Wenn ich mich recht erinnere, haben die Kollegen (ich war nicht
direkt am Projekt BLDC beteiligt, nur zeitweilig als Zuschauer)
die 3PBrücke über eine leistungsstarke, mehrere 10 Kilo schwere
lineare Versorgung betrieben. Über CV mit Strombegrenzung und
zuerst provisorischer separater Strommessung an R(on) eines FET
(eben jener FET, der auch in der Schaltung verbleiben sollte,
und mit einer Schaltung äquivalent zur später dort verbauten)
wurde bestimmt, welche genauen Stromwerte auch den endgültigen
Überstromschutz triggern sollten. Ich weiß nicht mehr, der FET
war glaube ich High-Side - jedenfalls hatte ich auch Bedenken
geäußert: Wieso kein richtiger Shunt, und reicht diese Messung
in der pos. Versorgung denn? Antwort: "Das machen viele/alle so.
Soll nicht heißen, exakte Werte egal, aber ausreichend präzise."
Wie gesagt, das genaue Prozedere kenne ich nicht, die Leutchen
haben zuvor eine große Menge Brechnungen gemacht, aber es geht
wohl zufriedenstellend & sicher mit dieser Messung@Versorgung.
Da Ihr eh schon früher eingreifen wollt, habt Ihr wohl sogar
geringere Anforderungen, wenn ich das richtig verstehe. Es darf
halt nicht so eingegriffen werden, daß der Motor seine Aufgabe
nicht schafft...