Forum: Offtopic Umspannwerk in der Nähe Umzug Ok?


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von Börge (Gast)


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Hi @all

Ich schaue mir am Wochenende eine Whg. an.
Die Whg. liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Kohlekrafwerk
mit einem Umspannwerk.
Entfernung ca. 100m zum Umspannwerk
Entfernung ca. 300m zum Kohlekraftwerk

Meine Frage, kann man da hinziehen,
oder sollte man das lieber lassen ?
Werde ich da gegrillt?

Danke im vorraus!

Gruss Börge

: Verschoben durch Moderator
von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Börge schrieb:
> Entfernung ca. 300m zum Kohlekraftwerk

Börge schrieb:
> Werde ich da gegrillt?

Im Sommer hast du zumindest beim Grillen am Sonntag Abend kein Problem 
mehr damit, keine Kohle mehr zu bekommen...

von nachtmix (Gast)


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Börge schrieb:
> Werde ich da gegrillt?

Das wohl nicht, aber wenn es wirklich ein Umspannwerk ist, kann das 
ununterbrochene Brummen der Transformatoren sehr lästig sein.
Das ist besonders im Sommer schlimm, wenn man deswegen nachts nicht die 
Fenster öffnen kann.

Frag mal die Nachbarn nach deren Erfahrungen mit der Anlage.

von Wolfgang (Gast)


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Börge schrieb:
> Meine Frage, kann man da hinziehen,
> oder sollte man das lieber lassen ?

Das kommt auf die Vorzugswindrichtung, die Richtung zum Schornstein und 
deine Vorlieben bezgl. Sonneneinstrahlung an.

von Jemand (Gast)


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Hallo
auch wenn das arg nach trollerei klingt werde ich meine Meinung dazu 
äußeren:

Denk daran das so ein Wärmekraftwerk Kühltürme besitzt und somit Wolken 
produziert. Willst du mit der Gefahr von Dauerbewölkung an deinen 
Wohnort leben?
Das wäre für mich der Hauptpunkt der mich von solch einen Wohnort 
abhalten würde.

Ansonsten sollten 100m zum Umspannwerk ausreichen damit Brummgeräusche 
der Transformatoren nicht bis zu dir vordringen, also ist das kein 
Problem.

Etwas mit Langwellen, Mittelwellen und Kurzwellenempfang an den 
jeweiligen Rauschgrenzen kann man sowieso mittlerweile in Häuslicher 
Umgebung knicken so das ein eventuell höherer Störpegel uninteressant 
ist - aber ich nehme stark an das dich das sowieso nicht interessiert.

Ansonsten spricht nichts speziell gegen einen solchen Wohnort, es gibt 
keine direkten Gesundheitlichen Beeinträchtigungen (außer die man sich 
selbst einredet) durch das  Kraftwerk und die Umspannstation, durch die 
hohen Schornsteine wirst du sogar noch weniger von den sowieso schon 
stark gefilterten Abgasen betroffen wie irgendjemand in größerer 
Entfernung.

Rein von der Situation vor Ort kann es allerdings sein das du zu 
Schichtwechsel im Kraftwerk mit Verkehrsbehinderungen rechnen kannst, 
das hängt aber dann doch zu speziell von deiner genauen Wohnsituation 
ab.

Also wenn die Miete und die Wohnung an sich stimmt und du keine Probleme 
mit dauerhafter Bewölkung hast (für mich wäre ein absolutes Nogo) dann 
spricht absolut nichts gegen den Wohnort.

Jemand

von Volker S. (sjv)


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Wolfgang schrieb:
> Das kommt auf die Vorzugswindrichtung, die Richtung zum Schornstein und
> deine Vorlieben bezgl. Sonneneinstrahlung an.

Genau, gelegentlich regnet es Gipspartikel aus der Ascheabscheidung. 
Eine Garage für das Auto ist zweckmäßig.

https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:XgJSFZAx7Z8J:https://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article212644633/Der-Streit-um-die-Lackschaeden-eskaliert.html+&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=safari

von Börge (Gast)


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Um genau diese Krafwerk geht es
Koordinaten von Google Maps 53.570895,9.727848
Wenn man in der Karte nach oben scrollt,sieht man das Umspannw.

p.s. kein Troll versuch, sondern ernst gemeint

von nachtmix (Gast)


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Jemand schrieb:
> Denk daran das so ein Wärmekraftwerk Kühltürme besitzt und somit Wolken
> produziert.

Und im Winter evtl. Glatteis!

Jemand schrieb:
> Ansonsten sollten 100m zum Umspannwerk ausreichen damit Brummgeräusche
> der Transformatoren nicht bis zu dir vordringen, also ist das kein
> Problem.

