Forum: HF, Funk und Felder Speicherbatterie spectrum-analyzer HP8590 und "baugleiche"


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von Marco S. (hochfrequenz)


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Hallo,
was ist die Folge, wenn die Speicherbatterie bei einem lange nicht 
genutzten HP8590 und "baugleiche" so leer ist, dass die damit gestützten 
Daten verloren gehen? Ein Totalschaden für den Hobbyisten, weil diese 
Daten nur noch Profis ins Gerät bringen können. Wie merkt man, dass es 
diesen Datenverlust gab. Oder kurz bevor steht.
Hintergrund: Mir ist privat einer angeboten worden, wobei der Verkäufer 
da dich überfragt ist. Rausfinden, ob er in den Grundzügen funktioniert 
kann ich, aber das mit der Batterie und die tatsächlichen Folgen, bzw. 
Das überhaupt zu erkennen. Über Tips wäre ich dankbar, bevor ich mir das 
Gerät vor Ort anschaue.

Ein Wechsel der Batterie scheint ja machbar zu sein, wenn s zügig geht. 
Da hätte ja jemand hier mal was gepostet. Ich find's aber trotz 
intensiver Suche nicht mehr. Hat jemand einen Tip?


Grüße
Marco

: Bearbeitet durch User
von Marco S. (hochfrequenz)


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Und gleich noch eine Frage hinterher an die AFU-Fraktion. Wann ist die 
Option RBW < 1kHz, also 30, 100 Hz, 300 Hz (?)  wirklich notwendig?  Bin 
in den Anfängen (!!!), Sender-und Empfänger-selbstbau im Bereich 2m und 
70cm. Klassisch analog aufgebaut. Höhere Frequenzen auf gar keine Fall, 
eher niedrigere wenn man sein können überschätzt. Aber so einen 
selbstgebauten Colpitts -Oszillator und das betrachten von 
Oberschwingungen wäre gut. Und das gesamte Filtern und Mischen was halt 
in so einem Sender und Empfänger steckt, sollte man mit dem 
Spektrum-Analyzer bewetten können. Aber erst mal grob alles. 
Genauigkeits-Fetischist kann man immer noch werden.

Was sagen die Selbstbauerfahrenen?!



Grüße
Marco

: Bearbeitet durch User
von EMU (Gast)


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https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-generator-hp8594q

Marco S. schrieb:
> Ein Wechsel der Batterie scheint ja machbar zu sein, wenn s zügig geht.
> Da hätte ja jemand hier mal was gepostet. Ich find's aber trotz
> intensiver Suche nicht mehr. Hat jemand einen Tip?

Geh mal hier hin
https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-generator-hp8594q
und dann auf Seite 34
Dort findest du wie wir es beim HP8594Q gemacht haben

Man kann das nicht einfach von außen testen, am besten man schreibt sich 
außen auf das Gerät drauf wann die Batterie das letzte Mal gewechselt 
wurde.
Sie hält eigenlich ganz gut (wenn nicht zu warm gelagert) 20Jahre
Viel Glück

EMU

von MWS (Gast)


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EMU schrieb:
> https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-generator-hp8594q

Was ist eigentlich die Mehrzahl von Spektrumm? Spektrümmer? ;D

von Marco S. (hochfrequenz)


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Danke für die Links zum Batteriewechsel.

Bleiben noch die Fragen:
Wie erkenne ich, dass es mal zu einem Datenverlust durch leere Batterie 
kam?
Welche Folgen hat das  ganz konkret für den Hobbyusten =;) Gerät 
Schrott?
Ist eine RBW  < 1kHz bei oben beschriebener Nutzung sinnvoll, 
unabdingbar oder ...?

Grüße
Marco


Spektrümmer =  > 25kg

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Soweit ich aus dem Servicemanual entnehemen konnte, sind die 
Calibrierdaten tatsächlich im Batteriegepufferten Ram abgelegt.

Bei Datenverlust würde der SA das aber melden.

Sollte sich der SA mit einen Speicherverlust melden, wäre Vorsicht 
angebracht. Dann steht viel Arbeit bevor.

Immerhin ist bei dem Gerät ja noch eine Menge hardwaremäßig abgeglichen, 
so das das Gerät nicht ganz tot ist.

Dann gibt es ja noch die ganzen Selbstkalibrierroutinen die der User 
selbst durchführen kann, und muss, wenn der Speicherinhalt verloren 
geht.

Erkennen kann man ein Speicherverlust auch daran , das das Gerät beim 
Einschalten sämtliche Defaultwerte einspeichert, und keine 
Nutzerspezifischen Geräteeinstellungen mehr im Speicher abgelegt sind.

Solche Geräte würde ich mir eh vor Ort anschauen, es sei denn es ist so 
günstig das man den Zeitaufwand für eine notwendige Reparatur in Kauf 
nimmt.

Dazu muss man allerdings soviel Sachverstand ( und gegebenfalls nötige 
Messmittel ) besitzen, um solch ein Gerät erfolgreich reparieren zu 
können.

Ob man sich damit zufrieden gibt, das es gegebenfalls die 
Werksspezifikationen nicht ganz einhält, muss jeder selbst wissen.

