigurieren muß, alles ist sofort bereit. Mit einem Programm aus nur einen Befehl "CLR P1.0" leuchtet die LED an P1.0 auf. Ein Kollege hat kürzlich Stunden damit verbracht, nur um das SPI auf dem LPC4357 zum Laufen zu bringen. Ralph S. schrieb: > Hier kann man dann (speziell am Beispiel STM8) gut zeigen, dass > neuere Architekturen so "getrimmt" werden, dass sie - im Gegensatz zu > MCS51 - schon vom Befehlssatz her darauf ausgelegt sind, mit > Hochsprachen programmiert zu werden. Auch wenn es sehr gerne behauptet wird, es ist falsch. Der 8051 läßt sich sehr effektiv in C programmieren. Ich wollte mal ein C-Programm vom AT89C2051 auf den ATtiny2313 portieren, aber es paßte einfach nicht mehr hinein und den ATtiny4313 gab es damals noch nicht. Der 8051 kann vieles im direct RAM ausführen und der Keil C51 nutzt es auch sehr effizient aus. Was beim AVR die 32 Register sind, sind beim 8051 quasi die 128 Byte direct RAM. Erst bei sehr großen Variablenmengen schwächelt der 8051. Er ist für Steuerungen optimiert, nicht für Bildverarbeitung.
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Ralph S. schrieb: > Christopher J. schrieb: >> Ich glaube der Ralph ist Ausbilder und von daher ist der 8051 von >> Nuvoton eher von pädagogischem Wert ;) Ansonsten gebe ich dir völlig >> recht. > > Oha, stimmt ganz genau... Woher weißt du das und kennen wir uns ? Ich glaube nicht das wir uns kennen. Du hattest das hier im Forum aber irgendwann mal erwähnt und ich hab dann nur noch eins und eins zusammengezählt ;)
Ralph S. schrieb: > N76E003 von Nuvoton Schau Dir mal den neuesten STC 8051 an. Kann mehr, ist billiger, und kommt mit seriellem Bootloader. Eval Board gibt es auch: https://jaycarlson.net/pf/stcmicro-stc8/ Die EFM8 8051 sind besser, gibt es aber nicht mehr als DIP: https://jaycarlson.net/pf/silicon-labs-efm8/
Lothar schrieb: > Schau Dir mal den neuesten STC 8051 an. Kann mehr, ist billiger, und > kommt mit seriellem Bootloader. Eval Board gibt es auch: > > https://jaycarlson.net/pf/stcmicro-stc8/ Dazu schreibt der Autor der Seite selber hier: https://jaycarlson.net/microcontrollers/ > Unfortunately, this part isn’t quite ready for prime-time: > the datasheet hasn’t been translated into English yet, the errata is massive, > and there’s limited availability of the part. Ok, wenn es nur ums Pin wackeln geht, dann reicht vielleicht auch ein chinesisches Datenblatt aber für die Ausbildung fände ich das jetzt nicht so prickelnd, es sei denn man will seinen Schützlingen beibringen, dass gute Dokumentation auch sehr viel wert sein kann ;) Lothar schrieb: > Die EFM8 8051 sind besser, gibt es aber nicht mehr als DIP Aber die gibts doch im lötfreundlichen SOIC-16 und die Nuvoton gibt es auch nicht als DIP und einen seriellen Bootloader haben die EFM8 ja auch schon vorinstalliert.
Christopher J. schrieb: > this part isn’t quite ready for prime-time Das ist ja auch der Neueste, es gibt reichlich gut dokumentierte STC > Nuvoton gibt es auch nicht als DIP Die STC aber schon. > lötfreundlichen SOIC-16 Den EFM8BB1 und der kann fast nix. Der EFM8BB3 ist im QFP-32 zwar auch gut lötbar. Wenn hier aber die Pins nicht reichen dann kommt QFP-48 das ist nichts mehr für Anfänger.
