Hallo,
ich arbeite gerade an einem Optischen Messgerät.
Gemessen werden muss die Höhe eines Laserstrahles, dies würde ich mit
einem PSD oder CCD Sensor machen.
Mein riesieges Problem ist, dass ich einen Messbereich von +-20 cm
Abdecken muss. Und die meisten Sensoren nur 6cm lang sind.
Ich habe beeits das Internet abgesucht und ein paar Firmen
abtelefoniert.
Meine Frage wäre jetzt gibt es überhaupt derartige Sensoren mit so einer
länge oder würde es gehen einfach meherer Sensoren Segmentiert zu
platzieren?
MfG
Dim schrieb:> Gemessen werden muss die Höhe eines Laserstrahles
Und alle Welt fragt sich was das sein soll. Der Durchmesser eines
aufgeweiteren Strahlbündels? Eine Art planaerer Lichtschnitt?
Falls es doch um eine Distanzmessung geht, wäre "laser triangulation
sensor" das richtige Stichwort für eine Suche. Die Abbildende Optik
kauft man wahrscheinlich am besten fertig von einer Firma wie SICK o.ä.
Traubensaft .. schrieb:> Dim schrieb:>> Gemessen werden muss die Höhe eines Laserstrahles>> Und alle Welt fragt sich was das sein soll.
Ich verzichte mal darauf, mich das zu fragen. :)
Vielleicht sind ja optische Abstandssensoren gemeint. Die gibt es hier:
https://www.wenglor.com/de/produktwelt/produkte/
einer davon hat einen Messbereich von 50 bis 350 mm. Das ist weniger als
vom TO gefordert aber immerhin deutlich mehr als 60mm.
Aber vielleicht hat Traubensaft ja recht und der TO sucht was ganz
anderes...
Dim schrieb:> Meine Frage wäre jetzt gibt es überhaupt derartige Sensoren mit so einer> länge oder würde es gehen einfach meherer Sensoren Segmentiert zu> platzieren?
OK, es scheint was anderes gesucht zu sein, als ich oben schrieb.
Wenn du keinen optischen Sensor findest, der groß genug ist, musst Du
mit Abbildung (sprich: einem Objektiv) arbeiten.
Vielen Dank für die schnellen Antworten, ich versuche mich noch etwas
präziser auszudrücken.
Der Aufbau ist wie folgt:
Mit Hilfe einen Kreuzlinienlaser soll eine horizontale Ebene in den Raum
projiziert werden.
Und ich benötige den Sensor um den Abstand zwischen Boden und der Ebene
messen.
Also fällt meiner Meinung die Laser Triangulation flach.
Würde der Messaufbau mithilfe eines Objektiv auch funktionieren bzw.
kann man dadurch auch eine Messgenauigkeit von 0,1mm erreichen?
Vielen Dank
Dim schrieb:> würde es gehen einfach meherer Sensoren Segmentiert zu> platzieren?
Da bleiben Lücken dazwischen, ein Laser ergibt ja nur einen Punkt (oder
nicht?).
Könnte der Sensor notfalls auf und ab bewegt werden?
Sonst: Laser auf so etwas wie eine Leinwand treffen lassen und mit einer
Kamera auswerten.
Georg
Traubensaft .. schrieb:>> Gemessen werden muss die Höhe eines Laserstrahles>> Und alle Welt fragt sich was das sein soll.
Wahrscheinlich ein "Photonenspringbrunnen". :-)
DerLaser bildet eine Linie also kein Punkt. Der Laser ist nicht
beweglich da er als Referenzmaß dient.
Der Ansatz mit der Leinwand hatte ich auch schon. Ist der aber nicht
umständlicher bzw. Schwerer zum Auswerten?
Dim schrieb:> Und ich benötige den Sensor um den Abstand zwischen Boden und der Ebene> messen.
Da "Boden" keine eindeutige Definition ist, wird das so normalerweise
nicht gehen. Üblicherweise wird man die Höhe direkt am Stativ, auf dem
der Kreuzlinienlaser montiert ist, mit einem getrennten Messsystem
messen. So, wie man es seit mindestens 100 Jahren bei Theodoliten-
Messungen macht.