Im Hobbybereich kann man in der Regel auch schon mal größere Toleranzen 
in Kauf nehmen, als bei einen professionellen Anwendungsfalle.

von MWS (Gast)


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Marco S. schrieb:
> Spektrümmer =  > 25kg

Das könnte so ein Viech ja durchaus haben.

von Marco S. (hochfrequenz)


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Ralph B. schrieb:
> Soweit ich aus dem Servicemanual entnehemen konnte, sind die
> Calibrierdaten tatsächlich im Batteriegepufferten Ram abgelegt.
>
> Bei Datenverlust würde der SA das aber melden.
>
> Sollte sich der SA mit einen Speicherverlust melden, wäre Vorsicht
> angebracht. Dann steht viel Arbeit bevor.
>
> Immerhin ist bei dem Gerät ja noch eine Menge hardwaremäßig abgeglichen,
> so das das Gerät nicht ganz tot ist.
>
= für Hobby-anfänger dann Totalverlust, unbrauchbar???
>
> Erkennen kann man ein Speicherverlust auch daran , das das Gerät beim
> Einschalten sämtliche Defaultwerte einspeichert, und keine
> Nutzerspezifischen Geräteeinstellungen mehr im Speicher abgelegt sind.
>

Wie erkenne ich das beim Einschaltvorgang ???

> Solche Geräte würde ich mir eh vor Ort anschauen, ...
>

Ja, schaue mir den vor Ort an ( ca. 150km), habe auch 3 Filter, sowie 
einen 1GHz-Signalgenerator dabei. Und die habe ich gestern bei einem 
Bekannten der beim SWR arbeitet mit seinem HP8594E genau angeschaut um 
einen direkten Vergleich der Ergebnisse zu haben.

Es bleibt daher nur das Batterieproblem. Der Verkäufer könnte ja oder 
wenn er durch mehrere Hände gegangen ist, einfach eine neue Batterie 
reingebaut haben. Daher muss ich konkret wissen , nach was ich beim 
Hochfahren schauen muss.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Marco S. schrieb:

> was ist die Folge, wenn die Speicherbatterie bei einem lange nicht
> genutzten HP8590 und "baugleiche" so leer ist, dass die damit gestützten
> Daten verloren gehen?

Dann sind die Kalibrierdaten für Abschwächer und flatness futsch. Die 
sollte man rechtzeitig nach der im Service Manual beschriebenen Methode 
auslesen und auf dem dort abgedruckten Formular notieren. Dann kann man 
die Daten nach Batteriewechsel einfach wieder eintippen, die 
Eigen-Kalibrierroutine und den Selbsttest laufen lassen und ist fertig.

Das neu eintippen kann man sich sparen wenn man die Batterie wechselt 
bevor sie komplett platt ist und sie dabei mit externen über eine 
Schottky-Diode zugeführten 3 Volt abstützt.

Idealerweise hat sich der Vorbesitzer die Kalibrierwerte schon notiert 
und den Zettel beigelegt, oder er klebt irgendwo im Inneren des Gerätes.

: Bearbeitet durch User
von Marco S. (hochfrequenz)


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Hallo,
vielen Dank für die bisherigen Infos. Bei meinem Bekannten vom SWR wurde 
links oben das Datum und die Uhrzeit angezeigt. Bei dem ins Auge 
gefassten wird das oben links nicht angezeigt, so zumindest eine e-mail 
in der ich ein paar Fragen gestellt hatte. Oder kann das baujahrbedingt 
sein?

Grüße
Marco

von Ralph B. (rberres)


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Marco S. schrieb:
> Wie erkenne ich das beim Einschaltvorgang ???

Beim Einschalten des Gerätes würde er meines Wissens ein korruptes Ram 
melden.

Man kann bei dem Gerät mehrere Gerätekonfigurationen abspeichern.

Wenn keine dieser Speicher belegt sind kann , muss aber nicht eine leere 
Batterie vorliegen.

Sind aber verschiedene Konfigurationen aufrufbar, dann ist der 
Speicherinhalt des Rams mit Sicherheit noch nicht verloren.

Ralph Berres

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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<CONFIG> "Display" "Timedate" "off". Bzw "on" zum Einschalten.


Mit gelöschten NVRAM meldet das Gerät "INVALID FLATNESS DATA". Die 
Meldung bekommt man weg, wenn man im Kalibriermenü "INTI FLT" ausführt, 
dann wird alles auf 0 dB initialisiert. Ob danach auch die zum Gerät 
passenden richtigen Werte eingetragen wurden kann man natürlich nicht 
prüfen. Falls überall Null drinsteht ist es unplausibel, aber wenn 
einfach die Daten von einem anderen Gerät genommen wurden fällt das 
natürlich erstmal nicht auf.

von Ralph B. (rberres)


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Marco S. schrieb:
> Wann ist die
> Option RBW < 1kHz, also 30, 100 Hz, 300 Hz (?)  wirklich notwendig?

Immer dann wenn du ein NF Moduliertes Signal auftröseln willst.

Bei 1KHz Modulationsfrequenz ist ein RBW von 100Hz kein Luxus.

Wenn man aber nur Oberwellen und eventuell Nebenwellen eines Senders 
sehen will, dann ist ein RBW von 1KHz völlig ausreichend.

Das RBW drückt die Fähigkeit aus, nahe beieinander liegende Frequenzen 
auf dem Bildschirm getrennt anzuzeigen.

