Welchen Kondensator hab ich hier vor mir?

Gast #5591167
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Hallo, bestimmt ist es ein Klacks für euch mir folgende Frage zu 
beantworten...
Ich habe hier einen defekten Elektrolytkondenstor vor mir liegen. 
Zylinder 10mm Durchmesser, 9mm hoch.
Bedruckt ist er mit folgendem...
8h
470
EZA
Im Netz habe ich leider nichts ähnliches gefunden.
Habt ihr ne Ahnung oder ein Tip, wo ich sowas her bekomme?

Ich wäre euch sehr sehr dankbar für einen Hinweis
VG Frank
Gast #5591189
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Vermutlich 470μ, Spannungsfestigkeit des Dielektrikums müsste man anhand 
des Datenblatts ermitteln, dafür solltest du aber ein Bild von dem 
Kondensator posten, damit wir den Hersteller und die entsprechende Serie 
ermitteln können. Anhand der Größe würde ich auf 25V tippen.
Gast #5591285
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Hallo

E = 25V warum macht das, nicht nur, Panasonic und nicht auch nur bei 
Kondensatoren so was?

Für den Nutzer absolut unwichtige Angaben wie "8h" werden noch mit 
aufgedruckt aber eine klar, ohne DB, verständliche Spannungsangabe 
fehlt.

Noch irrsinniger ist es wenn auf einen (SMD) IC gefühlt ein halber Roman 
steht aber die genau Bezeichnung entweder phantasievoll abgekürzt wird 
oder direkt ein Code verwendet wird welche man erst mühsam mittels 
Vergleichstabellen im Netz herausfinden muss und zu dem es dann am 
besten noch zwei oder drei von der Bauform passende Typen - wenn man 
dann nicht weis der IC verbaut war oder der IC einfach nur "zugelaufen" 
ist kann man nur hoffen einen geeigneten Komponententester zu haben, 
wenn es sich dann noch um ein "richtiges" IC handelt wird es sehr 
schnell sehr aufwendig.

Verdammt noch mal mir ist es doch schei...egal in welcher Firma das IC 
produziert wurde, welche Maske genutzt wurde, welches Charge es war und 
anderer Kram - der kann gerne vercoded aufgedruckt werden
Gast #5591303
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Hennes schrieb:
> Hallo
>
> E = 25V warum macht das, nicht nur, Panasonic und nicht auch nur bei
> Kondensatoren so was?
>

:)

gibt ja auch krumme Werte e 2.5, J 6.3, ...

Festlegung ist nat. erstmal willkürlich andere  Bezeichner quer durch 
die Elektrik aber auch.


Gibt aber auch andere Herst. die sich an das Schema halten


zeugs
wert
WV zz

WV working voltage
zz Typ

z.B. chemicon

Wenigsten eine Spannungsfestigkeit ist meistens drauf, muss man eben 
gucken was sinnvoll erscheint.



 Dem Hersteller können Reparaturen, Austausch etc. recht egal sein, 
derjenige der bestellt und verbaut sollte in der Lage sein seine 
Produkte zu identifizieren da kommt der Hobbyist nicht vor.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #5591357
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Hennes schrieb:
> Für den Nutzer absolut unwichtige Angaben wie "8h" werden noch mit
> aufgedruckt aber eine klar, ohne DB, verständliche Spannungsangabe
> fehlt.

Auf dem Etikett der Rolle mit gegurteten Bauelementen stehen doch all 
die wichtigen Angaben, insbesondere auch die exakte Typenbezeichnung. 
Für Großkunden wird auf dem Etikett dann ggf. auch noch deren interne 
Materialnummer aufgedruckt. Also sind alle Informationen vorhanden, 
anhand derer eine Wareneingangskontrolle, die Ein- und Auslagerung sowie 
die Befüllung der Bestückungsautomaten durchgeführt werden können.

Mit Hilfe des auf dem Bauelement befindlichen Aufdrucks kann durch 
Vergleich auch schnell herausgefunden werden, ob ein Bestückungsfehler 
vorliegt.

Im Labormaßstab muss man eben nur darauf achten, dass man Bauelemente 
nicht lose herumliegen lässt, sondern immer in Verpackungen, auf denen 
alle relevanten Informationen stehen. Dies ist bei den verschweißten 
Tüten der renommierten Distributoren bzw. Händler wie Digi-Key, Mouser, 
RS, Farnell, usw. immer der Fall.
Beitrag #5591370 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5591375
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Hennes schrieb:

> Für den Nutzer absolut unwichtige Angaben wie "8h" werden noch mit
> aufgedruckt aber eine klar, ohne DB, verständliche Spannungsangabe
> fehlt.

Spannungsangabe und Kapazität stehen im Schaltplan und sind in den 
Stammdaten des Warenwirtschaftssystems (SAP) hinterlegt.

Im Gewährleistungsfall muss der (Bauteil-)Hersteller klar nachvollziehen 
können, an welchem Tag auf welcher Maschine mit welchem Operator und 
unter welchen Bedingungen das Teil produziert wurde. Dazu braucht er 
Date- und Lot-Code. Diese Informationen gehen wenn der Platz knapp wird 
vor.
Gast #5591446
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Sieht nach Eingangspuffer/filter an der Stromversorgung aus.
Da sollte jeder geeignet sein, der den Temperaturbereich aushält und auf 
die Pads passt. 25V erscheinen mir aber zu wenig, unter 35V wird 
üblicherweise nicht verwendet, wenn es an Klemme 15 oder KL 30 hängt.
Beitrag #5597034 wurde von einem Moderator gelöscht.

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