Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 74HCT14N statt CD40106 möglich? (Geigerzählerselbstbau)


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von DAC (Gast)


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Hallo,

kenne mich mit Digitalbausteinen leider kaum aus.

Folgender Schaltplan (siehe Anhang):
http://www.grzesina.de/avr/geigerzaehler/zaehlrohr_mit_verstaerker.jpg
von der Seite
http://www.grzesina.de/avr/geigerzaehler/geiger.html

Kann man hier den CD40106 einfach durch einen 74HCT14N ersetzen?


(dass die Anschlussbelegung anders ist, kann bei der Betrachtung gerne 
vernachlässigt werden!)

von Georg G. (df2au)


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Sollte problemlos funktionieren.

von (prx) A. K. (prx)


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Der Eingang von IC1a wirkt merkwürdig.

PS: Im Layout ist der Widerstand nicht vor, sondern hinter der Diode, am 
Pin von IC1a. Wie bei IC1b.

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von Maxim B. (max182)


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A. K. schrieb:
> PS: Im Layout ist der Widerstand nicht vor, sondern hinter der Diode, am
> Pin von IC1a. Wie bei IC1b.

Aber wozu dienen die beide Dioden überhaupt? Man könnte sie weglassen.

Man könnte auch Transistor sparen und unbenutzte Invertor als Puffer für 
LED benutzen.

: Bearbeitet durch User
von DAC (Gast)


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Danke für die schnellen Antworten!

A. K. schrieb:
> Der Eingang von IC1a wirkt merkwürdig.
>
> PS: Im Layout ist der Widerstand nicht vor, sondern hinter der Diode, am
> Pin von IC1a.

Darüber hatte ich mich auch schon gewundert!

Also sollte es wohl sein wie im Anhang?!!

von Maxim B. (max182)


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Was hier m.E. wirklich fehlt: die Impulse sollten nach Dauer kalibriert 
werden. Somit könnte hier HC132 viel besser passen: nach 
Eingangstransistor mit zwei NAND Impuls kalibrieren, die anderen NAND 
als Puffer.

von Wolfgang (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Man könnte auch Transistor sparen und unbenutzte Invertor als Puffer für
> LED benutzen.

Mit dem CD40106 und damals aktuellen LEDs war das noch keine 
Alternative. Daher wohl der Transistor in dem Schaltplan.

p.s. Hier der Link zum Projekt:
http://www.grzesina.de/avr/geigerzaehler/geiger.html

von Maxim B. (max182)


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Trotzdem bleibt für mich die Funktion von Dioden seltsam... Die könnte 
man mit einer TTL-Schaltung brauchen. Hier aber kaum.

von Peter D. (peda)


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Maxim B. schrieb:
> Trotzdem bleibt für mich die Funktion von Dioden seltsam

Vielleicht waren mal hinter den Dioden Kondensatoren zur 
Impulsverlängerung.

von DAC (Gast)


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Rätselhaft.

Der Transistor selber ist ja hier auch ein Inverter.

Wenn ich das oben Geschriebene richtig verstehe, könnte man da, wo jetzt 
die Basis an 1k5 und 560k sitzt einfach den Eingang von einem der 
Schmitt-Trigger-Gatter vom 74HC14 anschließen, den Ausgang auf den 
Zähleingang vom Atmega und gut ist.
???

(Klick und LED sitzen ja schon am uC)

von (prx) A. K. (prx)


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Georg G. schrieb:
> Sollte problemlos funktionieren.

Da bin ich mir nicht so sicher. Der 74HCT14 hat bei fallendem Eingang 
einen Schwellwert von 0,5-1,2V, typ ~0,9V. In Verbindung mit der Diode 
kann das interessant werden.

DAC schrieb:
> 74HC14

74HC14 oder 74HCT14? Genau an dieser Stelle ist das wichtig.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Peter D. schrieb:
> Vielleicht waren mal hinter den Dioden Kondensatoren zur
> Impulsverlängerung.

Da sind auch jetzt noch welche. Parasitäre.

von Dirk S. (fusebit)


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Wieso eigentlich so kompliziert?
Es sollte doch auch einfacher gehen, siehe Anhang.

von DAC (Gast)


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Danke, gute Idee!

Man könnte ja vielleicht sogar einen Darlington-Transistor nehmen, wenn 
der eine BC547 nicht ausreicht.

Was macht C7?

von Dirk S. (fusebit)


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DAC schrieb:
> Danke, gute Idee!
>
> Man könnte ja vielleicht sogar einen Darlington-Transistor nehmen, wenn
> der eine BC547 nicht ausreicht.
>
> Was macht C7?

Gute Frage, ich habe die Beschaltung einfach von migthyohm übernommen, 
aber eigentlich scheint der Kondensator nutzlos bis unpraktisch. 
Eventuell ist der irgenwann mal falsch übernommen worden. Mann kann ja 
auch auf der Anodenseite auskoppeln und das macht man dann mit einem 
Kondensator.

Hier wird nur der Puls in die Länge gezogen und ich werde den 
Kondensator aus meinem Design entfernen...

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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A. K. schrieb:
> Da bin ich mir nicht so sicher. Der 74HCT14 hat bei fallendem Eingang
> einen Schwellwert von 0,5-1,2V, typ ~0,9V. In Verbindung mit der Diode
> kann das interessant werden.

Warum sollte es der Transistor am Eingang nicht schaffen, mit seiner 
U_CE auf HCT-Low runter zu kommen, wenn sich die Zählrohrkapazität über 
die Basis entlädt?
Alle anderen Dioden/Pull-Ups sind Rumpfuscherei mit Abalogbauelementen 
in einer Digitalschaltung, die mit ihren eigenen Pegeln doch wohl 
hoffentlich zurecht kommen wird ;-)

von (prx) A. K. (prx)


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Wolfgang schrieb:
> Warum sollte es der Transistor am Eingang nicht schaffen, mit seiner
> U_CE auf HCT-Low runter zu kommen, wenn sich die Zählrohrkapazität über
> die Basis entlädt?

Bei schaltenden Transistoren rechnet man meist reflexhaft mit 
Sättigungsspannung. Darauf würde ich hier nicht wetten. Rechne dann noch 
die Diode rein...

Ohne Diode siehts anders aus. Nur halte ich es in der präsentierten 
Schaltung für problematisch, einen 74HCT als gleichwertig zum CD40106 zu 
betrachten.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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A. K. schrieb:
> Nur halte ich es in der präsentierten Schaltung für problamatisch,
> einen 74HCT als gleichwertig zum CD40106 zu betrachten.

Das spielt hier aber eigentlich keine Rolle. Es geht darum, aus den 
Zählrohrimpulsen ein vernünftiges Digitalsignal zu erzeugen ;-)

Bei einem I_CE von 10µA wird U_CE auch bei HCT sicher unter der 
Low-Schwelle liegen - sollte also prinzipiell kein Problem sein, auch 
ohne Diode.
Schon eine Simulation in LTSpice mit "Zählrohrimpulsen" verriete mehr.
Ob der Pull-Up nicht arg groß gewählt ist, ist ein anderes Thema.

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