Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wieviel ist euch Pendeln wert?


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von Ing (Gast)


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Angenommen ihr würdet ca. 3000 netto heimbringen und müsstet euch 
entscheiden zwischen:

A) 500 Euro Warmmiete und täglich 3,5-4h pendeln mit Bus & Bahn.
B) 1000 Euro Warmmiete, doppelte Wohnfläche und täglich 1h pendeln mit 
der Bahn.

Dabei seien schon alle finanziellen Aspekte mit berücksichtigt 
(Pendlerpauschale, Tickets, Treibstoff etc.), am Ende bleibt also eine 
effektive Kostendifferenz von 500€.

Für welche Variante würdet ihr euch entscheiden, A oder B?

von Klaus R. (klaus2)


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Ich nehme Tor 3.

Klaus.

von Ralf (Gast)


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2h-3h pendeln erachte ich als normal.
4h würde ich nicht machen, auch nicht für mehr Geld.

von Tom (Gast)


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Einen Nebenjob als Bus- und Zugsitzwarmhalter mit 15h/Woche bei 9€/h 
netto würde ich bei dem Gehalt nicht annehmen.

von MaWin (Gast)


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Ing schrieb:
> am Ende bleibt also eine effektive Kostendifferenz von 500€.

Na ja, für die doppelte Wohnfläche und 3 Stunden mehr Freizeit pro Tag.

Klar die grössere Wohnfläche.

3-4h pendeln halte ich für indiskutabel, da nimmt man lieber einen Job 
der 1000 EUR netto weniger bringt, und dafür im selben Dorf ist.

von Ing (Gast)


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Kleine Präzisierung: Die Zeiten sind pro Tag zu verstehen, also Fahrzeit 
für Hin- UND Rückweg addiert.

von René H. (Gast)


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Definitiv B. Ich pendle pro Tag 3h. Es ist die Hölle. Kein Geld ist das 
Wert.

Wir müssen, weil meine Frau ihren Job exakt entgegensetzt hat. (Sie 
pendelt auch3h).

Morgens 07:00 Uhr los, Abends 19:30 Uhr zuhause. Null Freizeit, keine 
Lebensqualität mehr.

Grüsse,
René

PS: Schweiz. 8.5h Job + Mittagspause + pendeln.

PPS: alle 3 Wochen 1 Woche 7x24h Bereitschaftsdienst.

von Qwertz (Gast)


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Ing schrieb:
> Für welche Variante würdet ihr euch entscheiden, A oder B?

B natürlich, da braucht man gar nicht lange überlegen. Nur ein 
Verrückter würde freiwillig A wählen.

von Gunther G. (Gast)


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Hallo

das würde ich noch von weiteren Faktoren abhängig machen (bin selbst 
Pendler im Schichtdienst und nutze meist den ÖPNV mit ca. 2Stunden 
Pendelzeit von Tür zu Tür, wenn Auto an Sonn- und Feiertag ca. 1h).

Wann Pendelst du (Schichtdienst / Wochenende?), wie zuverlässig ist dein 
Verbindung, wie lange sind Wartezeiten auf den jeweiligen Anschluss 
(nichts ist schlimmer als "Irgendwo im Nirgendwo um 0:50 nach der 
Spätschicht" zu standen), welche Haltestellen nutzt du ("Assi-" und 
Bettleranzahl?), wie stark ist die Bahn bzw. der ZugBus besetzt, wie 
sind deine Umstiegspunkte ausgebaut (nur Haltepunkt oder richtiger 
Bahnhof), wie ist die Parkplatzsituation (Wenn du die ersten /letzten 
Kilometer doch das Auto nutzen musst).
Wie du wahrscheinlich siehst bin ich geübter und (manchmal)gestrafter 
Pendler und Nutzer des ÖPNV.
Was ist mit der Nachbarschaft und den Mieterpflichten 
(Treppenhausreinigung durch den Hausmeister? Laute oder empfindliche 
direkte Nachbarn?)
Ist irgendwann ein eigenes Haus angedacht? Wenn ja wie hoch sind die 
Immobilienpreise in der jeweiligen Umgebung.
Wie lebenswert ist die direkte Umgebung an den jeweiligen Orten 
(Geschäfte, Kultur, "Problemviertel", "Assiquote"?).

Viele Faktoren die man zusätzlich beachten sollte.

Gunther G.

von Privatier (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Ich nehme Tor 3.

Nimm besser Tor 7. Das liegt näher!

Optimal war es während meiner BW-Zeit.
Weg zum Arbeitsplatz: ca 40s. :-)

von Marx W. (Gast)


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Ralf schrieb:
> 2h-3h pendeln erachte ich als normal.
> 4h würde ich nicht machen, auch nicht für mehr Geld.

Krank!

von Claus M. (energy)


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B natürlich.

von Sebastian (Gast)


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Zwei Stunden pendeln am Tag wäre für mich schon das Maximum. Ansonsten 
müsste der Job schon so gut bezahlt sein, dass die Zeit dem Stundenlohn 
entspricht.

von Ich (Gast)


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Bei 2 Stunden pendeln wäre bei mir auch langsam Schluss.
Wenn dann die Bahn, mal wieder, verspätet ist oder durch einen Unfall 
die Autobahn dicht ist, dauert dann eine Heimfahrt auch mal 2 Stunden 
länger.

MaWin schrieb:
> 3-4h pendeln halte ich für indiskutabel, da nimmt man lieber einen Job
> der 1000 EUR netto weniger bringt, und dafür im selben Dorf ist

eben!

von Cyblord -. (Gast)


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Ralf schrieb:
> 2h-3h pendeln erachte ich als normal.

Bitte was? Wer bezahlt das einem?

1h pro Tag ist schon grenzwertig, 1.5h die Schmerzgrenze; alles darüber 
entweder anderer Job oder andere Bude.

Bei der Auswahl natürlich B) gar keine Frage

von Dr. Seltsam (Gast)


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Auf jeden Fall B!

von ACDC (Gast)


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von Claqueur (Gast)


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Ing schrieb:
> Angenommen ihr würdet ca. 3000 netto heimbringen und müsstet euch
> entscheiden zwischen:
>
> A) 500 Euro Warmmiete und täglich 3,5-4h pendeln mit Bus & Bahn.
> B) 1000 Euro Warmmiete, doppelte Wohnfläche und täglich 1h pendeln mit
> der Bahn.

Nicht ausreichend Information, um das zu entscheiden.

Wenns um einen Pendler mit Familie geht, da ist die größere Wohnung 
absolut notwendig. Und das die Wohnfläche der einzige Unterschied 
zwischen entfernt und billig und nah und teuer ist der einzige 
Unterschied ist, ist auch unwahrscheinlich. Da hängt an der kleineren 
Wohnung vielleicht noch ne größerer Gartenfläche dran. Oder dort lässt 
sich leichter ne Kinderbetreuung (Kindergarten) etc. finden. Und bei 
solchen Pendelzeiten sollte man mal dringend bei Cheffe wegen 1d 
Home-Office die Woche anfragen.

Und Pendeln ist nicht gleich Pendeln. 1.5h ICE können sehr angenehm 
sein. Weich sitzen und übers WLAN surfen -> da ist der Unterschied zum 
Couchpotato daheim nicht groß.

von Peter P. (el_peter)


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B.

Pendeln ist der Horror.
Niemals wieder pendel ich täglich 2h durch den Berufsverkehr! Ausser für 
1k netto mehr.

von Tobias P. (hubertus)


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René H. schrieb:
> Definitiv B. Ich pendle pro Tag 3h. Es ist die Hölle.

René,
uff, 3h. Und ich dachte, ich pendle lang, als ich gut 2h für Luzern - 
Zürich täglich verbraucht hab. Das mit der Freizeit stimmt. Ich werd nie 
mehr weiter als 30min/1 Weg pendeln.

Gruss aus Bern!