Dim schrieb:> Also fällt meiner Meinung die Laser Triangulation flach. Würde der> Messaufbau mithilfe eines Objektiv auch funktionieren bzw. kann man> dadurch auch eine Messgenauigkeit von 0,1mm erreichen?
Wie groß ist der "Raum"?
> Mit Hilfe einen Kreuzlinienlaser soll eine horizontale Ebene in den Raum> projiziert werden.
Wie das? Horizontal bedeutet hier "parallel zum Boden" des "Raumes"? Und
nur eine Linie des Kreuzes ist dann "horizontal" im Raum?
Dim schrieb:> dass ich einen Messbereich von +-20 cm Abdecken muss
Bedeutet das "ca. 20cm" oder "von der Mitte aus 20cm nach unten und 20cm
nach oben"?
Der Sensor ist selten so lang. Ich denke standardmaessig ist der
Messtock ausziehbar mit messbaerer Laenge, wobei man dessn Hoehe so
verstellt, bis der Sensor angibt der Strahl sei in seiner Mitte.
Alternativ kann man einen langen Sensor verwenden, zB von einem Scanner.
Der waere dann zB A4 breit
Eine naheliegende Lösung unter Verwendung eines Sensors, wäre ein Stab,
auf dem der Sensor verschiebbar ist. Die Position ergibt sich dann aus
der Summe der Verschiebung auf dem Stab und der Sensormessung. Ein Stab
von 40cm Länge, der in 0,1mm ablesbar wird sich vermutlich noch finden
lassen. Es gibt, denke ich, Schiebelehren, die in etwa so lang sind,
wenn sie auch nicht gerade üblich sind.
Wenn man aber soweit ist, dann liesse sich die Position der Linie auch
direkt auf dem Stab mit Skala und Nonius ablesen. Theoretisch! Praktisch
nur unter Anwendung von Vorsichtsmaßnahmen , denn die Reflektion des
Laserlichts ist unter Umständen auch noch zu stark, um sie ohne Schaden
direkt ins Auge fallen zu lassen. Mir wäre das etwas zu gefährlich.
Theor schrieb:> wäre ein Stab,> auf dem der Sensor verschiebbar ist
Deshalb hatte ich gefragt, ob der Sensor verschoben werden darf. Dann
ergäbem sich einige Möglichkeiten, auch automatisch arbeitende.
Um die Antwort hat sich der TO aber herumgedrückt. Vielleicht ist er ja
so gnädig und antwortet dir.
Dim schrieb:> DerLaser bildet eine Linie
Gut, dann kann man ja kürzere Sensoren seitlich versetzt montieren, so
dass sich die Messbereiche überlappen.
Georg
Tut mir sehr leid, wenn ich ein paar Fragen überlese ist nicht meine
Absicht. Aber ich stecke gerade bis zum Anschlag in meiner
Abschlussarbeit.
Harald W. schrieb:> Da "Boden" keine eindeutige Definition ist, wird das so normalerweise> nicht gehen.
Das mit dem Kreuzlinienlaser stimmt nur teilweise, der Laser der mir zur
Verfügung steht nivelliert sich automatisch "ins Wasser". Also wird
meine Laserebene als Referenz genommen und die Maße die ich durch den
Sensor aufnehme dienen um das Gefälle und die Welligkeit der Bodenfläche
zu ermitteln.
Dieter F. schrieb:> 7 x 6 = ?>> Wenn Du es µm-genau wissen musst. Welche Auflösung brauchst Du denn?
Des mit dem 7x 6cm Sensoren hatte ich auch schon im Kopf aber wie soll
ich so viele Sensoren an einen µC bzw. Arduino anschließen. Die
Auflösung sollte auf 0,1mm genau sein.
Lothar M. schrieb:> Wie groß ist der "Raum"?
Der Raum hat mehrere 100m² aber die Fläche die ich ausmessen muss ist
max. 2,5x8m.
Lothar M. schrieb:> Wie das? Horizontal bedeutet hier "parallel zum Boden" des "Raumes"? Und> nur eine Linie des Kreuzes ist dann "horizontal" im Raum?
Eben nicht parallel zum Boden da der Laser sich selbst ausnivellieren
kann. So kann ich eine Ebene erzeugen die senkrecht zur Erdanziehung
steht. Ja für diese Anwendung reicht eine Linie. Ich muss einfach die
Differenz bzw. die Lage (Neigung und Ebenheit) zur "idealen" Fläche
ermitteln.