Ralph Berres

von Marco S. (hochfrequenz)


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soul e. schrieb:
> <CONFIG> "Display" "Timedate" "off". Bzw "on" zum Einschalten.
>
D A N K E


> Mit gelöschten NVRAM meldet das Gerät "INVALID FLATNESS DATA". Die
> Meldung bekommt man weg, wenn man im Kalibriermenü "INTI FLT" ausführt,
> dann wird alles auf 0 dB initialisiert. Ob danach auch die zum Gerät
> passenden richtigen Werte eingetragen wurden kann man natürlich nicht
> prüfen. Falls überall Null drinsteht ist es unplausibel, aber wenn
> einfach die Daten von einem anderen Gerät genommen wurden fällt das
> natürlich erstmal nicht auf.

In welchem Handbuch findet man etwas über INTI FLT? Oder ganz frech von 
mir gefragt:
Es gibt ja "CAL", dann hatte man über die Softkeytasten eine 
Auswahlmöglichkeit. Taucht da das INTI FLT auf? Gibt es von da eine 
Möglichkeit diese Parameter einzusehen?

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Da würde ich Dir dringend raten, vor dem Kauf mal einen Blick in das 
Service Manual zu werfen. Da sind alle Prozeduren beschrieben, inklusive 
Wiederherstellung nach Batterieausfall.

Das Grundgerät heisst HP8591A: 
http://www.ko4bb.com/getsimple/index.php?id=manuals&dir=HP_Agilent/HP_8591_Spectrum_Analyzer
Zum HP8594/95 gibt es eine Ergänzung: 
http://www.ko4bb.com/getsimple/index.php?id=download&file=HP_Agilent/HP_8595A_Service_Manual.pdf

Es gab auch einen HP8590. Finger weg von dem, der hat noch kein Counter 
Lock. D.h. da hängt die Mittenfrequenz von der Genauigkeit des VCO ab, 
wie bei den alten Analog-Geräten. Die neueren messen so genau wie der 
TCXO bzw soweit vorhanden OCXO.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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soul e. schrieb:
> Es gab auch einen HP8590. Finger weg von dem

kann ich bestätigen.

Der läuft wie Richart Kimbel, Immer auf der Flucht.

Ralph Berres

von Marco S. (hochfrequenz)


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D A N K E
Dann wäre ein 8591 doch die bessere Wahl. Dann weiss ich ja was ich 
heute Abend zu lesen beginne...

von EMU (Gast)


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MWS schrieb:
> Marco S. schrieb:
>> Spektrümmer =  > 25kg

nun seid mal ein wenig tippfehlertoleranter
Jörn hat es schon geändert :-)
sieh oben

EMU

von A. K. (Gast)


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MWS schrieb:
> EMU schrieb:
> https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-genera...
>
> Was ist eigentlich die Mehrzahl von Spektrumm? Spektrümmer? ;D

Spektren?

LG

von bingo (Gast)


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Arno K. schrieb:
> MWS schrieb:
>> EMU schrieb:
>> https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-genera...
>>
>> Was ist eigentlich die Mehrzahl von Spektrumm? Spektrümmer? ;D
>
> Spektren?
>
> LG

https://www.duden.de/rechtschreibung/Spektrum

von MWS (Gast)


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Arno K. schrieb:
> Spektren?

Das war schon klar, darum ging's aber nicht wirklich.
Schau den Thread-Verlauf durch, dann merkst Du's.

von Marco S. (hochfrequenz)


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Ich könnte mir das Gerät anschauen. Und da gibt es etwas was ich nicht 
verstehe. Angeschlossen ist eine 70cm-Weiche. Der eingebaute Tracking 
Generator simuliert die Antenne, der Analyzer-eingang ist am 
Oberbandausgang angeschlossen. Es zeigt sich das erste Bild. Es ist 
plausibel.

Jetzt denke ich, wenn ich die RBW von 100kHZ auf 1kHz erniedrigen, darf 
sich das Bild grundsätzlich nicht wesentlich verändern. Die Auflösung 
sollte doch genauer werden. Aber die angezeigte Amplitude sackt mit 
jedem reduzieren der RBW ab.

Bitte nicht steinigen, wenn ich hier grundsätzlich was falsch verstehe 
oder mache. Aber für mich ist das nicht logisch. (???)

Für jeden Hinweis dankbar.


Marco

von Marco S. (hochfrequenz)


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Und noch ein Bild bei RBW 3kHz und VBW 3kHz.

Als wäre der gesamte Bereich jetzt mit 80dB und mehr gedämpft.

: Bearbeitet durch User
von Marco S. (hochfrequenz)


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Der gleiche Effekt zeigt sich auch ohne eingeschleifte 70cm-Weiche. Also 
bei direkter Verbindung von Tracking OUT zu Analyzer INPUT.

Das ganze mit dem CAL-Ausgang zeigt jedoch das erwartete Verhalten: 
Unabhängig von der RBW bleibt die Amplitude gleich, die Frequenzauflöung 
wird nur schärfer.

Ist der Tracking Generator defekt?


Marco

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Den Tracking-Generator kalibriert (levelling) hast Du? Wenn der ein paar 
ppm neben der Spur ist wird der Pegel umso kleiner, je enger der Filter 
eingestellt ist.