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ing schrieb:
> A) 500 Euro Warmmiete und täglich 3,5-4h pendeln mit Bus & Bahn.
> B) 1000 Euro Warmmiete, doppelte Wohnfläche und täglich 1h pendeln mit
> der Bahn.


ich dachte wir ha'm Fachkräftemangel...

von Walter (Gast)


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sehr vorbildlich, das ist gelebte Demokratie,
seine Entscheidungen nach der Mehrheitsmeinung richten

von moep (Gast)


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Du könntest Glück haben und bei einem Arbeitsweg von mehr als einer 
Stunde bis zu 1000 Euro im Monat für eine Zweitwohnung absetzen. Dann 
könntest du da die halbe Woche verbringen. Spaß macht das trotzdem nicht 
:-(.

https://www.finanztip.de/doppelte-haushaltsfuehrung/

von Jemand (Gast)


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Hallo

na ja, Fachkräftemangel hin, Fachkräftemangel her, es gibt tatsächlich 
noch Arbeitgeber bei den man jahrzehntelang arbeiten darf, sich nicht 
jeden Tag ein oder auch zwei Beine ausreißen muss, Überstunden 
tatsächlich auch wirklich bezahlt werden und wo auch sonst das 
Arbeitsklima und die direkten Kollegen mehr als erträglich (sogar 
richtig gut) sind.
Auch gibt es nicht wenige für die eine Kündigung und der danach leider 
trotz "Fachkräftemangel" erforderlich Bewerbungsmaraton und das sich 
"nakkig machen" bei der Bewerbung der absolute Alptraum wären.
Nicht jeder ist halt der junge, dynamische Traumarbeitnehmer der freudig 
jeder Veränderung entgegen fiebert und jeden Arbeitsplatz nur als kurzen 
Zwischenschritt in seiner beruflichen Laufbahn sieht (Scheinbar ist so 
was aber der Traum vieler großer Unternehmen den es wohl immer noch viel 
zu gut geht).

Da nimmt man halt Pendeln in Kauf wenn sich die Wohnsituation und die 
Umgebung zum positiven verändern kann.

Jemand

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Jemand schrieb:
> Bewerbungsmaraton

japp... wo man hinhört, ist es trotz FK-Mangel so.
Langfristig angelegte Propaganda, die sich später mal auszahlen soll?
Nur für wen, frakt sik.

von Joachim B. (jar)


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Ing schrieb:
> Für welche Variante würdet ihr euch entscheiden

ich entschied mich für weniger Pendeln bei weniger Netto.

Mir wäre meine freie Zeit immer wertvoller, Miete heute ist doch egal, 
was wird später? wenn die Miete unbezahlbar wird oder der Job längst weg 
ist?

Deine Frage hört sich nach der Wahl von Pest oder Cholera an.....

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ing schrieb:
> Angenommen ihr würdet ca. 3000 netto heimbringen und müsstet euch
> entscheiden zwischen:
> A) 500 Euro Warmmiete und täglich 3,5-4h pendeln mit Bus & Bahn.
> B) 1000 Euro Warmmiete, doppelte Wohnfläche und täglich 1h pendeln mit
> der Bahn.
> Für welche Variante würdet ihr euch entscheiden, A oder B?
Wenn es tatsächlich nur diese beiden Möglichkeiten gibt, dann sicher B.
Ich würde aber alles in Bewegung versetzen, um C zu erreichen:
täglich max. eine gefühlte halbe Stunde auf der Straße liegen lassen. 
Und am Besten auf diesem Weg schon ein paar "Feierabendtätigkeiten" 
nebenher erledigen können.

> am Ende bleibt also eine effektive Kostendifferenz von 500€.
Wenn man nur für die Arbeit lebt und nur auf die Kosten schaut, dann ist 
diese Rechnung richtig.
Jetzt kommt aber der Juckidu: für mich fängt nach der Arbeit nochmal 
ein "Leben" an, das ich nicht missen möchte, nicht umsonst wohne ich 
quasi direkt an und in der Natur. Und da würden mir die 2,5..3 
vollkommen untätig und nutzlos abgesessenen Stunden doch sehr fehlen.

> am Ende bleibt also eine effektive Kostendifferenz von 500€.
So, und jetzt rechne die mal auf die vergeudeten Stunden um:
monatlich 22 Artbeitstage à 2,5..3 Stunden Mehraufwand (zusätzliche 
Reisezeit) ergeben 66 Stunden. Pro Stunde "bekommst" du für die 
Pendelzeit also 7,50€..9€ netto. Würdest du dafür arbeiten? Kannst du 
diese 3 Stunden täglich für etwas anderes nutzen, das dir ggfs. mehr 
Spass macht als in Bus&Bahn herumzusitzen und das dir die 7,50€ pro 
Stunde wert ist?
Oder kannst du gar noch etwas nebenher machen, was dir Spass macht und 
du evtl. sogar noch Geld damit machen oder "Ruhm und Ehre" (aka. 
ehrenamtliche [Vereins-]Tätigkeiten und Nachbarschaftshilfe) bekommen 
kannst? Da wären die täglichen 3 Stunden allemal besser angelegt...

Jemand schrieb:
> es gibt tatsächlich noch Arbeitgeber bei den man jahrzehntelang
> arbeiten darf, sich nicht jeden Tag ein oder auch zwei Beine ausreißen
> muss, Überstunden tatsächlich auch wirklich bezahlt werden und wo auch
> sonst das Arbeitsklima und die direkten Kollegen mehr als erträglich
> (sogar richtig gut) sind.
Da hat "Jemand" aber den Nagel auf den Kopf getroffen. Nur bezahlen die 
eben nicht so viel wie die großen OEM und autokonzerne, zu denen 
offenbar alle hinsterben, oh, Schreibfehler, ich meinte hinstreben...

> Nicht jeder ist halt der junge, dynamische Traumarbeitnehmer der freudig
> jeder Veränderung entgegen fiebert und jeden Arbeitsplatz nur als kurzen
> Zwischenschritt in seiner beruflichen Laufbahn sieht (Scheinbar ist so
> was aber der Traum vieler großer Unternehmen den es wohl immer noch viel
> zu gut geht).
Manchmal beschleicht mich der Gedanke, dass nicht nur die Unternehmen 
dieses Bild eines "Traummitarbeiters" pflegen, sondern dass die 
potentiellen "Traummitarbeiter" das selber tun: die möchten so sein. Und 
meinen, sie müssen alle 5 Jahre wechseln.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Ing (Gast)
> Datum: 07.10.2018 23:41

> A) 500 Euro Warmmiete und täglich 3,5-4h pendeln mit Bus & Bahn.
> B) 1000 Euro Warmmiete, doppelte Wohnfläche und täglich 1h pendeln mit
> der Bahn.

Seltsam, ich lese nur Bus & Bahn.

Zu mehr reicht es wohl nicht bei 3000 netto ? Da machst du was falsch.

Nun ja, für einen Porsche ist das etwas dünn, aber ein 3er BMW oder ein 
Audi sollten da doch drin sein.

Oder bist du auf dem Eco-Tripp nach dem Motto, der Strom kommt doch aus 
der Steckdose ?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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es kommt sicherlich auch noch drauf an, wie genau man dann pendeln muss.
Per Zug x-mal umsteigen müssen
oder die gleiche Zeit einmal durch fahren zu können,
würde mich nicht lange beim ersten Fall in einer Fa. halten.

oder wenn Auto:
1 Stunde Landstrasse mit Bahnübergängen, 31 Ampeln etc...
dazwischen noch 'ne 30k-Stadt,

oder 2 h Autobahn?

da fällt die Wahl leicht, wo man bleibt und wo nicht.

von moep (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Nun ja, für einen Porsche ist das etwas dünn, aber ein 3er BMW oder ein
> Audi sollten da doch drin sein.

Nein, bitte nicht noch mehr von der Sorte :-O. Die gibt es schon zu 
genüge und so aggressiv und verbissen wie die fahren, scheint denen 
allen was in ihrem Leben zu fehlen :-P.

Beitrag #5580596 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5580598 wurde von einem Moderator gelöscht.
von René H. (Gast)


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Tobias P. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Definitiv B. Ich pendle pro Tag 3h. Es ist die Hölle.
>
> René,
> uff, 3h. Und ich dachte, ich pendle lang, als ich gut 2h für Luzern -
> Zürich täglich verbraucht hab. Das mit der Freizeit stimmt. Ich werd nie
> mehr weiter als 30min/1 Weg pendeln.
>
> Gruss aus Bern!

Luzern Land - Zürich sind heute 1.5h. Scheiss Limmattalerkreuz/Gubrist. 
Luzern Land - Stans ist aber auch nicht wirklich besser.

(mit der Bahn würde ich btw. 4h im Tag pendeln, auch keine Option).

Grüsse aus Luzern,
René

von Ich (Gast)


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Du mußt doch wissen, was du willst.

Ich habe mich fürs Pendeln entschieden - sind bei mir aber "nu" 1h - 
1,5h pro Tag. Je nach Auto und Verkehr.

Dafür habe ich jetzt ein realtiv großes Haus, ein Grundstück von dem die 
meisten Stadtmenschen nur träumen können und die Nachbarn beschweren 
sich nicht, wenn ich abends um halb neun noch mein Brennholz säge, oder 
ein paar Bretter hobel.

