Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Als Informatiker in Embedded gehen?


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von Infomer T. (in_former_ticker)


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Servus,
bin grad fertig mit Abitur und bin grd bei der Studiumentscheidung.
Frage 1: kann man als Informatiker auch in Richtung Embedded System 
gehen? Also die ganzen low-Programmiersprachen schreiben, z.b assembler 
undso? Oder braucht man dazu ein Elektrotechnik Studium?
Müsste man dann sich selber etwas beibringen? Wenn ja, was gehört dazu? 
(z.b vllt Eletrischen Bauteile?)

Danke schonmal im voraus

von Cyblord -. (cyblord)


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Infomer T. schrieb:
> Müsste man dann sich selber etwas beibringen? Wenn ja, was gehört dazu?
> (z.b vllt Eletrischen Bauteile?)

Nun ich bin reiner Informatiker (Diplom, Uni) und arbeite bisher 
ausschließlich im Embedded Bereich.
Assembler und Hardwarenahe Programmierung sehe ich erst mal nicht als 
Fachfremd für einen Informatiker. Im Gegenteil.
IMO gehört alles ab Digitaler Logik zum Bereich der Informatik. Denn 
genau hier beginnt der Übergang von der Elektronik zur 
Informationsverarbeitung.
Und natürlich wird das in einem Informatik Studium auch gelehrt.

Den Impuls, Informatik irgendwie pauschal in die Richtung Medien, Web 
und Hochsprachen abzuschieben halte ich für falsch.

Aber natürlich gehört zur Embedded Entwicklung in der realen Welt auch 
ein Grundverständis von E-Technik und elektronische Schaltungen, die 
natürlich auch analoge Komponenten beinhalten.
Wenn man sich hier erst noch sämtliche Grundlagen der E-Technik 
beibringen muss, dann ist Embedded sicher nicht der richtige Weg.

Bastelst du bis jetzt denn gar nicht mit Elektronik?
Programmierst keine Microcontroller?
Warum willst du dann überhaupt in den Embedded Bereich wenn du bis jetzt 
keinerlei Ambitionen darin hattest?

Ein bestandenes Studium befähigt einen nicht automatisch zu etwas. Es 
ist keine Berufsausbildung im klassischen Sinn. Niemand geht da ohne 
Vorkenntnisse rein, absolviert gerade so sein Soll, und kommt als 
Berufstauglich da wieder raus. So läuft das nicht.

Wenn du aber hier Interesse und auch schon Berührung hattest, spricht 
nichts dagegen in die Embedded Entwicklung zu gehen.

: Bearbeitet durch User
von SW I. (sw-ing)


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Kann man machen, aber dafür lernt man dann ziemlich viel overhead, denn 
man nicht mehr braucht und verpasst auf der anderen Seite viel von der 
Etechnik, die man brauchen könnte.

Auf der anderen Seite bist du als Informatiker viel flexibler und kannst 
irgendwann auch einfach etwas anderes machen. Als Etechniker ist das 
schwieriger. Und du kannst deinen Etechnikerkollegen mal zeien, wie man 
Software ordentlich aufbaut. Maschienenbauer, Etechniker etc. glauben 
zwar immer Sie könnten das, aber nunja.

von Qwertz (Gast)


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SW I. schrieb:
> Auf der anderen Seite bist du als Informatiker viel flexibler und kannst
> irgendwann auch einfach etwas anderes machen. Als Etechniker ist das
> schwieriger.

Bullshit.

> Und du kannst deinen Etechnikerkollegen mal zeien, wie man
> Software ordentlich aufbaut. Maschienenbauer, Etechniker etc. glauben
> zwar immer Sie könnten das, aber nunja.

Du hast keine Ahnung.

von Cyblord -. (cyblord)


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SW I. schrieb:
> Kann man machen, aber dafür lernt man dann ziemlich viel overhead, denn
> man nicht mehr braucht und verpasst auf der anderen Seite viel von der
> Etechnik, die man brauchen könnte.

Welchen Overhead eigentlich? Sämtliche Bereiche der Informatik können 
doch auch bei Embedded relevant sein (z.B. Algorithmen, Netzwerktechnik, 
Krypto, Datenbanken, Betriebssysteme, Automaten, Komplexität usw. usw.). 
Sogar das ganze Web Zeug kann da vorkommen, bei Web Interfaces und REST 
APIs.

Was gibts denn da was man sicher niemals für Embedded braucht?

: Bearbeitet durch User
von Technische_Informatik (Gast)


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Wozu gab es noch mal den Studiengang Technische Informatik?

Der Informatik alleine fehlt die E Technik.

von (prx) A. K. (prx)


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Die eine einzige gleiche Informatiklehre gibts nicht. Sondern allerlei 
Schwerpunkte, die von sehr der Mathematik naher Theorie bis dicht an die 
Hardware reichen. Im Studium wird man sich also entscheiden müssen, in 
welche Richtung die Reise geht. Will man in Embedded, wirds 
naheliegenderweise nicht allzu theoretisch.

NB: Manchmal allerdings liegen diese Bereiche auch dichter beieinander, 
als man aus der Ferne vermuten würde. So merkt man erst im 
Informatikstudium, dass die eher praktisch anmutende Klassifizierung des 
Aufbaus von Automaten sehr direkt mit der ausgesprochen theoretisch 
daher kommenden Chomsky'schen Sprachklassifizierung harmoniert.

von (prx) A. K. (prx)


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Technische_Informatik schrieb:
> Der Informatik alleine fehlt die E Technik.

Wobei Embedded nicht bloss LED-Anzeigen an einem Mega8 meint. Beim 
Steuerungssystem eines modernen Verbrennungsmotors (inklusive der 
Beschiss-Technik ;-) dürfte die Elektronik den kleinsten Teil der 
Komplexität ausmachen, und ganz alleine macht sowas garantiert niemand. 
Da sollte genug Luft im Team für verschiedene Kompetenzfelder drin sein.

Informatik passiert nicht nur im leeren Raum. Je nachdem womit man zu 
tun hat, kriegt man es auch mit Mechanik, Chemie, Linguistik, 
Betriebswirtschaft und eben auch E-Technik zu tun. Es hilft, wenn man 
genug Flexibilität besitzt, sich auch noch jenseits des Studiums 
Kenntnisse aneignen zu können.

Eine Fächerkombination wie technische Informatik optimiert das im 
Vorhinein. Das heisst aber nicht, dass man ohne eine solche 
vordefinierte Kombination ahnungslos bleiben muss. In meiner Studienzeit 
(80er) gab es zudem ein obligatorisches Nebenfach, wie Verkehrstechnik 
oder Energietechnik.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Ein bestandenes Studium befähigt einen nicht automatisch zu etwas. Es
> ist keine Berufsausbildung im klassischen Sinn. Niemand geht da ohne
> Vorkenntnisse rein, absolviert gerade so sein Soll, und kommt als
> Berufstauglich da wieder raus. So läuft das nicht.

Wobei natürlich erhebliche individuelle Unterschiede bestehen. Manche 
ziehen es vor, in einem bestimmten Bereich tätig zu sein und dies 
möglichst bis zur Rente auch zu bleiben. Da ist eine Spezialisierung 
bereits im Studium nützlich. Anderen wiederum ist das zu eng und sie 
sind auch im weiteren Lebensverlauf eher von Neugierde und Lernfähigkeit 
geprägt. Manche wissen es mit Studienbeginn auch noch nicht.

: Bearbeitet durch User
von Stilles Wasser (Gast)


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Hi,

wichtig ist noch zu wissen, dass man NICHT! mit Arduino anfängt. Ich 
hatte mal ein Vorstellungsgespräch für eine Werkstudententätigkeit 
gehabt. Der Entwickler wollte wissen, wie ich damals mit dem Thema 
angefangen habe. Dann habe ich alles erzählt, was ich bis dato gemacht 
hatte. Also Steckbrett gekauft und Schaltungen nachgebaut und später 
selbst entwickelt. Mikrocontroller auf Registerebene programmiert und 
etc. Meine Einstellung zur Arbeit hatte ihm gefallen. Er meinte auch, 
dass Embedded Entwickler immer weniger werden, da die Neuzeit Studenten 
sich nicht mehr für das Zeug interessieren und nach ihrer großen 
"Karriere" streben würden. Sie würden auch keine Leute akzeptieren, die 
nur Arduino machen.

Leider habe ich die Stelle trotzdem nicht bekommen, da ich kein STM32 
konnte. Das Gespräch mit dem Entwickler war trotzdem hilfreich für mich.

Cyblord -. schrieb:
> Bastelst du bis jetzt denn gar nicht mit Elektronik?
> Programmierst keine Microcontroller?
> Warum willst du dann überhaupt in den Embedded Bereich wenn du bis jetzt
> keinerlei Ambitionen darin hattest?

Cyblord hat recht. Ich hoffe, dass du bereits damit angefangen hast.

von Mallefitz (Gast)


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Assembler benutzt man heutzutage fast gar nicht mehr, solange der Chef 
nicht  auf Oldschool steht. Oder irgendein Uralt-System gepflegt werden 
muss.

