Frage zur AES Verschlüsselung

#5588478
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AES hat eine Blockgröße von 128 Bit unabhängig von der Schlüssellänge. 
Du musst also auf 128 Bit auffüllen.

Du kannst auch nicht nach der Verschlüsselung auf 8 Bit abschneiden, 
weil die Informationen ja in den 128 Bit verteilt werden.

Aber welchen Sinn hat es eine 8 Bit Nachricht zu verschlüsseln, wenn man 
alle 256 Kombinationen leicht probieren kann.
Gast #5588487
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Gerd E. schrieb:
> AES ist ein Blockchiffre. Du kannst also immer nur komplette Blöcke
> damit verschlüsseln.
>
> Wenn Du nur ein Teil eines Blocks hast, musst Du den Rest mit Füllbytes
> füllen (padding).

M.K. B. schrieb:
> AES hat eine Blockgröße von 128 Bit unabhängig von der Schlüssellänge.
> Du musst also auf 128 Bit auffüllen.
>
> Du kannst auch nicht nach der Verschlüsselung auf 8 Bit abschneiden,
> weil die Informationen ja in den 128 Bit verteilt werden.

Nein, man kann aus jedem Blockchiffre problemlos einen Stromchiffre 
basteln. Wird auch regelmäßig gemacht, in allen möglichen Protokollen.

M.K. B. schrieb:
> Aber welchen Sinn hat es eine 8 Bit Nachricht zu verschlüsseln, wenn man
> alle 256 Kombinationen leicht probieren kann.

Die Sinnhaftigkeit ist natürlich durchaus eine andere Frage, ein 
Schlüssel länger als die zu verschlüsselnden Daten mach wenig Sinn. Da 
kann er auch gleich einfach XOR mit einem einzelnen Schlüsselbyte 
machen.
#5588489
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vn nn schrieb:
> Irgendeinen Initialwert (sei er 0 oder beliebig gewählt, muss jedenfalls
> beiden Seiten bekannt sein) als vollen Block verschlüsseln, erstes Byte
> davon mit dem Klartextbyte XOR-Verknüpfen.

Und dann?

Das von mkbit genannte Problem bleibt bestehen: man kann die 256 
möglichen Werte leicht durchprobieren. Erst bei einem größeren Block mit 
viel mehr möglichen Kombinationen wird das unrealistsich. Das ist einer 
der Gründe für einen Blockchiffre.
Gast #5588640
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Gerd E. schrieb:
> Und dann?
>
> Das von mkbit genannte Problem bleibt bestehen: man kann die 256
> möglichen Werte leicht durchprobieren.

Dann fehlt einem immer noch die Möglichkeit festzustellen, welches der 
richtig Wert ist. Ohne Vorwissen über oder Verifikationsmöglichkeit  für 
den Dateninhalt nützt einem das überhaupt nichts. Gut verschlüsselte 
Zufallszahlen bleiben Zufallszahlen.

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