Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Pause / Arbeitszeitgesetz


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von Pausierer (Gast)


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Hallo zusammen!
Wollte mal fragen wie ihr das so mit dem leidigen Thema 
Pause/Arbeitszeitgesetz handhabt. Man muss ja ab 6h eine halbe Std Pause 
machen, egal ob ich will oder nicht. Effektiv verlängert das meine 
Arbeitszeit von 40h/Woche auf 42,5h/Woche, ich arbeite zwar nicht, bin 
aber trotzdem in der Firma bzw. ist das nicht wirklich Freizeit.
Mir reicht ne 5min Raucherpause tgl. und ne Stulle esse ich im Büro am 
Rechner.
MMn ist das ganze eher AG-freundlich, da ich meine Freizeit opfere, um 
danach wieder frisch und produktiv sein zu können.

Wie siehts bei euch aus?

von Axel Zucker (Gast)


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Pausierer schrieb:
> MMn ist das ganze eher AG-freundlich, da ich meine Freizeit opfere, um
> danach wieder frisch und produktiv sein zu können.

Mach Dich doch selbstständig wenn Du ein Problem damit hast für andere 
zu arbeiten.

von Ozapft is (Gast)


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Pausierer schrieb:
> MMn ist das ganze eher AG-freundlich, da ich meine Freizeit opfere, um
> danach wieder frisch und produktiv sein zu können.

Nach der mittäglichen Buddel Bier bin ich sowas von unproduktiv, davon 
machst du dir keine Vorstellung.
Prost!

von Kassowarth von Sondermuehlen (Gast)


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Na klar ist das eine Regelung zu Gunsten des sog. Arbeitgebers.
Hast Du was anderes erwartet?

von Kassowarth von Sondermuehlen (Gast)


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Axel Zucker schrieb:
> Mach Dich doch selbstständig wenn Du ein Problem damit hast für andere
> zu arbeiten.

Warum gleich so zickig, nur weil jemand mal den BeXXXiss beim Namen 
nennt.

von Berufsberater (Gast)


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Pausierer schrieb:
> Effektiv verlängert das meine
> Arbeitszeit von 40h/Woche

Der Fehler liegt eher in der 40h Woche ;)

von Theor (Gast)


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Es mag ja sein, dass ein bestimmter Mensch keine Pause braucht. Ist ja 
legitim.

Allerdings hat man vor fast 200 Jahren hart für solche Pausen gekämoft, 
weil die Mehrheit sie für nötig hielt.

Die Medaille hat also eher zwei Seiten als nur eine.

https://www.verdi.de/themen/arbeit/aktionswoche-pause/++co++42009396-e1ae-11e3-bbd3-52540059119e

von Kassowarth von Sondermuehlen (Gast)


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Theor schrieb:
> Allerdings hat man vor fast 200 Jahren hart für solche Pausen gekämoft,
> weil die Mehrheit sie für nötig hielt.

Das ist lange her und die Arbeitswelt sieht heute für die meisten 
Angestellten anders aus. Gerade in unserer Branche.

Für mich beginnt die Arbeit bereits wenn ich aufstehe und mich explizit 
zum Zwecke der Arbeit fertig mache und dabei bereits über anstehende 
Aufgaben nachdenke und diese gedanklich vorbereite.
Sie endet, sobald ich mich wieder frei bewegen kann, also nach Rückkehr 
an meinen Wohnort.
So bekommt der AG Werktag für Werktag gut 4 Stunden geschenkt (die 30 
Minuten Zwangspause gehören auch dazu).

von Robert L. (lrlr)


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du sitzt jetzt gerade in der Arbeit..?

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Pausierer schrieb:
> Mir reicht ne 5min Raucherpause tgl. und ne Stulle esse ich im Büro am
> Rechner.