Das macht man vor der Messung, mindestens alle paar Tage mal.

von Marco S. (hochfrequenz)


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CAL, dann Seite 3 of 4, dann CAL TRK GEN

Der meldet am Ende "done", ein Anweisung "store" gibt es nicht. Ich habe 
gerade eben auf die schnelle so einen einfach ATTen Spektrum-Analyzer 
dran. Da sehe ich überhaupt kein Ausgangssignal vom 
Tracking-generator...

von Marco S. (hochfrequenz)


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Fehler im Beitrag vorher. Habe einen Fehler gemacht. Der Atten zeigt 
doch was.

Ich habe jetzt einen Atten 6010 an den Ausgang vom Tracking-Generator 
angeschlossen. Die Amplitude aus dem TRG stimmt, sie ist auch unabhängig 
von der RBW am HP-Analyzer (mit der ich die Durchlaufgeschwindigkeit des 
TRG regele).

Siehe Bilder
-Gesamtaufbau
- bei RBW 1kHz
- bei RBW 300kHz

Heisst:
- TRG GEN funktioniert
- HP-Analyzer INPUT funktioniert
-zusammen funktionieren sie nicht (mit geringerer RBW fällt die 
Amplitude in Wrten zwischen 10 und 30dB, bei RBW 1kHz wird nur noch 
Rauschen angezeigt).


Ist es ist eine Calibrierung die falsche Werte reinbringt?
Oder könnten TRG und Analyzerfilter in der Frequenz zueinander 
verschoben das Problem sein.

@Soul => Hast du das mit ein paar pm gemeint? Da habe ich doch gar keine 
Eingriffsmöglichkeit. Die im HP eingebauten TRG und Analyzer holen sich 
ihre Frequenz doch aus der gemeinsamen Frequenzreferenz (hier zufällig 
die Option OXCO).

Marco

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Marco S. schrieb:
> Oder könnten TRG und Analyzerfilter in der Frequenz zueinander
> verschoben das Problem sein.

Vermutlich ist es genau das. Und ich könnte mir gut vorstellen, das es 
im Menue irgendwo eine Einstellmöglichkeit gibt um das auszugleichen.

Eventuell in dem Menue Trackinggeneratoreinstellungen?

Oder irgend ein Cal Untermenue Trackinggenerator?

Das müsstest du jetzt am Gerät rausfinden oder mühevoll die vermutlich 
600 Seiten Usermanual durchlesen.

Ralph

von Marco S. (hochfrequenz)


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Vielleicht hilft der Hinweis: Es ist auch die Option 105 verbaut, bei 
dem es um Trigger, Torzeiten, Verzögerungen geht. Es sind halt deutliche 
Amplitudensprüngen ab 100kHz RBW abwärts: 10dB, da. 30dB, und 60dB.

Ich mache Ende der Woche da noch mal einen eigenen Thread auf mit 
übersichtlicher Darstellung des Problems. Das hier war ja jetzt ein 
Schnellwurf mit dem TEK GEN  Problem.

Wer Ideen hat , kann die aber hier schon posten.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Das, was im Operating Manual auf Seite 6-38 zu genau diesem Thema steht 
hast Du schon ausprobiert?

Option 105 ist Gated Sweep. Da kommen dann zwei BNC-Buchsen an der 
Rückseite dazu, eine die anzeigt dass gerade gemessen wird und eine über 
die man den Detektor abschalten kann. Der Sweep läuft dann weiter aber 
die Linie bleibt am unteren Rand. Bei Pulsmodulation kann man hier das 
Sendertastsignal drauflegen, so dass nur gemessen wird wenn auch ein 
Signal da ist.

http://literature.cdn.keysight.com/litweb/pdf/5952-3685.pdf?id=1000000175:epsg:apn

Die Kombi OCXO, Tracking Generator, Gated Sweep (102) und Fast ADC (101) 
findet man in den Geräten, die für Mobilfunkmessungen vorgesehen waren. 
Da ist dann auch GSM-Messoftware (non-signalling) installiert oder auf 
einer Speicherkarte dabei.

: Bearbeitet durch User
von Marco S. (hochfrequenz)


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soul e. schrieb:
> Das, was im Operating Manual auf Seite 6-38 zu genau diesem Thema steht
> hast Du schon ausprobiert?

Bin noch ca. 100 Seiten vorher. Im Prinzip trifft das von den dort 
beschriebenenbAuswirkungen zu.  Aber ich denke,
mit der manuellen Korrektur korrigiert man mal 2..6 dB. Aber nicht 20, 
30 und mehr..
Aber zum Testen des Effektes werde ich das Probieren.
Halte 2 Punkte für möglich:
- Zeitsynchronisation zwischen TRK GEN und Filter undynchron/verschoben. 
Schlimmstenfalls nicht so einfach kalibrierbar.
- absolut falsche AMP-Faktoren in einem Register die trotz Kslibrierung 
konstant bleiben, bzw. von der Kalibrierung nicht betroffen sind.
- ?

