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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Englischkenntnisse richtig beurteilen


Autor: Stefan M. (derwisch)
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Hallo,

wie kann ich meine Englischkenntnisse richtig einschätzen, wenn es darum 
geht, das in einer Bewerbung korrekt anzugeben.
Ich habe nach meiner eigenen Einschätzung gute bis sehr gute 
Englischkenntnisse "in Wort und Schrift".
Das heißt, dass ich ohne Probleme mit englischsprachigen Kunden sprechen 
und mailen kann.
Den ein oder anderen Fachbegriff muss ich schon mal nachschlagen, aber 
das halte ich für normal, wenn die Muttersprache nunmal deutsch ist.

Ich habe keine Zertifikate über irgendwelche Fortbildungen o.ä.
Es ist alles selbst beigebracht durch "learning by doing".

Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter 
diesen Umständen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Stefan M. schrieb:
> Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter
> diesen Umständen?

Unterschiedlich, weil du auch nicht weißt, wie die Werteskala des 
Gegenübers ist.
Meine Werteskala die ich verwende: Muttersprachler, verhandlungssicher, 
gut
Und entsprechend schreib ich bei Englisch "gut". Auf alle abweichende, 
wie "Basiswissen" oder "sehr gut" oder so verzichte ich.

Du könntest natürlich deine Kenntnisse auch zertifizieren lassen, da 
liegt dann eine klare Definition dahinter.

: Bearbeitet durch User
Autor: Marx W. (Gast)
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Stefan M. schrieb:
> Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter
> diesen Umständen?

http://www.europaeischer-referenzrahmen.de/einstufungstest.php

Probleme haben`s Leit!

Autor: Marcel S. (marcel_74)
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Hallo,

guck mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsamer_europ%C3%A4ischer_Referenzrahmen_f%C3%BCr_Sprachen#Sprachpr%C3%BCfungen

Du könntest Dich einer Prüfung unterziehen und erfüllst, wenn Du die 
Prüfung bestehst, das entsprechende Sprachniveau.

Viele Grüße
Marcel

Autor: Maier (Gast)
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Stefan M. schrieb:
> Es ist alles selbst beigebracht durch "learning by doing".
In der Schule kein Englisch gehabt?

Beitrag #5582886 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Stefan M. (derwisch)
> Datum: 10.10.2018 10:11

> wie kann ich meine Englischkenntnisse richtig einschätzen, wenn es darum
> geht, das in einer Bewerbung korrekt anzugeben.

Am besten im Vergleich mit anderen. Ich bezeichne meine 
Deutschkenntnisse ja auch nicht als perfekt, aber als recht ordentlich.

> Ich habe nach meiner eigenen Einschätzung gute bis sehr gute
> Englischkenntnisse "in Wort und Schrift".

Kauf dir mal eine englische Tageszeitung, am besten die Times. Wenn du 
die lesen und verstehen kannst hast du sehr gute Kenntnisse. Wenn du 
allerdings Micky-Maus als Vergleich heranziehst, sieht das ganze anders 
aus.

> Das heißt, dass ich ohne Probleme mit englischsprachigen Kunden sprechen
> und mailen kann.

Ich bin im englischen auch recht ordentlich, hatte aber auf einer 
Geschäftsbesprechung in England mal die Gelegenheit mich gegenüber mit 
drei Oxford-Rechtsanwälten zu unterhalten. Da war natürlich bei mir Ende 
!

> Den ein oder anderen Fachbegriff muss ich schon mal nachschlagen, aber
> das halte ich für normal, wenn die Muttersprache nunmal deutsch ist.

Sehe ich auch so.

> Ich habe keine Zertifikate über irgendwelche Fortbildungen o.ä.
> Es ist alles selbst beigebracht durch "learning by doing".

Hoffentlich richtig !

> Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter
> diesen Umständen?

Wie gesagt, mach einen Test !

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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> Ich habe nach meiner eigenen Einschätzung gute bis sehr gute
> Englischkenntnisse "in Wort und Schrift".

Der "Wort" Teil davon bedeutet eine fliessende Fachunterhaltung. 
Bedeutet zB du kannst einem englischspachigen Fachvortrag folgen und 
Fragen stellen.

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Marx W. schrieb:
> Stefan M. schrieb:
>> Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter
>> diesen Umständen?
>
> http://www.europaeischer-referenzrahmen.de/einstuf...
>
> Probleme haben`s Leit!

Danke, das kannte ich noch nicht.
Das ist eine Skala, mit der sich was anfangen lässt.

