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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR DRAGON ?!?


Autor: Marco Kappler (telekappie)
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Hat schon mal jemand von diesem neuen Debbuging-Tool von Atmel gehört?
http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?t...

Was in der Beschreibung steht, hört sich ja schon mal gut an.
Aber hat vielleicht jemand mehr Infos darüber oder Bezugsquellen.
Der Preis würde mich auch mal Interessieren, ist bestimmt billiger als
das mkII.

Gruß Marco

Autor: gerhard (Gast)
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hallo,
schau mal unter
http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&f...

da gibt es schon eine lebhafte diskussion darüber was mit dem dragon
alles geht und was nicht.

gruss
gerhard

Autor: Markus (Gast)
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Dafür gibts noch nichtmal Preise, geschweige denn das Teil selbst. Ende
Juli ist frühestens mit was genauerem zu rechnen, aber vor
September/Oktober wirds schwer werden was zu kriegen

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

die ersten Sample's gehen naechste Woche  raus.

Gruß,

Dirk

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Mich würden ja eher die Protokolle interessieren, damit man sich selbst
was basteln kann.

Autor: Marco Kappler (telekappie)
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@Dirk: AN wen werden denn solche Samples verschickt.

Gibt es Möglichkeiten an so ein Sample ran zukommen?

Autor: ReinerL (Gast)
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Laut Atmel Norwegen wird er 50 Dollar kosten.
Ob sich es da lohnt was selbst zu basteln?

Gruß
Reiner

Autor: Slowflyer (Gast)
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Moin,

an dem Dragon wär ich auch interessiert, weiss jemand von euch wo man
das Teil beziehen kann? Ich hab bisher mit Hilfe von G**gle nur einen
Anbieter in den USA ausmachen können. Weiss jemand da mehr?

Gruß, Slowflyer

Autor: Slowflyer (Gast)
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Autor: Matti (Gast)
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Hallo,

ich hatte mir letzte Woche einen AVRDRAGON gekauft und wollte, da ich 
hier im Forum noch nicht viel
darueber gefunden hatte, hier kurz meine Erfahrungen wiedergeben:
Gekauft hatte ich ihn bei Tec-Shop ( http://www.tec-shop.de ) für 54,50 
Euro; Lieferzeit war 4 Tage.
Gewundert hatte mich, dass es bei Atmel fast keine Infos zum AVRDRAGON 
gibt und dass auch keine
Dokumentation mitgeliefert wird. Die meisten Infos bekommt man, wenn man 
sich AVR Studio 4.12, Servicepack4
(min. 3) herunterlaedt und die Hilfe (AVR-Tools Userguide) liest.

Beschreibung:
Der AVRDRAGON soll alle Programmierstandards (ISP, JTAG, HVSP und PP) 
unterstützen und bei AVRs bis 32kByte
Emulation und Debugging über JTAG und DebugWIRE (dW) ermöglichen. Ich 
hatte verstanden, dass er bei grösseren
AVRs Debugging nur in den unteren 32kB unterstuetzt, aber im AVR-Studio 
kann man andere Devices nicht auswaehlen!
Hoffentlich kommt das noch, denn ich wollte gerne auch einen AT90CAN128 
debuggen!
Auf der Platine befinden sich Stiftleisten für die drei 
Programmierschnittstellen (ISP, JTAG HV/PP) und die
Versorgungsspannung. Rechts daneben ist noch ein Bereich, der elektrisch 
nicht mit dem Rest der Platine
verbunden ist und auf dem sich Platz für zwei DIL-Sockel (40- und 
28-Pol) und eine 40-Pol Stiftleiste befinden.
Laut Hilfe soll man diese Stiftleiste mit einzelnen Strippen mit der 
jeweiligen Programmierschnittstelle
verbinden. Das war mir zu Umstaendlich und ich habe angefangen, aus 
Lochrasterplatinenresten für den jeweiligen
AVR die Verbindungen mit Sockelleisten und Lackdraht zu machen und 
zusätzlich noch die AVR-Pins auf eine
extra Stiftleiste zu legen. Hier kann man kleine Schaltungen Aufstecken 
oder mit etwas Flachbandleitung und einem
DIL-Stecker hat man einen Incircuit-Emulator!

JTAG-Debuggen:

Gleichzeitig hatte ich mir einen AVR-Butterfly gekauft und mir den (auf 
GCC portierten) Butterfly-Source von
Martin Thomas heruntergeladen ( 
http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/#bf_app ). Nachdem ich 
den
Source uebersetzt hatte und den AVRDRAGON mit der JTAG-Schnittstelle des 
Butterfly's verbunden hatte, musste
ich nur den 'Start Debugging'-Button klicken. Danach dauerte es 
gefuehlte 5s; das Projekt wurde in den Butterfly
geladen und ich befand mich sofort online im GCC-C-Code --- genial!!! 
Start, Stop, Einzelschritt, Breakpoints,
Register und Variablen auslesen, Debuggen wie auf dem PC, einfach super! 
Ich hatte nicht erwartet, dass Atmel
auch den freien GCC-Compiler so komfortabel ins AVR-Studio intergriert 
haette!

