8 und 15 Zoll Speaker kombinieren

Gast #5582441
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Ich habe viel gegoogelt aber keine Antwort auf diese Frage gefunden.

Angenommen ich habe einen 8 Zoll Speaker: Celes­tion TF0818
Belastbarkeit: 100 W
Impedanz: 8 Ohm
Frequenzbereich: 70 - 6.000 Hz

und einen 15 Zoll Speaker: Celestion G15 V-100 Fullback
Größe: 15"
keramischer Magnet
Belastbarkeit: 100 Watt RMS
Impedanz: 8 Ohm
Frequenzbereich: 65 - 4000 Hz

Wenn ich jetzt das Speakerkabel von einem 5 oder 40 Watt 
Gitarrenverstärker an die Speaker parallel oder in Serie anschließe 
funktioniert das? Kann es dabei zu Problemen kommen?
Gast #5582452
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archtopper schrieb:
> Wenn ich jetzt das Speakerkabel von einem 5 oder 40 Watt
> Gitarrenverstärker an die Speaker parallel oder in Serie anschließe
> funktioniert das? Kann es dabei zu Problemen kommen?

Parallel schalten sollte gehen (wenn der Verstärker auch 4 Ohm kann).

Unterschiedliche Lautsprecher in Serie schalten könnte gefährlich 
werden, LS sind induktive Bauteile. Auch, wenn der Verstärker nur 40W 
kann und die LS beide 100W (TF0818 = 100W RMS?).
#5582471
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archtopper schrieb:
> Kann es dabei zu Problemen kommen?

Ja.

archtopper schrieb:
> Marshall JCM 2000 DSL 401

Das war die notwendige Information. Der kann 8 Ohm. Also einen der 
beiden Lautsprecher. Nicht beide.

Warum:

tom schrieb:
> Parallel schalten sollte gehen (wenn der Verstärker auch 4 Ohm kann).
>
> Unterschiedliche Lautsprecher in Serie schalten könnte gefährlich
> werden, LS sind induktive Bauteile.

Zu dem anderem Amp habe ich nichts gefunden.
Gast #5582641
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dass parallel nicht geht weil es 4 ohm sind die der verstärker nicht 
verkraftet leuchtet mir ein aber warum geht denn in serie nicht? (wenn 
ich z.b. nur auf zimmerlautstärke spiele) ohne große leistung und 
belastung der speaker?
Gast #5582663
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archtopper schrieb:
> dass parallel nicht geht weil es 4 ohm sind die der verstärker nicht
> verkraftet

Ein normaler Röhrenverstärker packt das normalerweise problemlos. Die 
Fehlanpassung ist dann rechnerisch irgendwo bei 16%, glaube ich.
Bei Transistorverstärkern sollte man lieber vorsichtig sein.

archtopper schrieb:
> in Serie ist ja dann 16 Ohm was der Amp auch laut Anleitung kann. Was
> wäre denn dann das Problem daran?

So ein Lautsprecher hat nicht über den ganzen Frequenzbereich 8 Ohm.
https://www.itwissen.info/lex-images/frequenzabhaengiger-verlauf-der-lautsprecher-impedanz.png
Im ungünstigsten Fall arbeiten die beiden Speaker resonant 
gegeneinander, wenn sie sehr unterschiedlich sind.
Baugleiche Speaker kann man dagegen auch parallel betreiben.

archtopper schrieb:
> Ich will 8 und 15 Zoll kombinieren weil ich denke dass die
> Frequenzenprofile sich gut ergänzen.
>
> Wie wäre das denn möglich?

Ich denke ja: Schalte jedem Speaker einen Festwiderstand von 8 Ohm 
parallel. Dann die beiden Speaker + Widerstände parallel schalten. 
Dadurch bleibt das Gesamtsystem bei 8 Ohm.
Achtung: die Widerstände sollten den Strom auch aushalten können, also 
keine 0,25-Watt-Typen nehmen, sonst Rauchwölkchen!
Ansonsten sollten die Widerstände Metallfilmtypen sein und keine 
Drahtwiderstände (weil die letzteren sind nämlich induktiv und können 
den Sound negativ beeinflussen, vor allem die Höhen beschneiden).
#5583066
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archtopper schrieb:

> in Serie ist ja dann 16 Ohm was der Amp auch laut Anleitung kann. Was
> wäre denn dann das Problem daran?

Weil Du so nur die halbe Leistung (pro Lautsprecher ein Viertel)
des Lautsprechers nutzen kannst. Ausserdem können sich beide
Lautsprecher gegenseitig negativ beeinflussen, was zur Auslö-
schung ganzer Frequenzbänder führen kann. So oder so: Ich sehe
keinerlei Vorteile gegenüber den Anschluss von nur einen der
beiden Lautsprecher.
Gast #5583164
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Widerstände vor Lautsprecher zu schalten ist eine ganz schlechte Idee.

Lautsprecher werden von der niedrigen Ausgangsimpedanz bedämpft.
Und das ist auch so ge- und erwünscht.

Die richtige Antwort wäre also: Einfach parallel schalten.

Übliche Endstufen sollten das in dem Bereich auch problemlos verkraften.
Gast #5583168
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Harald W. schrieb:
> Tom schrieb:
>
>> +in                           -in
>> O                             O
>> I                             I
>> O-------R1------Speaker1------O
>> I                             I
>> O-------R2------Speaker2------O
>>
>> R1 = R2 = 8 Ohm
>
> Eine solche Schaltung kann die schlechten Eigenschaften einer
> solchen Kombination nur noch weiter verschlechtern.

Für Gitarren-/Instrumentallautsprecher kann man das meiner Meinung schon 
machen.
Erstens zum Absichern der Lautsprecher und zweitens soll ein 
Gitarrenverstärker/-lautsprecher unbedingt auch Eigenleben haben (durch 
die Rs wird der Dämpfungsfaktor herabgesetzt und der Eigencharakter der 
LS hervorgehoben).

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