Als neueren Ersatz für Steinzeit MSDOS Computer suche ich alte Mini
Büro-PCs, die ursprünglich in Massen in Büros eingesetzt wurden und
daher auch vielfach auf ebay angeboten werden. Sie sollten möglichst
klein sein und als Prozessor zwischen Core2Duo und i3 Sandy Bridge (2.
Generation) beinhalten. Wichtig sind die Schnittstellen: VGA,
LPT/parallel, 2xCOM/seriell. Es reicht, wenn die Schnittstellen
teilweise nur als Stecker auf dem Motherboard realisiert sind und mit
einem Adapter Slotblech herausgeführt werden müssen.
Ich habe PCs gefunden, auf denen es funktioniert, z,B. Dell Optiplex 780
mit Core2Duo.[1] Aber die sind etwas zu groß und passen nicht an die
Stelle der zu ersetzenden Uralt-Steinzeit PCs. Bei neueren PCs als Sandy
Bridge gibt es Probleme, das alte MSDOS Programm zum Laufen zu bekommen.
Bitte keine Vorschläge wie Virtualisierung oder PCI Karte mit Zusatz
Schnittstellen. Das habe ich zigfach durch und es funktioniert mit dem
proprietären Programm nicht, von dem es keine Installationsmedien oder
Quelltext sondern nur ein Festplatten-Image gibt.
[1]
https://www.ebay.de/sch/PC-Desktops-All-in-Ones/179/i.html?_sop=15&LH_BIN=1&_ipg=200&_from=R40&_nkw=optiplex+780&LH_PrefLoc=2
Enno Fr. schrieb:> Sie sollten möglichst> klein sein und als Prozessor zwischen Core2Duo und i3 Sandy Bridge (2.> Generation) beinhalten.
Für DOS-Programme?
Das Problem sollte Gate A-20 sein.
Ich habe mir für alte DOS und WIN-95/98 einen IBM ThinkCentre-S50
besorgt.
Sehr billig von ITSCO.
Hat P-4 und braucht etwas Strom :-(
Enno Fr. schrieb:> Es reicht, wenn die Schnittstellen> teilweise nur als Stecker auf dem Motherboard realisiert sindEnno Fr. schrieb:> Aber die sind etwas zu groß
Das ist widersprüchlich. Es gibt zwar jede Menge Mini-PCs, aber die sind
eben nicht ausbaubar, auch nicht mit Slotblechsteckern für RS232C u.ä.
und dewegen haben sie garnicht erst Motherboardanschlüsse dafür. Das
gibt es höchstens im Industriebereich, nicht bei Büro-PCs.
Enno Fr. schrieb:> passen nicht an die> Stelle der zu ersetzenden Uralt-Steinzeit PCs
Wie winzig waren die denn? Man müsste schon Angaben haben, wie gross
denn der Ersatz wirklich sein darf. Ich habe hier sowohl Slim Line als
auch Ultra Small, aber die letzteren sind für deine Zwecke völlig
ungeeignet.
Georg
georg schrieb:> Das ist widersprüchlich. Es gibt zwar jede Menge Mini-PCs, aber die sind> eben nicht ausbaubar, auch nicht mit Slotblechsteckern für RS232C u.ä.> und dewegen haben sie garnicht erst Motherboardanschlüsse dafür. Das> gibt es höchstens im Industriebereich, nicht bei Büro-PCs.
Das stimmt so definitiv nicht. Es gab Unmassen Büro-PCs aus der
genannten Ära, bei denen genau das der Fall war: die
"legacy"-Schnittstellen gab's ab Werk teilweise oder vollständig nur als
Wannenstecker auf dem Mainboard und sie konnten dann bei Bedarf mittels
entsprechender Adapterkabel und (low-profile) Slotbleche auf unbenutzte
Slots herausgeführt werden.
Allerdings: zwei COM-Schnittstellen waren zu der Zeit tatsächlich schon
relativ unüblich, meist gab's nur noch eine.
Und: bei Büro-PCs, die in größeren Stückzahlen eingekauft wurden,
liessen die Hersteller dann auch gerne mal die Wannenstecker weg. D.h.:
nur noch die Lötpunkte dafür sind auf den Boards vorhanden. In
Extremfällen wurde dann auch gleich noch die EMV-Beschaltung dafür
eingespart, d.h.: nicht bestückt. Die Pads dafür sind aber ebenfalls
noch auf den Boards vorhanden.