DebugWIRE-Debuggen:

Nachdem mein erster Adapter fertig war, habe ich einfach einen ATTINY13 
in die Fassung gesteckt und, wie gewohnt
(langsam ist man ja verwoehnt) einfach auf den 'Start Debugging'-Button 
geklickt. Die DWEN-Fuse ist natuerlich
nicht gesetzt und es kann nicht funktionieren. Aber er fragt ganz lieb, 
ob er denn nicht mal versuchen soll, ueber
ISP die Fuse zu programmieren!? Man klickt yes und 10s spaeter ist man 
auch bei diesem Mini 8-Pol AVR online
im C-Code! Langsam wird's langweilig! Wieviel Stunden Arbeit hätte man 
sich bei all den Programmen (z.B.
Eisenbahndecoder mit PIC 12C509) sparen koennen, wenn man nur einmal die 
Moeglichkeit gehabt haette, das Teil
anzuhalten und nachzusehen (welche Adresse hat mein Decoder z.B. 
verstanden?)?
Aber wichtig: Der Rueckweg! Hatte ich in der Hilfe nichts darueber 
gelesen und eher durch Zufall gefunden:
Ist DWEN programmiert, dann komme ich ueber ISP an den AVR nicht mehr 
ran (nur ueber HV/PP). Aber solange
ich im Debug-Mode bin, ist das Menue (Debug/AVR Dragon Options) aktiv 
und ich kann dort DWEN wieder loeschen!

ISP-Programmieren

Hat erstmal nicht funktioniert! Ich habe staendig wechselnde 
Signature-Bytes und Fuses bekommen. Erst nachdem ich
die ISP-Frequenz bis 125kHz runtergesetzt hatte, bekam ich Zugriff. Der 
Tiny13 hatte Factory-Settings (9.6MHz
RC und CKDIV8 programmiert). Komisch, dass beim DebugWIRE-Debuggen das 
Programmieren/Loeschen von DWEN geklappt
hatte?!

Bewertung:
++ Preis/Leistung
++ Debug-Unterstuetzung (mit GCC im C-Code!)
++ Schnittstellenvielfalt
-  32kByte Flash Begrenzung
-  im Moment noch rel. wenige AVRs unterstuetzt
-  keine Befestigungsbohrungen in der Platine, um das Teil einfach in 
ein Gehaeuse zu bauen.

Autor: Pit Herrmann (pit9)
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@Matti: Prima gelöst! Darf ich mal fragen, wo sich dieses Gehäuse 
auftreiben lässt (Reichelt, Conrad)? Super Tip auch mit dem Löschen von 
DWEN im Debug-Modus. Dann kann ich mir also extra Adapterplatinen für 
den HV/PP Modus sparen! Danke für den Bericht! Nur auf den Debug Support 
über 32KB Flash werden wir wohl leider vergeblich warten... Gruß Pit9

Autor: Thomas Kusch (Gast)
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Hallo!

Ich liebaeuge auch mit diesem Teil. Kannst Du mir vielleicht 
beantworten, ob das HV-Programming auch ohne AVR-Studio funktioniert? 
Mit welcher Software?

Danke und Gruss,
Th.Kusch

Autor: Matti (Gast)
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@Pit9: Das Gehäuse hatte ich noch rumliegen; ich habe es noch etwas auf 
der Fräse bearbeitet ;-))
Das groesste Problem war, die Platine vernuenftig zu befestigen, da sie 
bis 0.8mm an den Rand bestueckt ist.

@Th.Kusch:
HV-Programing habe ich noch gar nicht getestet. Ich hab bislang noch 
nicht mal die Stiftleiste eingeloetet, da ich noch einen 'normalen' 
Programer (den genialen Galep3) habe.

Gruss, Matti

Autor: Matti (Gast)
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Noch eine wichtige Info, die mir gestern aufgefallen ist:

Zusammen mit dem neuen WinAVR-Release (20070101) kann man (zumindest bei 
mir) im AVR-Studio (4.12.498 = 4.12 SP4) nicht mehr C-Code Debuggen.
Also weder mit dem Dragon, noch im Simulator!
Das AVR-Studio stürzt sofort mit einem Runtime-Error ab!

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder eine Lösung? Ich bin einfach auf 
WinAVR 20060421 zurückgegangen und das läuft.

Autor: Bench (Gast)
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Hi zusammen,

will mir wahrschienlich auch das Teil kaufen.
Bin aber noch anfänger.

jetzt würde ich gerne wissen, wie das mit der JTAG-Debug-verbindung ist!

Brauch ich da noch einen zusätzlöichen adapter oder kann ich meinen 
Controller direkt aus dem AVRStudio debuggen?

Versteh die Debug-technik noch nicht ganz!

Danke Bench

Autor: 6641 (Gast)
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Ja, die JTAG pins von der Applikation freihalten genuegt. Siehe 
Datenblatt. Ja, den Dragon kann man von AVRStudio aus bedienen. 
Aufgepasst. Er ist bei 32k beschraenkt. Dh ein Mega32 geht noch.

Autor: Bench (Gast)
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ok danke!
bench

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