Hallo liebe Foristen,
Ich habe mal eine kleine Frage:
Ist das Gewicht des Planeten Erde eine Konstante? Oder wird sie schwerer
bzw. leichter im Verlauf der Zeit?
Egal wie ich überlege, ich komme auf keinen Ast. Grummel...
Du meinst die Masse.
Tja, es kommt immer was dazu (Meteore, Staub und so was) und es
verschwindet immer was (Wasserstoff und so was). Man hört öfter mal
Zahlen, also wird es Schätzungen geben. Google halt mal.
Theor schrieb:> Unstrittig ist das nicht. Der deutsche Wikipedia-Artikel spricht von> einer Massenzunahme. Der englische von einer Abnahme.
Denke, die Massezunahme ist plausibler, weil wir Menschen wohl kaum in
der Lage dazu sind, so viel Masse(n) von der Erde unwiderbringlich in
den Weltraum zu befördern, wie verglichen damit ständig auf die Erde aus
dem Weltraum "einprasselt".
Glücklicherweise können wir in einem relativ "ruhigen" Bereich unserer
Milchstraße existieren.
Nur äußerst selten "knallt" aus dem Weltraum etwas auf die Erde, das von
seiner Masse her groß genug ist, um sämtliches Leben auf ihr nahezu
komplett "auslöschen" zu können.
Sowas ist nur rein theoretisch möglich, weil das Leben und die Natur auf
der Erde demgegenüber "übermächtig" sind.
Grüße
Theor schrieb:> Unstrittig ist das nicht. Der deutsche Wikipedia-Artikel spricht von> einer Massenzunahme. Der englische von einer Abnahme.
Ist der wirklich englisch oder vielleicht doch amerikanisch? Letzteres
würde manches erklären.
L. H. schrieb:> Denke, die Massezunahme ist plausibler, weil wir Menschen wohl kaum in> der Lage dazu sind, so viel Masse(n) von der Erde unwiderbringlich in> den Weltraum zu befördern,
Um Raketen geht es dabei nicht. Es entweicht stets etwas Gas, besonders
leichte Gase wie der bereits genannte Wasserstoff.
A. K. schrieb:> L. H. schrieb:>> Denke, die Massezunahme ist plausibler, weil wir Menschen wohl kaum in>> der Lage dazu sind, so viel Masse(n) von der Erde unwiderbringlich in>> den Weltraum zu befördern,>> Um Raketen geht es dabei nicht. Es entweicht stets etwas Gas, besonders> leichte Gase wie der bereits genannte Wasserstoff.
Raketen meinte ich nicht, sondern das, was ich schrieb.
Und angesichts allein der Masse Meteoritenstaub von 40t, die täglich auf
die Erde fallen, kann man sich schon fragen, wie sich das tendenziell
auswirkt.
Mit dem Entweichen der Gase ist es nämlich gar nicht so weit her.
Hier unter "Atmosphäre":
http://www.chemie.de/lexikon/Wasserstoff.htmlWinfried J. schrieb:> und auck radioaktiver Zerfall geht mit Masseverlust einher.
Siehst Du das auch so wie ich:
Ist vernachlässigbar. ;)
Oder hast Du eine Angabe, wie viele t Masse täglich zerfallen?
Schlaufrag schrieb:> Ist das Gewicht des Planeten Erde eine Konstante? Oder wird sie schwerer> bzw. leichter im Verlauf der Zeit?
Man hat sich darauf geeinigt, die Masse der Erde als konstant
anzunehmen.
Welches Gegenteil der Fall sein sollte/könnte, hat niemand bisher exakt
"belegen"/"nachweisen" können.
Ich verstehe, daß Du auf "keinen Ast" kommst.
Weil oftmals im Netz Angaben zu etwas, das einen interessiert, vage sind
bzw. nahezu beliebig interpretiert werden können.
Manchmal hilft es aber auch, zweifelsfrei genannte Werte miteinander zu
"verknüpfen", um sie auf Plausibilität "überprüfen" zu können.
Wasserstoff: 0,08988 kg/m^3
40000kg (Meteoritenstaub) / 0,08988 kg/m^3 => 445037,8 m^3
Und woher sollen diese m^3 (täglich) kommen?
Grüße
Winfried J. schrieb:> und auck radioaktiver Zerfall geht mit Masseverlust einher. ?
Nein. Bzw nicht mehr als bei einer Verbrennung oder anderen exothermen
Prozessen.
Achim S. schrieb:> Winfried J. schrieb:>> und auck radioaktiver Zerfall geht mit Masseverlust einher. ?>> Nein. Bzw nicht mehr als bei einer Verbrennung oder anderen exothermen> Prozessen.
Rat, rekapitulire deine physikalische und chemische Ausbildung.
Speziell den Unterscchied zwischen chemischer Reaktion und Kernprozessen
sowie die bedeutung der Einsteinschen Formel bei letzteren.
siehe auch dazu:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Massendefekt
?
L. H. schrieb:> Siehst Du das auch so wie ich:> Ist vernachlässigbar. ;)
Betrachte dazu den Anteil radioktiver Elemente, deren Halbwertzeiten,
den damit einhergehenden Masseverlust an der Gesamtmasseder Erde, sowie
den Anteil eines Tages am Alter der Erde.
Die Antwort ergibt schon aus dem Umstand, das mitdiesen zusammenhängen
das Alter deer Erde bestimmbar ist. un diese im verhältnis zu
eigenrotattionsgeschwingkeit enorm ist. Allein die in der Erdrotation
gebundene Energie gemessen am wirksamen Reibungsfaktor strebt gegen
unendlich. Anders wäre der, physikalisc betrachtet, quasistationäre
Zustand nicht zustandegekommen, welcher die markanten Prozesses der
Evolution auf der Erde erst ermöglichte.
?
Die Auswertung zahlreicher Beobachtungen aus den letzten 2700 Jahren
zeigt, dass die Tageslänge während dieses Zeitraums im Mittel um etwa 17
μs pro Jahr zunahm.
Dann können wir ja mal berechnen wann die Erde bezüglich der Sonne zur
gebundenen Rotation kommt und darüber nachdenken wie sich das auf das
Klima auswirkt.
?
> Dann können wir ja mal berechnen wann die Erde bezüglich der Sonne> zur gebundenen Rotation kommt
Wenn alles gut geht, wird es bis dahin sogar eine aktualisierte Regelung
der Sommerzeit-Umstellung geben. ;-)