Peter D. schrieb: > Auch wenn es sehr gerne behauptet wird, es ist falsch. Der 8051 läßt > sich sehr effektiv in C programmieren. Ich habe nicht behauptet, MCS51 läßt sich nicht in Hochsprache programmieren (vor zig Jahren habe ich darauf sogar in Pascal programmieren können), ich habe nur gesagt, dass der STM8 auf Hochsprache getrimmt ist... Peter D. schrieb: > Ich wollte mal ein C-Programm vom > AT89C2051 auf den ATtiny2313 portieren, aber es paßte einfach nicht mehr > hinein Das Problem hatte ich ehrlich nie... Christopher J. schrieb: > Du hattest das hier im Forum aber > irgendwann mal erwähnt und ich hab dann nur noch eins und eins > zusammengezählt Hätte ich nicht gedacht, dass ich mit Namen in Erinnerung bleibe... smile, stellt sich die Frage, ob das gut oder schlecht ist !?! Lothar schrieb: > Schau Dir mal den neuesten STC 8051 an. Warum auch immer (ist nicht technisch begründet) mag ich die STC Sachen nicht so recht ...
Peter D. schrieb: > Ralph S. schrieb: >> Hier kann man dann (speziell am Beispiel STM8) gut zeigen, dass >> neuere Architekturen so "getrimmt" werden, dass sie - im Gegensatz zu >> MCS51 - schon vom Befehlssatz her darauf ausgelegt sind, mit >> Hochsprachen programmiert zu werden. > > Auch wenn es sehr gerne behauptet wird, es ist falsch. Der 8051 läßt > sich sehr effektiv in C programmieren. Ich wollte mal ein C-Programm vom > AT89C2051 auf den ATtiny2313 portieren, aber es paßte einfach nicht mehr > hinein und den ATtiny4313 gab es damals noch nicht. > Der 8051 kann vieles im direct RAM ausführen und der Keil C51 nutzt es > auch sehr effizient aus. Was beim AVR die 32 Register sind, sind beim > 8051 quasi die 128 Byte direct RAM. Erst bei sehr großen Variablenmengen > schwächelt der 8051. Er ist für Steuerungen optimiert, nicht für > Bildverarbeitung. Der STM8 eignet sich schon besser als Zielarchitektur für einen Compiler. Ein Dhrystone mit SDCC kompiliert hat für STM8 deutlich kleinere Codegröße als für MCS-51. Und ein STM8 bei 16 Mhz erzielt auch deutlich höhere Scores als ein MCS-51 bei 98 Mhz: https://sourceforge.net/p/sdcc/code/HEAD/tree/trunk/sdcc-extra/historygraphs/dhrystone-mcs51-size.svg https://sourceforge.net/p/sdcc/code/HEAD/tree/trunk/sdcc-extra/historygraphs/dhrystone-stm8-size.svg https://sourceforge.net/p/sdcc/code/HEAD/tree/trunk/sdcc-extra/historygraphs/dhrystone-mcs51-score.svg https://sourceforge.net/p/sdcc/code/HEAD/tree/trunk/sdcc-extra/historygraphs/dhrystone-stm8-score.svg Da mag durchaus bei beiden noch Potential für weitere Optimierungen im Compiler sein. Aber das mcs51-Backend ist das älteste in SDCC, während das stm8-Backend das jüngste ist. Die wichtigsten Aspekte: * Effiziente SP-relative Adressierung im STM8 * Einheitlicher Adressraum im STM8 * Ein paar 16-Bit Befehle Allerdings ist das nicht einfach ein neu vs. alt. Auch der Z80 eignet sich deutlich besser als Zielarchitektur im Vergleich zum MCS-51. Gegenüber dem Z80 hat der STM8 nur einen leichten Vorsprung. Auch der Z80 hat den einen einheitlichen Adressraum und ein paar 16-bit Befehle (wenn auch nicht ganz so gute wie beim STM8); ein Indexregister kann als Framepointer verwendet werden (womit das Fehlen der SP-relativen Adressierung weniger schlimm ist). Auch die relativ vielen Register sind nützlich, und ldir/lddr/cpir sind für eine C-Implementierung auch ganz brauchbar. Der Rabbit und eZ80 dürften mit dem STM8 gleichauf liegen, eventuell sogar etwas besser sein. Philipp
Philipp Klaus K. schrieb: > Ein Dhrystone mit SDCC kompiliert hat für STM8 deutlich > kleinere Codegröße als für MCS-51. Nur habe ich in keiner meiner Steuerungen jemals einen Dhrystone benötigt. Da sind logischen Verknüpfungn, Zählen und Vergleichen die Hauptaufgaben. Verglichen habe ich nur AVR mit 8051. Mit Z80 und Z8 hatte ich zu DDR-Zeiten mal kurz gebastelt. Den STM8 habe ich bisher nicht gekannt. Ab wann gibt es denn den STM8 mit Flash?