Insgesamt: man muss in die Kiste reinschauen können, um entscheiden zu
können, ob's passt. Irgendwelche Typangaben und Modellnummern helfen
leider nicht wirklich weiter, denn es hängt, wie gesagt, vor allem von
der Größe des ursprünglichen Auftrags ab (und auch, wie stark der Preis
dafür runtergehandelt wurde!).
Enno Fr. schrieb:> ... Sie sollten möglichst> klein sein und als Prozessor zwischen Core2Duo und i3 Sandy Bridge (2.> Generation) beinhalten. Wichtig sind die Schnittstellen: VGA,> LPT/parallel, 2xCOM/seriell.
VGA sollte noch zu finden sein.
LPT und COM wird bei Core2Duo und später schwieriger.
Im Büro hatte man schnell Netzwerkdrucker und USB war dann doch der
Sieger.
Funktioniert die Software mit einem USB-2-Seriell interface?
Fujitsu-Siemens und IBM hielten lange an seriell und LPT fest.
Point-of-Sale Maschinen (kassenbonprinter, scanner) auch. Industrie-PC
dito. nur beides etwas teuerer
Sebastian L. schrieb:> Funktioniert die Software mit einem USB-2-Seriell interface?
Dann braucht er ja keinen alten Rechner.
c-hater schrieb:> Insgesamt: man muss in die Kiste reinschauen können, um entscheiden zu> können, ob's passt
Auch das reicht nicht. Ich hatte hier einen PC mit bestücktem
Floppy-Stecker auf dem Mainboard, hätte die Flopyy auch gerade mal
gebraucht, aber trotz stundenlangem Bemühen konnte ich das Laufwerk
weder beim Booten noch unter Windows oder Linux nutzen - es wurde
angezeigt, aber weder Lesen noch Schreiben ging.
Kabel mit Slotblechsteckern bringen auch nicht viel, wenn der Mini-PC
garkeine Slots hat. Natürlich kann man mit der Laubsäge aufs Gehäuse
losgehen, aber das ist mir die Sache nicht wert.
Georg
Hi,
geht es dir denn um den bloßen Ersatz defekter Geräte oder versprichst
du dir auch mehr von der Aufrüstung (Schneller, auch kompatibel mit
aktueller SW?)
Wenn es nur um die (wieder)Herstellung von Funktionalität geht, ich
hätte noch ein paar alte Advantech PCM9579 (ohne LVDS Schnittstelle! 5V
Only) bei denen LPT und mehrere COM usw noch native an Board sind... VGA
sowieso.
http://support.advantech.com.tw/support/DownloadSRDetail_New.aspx?SR_ID=1-235BPP&Doc_Source=Download
Für Betriebssysteme bis einschließlich XP sind die ganz ordentlich.
Wenn es nur um Defektersatz geht könnte man die alten Rechner einbauen.
Da die wegen der fehlenden LVDS Funktionalität ausgesondert wurde habe
ich davon eine Reihe an Bastelgruppen o.ä. abgegeben, ein paar müssten
aber immer noch ganz hinten im Keller liegen. Davon könnte ich gegen
Aufwandsentschädigung (testen/einpacken) welche abgeben.
Soll es jedoch auch eine Aufrüstung sein und neben der alten Software
noch aktuelle Programme auf Basis von Betriebssystemen WIN7 bis WIN10
darauf laufen fällt die Option natürlich auch flach.
Gruß
Carsten
michael_ schrieb:> Enno Fr. schrieb:>> Sie sollten möglichst>> klein sein und als Prozessor zwischen Core2Duo und i3 Sandy Bridge (2.>> Generation) beinhalten.>> Für DOS-Programme?>> Das Problem sollte Gate A-20 sein.
Das war bei den späteren Designs in die SIO ausgelagert. Wenn das Board
einen Winbond W83627 drauf hat stehen die Chancen gut. Dann muß nur
noch das Bios mitspielen.
Bauform B. schrieb:> Muss es denn unbedingt Intel und alt sein? AMD gibt's neu als> Mini-ITX> mit den passenden Steckern auf der Rückwand. Nur ein DVI-I auf VGA> Adapterkabel braucht man noch. Die Variante D3313-S5 lässt sich komplett> passiv kühlen (D3313-S1 wohl auch). Nett ist das maßgeschneiderte> Gehäuse S26361-F5000-J002.>> https://www.rutronik24.com/search-result/nojs:1337...>> http://www.fujitsu.com/de/products/computing/perip...
Das A-20 Problem wurde schon angesprochen.
Gibt es den TO noch?
Bei Bedarf hätte ich noch ein PM8M-VM Board mit P4 im 478er Sockel.
