Hallo,
ich bin in Kürze mit meinem Master fertig und habe eine Frage zum
Einstiegsgehalt. Sind 32k für einen Einstieg eigentlich normal? Hatte
paar Gespräche, aber sie wollen alle nicht mehr zahlen. Ich lebe in NRW.
MfG
Azimo schrieb:> Hallo,>> ich bin in Kürze mit meinem Master fertig und habe eine Frage zum> Einstiegsgehalt. Sind 32k für einen Einstieg eigentlich normal? Hatte> paar Gespräche, aber sie wollen alle nicht mehr zahlen. Ich lebe in NRW.>> MfG
Wenns klitschen waren wirst du auch nicht mehr kriegen. Klitsche bleibt
klitsche. Geh zu einem ordentlichen unternehmen.
Welcher Master?
Welches NRW?
Welche Firmengröße?
Beispielsweise für einen Master in Medientechnik bei einer kleiner
Agentur in Minden wären 32k in der probezeit nicht unüblich.
Medien Meedche schrieb:> Beispielsweise für einen Master in Medientechnik bei einer kleiner Agentur in
Minden wären 32k in der probezeit nicht unüblich.
Bei Deiner Schreibweise sicher angemessen, ansonsten Lohn für den
Hoffeger.
Teile ich 32.000 durch 12, sind das 2667 Euro pro Monat. Nach
IGM-Niedersachsen ist das knapp unter der Entgeltgruppe 4A - also
angelernt mit Betriebserfahrung, kein Berufsabschluss.
Für den Betrag will niemand arbeiten, der mehr als einen
Grundschulabgang zustande bekommen hat.
In den 90 ger Jahren habe ich mich mal beim DRK in Köln als Zivildiener
beworben. "Sie können bei uns den Hof fegen". Das "Ö" kam wohl von
"Köln". Als ich den Hof wirklich fegen wollte legten sie auf. Hof fegen
gilt am Westpol als Beleidigung. Irgendwer soll es machen und dieser
Mensch ist "nieder". Ich halte das für Selbstunterdrückung der
Arbeiterklasse. Der Hoffeger widerlegt am wirkungsvollsten die
kommunistische Idee "Arbeiter aller Länder vereinigt euch".
32k kann kompatibel sein mit dem TGZ Zeitarbeitstarif für FH-Gruppe 8
wenn man nur wenig mehr als 35 Stunden in der Woche arbeitet.
Es ist der Anfangsmythos: Nimm am Anfang des Lebens eine gute Stelle mit
Kündigungsschutz und einer Lohnhöhe die bis zur Rente reicht. Wohne in
einer kündigungssicheren Wohnung die bis zum Ende des Lebens hält.
Denn eigentlich sollte man zu jeder Zeit auf dem Markt eine neue Stelle
finden. Und eine flexible Lohnerhöhung. Und eine neue Wohnung. Auch mit
Schwerbehindertenausweis. Niemand glaubt es. Schwerbehinderte bekommen
einen besonderen Kündigungsschutz und dürfen die Behinderung in der
Bewerbung verstecken. Wozu das wohl notwendig ist. Die Welt ist fair,
jeder hat eine Chance (auch als Hoffeger) niemand unterdrückt andere.
Oder riecht Rheinbraun, RWE, Siemens, Hösch, Hella Hück .. mit ihrer
Werbung nach Unterdrückung. Steht etwa jeden Morgen ein Dummer auf? Wer
fegt bei der IG-Metall oder bei VERDI den Hof? Oder beim DRK?
Manfred schrieb:> Nach> IGM-Niedersachsen
Solange der TO sich nicht bequemt den genauen Studiengang zu nennen,
kann man nicht sagem ob er in einer Branche für die die IG Metall
zuständig ist, tätig sein wird.
Und womöglich bewirbt er sich auf absolute Quereinsteigerjobs, da ist
eine Entlohnung als angelernter Hilfskraft trotz Masterabschluß
(womöglich in Studiengang Körperpflege an der Universität Darmstadt)
auch üblich.
Marie schrieb im Beitrag #5593987:
> Ich komme überhaupt nicht klar.
Das ist der einzige glaubwürdige Satz in dem Geschreibsel. Geh zum Arzt
oder zur psychologischen Beratung des Studentenwerkes, bitte!
Theo schrieb:> Welche Fachrichtung?
Habe MedTech an einer FH studiert. Sowohl Bachelor als auch Master(in
Kürze).
Dennis schrieb:> Wenns klitschen waren wirst du auch nicht mehr kriegen. Klitsche bleibt> klitsche. Geh zu einem ordentlichen unternehmen.