Lothar M. schrieb:> Bedeutet das "ca. 20cm" oder "von der Mitte aus 20cm nach unten und 20cm> nach oben"?
Die maximale Abweichung die der Raum haben darf sind 20cm aber das halt
in beide Richtungen.
georg schrieb:> Könnte der Sensor notfalls auf und ab bewegt werden?>> Sonst: Laser auf so etwas wie eine Leinwand treffen lassen und mit einer> Kamera auswerten.
Ja diese Möglichkeit gibt es auch aber da wüsste ich nicht ob es durch
die Versicherbarkeit eine Messungenauigkeit gibt.
Das mit der Leinwand war auch ein Gedanke aber da fehlt mir ein wenig
das Know how für das auswerten.
Jetzt ist G. schrieb:> Alternativ kann man einen langen Sensor verwenden, zB von einem Scanner.> Der waere dann zB A4 breit
Das wäre ideal von der länge aber gibt es solche Sensoren auch zu neu zu
kaufen, da mein Problem ist das Ding soll dann firmenintern Produziert
und eingesetzt werden. Da bin ich mir nicht sicher ob das im Sinne von
denen ist das ich Teile benutze die u.U. nicht Bestellbar/lieferbar
sind.
Das mit dem verschiebbaren Sensor müsste doch bei einer Halterung die
nahezu kein Spiel hat möglich sein. Ich müsste ja immer noch meine
Messgenauigkeit von 0,1mm erreichen.
Theor schrieb:> Praktisch> nur unter Anwendung von Vorsichtsmaßnahmen , denn die Reflektion des> Laserlichts ist unter Umständen auch noch zu stark, um sie ohne Schaden> direkt ins Auge fallen zu lassen. Mir wäre das etwas zu gefährlich.
Das mit dem Laser ist noch halbwegs "Ungefährlich" es handelt sich dabei
um einen handelsüblichen Kreuzlinienlaser der nur maximal 30-40cm über
dem Boden aufgebaut ist. Und wärend der messung sollte man gerade stehen
können.
Ich hoffe ich habe allen antworten können. Vielen Dank das ihr so
schnell und Zahlreich antwortet, ihr habt mir jetzt schon weiterhelfen
können.
Im Falle eines verschiebbaren Sensors gibt es dann einen der mindestens
10cm lang ist damit man nicht zu viele zwischenpunkte einsetzten muss?
Gruß
Theor schrieb:> Theoretisch! Praktisch> nur unter Anwendung von Vorsichtsmaßnahmen , denn die Reflektion des> Laserlichts ist unter Umständen auch noch zu stark, um sie ohne Schaden> direkt ins Auge fallen zu lassen.Dim schrieb:> Mit Hilfe einen Kreuzlinienlaser
Wenn man jetzt noch die Laserklasse oder Leistung/Wellenlänge plus evtl.
Divergenz/Abstand und Drehzahl wüsste ...
Es wird wohl kein Materialbearbeitungslaser sein ;_)
Wenn man die Divergenz des Strahlenbündels ändern könnte, würden auf
+/-200 mm auch 60 mm Sensorlänge reichen. Vielleicht kannst du ja an der
Optik des Senders was ändern, statt den Empfänger anzupassen?
Wenn es gebastelt sein muss, würde ich sonst ggf. über den
Zeilen-CCD-Sensor eines Flachbettscanners nachdenken. Oder du musst -wie
oben erwähnt- mit der Abbildung auf einem Schirm arbeiten.
Dim schrieb:> Das mit dem verschiebbaren Sensor müsste doch bei einer Halterung die> nahezu kein Spiel hat möglich sein. Ich müsste ja immer noch meine> Messgenauigkeit von 0,1mm erreichen.