1 x LPT, 2 x COM, VGA, 2 x PS/2, 2 x IDE, 2 x SATA, 1 x FDD, 4 x USB2
Nochmal der OP:
Es wird nicht nur ein, sondern viele PCs benötigt. Daher die Suche nach
einem gängigen Modell, von dem es gnügend bei ebay gibt und somit
wahrscheinlich auch zukünftig geben wird. Die steinalten sterbenden PCs
stecken in Produktionsautomaten. Die sollen für weitere Jahrzehnte fit
gemacht werden. Wenn ich da wieder steinalte PCs reinsetze, ist der
abermalige baldige Ausfall vorprogrammiert. Daher sollten die Rechner
eigentlich so neu wie möglich sein. Das funktioniert aber nicht. Auf
sechs aktuellen Rechnern mit Intel, AMD oder ARM startet das Programm
erst gar nicht. Das wahrscheinlich ursächliche A20 Problem wurde
angesprochen.
Ich weiß definitiv, dass das Programm auf Intel Core2Duo bis i3 Sandy
Bridge läuft, wenn die Schnittstellen direkt auf dem Motherboard
implementiert sind und keine Adapter verwendet werden. Der schon im OP
genannte Dell Optiplex 780 mit Core2Duo und kurzen Slotblechen (low
profile) ist ein gängiges Büromodell, das es zigfach auf ebay gibt. Er
ist mit 34x31x knapp 10cm zwar kompakt aber noch zu groß. Es stehen nur
30x28x10cm im Produktionsautomat zur Verfügung, so dass der PC mömentan
an verlängerten Schnittstellenkabeln an bei der Bedienung ungünstigen
Stelle bei leicht geöffnetem Schaltschrank daneben stehen muss. Bei
einem Micro-ATX Mainboard mit Gehäuse drum dürften diese Abmessungen
nicht zu erreichen sein.
Es müsste wohl schon etwas in Mini-ITX Größe sein. Aber da habe ich
bisher nur viel zu neue oder viel zu alte PCs/Mainbords mit VGA, LPT und
2xCOM gefunden. Wie gesagt: Core2Duo bis i3 Sandy Bridge wäre passend.
Jeder der bisherigen Vorschläge passt leider an irgendeiner Stelle nicht
in dieses Szenario.
Enno Fr. schrieb:> Bitte keine Vorschläge wie Virtualisierung oder PCI Karte mit Zusatz> Schnittstellen.
Was ist mit Dosbox? Bisher hab ich damit alles zum laufen bekommen.
Und wie wäre es damit die Rechner selber zu Bauen?
Bei Supermicro z.B. gibt es auch für die älteren Sockel
Langzeit-verfügbare Bords und die Taugen auch was für den Gewerblichen
Einsatz im 24/7 Betrieb was bei den Officemöhren die auf möglichst
Billig getrimmt waren/sind nicht wirklich gegeben ist.
https://www.supermicro.com/products/motherboard/Core/index.cfm#1155
Erwarte aber nicht die für ein Apfel und ein Ei bei jedem Händler um die
Ecke zu bekommen. Die wirst du über einen von deren offiziellen Distis
wenden müssen.
Dazu dann eine Gehäuse und das Drumherum und vorallem ein neues Netzteil
ganz nach Wahl.
Wobei es bei Sockel1155 mit LPT schon eng wird, die waren da eigentlich
schon ausgestorben. VGA und Serial ist in der Generation noch keine
Problem.
Vielleicht bei den auch einfach mal mit den genauen Anforderungen
nachfragen ob die was passendes haben...
Enno Fr. schrieb:> s wird nicht nur ein, sondern viele PCs benötigt
Als industrielle Lösung im PC104-Format gibt es noch vieles, was es bei
Desktop-PCs schon lange nicht mehr gibt, auch COM und LPT:
https://www.rtd.com/PC104/CM/686/137686/CME137686LX.htm
Die Grösse passt auf jeden Fall, aber da das Boards aus aktueller
Produktion sind kosten die natürlich mehr als alte gebrauchte Kisten.
Ruinieren möchte ich euch nicht, wenn es wirklich um das Weiterleben
wertvoller Hardware geht, sollte das kein Problem sein. Aber meistens
bei solchen Threads stellt sich heraus, dass zwar angeblich teure
Maschinen weiter betrieben werden sollen, aber mehr als 50 Euro darf es
keinesfalls kosten. Das geht nur über den Gebrauchtmarkt, vergesst
diesen Hinweis.