Selbst einen Attiny mit 512 Bytes Speicher habe ich schon mit C 
programmiert. Und das Programm war nicht größer als das 
Assembler-Äquivalent.

Assembler sollte man trotzdem mal verstanden haben, um zu wissen wie ein 
Prozessor funktioniert und um vielleicht mal schauen zu können, was der 
Compiler da tut.

Ansonsten fällt unter "Embedded" inzwischen auch viel High-Level-Kram, 
bis hin zum ausgewachsenen Linux-PC. Und auch im unteren Bereich wird 
man immer häufiger RTOS mit entsprechenden Treiberbibliotheken finden, 
die man auf einem relativ hohen Level programmieren kann. 
Elektrotechnische Kenntnisse rücken auf solchen Systemen in den 
Hintergrund.

Und schließlich sollte man auch ohne den elektrotechnischen Hintergrund 
als Informatiker in der Lage sein, die technischen Grenzen eines Systems 
mit relativ wenig Ressourcen zu verstehen und seine Vorgehensweise 
darauf anzupassen.

Viel interessanter als Hardwarekenntnisse und die 
Low-Level-Programmiersprachen ist übrigens das Systemwissen. Wenn du 
einen elektrischen Antrieb bauen willst, solltest du Kenntnisse über 
elektrische Maschinen und Regelungstechnik sowie die spezifische 
Mathematik (Clarke-Park-Transformation, Raumzeigermodulation, etc.) 
mitbringen. Das ist viel wichtiger als zu wissen, welches Bit du in 
einem Register setzen musst. Wobei solches Spezialwissen nicht für alle 
Jobs zwingend notwendig ist.

Beitrag #5564049 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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Qwertz schrieb:
> SW I. schrieb:
>> Und du kannst deinen Etechnikerkollegen mal zeien, wie man
>> Software ordentlich aufbaut. Maschienenbauer, Etechniker etc. glauben
>> zwar immer Sie könnten das, aber nunja.
>
> Du hast keine Ahnung.

Mit der Aussage hat er doch aber Recht. E-Technik Studenten und 
Maschinenbauer programmieren heutzutage auch im Studium, aber ihnen 
fehlen Vorlesungen über Themen wie Software-Architektur, 
Software-Design, Algorithmen und Datenstrukturen, ...

...und so sieht dann auch der Code aus. :-(

: Bearbeitet durch User
von Mark B. (markbrandis)


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Stilles Wasser schrieb:
> Leider habe ich die Stelle trotzdem nicht bekommen, da ich kein STM32
> konnte.

Sowas ist natürlich Quatsch. Man wird sich im Laufe des Berufslebens 
immer mal wieder in eine neue Mikrocontroller-Familie einarbeiten 
müssen. Wenn man grundsätzlich schon Erfahrung mit einer anderen 
Mikrocontroller-Familie hat, dann wird diese Einarbeitung auch nicht 
sehr lange dauern.

von Nils P. (torus)


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> Frage 1: kann man als Informatiker auch in
> Richtung Embedded System gehen?

Ja sicher. Es geht auch als Physiker oder Mathematiker oder Germanist.

Wichtig ist, das Du das richtige Wissen und Mindset mitbringst. 
Programmieren, strukturiert Arbeiten. Verständnis für komplexe Systeme, 
einschätzen was machbar ist und was nicht. Das lernt man im Studium aber 
vor allem durch Erfahrung.

Dann kommt dazu, das das eigentliche Codieren nur ein Teil der Arbeit 
eines Embedded Entwicklers ist. Du wirst auch Anforderungen erstellen, 
Testpläne erstellen. Mit dem Kunden reden. Dokumentation pflegen. Und 
mein Lieblingsfeld: Bugreports interpretieren :-) Das gehört alles dazu.


Wissen über Elektronik und Assembler ist nützlich, wird aber selten 
benötigt. Embedded Systeme entstehen ja im Team. Wenn Du also 
irgendwelche Fragen zur Schaltung hast, dann wackelst du besser gleich 
zum Elektroniker rüber und fragst den Profi.

Assembler schreibt man heute so gut wie gar nicht mehr. Lesen kommt ab 
und zu vor. Wenn z.B. ein Code unerwartet ineffizient ist oder sich 
merkwürdig verhält. Dann wirft man schon mal ein Auge auf den 
generierten Code. Aber auch hier gilt: Es ist kein Problem wenn Du als 
Anfänger sich einen erfahrenen Kollegen zur Hilfe holt.

Beitrag #5564081 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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Dennis schrieb im Beitrag #5564081:
> Softwarearchitektur ist BWL bullshit. Wer gut programmieren kann braucht
> sowas nicht.

Zum "gut programmieren können" gehört Wissen dazu, wie man Software 
strukturiert. Bei Hunderttausenden von Zeilen Code kommt man ohne 
vernünftiges Wissen über Architektur wohl kaum zu einem guten Ergebnis.

von W.S. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Bastelst du...

Nun, war denn gestern nicht mal wieder Freitag? Der TO hat sich 
verkrümelt.

Aber mal abgesehen davon war dein Beitrag ganz gewiß sehr hilfreich für 
alle, die hier mitlesen und sich orientieren wollen.

Kurzum: der alte Spruch "es muß von innen kommen" gilt nach wie vor.

Nur diejenigen, die tatsächlich ein Faible haben für das, was sie zu 
ihrem Beruf machen wollen, werden darin ihre berufliche Heimat und auch 
berufliche Erfüllung finden.

Das gilt nicht nur für Geiger, Pianisten, Poeten und Maler, sondern auch 
für Ingenieure aller Art. Ob da allerdings ein Informatik-Studium exakt 
das Richtige ist oder doch eher ein 
Elektrotechnik/Nachrichtentechnik-Studium oder Physik-Studium, sei mal 
dahingestellt.

Eines sollte man aber dazusagen: der Betreffende sollte keine zwei linke 
Hände haben. Einstein hatte das mal so formuliert: Jeder, der ein 
Studium beginnen will, sollte eigentlich zuvor ein Handwerk erlernt 
haben und dort zumindest ein ordentliches Gesellenstück zuwege gebracht 
haben.

Das sehe ich auch so. Die Fähigkeiten zur praktischen Seite des Ganzen 
sind heutzutage viel zu wenig ausgebildet und die Leute haben oftmals 
einen viel zu engen Horizont. Gerade den Leuten, die sich hier tummeln, 
fehlt oftmals jegliche Praxis-Fähigkeit. Das Berufsleben besteht eben 
icht nur aus Sitzen vor dem PC oder Stöpseln auf dem Steckbrett.

W.S.

von (prx) A. K. (prx)


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W.S. schrieb:
> Einstein hatte das mal so formuliert: Jeder, der ein
> Studium beginnen will, sollte eigentlich zuvor ein Handwerk erlernt
> haben und dort zumindest ein ordentliches Gesellenstück zuwege gebracht
> haben.

Ist das wirklich von Einstein? Wie auch immer, auch jemand wie Einstein 
hat gelegentlich Stuss von sich gegeben. Vielleicht hat er ja nach der 
Bombe gemeint, er hätte besser Gasinstallateur werden sollen.

Bei E-Technik oder Maschbau gibts da immerhin noch einen gewissen 
Zusammenhang, auch wenn mancher, der das tatsächlich so machte, die 
Fachausbildung für verlorene Zeit hielt. Aber nicht alle Fächer haben 
einen geeigneten praktischen Bezug, wie etwa Mathematik. Soll man da 
vorher Versicherungskaufmann machen, und als angehender Physiker ein 
paar SAP-Schulungen?

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Infomer T. schrieb:
> Müsste man dann sich selber etwas beibringen? Wenn ja, was gehört dazu?
> (z.b vllt Eletrischen Bauteile?)

Das wird nichts. Das seh ich jetzt schon, so sicher wie das Amen in der 
Kirche. Gibts nicht noch was anderes (vorzugsweise was komplett anderes) 
was Dich interessiert?

von Stilles Wasser (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Sowas ist natürlich Quatsch. Man wird sich im Laufe des Berufslebens
> immer mal wieder in eine neue Mikrocontroller-Familie einarbeiten
> müssen. Wenn man grundsätzlich schon Erfahrung mit einer anderen
> Mikrocontroller-Familie hat, dann wird diese Einarbeitung auch nicht
> sehr lange dauern.

Das denke ich mir auch, aber dem Entwickler hat das nicht interessiert. 
Der wollte einen Studenten, den man nicht viel erklären muss.

Er meinte auch, dass 8-Bitter zu programmieren heute nicht mehr 
ausreiche. Sachen wie 32-Bitter, RTOS, Linux und der Umgang mit Tools 
wie Altium werden von denen vorausgesetzt und das die Studenten somit 
viel mehr fachliche Skills mitbringen müssen als früher. Jetzt kann sich 
der TO ein Bild davon machen, wohin die Reise in Zukunft geht.