Messschieber mit digitaler Datenschnittstelle gibt es überall. Das
Messprinzip funktioniert mit jeder Länge, z.B. 1000mm
https://www.hahn-kolb.de/TESA-Messschieber-digital-1000mm-001mm-TWIN-CAL-IP67-mit-Messerspitzen/31154301.sku/de/DE/EUR/
Früher (TM) hätte man eine Schlauchwaage und ein Stativ mit mm-Skala
genommen, ohne auf die 1/10-mm zu gucken ;-)
my2ct schrieb:> Wenn man jetzt noch die Laserklasse oder Leistung/Wellenlänge plus evtl.> Divergenz/Abstand und Drehzahl wüsste ...> Es wird wohl kein Materialbearbeitungslaser sein ;_)
Wie ich schon oben erwähnt habe, handelt es sich um einen
handelsüblichen Kreuzlinienlaser (Laserklasse 2), also nix abgespacetes.
Traubensaft .. schrieb:> Wenn man die Divergenz des Strahlenbündels ändern könnte, würden auf> +/-200 mm auch 60 mm Sensorlänge reichen. Vielleicht kannst du ja an der> Optik des Senders was ändern, statt den Empfänger anzupassen?
Die +-200mm werden benötigt das ist ja der Höhenbereich den ich brauche.
Oder wie meinst du das die Divergenz des Lasers da mit reinspielt?
Klar streut der Laser sich aber für meinen Einsatzzweck sollte das
passen.
Wolfgang schrieb:> Messschieber mit digitaler Datenschnittstelle gibt es überall.
Ich muss kein Teil messen, sondern einen Abstand vom Boden zum Laser da
gibt es keine Kante wo ich den Messschieber ansetzten könnte oder ist in
dem Messschieber ein entsprechender Sensor verbaut?
Wolfgang schrieb:> Früher (TM) hätte man eine Schlauchwaage und ein Stativ mit mm-Skala> genommen, ohne auf die 1/10-mm zu gucken ;-)
Ja das Thema mit den 0,1mm. Das ist leider eine Vorgabe die nicht von
mir stammt genauso wie das es eine optsche Lösung sein sollte.
Traubensaft .. schrieb:> Wenn es gebastelt sein muss, würde ich sonst ggf. über den> Zeilen-CCD-Sensor eines Flachbettscanners nachdenken. Oder du musst -wie> oben erwähnt- mit der Abbildung auf einem Schirm arbeiten.
Gibt es die Sensoren auch als Einzelteil zu kaufen?
Was hier gesucht wird nennt sich "Laser Empfänger"
Die gibt es komplett mit Maßstab zu kaufen.
Der Empfänger wird dann so lange auf dem horizontalen Stab verschoben
bis er den Laser mittig detektiert hat und dies anzeigt. Dann lässt sich
der Abstand zum Boden einfach am Maßstab ablesen.
Wenn dir das Teil zu teuer ist, kannst du auf Bildern von solchen
Geräten erkennen, daß sie mit nur wenigen Fotodioden auskommen und dir
einen Nachbau überlegen.
In der Anleitung solcher Geräte steht dann noch, daß man den Laser nicht
im Kreuzlinienbetrieb sondern nur mit horizontaler Linie betreiben soll.
Ebenso wird der Laser gepulst betrieben, damit der Empfänger nur die
gewünschte Frequenz auswerten kann und dadurch störunempfindlicher wird.
:-) schrieb:> Was hier gesucht wird nennt sich "Laser Empfänger"> Die gibt es komplett mit Maßstab zu kaufen.
Das ist ein guter Ansatz so ähnlich muss mein Aufbau auch finktionieren.
:-) schrieb:> Der Empfänger wird dann so lange auf dem horizontalen Stab verschoben> bis er den Laser mittig detektiert hat und dies anzeigt.
Da liegt der Hacken ich kann den Sensor nicht ausrtichten weil ich nicht
die mitte brauche sondern ein Maß. Gibt es auch Laserempfänger welche
nicht nur die Mitte detektieren sondern auch gleich ein Maß auspucken?
:-) schrieb:> Dann lässt sich> der Abstand zum Boden einfach am Maßstab ablesen.
Einen Messaufbau bei dem Man von einem Maßstab abliest haben wir
bereits, diesen soll ich eben ersetzten weil das Ablesen bei einer
Untahl an Messpunkten zu lange dauert. Daher soll ich diesen Teil
"automatisieren".
Daher kam ja die Idee mit dem PSD der mir ein Signal ausgiebt welches
ich mit einem Arduino auswerten kann.