Somit ist für mich das Penlden akzeptabel und ich habe Abstand zur 
Arbeit und zur Stadt.

Mein Zahnarzt macht es genau andersrum.

von Heribert Senf (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Seltsam, ich lese nur Bus & Bahn.
>
> Zu mehr reicht es wohl nicht bei 3000 netto ? Da machst du was falsch.
>
> Nun ja, für einen Porsche ist das etwas dünn, aber ein 3er BMW oder ein
> Audi sollten da doch drin sein.

Da weis man dann wenigstens wofür man täglich im Stau steht.

von Cyblord -. (cyblord)


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Ich schrieb:
> Ich habe mich fürs Pendeln entschieden - sind bei mir aber "nu" 1h -
> 1,5h pro Tag. Je nach Auto und Verkehr.
>
> Dafür habe ich jetzt ein realtiv großes Haus, ein Grundstück von dem die
> meisten Stadtmenschen nur träumen können und die Nachbarn beschweren
> sich nicht, wenn ich abends um halb neun noch mein Brennholz säge, oder
> ein paar Bretter hobel.

Was ist daran besonderes? SO kann das jeder haben. Wenn man nur lange 
genug Pendeln in Kauf nimmt, kann man überall günstig in der Pampa 
wohnen mit großem Grundstück. Nur das will verständlicherweise kaum 
jemand.
In meinem Umfeld machen das nur Leute die finanizell dazu gezwungen 
sind, weil sie sich eben nur in der Pamapa das Wohnen leisten können. 
Besonders toll findet das aber niemand von denen.

: Bearbeitet durch User
von moep (Gast)


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Also in meinem Bekanntenkreis gibt es inzwischen einige denen die Stadt 
(München) auch einfach zu voll ist. Einige ziehen tatsächlich wegen der 
höhren Lebensqualität aufs Land. Irgendwann ist einem Ruhe und Platz 
halt wichtiger als das Nachtleben. Aber das ist halt (wie so oft) 
Geschmacksache. Ich würde gerne weiter draussen in der Pampa leben.

von Wolf K. (breakthedawn)


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Ein Kollege wohnt in Stuttgart und muss zum AG (auch in Stuttgart)1-2 h 
fahren (eine Richtung).
Ich wohne auf dem "Land" und fuhr immer 1h (100km eine Richtung) zum 
selben AG.
In der Pampa wohne ich gerne und habe dort meinen Garten, mein Haus, 
mein dickes Auto und zahle keine horrenden Mieten und höre auch keine 
lauten Nachbarn schnarchen. Leider verlassen immer mehr Stuttgarter ihre 
Stadt und das nicht nur am WE, weil sie den Dreck der Stadt und die 
ärmlichen Verhältnisse dort  nicht mehr aushalten.

von Ich (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> In meinem Umfeld machen das nur Leute die finanizell dazu gezwungen
> sind, weil sie sich eben nur in der Pamapa das Wohnen leisten können.
> Besonders toll findet das aber niemand von denen.

Hängt wohl etwas von der Gegend ab. Ich könnte mir auch in der Stadt 
eine 120qm Wohnung leisten, oder ein kleines Haus mit 600qm Grundstück. 
Aber das ist mit halt zu klein.

von Cyblord -. (cyblord)


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Ich schrieb:
> Hängt wohl etwas von der Gegend ab.

Unsinn. Das hängt davon ab, ob man 2-3 Stunden täglich im Auto 
verbringen will um überhaupt erst mal zur Arbeit zu kommen.

von Arno (Gast)


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Ing schrieb:
> A) 500 Euro Warmmiete und täglich 3,5-4h pendeln mit Bus & Bahn.
> B) 1000 Euro Warmmiete, doppelte Wohnfläche und täglich 1h pendeln mit
> der Bahn.

Kommt auch darauf an, wieviel die "doppelte Wohnfläche" ist und wie 
viele Menschen dort wohnen. Ich hab ein Hobby, das relativ viel Platz 
braucht, daher nicht unter 60m^2. Viel mehr will ich aber auch nicht, 
das ist zu viel Arbeit...

Aber wenn doppelte Miete -> doppelte Wohnfläche: Gibt es keine Wohnung 
aus Fall A am Ort B? Die Miete pro Quadratmeter ist ja gleich...

Täglich 4h Pendeln würde ich nicht länger als ein halbes Jahr, es sei 
denn, es würde bezahlt (kenne da so einen Fall aus Schweden, da wurde 
eine Niederlassung geschlossen, die Mitarbeiter wurden zu einer anderen 
Niederlassung versetzt und bekamen die Pendelzeit von knapp 2h/Tag 
bezahlt)

MfG, Arno

von Ich (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Unsinn. Das hängt davon ab, ob man 2-3 Stunden täglich im Auto
> verbringen will um überhaupt erst mal zur Arbeit zu kommen.

Klar hängt das davon ab. Und den anderen Lebensumständen und den 
persönlichen Interessen...

Die 1h (wenn ich das normale Auto nehme) nehm ich gern in Kauf. Dafür 
hab ich dann zu Hause meinen Garten, mein kleines Wäldchen und kann 
meinen Hobbies in Ruhe nachgehen.
Ich hab mal ne Zeit lang in der Stadt gewohnt. Zu dritt in einer 95qm 
Wohnung - glücklich bin ich da nicht geworden.

von René H. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> In meinem Umfeld machen das nur Leute die finanizell dazu gezwungen
> sind, weil sie sich eben nur in der Pamapa das Wohnen leisten können.
> Besonders toll findet das aber

Ich denke du verallgemeinerst zu stark. Wir könnten uns locker eine 
200m2 Wohnung in Zürich oder Luzern leisten. Das Land ist aber für uns 
genau das, was den Ausgleich bietet. Und BTW. Günstiger ist es nicht 
wirklich. Man bekommt lediglich mehr Raum für das selbe Geld.

Grüsse,
René

von Der Andere (Gast)


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4 Tage pro Woche arbeiten, davon 2 Tage von zu Hause.

Cyblord -. schrieb:
> In meinem Umfeld machen das nur Leute die finanizell dazu gezwungen
> sind, weil sie sich eben nur in der Pamapa das Wohnen leisten können.
> Besonders toll findet das aber niemand von denen.

Zum Glück kann man sich sein Umfeld aussuchen. Dein Umfeld scheint wohl 
hauptsächlich aus Shoppen gehen und abends in Clubs abhängen zu 
bestehen.

Theater, Konzerte, Kino und entspannt einkaufen kriege ich auch in einer 
kleineren Stadt, und dafür Wald in 5 Fussminuten Entfernung und 
bezahlbares Wohnen mit Platz.

Und meine Kinder haben gelernt, daß Grün nicht nur irgendeine Farbe im 
Malkasten ist.

von René H. (Gast)


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Der Andere schrieb:
> 4 Tage pro Woche arbeiten, davon 2 Tage von zu Hause.

Boah. Sucht ihr noch einen?

Neid.

Grüsse,
René

von moep (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Theater, Konzerte, Kino und entspannt einkaufen kriege ich auch in einer
> kleineren Stadt, und dafür Wald in 5 Fussminuten Entfernung und
> bezahlbares Wohnen mit Platz.

Ja. Ausserdem fällt mir auf, dass man alle diese "Annehmlichkeiten" der 
Großstadt um so weniger nutzt, je näher man sie vor der Nase hat:
Shoppen in der Stadt? --> der absolute Horror. Alles komplett überfüllt. 
Ausserdem kann man heute ja sowieso alles im Inet bestellen. Auf dem 
Land kommt der Paketbote vielleicht nicht so oft, aber das könnte ich 
gut verschmerzen.
Spontan ins Theater oder die Oper kann man sowieso vergessen, da kriegst 
du keinen Platz.

von JAWA (Gast)


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Mit dem Auto pendeln ist ja eh nochmal ein anderes Thema.
Minimum 35 Cent je km, wovon über die Steuer maximal knappe 13 Cent 
zurück kommen.
Ich pendel jetzt seit einer zweistelligen Monatszahl mit dem Rad 13 km. 
Da spart man einiges gegenüber KFZ 30 km eine Strecke übers Jahr.

Wenn ich hier höre das Leute mit dem Auto 2-4 h mit dem Auto Pendeln ... 
das bekommt man doch finanziell nie wieder raus. Da setzt man sich 
besser Abends noch 2 h beim Supermarkt an die Kasse und nimmt einen um 
die Ecke schlecht bezahlten Job an.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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JAWA schrieb:
> beim Supermarkt

kannst Du keine Nebenprojekte machen

von Berufsberater (Gast)


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JAWA schrieb:
> Wenn ich hier höre das Leute mit dem Auto 2-4 h mit dem Auto Pendeln ...
> das bekommt man doch finanziell nie wieder raus. Da setzt man sich
> besser Abends noch 2 h beim Supermarkt an die Kasse und nimmt einen um
> die Ecke schlecht bezahlten Job an.


