Hallo Leute, mal eine "praktische" Frage an euch: Hat einer schon mit dem LAN9514 gearbeitet von euch? Würde gerne ein Design mit dem RaspberryPi Compute Module machen und das Design so einfach wie möglich haben: Dazu 3 Fragen ohne jetzt das Datenblatt ganz genau studiert zu haben: 1. Muss die 25 MHz clock unbedingt vom raspberry provided werden wie es im Original ist? Oder kann ich einfach einen stand-alone OSC nehmen wie es im Applikationsdiagramm gezeigt ist? 2. Muss ich unbedingt einen EEPROM anbinden? Da steht zwar "optional".. Aber wie funktioniert z.B. die Konfiguration beim Startup dann? 3. Was genau hat es mit den "PRTCTL" Pins auf sich? Würde gerne hauptsächlich USB devices nutzen die direkt mit auf das Board kommen? Und sehr wahrscheinlich nur eine externe USB Buchse. Da würde ich das dann vorziehen. Kann ich die integrierten USB-Devices einfach direkt an die +5V rail hängen ohne über den power-control switch zu gehen? Danke!
Ralf schrieb: > mal eine "praktische" Frage an euch: > Hallo, > Hat einer schon mit dem LAN9514 gearbeitet von euch? Ja, ich. Z.B. hatte ich mal so ein Modul gemacht. Das war aber mehr zum Testen. Funktioniert aber gut. Hat 2x USB mit je bis ca. 600mA an der Buchse, 1x USB to RS485 und einmal USB to RS232 (mit FT232R). > 1. > Muss die 25 MHz clock unbedingt vom raspberry provided werden wie es im > Original ist? Nein, ich habe auch einen eigenen 25MHz-Quarz drangehängt > 2. > Muss ich unbedingt einen EEPROM anbinden? Da steht zwar "optional".. > Aber wie funktioniert z.B. die Konfiguration beim Startup dann? Kann ich dir nicht sagen. Ich habe den EEPROM aber mit dran gehängt. Software ist nicht meine Sache. Wenn du den wegläßt, mußt du dir überlegen, wie du jedesmal nach dem Booten und jedem Reset die Parameter rüber bekommst. Ich denke, das kann auch etwas nerven. Soweit ich micht erinnern kann, hatten die Softis mir einen guten Grund genannt, den EEPROM och vorzusehen. Da eh schon ein solcher LAN-IC schon am Raspi dran hängt, sollte es da genügend Leute (Raspi-Foren) geben, die wissen wie es geht. > 3. > Was genau hat es mit den "PRTCTL" Pins auf sich? Damit kann man externe Strommanager-IC steuern und bekommt darüber auch Feedback, z.B. bei Übersrom oder Kurzschluss. Ich habe dafür den den MIC2544 eingesetzt. http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/MIC2544.pdf Auf dem Adapter oben, nutze ich diese Leitungen auch als Reset für den FTDIChip. > Würde gerne hauptsächlich USB devices nutzen die direkt mit auf das > Board kommen? Und sehr wahrscheinlich nur eine externe USB Buchse. Da > würde ich das dann vorziehen. On Bord brauchst du wohl keine Stromüberwachung. Falls du Strom auf die Buchse ausgeben willst, wäre so ein Überwachungs-IC sicher nützlich. > Kann ich die integrierten USB-Devices einfach direkt an die +5V rail > hängen ohne über den power-control switch zu gehen? Ich denke schon, warum nicht? Gruß Öletronika
Danke für deine ausführliche Antwort: Eine Frage aber noch: Wie habt ihr den EEPROM dann programmiert?? (würde ihn dann mal in der HW vorsehen auf jeden Fall) Hast du evtl. noch eine Referenz für mich was ich da draufprogrammieren könnte? Evtl. als hex-dump? Und welchen habt ihr genau genommen? Den gleichen wie im reference schematic? Danke!