Der Output vom TRK GEN liefert stand alone kontinuierliche Amplitude 
beim sweepen (beobachtet am Atten-Spek, siehe obeni)
Der Analyzer zeigt korrekte Amplitude bei unterschiedlichen RBW bei 
Einspeisung eines externen  FM-Signal 100MHz mit 99kHZ-Hub und 400 Hz 
Modulation. Mit der Funktion trace gut zu erkennen.einen ext. 
SWEEP-generstor habe ich nicht, kenne aber jemanden der hat einen von 
R&S (die müsste man jedoch synchronisieren).

In der Schublade liegt auch eine China-Rauschquelle (BG7TBL). Die wird 
am Donnerstag angeschlossen.

Bis dahin habe ich auch mehr Klarheit über die In den Speichern 
honterlegten Faktoren. Ich mach da mal eine Übersicht. Es sind ja 
einige.


> Option 105 ist Gated Sweep.   ....
> 
http://literature.cdn.keysight.com/litweb/pdf/5952-3685.pdf?id=1000000175:epsg:apn

Diese Fortbildungs-Doku kenne ich noch nicht. DANKE

Ich hoffe auch dadurch zu erfshren, ob diese Option (mit)Schuld an der 
stark abnehmenden Amplitude ist (obwohl der TRK GEN ordentliche Signale 
sendet.
Den sweep müsste ich sich doch auch mit einem eingeschleiften URV 
Durchgangsmesskoof (R&S) parallel anzeigen lassen. Um irgendwelche 
Effekte zu erkennen, die bei der Kontaktierung des TRK Ausganges mit dem 
Analyzer -Eingang auftreten. Der Teufel ist ja * ihr wisst schon).
>
> Die Kombi OCXO, Tracking Generator, Gated Sweep (102) und Fast ADC (101)
> findet man in den Geräten, die für Mobilfunkmessungen vorgesehen waren.
> Da ist dann auch GSM-Messoftware (non-signalling) installiert oder auf
> einer Speicherkarte dabei.

Ja, das Gerät kommt von einem Mobilfunkhersteller (Ericson)

: Bearbeitet durch User
von Marco S. (hochfrequenz)


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Kann man einen R&S -Signalgenerator mit Sweep-Möglichkeit (ich glaube es 
ist ein SMX, den der Bekannte hat)  und den Analyzer synchronisieren. 
Ist da irgendwas quasi Norm.
Es gibt ja auch diesen China -TRK-Generator, bzw. auch das hier zu 
Anfang genannte Projekt
https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-generator-hp8594q


Marco

von Ralph B. (rberres)


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Marco S. schrieb:
> Kann man einen R&S -Signalgenerator mit Sweep-Möglichkeit (ich glaube es
> ist ein SMX, den der Bekannte hat)  und den Analyzer synchronisieren.

Bei dem SMX weis ich es nicht. Er hat glaube ich gar keine Sweep 
Funktion.

Der SMY hat zwar eine Sweep Funktion, aber keinen Ausgang, welches ein 
Triggerimpuls für den Sweepanfang zu markieren, oder gar einen 
Sweepsägezahn zur Verfügung stellt.

Das hat der SMHU aber.

Marco S. schrieb:
> Ist da irgendwas quasi Norm.

Der SWP hat glaube ich eine Sägezahnspannung von 0-10V welches die 
Anzeigeeinhait steuert. Bei HP wurde das glaube ich ähnlich gemacht.

Das funktioniert aber meines Wissens nicht bei extrem schmalen 
Bandbreiten.

Das ist dann doch eine Sache für einen Netzwerkanalyzer.

Ralph Berres

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Marco S. schrieb:

> Bin noch ca. 100 Seiten vorher. Im Prinzip trifft das von den dort
> beschriebenenbAuswirkungen zu.  Aber ich denke,
> mit der manuellen Korrektur korrigiert man mal 2..6 dB. Aber nicht 20,
> 30 und mehr..

Zunächst mal kompensierst Du die Frequenz. Wieviel das in Amplitude ist 
hängt von Deiner RBW ab. Bei 100 kHz Bandbreite verursacht ein 
Tracking-LO mit 100 kHz Ablage einen Einbruch um 6 dB.

von HF Pfuscher (Gast)


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soul e. schrieb:
> Wenn der ein paar
> ppm neben der Spur ist wird der Pegel umso kleiner, je enger der Filter
> eingestellt ist.

soul e. schrieb:
> Bei 100 kHz Bandbreite verursacht ein
> Tracking-LO mit 100 kHz Ablage einen Einbruch um 6 dB.

Ich war immer der Meinung dass ein Tracking-Generator fest mit
dem ersten LO gekoppelt ist, dort also eigentlich keine
Frequenzverschiebung und daher auch kein (massiver) Pegelfehler
durch "Schmalfilterung" auftreten kann. Die LO1-Kopplung ist
zumindest wohl die effektivste (wirtschaftlichste) Methode ein
Mess-Signal auf der Empfangsfrequenz zu erzeugen.

Aber mir ist die Frequenzaufbereitung im aktuellen Fall nicht
geläufig, YMMV sozusagen.

von Ralph B. (rberres)


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HF Pfuscher schrieb:
> Ich war immer der Meinung dass ein Tracking-Generator fest mit
> dem ersten LO gekoppelt ist, dort also eigentlich keine
> Frequenzverschiebung und daher auch kein (massiver) Pegelfehler
> durch "Schmalfilterung" auftreten kann. Die LO1-Kopplung ist
> zumindest wohl die effektivste (wirtschaftlichste) Methode ein
> Mess-Signal auf der Empfangsfrequenz zu erzeugen.