Dim schrieb:> Die +-200mm werden benötigt das ist ja der Höhenbereich den ich brauche.> Oder wie meinst du das die Divergenz des Lasers da mit reinspielt?> Klar streut der Laser sich aber für meinen Einsatzzweck sollte das> passen.
Ganz einfache Geometrie: je divergenter dein Strahlenbündel ist, umso
länger ist die auf einem Schirm abgebildete Linie "pro Abstand".
Dim schrieb:> Ich muss kein Teil messen, sondern einen Abstand vom Boden zum Laser da> gibt es keine Kante wo ich den Messschieber ansetzten könnte oder ist in> dem Messschieber ein entsprechender Sensor verbaut?
Was möchtest du denn nun messen?
Geht es um den Abstand des Laser zum Boden - dann bräuchtest du kein PSD
- oder geht es, wie im Eingangspost beschrieben, um die Höhe des
Laserstrahls über dem Boden?
In letzteren Fall, würdest du deinen einige Zentimeter hohen Sensor
ungefähr in Laserstrahlhöhe halten und dabei den Abstand vom Sensor zum
Boden per Messschieber erfassen. Die Summe aus Messschieberanzeige und
Sensorwert liefert dann dein gesuchtes Höhenmaß.
Das lässt sich natürlich auch automatisieren, indem man den Sensor per
Motorantrieb hoch und runter fahren kann, wobei der Motor über einen
Regelkreis anhand der gemessenen Position auf dem Sensorelement
gesteuert wird. Das ginge dann auch mit einem einfachen
2-Photodioden-Sensor.
Dim schrieb:> Einen Messaufbau bei dem Man von einem Maßstab abliest haben wir> bereits, diesen soll ich eben ersetzten weil das Ablesen bei einer> Untahl an Messpunkten zu lange dauert.
Die elektronisch Ablesung eines Messschiebers dauert ein paar
Millisekunden. Welche Messrate wollt ihr denn erreichen?
Das ist m.E. alles relativ bzw. eine Frage des Standpunktes - und das
wörtlich. Deinem Einganspost entnehme ich, dass du zunächst davon
ausgehst, dass der Sensor dirket in den Laser guckt.
Wenn der Laser aber auf eine Referenz-Fäche fällt, die ihrerseits von
einer Kamera beobachtet wird, entspannt sich die Lage plötzlich
deutlich. Mit einer HD-Kamera hast du plötzlich vertikal eine Auflösung
von über 1000 Pixel - d.h. z.B. bei einer Referenzfläche von 30cm eine
Genauigkeit von 0,3 mm - was will man mehr?
Wenn der Laser pulsiert, machst du eine Aufnahme mit und eine Aufnahme
ohne Laser, die Bildverarbeitung ist eine simple Differenz und schon
hast du die Position ... feddich.
Frank E. schrieb:> ... eine Genauigkeit von 0,3 mm - was will man mehr?
0,1 mm
Dim schrieb:> Die Auflösung sollte auf 0,1mm genau sein.> ...> Ich müsste ja immer noch meine Messgenauigkeit von 0,1mm erreichen.
... auch wenn es da mit Auflösung und Genauigkeit ganz munter
durcheinander geht ...
CCD-Elemente aus einem Fax sind ca. 21cm lang. Mit den üblichen 144dpi
sollte das lt. "Milchmädchen-Rechnung" eine Aufölsung von ca. 0,17 mm
ergeben ...
Dim schrieb:> Die maximale Abweichung die der Raum haben darf sind 20cm aber das halt> in beide Richtungen.Dim schrieb:> Des mit dem 7x 6cm Sensoren hatte ich auch schon im Kopf aber wie soll> ich so viele Sensoren an einen µC bzw. Arduino anschließen. Die> Auflösung sollte auf 0,1mm genau sein.
0,1 mm bei max. 20 cm Abweichung? Willst Du uns veralbern?
Hast Du Dich überhaupt schon mal mit Liniensensoren beschäftigt? Wie
viele Anschlüsse an den MC brauchen die denn?