Autor: Ich (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Kauf dir mal eine englische Tageszeitung, am besten die Times. Wenn du
> die lesen und verstehen kannst hast du sehr gute Kenntnisse.

Es dürfte auch einen Unterschied machen, ob ich nun einen Fachtext lesen 
auf einem Gebiet, das ich kenne oder einen fachfremden.

Es fehlen da halt Vokabeln.

Bei Youtube gibt es Vorlesungen der Havard University oder vom MIT.
Nicht aktuell aber sicher interessant.

Stefan M. schrieb:
> Ich habe keine Zertifikate über irgendwelche Fortbildungen o.ä.
> Es ist alles selbst beigebracht durch "learning by doing".

Im Vorstellungsgespräch wirst du dann ggf. gefragt - Herr M. erzählen 
Sie doch mal, was sie letztes Wochenende gemacht haben, von Ihrem 
letzten Urlaub, von ihrem letzten Projekt und das ganze bitte auf 
Englisch.

Wenn Du dann mit - ääh mmmh Yes - ääh anfängst, sind deine Kenntnisse 
nicht gut.

Das kann man auch zuhause üben. Die Aussprache, Grammatik,  sind dann 
ein zweites Ding.

Autor: Tierfreier Nichtraucher (Gast)
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With my English is it not white here.

Beitrag #5583555 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Alfred K. (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Ich bin im englischen auch recht ordentlich, hatte aber auf einer
> Geschäftsbesprechung in England mal die Gelegenheit mich gegenüber mit
> drei Oxford-Rechtsanwälten zu unterhalten. Da war natürlich bei mir Ende
> !

Konnten die denn kein Deutsch?
;-)

Autor: Toxic (Gast)
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Wem Woerter wie Gesundheit,Schadenfreude und Kindergarten etc. gelaeufig 
sind sollte im englischen Sprachraum keine Probleme haben:

Hier ein Gesundheits-Beispiel:
Youtube-Video "Friends - Joey and Hayley, hot girl"

Autor: Manfred (Gast)
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Stefan M. schrieb:
> Das heißt, dass ich ohne Probleme mit englischsprachigen Kunden sprechen und 
mailen kann.

Da ich aus dem normalen Alltag heraus mit englischsprachigen Kunden 
telefonieren kann, würde ich mich trauen, meine Sprachkenntnisse als 
"sehr gut" zu bezeichnen.

Von Angesicht zu Angesicht ist deutlich einfacher, und bei Mail hat man 
jede Menge Zeit, Korrektur zu lesen / Worte nachzusuchen.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Alfred K. (Gast)
> Datum: 10.10.2018 22:47

> Konnten die denn kein Deutsch?

Wahrscheinlich besser als ich.

Du glaubst aber doch nicht das die sich darauf Einlassen etwas anderes 
als ihr Englisch zu reden. Soweit kommen die nicht herunter.

Nur bei uns meint jeder Hanswurst der ein paar Brocken englisch kann er 
müsste sich damit profilieren.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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man sollte nicht einem Englisch-Muttersprachler vertrauen,
wenn der meint, dass Dein Englisch gut sei.

das sagen die schon bei jedem,
der dass "tee-age" richtig aussprechen
und an die richtige Stelle verorten kann

Bsp:
Beim Namen der Queen
ist es an der letzten Stelle (Elizabe th )
auch wenn man das in fast allen Filmen mit dt.Synchro umgekehrt hört.

Autor: A. K. (prx)
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Die mündliche und die schriftliche Einstufung kann deutlich verschieden 
ausfallen. Gesprochene Fremdsprache im alltäglichen Umfeld bei nicht 
perfekter Akustik zu verstehen ist anspruchsvoll und setzt Übung voraus, 
die man in einem Umfeld mit viel schriftlicher Fremdsprache nicht 
unbedingt hat. Flüssig zu sprechen und verstanden zu werden kann 
einfacher sein, als selbst zu verstehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Flüssig zu sprechen und verstanden zu werden kann
> einfacher sein, als selbst zu verstehen.

hab ich anders herum.
Ich verstehe Filme u fast 100%,
aber wenn ich selbst was reden soll,
hab ich deutlich öfter nicht alles parat.

Autor: A. K. (prx)
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● J-A V. schrieb:
> hab ich anders herum.
> Ich verstehe Filme u fast 100%,

Immer schon so gewesen, oder eben dadurch die erwähnte Übung bekommen?