Die Frage sollte doch nicht ob, sondern wie lange man so pendelt. Das 
Arbeitsleben geht 20...40 Jahre. 1..3 Jahre mal Pendeln um sich zu 
verbessern oder neu Aufzustellen. Aber ansonsten - nö.

Wenn man die Kosten nicht auf 1 Monat oder 1 Jahr betrachtet, sondern 
auf 10 Jahre wird einem sehr schnell die Entscheidung schmackhaft.

Hab selber meine Pendelzeit von 1,25h (Auto, einfache Strecke ) gegen 
2km mit dem Rad getauscht. Man weiß am Anfang gar nicht was man mit der 
vielen Zeit machen soll ;)

von René H. (Gast)


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Berufsberater schrieb:
> Wenn man die Kosten nicht auf 1 Monat oder 1 Jahr betrachtet, sondern
> auf 10 Jahre wird einem sehr schnell die Entscheidung schmackhaft.

Das ist eine Frage vom Lohn!

Grüsse,
René

PS: für 150‘000 Brutto pendelst auch du.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> PS: für 150‘000 Brutto pendelst auch du.
Sicher nicht so, dass ich ausser Arbeiten, Hin- und Herfahren und 
Schlafen nichts mehr machen kann wie im Szenario A mit 8 Stunden Arbeit, 
1 Stunde angerechneter Pause und 4 Stunden Fahrzeit. Damit bleiben vom 
Tag grade mal 11 Stunden. 7 davon legst du auf die Matratze (du kannst 
die Woche über auch nur 6 auf die Matratze legen und dafür am Samstag 5 
Stunden so richtig ausschlafen, es belibt sich gleich), verbleiben pro 
Tag noch satte 4 Stunden um dich am vielen Geld zu erfreuen.

> PS: für 150‘000 Brutto pendelst auch du.
So kurz wie möglich und baldigst dahin umziehen.

von lilienthal (Gast)


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Berufsberater schrieb:
> Hab selber meine Pendelzeit von 1,25h (Auto, einfache Strecke ) gegen
> 2km mit dem Rad getauscht. Man weiß am Anfang gar nicht was man mit der
> vielen Zeit machen soll ;)

So ging es mir auch. Morgens ist man total planlos weil man "spät" immer 
noch zu Hause sein kann und immer wieder mal vor 16:00Uhr zu Hause.
Wirklich krass was das gefühlt aus macht :)

Maximal würde ich 0,5h einfach pendeln. Alles drüber ist es nicht wert, 
erst ab 100k und mehr würde ich da wieder überlegen.

von René H. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> So kurz wie möglich und baldigst dahin umziehen.

Was ich weniger Pendle, pendelt meine Frau mehr. Sie verdient fast so 
viel wich ich. Mit 52 machen wir den Abgang (in 3 Jahren) in die Rente 
nach Deutschland.  Es ist alles eine Frage für was man etwas tut.

Grüsse,
René

PS: ich habe zuviele Kollegen und Freunde gesehen die kurz vor als nach 
Rente verstorben sind. Das will ich nicht.

von JAWA (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> JAWA schrieb:
>> beim Supermarkt
>
> kannst Du keine Nebenprojekte machen

Ich bin voll ausgelastet. Geld kommt auch genug rein knappe 70k.
Arbeitsweg 13 km ... da denke ich nicht über den Supermarkt nach ;)
Hab mal einen Monat lang 110 km 1 3/4 h je Wegstrecke gemacht und danach 
50 min je Wegstrecke auf 2 Monate beschränkt -> Nie wieder!

Ich plane aktuell meinen Weg auf 10 km zu verkürzen bei - 5 h 
Wochenarbeitszeit und - 3 % Lohn.

Ziel wären ja eigentlich 1-4 km wie ich es früher hatte. Aber das passt 
mit halbwegs bezahlbaren attraktiven Immobilien Standorten ... 
Arbeitsplatz der Frau usw. aktuell nicht zusammen.

von Ich (Gast)


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JAWA schrieb:
> Ich plane aktuell meinen Weg auf 10 km zu verkürzen bei - 5 h
> Wochenarbeitszeit und - 3 % Lohn.

Wie durch Umzug oder Jobwechsel?

Mal anders gefragt, wie viel Abstand zum Arbeitsplatz sollte mindestens 
da sein.

Direkt neben der Firm arbeiten, 50m Fußweg, Traum oder Albtraum?

von Klamottenfetischist (Gast)


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Wenn ich pendeln möchte, kaufe ich mir auf dem Rummel eine Karte für die 
Schiffsschaukel. Eine Amplitude von > 50km (wie manch Einer hier) würde 
ich mir nie zumuten.

von Cyblord -. (Gast)


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Ich schrieb:
> Direkt neben der Firm arbeiten, 50m Fußweg, Traum oder Albtraum?

Hat seine Vor- und Nachteile. Aus Arbeitssicht kannst du damit schon mal 
locker die Pendler ausstechen und trotzdem ne gute Work-Life-Balance 
haben, wo du locker ne Überstunde machen kannst, pfeifen die andern ausm 
letzten Loch und sind genervt.
Dadurch folgt auch direkt der Nachteil, man muss eine gute Disziplin 
haben, dass aus Work-Life-Balance kein Work-Life-Blending wird.

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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René H. schrieb:
> Definitiv B. Ich pendle pro Tag 3h. Es ist die Hölle. Kein Geld ist das
> Wert.
>
> Wir müssen, weil meine Frau ihren Job exakt entgegensetzt hat. (Sie
> pendelt auch3h).
>
> Morgens 07:00 Uhr los, Abends 19:30 Uhr zuhause. Null Freizeit, keine
> Lebensqualität mehr.
>
> Grüsse,
> René
>
> PS: Schweiz. 8.5h Job + Mittagspause + pendeln.
>
> PPS: alle 3 Wochen 1 Woche 7x24h Bereitschaftsdienst.

Jap, ist Kacke ...

von lilienthal (Gast)


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mir wäre das egal. Hätte kein Problem damit so nah dran zu wohnen, würde 
das eher praktisch finden weil man Mittags locker ne Stunde Zeit hat zu 
Hause was zu kochen.
Das mitbringen und in der Mikrowelle warm machen finde ich auch immer so 
suboptimal und diese Kantinenrestaurants sind teilweise teuer und haben 
oft unklare Qualitätsverhältnisse bei den Gerichten.

Das einzige was da unglücklich sein könnte ist das Freunde, 
Familienmitglieder oder Nachbarn auch dort arbeiten. Das müsste ich im 
Beruf dann nicht unbedingt haben.

von RentA (Gast)


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Sebastian schrieb:
> Zwei Stunden pendeln am Tag wäre für mich schon das Maximum.

Ich habe meine Wohnungen immer so ausgesucht, dass ich nicht mehr als 10 
Minuten zu Fuß brauche. Klar geht das in Städten wie München nicht, aber 
da will ich nicht hin, denn 2 Stunden pendeln sind zwei unbezahlte 
Überstunden. Das würde ich nie mitmachen. Die Heimat kann man auch am 
Wochenende besuchen, aber die eigenen Kinder brauchen einen täglich.

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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Ich hab fast 10 Jahre Mittelhessische Pampa bis Frankfurt mitgemacht, 3 
h Fahrtzeit wenn die Scheiss Deutsche Bahn mal nach Plan funktioniert 
hat.

Das ist Scheisse und macht auf Dauer fertig, keine Termine abends planen 
zu können, einerseits immer selbst zur Pünktlichkeit gezwungen werden, 
aber der Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit des ÖPNV ausgeliefert zu 
sein.

Oder 300 Euro mehr im Monat für Sprit auszugeben um sich zwischen 1 h 
und 2 h pro Strecke auf den größten Parkplatz Mittelhessens (A5 zwischen 
Reiskirchener Dreieck und FFM) durchzuquälen ... nay nay nay.

Ich bin seit dem Sommer nach Jahren endlich wieder in Lohn und Brot 
direkt nebenan und genieße die gewonnene Lebenszeit. Glücklicherweise 
fürs selbe Salär und ähnliches Umfeld. Meinen Chefs würd ich das 
natürlich nicht sagen, aber ich hätt auch für weniger Schotter 
gewechselt ;-)

Lebenszeit ... das ist der Punkt. Mit Anfang 20 , wenn man sich im Job 
etablieren möchte ist das noch egal, aber wenn erstmal Familie 
hinzukommt und die körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeiten nach 
und nach nachlassen (jaja, dafür wirds wieder passende Trollos geben, 
f*** euch) dann wird Lebenszeit wichtiger als Kohle.