MfG

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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SW I. schrieb:
> Und du kannst deinen Etechnikerkollegen mal zeien, wie man Software
> ordentlich aufbaut. Maschienenbauer, Etechniker etc. glauben zwar immer
> Sie könnten das, aber nunja.
Allzu oft findet man nach der Reklamation "das ist sicher ein 
Hardwareproblem!“ mit dem Logikanalyzer bei der Fehlersuche dann doch 
wieder einen Softwarefehler... ?

Wenn der Informatiker/Programmierer zwar toll programmieren kann, aber 
kein Systemverständnis hat (Toolchain, Hardware, Antriebe, Pneumatik, 
Hydraulik, Ablauf,...) dann kommt letztlich  doch nur Käse heraus.
Nur ein kleiner" Vorfall": da kam einer und sagte "der Prozessor, den du 
ausgesucht hast, ist zu langsam, das wird so nichts!"
Das wunderte mich doch heftig. Nach kurzem Blick aufs Programm war der 
Fehler dann auch schnell gefunden: eine aufwändig verschleifte Rechnung 
über Tabellen hinweg in einer ISR. Dem Mann war nicht klar, wie 
umständlich der Prozessor diese paar Codezeilen bearbeiten musste. 
Natürlich hatte er auf seine Art Recht: für diesen Programmierstil an 
dieser Stelle war der Prozessor tatsächlich nicht schnell genug. Im 
restlichen Programm langweilte er sich aber fast zu Tode. Weil das 
Ergebnis dieser Berechnung aber erst viel später gebraucht wurde, 
könnten wir ganz einfach einen (sein O-Ton) "Workaround" finden.

: Bearbeitet durch Moderator
von (prx) A. K. (prx)


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Lothar M. schrieb:
> Wenn der Informatiker/Programmierer zwar toll programmieren kann, aber
> kein Systemverständnis hat (Toolchain, Hardware, Antriebe, Pneumatik,
> Hydraulik, Ablauf,...) dann kommt letztlich  doch nur Käse heraus.

Weshalb Kenntnisse den beteiligten Bereichen durchaus sinnvoll sind. Nur 
gilt das auch umgekehrt, d.h. ein Techniker aus dem Fachbereich kann 
nicht automatisch gute Software-Lösungen entwickeln. Besonders, wenn es 
grosse Aufgaben sind, die er nicht mal eben alleine stemmt.

Und ebenso, wie Techniker sich Chancen ausrechnen können, auch in 
komplexeren Softwareumgebungen nicht zwanghaft einen Stiefel zu 
programmieren, können entsprechend begabte Informatiker sich in 
Kooperation umgekehrt Chancen ausrechnen.

: Bearbeitet durch User
von Infomer T. (in_former_ticker)


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Servus aus München,

kann eigl. ein Elektroingenieur, wenn er auf Computer Engineering 
spezialisiert, alles, was ein Informatiker kann, bezogen auf praktische 
Bereiche?
Weil ein E-Ingenieur kann auch programmieren und kennt sich mit 
Datenstrukturen und Algorithmen aus. Für ihm sind die hohe 
Programmiersprachen auch nicht schwer zu erlernen. Und viele 
E-Ingenieure arbeiten ja auch in der hohe Softwareentwicklung.
Frage 1: Lohnt es sich dann noch, Informatik zu studieren, wenn man in 
die Industrie/Wirtschaft gehen möchte und nicht in die Forschung?

Frage 2: Wenn man ein IT Startup gründen möchte, was kann einem mehr 
helfen, Informatik oder ET? Kann der E-Ingenieur eine gleich gute 
Software wie der Informatiker entwickeln? Alleine ohne große Teams? 
Wieso sagt man mit Informatik kann man leicht einen Start Up gründen, 
weil man nix anderes braucht als einen Computer und Softwarekenntnisse?

Wenn man so überlegt, dann ist ja der Informatik Studium eigentlich 
unnötig, wenn man nicht in die theoretische Forschung gehen möchte.

Vielen Dank für die Aufklärung.

Beitrag #5565252 wurde von einem Moderator gelöscht.
von (prx) A. K. (prx)


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Wozu eigentlich E-Ing machen? Löten kann auch ein Elektriker. ;-)

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Mich erinnern diese Fragen doch stark an die Sketchreihe von Badesalz 
mit dem 42jaehrigen Elektroingenieur...

Gruss
WK

von SW I. (sw-ing)


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Infomer T. schrieb:
> Frage 1: Lohnt es sich dann noch, Informatik zu studieren, wenn man in
> die Industrie/Wirtschaft gehen möchte und nicht in die Forschung?
>
> Frage 2: Wenn man ein IT Startup gründen möchte, was kann einem mehr
> helfen, Informatik oder ET? Kann der E-Ingenieur eine gleich gute
> Software wie der Informatiker entwickeln? Alleine ohne große Teams?
> Wieso sagt man mit Informatik kann man leicht einen Start Up gründen,
> weil man nix anderes braucht als einen Computer und Softwarekenntnisse?

Nein Informatik lohnt sich überhaupt gar nicht. Bekanntlich ist ja auch 
Informatik nur das hin und her schubsen von Bits, also letzlich nur 
Etechnik. Selbstverständlich kann niemand das besser als der Etechniker.

Auch für ein IT Starup lohnt sich Informatik nicht, denn IT bedeutet ja 
Informationstechnik und ist daher eher ElektroTECHNIK, als Informatik. 
Der Etechniker kann selbstverständlich eine bessere Software entwickeln 
als der Informatiker. Es ist hinlänglich bekannt, dass Informatiker 
Software nur langsam machen und der Etechniker so oder so die Hardware 
dann an die schlechte Informatik anpassen muss oder gleich alles 
hochoptimiert neu schreibt.

Der Etechniker macht das in der Regel auch alleine, wo der Informatiker 
große Temas benötigt. Damit kann er auch viel besser ein Tech Starup 
gründen, da Tech in ElektroTECHnik drin steckt.

Es ist ja auch weitläufig annerkannt, dass Etechniker ein grundsolides 
Wissen über große komplexe Systeme haben, das weit über das unnötig 
abstrakte Wissen von Informatikern, oder gar Mathematikern hinaus geht. 
Auch in Statistik und KI macht dem Etechniker so schnell keiner was vor.

Eigentlich sollten wir nur noch Etechniker ausbilden. Denn diese können 
selbstverständlich auch ihr fundiertes Physik Know-How einbringen und 
den unnötig komplizierten theoretsichen Physiker einfach ersetzen.

Beitrag #5565337 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wühlhase (Gast)


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SW I. schrieb:
> Eigentlich sollten wir nur noch Etechniker ausbilden. Denn diese können
> selbstverständlich auch ihr fundiertes Physik Know-How einbringen und
> den unnötig komplizierten theoretsichen Physiker einfach ersetzen.

Dieses unsinnige Maschinenbaustudium hast du noch vergessen. Das bischen 
Kräfteverteilung über Vektoraddition kriegt jeder hin, der in E-Technik 
durch das erste Semester kommt. Und der Rest ist eh entweder einfache 
Formelhackerei oder FEM, und auch letztere ist dem E-Techniker ja nicht 
fremd.

Beitrag #5565366 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marketingguru (Gast)


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Mach lieber was, was sich wirklich lohnt: MLM für Gesundheits- oder 
Finanzprodukte.

von get_a_life (Gast)


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Dennis sollte erstmal dein Günnasium machten.

Beitrag #5565387 wurde von einem Moderator gelöscht.
von 123 (Gast)


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Und allgemein, E Techniker können auf jeden Fall alle ersetzen!

Mein Gott, alter, was einige hier absondern!

Man braucht theoretische Physiker weiterhin, genauso wie Informatiker 
(jetzt mal unabhängig davon, was für den TO das beste ist).

123

von 123 (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> SW I. schrieb:
> Eigentlich sollten wir nur noch Etechniker ausbilden. Denn diese können
> selbstverständlich auch ihr fundiertes Physik Know-How einbringen und
> den unnötig komplizierten theoretsichen Physiker einfach ersetzen.
>
> Dieses unsinnige Maschinenbaustudium hast du noch vergessen. Das bischen
> Kräfteverteilung über Vektoraddition kriegt jeder hin, der in E-Technik
> durch das erste Semester kommt. Und der Rest ist eh entweder einfache
> Formelhackerei oder FEM, und auch letztere ist dem E-Techniker ja nicht
> fremd.

Mit dieser Antwort zeigst du, dass du eindeutig keine Ahnung hast!

Beitrag #5565404 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Experte (Gast)
> Datum: 23.09.2018 14:51

> Ihr sei die geborenen Loser.

Was ist Loser ?

> Autor: get_a_life (Gast)
> Datum: 23.09.2018 15:02

> Dennis sollte erstmal dein Günnasium machten.

Für das Gumminasium reicht es nicht. Bestenfalls für die Baumschule.