Autor: Werner S. (wernertrp)
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Wir machen jetzt mal einen Test mit Dir:

Youtube-Video "Sacha Baron Cohen (Ali G) Class Day | Harvard Commencement 2004"

hier verstehst Du alles ?

Aber was ist Punani ?

Autor: Alfred K. (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> Konnten die denn kein Deutsch?
>
> Wahrscheinlich besser als ich.
>
> Du glaubst aber doch nicht das die sich darauf Einlassen etwas anderes
> als ihr Englisch zu reden. Soweit kommen die nicht herunter.

Der eine macht, der andere macht mit. Du solltest ein wenig an Deinem 
Selbstbewußtsein arbeiten.

> Nur bei uns meint jeder Hanswurst der ein paar Brocken englisch kann er
> müsste sich damit profilieren.

Wie man hier oft lesen kann, können diese Würste auch nur ein paar 
Brocken Deutsch. Man kann deren Fragen nicht verstehen sondern 
bestenfalls erahnen. Man kann im Leben eben nicht alles haben ;-)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> hab ich anders herum.
>> Ich verstehe Filme u fast 100%,
>
> Immer schon so gewesen, oder eben dadurch die erwähnte Übung bekommen?

eher verstehen können als selbst sprechen?
ja schon, ich glaub mal, dass das so herum auch normal ist.

Den ersten grösseren Lernschub in Sachen Englisch hab ich
erst mit so 15 Jahren durch meine Omma bekommen.
die war Fremdsprachenkorrespondentin und hat vorher
ein paar Jahre in England gelebt.
Sie hat mich immer gut mit brauchbarem "Lernstoff" versorgt.
Davon stammt auch das noch immer dickste Buch, das ich besitze:

Cassell's New German and English Dictionary.
vor 30 Jahren hat man darin wirklich alles gefunden, was man brauchte.

Die schulischen Anfänge waren durch eine Lehrer-Schlaftablette
im Grunde wertlos.

Autor: A. K. (prx)
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● J-A V. schrieb:
> eher verstehen können als selbst sprechen?
> ja schon, ich glaub mal, dass das so herum auch normal ist.

Ich bin recht gut in der Lage, auch jenes Englisch sprachlich flüssig 
einzusetzen, dass ich im Laufe des Lebens gelesen und nicht in der 
Schule gelernt habe.

Wie das beim Zuhörer ankommt ist dann eine ganz andere Frage, weil sich 
aus schriftlichem Englisch Aussprache und Betonung nicht zuverlässig 
erschliessen, aber Muttersprachler verkraften so manchen sprachlichen 
Fehltritt radebrechender Fremder (und korrigieren das höflicherweise 
leider nicht).

Gesprochenes Englisch zu verstehen funktioniert auf diese Weise jedoch 
schlechter, wenn das nicht gerade in sehr günstiger Umgebung 
stattfindet. Da ist besagte Übung im gesprochenen Englisch nützlich, wie 
etwa Filme/TV.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thorsten R. (halogenfan)
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Meine Erfahrung ist, dass man sich bei den Englishkenntnissen nicht zu 
schlecht einzuschätzen sollte. Ausnahmen sind naürlich Jobs mit viel 
Kundenkontakt oder Öffentlichkeitsarbeit.

Alles andere kann man bzw. wird man später im Berufsalltag lernen. Eine 
gewisse Motivation vorrausgesetzt. In größeren Firmen gibt es auch oft 
kostenlose Englischkurse.

Es erwartet normalerweise niemand, dass man sich direkt vom ersten Tag 
an mit englischsprachigen Kollegen fließend unterhalten kann. Allerdings 
kann man mit hervorragenden Sprachkenntnissen z.B. fachlische Schwächen 
oder einen nicht perfekten Lebenslauf kompensieren und sich sehr positiv 
darstellen. Das kann ein grosser Vorteil sein. Das sollte man aber nur 
tun, wenn man sich wirklich fließend mit Muttersprachlern unterhalten 
kann.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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auch relativ kleine Firmen machen mit Bewerbern durchaus
einen kleinen schriftlichen Englisch-Test,
wo man auffällig oft die Zeiten "abklopft"

...will be having
und so.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Alfred K. (Gast)
> Datum: 11.10.2018 10:25

> Der eine macht, der andere macht mit. Du solltest ein wenig an Deinem
> Selbstbewußtsein arbeiten.

Ha, ha, ha, ha, .........

Am Selbstbewustsein arbeiten ?