Weniger arbeiten, weniger Scheissgadgets kaufen, weniger mit Mist 
auseinandersetzen, sondern Lebenszeit gewinnen für Familie, Freunde,in 
Foren umtrollen usw...

Das muss man einfach gegenrechnen.

LG

von Qwertz (Gast)


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Bitte nicht vergessen, dass man auch ganz oft Home Office machen kann, 
dadurch entfällt das Pendeln an diesen Tagen komplett!

von Fabian B. (satsolver)


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Pendeln wäre auch nichts für mich...das würde mich kaputt machen auf 
Dauer...


Nun habe ich das Glück, dass ich ich einer kleinen Butze wohne und es 
nur 5 Minuten zu Fuß zu Uni habe...bin gerade am Promovieren...

Habe mal im Fernsehen auf ZDF eine Doku übers Pendeln gesehen....da ist 
ein Typ 2,5 Stunden hin und 2,5 Stunden zurückgefahren für die Arbeit. 
Und dann nicht gemütlich, sondern richtig Stress auch die Anschlusszüge 
zu bekommen....dafür hatte er ein schönes Haus bei sich im Ort stehen...

Würde ich das ein halbes Jahr durchziehen müssen, könntet ihr mich 
einsargen ..

von RentA (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Bitte nicht vergessen, dass man auch ganz oft Home Office machen kann

Bitte nicht vergessen, dass das selbst im IGM Disneyland nicht jedem 
möglich ist. Die meisten können Zuhause auch gar nicht arbeiten. Das ist 
auch der Hauptgrund, warum während des Studiums so viele in der 
Bibliothek lernen, weil man doppelte reisst wie Zuhause.

von Qwertz (Gast)


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RentA schrieb:
> Das ist
> auch der Hauptgrund, warum während des Studiums so viele in der
> Bibliothek lernen, weil man doppelte reisst wie Zuhause.

Ich würde vermuten, dass dort die Ablenkung viel größer ist als zu 
Hause. Ich habe jedenfalls immer viel lieber im Studentenwohnheim 
gelernt als in der Bib. Im Home Office hat man in der Regel auch viel 
mehr Ruhe als am Arbeitsplatz, wo je nach Uhrzeit ständig Kollegen 
vorbeikommen oder sich in der Nähe lautstark unterhalten.

von Fabian B. (satsolver)


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RentA schrieb:
 Das ist
> auch der Hauptgrund, warum während des Studiums so viele in der
> Bibliothek lernen, weil man doppelte reisst wie Zuhause.

Würde ich nicht behaupten...ich war zuhause immer am produktivsten....so 
musste ich nicht extra in die Bib hin-und zurückfahren und musste nicht 
auf mein Laptop aufpassen zum Beispiel...

Zudem gingen mir die Studenten teils selbst auf den Sack...immer haben 
die rumgespielt am Smartphone, rumgeturtelt oder nervige Geräusche 
gemacht...schon allein die Studenten zu beobachten, wie die gearbeitet 
haben war ekelhaft...

von lilienthal (Gast)


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In welchen Bereichen kann man denn z. B. 10-16 Stunden Homeoffice pro 
Woche machen?
Könnte mir das sehr gut vorstellen, am besten wäre freie Zeiteinteilung.
Aber dann müsste es schon wirklich vollwertiges Homeoffice sein, so das 
man nicht doch mal schnell hin fährt.

Ich werte bei uns z. B. Maschinendaten aus und arbeite diese auf. 
Laufzeiten, Fehlerraten, etc.. Dann werden die zuständigen Abteilungen 
informiert usw.
Ob ich da im Gebäude bin oder nicht spielt keine Rolle. Auf Papier wird 
nichts geschrieben und informiert wird aus Dokumentationsgründen per 
Mail.
Könnte ich locker von zu Hause machen, alle würden ja sehen das ich 
arbeite und Ergebnisse liefere, so wie seit Monaten und Jahren.
Mein Chef hält das allerdings für nicht machbar.

von Ich (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Dadurch folgt auch direkt der Nachteil, man muss eine gute Disziplin
> haben, dass aus Work-Life-Balance kein Work-Life-Blending wird.

Ich meinte schon nicht zuhause, sondern im Betrieb zu arbeiten, der 
praktisch direkt neben seinem Wohnsitz liegt.

Der ideale Kandidat für
Samstag kommt - kannst Du nicht eben mal
Der Sicherheitsdienst hat Licht gesehen - schau doch eben mal nach
(...)

von Stefan (Gast)


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Bei Bosch gibt es z.B. dazu eine Betriebsvereinbarung. Dein Vorgesetzter 
kann dir nur unter bestimmten Voraussetzungen verbieten von zu Hause aus 
zu arbeiten. Als Softwareentwickler kannst du also normalerweise ohne 
Probleme 1-2 Tage pro Woche von daheim arbeiten.
Wenn das ein Konzern schafft sollte das jede Firma schaffen. Dein Chef 
ist also ein Idiot, weil Zeit kann man auch im Büro totsitzen.

von Cyblord -. (Gast)


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Ich schrieb:
> Der ideale Kandidat für
> Samstag kommt - kannst Du nicht eben mal
> Der Sicherheitsdienst hat Licht gesehen - schau doch eben mal nach
> (...)

Hängt von der Erreichbarkeit ab. Ich bin für die Arbeit nicht erreichbar 
wenn ich im Feierabend bin.
Und für solche profanen Aufgaben gibts bei uns den Werksschutz.
Wir stellen zwar Medizinprodukte her, aber bei uns in der Entwicklung 
gibt es nichts was so dringend ist, als dass sich das nicht noch jemand 
am nächsten Morgen ansehen kann. Solange niemand stirbt kann es so 
dringend nicht sein, als dass man als nicht-leitender Angestellter im 
Feierabend erreichbar sein muss.
Bei uns gilt bzgl. HO max 20% der Woche, wenn man keinen 
Telearbeitsvertrag hat.

von Ing (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Seltsam, ich lese nur Bus & Bahn.
>
> Zu mehr reicht es wohl nicht bei 3000 netto ? Da machst du was falsch.
>
> Nun ja, für einen Porsche ist das etwas dünn, aber ein 3er BMW oder ein
> Audi sollten da doch drin sein.
>
> Oder bist du auf dem Eco-Tripp nach dem Motto, der Strom kommt doch aus
> der Steckdose ?

Auto hab ich... es mangelt schlicht an einem Parkplatz. Der kostet in 
München City einfach zuviel...

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Solange niemand stirbt kann es so
> dringend nicht sein, als dass man als nicht-leitender Angestellter im
> Feierabend erreichbar sein muss.

Bravo, das ist genau die richtige Einstellung! So handhabe ich das auch. 
Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.

> Bei uns gilt bzgl. HO max 20% der Woche, wenn man keinen
> Telearbeitsvertrag hat.

Lass mich mal kalkulieren... Bei fünf Arbeitstagen die Woche, 20 
Prozent... das wäre so circa ein Tag in der Woche. Bei mir sind es 
allerdings meistens zwei Tage, ist halt einfach sehr angenehm.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Bin idR such einen Tag im HO. Mehr wäre mir aber such zu viel. Bin 
lieber im Büro :-)

Mein Kollege ist vielleicht 2-3 Tage im Monat im Büro. Macht er aber 
schon mehr oder weniger seit 15 Jahren so.

von Nomade (Gast)


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Von weitem Pendeln kann man nur noch abraten, das wird in Zukunft noch 
viel schlimmer auf den kaputten, verstopften Straßen werden und der 
Sprit ressourcen- und polittechnisch teurer und teurer gemacht.
Gleichzeitig versagen die ohnehin schon jämmerlichen Öffentlichen, 
gerade die Bahnen im Nahverkehr glänzen oft mit dauerhaften 
Ausfällen/Verspätungen aus "betrieblichen Gründen", weil kein Fahrzeug 
oder kein Zugführer da ist wegen Mangel. Dann gibts bestenfalls nen 
Rumpelbus als Ersatzverkehr bis auch Busse und Busfahrer Mangel werden. 
An was mangelt es eigentlich hier nicht mehr? Schulden?

von Seb (Gast)


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Als Straßenkehrer oder bei der Müllabfuhr findet man vielleicht überall 
einen Job.
Aber leider hat ja nicht immer jeder die Wahl da zu arbeiten wo er will. 
Mann muss froh sein, überhaupt eine Stelle zu finden, besonders bei 
halbwegs qualifizierten Jobs. Ein paar mal im Leben kann man ja 
umziehen, aber beliebig geht das auch nicht und geht auch ins Geld. 
Deshalb kenne ich viele Leute, die länger als 2h pro Tag pendeln und das 
auch OK finden. Dazu gibt es nicht wenige Fälle wo die Eltern ihre 
Kinder nicht weg lassen, weil sie im Alter nicht alleine klar kommen.

von Cyblord -. (Gast)


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Qwertz schrieb:
>> Bei uns gilt bzgl. HO max 20% der Woche, wenn man keinen
>> Telearbeitsvertrag hat.
>
> Lass mich mal kalkulieren... Bei fünf Arbeitstagen die Woche, 20
> Prozent... das wäre so circa ein Tag in der Woche. Bei mir sind es
> allerdings meistens zwei Tage, ist halt einfach sehr angenehm.