Beitrag #5565421 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Dennis (Gast)
> Datum: 23.09.2018 15:47

> Maul

???

von SW I. (sw-ing)


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Es ist ja ganz einfach so: Wer Etechnik studiert hat, wird automatisch 
zum Über-MINTler. Deswegen lässt sich das auch so ausdrücken:

Dr. Etechnik > Chuck Norris > Master Etechnik > Bachelor Etechnik > 
Elektroniker > Dr. Mechatronik > alle anderen Berufe > Informatiker

von (prx) A. K. (prx)


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SW I. schrieb:
> Wer Etechnik studiert hat, wird automatisch zum Über-MINTler.

Anderen Aussagen in A&B zufolge wird man eher zum Uber-Fahrer.

von HBich (Gast)


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Diese dilletantischen Fragen (oder bewusstes Getrolle) zeigen auf, dass 
der Ingenieursberuf nicht mehr von Respektspersonen ausgeübt wird und 
hohes Ansehen hat.

Hängt auch damit zusammen, dass Ärzte in der großen Mehrheit mindestens 
1.8er Abiturienten sind, genauso auch Anwälte.
Die haben auch einen kultivierteren und kollegialen Umgang untereinander 
und überhaupt gute Manieren und soziale Fähigkeiten.


Der Ingenieur war immer das Schmuddelkind der Wissenschaften.

Deshalb gab es wohl auch die Gründung der Technikerschulen, wo seitdem 
an den Universitäten Ingenieure grundsätzlich anders ausgebildet werden.

Näher an alle anderen Wissenschaften, mit Schnittstellen zur Mathematik, 
Physik, Informatik und auch etwas Geisteswissenschaften.

Was bei dieser Teilung an den Technikerschulen rauskommt, sieht man an 
den TE.
Hat ein unterkomplexes Weltbild.

von Malte _. (malte) Benutzerseite


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Das einzig wahre Studium ist das der Physik. Da Chemie und 
Elektrotechnik nur eine Abstraktion physikalischer Gesetzmäßigkeiten 
ist. Und da Biologie nur wieder eine Abstraktion der Chemie ist, ersetzt 
er den Biologen gleich mit. Ebenfalls den Psychologen, da Psychologie 
wieder nur eine Abstraktion der Biologie ist. Und Politik, Kunst, VWL 
sind ebenfalls wieder eine Abstraktion der Psyche von Menschen.

Also der Physiker kann per Definition alles.

Sagt ein Informatiker.

von (prx) A. K. (prx)


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HBich schrieb:
> Die haben auch einen kultivierteren und kollegialen Umgang untereinander

Das täuscht. Vollnarkose hat zwar auch den Sinn, dir Schmerzen zu 
ersparen, sorgt aber vor allem dafür, dass du nicht mitkriegst, worüber 
sie sich während der Operation zoffen. Manchmal vergessen sie aus 
Gewohnheit allerdings, dass bei Regionalanästhesie Kopf und Ohren wach 
bleiben (ich lag mal im Zimmer mit jemandem, der das so erlebt hat). ;-)

: Bearbeitet durch User
von Alex W. (Gast)


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SW I. schrieb:
> Es ist ja ganz einfach so: Wer Etechnik studiert hat, wird automatisch
> zum Über-MINTler.

Also sprach Etechniker: Wir sind die Über-MINTler, denn IT ist tot! Und 
so ging Dennis seines Weges und sprach:

> Maul

von 123 (Gast)


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> SW I. schrieb:
> Es ist ja ganz einfach so: Wer Etechnik studiert hat, wird automatisch
> zum Über-MINTler.

Genau, er kann alles ein bisschen, aber nichts perfekt. Halbwissen 
bringt nix, höchstens um sich zu orientieren, auf was man sich 
spezialisieren möchte.

123

Beitrag #5565495 wurde von einem Moderator gelöscht.
von 123 (Gast)


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Malte _. schrieb:
> Das einzig wahre Studium ist das der Physik. Da Chemie und
> Elektrotechnik nur eine Abstraktion physikalischer Gesetzmäßigkeiten
> ist. Und da Biologie nur wieder eine Abstraktion der Chemie ist, ersetzt
> er den Biologen gleich mit. Ebenfalls den Psychologen, da Psychologie
> wieder nur eine Abstraktion der Biologie ist. Und Politik, Kunst, VWL
> sind ebenfalls wieder eine Abstraktion der Psyche von Menschen.
>
> Also der Physiker kann per Definition alles.

Exakt so argumentieren hier die E-Technik-Fanatiker, die der Meinung 
sind, E Techniker seien die besten, tollsten, etc

123

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Dennis (Gast)
> Datum: 23.09.2018 17:11

> Es wird immer klarer, dass sich in diesem forum der schlechte teil der
> Ingenieure herumtreibt. Wenn ich als AG erfahren wurde, dass ein
> Mitarbeiter hier schreibt würde er fliegen und zwar fristlos.

Bist du deshalb wohl geflogen ?

Klappe zu weit aufgerissen und eine Dicke Lippe riskiert !

Beitrag #5565511 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kuzmin (Gast)


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Aus meinem Jahrgang sind 3/4 der Jungs in der Softwareentwicklung 
unterwegs. Von denen hat seit dem Studium keiner mehr eine Schaltung 
gesehen. Wozu E-Technik?

von Cyblord -. (Gast)


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Seht der Tatsache ins Auge:

"Every company is now a software company"

Autobauer sind heute nichts mehr als Computergehäuseproduzenten.

Logistiker? Ein paar arme Sklaven denen von Software diktiert wird wos 
lang geht.

uswusf.

Damit sollte klar sein, wohin die Reise geht und wer wem in Zukunft die 
Stiefel leckt.

von Alex W. (Gast)


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Dennis schrieb im Beitrag #5565495:
> Es wird immer klarer, dass sich in diesem forum der schlechte teil
> der
> Ingenieure herumtreibt. Wenn ich als AG erfahren wurde, dass ein
> Mitarbeiter hier schreibt würde er fliegen und zwar fristlos.

Wie ein Paradebesipiel wie ein Pseudochef einen Mitarbeiter behandeln 
würde, NUR weil er eine Webseite verwendet die ER nicht mag! Von 
Rechtsstaatlichkeit und Recht auf freie informelle Selbstbestimmung hast 
du noch nichts gehört?

Zudem frage ich mich:

> Es wird immer klarer, dass sich in diesem forum der schlechte teil
> der
> Ingenieure herumtreibt.

ob du dann nicht deinen Bestimmungsort gefunden hast?

Beitrag #5565562 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5565601 wurde von einem Moderator gelöscht.
von trolldetektor (Gast)


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Infomer T. schrieb:
>
> Wenn man so überlegt, dann ist ja der Informatik Studium eigentlich
> unnötig, wenn man nicht in die theoretische Forschung gehen möchte.
>
> Vielen Dank für die Aufklärung.

Wer sowas schreibt taugt nicht zum Informatiker. Du wirst dein Studium 
nicht packen. Wer so dümmliche Vorstellungen hat und so penetrant 
dümmliche Fragen stellt, dem sollte das Abitur aberkannt werden. Du 
kannst noch nicht mal coden aber planst ein Startup zu gründen, wobei 
die Fähigkeiten und Innovativität dir an der Uni beigebracht werden 
sollen. Wie gesagt: ziemlich dümmlich.
Bin selbst E-Ing aber ziehe meinen Hut vor allen leidenschaftlichen (und 
wahren) Informatikern, die  sich zumindest schon mal vor dem Studium mit 
der Materie selbstständig beschäftigt haben, anstatt non stop Blödsinn 
zu posten.

von I'll be back baby (Gast)


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trolldetektor schrieb:
> Wer sowas schreibt taugt nicht zum Informatiker. Du wirst dein Studium
> nicht packen.

informer_ticker ist die Reinkarnation von Mattis.
Ethical Trolling - eine bayerische Erfindung.
Wir nennen es "Bürgerdialog 4.0".

von Paul (Gast)


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Experte schrieb im Beitrag #5565404:

> Nix Nische, die Leute werden massenhaft gesucht.


Völlig falsch, der Kerl auf den du verweist ist Freiberufler. Die 
verdienen alle nicht schlecht. Jedoch ist das Risiko - im Vergleich zu 
festangestellten - deutlich höher.
Warte mal bis die nächste Krise kommt, dann wird’s happig. Kein 
geregeltes Einkommen, die Bank will Geld fürs Haus, der Immobilienpreis 
sinkt, Zwangsversteigerung,...  alles schon gesehen!


> Der weiss halt wie man sich gut verkauft,

Offensichtlich

> so ein MINT-Dödel ders Maul nicht aufbekommt und gleich rot anläuft wenn man ihn 
scharf anschaut

Ich erlebe regelmäßig das Gegenteil. MINT sind sehr sachlich, jedoch 
geben sie oft qualifiziert Kontra. Freiberufler wollen Geld verdienen. 
Die labern dem Auftraggeber alles nach, Hauptsache der zahlt.


Zusammengefasst: Ich habe so machen Schwätzer untergehen sehen.