Das kann ich nicht so recht nachvollziehen. In die Kantine rüber laufen, 
dort eine warme Mahlzeit mit den Kollegen zusammen essen (natürlich mit 
Suppe, Salat, Nachtisch und Getränk), ein wenig privat miteinander 
quatschen, dann noch gemütlich Kaffee trinken, zurück laufen - da kommt 
schon etwas Pausenzeit zusammen, aber diese Auszeit ist definitiv gut 
angelegt.

von Kassowarth von Sondermuehlen (Gast)


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Robert L. schrieb:
> du sitzt jetzt gerade in der Arbeit..?

Ist aus meinem Guthaben.

von Theor (Gast)


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Kassowarth von Sondermuehlen schrieb:
> Theor schrieb:
>> Allerdings hat man vor fast 200 Jahren hart für solche Pausen gekämoft,
>> weil die Mehrheit sie für nötig hielt.
>
> Das ist lange her und die Arbeitswelt sieht heute für die meisten
> Angestellten anders aus. Gerade in unserer Branche.

Das Pausen Vorteile für den Arbeitnehmer haben, hat sich nicht geändert.

> Für mich beginnt die Arbeit bereits wenn ich aufstehe und mich explizit
> zum Zwecke der Arbeit fertig mache und dabei bereits über anstehende
> Aufgaben nachdenke und diese gedanklich vorbereite.

Das Du Dich entscheidest, das zu tun, liegt in Deiner Verantwortung. 
Dafür kannst Du den AG nicht verantwortlich machen. Es steht Dir frei, 
Dich erst mit Deiner Arbeit zu beschäftigen, sobald Du am Arbeitsplatz 
bist.

> Sie endet, sobald ich mich wieder frei bewegen kann, also nach Rückkehr
> an meinen Wohnort.

Wiederum Deine Entscheidung das so zu sehen. Es steht Dir frei, zu tun, 
was Du willst, sobald Du Deinen Arbeitsplatz verlässt. Es steht Dir auch 
frei, von zu Hause aus zu arbeiten.

> So bekommt der AG Werktag für Werktag gut 4 Stunden geschenkt (die 30
> Minuten Zwangspause gehören auch dazu).

Wenn Du sie ihm schenkst, bzw. das so ansiehst, ist das insgesamt Deine 
Entscheidung.


Das mit der Pause halte ich für ein absurdes Argument. Es ist nun einmal 
so, und liegt in der Natur der Welt, dass gewisse Umstände nicht nur 
einem selbst Vorteile bedeuten sondern anderen auch. Deswegen dem 
Anderen eine sozusagen eine ungerechtfertigte oder unmoralische 
Vorteil*nahme* vorzuwerfen halte ich eher für Neid, als für die 
Verteidigung von Arbeitnehmerrechten.

Du kannst ja arbeiten bis zur Erschöpfung, in dem Glauben damit Deinem 
AG ein Schnippchen zu schlagen. Wenn Du Dich dabei wohlfühlst. OK. 
Andere wägen verschiedene Aspekte ab und handeln danach.

von Kassowarth von Sondermuehlen (Gast)


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Qwertz schrieb:
> - da kommt
> schon etwas Pausenzeit zusammen, aber diese Auszeit ist definitiv gut
> angelegt.

Deswegen wird sie auch nicht vergütet.

von Mad (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Das kann ich nicht so recht nachvollziehen. In die Kantine rüber laufen,
> dort eine warme Mahlzeit mit den Kollegen zusammen essen (natürlich mit
> Suppe, Salat, Nachtisch und Getränk), ein wenig privat miteinander
> quatschen, dann noch gemütlich Kaffee trinken, zurück laufen - da kommt
> schon etwas Pausenzeit zusammen, aber diese Auszeit ist definitiv gut
> angelegt.

Das ist für dich Pause?