Ist es auch. Aber es gibt noch LO2 , LO3 und LO4.

Die können durchaus einen Frequenzversatz haben.

Die Trackingeneratoren älterer Spektrumanalyzer noch ohne Mikroprozessor 
hatten an der Frontseite eine Frequenzfeineinstellung, mit dessen Hilfe 
man die Synchronität einstelle konnte.

Ralph Berres

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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HF Pfuscher schrieb:

> Ich war immer der Meinung dass ein Tracking-Generator fest mit
> dem ersten LO gekoppelt ist,

Es gibt einen VCO, der auf typisch 707,133 MHz läuft und über einen 
"Tune DAC" abgestimmt wird. Dessen Signal wird verdreifacht und mit dem 
1.LO (2,1214 - 3,9214 GHz) gemischt. Das Ganze tiefpass-gefiltert gibt 
das Tracking-Signal.

von HF Pfuscher (Gast)


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Ralph B. schrieb:
> Aber es gibt noch LO2 , LO3 und LO4.

Warum sollten gerade diese Frequenzen nicht am Synthesizer
angebunden sein, also wie Freiwild herumwabern können? Das
ist für mich nicht plausibel.

von HF Pfuscher (Gast)


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soul e. schrieb:
> Es gibt einen VCO, der auf typisch 707,133 MHz läuft und über einen
> "Tune DAC" abgestimmt wird.

Ja wenn das soooo ist .....
... dann ist so ein Tracking-Generator aus heutiger Sicht Mist.

von GHz-Nerd (Gast)


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HF Pfuscher schrieb:
> Warum sollten gerade diese Frequenzen nicht am Synthesizer
> angebunden sein, also wie Freiwild herumwabern können? Das
> ist für mich nicht plausibel.

Die absolute Mittenfrequenz der RBW Filter des Analyzers ist je nachdem 
nicht ganz genau am richtigen Ort. Dadurch wäre die unkorrigierte 
Frequenzanzeige nie 100% korrekt. Dies muss deshalb in den vorherigen 
Mischerstufen kompensiert werden. Da in der Regel aber nur der 1. LO 
verstimmbar ist, wird dies wahrscheinlich dort gemacht.
Dadurch kann die 1. LO Frequez ganz leicht vom erwarteten Wert 
abweichen...

von Ralph B. (rberres)


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GHz-Nerd schrieb:
> Da in der Regel aber nur der 1. LO
> verstimmbar ist, wird dies wahrscheinlich dort gemacht.
> Dadurch kann die 1. LO Frequez ganz leicht vom erwarteten Wert
> abweichen...

bei großen Spans wird der 1.LO abgestimmt und gewobbelt. Der 2.Lo oder 
3.Lo dient dann zur Feinabstimmung.

bei kleinen Spans wird der erste LO gerastert ( meist in 1MHz Schritte 
und nicht gesweept. Gesweept wird dann zusätzlich zur Feinabstimmung mit 
dem 2.LO bzw 3.Lo je nach Frequenzaufbereitung.

Dann gibt es noch weitere quarzgesteuerte LOs die aber auch nicht immer 
auf 100Hz genau sind.

Einen Trackingenerator, bei welcher sämtliche LOs zur Rückmischung 
verwendet werden ist entsprechend aufwendig, und wird meist stark 
vereinfacht, in dem man nur den 1.LO zur Rückmischung verwendet und alle 
anderen LOs mit einer Festfrequenz erschlägt, welcher dann fein 
abstimmbar ist, um den Gleichlauf zu bekommen.

Man könnte auch ein Trackinggenerator beuen, welches exakt das gleiche 
Frequenzaufbereitungsschema hat wie der SA und auch sämtliche LOs des 
SAs verwendet. Da bleibt dann noch die Toleranzen der Filter in der 
letzten ZF übrig.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Marco S. (hochfrequenz)


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Problem "Frequenz-Gleichlauffehler" des Tracking-generator ( 
Mitlaufgenerator) am HP8591E behoben.

Es gibt zwar eine Tracking-Generator-CAL-Funktion. Die durchzuführen 
reicht alleine nicht aus. Es ist noch im Menü Aux CTRL unter Track Gen 
noch die Funktion Tracking-Peak bei der gewünschten Auflösebandbreite 
durchzuführen, vorzugsweise feine Auflösung. Dabei ist der Tracking 
Generator Ausgang mit dem  Analysator-Messeingang zu verbinden.
Der Vorgang dauert da. 30 Sekunden.

Danach gab es beim Nutzen des Tracking-Generator keine nerklärlichen 
Differenzen, wenn man die Auflöung verändert.

Im deutschen Handbuch war etwas versteckt der Hinweis auf die Funktion 
"Tracking Peak".

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Nun, den Hinweis darauf hast Du ja schon im Oktober letzten Jahres 
bekommen...

von Horst S. (petawatt)


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Grab diesen alten Beitrag mal aus. Hab hier einen alten HP8590L auf dem 
Tisch. Die Speicherbatterie wurde laut Hinweis auf der Rückseite im 
Januar 97 eingebaut. Hab keine Info über weitere Wechsel. Die Spannung 
liegt nur noch bei 2,96V.
Hab die Speicherplatine noch nicht ausgebaut und kann von der Seite den 
Batterietyp nicht erkennen. Laut Manual ist eine 3,6V Batterie 
verbaut(Lithium-Thionylchlorid? ). Kennt jemand den genauen Typ? Eine 
3,6V Batterie entsprechender Größe ist kostengünstig für mich nicht zu 
beschaffen.

