Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Kühlflüssigkeit für LED


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von Roland L. (roland2)


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Ich möchte LEDs zur Kühlung in Öl betreiben. Kennt jemand eine Quelle, 
wo ein Privatmensch 0,5-1l glasklares Isolieröl kaufen kann? Oder welche 
Flüssigkeit könnte man sonst verwenden?
Die LEDs sind in einem Plexiglasrohr und hängen an Netzspannung.

von Georg A. (georga)


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Silikonöl ist und bleibt glasklar, gibts bei ebay. Für eine Kühlung 
sollte es aber wohl was dünnflüssiges sein (<=100cst).

von J. S. (pbr85)


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Roland L. schrieb:
> Ich möchte LEDs zur Kühlung in Öl betreiben. Kennt jemand eine Quelle,
> wo ein Privatmensch 0,5-1l glasklares Isolieröl kaufen kann? Oder welche
> Flüssigkeit könnte man sonst verwenden?
> Die LEDs sind in einem Plexiglasrohr und hängen an Netzspannung.

Welchen Sinn soll das haben? Besser wäre es denn Aufbau grundlegend zu 
überarbeiten, als zu solchen extremen Maßnahmen zu greifen.

Oder um welche exotische Anwendung soll es hier gehen, dass du mit 
normaler Wärmeleitung über die Kühlfläche nicht weiter kommst?

: Bearbeitet durch User
von Roland L. (roland2)


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E. S. schrieb:
> Oder um welche exotische Anwendung soll es hier gehen, dass du mit
> normaler Wärmeleitung über die Kühlfläche nicht weiter kommst?

die LEDs sollen nur mit dünnen Drähten verbunden werden und auf keiner 
Kühlfläche sitzen. Soll alles durchsichtig sein.

Ich habe jetzt das gefunden
Ebay-Artikel Nr. 231307571268

von Karl (Gast)


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Roland L. schrieb:
> die LEDs sollen nur mit dünnen Drähten verbunden werden und auf keiner
> Kühlfläche sitzen.

Was für LED?

Roland L. schrieb:
> Ich habe jetzt das gefunden
> Ebay-Artikel Nr. 231307571268

Könnte gehen. Wenn die LED silikonverkapselt sind, könnte es die 
Kapselung auflösen, was zu Ausfällen führen kann.

Roland L. schrieb:
> hängen an Netzspannung

Tut das Not? Geht nicht vielleicht auch Schutzkleinspannung? Da das 
sicher wieder irgendwas "Künstlerisches" wird, was der Öffentlichkeit 
zugänglich ist, brauchst Du sonst Silikonöl mit spezifizierten 
elektrischen Eigenschaften.

von Roland L. (roland2)


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Karl schrieb:
> Was für LED?
>
SMD, so 3x3mm. Ich habe noch keine bestimmten rausgesucht


> Da das
> sicher wieder irgendwas "Künstlerisches" wird, was der Öffentlichkeit
> zugänglich ist, brauchst Du sonst Silikonöl mit spezifizierten
> elektrischen Eigenschaften.

wird nichts öffentliches, ist für mich zuhause

von J. S. (pbr85)


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Roland L. schrieb:
> E. S. schrieb:
>> Oder um welche exotische Anwendung soll es hier gehen, dass du mit
>> normaler Wärmeleitung über die Kühlfläche nicht weiter kommst?
>
> die LEDs sollen nur mit dünnen Drähten verbunden werden und auf keiner
> Kühlfläche sitzen. Soll alles durchsichtig sein.
>
> Ich habe jetzt das gefunden
> Ebay-Artikel Nr. 231307571268

Was soll es nun werden? Welche LEDs, jetzt leistungsmäßig? Eine LED mit 
ordentlich Leistung (>1W) würde trotzdem ein Kühlblech erfordern, da 
sonst die für eine ausreichende natürliche Konvektion nötige 
Temperaturdifferenz wohl ziemlich schnell tödlich für eine LED wäre.

Wobei, ich hätte durchaus Interesse das mal zu Testen. Passende LEDs und 
dünnflüssiges Silikonöl habe ich hier. Einen Tempsensor könnte ich auch 
schnell anbringen.

Ach ja: Wie willst du die Wärme letztendlich an die Umgebung los werden? 
Brauchst entweder eine ziemlich große Oberfläche des Gefäßes (damit auch 
Volumen), oder eben irgendwo ne Art Kühlkörper.

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Warum Öl?
Geht nicht auch Wasser?

von Stephan (Gast)


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michael_ schrieb:
> Warum Öl?
> Geht nicht auch Wasser?

Lesen bildet.

von Teo D. (teoderix)


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michael_ schrieb:
> Geht nicht auch Wasser?

