Kann man in C mit 'with' auf eine struct zugreifen?

Gast #5572842
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Kaj G. schrieb:
> Wenn du sagen wuerdest, wo das herkommt, dann koennte man dir auch
> helfen. Meinst du das with aus Python? Beschreib doch mal was du machen
> willst.
mh? Ich kenne With eigentlich aus vielen Sprachen. VB/VBA z.B. In TC 
oder Borland Pascal waren sogar kaskadierte With-Strukturen möglich. Das 
spart unheimlich Buchstaben. Wegen der Übersicht, meine ich.

Aktuell habe ich ein Struct-Array in mehreren Dimensionen. Um auf ein 
Element zuzugreifen, muss ich ohne With immer den kompletten Namen mit 
allen Indices benennen. Ist ja kein Problem, erzeugt halt nur unschöne, 
lange Zeilen...
Persönliche Seite #5572858
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Wenn es Dir darum geht:

Du kannst jederzeit einen Pointer auf die Struktur o.ä. bestimmen und 
den anstelle der komplett durchreferenzierten und ausdeklinierten 
Struktur verwenden.

Ich hatte angenommen, Du wolltest Strukturelemente iterieren.

(So lange ist's schon her, daß ich mal Pascal verwendet habe, daß ich 
das glatt vergessen habe ...)

Also:

Statt
1
bla[5].laber[x].schwall = 1;
2
bla[5].laber[x].fusel = 37;
3
bla[5].laber[x].schawarma = 0;
4
bla[5].laber[x].rembrandt = 98.721;

kannst Du auch schreiben:
1
laberstruct *p;
2

3
p = bla[5].laber + x;
4

5
// alternativ
6
p = &bla[5].laber[x];
7

8
p->schwall = 1;
9
p->fusel = 37;
10
p->schawarma = 0;
11
p->rembrandt = 98.721;

(annehmend, daß das Array laber[] vom Typ laberstruct ist).

Das dürfte Deinem

with bla[5].laber[x]

entsprechen.
Gast #5572869
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Rufus schrieb:
> Da eine Struktur Elemente der unterschiedlichsten Typen enthalten kann,
> zur Laufzeit aber der Typ einer Variablen nicht bestimmt werden kann,
> könnte ein entsprechendes Konstrukt auch nicht sinnvoll umgesetzt
> werden.

Das Pascal-With ist ne rein statische Compile-Time-Klamotte und könnte 
problemlos in C implementiert werden.
Gast #5572872
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Roth schrieb:
> Ich kenne With eigentlich aus vielen Sprachen. VB/VBA z.B. In TC
> oder Borland Pascal waren sogar kaskadierte With-Strukturen möglich. Das
> spart unheimlich Buchstaben. Wegen der Übersicht, meine ich.

Ich finde, das war das genaue Gegenteil von übersichtlich. Bei bisher 
nicht bekannten Quellcode war es auf den ersten Blick überhaupt nicht 
nachvollziehbar was bei kaskadierten with-Anweisungen genau gesetzt 
wurde.
Gast #5572879
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> Ich finde, das war das genaue Gegenteil von übersichtlich.

Allerdings. Innerhalb eines with-Blocks weiß man nie genau, welche 
Variablen gerade verdeckt werden. Da packt dann irgendwer nen 
zusätzliches Feld (z.b. count oder i) in ne Struktur und bisher 
korrekter Kode spinnt auf einmal.
Gast #5572896
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Tom schrieb:
> Ich finde, das war das genaue Gegenteil von übersichtlich.
Findet ihr ?

Im Beispiel VBA sieht das so aus:

Standard:
1
MeinArray1[MeinErsterIndex, MeinZweiterIndex, MeinDritterIndex3].MeinWert1 = 12345
2
MeinArray1[MeinErsterIndex, MeinZweiterIndex, MeinDritterIndex3].MeinWert2 = 23456
3
MeinArray1[MeinErsterIndex, MeinZweiterIndex, MeinDritterIndex3].MeinWert3 = 34567

With-Version:
1
With MeinArray1[MeinErsterIndex, MeinZweiterIndex, MeinDritterIndex3]
2
  .MeinWert1 = 12345
3
  .MeinWert2 = 23456
4
  .MeinWert3 = 34567
5
End With

Was ist daran unübersichtlich?
Gast #5572901
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> Was ist daran unübersichtlich?