Hallo, > Ralf schrieb: > Danke für deine ausführliche Antwort: > Eine Frage aber noch: > Wie habt ihr den EEPROM dann programmiert?? Siehe oben: "Software ist nicht mein Part". Da habe ich einen "Spezi", der das macht. Müßte ihn fragen. Ich meine er benutz dazu ein Linux-Tool. Aber wenn du einen Raspi hast, dann schau doch einfach, wie es da gemacht wird. Da ist doch auch ein LAN941x drauf. > (würde ihn dann mal in der > HW vorsehen auf jeden Fall) > Hast du evtl. noch eine Referenz für mich was ich da draufprogrammieren > könnte? Nein. Aber soweit ich weiß, kommt zumindest eine MAC-Adressen drauf. > Evtl. als hex-dump? Und welchen habt ihr genau genommen? Den gleichen > wie im reference schematic? 93C46 oder 93C66, Größe ist egal, hauptsache kompatibel. Gruß Öletronika
Hi Ralf, Ralf schrieb: > Danke für deine ausführliche Antwort: > > Eine Frage aber noch: > > Wie habt ihr den EEPROM dann programmiert?? (würde ihn dann mal in der > HW vorsehen auf jeden Fall) Da du ein Raspi einsetzen wirst, verwendest du bestimmt Linux als OS? Falls ja, gibt es einen entsprechenden Treiber. Dann kannst du dir den EEPROM und dessen Programmierung sparen. Viele Grüße, Marco > Hast du evtl. noch eine Referenz für mich was ich da draufprogrammieren > könnte? > Evtl. als hex-dump? Und welchen habt ihr genau genommen? Den gleichen > wie im reference schematic? > > Danke!
Hallo, habe meine Schaltung von dem Adapter mal eben noch als PDF angehägt. Evtl. hilft dir das auch. Gruß Öletronika
U. M. schrieb: > Damit kann man externe Strommanager-IC steuern und bekommt darüber auch > Feedback, z.B. bei Übersrom oder Kurzschluss. > Ich habe dafür den den MIC2544 eingesetzt. > http://ww1.microchip.com/downloads/en/DeviceDoc/MIC2544.pdf Hast Du mal getestet, ob der MIC2544 schnell genug abschaltet um bei einem Kurzschluss an einem der USB-Ports den Rest Deiner Platine weiterlaufen zu lassen? Im DaBla steht typ. 22µs Turn-off delay und dann nochmal 21µs Fall time drin. Bei nem echten Kurzschluss befürchte ich daß in der Zeit die Kondensatoren schon gut geleert sind und der Schaltregler nicht schnell genug ist. Sorry fürs Kapern des Threads.
Danke nochmal an alle für euren Support! Ich habe im Internet die schematics vom ersten Raspberry gefunden wo noch der LAN9512 drauf ist, da ist der EEPROM port komplett unbenutzt und die Pins sind einfach floating. Mac Addresse wird dann anhand der Seriennummer der RPI erzeugt. Ich denke ich gehe dann diesen Weg und sehe "sicherheitshalber" mal den EEPROM vor, den ich dann aber erstmal unbestückt lasse. Dann bin ich auf der sicheren Seite. Danke euch!
Hallo, > Gerd E. schrieb: > Hast Du mal getestet, ob der MIC2544 schnell genug abschaltet um bei > einem Kurzschluss an einem der USB-Ports den Rest Deiner Platine > weiterlaufen zu lassen? > > Im DaBla steht typ. 22µs Turn-off delay und dann nochmal 21µs Fall time > drin. Bei nem echten Kurzschluss befürchte ich daß in der Zeit die > Kondensatoren schon gut geleert sind und der Schaltregler nicht schnell > genug ist. das hängt ja auch von der Robustheit der Stromversorgung ab (z.B. auch davon, wieviel Kapzität an der 5V-Schiene ist und nachfolgend auch an der 3,3V-Schine ist. Der LAN9114 hängt bei mir normal an einem Linux-PC, der mit 3,3V betrieben wird. Da habe ich keine Problem gesehen. Bei einem vollen Kurzschluss würde ich aber nicht die harte Bedingung stellen, dass das System reibungslos weiterlaufen muß. Viel wichtiger ist, das nix einfach so kaputt geht. Es ist aber eher so, dass der MIC2544 viel zu schnell angesprochen hat. Wenn man einen USB-Verbraucher an die Buchse steckt, muß sich auch der Kondensator (können paar 10uF sein) in dem angesteckten Verbraucher aufladen. Da kann mal für ms ein recht hoher Ladestrom fließen, der dann sofort zum Abschalten führt. Um das zu unterdrücken, habe ich die 220nF hinter die 10k gesetzt (z.B. R74, C71), damit kurze Spitzen nicht den MIC2244 sofort abschalten (FLG -> En). Gruß Öletronika
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