So nah kommt man ja kaum an die Transformatoren heran.
Bei entsprechender Windrichtung haben wir das Gebrumm dieser Anlage noch 
in 1000m Entfernung sehr deutlich wahrgenommen:
https://www.google.de/maps/place/50%C2%B044'02.4%22N+7%C2%B005'59.3%22E/@50.7056753,7.0453464,143m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d50.733992!4d7.099814

von michael_ (Gast)


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Börge schrieb:
> Um genau diese Krafwerk geht es
> Koordinaten von Google Maps 53.570895,9.727848

Junge, das ist kein "Kohlekraftwerk", sondern ein Heizkraftwerk!

Ein Riesenunterschied.

Sei froh, wenn du da dauernd warmes Wasser und Wärme hast.

von Ötzi (Gast)


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Der Riesenvorteil, den du da hast, ist der, dass der Strom an deinem 
Standort ganz frisch ist. Frischer geht fast nicht. Der lebt sogar fast 
noch!

von Jens G. (jensig)


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Jemand (Gast) schrieb:
>Also wenn die Miete und die Wohnung an sich stimmt und du keine Probleme
>mit dauerhafter Bewölkung hast (für mich wäre ein absolutes Nogo) dann
>spricht absolut nichts gegen den Wohnort.


Börge (Gast) schrieb:
>Um genau diese Krafwerk geht es
>Koordinaten von Google Maps 53.570895,9.727848

Also es scheint gerade wolkenlos zu sein ...

von Börge (Gast)


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michael_ schrieb:
> , das ist kein "Kohlekraftwerk", sondern ein Heizkraftwerk!
>

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heizkraftwerk_Wedel

Da steht im wiki Steinkohle

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wedel wird sowieso bald stillgelegt. Ich glaube das läuft nur noch wegen 
der Fernwärmeauskopplung, sonst wäre der alte Leierkasten mit seiner 
Spitzenleistung wie Omas Teelicht schon lange vom Netz.

von L. H. (holzkopf)


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Na gut:
Du meinst das also ernst.

Deine Sorgen, daß Du "gegrillt" werden könntest, kannst Du ganz getrost 
"abhaken".
Oder hast Du schon jemals davon gehört oder gesehen, daß massenhaft 
"gegrillte" Arbeitnehmer von Umspannwerken "ausgewechselt" werden? :D

Zu möglichen Beeinträchtigungen (evtl. durch Kühltürme verursacht) kann 
ich Dir nichts sagen.

Ich wohne ca. 10m neben einem Trafohaus und ca. 200m neben einem 
Umspannwerk.
Noch nie nahm ich dabei irgendetwas Störendes wahr.
Allerdings ist auch eine Autobahn nicht recht viel weiter entfernt, die 
v.a. nachts für einen permanenten Geräusch-Pegel sorgt.
Am Tag ist der kaum wahrnehmbar, nachts jedoch - je nach Windrichtung - 
schon.

Nachdem es aber so ist, daß man sich an Geräusche jedweder Art durchaus 
auch gewöhnen kann, ist es bei Wohnungswechseln empfehlenswert, sich 
Geräuschpegel einer evtl. (neuen/anderen) Wohnung tatsächlich mal 
nächstens (am besten auch an Sonn- und Feiertagen) anzuhören.
Um einordnen zu können, ob das störend für einen oder evtl. auch die 
Familie sein könnte.

Es gibt auch ein Phänomen bei Überlandleitungen, das ich bei meinem 
Wohnort noch nie wahrgenommen habe, sondern an einer Tankstelle (auf dem 
Land), in deren Nähe eine stinknormale Überlandleitung verläuft.
Da war bisweilen (nächtens beim Tanken) immer so ein eigenartig 
"flirrendes" Geräusch.
Nicht immer, sondern nur, wenn es kühler bei hoher Luftfeuchtigkeit war.
Irgendwann fragte ich dann mal nach:
Ja - das ist die Überlandleitung, die manchmal so flirrt.

Wenn ich Dir raten darf:
Versuch, evtl. Beeinträchtigungen bestmöglich einzuordnen.
Und überbewert dabei bitte keinesfalls Geräusche.

Sprich am besten mit (mehreren) zukünftigen Nachbarn, was dort 
tatsächlich als störend von denen wahrgenommen wird.
Die sind es nämlich längst gewohnt, woran Du Dich evtl. erst mal 
gewöhnen mußt. ;)

Wir Menschen sind nun mal "Gewohnheits-Tiere":
Nimm also die Wohnung, wenn sie Dir nach (vernünftigen) Abwägungen 
taugt.

