ONVIF - Kamera, zulässiger Spannungsverlust

OP #5586079
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Zur Beobachtung der Vögel, die auf unseren Dachbalken nisten oder dort 
ihre Samenfrüchte aufpicken, dass man es hinter der Wand hört, habe ich 
eine FDT HD IP Camera - FD7901 in Betrieb genommen. Dazu habe ich mein 
neues ‘ubuntuMate 18.04‘ als ‘mySQL-Server‘ eingerichtet und den 
‘Zoneminder‘ installiert, zunächst habe ich Rundumblick in meiner 
Computerecke.

Wenn ich die Kamera vorm Fenster anbringen will, muss ich die 
Stromversorgung am Fensterrahmen durchführen. Die zweiadrige Litze, die 
ich zwischen einen gewinkelten Hohlstecker der alten Nokia-Norm (3,5 x 
1,35mm) und ein 220 V; 0,4 A Netzteil mit 5 V; 2000 mA Ausgangsstrom 
löten will (Schrumpfschlauchschutz im Außenbereich), muss eine Länge von 
2 m haben, sie soll aber SO DÜNN WIE MÖGLICH sein.

Ich habe diese beiden Online-Hilfen bereits in Anspruch genommen:
https://de.camperstyle.net/wohnmobil-12v-kabelquerschnitt/
https://campofant.com/kabelquerschnitt-leitungsquerschnitt-berechnen/

Bei den technischen Angaben der Kamera lese ich 5 V, 5 Watt, am 
beiliegenden Netzteil sind 1,5 m Kabel mit einem Außendurchmesser von 
1,6 mm. Somit sind also vermutlich 0,8 % bzw 0,04 Volt Spannungsverlust 
vom Hersteller einkalkuliert (Ummantelung geschätzt 0,2 mm, Radius der 
Stromleitung dann 0,6 mm).

Jetzt kommt die Frage: Wieviel Prozent Spannungsverlust DARF ich mir 
leisten?

Ich stehe vor der Entscheidung:
0,35 mm² Kabelquerschnitt mit 4 % bzw. 0,2 Volt Verlust = 4,8 Volt,

0,5 mm² Kabelquerschnitt mit 2,8 % bzw. 0,14 Volt Verlust = 4,86 Volt,

0,75 mm² Kabelquerschnitt mit 1,8 % bzw. 0,09 Volt Verlust = 4,91 Volt,

oder optimal 1,5 mm² Kabelquerschnitt mit 1,0 % bzw. 0,05 Volt Verlust = 
4,95 Volt

Danke für hilfreichen Rat
OP #5586097
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Dietrich L. schrieb:
> Das sollte bei den Spezifikationen der Kamera beschrieben sein. Alles
> andere ist Spekulation.

... ja, ja, sollte es, aber wenn es so wäre dann hätte ich hier nicht 
gefragt (siehe Anhang). Ich hatte gehofft, dass jemand hier im Forum das 
liest, der Erfahrung mit der gleichen Fragestellung hat oder vielleicht 
ein paar Kabeldurchmesser ausschließt und sagt: die und die nimm 
keinesfalls.
Angehängte Dateien:
OP #5586621
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c-hater schrieb:
> Warum? Im Freien sollte doch mehr als genug Platz auch für stärkere
> Kabel sein...

Felix L. schrieb:
> Wenn ich die Kamera vorm Fenster anbringen will, muss ich die
> Stromversorgung am Fensterrahmen durchführen.

... weil die Steckdose drin und die Kamera draußen ist. Ein Loch durch 
die Wand oder durch den Fensterrahmen für ein dickes Kabel will ich 
nicht bohren.

Ich glaube, ich mache es so: Ich schneide 2m lange zweiadrige Litze mit 
1,5 mm² Querschnitt an jedem Draht dort durch, wo der Fensterrahmen zu 
durchqueren ist und löte wie eine Parallelschaltung SOWOHL an den Plus- 
als auch an den Minus-Draht JEWEILS ein kurzes Stück zwei- oder 
drei-adrige Litze, die aber so flach ist, dass sie beim Schließen des 
Fensters nicht zerstört wird.
Angehängte Dateien:
Gast #5587010
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Felix L. schrieb:

> ... weil die Steckdose drin und die Kamera draußen ist. Ein Loch durch
> die Wand oder durch den Fensterrahmen für ein dickes Kabel will ich
> nicht bohren.

Dann ist die richtige Ansatz also: finde eine Lösung, die ausreichenden 
Querschnitt bereitstellt, ohne eine Bohung zu erfordern.

Und, du wirst es kaum glauben: es gibt sowas. Sogar für koaxiale 
Gebilde, was ein deutlich komplexeres Problem darstellt als bloß genug 
Cu-Querschnitt bereitzustellen.

Siehe z.B. Fensterdurchführungen für Satellitenantennen...

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