Essen was die Kantine/Firma vorgibt, wann die Firma vorgibt zu Preisen 
die die Firma vorgibt. Zusätzlich Bestimmungen und 
versicherungstechnische Einschränkungen im Kantinenbereich. Die gleichen 
Kollegenfratzen wie im Büro mit den gleichen persönlichen/politischen 
Zusammenhängen. Keine Freiheit im Denken und Handeln wärend der "Pause" 
oder kann man mal in der Kantine ordentlich über den Chef meckern?

Kurzum: Auch in der Pause hat man kein frei. Nur zu Hause kann ich meine 
Frau schlagen und im Schlübber rumlaufen ;). Nur dort kann ich sagen, 
tun und lassen was ich will. Also frei sein.

Die Pause ist erforderlich um meine Arbeitskraft wiederherzustellen, 
genau wie Urlaub. Warum wird Urlaub bezahlt aber meine Mittagspause 
nicht?

von Axel Zucker (Gast)


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Kassowarth von Sondermuehlen schrieb:
> Axel Zucker schrieb:
>> Mach Dich doch selbstständig wenn Du ein Problem damit hast für andere
>> zu arbeiten.
>
> Warum gleich so zickig, nur weil jemand mal den BeXXXiss beim Namen
> nennt.

Beschiss?! Ich schick dir gleich 'ne Rechnung über 1h 
sozialverträglichen Aggressionsabbau (WorkOut am Boxsack) den das Lesen 
dieses anmassenden und selbstgerechten  Postings erforderlich machte.

 Das mal klar wird das nicht nur die AG den AN auf den Sack resp. 
Pflaume gehen sondern auch die AN untereinander und auch die H4 
bezüglich Verbreitenes schlechten Karmas keinen Freibrief haben.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Also ich geh zum Sport ;-)
1h auf dem Rudergerät.

Wobei ich ja jetzt mit Vertrauensarbeitszeit auch keine Pause mehr 
machen müsste

von Anon (Gast)


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Bei uns ist eigentlich eine Stunde Pause Pflicht. Aber wir habe keine 
Kantine oder Aufenthaltsraum. Also isst man kurz was vor dem Bildschirm 
und weiter geht es. Sonst müsste man zwanghaft das Gebäude verlassen, da 
keiner Verständnis hat, dass man Leute weg schickt oder nicht an das 
Telefon geht wenn man eh vor dem Rechner sitzt und Pause macht.

Natürlich werte ich dann in meiner privaten Zeiterfassung die Zeit nicht 
als Pause und versuche früher zu gehen. Eine Zeiterfassung gibt es bei 
uns eh nicht. Gelegentlich kommt mal ein schlauer daher und redet was 
von Gesetz, aber solange die Firma sich einen Scheiß um die maximalen 
10h Arbeitszeit am Tag, die 11h Freizeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen 
oder um die unbezahlten Überstunden etc. schert, behalte ich mir vor das 
an andere Stelle eben so zurecht zu biegen wie es mir passt.

von Theor (Gast)


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Mad schrieb:
> [,,,]
>
> Die Pause ist erforderlich um meine Arbeitskraft wiederherzustellen,
> genau wie Urlaub. Warum wird Urlaub bezahlt aber meine Mittagspause
> nicht?

Bis auf den restlichen Unsinn in diesem Beitrag ist das wenigstens mal 
ne vernünftige Frage. Dann beschäftige Dich mal mit der Geschichte des 
bezahlten Urlaubs.

von Peter N. (Gast)


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Mad schrieb:
> Warum wird Urlaub bezahlt aber meine Mittagspause nicht?

Das wird von Arbeitgebern unterschiedlich gehandhabt. Ein
grosser Elektronikkonzern bezahlte beispielsweise die halb-
stündige Pause bei Mitarbeitern, die im Dreischichtbetrieb
arbeiteten. Arbeitskollegen im Zweischichtsystem gingen
dagegen leer aus. (8 Std. vs. 8,5 Std. Anwesenheit)

von moep (Gast)


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Allein, dass man sich über dieses Thema Gedanken machen muss, zeigt, 
dass es uns allen einfach viel zu gut geht.

von MeierKurt (Gast)


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Kassowarth von Sondermuehlen schrieb:
> Für mich beginnt die Arbeit bereits wenn ich aufstehe und mich explizit
> zum Zwecke der Arbeit fertig mache und dabei bereits über anstehende
> Aufgaben nachdenke und diese gedanklich vorbereite.