Waren Mittelständische und Klitschen. Großkonzerne kann ich vergessen.
Medien Meedche schrieb:> Welches NRW?
Ungefähr Dortmund und bisher ein Umkreis von 200km.
MfG
Berater schrieb im Beitrag #5594028:
> Das einzige Studium von Relevanz ist das pure Studium der allgemeinen> Elektrotechnik, Maschinenbau und in Abstrichen Informatik.
Das habe ich leider zu spät bemerkt. Dieser Satz von dir ist eigentlich
eine fundamentale Aussage, die man Studenten vermitteln sollte.
Leider waren viele Studenten inklusive ich zu naiv, um es nach dem Abi
zu verstehen.
Leider ändert es nichts an meiner aktuellen Situation. Ich habe bisher
viele Absagen kassiert oder Jobangebote mit 32k als Einstiegsgehalt
angeboten bekommen.
MfG
Christian S. schrieb:> Wie kann man mit mehr als dem Doppelten der Betrages der Armutsgrenze> nicht zufrieden sein als Anfangsgehalt?>> MfG
Weil das völlig unterirdisch ist im Bezug auf die eigene Peer-Group?
Was für ein dummes Gwaaf.
Azimo schrieb:> Hallo,>> ich bin in Kürze mit meinem Master fertig und habe eine Frage zum> Einstiegsgehalt. Sind 32k für einen Einstieg eigentlich normal? Hatte> paar Gespräche, aber sie wollen alle nicht mehr zahlen. Ich lebe in NRW.>> MfG
Als Angebot ist das normal.
Azimo schrieb:> Ich habe bisher> viele Absagen kassiert oder Jobangebote mit 32k als Einstiegsgehalt> angeboten bekommen.
Welche Firmen mache solche Angebote?
Leihbuden wie Ferschau, Euro-Engineeering, Brunnel (ich weiß die werden
anders geschrieben), oder Mittelständler?
Wie sehen deine Gehaltsvorstellungen aus?
Wenn dein Suchradius 200km um Dortmund ist und du bestimmt nicht diese
Strecke jeden Tag pendeln willst, du also für den Job umziehen musst,
warum nicht dann auch bundesweit bewerben?
Azimo schrieb:> ich bin in Kürze mit meinem Master fertig
Wie gut?
Und mehrmals gefragt und nach wie vor unbeantwortet: in welcher
Fachrichtung?
> Hatte paar Gespräche, aber sie wollen alle nicht mehr zahlen.
Es gibt auch schlechte Ingenieure. Da will man nicht mehr zahlen.
Und wenn du beim Bewerbungsgespräch genauso gut auf deine
Gesprächspartner eingegangen bist, dann wundert mich das mit dem
niedrigen Angebot nicht so arg...
Lothar M. schrieb:> Azimo schrieb:>> ich bin in Kürze mit meinem Master fertig> Wie gut?> Und mehrmals gefragt und nach wie vor unbeantwortet: in welcher> Fachrichtung?
Hat er
Azimo schrieb:> Theo schrieb:>> Welche Fachrichtung?>> Habe MedTech an einer FH studiert. Sowohl Bachelor als auch Master(in> Kürze).
Lothar M. schrieb:> Azimo schrieb:>> ich bin in Kürze mit meinem Master fertig> Wie gut?> Und mehrmals gefragt und nach wie vor unbeantwortet: in welcher> Fachrichtung?
Fachrichtung schreibt er doch hier:
Azimo schrieb:> Theo schrieb:>> Welche Fachrichtung?>> Habe MedTech an einer FH studiert. Sowohl Bachelor als auch Master(in> Kürze).
Wobei hier die Frage ist, was MedTech bedeutet. Wahrscheinlich
Medizin-Technik. Oder aber Medien-Technik, falls es das gibt.
Die Art und Weise, wie er hier schreibt, erklärt dann aber auch, warum
er nur so schlechte Angebote bekommt.
Rolf R. schrieb:> Fachrichtung schreibt er doch hier:
Hoppla, ok. Das ist mir in dem vielen gelöschten Zeug untergegangen...
:-/
Aber die Frage nach dem "Wie gut?" gilt noch.
Azimo schrieb:>> Geh zu einem ordentlichen unternehmen.> Waren Mittelständische und Klitschen. Großkonzerne kann ich vergessen.
Warum kannst du die vergessen? Gibts keine im Umkreis von 200km?
