Gewichtsprobleme

Gast #5563612
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Du meinst die Masse.

Tja, es kommt immer was dazu (Meteore, Staub und so was) und es 
verschwindet immer was (Wasserstoff und so was). Man hört öfter mal 
Zahlen, also wird es Schätzungen geben. Google halt mal.
#5564019
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Theor schrieb:
> Unstrittig ist das nicht. Der deutsche Wikipedia-Artikel spricht von
> einer Massenzunahme. Der englische von einer Abnahme.

Denke, die Massezunahme ist plausibler, weil wir Menschen wohl kaum in 
der Lage dazu sind, so viel Masse(n) von der Erde unwiderbringlich in 
den Weltraum zu befördern, wie verglichen damit ständig auf die Erde aus 
dem Weltraum "einprasselt".

Glücklicherweise können wir in einem relativ "ruhigen" Bereich unserer 
Milchstraße existieren.
Nur äußerst selten "knallt" aus dem Weltraum etwas auf die Erde, das von 
seiner Masse her groß genug ist, um sämtliches Leben auf ihr nahezu 
komplett "auslöschen" zu können.

Sowas ist nur rein theoretisch möglich, weil das Leben und die Natur auf 
der Erde demgegenüber "übermächtig" sind.

Grüße
#5564959
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A. K. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Denke, die Massezunahme ist plausibler, weil wir Menschen wohl kaum in
>> der Lage dazu sind, so viel Masse(n) von der Erde unwiderbringlich in
>> den Weltraum zu befördern,
>
> Um Raketen geht es dabei nicht. Es entweicht stets etwas Gas, besonders
> leichte Gase wie der bereits genannte Wasserstoff.

Raketen meinte ich nicht, sondern das, was ich schrieb.
Und angesichts allein der Masse Meteoritenstaub von 40t, die täglich auf 
die Erde fallen, kann man sich schon fragen, wie sich das tendenziell 
auswirkt.

Mit dem Entweichen der Gase ist es nämlich gar nicht so weit her.
Hier unter "Atmosphäre":
http://www.chemie.de/lexikon/Wasserstoff.html

Winfried J. schrieb:
> und auck radioaktiver Zerfall geht mit Masseverlust einher.

Siehst Du das auch so wie ich:
Ist vernachlässigbar. ;)

Oder hast Du eine Angabe, wie viele t Masse täglich zerfallen?

Schlaufrag schrieb:
> Ist das Gewicht des Planeten Erde eine Konstante? Oder wird sie schwerer
> bzw. leichter im Verlauf der Zeit?

Man hat sich darauf geeinigt, die Masse der Erde als konstant 
anzunehmen.
Welches Gegenteil der Fall sein sollte/könnte, hat niemand bisher exakt 
"belegen"/"nachweisen" können.

Ich verstehe, daß Du auf "keinen Ast" kommst.
Weil oftmals im Netz Angaben zu etwas, das einen interessiert, vage sind 
bzw. nahezu beliebig interpretiert werden können.

Manchmal hilft es aber auch, zweifelsfrei genannte Werte miteinander zu 
"verknüpfen", um sie auf Plausibilität "überprüfen" zu können.

Wasserstoff: 0,08988 kg/m^3
40000kg (Meteoritenstaub) / 0,08988 kg/m^3 => 445037,8 m^3
Und woher sollen diese m^3 (täglich) kommen?

Grüße
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5565026
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Achim S. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> und auck radioaktiver Zerfall geht mit Masseverlust einher. ?
>
> Nein. Bzw nicht mehr als bei einer Verbrennung oder anderen exothermen
> Prozessen.

Rat, rekapitulire deine physikalische und chemische  Ausbildung. 
Speziell den Unterscchied zwischen chemischer Reaktion und Kernprozessen 
sowie die bedeutung der Einsteinschen Formel bei letzteren.
siehe auch dazu:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Massendefekt

?
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5565029
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L. H. schrieb:
> Siehst Du das auch so wie ich:
> Ist vernachlässigbar. ;)

Betrachte dazu den Anteil radioktiver Elemente, deren Halbwertzeiten, 
den damit einhergehenden Masseverlust an der Gesamtmasseder Erde, sowie 
den Anteil eines Tages am Alter der Erde.
Die Antwort ergibt schon aus dem Umstand, das mitdiesen zusammenhängen 
das Alter deer Erde bestimmbar ist. un diese im verhältnis zu 
eigenrotattionsgeschwingkeit enorm ist. Allein die in der Erdrotation 
gebundene Energie gemessen am wirksamen Reibungsfaktor strebt gegen 
unendlich. Anders wäre der, physikalisc betrachtet, quasistationäre 
Zustand nicht zustandegekommen, welcher die markanten Prozesses der 
Evolution auf der Erde erst ermöglichte.
?
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5565061
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Die Auswertung zahlreicher Beobachtungen aus den letzten 2700 Jahren 
zeigt, dass die Tageslänge während dieses Zeitraums im Mittel um etwa 17 
μs pro Jahr zunahm.


Dann können wir ja mal berechnen wann die Erde bezüglich der Sonne zur 
gebundenen Rotation kommt und darüber nachdenken wie sich das auf das 
Klima auswirkt.

?
Gast #5565264
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> Dann können wir ja mal berechnen wann die Erde bezüglich der Sonne
> zur gebundenen Rotation kommt

Wenn alles gut geht, wird es bis dahin sogar eine aktualisierte Regelung
der Sommerzeit-Umstellung geben.     ;-)

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