Gast
#5591938
Hallo, ich habe mal eine spezielle Frage zu Antennen: Wenn man vom Anwendungsfall bedingt eine elektronische Komponente mit Funk in einem Stahlrohr verbauen muss, so schirmt das ja ansich schon massiv ab, was die Reichweite deutlich dämpft und daher einschränkt. Es soll keine weitere Leitung (freie Leitung eigens für Antenne) nach außen geführt werden. Nur die eigenen zwei Versorgungsleitungen führen ins Innere zum Stahlrohr wo sich die Elektronik befindet. Jetzt zu meinem Versuch: Nach dem Balun habe ich bei 868Mhz Frequenz einen Koppelkondensstor von 1-2pF eingebaut, der das Antennensignal auf die eigene + Versorgungsleitung auskoppelt. Interessanterweise ist die Reichweite, obwohl lange Zuleitung, akzeptabel. Wie kann man sich das technisch erklären? Bzw. hat jemand Erfahrung mit dieser Methode?