Hallo,
> Andi B. schrieb:
> Allerdings scheinen die TI Marketingfuzzis noch nicht realisiert zu
> haben, dass man die slew rate nicht nur aus EMI Gründen limitiert.
Da sind die aber schon sogar ein Stück weiter als diverse
Produktmanager, die ohne Sinn und Verstand unisono blöcken: "Wir wollen
mehr Megabits" , selbst wenn pro Sekunde nur paar 10 Bytes übertragen
werden müssen.
Aber natürlich sollen die Leitungen dann auch ohne Einschränkungen mind.
1000m weit gezogen werden.
> Sondern auch wie schon erwähnt, für nicht Standard Busstrukturen wo es
> auf die Reflexionen ankommt.
Für ganz übliche Standardbussse gilt das auch. Was meinst du, wie viele
Techniker (Elektriker) in Industrie noch nie was von Impedanzen der
Signalleitungen und HF-typischen Probleme gehört haben, geschweige denn,
dass sie ein tieferes Verständnis dazu entwickeln konnten.
> Und so haben die wohl nach dem Motto - die
> anderen haben 125kBit und 250kBit, darum machen wir 500kBit weils nach
> mehr klingt - gehandelt.
Na klar, 500 Kbaud sind ja auch so eine gängige Baudrate ;-)
Ich weiß nur nicht, wofür man das braucht. Für gängige UART-Interfaces
reichen 115kbaud oder auch mal 230 kBaud.
Wer es braucht geht dann eh gleich auf Mbaud (z.B. Profibus).
> Leider für Netzwerke mit nicht perfekter Terminierung
> der falsche Ansatz :-(.
Wenn sich das doch bloß mal rumsprechen würde, das man mit niedrigen
Baudraten und entsprechend begrenzten Treiber in jeder Hinsicht viel
weniger EMV-Probleme hat und jeden "Klingeldraht" recht unkritisch als
Verbindungsleitung benutzen kann.
Gruß Öletronika