Die neue Richtlinie von HR, die dazu am 1.10. SHS-weit rumgeschickt 
wurde, meint nun aber was anderes, bis dahin gingen auch mehr als 20%, 
korrekt.
Sag mal Bescheid, wie es bei euch aussieht.

von tnzs (Gast)


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Ich pendele 2x 30min am Tag und das betrachte ich schon als 
Verschwendung von Lebensarbeitszeit, Geld und Resourcen sondergleichen.
Insbesondere, wenn man einen Job hat der zu 90% am PC stattfindet. Das 
ginge auch im Homeoffice.... Aber Homeoffice ist hier im Unternehmen 
nicht gewünscht.

von RentA (Gast)


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Seb schrieb:
> Ein paar mal im Leben kann man ja umziehen, aber beliebig geht das auch
> nicht und geht auch ins Geld. Deshalb kenne ich viele Leute, die länger
> als 2h pro Tag pendeln und das auch OK finden.

Wie oft wechselt man den Job? Ab 40 doch kaum noch. Höchstens 1 oder 
2mal, sonst kriegt man doch schon wegen dem ständigen Jobhopping keinen 
Job mehr.

Die Eltern zu pflegen ist akzeptabel, aber das tun/müssen die wenigsten. 
Die anderen sind bloss zu faul umzuziehen oder denken sie würden ihren 
Freundeskreis sonst nicht mehr am Wochenende sehen, verstopfen also 
lieber die Straßen, verpesten die Umwelt und verschwenden ihre 
Lebenszeit. Unglaublich...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Seb schrieb:
> azu gibt es nicht wenige Fälle wo die Eltern ihre
> Kinder nicht weg lassen, weil sie im Alter nicht alleine klar kommen.

rechtzeitig in ein Mehrgenerationen-Haus umziehen.
Es kann nie verkehrt sein, sich mit den Eltern oder anderen 
Familienmitgliedern nicht zu verkrachen.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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tnzs schrieb:
> Ich pendele 2x 30min am Tag und das betrachte ich schon als
> Verschwendung von Lebensarbeitszeit, Geld und Resourcen sondergleichen.

Tja, hier sinds 2x45min. Allerdings mit dem Fahrrad quer durch Feld und 
Wald. Das verbuche ich als tägliche körperliche Ertüchtigung bei einem 
sonst überwiegenden Bürojob.
Mit der Karre wären es dank diverser Ortsdurchfahrten mit Tempo 30 auch 
nur 2x30min. Kein großer Gewinn. Mit ÖPNV/zu Fuß 2x1,5h. Hier fährt nix 
raus.

von tnzs (Gast)


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Michael X. schrieb:
> Tja, hier sinds 2x45min. Allerdings mit dem Fahrrad quer durch Feld und
> Wald. Das verbuche ich als tägliche körperliche Ertüchtigung bei einem
> sonst überwiegenden Bürojob.
> Mit der Karre wären es dank diverser Ortsdurchfahrten mit Tempo 30 auch
> nur 2x30min. Kein großer Gewinn. Mit ÖPNV/zu Fuß 2x1,5h. Hier fährt nix
> raus.

Ja, bei mir zu weit fürs Rad. Die 30min sind Bundesstraße/Autobahn.

von Frank (Gast)


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Ing schrieb:
> Angenommen ihr würdet ca. 3000 netto heimbringen und müsstet euch
> entscheiden zwischen:
>
> A) 500 Euro Warmmiete und täglich 3,5-4h pendeln mit Bus & Bahn.
> B) 1000 Euro Warmmiete, doppelte Wohnfläche und täglich 1h pendeln mit
> der Bahn.
> Für welche Variante würdet ihr euch entscheiden, A oder B?

Bei mir war es noch C: 3 Minuten Fussweg zum Novartis Campus, dafür 3200 
SFr Warmmiete.

B: 1h Grenzpendeln 1200 Euro Warm und die Differenz in die Tasche.

Ich habe mich für C entschieden! Im Berufsverkehr zu stranden und im 
Winter mit allen den "Grippetoten" eine Bahn zu teilen? Ne das brauche 
ich nicht mehr, habe mal täglich 3.5 - 4 Stunden mit der DB gependelt! 
Niemals wieder, das ist durch keine Ersparnis gerechtfertigt. Geld ist 
nicht alles auf der Welt!

von Berufseinsteiger (Gast)


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Hallo,

ich bin Berufseinsteiger und selbst ich würde niemals mehr als 1h (30 
min hin+30 min zurück) pendeln.

Ich überlege jetzt schon, wie ich die 30 min Fahrt sinnvoll nutzen kann. 
Vielleicht fachliche Bücher als Podcasts vorlesen lassen?

von lilienthal (Gast)


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wenn die Fahrstrecke nicht sonderlich anstrengend ist würde ich es 
relaxed angehen.

von rbx (Gast)


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Kommt drauf an.

Zu Fuß zur Arbeit gehen können, ist mit am schönsten, auch ökologisch, 
und Unfallgefahr und Ansteckungsgefahr geringer.

Man bekommt allenfalls ein schlechtes Gewissen, wenn z.B. bei sehr 
dichtem Nebel die Nachbarn losfahren müssen und noch 1-3 Fahrstunden vor 
sich haben.
Bei Vollnebel Auto fahren  bzw. immer hinter einem Rotlicht hinterher 
ist langweilig und ermüdend, das hatte ich nie geliebt.

Auf der anderen Seite sieht man als Fußgänger nicht unbedingt viel von 
der Welt..

Tatsächlich frage ich, wie das Leben in München wohl so ist. Gerade 
heute, in Zeiten der Decline überall, wo Bahnfahrten mit weitem Abstand 
dem Fernsehen vorzuziehen sind.

von Frank (Gast)


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rbx schrieb:
> Auf der anderen Seite sieht man als Fußgänger nicht unbedingt viel von
> der Welt..
>

Glaube mir, spätestens nach einem halben Jahr kennst Du die 50m rechts 
und links vom Bahngleis in und auswendig. Da hat der Fußgänger noch mehr 
Einfluß auf seinen Weg zur Arbeit.

von Fabian B. (satsolver)


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Frank schrieb:
> rbx schrieb:
>> Auf der anderen Seite sieht man als Fußgänger nicht unbedingt viel von
>> der Welt..
>>
>
> Glaube mir, spätestens nach einem halben Jahr kennst Du die 50m rechts
> und links vom Bahngleis in und auswendig. Da hat der Fußgänger noch mehr
> Einfluß auf seinen Weg zur Arbeit.

Zudem ist man an der frischen Luft und sitzt nicht mit Asozialen oder 
hässlichen Menschen herum....das ist schon eine Menge wert....

von Grünkernscheisser (Gast)


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Ich sage mal einfach, die Anzahl der Stunden multipliziert mit dem 
doppelten Stundenlohn ist eine Summe die man mehr verdienen muss.

Gegenvorschlag?

von Manfred (Gast)


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tnzs schrieb:
> Ich pendele 2x 30min am Tag und das betrachte ich schon als
> Verschwendung von Lebensarbeitszeit, Geld und Resourcen.

Na sowas, wirklich furchtbar viel Zeit.

Berufseinsteiger schrieb:
> ich bin Berufseinsteiger und selbst ich würde niemals mehr als 1h (30
> min hin+30 min zurück) pendeln.

Dann warte mal die Realität ab, viele, sogar sehr viele Leute, wären 
froh, nur eine halbe Stunde Weg zu haben.

von Widerstand (Gast)


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Ich habe schon einen anderen Eingang mit näherem Stempelautomaten 
genommen, obwohl nach dem Einstempeln längerer Fußweg, weil die eine 
Minute x2 Wege pro Tag x200 Arbeitstage schon fast ein Urlaubstag mehr 
im Jahr waren.