Dim schrieb:> Ich muss kein Teil messen, sondern einen Abstand vom Boden zum Laser
Und was bezeichnest Du als Boden? Schon das mehr oder weniger
kräftiges Andrücken eines Maßstabes an den Boden ergibt eine
Abweichung von mehreren Zehntel Millimetern. M.E. ist eine
Längenmessung mit einer Genauigkeit von besser als 1mm nur
zwischen zwei Spiegeln möglich. Die bisher angesprochenen
Verfahren haben möglicherweise eine hohe Auflösung aber keine
grosse Genauigkeit.
Traubensaft .. schrieb:> Ganz einfache Geometrie: je divergenter dein Strahlenbündel ist, umso> länger ist die auf einem Schirm abgebildete Linie "pro Abstand".
Okay aber auf der benötigten max. Abstand zwischen Laser und Empfänger
fällt das noch nicht so sehr ins gewicht.
Wolfgang schrieb:> Geht es um den Abstand des Laser zum Boden - dann bräuchtest du kein PSD> - oder geht es, wie im Eingangspost beschrieben, um die Höhe des> Laserstrahls über dem Boden?
Ich muss Möglichkeit 2 messen.
Wolfgang schrieb:> Die elektronisch Ablesung eines Messschiebers dauert ein paar> Millisekunden. Welche Messrate wollt ihr denn erreichen?
Geht es darum den Messschiebr an eine Ser.Schnitst. anzuschließen?
Das problem mit dem Messschieber ist das ich ja den Abstand zwischen
einem Laserstrahl und dem Boden messen muss und Messschieber erst korekt
messen wenn sie sauber auf der Messenden Fläche anliegen und mit einem
Messdruck beaufschlagt werden.
Frank E. schrieb:> Deinem Einganspost entnehme ich, dass du zunächst davon> ausgehst, dass der Sensor dirket in den Laser guckt.>> Wenn der Laser aber auf eine Referenz-Fäche fällt, die ihrerseits von> einer Kamera beobachtet wird, entspannt sich die Lage plötzlich> deutlich.
Das ist richtig, da ich davon ausgehe das ein Sensor der angestrahlt
wird einfacher ist umzusetzten wie ein Kamerasystem.
Wolfgang schrieb:> ... auch wenn es da mit Auflösung und Genauigkeit ganz munter> durcheinander geht ...
Ja genau deswegen weil ich eine Messgenauigkeit von 0,1mm erreichen
sollte und damit mein Messgerät auch in 0,1er Schritten auflösen sollte.
Frank E. schrieb:> CCD-Elemente aus einem Fax sind ca. 21cm lang. Mit den üblichen 144dpi> sollte das lt. "Milchmädchen-Rechnung" eine Aufölsung von ca. 0,17 mm> ergeben ...
Sind die auch noch als Erstazteil erhältlich? Also das ich keinen CCD
Sensor aus einem Fax ausbauen muss.
Johannes S. schrieb:> Wenn es um das Höhenprofil einer Fläche geht gäbe es noch sowas wie> Streifenlichtprojektion.
Das wäre auch ein guter Ansatz. Der genaue Höhenunterschied liese sich
warscheinlich dann nur aus der Software ermitteln oder?
Bzw. wie länge geht eine Auswertung so einer Aufnahme?
Dieter F. schrieb:> 0,1 mm bei max. 20 cm Abweichung? Willst Du uns veralbern?
Nein! das ist eine Vorgabe die ich bekommen habe kann da aich nix
ändern.
Aber bei einem Abstand von 20cm sind 0,1mm nicht unüblich.
Dieter F. schrieb:> Hast Du Dich überhaupt schon mal mit Liniensensoren beschäftigt? Wie> viele Anschlüsse an den MC brauchen die denn?
Nein deswegen schreibe ich ja in dieses Forum. Ich habe bereits ein paar
CCD Sensoren zur auswahl. Die ANschlüsse varrieren zwischen 22-56
Anschlüssen.
Dieter F. schrieb:> https://www.svh24.de/bosch-rotationslaser-grl-500-hv-mit-hochleistungempfaeng-228360?cpkey=EGgIrvUm9n6jN4GOQQ6-VGO_l2f9SL69h_XPrpEMcpo&adword=GoogleShoppingDE_Whoop&gclid=CjwKCAjworfdBRA7EiwAKX9HeGjTpIfmgCHz5CGbEId5J2It_UL1T2XPK5-hmAQ8vvcPkmi8LYaxWhoCc0IQAvD_BwE
Das ding wäre schon genau das was ich brauche ich müsste es aber ganz
ohne Maßstab hinbekommen.