Du hast es in der Hand.
Wenn du den ganzen Tag und die halbe Nacht nicht von deiner Arbeit 
lassen kannst, solltest du mal darüber nachdenken, die Arbeitsart von 
angestellt auf selbständig zu ändern.
Das ist ja immer lustig und so wohlfeil: Sich in ein Hamsterrad setzen 
und dann drüber jammern, dass man in einen solchen sitzt.
Sei es wie es sei...
Für alle anderen gibts das ArbZG, was auch dazu dient, dass sich die 
leute in ihren Arbeitseifer nicht übernehmen und andererseits dem AG 
klare Grenzen (der Ausbeutung) definiert - was sowohl Länge (10h) als 
auch Pause (min 15Min nach spätestens 6h) und auch die Ruhezeiten 
dazwischen (11h) regelt.

Dass das nicht für jeden "Held der Arbeit" immer passend ist, liegt in 
der Natur der Sache. Was dem AG angeht - für dem kann es u.a. auch 
schnell zur Haftungsfrage werden, wenn er die Regelungen ignoriert.

von MeierKurt (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Wobei ich ja jetzt mit Vertrauensarbeitszeit auch keine Pause mehr
> machen müsste

Doch doch. Der Geltungsbereich des ArbZG wird nicht eingeschränkt durch 
irgendwelche Placebo-Regelungen (Arbeitsvertrag ist Dienstvertrag - das 
wird durch Vertrauensarbeitszeit - so es eine echte ist - unterlaufen).

von Jack (Gast)


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Anon schrieb:
> Bei uns ist eigentlich eine Stunde Pause Pflicht. Aber wir habe keine
> Kantine oder Aufenthaltsraum.

Kein Pausenraum? Sind die Bedingungen der Arbeitsstättenverordnung nicht 
erfüllt oder hält sich dein Arbeitgeber nicht dran?

> Gelegentlich kommt mal ein schlauer daher und redet was
> von Gesetz,

Siehe mich.

> aber solange die Firma sich einen Scheiß um die maximalen
> 10h Arbeitszeit am Tag, die 11h Freizeit zwischen zwei Arbeitseinsätzen
> oder um die unbezahlten Überstunden etc. schert,

Gesetz, Gesetz, Gesetz.

> behalte ich mir vor das
> an andere Stelle eben so zurecht zu biegen wie es mir passt.

Das nenne ich asymmetrisches Heldentum. Keinen Mumm sich für die eigenen 
gesetzlichen Rechte einzusetzen, aber sich unter dem Denkmantel des 
Heldentums dem eigenen Burnout durch auf Dicke Hose machen näher 
bringen.

von Anon (Gast)


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Jack schrieb:
> Anon schrieb:
>> Bei uns ist eigentlich eine Stunde Pause Pflicht. Aber wir habe keine
>> Kantine oder Aufenthaltsraum.
>
> Kein Pausenraum? Sind die Bedingungen der Arbeitsstättenverordnung nicht
> erfüllt oder hält sich dein Arbeitgeber nicht dran?

Also die Verordnung sagt auch "Eine Ausnahme von dieser Regel besteht 
jedoch, wenn Beschäftigte in Büroräumen oder ähnlichen Lokalitäten 
untergebracht sind, in denen eine gleichwertige Erholung möglich ist."

Da es bei uns nur Büroräume gibt, könnte das durchaus der Fall sein.
Tatsächlich gibt es aber auch einen entsprechenden Raum, da wir aber 
ziemlichen Mangel an Besprechungsräumen haben, kann dieser als solcher 
gebucht werden, was er dann auch über die Mittagszeit an 3 von 5 Tagen 
ist.