Azimo schrieb:> Hallo,>> ich bin in Kürze mit meinem Master fertig und habe eine Frage zum> Einstiegsgehalt. Sind 32k für einen Einstieg eigentlich normal? Hatte> paar Gespräche, aber sie wollen alle nicht mehr zahlen. Ich lebe in NRW.
Ganz gut orientieren kann man sich immer am öffentlichen Dienst.
In gefragten Berufen (IT, Bau- und E-Ingenieurswesen, Ärzte) muss das
Gehalt erheblich (also > 50%) darüber liegen, wenn man die
nicht-monetären Bestandteile des öffentlichen Dienstes (Null Stress,
kaum Arbeitszwang, leistungslose Gehaltserhöhungen, auch als
Angestellter Defakto-Unkündbarkeit, sicherer Arbeitsplatz auch in
Krisenzeiten) mit einbezieht.
Mit Master ohne Berufserfahrung steigt man mit E13 als Angestellter ein:
€3827,03. Dazu kommt noch eine Zulage von ca. 200€, wenn der Arbeitgeber
eine Sicherheitsbehörde oder Ähnliches (BKA, BND, BfV, BSI, Bundesbank)
ist.
Als Beamter (in gefragten Berufen kann man sich immer nach <3 Jahren
verbeamten lassen, wenn man das möchte) fängt das dann mit A13 an:
4278,65€. Dazu kommen dann ebenfalls die Sicherheitszulage sowie die
Familienzulagen und die Beihilfe für die private KV.
Heißt: in den genannten Berufen solltest Du mit €6.000 anfangen,
darunter bist Du im ÖD besser aufgehoben.
> Autor: Azimo (Gast)> Datum: 20.10.2018 22:52> Sind 32k für einen Einstieg eigentlich normal?
Nein !
Wozu hast du überhaupt studiert ?
Das hat ja jeder Legastheniker, der in der siebten Klasse aus der Schule
gekommen ist, am Fließband.
Ist zwar wenig, aber in vielen kleinen Unternehmen, die u.U. finanziell
mächtig unter Druck stehen und je nach Gegend kein unübliches
Einsteigerakademikergehalt, selbst in der Industrie.
Oft sind die Top-Gehälter bei denen dann auch meist bei 55k. Sind aber
alles enorm wichtige Rädchen im Deutschlandgetriebe. Ohne die, würde es
hier keine besser bezahlten Stellen bei gleicher Tätigkeitsanforderung
oder IGM-Stellen mehr geben.
Abradolf L. schrieb:> Christian S. schrieb:> Wie kann man mit mehr als dem Doppelten der Betrages der Armutsgrenze> nicht zufrieden sein als Anfangsgehalt?> MfG>> Weil das völlig unterirdisch ist im Bezug auf die eigene Peer-Group?>> Was für ein dummes Gwaaf.
Es sei Dir mehr als das Doppelte der 32k gegönnt.
MfG
Andrea Nahles schrieb:> Alles was über dem Mindestlohn liegt ist in Ordnung. Den Rest> regeln> Angebot und Nachfrage.
In Ordnung? Blödsinn der Mindestlohn ist knapp über H4 Niveau und hier
wird einem alles zum Leben genommen.
Abradolf L. schrieb:> Christian S. schrieb:> Wie kann man mit mehr als dem Doppelten der Betrages der Armutsgrenze> nicht zufrieden sein als Anfangsgehalt?> MfG>> Weil das völlig unterirdisch ist im Bezug auf die eigene Peer-Group?>> Was für ein dummes Gwaaf.
Das finde ich nicht. Neben der Relation zur Peer-Group muss man auch die
absolute Höhe betrachten, da hat Christian S. freilich recht. Man wird
mit 32k am Anfang gut zurecht kommen in Deutschland, und darauf kommt es
doch in erster Linie an. Man kann sich dann ja immer noch steigern.
Ich finde es sogar ganz gut, wenn Absolventen am Anfang erst einmal
kleine Brötchen backen. Das große Geld kommt dann vielleicht später,
wenn man mehrere Jahre relevante Berufserfahrung gesammelt hat.
Außerdem muss man wohl noch berücksichtigen, dass es hier anscheinend um
Medientechnik geht.
Malte Tk schrieb:> Reden wir hier eigentlich über 32k brutto oder netto?
Brutto natürlich. Gehälter werden stets als Bruttobeträge angegeben, da
das Nettoeinkommen von persönlichen Variablen wie der Steuerklasse
abhängig ist.
Rick M. schrieb:> Welche Firmen mache solche Angebote?