Ganz allgemein eine sehr merkwürdige Ausdrucksweise...  naja wirst es 
auch noch lernen. Spätestens wenn du mit deiner Ausbildung (sehr 
wahrscheinlich nichts im MINT Bereich sondern ehr ein Laber-Fach WiWi 
oder noch schlimmeres...?) arbeitslos wirst!
Schuld sind dann natürlich alle anderen nur nicht du (habe ich schon so 
oft gesehen...)

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Servus,

Was kann ein Informatiker besser als ein E-Techniker im Bereich hohe 
Software? Kann ein E-Ingenieur genau so gute Software entwickeln wie ein 
Informatiker? Höre ja immer, dass immer mehr E-Ingenieure in Richtung 
hohe Software gehen.

Frage 2: Wenn ich ein Software/IT Start-Up gründen möchte, würde ein 
Informatik Studium oder E-Ingenieur Studium mehr sinn machen? Kann der 
E-Ingenieur auch alleine ein neues Software entwickeln, oder nur 
mithelfen in große Teams, weil seine Softwarekenntnisse nicht 
ausreichen?

Mich verwirrt halt ein bisschen, dass wenn ein E-Ingenieur auch Software 
kann, wozu dann Informatik studieren?

Vielen Dank für die Antworten.

von Cyblord -. (cyblord)


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Infomer T. schrieb:
> Mich verwirrt halt ein bisschen, dass wenn ein E-Ingenieur auch Software
> kann, wozu dann Informatik studieren?

Dann bleib doch einfach etwas verwirrt. Kann ich gut mit Leben.

Willst du jetzt auf Teufel komm raus mit diesem ausgelutschten Thema 
trollen?

von Jörg R. (solar77)


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Infomer T. schrieb:
> Mich verwirrt halt ein bisschen, dass wenn ein E-Ingenieur auch Software
> kann, wozu dann Informatik studieren?

Meinst du nicht das ein Thread reicht?

https://www.mikrocontroller.net/topic/459849#new

: Bearbeitet durch User
von Low-Performer (Gast)


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Ein Architekt hat in seinem Studium auch mal gesehen, wie man Ziegel auf 
Ziegel setzt. Für dein Haus suchst du dir trotzdem einen Maurer.
Ist schneller fertig, und die Mauer ist nachher dank Übung auch stabil 
und gerade.

99,99% aller Programmieraufgaben sind Pille-Palle. Da braucht man keinen 
Informatiker, sondern einen Programmierer. Und der muss auch nicht 
studiert haben.

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Jörg R. schrieb:
> Infomer T. schrieb:
>> Mich verwirrt halt ein bisschen, dass wenn ein E-Ingenieur auch Software
>> kann, wozu dann Informatik studieren?
>
> Meinst du nicht das ein Thread reicht?
>
> Beitrag "Wozu Informatik studieren, wenn man E-Technik studieren kann?"

Ja hatte mal ein Thread geöffnet darüber, aber da haben alle nicht ernst 
geantwortet, weil sie denken, dass ich absichtlich provozieren möchte. 
Dabei bin ich Abiturient und muss diese Woche meinem Studium festliegen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Infomer T. schrieb:
> weil sie denken, dass ich absichtlich provozieren möchte.

Wie kommen denn bitte alle auf diesen Unsinn. Unverständlich!

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Hey Leute ich trolle nicht, sondern muss diese Woche meinem Studium 
festlegen.

Ich möchte fragen, ob ein E-Technik Studium einen gleich gut vorbereitet 
für einen Software Start Up wie ein Info-Studium. Was meint ihr ist 
besser, wenn man alleine ein neues Software entwickeln muss? Kann das 
der E-Ingenieur auch (wenn er sich auf CompEngineering spezialisiert)?
Oder kann er nur in große Teams mit entwickeln?

Bitte ernste Antworten, keine Provokationen bitte, kein Troll!!!

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Cyblord -. schrieb:
> Infomer T. schrieb:
>> weil sie denken, dass ich absichtlich provozieren möchte.
>
> Wie kommen denn bitte alle auf diesen Unsinn. Unverständlich!

Dann beantworte bitte einfach meine Fragen. Ohne den anderen Seiten 
schlecht zu machen oderso. Ohne einen Krieg zu starten. Einfach sachlich 
beantworten, Bitte!

von Fabian B. (satsolver)


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Ich habe deine Threads mal ein bisschen verfolgt....du schwankst 
zwischen Informatik und E-Technik...

Warum studierst du nicht beide Sachen parallel auf Bachelor und Master? 
Du könntest dir wohl auch einige Sachen im Bereich Mathematik und 
technische Informatik anrechnen lassen.

Ich kenne viele, die das machen. Zum Beispiel auch Mathematik und Physik 
wird gerne zusammen studiert oder Medizin mit Medizinischer Informatik.

Dauert vielleicht ein bisschen länger, aber dann hast du alles, was du 
willst...

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Fabian B. schrieb:
> Ich habe deine Threads mal ein bisschen verfolgt....du schwankst
> zwischen Informatik und E-Technik...
>
> Warum studierst du nicht beide Sachen parallel auf Bachelor und Master?
> Du könntest dir wohl auch einige Sachen im Bereich Mathematik und
> technische Informatik anrechnen lassen.
>
> Ich kenne viele, die das machen. Zum Beispiel auch Mathematik und Physik
> wird gerne zusammen studiert oder Medizin mit Medizinischer Informatik.
>
> Dauert vielleicht ein bisschen länger, aber dann hast du alles, was du
> willst...

Kann man nicht in München. (TUM oder Hochschule München)

von Fabian B. (satsolver)


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Infomer T. schrieb:
> Hey Leute ich trolle nicht, sondern muss diese Woche meinem
> Studium
> festlegen.
>
> Ich möchte fragen, ob ein E-Technik Studium einen gleich gut vorbereitet
> für einen Software Start Up wie ein Info-Studium. Was meint ihr ist
> besser, wenn man alleine ein neues Software entwickeln muss? Kann das
> der E-Ingenieur auch (wenn er sich auf CompEngineering spezialisiert)?
> Oder kann er nur in große Teams mit entwickeln?
>
> Bitte ernste Antworten, keine Provokationen bitte, kein Troll!!!

Du kannst sicher in beiden Studiengängen Module über Existenzgründungen 
hören als Wahlfach spätestens im Master....was dich besser vorbereitet, 
kann ich dir nicht sagen...ob du ein Unternehmer bist, hängt auch nicht 
unbedingt von der Wahl des Studiums ab....sowas hat man im Blut oder 
nicht...

von Tim (Gast)


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Infomer T. schrieb:
> Höre ja immer, dass immer mehr E-Ingenieure in Richtung
> hohe Software gehen.

Die sich dann den ganzen Kladderadatsch wie Softwaredesign/Design 
Pattern, Compilerbau, Datenbanksysteme, Datenstrukturen und 
Algorithmtheorie und und und beibringen müsssen. Genauso muss der 
Informatiker, will er Elektronik entwickeln, sich auf den Hinterboden 
setzen und Schaltungsentwurf (analog, digital), und und und lernen.

Beide hatten damals bei uns nur die Mathematik gemein. Wird heute nicht 
anderst sein?

von Fabian B. (satsolver)


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Infomer T. schrieb:
> Fabian B. schrieb:
>> Ich habe deine Threads mal ein bisschen verfolgt....du schwankst
>> zwischen Informatik und E-Technik...
>>
>> Warum studierst du nicht beide Sachen parallel auf Bachelor und Master?
>> Du könntest dir wohl auch einige Sachen im Bereich Mathematik und
>> technische Informatik anrechnen lassen.
>>
>> Ich kenne viele, die das machen. Zum Beispiel auch Mathematik und Physik
>> wird gerne zusammen studiert oder Medizin mit Medizinischer Informatik.
>>
>> Dauert vielleicht ein bisschen länger, aber dann hast du alles, was du
>> willst...
>
> Kann man nicht in München. (TUM oder Hochschule München)

Willst du in München studieren? An der TU Berlin sollte es möglich 
sein...

von Kassowarth v. Sondermuehlen (Gast)


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Infomer T. schrieb:
> Wenn ich ein Software/IT Start-Up gründen möchte, würde ein
> Informatik Studium oder E-Ingenieur Studium mehr sinn machen?

BWL macht Sinn

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Fabian B. schrieb:

>
> Du kannst sicher in beiden Studiengängen Module über Existenzgründungen
> hören als Wahlfach spätestens im Master....was dich besser vorbereitet,
> kann ich dir nicht sagen...ob du ein Unternehmer bist, hängt auch nicht
> unbedingt von der Wahl des Studiums ab....sowas hat man im Blut oder
> nicht...

Aber ich meine kann der E-Ingenieur auch Software ALLEINE entwickeln?

von Cyblord -. (cyblord)


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Infomer T. schrieb:
> Fabian B. schrieb:
>
>>
>> Du kannst sicher in beiden Studiengängen Module über Existenzgründungen
>> hören als Wahlfach spätestens im Master....was dich besser vorbereitet,
>> kann ich dir nicht sagen...ob du ein Unternehmer bist, hängt auch nicht
>> unbedingt von der Wahl des Studiums ab....sowas hat man im Blut oder
>> nicht...
>
> Aber ich meine kann der E-Ingenieur auch Software ALLEINE entwickeln?