Pendeln gehört gesetzlich verboten.

von Cyblord -. (Gast)


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Manfred schrieb:
> Dann warte mal die Realität ab, viele, sogar sehr viele Leute, wären
> froh, nur eine halbe Stunde Weg zu haben.

Oft genug mehr selbst gewähltes Leid als unbedingte Notwendigkeit.

von Joachim B. (jar)


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Abradolf L. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Dann warte mal die Realität ab, viele, sogar sehr viele Leute, wären
>> froh, nur eine halbe Stunde Weg zu haben.
>
> Oft genug mehr selbst gewähltes Leid als unbedingte Notwendigkeit.

rischtig
Beitrag "Re: Wieviel ist euch Pendeln wert?"

aber irgendwann kommt es doch anders, heute pendle ich auch leider mehr, 
aus 30 Min hin und zurück wurden nervige 60-90 Minuten bei verlängerter 
Arbeitszeit.

von Le X. (lex_91)


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Widerstand schrieb:
> Pendeln gehört gesetzlich verboten.

Jep, dafür!
Bin für Kasernen auf dem Werksgelände mit Anwesenheitspflicht ab 22:00 
Uhr.
Unterstützt du meinen Vorschlag?

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Le X. schrieb:
> Widerstand schrieb:
>> Pendeln gehört gesetzlich verboten.
>
> Jep, dafür!
> Bin für Kasernen auf dem Werksgelände mit Anwesenheitspflicht ab 22:00
> Uhr.
> Unterstützt du meinen Vorschlag?

natürlich wieder völlig übertrieben.

Aber Arbeitersiedlungen in Fabrik-/Firmennähe
sind ja nun keine Neuerfindung.

Das wird allerdings in einer Wirtschaft,
in der eher die Firmen öfter umziehen als die Menschen
ad Absurdum geführt.

: Bearbeitet durch User
von Felix F. (wiesel8)


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Le X. schrieb:
> Widerstand schrieb:
>> Pendeln gehört gesetzlich verboten.
>
> Jep, dafür!
> Bin für Kasernen auf dem Werksgelände mit Anwesenheitspflicht ab 22:00
> Uhr.
> Unterstützt du meinen Vorschlag?

Ich empfehle Umzug nach China. Hier stehen die Wohnblöcke tatsächlich 
direkt neben den Fabriken ;) (natürlich nicht überall)

mfg

von Axel L. (axel_5)


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Le X. schrieb:
> Widerstand schrieb:
>> Pendeln gehört gesetzlich verboten.
>
> Jep, dafür!
> Bin für Kasernen auf dem Werksgelände mit Anwesenheitspflicht ab 22:00
> Uhr.
> Unterstützt du meinen Vorschlag?

Nö.

Die Holländer haben mit dem Recht auf Home Office einen ganz guten 
Ansatz. Wenn sich das durchsetzen würde, würden die anderen auch weniger 
im Stau stehen.

Gruß
Axel

von Berufsberater (Gast)


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Felix F. schrieb:
> Ich empfehle Umzug nach China. Hier stehen die Wohnblöcke tatsächlich
> direkt neben den Fabriken ;) (natürlich nicht überall)

Gibt es auch schon seit den 70ern in Ludwigshafen neben der BASF, musst 
nicht richtung aufgehender Sonne schielen.

von stiller Beobachter (Gast)


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Berufsberater schrieb:
> Gibt es auch schon seit den 70ern in Ludwigshafen neben der BASF, musst
> nicht richtung aufgehender Sonne schielen

Sind schon zum größten Teil privatisiert und was noch nicht verkauft 
ist, wird es noch werden.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die Unkosten für die "Autopendelei" lassen sich recht schnell wieder 
einspielen.
Gelegentlich mal interessante Dinge aus "zu-Verschenken" Anzeigen
abgreifen, oder sonst defektes mit Rep-Potential günstig kaufen.
Halt Dinge, die am Arbeitsweg abgreifbar sind.

Das geht mit der Bahn nur sehr umständlich.
-wie alles eigentlich.

von Tierfreier Nichtraucher (Gast)


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Le X. schrieb:
> Widerstand schrieb:
>> Pendeln gehört gesetzlich verboten.

Absolut richtig.

>
> Jep, dafür!
> Bin für Kasernen auf dem Werksgelände mit Anwesenheitspflicht ab 22:00
> Uhr.
> Unterstützt du meinen Vorschlag?

Mit einem solchen Idioten ist kein vernünftiges Wort zu wechseln.
Typen wie Du einer bist, würden noch mit "Hurra" 3x in der Woche von 
Flensburg nach Garmisch pendeln.

von Cyblord -. (Gast)


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Tierfreier Nichtraucher schrieb:
> Mit einem solchen Idioten ist kein vernünftiges Wort zu wechseln.
> Typen wie Du einer bist, würden noch mit "Hurra" 3x in der Woche von
> Flensburg nach Garmisch pendeln.

Quatsch. Wenn ihr zu blöd seid euch auf sich ändernde Umstände 
einzustellen ist das euer Problem. Die meisten pendeln freiwillig und 
nicht gezwungen und wenn einem was nicht passt, muss man den Umstand 
halt ändern.

von Le X. (lex_91)


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Tierfreier Nichtraucher schrieb:
> Mit einem solchen Idioten ist kein vernünftiges Wort zu wechseln.
> Typen wie Du einer bist, würden noch mit "Hurra" 3x in der Woche von
> Flensburg nach Garmisch pendeln.

gähn
Schön gebellt, kriegst dein Leckerli.

Es steht jedem frei sich eine den jeweiligen Vorlieben entsprechende 
Kombination aus Wohn- und Arbeitsstätte zu suchen.

Gleichwohl unterstütze ich natürlich den Abbau von Pendelei (auch wenn 
du mir in deinem Jähzorn das Gegenteil in den Mund legen willst), denn 
Pendeln ist größtenteils verschwendete Lebenszeit und natürlich auch 
ressourcenintensiv.
Der Staat kann und soll hier günstige Rahmenbedingungen schaffen, z.B. 
durch eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, aber auch durch 
Ausweisen von mehr Baugrund und Senkung der Wohn- oder Baunebenkosten 
und ein Erleichtern und Beschleunigen der Genehmigungsverfahren, um auch 
in dicht industrialisierten Gegenden ausreichend Wohnraum zu 
ermöglichen.

Aber so Stammtischgegrunze der Marke
>>> Pendeln gehört gesetzlich verboten.
ist absolut nicht hilfreich. Solche Parolen sind in der Regel nicht mal 
halb zu Ende gedacht. Wie soll das aussehen? Versuch doch mal das dazu 
nötige Reglement in ein paar Sätze zu packen.

: Bearbeitet durch User
von Roland E. (roland0815)


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Ganz abwegig sind die "Kasernen" nicht. Bis etwa 1930 haben die großen 
Arbeitgeber Mietwohnungen im direkten Umfeld des Arbeitsplatzes 
geschaffen. Warum soll das heute nicht mehr gehen?

Ich hab Option C gezogen: Arbeitsweg auf 5 Minuten Fußweg reduzieren bei 
größerer Wohnfläche.

Beitrag #5583025 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5583044 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Tierfreier Nichtraucher (Gast)


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Le X. schrieb:

> Gleichwohl unterstütze ich natürlich den Abbau von Pendelei (auch wenn
> du mir in deinem Jähzorn das Gegenteil in den Mund legen willst), denn
> Pendeln ist größtenteils verschwendete Lebenszeit und natürlich auch
> ressourcenintensiv.

Wie passt das mit Deiner obigen "Aussage" (aka Polemik) zusammen?
Zitat:
> Bin für Kasernen auf dem Werksgelände mit Anwesenheitspflicht ab 22:00
> Uhr.
> Unterstützt du meinen Vorschlag?
Tatiz.
Du bist es doch, der die Fahne in seinen Aussagen mit dem Wind dreht.

von Le X. (lex_91)


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Wieso?
Kasernen auf dem Werksgelände sind doch Abbau von Pendelei. Wo siehst 
du den Widerspruch?
(wobei ich weniger drastische Maßnahmen bevorzugen würde)

Und jetzt werd mal sachlich, so wie ich (z.B. in dem du ausführst wie 
genau man "Pendeln verbieten" kann) oder kläff wen anderes an.

von al-koholoida (Gast)


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Pendeln ist Mord.

von Qwertz (Gast)


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Le X. schrieb:
> Kasernen auf dem Werksgelände sind doch Abbau von Pendelei. Wo siehst du
> den Widerspruch?