Grüße

von Joe F. (easylife)


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Ben B. schrieb:
> Wedel wird sowieso bald stillgelegt.

Ja, so wie es aussieht Anfang 2022.
https://www.abendblatt.de/hamburg/article212421095/Fernwaermeversorgung-soll-bis-2025-ohne-Kohle-auskommen.html

Eine Immobilie dort jetzt zu kaufen könnte also längerfristig ein ganz 
gutes Investment sein.

von Gerd E. (robberknight)


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Börge schrieb:
> Werde ich da gegrillt?

Solange Du die ganze Zeit einen Aluhut aufhast, kann Dir nichts 
passieren.

von Börge L. (coollooc)


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Hey Leute,

erst mal danke für die ganzen Beiträge, Meinungen...

Am So. sehe ich mir die Whg. an und versuche mal ein paar Infos vom 
Vermieter zu bekommen,wie das mit dem Kraftwerk denn so ist.

Gruss Börge

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Naja realistisch sieht das mit der Stilllegung von Wedel etwas anders 
aus als mein dummer Scherz darüber... Das Kohlekraftwerk weg ist die 
eine Hälfte - die andere ist die Frage, wo danach die Fernwärme für 
Hamburg herkommen soll.

Ursprünglich sollte die Fernwärmeversorgung durch das Kraftwerk Moorburg 
übernommen werden, welches auch mit der entsprechenden Technik 
ausgestattet wurde und seit 2015 am Netz ist. Damit hätte Wedel 
stillgelegt werden können und man hätte auch kein neues Heizwerk 
gebraucht. Aber da die engstirnigen Aktivisten des BUND mal wieder 
fleißig waren, kam die Baugenehmigung der dafür notwenigen 
Moorburgtrasse nicht zustande. Dem BUND scheint es lieber zu sein, wenn 
in dem alten Räucherofen weiter Kohle mit niedrigem Wirkungsgrad 
verbrannt wird, anstatt dem Kraftwerk Moorburg zu einem noch höheren 
Wirkungsgrad als es durch die weitaus neuere Technik sowieso schon hat, 
zu verhelfen. In deren Augen nennt man das wohl nachhaltig. Kommt mir 
vor wie wenn man eine Gans retten will und knallt dafür fünf Schwäne ab 
oder so. Die Logik des BUND soll mir mal einer erklären, ich kann da 
nicht folgen.

Dank des BUND muß man sich nun nach der Stilllegung von Wedel (wann 
immer die erfolgen wird) Gedanken machen, wo die Fernwärmeversorgung 
herkommen soll. Also ein neues Heizkraftwerk. Und wo soll das hin? Hmm 
mal überlegen, wo liegen denn alle Leitungen? Richtig, in Wedel ... Also 
wenn ich da der Betreiber der Fernwärmeanlagen wäre, würde ich sagen ach 
komm leckt mich, dann betreibe ich meinen alten Stinker dort halt 
weiter, bis an's Ende aller Tage. Der ist lange bezahlt und Kohle aus 
China bestimmt auch noch eine Weile billig.

In den letzten Jahren hatte das Kraftwerk Wedel übrigens Probleme mit 
einem merkwürdigen Partikelausstoß, wo sich offensichtlich Ansammlungen 
aus dem Schornstein weitläufig in der Umgebung verteilten. Diese 
Partikel enthalten große Mengen an Arsen, Nickel und ein paar anderen 
gesunden Stoffen, die sich verhältnismäßig gut in Wasser lösen und mit 
diesem eine ziemlich saure Brühe bilden. Lecker, da freut sich die 
Umwelt. Irgendwer sollte den BUND mal dafür verklagen, daß sie 
(zumindest aus meiner Sicht) Projekte blockieren, die der Umwelt 
wirklich was bringen würden.

von Volker S. (sjv)


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Ben B. schrieb:
> Dank des BUND muß man sich nun nach der Stilllegung von Wedel (wann
> immer die erfolgen wird) Gedanken machen, wo die Fernwärmeversorgung
> herkommen soll. Also ein neues Heizkraftwerk. Und wo soll das hin? Hmm
> mal überlegen, wo liegen denn alle Leitungen? Richtig, in Wedel