Peter D. schrieb: > Verglichen habe ich nur AVR mit 8051. Mit Z80 und Z8 hatte ich zu > DDR-Zeiten mal kurz gebastelt. Den STM8 habe ich bisher nicht gekannt. > Ab wann gibt es denn den STM8 mit Flash? Hast Du Dich vertippt? Den STM8 gibt es schon seit Jahren, Einführung 2009 oder 2010 rum.
Ralph S. schrieb: > By the way: Wikipedia gibt für das Unternehmen Nuvoton einen > Jahresumsatz von 7,941 Mio. NTD (neue Taiwanische Dollar) aus, das sind > umgerechnet nicht ganz 250.000 Euro. > > Kann es sein, das ein Halbleiterhersteller sooooooo wenig Umsatz hat > (bei 1200 Mitarbeitern) ? Die 1200 Mitarbeiter werden wohl auch bei Winbond beschäftigt. Es ist nicht ganz klar on und wo es eine Trennlinie zwischen den beiden Firmen gibt.
honk schrieb: > Den STM8 gibt es schon seit Jahren, Einführung > 2009 oder 2010 rum. Wenn er noch so neu ist, dann ist es kein Wunder, daß ich ihn nicht kenne. Mit Atmel AT89C2051 habe ich 1993 angefangen, mit den AVRs 1998. Damit konnte ich alle Anforderungen abdecken, so daß ich nicht nach weiteren 8Bittern geschaut habe. Infineon ist ja mit ihren 8051 auch sehr spät (2007) von OTP auf Flash umgestiegen, so daß deren XC886 bei mir keine Chance mehr hatte. Obwohl es sehr einfach ist, für den C51-Compiler ein h-File für jeden beliebigen neuen 8051 zu schreiben.
Peter D. schrieb: > Philipp Klaus K. schrieb: >> Ein Dhrystone mit SDCC kompiliert hat für STM8 deutlich >> kleinere Codegröße als für MCS-51. > > Nur habe ich in keiner meiner Steuerungen jemals einen Dhrystone > benötigt. > Da sind logischen Verknüpfungn, Zählen und Vergleichen die > Hauptaufgaben. Der Reinhold Weicker hat sich bei der Entwicklung des synthetischen Benchmarks Dhrystone schon Gedanken gemacht, wie er einen (für die damals üblichen Systeme) repräsentativen Benchmark erstellt. Für dich mag deine eigenen Erfahrung relevanter sein¹, aber allgemein dürfte Dhrystone repräsentativer sein. Wenn man sich die Zahlen für stdcbench - einem neueren Benchmark, der auf größeren Stücken auf heutigen kleinen Systemen eingesetzter Software beruht - oder Coremark (auch ein neuerer Benchmark für eingebettete Systeme) ansieht, sich es bezüglich MCS-51 vs. STM8 auch nicht viel anders aus als bei Dhrystone. Philipp ¹ Es heißt, der beste Benchmark sei der Code, den man nachher auf dem Rechner einsetzen will. Allerdings ist das nicht immer praktikabel, so dass explizit als solche entwickelte Benchmarks durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.