Hast du den Eindruck das ich Minderwertigkeitskomplexe habe ? Bist wohl 
neu im Forum !

Autor: Maier (Gast)
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Hab mein muendliches Englisch auch immer fuer "gut" gehalten. Aber an 
einer langen Tafel mit lauter Muttersprachlern bei ausgelassener 
Stimmung hab ich gar nichts mehr verstanden. Auch ein Tabu-Spiel auf 
Englisch ist nicht witzig...

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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man treffe sich mal mit gleichgesinnten Nichtengländern
an einem "English Stammtisch"

sowas gibts glaube ich mittlerweile
in so ziemlich jeder Stadt ab mittlerer Grösse.
trink ein paar Pilze, dann wird das Reden entspannter ;)

Autor: Manfred (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> man sollte nicht einem Englisch-Muttersprachler vertrauen,
> wenn der meint, dass Dein Englisch gut sei.

Stimmt, der Servicetechniker aus GB hat mich nur bei sehr groben Fehlern 
korrigiert, die gefährlich werden könnten.

A. K. schrieb:
> Die mündliche und die schriftliche Einstufung kann deutlich verschieden
> ausfallen. Gesprochene Fremdsprache im alltäglichen Umfeld bei nicht
> perfekter Akustik zu verstehen ist anspruchsvoll und setzt Übung voraus,

Da gebe ich Dir 100% recht. Es kommt auch auf die Region und Herkunft 
an. Es gibt erhebliche Unterschiede, vergleichbar Bayer oder Ostfriese 
gegen Hochdeutsch.

Autor: Jo S. (Gast)
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Stefan M. schrieb:
> wie kann ich meine Englischkenntnisse richtig einschätzen, wenn es darum
> geht, das in einer Bewerbung korrekt anzugeben.
> Ich habe nach meiner eigenen Einschätzung gute bis sehr gute
> Englischkenntnisse "in Wort und Schrift".
> Das heißt, dass ich ohne Probleme mit englischsprachigen Kunden sprechen
> und mailen kann.
> Den ein oder anderen Fachbegriff muss ich schon mal nachschlagen, aber
> das halte ich für normal, wenn die Muttersprache nunmal deutsch ist.
>
> Ich habe keine Zertifikate über irgendwelche Fortbildungen o.ä.
> Es ist alles selbst beigebracht durch "learning by doing".
>
> Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter
> diesen Umständen?

Fremdsprachenkenntnisse in Wort und Schrift:

"sehr gut" --> verhandlungssicher, C2

"gut"      --> fließend, C1

"fortgeschritten" B2; Cambridge stuft "advanced" in C1 ein

Allgemein: Als Ing. oder Inf. sollte man Englisch als Umgangssprache und 
Fachenglisch mindestens auf C1-Niveau beherrschen. Braucht man auch 
Business English, dann dieses wenigstens auf B2-Niveau.

Nachweis: Cambridge Certificate oder TOEFT-Test machen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Manfred schrieb:
> sehr groben Fehlern
> korrigiert, die gefährlich werden könnten.

may not / must not    ;)

Autor: Manfred (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> sehr groben Fehlern korrigiert, die gefährlich werden könnten.
>
> may not / must not    ;)

Ach was, da wird dezent nachgefragt.

What's going on / what's on musste erklärt werden.

Ganz nett ist auch, einzukaufen: I want to become a bread ... Der Kumpel 
bekam sein Brot über die Theke gereicht, sowas ignoriert die 
wohlerzogene Muttersprachlerin einfach.

Autor: Jo S. (Gast)
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Manfred schrieb:
> Ganz nett ist auch, einzukaufen: I want to become a bread ... Der Kumpel
> bekam sein Brot

Glück gehabt. Sie hätten ihn, seinem Wunsch folgend, auch in den 
Backofen schieben können.   :)

Autor: Blubb (Gast)
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Was spricht denn gegen einen TOEFL, TOEIC order IELTS?

Autor: Danilo (Gast)
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Stefan M. schrieb:
> Hallo,
>
> wie kann ich meine Englischkenntnisse richtig einschätzen, wenn es darum
> geht, das in einer Bewerbung korrekt anzugeben.
> Ich habe nach meiner eigenen Einschätzung gute bis sehr gute
> Englischkenntnisse "in Wort und Schrift".
> Das heißt, dass ich ohne Probleme mit englischsprachigen Kunden sprechen
> und mailen kann.
> Den ein oder anderen Fachbegriff muss ich schon mal nachschlagen, aber
> das halte ich für normal, wenn die Muttersprache nunmal deutsch ist.
>
> Ich habe keine Zertifikate über irgendwelche Fortbildungen o.ä.
> Es ist alles selbst beigebracht durch "learning by doing".
>
> Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter
> diesen Umständen?