Welcher genau? Name und Adresse bitte. Sonst kann man dazu nichts sagen.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Infomer T. schrieb:
> Aber ich meine kann der E-Ingenieur auch Software ALLEINE entwickeln?

Definitiv ja, das kann auch ein Bäcker oder ein Unternehmensberater wenn 
sie sich damit beschäftigen.

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Fabian B. schrieb:
> Infomer T. schrieb:
>> Fabian B. schrieb:
>>> Ich habe deine Threads mal ein bisschen verfolgt....du schwankst
>>> zwischen Informatik und E-Technik...
>>>
>>> Warum studierst du nicht beide Sachen parallel auf Bachelor und Master?
>>> Du könntest dir wohl auch einige Sachen im Bereich Mathematik und
>>> technische Informatik anrechnen lassen.
>>>
>>> Ich kenne viele, die das machen. Zum Beispiel auch Mathematik und Physik
>>> wird gerne zusammen studiert oder Medizin mit Medizinischer Informatik.
>>>
>>> Dauert vielleicht ein bisschen länger, aber dann hast du alles, was du
>>> willst...
>>
>> Kann man nicht in München. (TUM oder Hochschule München)
>
> Willst du in München studieren? An der TU Berlin sollte es möglich
> sein...

Ja ich wohne da. Meine Frage: kann der E-Ingenieur auch alleine Software 
entwickeln (Für Start Up), oder ist ein Info-Studium dafür besser 
geeignet?
Stimmt das, dass E-Ingenieur zwar im Bereich Software tätig sein kann, 
aber er kann nur mit einem großen Team mitentwickeln.

von Fabian B. (satsolver)


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Infomer T. schrieb:
> Fabian B. schrieb:
>
>>
>> Du kannst sicher in beiden Studiengängen Module über Existenzgründungen
>> hören als Wahlfach spätestens im Master....was dich besser vorbereitet,
>> kann ich dir nicht sagen...ob du ein Unternehmer bist, hängt auch nicht
>> unbedingt von der Wahl des Studiums ab....sowas hat man im Blut oder
>> nicht...
>
> Aber ich meine kann der E-Ingenieur auch Software ALLEINE entwickeln?

Selbst im Info-Studium lernst du kaum programmieren....Software 
entwickeln lernst du entweder selbst an Projekten oder später in der 
Firma...im Studium hast du dafür einfach nicht die Zeit...

Es gibt wohl E-Ingenieure, die so manchen Absolventen im Bereich 
Informatik im Programmieren locker in die Tasche stecken...

von Fabian B. (satsolver)


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Infomer T. schrieb:
> Fabian B. schrieb:
>> Infomer T. schrieb:
>>> Fabian B. schrieb:
>>>> Ich habe deine Threads mal ein bisschen verfolgt....du schwankst
>>>> zwischen Informatik und E-Technik...

>>>> Warum studierst du nicht beide Sachen parallel auf Bachelor und Master?
>>>> Du könntest dir wohl auch einige Sachen im Bereich Mathematik und
>>>> technische Informatik anrechnen lassen.

>>>> Ich kenne viele, die das machen. Zum Beispiel auch Mathematik und Physik
>>>> wird gerne zusammen studiert oder Medizin mit Medizinischer Informatik.
>>>> Dauert vielleicht ein bisschen länger, aber dann hast du alles, was du
>>>> willst...

>>> Kann man nicht in München. (TUM oder Hochschule München)
>>
>> Willst du in München studieren? An der TU Berlin sollte es möglich
>> sein...
>
> Ja ich wohne da. Meine Frage: kann der E-Ingenieur auch alleine Software
> entwickeln (Für Start Up), oder ist ein Info-Studium dafür besser
> geeignet?
> Stimmt das, dass E-Ingenieur zwar im Bereich Software tätig sein kann,
> aber er kann nur mit einem großen Team mitentwickeln.

Siehe meine Antwort in deinem anderen Thread :)

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Fabian B. schrieb:

> Selbst im Info-Studium lernst du kaum programmieren....Software
> entwickeln lernst du entweder selbst an Projekten oder später in der
> Firma...im Studium hast du dafür einfach nicht die Zeit...
>
> Es gibt wohl E-Ingenieure, die so manchen Absolventen im Bereich
> Informatik im Programmieren locker in die Tasche stecken...

Ok, aber wozu studiert man dann Informatik, wenn man in die Wirtschaft 
gehen möchte oder einen Software StartUp gründen möchte? Kann mir einer 
mal die Vorteile von Informatik gegenüber E-Technik nennen? Ein paar 
muss ja wohl geben.

Beitrag #5566555 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Infomer T. (in_former_ticker)


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SW I. schrieb:


>
> Der Etechniker macht das in der Regel auch alleine, wo der Informatiker
> große Temas benötigt. Damit kann er auch viel besser ein Tech Starup
> gründen, da Tech in ElektroTECHnik drin steckt.
>
> Es ist ja auch weitläufig annerkannt, dass Etechniker ein grundsolides
> Wissen über große komplexe Systeme haben, das weit über das unnötig
> abstrakte Wissen von Informatikern, oder gar Mathematikern hinaus geht.
> Auch in Statistik und KI macht dem Etechniker so schnell keiner was vor.

Ah ok , habe den Ironie erkannt. Also kann ein Informatiker besser 
software allein entwickeln, ohne große Teams? Habe ich richtig 
verstanden?

von Cyblord -. (cyblord)


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Infomer T. schrieb:
> Ok, aber wozu studiert man dann Informatik, wenn man in die Wirtschaft
> gehen möchte oder einen Software StartUp gründen möchte? Kann mir einer
> mal die Vorteile von Informatik gegenüber E-Technik nennen? Ein paar
> muss ja wohl geben.

Mit dem Studium alleine kann man in keinen Fall was reißen. Kapiere das 
doch mal. Weder bei Informatik noch bei E-Technik. Das funktioniert 
nicht wie bei Matrix: Stecker ins Gehirn, Knopf drücken, und schon ist 
man Experte.

Wenn dir jetzt noch nicht klar ist wo deine Ambitionen und Fähigkeiten 
liegen, dann wird aus dir weder ein guter Informatiker noch ein guter 
E-Techniker. Egal was du studierst.

: Bearbeitet durch User
von Dirk K. (merciless)


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Infomer T. schrieb:
> Meine Frage: kann der E-Ingenieur auch alleine Software
> entwickeln (Für Start Up), oder ist ein Info-Studium dafür besser
> geeignet?

Wäre eventuell hilfreich, wenn du mal spezifizierst,
welche Art von Software du selbstständig entwickeln und
vertreiben willst.

merciless

von Fabian B. (satsolver)


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Infomer T. schrieb:
> Fabian B. schrieb:
>
>> Selbst im Info-Studium lernst du kaum programmieren....Software
>> entwickeln lernst du entweder selbst an Projekten oder später in der
>> Firma...im Studium hast du dafür einfach nicht die Zeit...
>>
>> Es gibt wohl E-Ingenieure, die so manchen Absolventen im Bereich
>> Informatik im Programmieren locker in die Tasche stecken...
>
> Ok, aber wozu studiert man dann Informatik, wenn man in die Wirtschaft
> gehen möchte oder einen Software StartUp gründen möchte? Kann mir einer
> mal die Vorteile von Informatik gegenüber E-Technik nennen? Ein paar
> muss ja wohl geben.

Im Informatik-Studium lernst du Konzepte, Softwaretechniken, Modelle und 
auch höhere Programmiersprachen....es ist eine Eintrittskarte für gute 
Jobs später, um gutes Geld zu Verlangen...

E-Technik machst du halt mehr E-Technik-Kram, wie Schaltungsentwurf und 
programmierst meist in C oder C++ und in einigen Embedded-Vorlesungen 
vielleicht auch Assembler....es wird dort mehr die untere Schicht im 
Programmieren abgedeckt...

Beitrag #5566567 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Low-Performer (Gast)


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Woher kommt eigentlich immer dieses Gerücht, Informatiker wären gute 
Programmierer?
Früher(tm) konnte man seinen Dipl-Inf machen, ohne auch nur eine einzige 
Zeile Code geschrieben zu haben. Man musste einfach mehr Mathe- und 
Theorie-Kurse belegen, und die paar wenigen Pflicht-Übungen mit 
abzulieferendem Code waren Gruppen-Arbeiten.

Infomer T. schrieb:
> Ich möchte fragen, ob ein E-Technik Studium einen gleich gut vorbereitet
> für einen Software Start Up wie ein Info-Studium.