Würde auch eine 3V Lithiumbatterie CR 2477 (1000 mAh) für längere Zeit 
ausreichen? Im weiter oben angegebenen Link 
https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-generator-hp8594q ist 
jedenfalls nur eine CR2032 eingebaut worden.
Natürlich wurden die CAL-Werte schon ausgelesen. Bis 1447MHz bleibt der 
Fehler kleiner als +/- 1,4 dBm und steigt dann auf maximal +3,5 dBm an.
Für den Hobbybereich wäre der Fehler sicher noch tragbar.

petawatt

von eric1 (Gast)


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Horst S. schrieb:
> Kennt jemand den genauen Typ?

Wenn HP nicht riesig etwas verändert hat dann müsste auch eine Panasonic 
CR2477 gehen, die wurde nämlich im HP8594Q verbaut

Horst S. schrieb:
> Natürlich wurden die CAL-Werte schon ausgelesen. Bis 1447MHz bleibt der
> Fehler kleiner als +/- 1,4 dBm und steigt dann auf maximal +3,5 dBm an.
> Für den Hobbybereich wäre der Fehler sicher noch tragbar.

Eigentlich sin im Batteriegepufferten Bereich nur nicht 
maschinenrelevante Daten gespeichert, also nur letzte CAL Daten 
(HP8594Q) die man mit einer CAL wieder herstellen kann
Eric1

von Ralph B. (rberres)


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Horst S. schrieb:
> Hab die Speicherplatine noch nicht ausgebaut und kann von der Seite den
> Batterietyp nicht erkennen. Laut Manual ist eine 3,6V Batterie
> verbaut(Lithium-Thionylchlorid? ). Kennt jemand den genauen Typ? Eine
> 3,6V Batterie entsprechender Größe ist kostengünstig für mich nicht zu
> beschaffen.

Ich würde die gleiche Batterie wieder einbauen.

Die gibt es bei Reichelt Elektronik für 4,25 €

https://www.reichelt.de/lithium-batterie-aa-2600-mah-axial-1er-pack-ls-14500cna-p135661.html?&trstct=pos_12&nbc=1

Achtung bei abklemmen der Batterie gehen die Kalibrierdaten verloren!!

Ralph Berres

von Manfred L. (mandi007)


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Die Batterie gibts beim Conrad  schaut aus wie eine mignon  gibts mit 
lötdrähten dort  vorsicht vor einbau gerät 15 minuten laufen lassen dass 
der goldcap voll ist dann hast 4 Stunden Zeit zum Tausch

von Manfred L. (mandi007)


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Bei neueren ist eine tunde zelle verbaut gelb mit lötfahnen  gibts bei 
rs components

von Manfred L. (mandi007)


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Sorry tipfehler Runde Zelle

von Manfred L. (mandi007)


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Wenn die Batterie violett ist ist sie von tendiran kann conrad bestellen

von A. K. (Gast)


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Horst S. schrieb:
> und steigt dann auf maximal +3,5 dBm an.
> Für den Hobbybereich wäre der Fehler sicher noch tragbar.

3.5db sind Faktor 2.2 oder so, das ist absolut untragbar
Da kannst du die Pegel gleich mit einem Zollstock messen.

LG

von Horst S. (petawatt)


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Ralph B. schrieb:
> Ich würde die gleiche Batterie wieder einbauen.
>
> Die gibt es bei Reichelt Elektronik für 4,25 €
>
> 
https://www.reichelt.de/lithium-batterie-aa-2600-mah-axial-1er-pack-ls-14500cna-p135661.html?&trstct=pos_12&nbc=1
>
> Achtung bei abklemmen der Batterie gehen die Kalibrierdaten verloren!!

Erst einmal vielen Dank für die schnellen Antworten. Das Sortiment von 
Reichelt hatte ich mir natürlich auch schon angesehen. Die angeführte 
Batterie ist aber keine Knopfzelle und passt von den Abmessungen wohl 
nicht zwischen die Platinen. Die Knopfzelle CR 2477 ist nur halb so dick 
und hat einen geeigneten Pinabstand.
Für die im Link 
https://www.bartelsos.de/dk7jb.php/tracking-generator-hp8594q 
abgebildeten Speicherbausteine TC551001BFL und DS1210S wird im 
Datenblatt eine minimale Speicherhaltespannung von 2,0V angegeben. Die 
3V der CR Zelle sollten also ausreichen
Die Kalibrierdaten hatte ich entsprechend Service-Manual ausgelesen. Die 
kann man wohl nach Speicherverlust manuell wieder eingeben.

petawatt

von Ralph B. (rberres)


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Horst S. schrieb:
> Die angeführte
> Batterie ist aber keine Knopfzelle und passt von den Abmessungen wohl
> nicht zwischen die Platinen.

Dann hast du eine andere Version. Es gab dieses Gerät wohl auch mit der 
von dir genannte Knopfzelle, welche mit den Rams auf einer 
Huckepackplatine angeordenet war. Doch kann ich dir hierzu nichts zu der 
genauen Bezeichnung schreiben.