Georg
georg schrieb:> Als industrielle Lösung im PC104-Format gibt es noch vieles ...
Die verlinkte Platine verwendet einen AMD Geode LX, der ist schon lange
abgekündigt. Platinen damit sind also nur zeitlich befristet zu
bekommen.
Auf anderen einfachen PC104-Karten wird gerne ein "Vortex86" genannter
Prozessor von DM&P verbaut. Der wird zwar noch aktiv hergestellt, hat
aber noch weniger Rechenleistung als der Geode LX und ist eher sehr
schlecht dokumentiert.
georg schrieb:> Aber meistens> bei solchen Threads stellt sich heraus, dass zwar angeblich teure> Maschinen weiter betrieben werden sollen, aber mehr als 50 Euro darf es> keinesfalls kosten.
Bei der Rettung der Automaten geht es nicht so sehr um die Kosten,
sondern um eine möglichst optimale und langfristig tragfähige Lösung des
Problems. Und die mit Abstand beste ist die seeehr langfristige
Verfügbarkeit von immer gleichen Ersatz-PCs, von denen man zudem
sicher!! weiß, wie man das Programm darauf stabil zum Laufen bringt.
PC-Spezialhardware kann von heute auf morgen verschwinden, anders als
die ebay Massenware.
Dass letztere für ein paar Zehner zu haben sind, ist dann nur ein
Mitnahmeeffekt aber keine Bedingung. Außerdem macht es dann nichts mehr
aus, wenn ein PC ablebt. Allerdings ist mir von diesen gebrauchten
Büro-PCs, ausgestattet mit neuer Festplatte oder SSD (inzwischen Marken
120GB für 22 Euro), mit MSDOS noch keiner kaputt gegangen.
Die jetzige Lösung läuft auf vielen MSDOS Automaten perfekt. Die PCs
kommen mit MSDOS nicht mehr aus dem Leerlauf heraus. ;-) Nur für den
jetzt in Frage stehenden Automatentyp wäre ein PC großartig, der noch
eine Nummer kleiner ist als bisher. Alle anderen Lösungen kommen dann
aufs Papier, wenn die ebay Lösung erfolglos bleibt.
Rufus Τ. F. schrieb:> hat> aber noch weniger Rechenleistung als der Geode LX
Es gibt ja unzählige PC104-Boards, auch z.B. mit Pentium M und
64bit-Prozessoren, ich glaube aber nicht dass man für den Betrieb von
MSDOS gigantische Rechenleistungen braucht. Wahrscheinlich würde für den
vorgesehenen Zweck ein 486er reichen.
Aber der TO hat sich eh längst auf eine Lösung festgelegt.
Georg
X4U schrieb:> Was ist mit Dosbox? Bisher hab ich damit alles zum laufen bekommen.
Damit bekommt man tatsächlich so ziemlich alles an DOS-Software zum
Laufen, solange nur die benötigten Schnittstellen in Hardware vorhanden
sind.
Aber genau die Absenz der benötigten "legacy"-Schnittstellen ist ja das
Problem bei heutigen kleinen Boards...
c-hater schrieb:> Aber genau die Absenz der benötigten "legacy"-Schnittstellen ist ja das> Problem bei heutigen kleinen Boards...
Mist, da habe ich das Posting doch abgeschickt, bevor ich den
entscheidenden Satz geschrieben hatte, der da heißt:
Was man aber durch das Einstecken einer entsprechenden
PCIe-Schnittstellenkarte recht problemlos beheben kann...
Und ja: es gibt sogar welche im low-profile Layout mit low-profile
Slotblech für die Schnittstelle(n), die nicht auf die Karte passen. Sind
nichtmal besonders teuer.
michael_ schrieb:> Die alten DOS-Maschinensteuerungen sind Echtzeitanwendungen.> Da reicht es nicht, dass ein Programm nur so läuft.
Doch. Wenn die Umgebung hinreichend schnell, aber nicht zu schnell ist.
Und eben genau das kann man mit der DOSBox hintricksen. Die Software
"sieht" eine Umgebung, die sich für sie ziemlich genau so anfühlt, wie
die echte Hardware von vor 30 Jahren.
Für das Programm selber ist das praktisch nie ein Problem. Problematisch
sind immer nur die Schnittstellen. Solange es aber von der DOSBox
unterstützte Standardschnittstellen sind, können auch diese hinreichend
gut in die virtuelle Maschine abgebildet werden, jedenfalls wenn auf der
realen Maschine reale "legacy"-Schnittstellen verfügbar sind und nicht
nur irgendwelcher über USB angebundener Gammel.