Was sollte das denn mit der Anwesenheitspflicht ab 22 Uhr? Sollte das 
witzig sein? Dann ist es dir misslungen.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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och eine Anwesenheitspflicht könnte
ich mir für gewisse Leute auch ganz gut vorstellen.

Jugendliche unter 18,
und vor allem auch Flüchtlinge,
die hier sonst auf dumme Gedanken kommen

von Klaus R. (klaus2)


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...ohh, ohhh - er hat das F-Wort gesagt ;)

Klaus.

Beitrag #5583476 wurde von einem Moderator gelöscht.
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von Stephan S. (outsider)


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Ich habe lange nach einem Haus gesucht und als ich endlich eines 
gefunden habe, stand das zufällig 3 Gehminuten von meinem Arbeitgeber 
weg. 4 Minuten zu Fuß von Haustür zu Stempeluhr. Ich hatte wirklich 
Bedenken ob ich so nah dran sein sollte und nicht genug Abstand zur 
Arbeit finde. Aber eigentlich spielt es echt überhaupt keine Rolle. Aus 
2 Fenstern kann ich das Firmenlogo sehen und dann lache ich nur drüber.

Wirklich ein zeitlicher Vorteil ist das aber trotzdem nicht. Früher habe 
ich mit dem Auto einfach halt 10 Minuten länger gebraucht. Dafür habe 
ich aber Nachrichten im Auto gehört und war informiert. Seit ich die 
jetzt online lese, verliere ich viel mehr Zeit als diese 20 Minuten. 
Außerdem hab ich da oft auf dem Weg frisches Essen mitgenommen, wofür 
ich jetzt extra wo hin muss. Beim Auto rosten die Bremsscheiben weil es 
teilweise mal 2 Monate nur noch herum steht. Unter Leute kommen beim 
Einkaufen oder auf der Straße fehlt mir auch ein bisschen.

von Manfred (Gast)


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Stephan S. schrieb:
> Ich habe lange nach einem Haus gesucht und als ich endlich eines gefunden habe, 
stand das zufällig 3 Gehminuten von meinem Arbeitgeber weg. 4 Minuten zu Fuß von 
Haustür zu Stempeluhr.

Dann gehörst Du zu den Leuten, die zur Mittagspause nachhause gehen 
können. Ich hatte viele Kolleg(inn)en, die im Umfeld der Firma wohnten, 
zu Fuß oder per Fahrrad kamen.

Aber dann: Haus gekauft, dörflich, 10 Minuten Fahrtstrecke von der Firma 
weg. Ein Jahr oder zwei oder drei später verlegt die Firma ihren Sitz. 
Anstatt 10 Minuten nun 30 Minuten Fahrt, aber ein Haus ...

Andere Kolleg(inn)en hatten kein Auto, zum Teil konnten sie es auch 
garnicht fahren - angeschissen, sicher ist einfach nichts.

von Joachim B. (jar)


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Manfred schrieb:
> Ein Jahr oder zwei oder drei später verlegt die Firma ihren Sitz.
> Anstatt 10 Minuten nun 30 Minuten Fahrt, aber ein Haus ...

oder 13 Jahre später, auch eine ETW umzurubeln ist nicht einfach, 
alleine Makler und Notar und Grunderwerbssteuer reicht doch um wieder im 
Minus zu landen!

von Le X. (lex_91)


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Manfred schrieb:
> Aber dann: Haus gekauft, dörflich, 10 Minuten Fahrtstrecke von der Firma
> weg. Ein Jahr oder zwei oder drei später verlegt die Firma ihren Sitz.
> Anstatt 10 Minuten nun 30 Minuten Fahrt, aber ein Haus ...

Joachim B. schrieb:
> oder 13 Jahre später, auch eine ETW umzurubeln ist nicht einfach,
> alleine Makler und Notar und Grunderwerbssteuer reicht doch um wieder im
> Minus zu landen!

Das ist für mich ein klares Zeichen von falsch gesetzten Prioritäten.
Umziehen weil es die Firma tut? Seid ihr Leibeigene oder Nomaden oder 
sowas?
Ich richte doch mein Leben nicht nach irgendner Firma aus.

mein Vorgehen wäre:
1) Prüfen, ob der längere Arbeitsweg immer noch erträglich ist (was er 
für mich bis durchschnittlich 35min/einfach wäre)

falls die Antwort "nein" ist:
2) anderen AG suchen

falls mein alter AG ganz supi toll ist und/oder ich mich ihm mit Leib 
und Seele versprochen habe:
3) Tja, dann muss ich halt umziehen und alle Konsequenzen tragen 
(Zeitaufwand, Streß, Soziale Kontakte...).
Das wär für mich aber immer die letzte Wahl, unabhängig davon ob ich zur 
Miete wohne oder nicht.
Kaum zu glauben wie sich die Duldung dieser Fremdbestimmtheit bei 
manchen schon eingebrannt hat.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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das wäre nicht der erste Hausbesitzer, der umzieht.

von DankeSager (Gast)


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Ich wollte nur mal Danke sagen.

Solche Themen helfen mir immer wieder mal festzustellen, dass ich echt 
Glück habe.

Ich wohne ruhig aber zentrumsnah und kann in 15min mit dem Fahrrad zur 
Arbeit fahren. Notfalls laufe ich auch mal zu Fuß. Busanbindung ist auch 
gut.

Das Mehr an Zeit für die Familie ist unbezahlbar.

Gruß

von Cyblord -. (cyblord)


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DankeSager schrieb:
> Das Mehr an Zeit für die Familie ist unbezahlbar.

Jeder hat seinen Preis...

von SoD (Gast)


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Also ich fahre 35km einfach, momentan fahre ich antizyklisch zum 
normalen Berufsverkehr, daher bin ich mit 1 Stunde Pendelei am Tag dabei 
und das aber auch nur an 3-4 Tagen die Woche wegen Home-Office

Näher an der Großstadt konnten wir uns kein entsprechendes Haus leisten, 
mittlerweile pendelt meine Frau auch in die entgegensetzte Richtung, 
somit war es die richtige Entscheidung.

Natürlich hätte ich auch gerne weniger Weg zum Fahren oder die Option 
das Ganze mit dem E-Bike zu schaffen, aber die Jobs die es hier in der 
näheren Umgebung für Informatiker/Entwickler gibt, sind alle deutlich 
schlechter bezahlt, das sind schnell mal 20k weniger im Jahr.

Aktuell bewerbe ich mich aber auch viel in die andere Richtung, da es da 
entsprechende Konzerne gibt, da wäre ich dann mit 1-1,5 Stunden 
einfacher fahrt dabei, allerdings auch wieder um einiges mehr an Geld 
und insgesamt aber weniger Arbeit (oder zumindest bezahlte Überstunden).

von Joachim B. (jar)


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Le X. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> oder 13 Jahre später, auch eine ETW umzurubeln ist nicht einfach,
>> alleine Makler und Notar und Grunderwerbssteuer reicht doch um wieder im
>> Minus zu landen!
>
> Das ist für mich ein klares Zeichen von falsch gesetzten Prioritäten.
> Umziehen weil es die Firma tut? Seid ihr Leibeigene oder Nomaden oder
> sowas?
> Ich richte doch mein Leben nicht nach irgendner Firma aus.

ich auch nicht!
Ich wollte in der Gegend bleiben und blieb in der Gegend, nun halt mit 
der Folge das ich einen weiteren Weg habe.

von Joachim B. (jar)


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● J-A V. schrieb:
> das wäre nicht der erste Hausbesitzer, der umzieht.

nun ja wie ein Direktor mir mal erzählte immer nach 5 Jahresverträgen 
mit neuem Haus kaufen wäre nicht so mein Ding, ab einer gewissen 
Einkommensklasse kann man das ja evtl. machen wenn nicht die Familie auf 
der Strecke bleibt wie so oft.

von farad (Gast)


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ganz simpel: Fahrt zur Arbeit == Arbeitszeit

Hab meine Wohnung in der Nähe der Arbeit gesucht und fahre 10min 
Fahrrad.
Für eine Stelle weiter weg mit z.B. 1h mehr Fahrzeit pro Tag würde ich 
somit gerne 1/9 mehr Gehalt haben.

von Qwertz (Gast)


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farad schrieb:
> Für eine Stelle weiter weg mit z.B. 1h mehr Fahrzeit pro Tag würde ich
> somit gerne 1/9 mehr Gehalt haben.

Als wenn Geld jede Fahrtzeit ausgleichen könnte...

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