> Das nenne ich asymmetrisches Heldentum. Keinen Mumm sich für die eigenen
> gesetzlichen Rechte einzusetzen, aber sich unter dem Denkmantel des
> Heldentums dem eigenen Burnout durch auf Dicke Hose machen näher
> bringen.

Nein, hab keinen Mumm. Hat ja keinen Betriebsrat die Bude und die ganzen 
Teams wurden alle in kleine "Tochterfirmen" zusammengepackt, so das jede 
der GmbHs unter der Ag weniger als 12 Mitarbeiter hat und theoretisch 
als Kleinunternehmen gilt. Somit kann jeder jederzeit gefeuert werden. 
Ob sowas vor Gericht standhält ist eine andere Sache, aber fürs erste 
tut es das schon. Blöderweise bin ich auf den Job und vor allem das Geld 
angewiesen, also halt ich schön die Klappe und versuche die 
Möglichkeiten dich sich ergeben, zu meinem Vorteil zu nutzen.

von Qwertz (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Also ich geh zum Sport ;-)
> 1h auf dem Rudergerät.

Du musst aber auch mal etwas essen, mein Junge!

von Dr. Seltsam (Gast)


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MeierKurt schrieb:
> Doch doch.

Wo kein Richter, da kein Henker, oder so ;-)

Ganz früher auf Montage hab ich auch lieber nur 10 Min. was gegessen und 
dafür lieber früher nach Hause.

Heute als Bildschirmarbeiter brauch ich das erst Recht nicht.

Qwertz schrieb:
> Du musst aber auch mal etwas essen, mein Junge!

Ja, Banane nach dem Sport auf dem Weg zurück und gut.
Mir geht es 100% besser als früher mit 45 Minuten Pause in der Kantine 
mit SchniPo und danach Cappo.

von Kevin (Gast)


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Axel Zucker schrieb:
> Kassowarth von Sondermuehlen schrieb:
> Axel Zucker schrieb:
> Mach Dich doch selbstständig wenn Du ein Problem damit hast für andere
> zu arbeiten.
>
> Warum gleich so zickig, nur weil jemand mal den BeXXXiss beim Namen
> nennt.
>
> Beschiss?! Ich schick dir gleich 'ne Rechnung über 1h
> sozialverträglichen Aggressionsabbau (WorkOut am Boxsack) den das Lesen
> dieses anmassenden und selbstgerechten  Postings erforderlich machte.
>
>  Das mal klar wird das nicht nur die AG den AN auf den Sack resp.
> Pflaume gehen sondern auch die AN untereinander und auch die H4
> bezüglich Verbreitenes schlechten Karmas keinen Freibrief haben.

Du würdest beim wickeln fallen gelassen oder was ist bei dir kaputt.

von Qwertz (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Ja, Banane nach dem Sport auf dem Weg zurück und gut.

Davon wird man aber nicht satt. Du etwa? Oder nimmst du ein riesengroßes 
Frühstück ein?
Stundenlang hungrig zu sein macht zumindest mir schlechte Laune. Es muss 
bzw. sollte natürlich nicht immer Schnitzel mit Pommes sein, das ist auf 
Dauer ungesund und vor allem eintönig. Zum Glück gibt es in der Kantine 
ja viel Auswahl und damit Abwechslung.

von Ich (Gast)


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Pausierer schrieb:
> Effektiv verlängert das meine
> Arbeitszeit von 40h/Woche auf 42,5h/Woche, ich arbeite zwar nicht, bin
> aber trotzdem in der Firma bzw. ist das nicht wirklich Freizeit.
> Mir reicht ne 5min Raucherpause tgl. und ne Stulle esse ich im Büro am
> Rechner.

Ich brauche meine Pause!