Schachtel mal 2 oder mehr with-Statements und klamüser dann raus, welche 
Zugriff was referenziert. Bei Pascal war es noch schlimmer, da der 
führende Punkt nicht vorhanden war:
1
with ob1 do
2
  with obj2 do
3
    a := b+c;
Das ist vollkommen nichtssagend, wenn man nicht die aktuellen Definition 
beider Objekte genau kennt.
Gast #5572912
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Roth schrieb:

> Im Beispiel VBA sieht das so aus:

in c so:
1
tWert *pw = &MeinArray1[MeinErsterIndex, MeinZweiterIndex, MeinDritterIndex3];
2
   pw->MeinWert1 = 12345;
3
   pw->MeinWert2 = 23456;
4
   pw->MeinWert3 = 34567;

> Was ist daran unübersichtlich?

Es verleitet dazu, lange statt sprechende Variablennamen zu haben und 
die dann zu "verstecken".

Tipparbeit zu sparen ist nur für absolute Beginner (bzw. 
Wiedereinsteiger) ein Issue, da bei denen das Schreiben den Löwenanteil 
hat. Bei Profis ist die Lesbarkeit viel wichtiger. Und die erhöht sich 
weder mit langen Variablennamen noch mit deren Aliasing. Am Ende sind 10 
Zeilen am Tag in etwa die Größenordnung eines Softwerkers. Da überleg 
mal, wieviel davon Tipparbeit ist.
Gast #5572952
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Florian schrieb:
> Du meinst, wenn man das anderst macht, ist man compliant? Und wenn
> nicht, muss man halt die requierments solange runterlowern bis es fit

was meinst Du damit in Bezug auf meine Ausführungen zu

Roth schrieb:
> In TC
> oder Borland Pascal waren sogar kaskadierte With-Strukturen möglich. Das
> spart unheimlich Buchstaben. Wegen der Übersicht, meine ich.

Sobald jemand ein echtes Projekt programmiert, ist "Tipparbeit" beim 
Quelltext das geringste Problem.
Gast #5573070
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Rufus Τ. F. schrieb:
> kannst Du auch schreiben:
>
>
1
laberstruct *p;
2
> 
3
> p = bla[5].laber + x;
4
> 
5
> // alternativ
6
> p = &bla[5].laber[x];
7

8
> p->schwall = 1;
9
> p->fusel = 37;
10
> p->schawarma = 0;
11
> p->rembrandt = 98.721;


Achim S. schrieb:
> in c so:
>
1
tWert *pw = &MeinArray1[MeinErsterIndex, MeinZweiterIndex, MeinDritterIndex3];
2
>    pw->MeinWert1 = 12345;
3
>    pw->MeinWert2 = 23456;
4
>    pw->MeinWert3 = 34567;

Funktioniert, danke :-)

Verrät mir noch jemand, was der Unterschied zwischen
1
pw.MeinWert3
und
1
pw->MeinWert3
ist? Ich habe seit 25J. nix mehr mit C gemacht. Late Binding fällt mir 
ein bei '->'. Ist das so? PS: Mit dem '.' lässt es sich nicht 
compilieren (war aber "gefühlsmäßig" zu erwarten). Nur weiß ich nicht, 
warum ....
Gast #5573074
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Roth schrieb:
> Verrät mir noch jemand, was der Unterschied zwischen
>
1
pw.MeinWert3
> und
>
1
pw->MeinWert3
> ist? Ich habe seit 25J. nix mehr mit C gemacht. Late Binding fällt mir
> ein bei '->'. Ist das so? PS: Mit dem '.' lässt es sich nicht
> compilieren (war aber "gefühlsmäßig" zu erwarten). Nur weiß ich nicht,
> warum ....
1
pw.MeinWert3
greift auf das Element MeinWert3 zu, wenn pw z.B. ein struct ist
1
pw->MeinWert3
dereferenziert den Pointer pw und greift dann auf das Element MeinWert3 
zu

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