Die meisten Benchmarks haben den Nachteil, daß sie sich nur auf die Rechenleistung der CPU beziehen. In Steuerungen sind aber die IO-Zugriffe ausschlaggebend, was man auch am Befehlssatz des 8051 sehr gut sieht. Ports und einzelne Pins lassen sich sehr effektiv auswerten und manipulieren. Gerechnet wird eher nebenbei, z.B. für eine PID-Regelung.
Der STM8 ist ein 6502 Ableger. Vergleiche einfach mal den STM8 Assembler im Datenblatt mit C64 Assembler :-)
Lothar schrieb: > Der STM8 ist ein 6502 Ableger. Vergleiche einfach mal den STM8 Assembler > im Datenblatt mit C64 Assembler :-) Sagen wir mal ein "6502 on steroids" ;) Die CPU-Register sind in der Breite ja doch merklich gewachsen, siehe Bilder. Ralph S. schrieb: > Hätte ich nicht gedacht, dass ich mit Namen in Erinnerung bleibe... > smile, stellt sich die Frage, ob das gut oder schlecht ist !?! Das war glaube ich in dem Zusammenhang als du einmal kurz deine selbstgebaute IDE vorgestellt hast. Das fand ich schon beeindruckend und insofern sind es also durchaus positive Erinnerungen ;)
Christopher J. schrieb: > Das war glaube ich in dem Zusammenhang als du einmal kurz deine > selbstgebaute IDE vorgestellt hast. .. an der bastel ich immer noch, als externe Programme gibts einen Makefilegenerator und eine Textmodeoberfläche für AVRdude (bei den Fuses allerdings nur Hexzahlen, das Auswerten der XML Files von Atmel ist aufwändiger als gedacht) . Smile, im Archiv zum Flashershield in Projekte & Code ist ein Binarie für 32 und 64 Bit Linux enthalten.
Ja, nach langem, bin ich beim suchen auf diesem Forum gelandet. Nach dem Durchlesen, musste ich aber die alten Probleme erkennen. Nicht das Thema und die Frage stehen in Vordergrund, sondern nur ein Geschwafel, wer hat den längsten. Jetzt möchte ich meins auch noch da zu tun, obwohl heute wohl die Meinung herrscht, das altes wissen nicht mehr gebraucht wird. Wie schon benannt, gibt es seit Jahren neue Prozessoren mit alter Architektur. Sie würden bestimmt nicht in diesen Massen gebaut werden, wenn es da für kein Markt gäbe. Was den MCS 51 betrifft, hat er heute auch die 1 Takt Geschwindigkeit. Viele 8 Bitter sind Energiesparer und beim Nuvoton N76E003 ist das besondere, 2xUart, 1xSPI, 1xI2C, 4xTimer, Watchdog, PWM und die Krönung ein 8x12bit ADC, alles auf einem Chip. Das ganze zu einen unschlagbaren Preis. Dabei gibt es noch Deutsche Oldtimer (Otmar Feger) Literatur, wo das wesentliche verdammt gut beschrieben ist. Jetzt kommt noch das wichtigste, ich brauchte für diese CPU kein Doktortitel um sie programmieren zu können. Und zum Nachdenken, Millionen von Netz Leistungsmesser, in Asien gebaut, haben einen Chip mit einem 8051 Kern. Fast in jeden Haushalt in Europa. Muss wohl einen Grund haben. z.B. V9821. Oder wurde die Leistung zu langsam angezeigt, so das eine 32bit ARM CPU gebraucht wird ?
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Moin, Ist zwar etwas OT, aber ich möchte mal wieder an die ZILOG Encore! uC erinnern. Ich befasste mich in 2009 damit und war beeindruckt wie gut alles funktionierte. Das freie IDE kam mit einem Debugger und erstklassiger Dokus. Der uC hatte 64K Flash. Jedenfalls ist es schade, daß sie nie so recht bekannt wurden. Gerhard
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