Ich hatte mich auch bis zum Abi recht erfolgreich vor dem Englisch 
gedrückt. Ich hätte es gerne gekonnt, fand aber die Wege nicht. Dann im 
Handwerk habe ich den Rest auch noch vergessen.

In der TK-Branche fand ich dann wieder "Freude" daran die Themen der 
gesamten Gruppe in eng.-sprachigen Telefonkonferenzen zu vertreten.

Da ging es dann mit Abendunterricht (für mich fast wertlos) und 
ständigem Eigenstudium langsam besser.

Ich würde da einen Crashkurs (bei mir 20 Stunden Einzelunterricht in 
einer Sprachschule) empfehlen. Die stufen Dich vorher ein und die Themen 
kann man z.T. selbst bestimmen. Da konnte ich dann mal z.T. meine 
Hobbies mit der Lehrerin ausarbeiten. LOL

Hatte mich auch mal an einem eigenen Buch versucht, also z.B. die 
Lieblingsfilme (Text aus dem I-Net) mit eigenen Screenshots der coolsten 
Szenen reingebracht. War eigentlich eine Weltidee jetzt brauche ich es 
aber wieder gar nicht.

Autor: Ich (Gast)
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Blubb schrieb:
> Was spricht denn gegen einen TOEFL, TOEIC order IELTS?


Hier mal ein Vergleich über die unterschiedlichen Tests samt Kosten.

https://www.ef.de/englischtests/testvergleich/

Autor: 1500 (Gast)
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Sofern man was versteht sollte es eigentlich ausreichend sein.

Wenn ich da an diverse Leute bei Siemens denke die dort auch in 
Führungspositionen rumgammeln, da spricht sogar meine Tochter besser 
Englisch als die und die wurde noch nicht mal eingeschult.

Wer bei solchen Firmen in gewissen Abteilungen arbeiten will muss nur 
genug Arsch lecken.

Autor: Klaus P. (Gast)
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Stefan M. schrieb:
> Wie definiert man ein "sehr gut", "gut" oder andere Abstufungen unter
> diesen Umständen?

Siehe z.B. hier: 
https://www.karriereakademie.de/sprachkenntnisse-im-lebenslauf-angeben

Autor: T.roll (Gast)
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Man sollte sich heute mehr so auf Englisch fixieren. Viele Firmen 
fordern schon Sprachkenntnisse in Richtung Osten, also Japanisch, 
Chinesisch, eventuell auch Russisch. Dort brauchst mit Englisch gar 
nicht erst aufkreuzen.

Wenn du doch mal Englisch brauchst und ein Wort nicht kennst, nutze das 
englische Universalwort: FUCK

Autor: Dennis (Gast)
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I speak english very good

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Lernt erst einmal Deutsch, bevor Ihr mit Englisch prahlt.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
> Datum: 23.10.2018 06:58

> Lernt erst einmal Deutsch, bevor Ihr mit Englisch prahlt.

Sehe ich auch so.

Autor: Ich (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
>> Datum: 23.10.2018 06:58
>
>> Lernt erst einmal Deutsch, bevor Ihr mit Englisch prahlt.
>
> Sehe ich auch so.

Es gibt auch Deutsch-Tests, wie der TOEFL, den ausländische Studenten 
bestehen müssen, um hier zu studieren.

Da fallen auch einige Muttersprachler Deutsch durch.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Ich schrieb:
> Da fallen auch einige Muttersprachler Deutsch durch.

eben :-)

Autor: DiesDas (Gast)
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Habe immer nur Grundkenntnisse angegeben, da mehr für meine aktuelle 
Stelle nicht nötig ist bzw. war - wenn ich dann irgendwann plötzlich mit 
polnischen Entwicklerteams in irgendwelche Estimationmeetings soll oder 
gar diese irgendwie delegieren, habe ich noch die Ausrede, es nicht gut 
genug zu können. ,"yeah, whatever, just do it"

Mir geht es ähnlich, wie weiter oben bereits erwähnt wurde: kann 
englisch eigentlich nur in eine Richtung. Sprechen und Schreiben fällt 
mir mangels Übung schwer. Das geht sogar soweit, dass ich es vermeide, 
anstatt mich abzustammeln

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