Kommt darauf an, welche Software. Wenn's z.B. um Motor-Steuerungen geht, 
wäre Maschinenbau eine Alternative. Wenn du nur Webseiten designen 
willst, und dein Startup als "the next big thing" für viele Mio an die 
Venture-Kapitalisten abgeben möchtest, dann studier garnicht, such dir 
ein paar Grafiker und Fachinformatiker und leg sofort los.
Wenn du vorhast mit deinem Startup wirklich neues zu machen (Richtung KI 
z.B.), und nicht nur den X-ten Aufwasch einer alten Idee, dann macht 
Informatik Sinn.

von Fpgakuechle K. (fpgakuechle) Benutzerseite


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Infomer T. schrieb:
> Fabian B. schrieb:
>
Software StartUp gründen möchte? Kann mir einer
> mal die Vorteile von Informatik gegenüber E-Technik nennen? Ein paar
> muss ja wohl geben.

"Muss" überhaupt nicht, Apple und Microsoft wurde von Leuten gegründet, 
die weder das eine, noch das andere studierten. Vielleicht ist ja schon 
der Gedanke, man müsse studieren um zu "StartUp'en" ein Hinweis das man 
für die Selbstständigkeit wenig geeignet ist.

von Infomer T. (in_former_ticker)


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Dirk K. schrieb:
> Infomer T. schrieb:
> Meine Frage: kann der E-Ingenieur auch alleine Software
> entwickeln (Für Start Up), oder ist ein Info-Studium dafür besser
> geeignet?
>
> Wäre eventuell hilfreich, wenn du mal spezifizierst,
> welche Art von Software du selbstständig entwickeln und
> vertreiben willst.
>
> merciless

Hohe Software, nicht embedded

von Dirk K. (merciless)


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Infomer T. schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Infomer T. schrieb:
>> Meine Frage: kann der E-Ingenieur auch alleine Software
>> entwickeln (Für Start Up), oder ist ein Info-Studium dafür besser
>> geeignet?
>>
>> Wäre eventuell hilfreich, wenn du mal spezifizierst,
>> welche Art von Software du selbstständig entwickeln und
>> vertreiben willst.
>>
>> merciless
>
> Hohe Software, nicht embedded

Was ist "hohe" Software?

merciless

von Low-Performer (Gast)


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Malte _. schrieb:
> Das einzig wahre Studium ist das der Physik.

Ahem.

Beitrag #5566604 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5566612 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dirk K. (merciless)


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Dennis schrieb im Beitrag #5566604:
> Java oder .Net Clickie Bunti
Mich interessiert ja eher, was der TO sich darunter
vorstellt. Für mich als technischer Informatiker
ist ja jede Software viel zu hoch, ich koche ja
nur Kaffee den ganzen Tag für die Sekretärinnen.

merciless

von Mike (Gast)


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Infomer T. schrieb:
> Fabian B. schrieb:
> Ich habe deine Threads mal ein bisschen verfolgt....du schwankst
> zwischen Informatik und E-Technik...
> Warum studierst du nicht beide Sachen parallel auf Bachelor und Master?
> Du könntest dir wohl auch einige Sachen im Bereich Mathematik und
> technische Informatik anrechnen lassen.
> Ich kenne viele, die das machen. Zum Beispiel auch Mathematik und Physik
> wird gerne zusammen studiert oder Medizin mit Medizinischer Informatik.
> Dauert vielleicht ein bisschen länger, aber dann hast du alles, was du
> willst...
>
> Kann man nicht in München. (TUM oder Hochschule München)

An der TUM kannst du Elektro- und Informationstechnik studieren. Das ist 
je nach Schwerpunkt eine gute Mischung aus E-Technik und Informatik.

von (prx) A. K. (prx)


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Dirk K. schrieb:
> Mich interessiert ja eher, was der TO sich darunter vorstellt.

Stell ihn dir als Angler vor. Der wirft immer wieder die Angel aus, d.h. 
stellt zigmal die gleiche Frage, oder in Varianten, und freut sich, wenn 
genug Leute anbeissen.

von Axel Zucker (Gast)


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Infomer T. schrieb:
> Mich verwirrt halt ein bisschen, dass wenn ein E-Ingenieur auch Software
> kann, wozu dann Informatik studieren?

Stell dir vor, in den Achtzigern waren alle Computer-Kids und haben 
programmiert ohne irgendwas studiert zu haben. Auch Linus Thorvals 
konnte schon weit vor Start des Informatik-Studiums programmieren.

von (prx) A. K. (prx)


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Axel Zucker schrieb:
> Stell dir vor, in den Achtzigern waren alle Computer-Kids und haben
> programmiert ohne irgendwas studiert zu haben. Auch Linus Thorvals
> konnte schon weit vor Start des Informatik-Studiums programmieren.

Und die meisten konnten sogar löten, bevor sie ET absolvierten.

von Axel Zucker (Gast)


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A. K. schrieb:
> Axel Zucker schrieb:
>> Stell dir vor, in den Achtzigern waren alle Computer-Kids und haben
>> programmiert ohne irgendwas studiert zu haben. Auch Linus Thorvals
>> konnte schon weit vor Start des Informatik-Studiums programmieren.
>
> Und die meisten konnten sogar löten, bevor sie ET absolvierten.

Hehe, und nach dem Studium können (wollen) sie nicht mehr löten …. ;-)

Also echt, damals war Hardware/programmieren in gewissen kreisen 
alltäglicher, was vielleicht auch daran lag, das diese Themen in der 
Populärkultur wie Computerzeitschriften behandelt wurden.

Programmierkurse fanden sich wie selbstverständlich in der "C64'er" und 
den Computern lagen noch richtige Handbücher bei, die Prozessor und 
Programmiersprache beschrieben. Da ein Beispiel aus den 80igern: 
http://www.sax.de/~zander/z1013/dok/z13_hb2a.pdf


und die legendären Computer-Kids -Magazine:
http://www.64er-online.de/museum/64er_magazin.html

Wer brauchte schon Studium wenn er das richtige heft-Abo hatte ;-)

von Georg A. (georga)


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Als g'studierter Informatik-Depp sage ich, dass es bei passender 
Begabung wohl recht egal ist, was man studiert, wenn sich man noch nicht 
sicher ist. Für das spätere Leben oft überflüssige Rausprüf-Grundlagen 
gibts bei beiden Fächern (Mathe sowieso, 
rotgraddivnabla-Elektrodynamik-Gedöns vs. formale Sprachen&Co-Gedöns). 
Spezialisierung "in die andere Richtung" gibts im Master dann immer 
noch.

Bei mir wars auch schwankend zwischen ET und Info. Nachdem ich aber 
schon vorm Studium z80+68k-Rechner und Grafikkarte erfolgreich designed 
und zusammengefädelt habe (Logik/Datenflussdenken gut) aber die SW eher 
so gefrickelt war (Datenstruktur/Algorithmusdenken naja), wurde es dann 
Info. Hat nicht geschadet, obwohl es immer noch so ist, dass mir 
Datenfluss/Timing/Architekturdesign auch von sehr komplexen Systemen 
deutlich leichter fällt als saubere Klassen/Datenstrukturen bei kleinen 
Sachen ;)

Beitrag #5566825 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Felix (Gast)


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Axel Zucker schrieb:
> Programmierkurse fanden sich wie selbstverständlich in der "C64'er" und
> den Computern lagen noch richtige Handbücher bei, die Prozessor und
> Programmiersprache beschrieben. Da ein Beispiel aus den 80igern:
> http://www.sax.de/~zander/z1013/dok/z13_hb2a.pdf


So ein Robotron Mikrorechner wäre auch heute noch ideal, um seinem Kind 
die Grundlagen der Technischen Informatik beizubringen.

Viel besser als Tablet und Smartphone Gedöhns, dass die Bildungsexperten 
in ihrer Digitalisierungoffensive propagieren.

von Steffen K. (botnico)


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Heutige Microcontroller wie der Cortex-M3/M4 aufwärts haben SIMD-(aka 
DSP) Instruktionen. Die sind im Embedded-Bereich nützlich für Filter und 
CODECs etc.. Diese werden nach wie vor in Assembler programmiert. Aber 
auch auf dem PC, dort heisst das SSE (MMX). Wer sich dafür interessiert, 
wie man davon in Software gebrauch macht, darf gerne den Sourcecode von 
Open-Source Media-Playern durchgehen ;).

Solche Jobs haben dann den Titel wie Algorithm-Architect.

Beitrag #5567788 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5568162 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Infomer T. (in_former_ticker)


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Servus,

Wenn ich später Anwendungssoftware entwickeln will, würde mir ein 
Studium in Elektro- und Informationstechnik helfen?
Ist Anwendungssoftware Entwicklung nur ein Feld des Informatikers, oder 
habe ich als Elektroingenieur auch ein Chance, wenn ich mich 
dementsprechend spezialisiere und selber noch dazu Erfahrung/Kenntnisse 
aneigne (Werkstudent, selber lernen)? Könnte ich dann auch evtl. einen 
Software alleine entwickeln, um z.b einen Anwendungsoftware Start Up zu 
gründen?