Für proprietäre Hardware, etwa irgendwelche speziellen
ISA-Schnittstellenkarten ist die DOSBox allerdings keine Lösung. Das
kann sie schlicht nicht für die VM bereitstellen.
c-hater schrieb:> Was man aber durch das Einstecken einer entsprechenden> PCIe-Schnittstellenkarte recht problemlos beheben kann...
Vielleicht gibt es da welche.
Aber bei PCI ging es einfach nicht, die auf Standard Schnittstellen
einzustellen.
Oder gar auf den Parallelport einer alten Hercules Karte einzustellen.
c-hater schrieb:> Doch. Wenn die Umgebung hinreichend schnell, aber nicht zu schnell ist.> Und eben genau das kann man mit der DOSBox hintricksen. Die Software> "sieht" eine Umgebung, die sich für sie ziemlich genau so anfühlt, wie> die echte Hardware von vor 30 Jahren.
Verlassen würde ich mich da nicht drauf.
Das läuft trotzdem unter Multitasking.
Das Risiko wäre mir zu groß.
Zu einer Schrittmotorenkarte von Emis ist beschrieben, wie man XP
kastrieren muß, damit sie Echtzeit macht.
War mir unzumutbar. Ich bin dann bei DOS geblieben.
Bei W10 nicht machbar.
https://www.conrad.ch/de/emis-smc-800-08-a-967599.html
michael_ schrieb:> Zu einer Schrittmotorenkarte von Emis ist beschrieben, wie man XP> kastrieren muß, damit sie Echtzeit macht.
Das ist ein schlechtes Beispiel, da es auch schon zu DOS-Zeiten angesagt
war, Schrittmotoren einen eigenen Prozessor zu spendieren, sofern diese
einigermaßen flott laufen sollten. Die LPT-Ports waren doch schon durch
mehrere Dongle 'verlängert' worden ;-)
Enno Fr. schrieb:> Die steinalten sterbenden PCs> stecken in Produktionsautomaten. Die sollen für weitere Jahrzehnte fit> gemacht werden.
Was stirbt denn bei PCs? Da wäre zuerst die Batterie, die sich schnell
wechseln läßt ;-) Auch die Netzteile dürften im Laufe der Jahre den
Geist aufgeben, was aber kein Drama sein sollte.
Ansonsten würde ich versuchen, die Boards wieder zu reparieren, indem
alle Elkos getauscht werden. Damit würden (geschätzt) 80 - 90% der
Ausfälle zu beheben sein. Ein weiterer Grund für die Ausfälle könnten
'verblasste' BIOS-EPROMs sein. Hier einen Ersatz zu beschaffen kann
schwierig werden, aber versuchen würde ich es dennoch.
Wäre das nicht ein gangbarer Weg?
Die Automaten für Jahrzehnte fit zu halten, wäre mir allerdings ein viel
zu hoher Anspruch. Aktuelle Mainboards schätze ich da eher noch
kurzlebiger ein.
michael_ schrieb:> Vielleicht gibt es da welche.> Aber bei PCI ging es einfach nicht, die auf Standard Schnittstellen> einzustellen.
Das ist auch nicht nötig. DOSBox ist ein Emulator. Das Gastsystem
"sieht" die Schnittstellenkarte natürlich auf den üblichen Adressen.
m.n. schrieb:> michael_ schrieb:>> Zu einer Schrittmotorenkarte von Emis ist beschrieben, wie man XP>> kastrieren muß, damit sie Echtzeit macht.>> Das ist ein schlechtes Beispiel, da es auch schon zu DOS-Zeiten angesagt> war, Schrittmotoren einen eigenen Prozessor zu spendieren, sofern diese> einigermaßen flott laufen sollten. Die LPT-Ports waren doch schon durch> mehrere Dongle 'verlängert' worden ;-)
Kein schlechtes Beispiel.
"Einigermaßen flott laufen" reicht nicht.
Woher willst du oder der TO wissen, was das alte DOS an der Maschine
macht?
Klar kann man einen eigenen Prozessor spendieren.
Aber der läuft auch unter DOS oder einem ähnlichen BS.
Was wiederum Echtzeit macht.
Spielereien an einer 30 Jahre alten Maschine würde ich nicht riskieren!
Hallo Carsten,
der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich bin auf der Suche nach
einem
"advantech main board PCM-9579 REV.A1".
Hast du evtl. tatsächlich noch so etwas in deinem Keller ?!
Viele Grüße
Felix