Harald W. schrieb:> Und was bezeichnest Du als Boden?
Ich muss einen Industriboden vermessen.
Harald W. schrieb:> Schon das mehr oder weniger> kräftiges Andrücken eines Maßstabes an den Boden ergibt eine> Abweichung von mehreren Zehntel Millimetern. M.E. ist eine> Längenmessung mit einer Genauigkeit von besser als 1mm nur> zwischen zwei Spiegeln möglich.
Das ist auch meine Meinung. Aus dem Grund wollen die auch weg vom
Messstab.
Dim schrieb:> Mein riesieges Problem ist, dass ich einen Messbereich von +-20 cm> Abdecken muss. Und die meisten Sensoren nur 6cm lang sind.
Die gängige Methode ist eine variable optische Abbildung und überlappend
Sensoren - > stiching.
Dim schrieb:> Ich muss einen Industriboden vermessen.
Und wie ist die Struktur/Rauhigkeit/Oberfläche/Bezugshöhe dieses Bodens
definiert, wenn du da anscheinend einen Messschieber nicht sauber
aufsetzen kannst?
Auch ein rein optischer Höhenmesser für den Laserstrahl braucht eine
saubere Bezugshöhe - egal ob da noch ein Messschieber zwischen sitzt,
oder nicht.
Um ein Höhenprofil vom Boden zu bestimmen, sagt die auf 1/10mm gemessene
Höhe alleine überhaupt nichts. Du musst auch noch wissen, wo genau
gemessen wurde.
Jürgen S. schrieb:> Die gängige Methode ist eine variable optische Abbildung und überlappend> Sensoren
d.H. ich komme an mehrern Sensoren oder einer verschiebbaren Halterung
nicht vorbei?
Wolfgang schrieb:> Und wie ist die Struktur/Rauhigkeit/Oberfläche/Bezugshöhe dieses Bodens> definiert, wenn du da anscheinend einen Messschieber nicht sauber> aufsetzen kannst?
Es handelt sich um einen ganz normalen Werkstattboden manchmal mehr
manchmal weniger beschädigt/verschmutzt.
Mein Gedanke mit dem Aufsetzten kommt eher wie ich mit einem
Messschieber die Höhe von dem Laserstrahl sauber erfassen kann also ohne
Laserempfänger.
Wolfgang schrieb:> Um ein Höhenprofil vom Boden zu bestimmen, sagt die auf 1/10mm gemessene> Höhe alleine überhaupt nichts. Du musst auch noch wissen, wo genau> gemessen wurde.
Dafür habe ich mir bereits ein konzept überlet wie ich die Entfernung
zum Laser aufnehmen kann. Als Ergebnisds sollte dann ein Berg und Tal
PRofil wie bei der Rauheitsmessung rauskommen.
Dim schrieb:> Es handelt sich um einen ganz normalen Werkstattboden manchmal mehr> manchmal weniger beschädigt/verschmutzt.
Dann wäre ich beim Lichtschnittverfahren,
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtschnitt
Mit sowas werden z.B. auch Strassen abgefahren und vermessen um Schäden
zu erfassen.
Dim schrieb:> Mein Gedanke mit dem Aufsetzten kommt eher wie ich mit einem> Messschieber die Höhe von dem Laserstrahl sauber erfassen kann also ohne> Laserempfänger.
Deshalb hatte ich vorgeschlagen, für die Detektion des Lasers einen
kurzen Sensor zu verwenden, wie du ihn schon gefunden hast, und mit dem
Messschieber den Abstand des Sensors zum Boden zu Messen. Die Summe aus
(elektronischer) Messschieberablesung und Laserhöhensensor ergibt dann
den Abstand der Laserlinie zum Boden.
> Dafür habe ich mir bereits ein konzept überlet wie ich die Entfernung> zum Laser aufnehmen kann.
Die Entfernung reicht nicht, du brauchst auch einen Winkel (->
Polarkoordinaten)
Dim schrieb:> Ich muss einen Industriboden vermessen.
Schütte Wasser drauf und schau nach, wo sich Pfützen bilden.
Wenn nötig, kannst du dann ja noch die Wassertiefe messen.