Vattenfall hatte als Ersatz schon ein GuD-Kraftwerk geplant, dagegen 
haben aber die Anwohner geklagt und und die Politik hatte Zweifel an der 
Wirtschaftlichkeit. Als Ersatzstandort gab es noch Stellingen (ehemalige 
MVA), wobei Vattenfall einen Kostenvorteil von Wedel von 100 Mill.€ 
errechnet hatte. Die Politik hat dann als Alternative zwischen 
Stellingen (von den Ökos schöngerechnet) und Industrie-Abwärme 
(Arcor-Mittal) mit Nacherhitzung durch Gasbrenner aus dem 
Süderelbebereich sich für die Abwärme entschieden. Hamburg hat das 
Fernwärmenetz zum 1.1.2019 von Vattenfall komplett zurückgekauft. Dann 
wird Fachkompetenz endgültig durch Ideologie ersetzt. Die Masse der 
Bürger begreift auch nicht, das die genutzte Abwärme zum Großteil mit 
Strom aus Moorburg erzeugt wird.

von Achim B. (bobdylan)


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Börge L. schrieb:
> ...und versuche mal ein paar Infos vom
> Vermieter zu bekommen,wie das mit dem Kraftwerk denn so ist.

Gute Idee! So gut, wie Dr. Marlboro zu fragen, ob Rauchen 
gesundheitsschädlich sei.

von Sarah B. (sarahbeer)


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Börge schrieb:
> Hi @all
>
> Ich schaue mir am Wochenende eine Whg. an.
> Die Whg. liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Kohlekrafwerk
> mit einem Umspannwerk.
> Entfernung ca. 100m zum Umspannwerk
> Entfernung ca. 300m zum Kohlekraftwerk


Ich denke das Kohlekraftwerk sollte kein Problem sein, allerdings wird 
das Umspannwerk manchmal brummen und das könntest du dann doch hören. 
Was sagen denn die dort schon lebenden Mitbewohner?

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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> Meine Frage, kann man da hinziehen,

Ja selbstverständlich, irgendjemand muss es ja tun. Und wer sonst sollte 
es tun, wenn nicht du?

Beitrag #5588970 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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nachtmix schrieb:
> Börge schrieb:
>> Werde ich da gegrillt?
>
> Das wohl nicht, aber wenn es wirklich ein Umspannwerk ist, kann das
> ununterbrochene Brummen der Transformatoren sehr lästig sein.
> Das ist besonders im Sommer schlimm, wenn man deswegen nachts nicht die
> Fenster öffnen kann.
>
> Frag mal die Nachbarn nach deren Erfahrungen mit der Anlage.

50Hz "Gegenbrummen" (phasenverdreht) abspielen.

von Super G. (sag)


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In Wedel bei Hamburg gibt es häufig unerwünschten Ascheauswurf des 
Kohlekraftwerks. Die Nachbarn sind nicht so begeistert. Sieht scheiße 
aus auf Autolack und Balkon und die genauen Gesundheitsgefahren sind 
unbekannt. Vattenfall wiegelt ab.

https://www.shz.de/lokales/wedel-schulauer-tageblatt/wedeler-bi-zweifelt-partikel-analyse-an-id19386666.html

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Börge schrieb:
> Um genau diese Krafwerk geht es
> Koordinaten von Google Maps 53.570895,9.727848

ich bin damals(R) in die Albert-Schweitzer Schule gleich nebenan 
gegangen.
und habe am Schulauer Stand das schwimmen gelernt. Damals hatte ich 
keine Bedenken in die Elbe zu hopsen, hätte ich aber haben sollen. Heute 
weiss ich, dass ich keine Bedenken mehr zu haben brauche.

Hochspannungsleitungen können bei sehr feuchter Luft zirpen. Da sind 
aber keine Freileitungen sondern nur ein kleine Schaltanlage. Da steht 
noch nichteinmal ein Trafo im Freiem.
Nasskühlturm gibt es keinen - weil von wegen Elbe und kaltes Wasser und 
so. Morgens kommt der Schatten vom Schornstein vorbei - das wars.

Da du nah dran wohnst sind die von Super G. angeführten Ascheausfälle 
nicht relevant. Das kommt erst ein km weiter hinten runter. Ausserdem 
ist eine BI auf deiner Seite.
Nachbarschaftsstänkereien weil der Nachbar Milchkartons mit in den 
"Allbrenner" stopft, sind da nerviger.