"5 Min." Raucherpause sind bei vielen eher 30 Minuten - 1 Stunde pro 
Tag.
Ich mache mich zwischendurch auch nen Kaffee oder eie Tasse Tee.


Das Gesetz ist zum Schutz der Arbeitnehmer - nicht das ein Chef meint - 
OK - 7 Uhr anfangen und 15 Uhr Feierabend - ohne irgendeine Pause.
Noch nicht mal eine Raucherpause oder mal nen Kaffee trinken.

Realität - in der Mittagspause in der Kantine unterhält man sich eh über 
firmeninternes.

Ich kenne keinen, der 7-8 Stunden dauerhaft wirklich ohne Pause effektiv 
durcharbeiten kann.

Also keine Zigarette, Kaffee, Biss ins Butterbrot, ....

von Kassowarth von Sondermuehlen (Gast)


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Ich lese aus den Kommentaren hier, dass das ArbZG in erster Linie für 
diejenigen gedacht ist, die ihr Gehirn nach Arbeitszeitende schlagartig 
abschalten und bei Beginn wieder einschalten können. Glückwunsch dem, 
der das kann.

Alle anderen sollten sich lieber selbständig machen...

Ach ja, und eigenmächtige Arbeitszeitkürzungen, weil man ja am Rechner 
isst oder nur 5 Minuten Raucherpause macht, gelten nicht. Also 
aufpassen. Kann ein willkommener Grund zur Abmahnung werden, wenn der AG 
euch los werden will.

Der BeXXXiss liegt übrigens nicht im Finanziellen, sondern darin, dass 
man einen 40 Stunden Vertrag unterschreibt, der Firma aber 42,5 Stunden 
gehört. (Über persönlicher Rüst- und Fahrtzeiten lasse ich mich jetzt 
mal nicht weiter aus...).

von Dr. Seltsam (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
>> Ja, Banane nach dem Sport auf dem Weg zurück und gut.
>
> Davon wird man aber nicht satt. Du etwa? Oder nimmst du ein riesengroßes
> Frühstück ein?
> Stundenlang hungrig zu sein macht zumindest mir schlechte Laune. Es muss
> bzw. sollte natürlich nicht immer Schnitzel mit Pommes sein, das ist auf
> Dauer ungesund und vor allem eintönig. Zum Glück gibt es in der Kantine
> ja viel Auswahl und damit Abwechslung.

In der Regel reicht das (nach dem Sport ggf. 2 Bananen oder etwas 
anderes Obst/Nüsse während der Arbeit - manchmal einen Soja Drink) und 
nein ich esse morgens kein großes Frühstück.
Ich muss allerdings auch noch etwas abnehmen, von daher.
Frühstück morgens meist so 400 kcal
Mittags 300-500 kcal
Abends dann nochmal so 600-800 kcal.

Mehr brauch es eigentlich auch nicht als Büromensch.
Früher hatte ich mehr Hunger trotz essen. Dann umgestellt und jetzt ist 
der Körper eh daran gewöhnt nur max. so viel zu bekommen wie er auch 
braucht. Also so um die 2200 kcal (minus paar 100, da ich ja abnehmen 
will).

Klar kann man mittags auch einen Salat essen, aber die Zeit ist es mir 
nicht wert. 15 Min hin+zurück, warten, essen usw. Kann man sinnvoller 
verbringen.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Kassowarth von Sondermuehlen schrieb:
> Ach ja, und eigenmächtige Arbeitszeitkürzungen, weil man ja am Rechner
> isst oder nur 5 Minuten Raucherpause macht, gelten nicht. Also
> aufpassen. Kann ein willkommener Grund zur Abmahnung werden, wenn der AG
> euch los werden will.

Wie will er das bei Vertrauensarbeitszeit machen? ;-)

von Kassowarth von Sondermuehlen (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Wie will er das bei Vertrauensarbeitszeit machen? ;-)

Frag mal die Verfechter des ArbZG. Die werden Dir das gewiss gerne 
erklären.

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