In der im Servicemanual aufgeführten Stückliste müsste aber die genaue 
Typenbezeichnung dieser Zelle zu erfahren sein.

Wir hatten eine Version mit dieser 3,6V Zelle in der Größe AA. Sie saß 
auf der Hauptplatine mit den zugehörigen Rams Deswegen weis ich das.

Ralph Berres

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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eric1 schrieb:
> Horst S. schrieb:
>> Kennt jemand den genauen Typ?
>
> Wenn HP nicht riesig etwas verändert hat dann müsste auch eine Panasonic
> CR2477 gehen, die wurde nämlich im HP8594Q verbaut

Letztendlich tut es jede Zelle, die 3 - 3,6 V liefert. Hauptsache man 
bringt sie mechanisch unter.


> Eigentlich sin im Batteriegepufferten Bereich nur nicht
> maschinenrelevante Daten gespeichert, also nur letzte CAL Daten
> (HP8594Q) die man mit einer CAL wieder herstellen kann

Dort sind sowohl die User- als auch die Factory Cal-Daten abgelegt. 
Erstere generiert sich der Analyzer selber, letztere erfordern externe 
Messmittel. Daher sollte man die Hinweise im Handbuch dringend befolgen 
und ein "Backup" der Factory Calibration machen. D.h. das Formular 
ausdrucken, Stift in die Hand, und die 50 Werte aufschreiben.

Den Batteriewechsel kann man unter Spannung machen (wenn man weiss was 
man tut), man kann schnell sein, oder die Hinweise im Handbuch unter 
"Recovery from a dead battery" befolgen. Für letzteres braucht man das 
Backup, oder einen Nachmittag im Kalibrierlabor mit Leistungsmesser und 
Signalgenerator.

von Horst S. (petawatt)


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Arno K. schrieb:
> Horst S. schrieb:
>> und steigt dann auf maximal +3,5 dBm an.
>> Für den Hobbybereich wäre der Fehler sicher noch tragbar.
>
> 3.5db sind Faktor 2.2 oder so, das ist absolut *untragbar*
> Da kannst du die Pegel gleich mit einem Zollstock messen.
>
> LG

Die Anmerkungen zu den von mir ausgelesenen Kalibrierdaten sollen eine 
Antwort auf die Eingangsfragestellung in diesem Thread sein. Ein HP8590 
mit entladener Speicherbatterie ohne Kenntnis der Kalibrierdaten und 
ohne Kalibriergenerator ist ja nicht wertlos. Im Messbereich bis 1,5 GHz 
könnte ich mit dem vorgefundenen Fehler von +/- 1,4 dBm gut leben. Wenn 
preiswert bei eBay angeboten, dann zuschlagen. Der vorgefundene Fehler 
muss natürlich nicht für alle baugleichen Geräte gelten. Vielleicht 
können ja auch andere Eigentümer mal die Kalibrierdaten posten. Dann 
kann man den Streubereich besser einschätzen.

petawatt

von Horst S. (petawatt)


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Nun hab ich am HP8590L die Batterie gewechselt. Verbaut war doch eine 
Knopfzelle CR2477(2,96V) mit zwei Lötstiften. Der Einbau einer neuen 
CR2477 (3,26V) mit drei Lötstiften war aber auch möglich (einen Stift 
abschneiden). Vermutlich war der Tausch noch nicht so dringent. Eine 
3,6V Batterie (Angabe im Manual) wäre aber mit 2,96V am Lebensende 
gewesen.
Die Demontage der Speicherplatine war die erste Herausforderung. Nur mit 
den Fingern konnte man die Platine nicht aus den Nylonstiften ziehen. 
Wollte keinen Platinenbruch riskieren. Hab leztendlich axial eine kurze 
Entlastungsbohrung mit einem 2mm Bohrer in den Nylonstift gebohrt und 
mit einem scharfen Messer etwas von den Pilzköpfen abgeschnitten.
Leider konnte der alte Gold-Cap-Kondensator während des 
Batterietauschvorgangs (< 10 Minuten) die Spannung nicht halten. Die 
Eingabe der vorher ausgelesenen Korrekturdaten scheiterte zuerst wegen 
eines Schreibfehlers im Service-Manual. Den Befehl "INT FLAT" auf Seite 
207 gibt es nicht. Es muss "INIT FLT" heißen.
Die Frequenzkalibrierung in der Selbstkalibrier-Routine musste wegen der 
Fehlermeldung "cal signal not found" zuerst entsprechend der Note auf 
Seite 209 übersprungen werden. Danach hat alles wieder funktioniert.

petawatt

: Bearbeitet durch User
von Nachtmix (Gast)


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Manfred L. schrieb:
> Wenn die Batterie violett ist ist sie von tendiran kann conrad bestellen

Von den Tadiran TL4903 (AA mit Lötfahnen) kann ich noch ein paar fürs 
aifgerundete Porto abgeben.
Die sind zwar schon von 2009, aber sie haben noch fast 3,7V.

von Manfred L. (mandi007)


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Besser du kaufst eine neue beim conrad  kein risiko bei sochen teilen 
das kann nach hinten losgehen   eine neue und 20 jahre ist es ok

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