Danke für die Antworten

von Cyblord -. (cyblord)


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Infomer T. schrieb:
> Wenn ich später Anwendungssoftware entwickeln will, würde mir ein
> Studium in Elektro- und Informationstechnik helfen?

Klar, oder gleich ne Ausbildung als Klemptner und dann ab zur KI 
Entwicklung ins Sillicon Valley.

Du bist so ein Vogel

von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Klar, oder gleich ne Ausbildung als Klemptner und dann ab zur KI
> Entwicklung ins Sillicon Valley.

Vielleicht gar nicht mal so falsch. Also sich bei den Wohnungspreisen im 
Sillycon Valley sein Haus selber bauen zu können. ;-)

von Cyblord -. (cyblord)


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A. K. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Klar, oder gleich ne Ausbildung als Klemptner und dann ab zur KI
>> Entwicklung ins Sillicon Valley.
>
> Vielleicht gar nicht mal so falsch. Also sich bei den Wohnungspreisen im
> Sillycon Valley sein Haus selber bauen zu können. ;-)

Nicht das Haus. Nur Bad und Klo. Aber manche aus der bisherigen 
Mittelschicht müssen da ja schon im Auto wohnen. Von daher ist man 
eindeutig noch besser dran.

von soso... (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Leider habe ich die Stelle trotzdem nicht bekommen, da ich kein STM32
> konnte. Das Gespräch mit dem Entwickler war trotzdem hilfreich für mich.

Man "kann" einen Controller nicht. Detailwissen ist eher unwichtig, das 
lernt man nebenbei mit.

Können muss man:
- C (oder was auch immer verwendet wird)
- Verstehen, was diese ganzen komischen Peripherals machen
- Wissen, was ist eine ISR oder ein RTOS ist
- Wissen, wo man die Informationen im Datenblatt findet (und wo das 
verdammte Datenblatt liegt)
... und nicht, wo die Buttons in IAR oder Keil sind, und wie die I2C des 
STM32 im Detail aussieht. Das ändert sich sowieso dauernd - beim STM32 
mit dem nächsten Derivat, bei Keil mit dem Update.

Ich persönlich würde keine Entwickler einstellen, die so unflexibel 
sind, dass sie eine Controllerfamilie "lernen" müssen ;-)

von W.S. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Ist das wirklich von Einstein? Wie auch immer, auch jemand wie Einstein
> hat gelegentlich Stuss von sich gegeben. Vielleicht hat er ja nach der
> Bombe gemeint, er hätte besser Gasinstallateur werden sollen.

Nö, das war etwa 20 Jahre vor der Bombe.

Und ich finde Einsteins Ansicht genau richtig. Guck dich doch hier mal 
um, dieser Thread reicht aus: Ich sehe hier eine Menge Leute, die 
keinerlei praktische Erfahrungen haben und meinen, mit reiner Theorie 
käme man durch's Leben. Und die noch nie in ihrem Leben mal irgend ein 
Gewerk selbst praktiziert haben.

Nun ja, wenn jemand Professor für Theologie oder Jura oder Philosophie 
oder Banker oder Chemiker werden will, dann kann er auf praktische 
Fähigkeiten in jeglicher Dinge schaffenden Profession verzichten.

Aber wer heutzutage "als Informatiker in Embedded gehen" anzielt, der 
sollte beizeiten begreifen, daß eigentlich alles was denn so 
daherprogrammiert wird, letztlich in irgend eine Hardware hineinkommt, 
um dort zu wirken. Folglich ist es sowas von SONNENKLAR, daß man da auch 
Ahnung und Erfahrung in Maschinen- Apparate- Geräte- Anlagen-Bau haben 
sollte.

W.S.

von (prx) A. K. (prx)


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W.S. schrieb:
> Folglich ist es sowas von SONNENKLAR, daß man da auch
> Ahnung und Erfahrung in Maschinen- Apparate- Geräte- Anlagen-Bau haben
> sollte.

So klar wie Omas Mehlschwitze.

Um sowas wie die Beschiss-Software von VW&Co zu optimieren, musst du 
weder ein Auto gebaut haben, noch Elektronik. Es reicht, die Funktion 
der diversen Module zu verstehen, sowie die algorithmischen und 
mathematischen Zusammenhänge dazwischen. Du bleibst dabei vollständig 
auf abstrakter Ebene und profitierst nicht von einer Fachausbildung als 
Automechaniker oder Elektriker. Die untere Ebene der Hard/Software, da 
wo es direkt an die Elektronik geht, die ist schon vorhanden, die machen 
andere.

Der Punkt bei Software jenseits dem Wohlfühlbereich eines Mega8, egal ob 
Steuerung, Betriebswirtschaft oder Spielegrafik, ist, dass du in dem 
Bereich, in dem die Software inhaltlich arbeitet, Ahnung haben solltest. 
Wenn das Ding Prozesse einer Chemieanlage steuert, dann kann es 
wichtiger sein, die Chemie zu verstehen, als die Parameter des 
Schalttransistors einer SPS.

Es gibt einen Grund, weshalb zumindest zu meiner Zeit ein Uni-Studium in 
Informatik ein Nebenfach beinhaltete. Was bei mir Energietechnik war. 
Nur habe ich da nicht Hoppenstedts Kernkraftwerk gebaut, sondern 
grundsätzliche Dinge zu Arbeitsweise und Reaktorphysik gelernt.

Also: Ja, Informatik allein macht es nicht. Aber Erfahrungen auf 
handwerklicher Ebene sind in vielen Fällen von Embedded-Anwendungen 
weniger nützlich als höhere Kenntnisse im betreffenden Fachbereich.

: Bearbeitet durch User
von Max M. (max_mustermannn)


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Servus,

Ist Künstliches Intelligenz oder Machine Learning ein Feld des 
Informatiks oder Elektrotechniks, oder beides?

von lächler (Gast)


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Im Wesentlichen ist es ein Feld der Psychologie.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Max M. schrieb:
> Servus,
>
> Ist Künstliches Intelligenz oder Machine Learning ein Feld des
> Informatiks oder Elektrotechniks, oder beides?

Weder noch, das zählt zur Kybernetic.

von SW I. (sw-ing)


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Für KI und maschinelles Lernen definitiv Informatik.

von TI (Gast)


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Warum nicht einfach die Technische Informatik studieren ?
Hast beides drin, e-technik und Informatik. Zweiteres ist der größere 
Anteil deiner Studienzeit und ersteres hat man nur das Wichtigste, 
darfst dich also nicht mit Maxwell rumärgern so wie die richtiges 
et´ler. Während meiner Studienzeit war es, dass die ET´ler deutlich 
fitter im bereich der eigebetteten Elektronik wahren, was die Hardware 
betrifft, aber sobald es drum ging diese auch nach Inbetriebnahme zu 
programmieren waren wir TI´ler da, welche die Hardware nachvollziehen 
konnten und auch kein problem damit hatten Schaltungen nachzuvollziehen, 
aber eben diese vielmehr aus einer Sicht der Register, bits und bytes 
verstanden. Nun bin ich in der BIOS Entwicklung gelandet und hier 
arbeiten Informatiker und ET´ler Hand in Hand so wie es sein sollte. Zu 
oft bin ich auf Ablehnung von hochnäßigen ET´lern gestoßen die meinten 
ich sei nur ein schlechter Witz in Ihren Feld der eingebetteten Systeme, 
dies hat sich aber gelegt als man merkte das ich mitarbeiten und nicht 
gegenarbeiten möchte.

von W.S. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Aber Erfahrungen auf
> handwerklicher Ebene sind in vielen Fällen von Embedded-Anwendungen
> weniger nützlich als höhere Kenntnisse im betreffenden Fachbereich.

Du machst genau denselben Denkfehler wie all die anderen, die zu wenig 
Kontakt zur praktischen Seite des Berufslebens in ihrer Jugend hatten.

Der Punkt ist nämlich NICHT die "höheren Kenntnisse", denn die sollte 
man sich im Laufe des Studiums angeeignet haben - sondern es ist die 
Denkfähigkeit, die man durch einschlägige Praxis in jungen Jahren 
deutlich befördern kann. So etwas ist abhängig vom jeweiligen Alter, das 
ist der Knackpunkt.

Nochmal zum Nachdenken: Es ist nicht das Faktenwissen in einem Handwerk, 
sondern der Zuwachs an geistiger Mobilität, also das "Denken-Lernen", 
was den Unterschied macht. Und mit lediglich theoretischen Übungen im 
schulischen Rahmen erreicht man das nicht. Dafür ist ne echte Praxis 
vonnöten.

W.S.

von Cyblord -. (cyblord)


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W.S. schrieb:
> Und mit lediglich theoretischen Übungen im
> schulischen Rahmen erreicht man das nicht. Dafür ist ne echte Praxis
> vonnöten.

Das trifft dann aber nicht nur auf formale praktische Ausbildungen zu, 
sondern dann auch in ähnlicher Weise auf private Basteleien, sofern 
darin ähnlich viel Zeit investiert wurde und die Aufgaben nicht trivial 
waren.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5576695 wurde vom Autor gelöscht.

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