Ansonsten: siehe Post von Jemand (Gast) Datum: 11.10.2018 21:50

Die Schiffsbegrüssungsanlage und das freundliche "Moin Auch" aus dem 
Zöllner Horn kann für weniger maritim interessierte schon nerviger sein. 
Gehört aber zu Wedel dazu. Mit ausreichender Anzahl Fischbrötchen lässt 
sich das ertragen.
Und wer das nicht will muss halt nach Pinneberg oder Elmshorn ziehen. 
Aber wer macht das schon freiwillig? (scnr)

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Sebastian L. schrieb:
> Die Schiffsbegrüssungsanlage und das freundliche "Moin Auch" aus dem
> Zöllner Horn kann für weniger maritim interessierte schon nerviger sein.
> Gehört aber zu Wedel dazu. Mit ausreichender Anzahl Fischbrötchen lässt
> sich das ertragen.

ich bräuchte eher 'ne Knolle für sowas

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wedel ist voll von Freileitungen... also die gibts da sehr wohl. 
Allerdings stimmt, daß das eine reine Schaltanlage ohne Transformatoren 
ist. Dazu kommt, es sind nur 110kV. Diese Trafos brummen sowieso nur 
sehr leise (die großen 380kV-Anlagen oder gar HGÜ-Umrichter sind 
deutlich lauter) und die Leitungen hört man wenn überhaupt nur bei 
wirklich sehr feuchtem Wetter, also richtig dicker Nebel oder so.

Naja es gibt sowieso keinen 100%-Standort zum Wohnen - irgendwas ist 
immer. Aber als Öko-Freak neben einen alten Kohlestinker zu ziehen ist 
wohl suboptimal. Genau wie in die Nähe eines Großflughafens wenn ich den 
Fluglärm nicht vertrage. Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.

Ach ja nochwas wegen dem Partikelausstoß. Das Zeug wurde soweit mir 
bekannt ist vor allem bei Lastwechseln oder beim Anfahren eines Blockes 
freigesetzt. Wenn zu diesem Zeitpunkt gerade kein Wind weht, kommt das 
Zeug geradezu senkrecht und auf verhältnismäßig kleiner Fläche 
konzentriert wieder runter. Das mit den hohen Schornsteinen und schon 
ist man das Problem los, ist auch seit vielen Jahren widerlegt und führt 
nur dazu, daß jeder nicht seine eigene Scheiße wegschnüffelt, sondern 
eben die eines anderen. Wo da der Unterschied sein soll, könnt ihr 
selber suchen.

In manchen alten Kohlekraftwerken der DDR (z.B. Espenhain) wurde zur 
Leistungssteigung nachts ohne Filtertechnik gefahren und das führte 
gelegentlich zu zentimeterdicken Ascheschichten in den Dörfern der 
Umgebung... also da kann schon ordentlich was rauskommen wenn die 
Rauchgasreinigung nicht gut funktioniert.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Sebastian L. schrieb:

> Gehört aber zu Wedel dazu. Mit ausreichender Anzahl Fischbrötchen lässt
> sich das ertragen.

Nichts singt so schön in den Schlaf wie ein schön großer Schiffsdiesel; 
den Luxus gibt es aber auch in Rissen oder Blankenese.

> Und wer das nicht will muss halt nach Pinneberg oder Elmshorn ziehen.
> Aber wer macht das schon freiwillig? (scnr)

Das Spannendste an Wedel ist das Eingangsportal des dortigen 
Amtsgerichtes, aber das ist umgezogen.
Für die, die nichts in dieser Welt fürchten, bleibt Krupunder. <duck und 
weg>

von Börge L. (coollooc)


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Hi @all,

nochmal danke an alle, für die Hinweise und Kommentare.
Nachdem ich mir die Whg. angesehen habe, war für mich klar, da ziehe ich 
nicht hin.
Das Kraftwerk selbst stört gar nicht so doll.
Aber nachdem ich das Badezimmer und die Küche gesehen habe, war bei mir 
und meiner Freundin der Ofen aus.
Ein olles Kneipenklo ist einladender und in der Küche hatte man das 
Gefühl man klebt überall fest.

von Basil K. (basil-koerber)


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Das kenne ich auch. War das ne Männer WG? ;)

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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> Nachdem ich mir die Whg. angesehen habe, war für mich klar, da ziehe ich
> nicht hin.

So schnell lösen sich manche Probleme in Luft auf.

von Atemis H. (at0)


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Aufgrund der starken elektromagnetischen Felder in der Umgebung könnte 
es relativistische Effekte mit der Raumzeit geben.

Die Zeit vergeht dort vermutlich etwas anders als außerhalb des Gebiet. 
Nicht das du immer zu spät zur Arbeit erscheinst und schneller oder 
langsamer alterst als deine Freunde :)

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Die Zeit vergeht dort vermutlich etwas anders als außerhalb des Gebiet.
> Nicht das du immer zu spät zur Arbeit erscheinst und schneller oder
> langsamer alterst als deine Freunde :)
Ich glaube, solange Du nicht mit einer langen Antenne oder so an den 
Leitungen rumspielst, besteht da kein Grund zur Besorgnis. Ansonsten 
könnte es aber durchaus Probleme mit Alterungserscheinungen geben. 
Instant-Einäscherung sozusagen.

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