Klar, in Qualität reinst und höher macht das Elektrisch fast nur noch 
kapazitiv Probleme. 30-50V für ein LED-Array sind da kein Problem. Frag 
sich nur noch wie der Mechanischer-Aufbau der LED das verkraftet. 
Wandert es unter irgendwas und löst es ab, nimmt Elektrolyte (Schmutz) 
auf, etc.

von Christian B. (luckyfu)


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Wasser ist an Stromführenden Kontakten aus unterschiedlichen Materialien 
nie eine gute Idee. Am krassesten reagiert hier Aluminium, aber auch 
sonst setzt an derartigen Stellen Elektrolyse ein. Reines, destiliertes 
und deionisiertes Wasser ist tatsächlich ein Isolator, aber durch die 
Autoprotolyse funktioniert das nicht sehr lange und es wird zunehmend 
Leitfähig. Besonders gut leiten wird es aber nur wenn fremde Ionen in 
Form von Salzen z.B. im Wasser gelöst sind.

von Gerald B. (gerald_b)


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Hier hatte jemand das gleiche Problem wie du:
https://www.ledstyles.de/index.php/Thread/26226-kCube-LED-W%C3%BCrfel-einmal-anders/
Er hat PEG (Polyetylenglycol) verwendet. Preis und Bezugsmöglichkeit 
werden im Tröt auch erwähnt.

von michael_ (Gast)


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Vermutlich wird das mit jedweder Flüssigkeit passieren.
Diese LED sind nicht dafür gemacht.
Direkte Netzspannung sollte sowieso nich an so ein Bastelobjekt.

E. S. schrieb:
> Eine LED mit
> ordentlich Leistung (>1W) würde trotzdem ein Kühlblech erfordern, da
> sonst die für eine ausreichende natürliche Konvektion nötige
> Temperaturdifferenz wohl ziemlich schnell tödlich für eine LED wäre.

Das ist immer noch zu beachten.

Wasser geht vielleicht doch nicht so gut, wenn es kocht, ist Silikonöl 
noch stabil :-)

von georg (Gast)


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Roland L. schrieb:
> Ich möchte LEDs zur Kühlung in Öl betreiben

Das Öl oder was auch sonst kühlt ja nicht wirklich, sondern 
transportiert nur die Wärme ab, in dem Fall zum Plexiglasrohr. Wenn das 
nicht die Wärme ausreichend an die Umgebung abgeben kann werden die LEDs 
natürlich zu heiss, was meistens nicht so gut ist für die Lebensdauer 
(der LEDs). Schmilzt das Rohr wird auch die Lebensdauer des TO 
beeinträchtigt.

Georg

von Roland L. (roland2)


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E. S. schrieb:
> Was soll es nun werden? Welche LEDs, jetzt leistungsmäßig? Eine LED mit
> ordentlich Leistung (>1W) würde trotzdem ein Kühlblech erfordern

eher 0,1W. Jeweils 6 Stück sollen zu einem Würfel zusammengelötet werden 
und mit einem dünnen Draht mit dem nächsten Würfel verbunden werden. 
Elektrisch sind alle LEDs in Reihe geschaltet. Genauer durchdacht ist 
das noch nicht.
Ich werde LEDs und Silikonöl besorgen und das erstmal mit einem 
"Probewürfel" testen

von Teo D. (teoderix)


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Roland L. schrieb:
> eher 0,1W. Jeweils 6 Stück

Das tut auch ohne Flüssigkühlung. Je nach Ausrichtung und Länge brauchts 
nicht mal ne Innenbelüftung (Dreck/reinigen...).
Senkrecht und ~15Würfel könnte es höchstens oben zu warm werden, aber 
nur so, das die LEDs etwa 2-3x schneller altern als die unteren.

> Elektrisch sind alle LEDs in Reihe geschaltet.

Das könnte schnell die 100V überschreiten!

> Genauer durchdacht ist
> das noch nicht.

Ah so...... Dann würde ich mal damit anfangen und nicht vorab krude 
Fragen stellen. -> "X-LEDs mit x-Watt, X-Meter Rohr mit X Durchmesser, 
Wandstärke. -> Brauchts da ne extra Kühlung o. tut das so?"

Dito Nachmessen und eventuell belüften, je nach Ausrichtung 
Passiv(Senkrecht), Aktiv (Waagerecht)....

von Wolfgang (Gast)


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Roland L. schrieb:
> die LEDs sollen nur mit dünnen Drähten verbunden werden und auf keiner
> Kühlfläche sitzen. Soll alles durchsichtig sein.

Dann ist flüssige Luft nicht schlecht - aber langsam runterkühlen, damit 
nicht zu starke Temperaturspannungen entstehen.
Oft schwächeln die Bond-Drähte.

von Boris O. (bohnsorg) Benutzerseite


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Hast du ein einziges Mal die abgegebene Wärmemenge der LEDs im Betrieb 
ins Verhältnis zur Wärmekapazität des Öls gesetzt? Ist dir auch klar, 
dass etwas Umwälzung notwendig ist, da sich eine Flüssigkeit nicht so 
gut wie ein Gas bewegt? Der Abtransport der Wärme, die auf wenigen mm² 
erzeugt wird, ist nur mit Öl mE. nicht möglich. Etwas Fläche, Strömung 
und Volumen brauchts da schon.

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