Es waren kleine Frickelbuden für Embedded und Jobs als Prüfingenieur.
Rick M. schrieb:> Wie sehen deine Gehaltsvorstellungen aus?
Ich bin von 41k ausgegangen. Ich dachte, dass wäre normal für den
Einstieg.
Lothar M. schrieb:> Aber die Frage nach dem "Wie gut?" gilt noch.
Bachelor -> 2,1
Master -> aktuell 2,4 (ich muss noch aber 3 Klausuren und die
Masterarbeit)
Qwertz schrieb:> Ich finde es sogar ganz gut, wenn Absolventen am Anfang erst einmal> kleine Brötchen backen. Das große Geld kommt dann vielleicht später,> wenn man mehrere Jahre relevante Berufserfahrung gesammelt hat.
Mir ist schon klar, dass ich klein anfangen muss. Aber so übel hätte ich
das mit dem Gehalt mir nicht vorgestellt. Das bekommen ja sogar die
Leute bei mir im Umfeld, die eine Berufsausbildung hinter sich
haben(zwischen 30k-35k).
Es handelt sich bei mir um Medizintechnik.
MfG
Lothar M. schrieb:> Azimo schrieb:>>> Geh zu einem ordentlichen unternehmen.>> Waren Mittelständische und Klitschen. Großkonzerne kann ich vergessen.> Warum kannst du die vergessen? Gibts keine im Umkreis von 200km?
Für einen Großkonzern habe ich einfach nicht den idealen Lebenslauf :(
Fabian B. schrieb im Beitrag #5594270:
> Gehalt ist OK für einen FH-Abschluss oder als dualer Student....
Was denn? Meine 41k oder die 32k von den anderen?
Fabian B. schrieb im Beitrag #5594270:
> Gehalt ist OK für einen FH-Abschluss oder als dualer Student....
Uni, FH oder dualer Studiengang macht doch in der Praxis für das Gehalt
überhaupt keinen Unterschied, zumindest nach ein paar Jahren im Beruf.
Christian S. schrieb:> Wie kann man mit mehr als dem Doppelten der Betrages der Armutsgrenze> nicht zufrieden sein als Anfangsgehalt?>> MfG
Weil man dafür nicht studieren muss und das auch mit einem schlechten
Realschulabschluss bekommt.
Fabian B. schrieb im Beitrag #5594270:
> Gehalt ist OK für einen FH-Abschluss oder als dualer Student....
Träum weiter. Selbst die verdienen mehr. Wenn das für dich OK ist dann
sind deine ansprückebeinfach niedrig. Das gilt aber nicht für jeden.
Manche wollen mehr vom leben als toastbrot mit Marmelade.
> ich bin in Kürze mit meinem Master fertig und habe eine Frage zum> Einstiegsgehalt. Sind 32k für einen Einstieg eigentlich normal?
Unsinnige Frage - hast Du andere Angebote?
Nein? Dann erübrigt sich die Frage!
Ja? Dann dort bewerben und anfangen.
So einfach kann Logik sein.
> Hatte paar Gespräche, aber sie wollen alle nicht mehr zahlen. Ich lebe in > NRW.
Zieh nach Süddeutschland, wenn Du mehr willst.
Die Einstiegsgehälter von den Spezis hier gibt's nur da und sonst eben
nicht.
> Autor: Dr. Seltsam (Gast)> Datum: 21.10.2018 12:55> > Malte Tk schrieb:> > Reden wir hier eigentlich über 32k brutto oder netto?> 32k brutto Monatslohn
Auf Inbetriebnahme schon machbar.
Henry G. schrieb:> Weil man dafür nicht studieren muss und das auch mit einem schlechten> Realschulabschluss bekommt.
Es geht hier allerdings nur um ein Einstiegsgehalt, was sich als
Akademiker relativ schnell mehr als verdoppeln kann.
Qwertz schrieb:> Henry G. schrieb:>> Weil man dafür nicht studieren muss und das auch mit einem schlechten>> Realschulabschluss bekommt.>> Es geht hier allerdings nur um ein Einstiegsgehalt, was sich als> Akademiker relativ schnell mehr als verdoppeln kann.
Nö, wer sich von Anfang so weit nach vorn bückt, wird später kaum weiter
kommen.
Lass dich nicht verarschen, vergrößere deinen Suchradius, bewirb dich im
ÖD, geh ins Ausland (in dieser Reihenfolge). Mein Einstiegsgehalt war
ca. 45.000 Euro und das war 2008-2009. Günstiger ist Miete und
Lebenshaltung seither nicht geworden.
Azimo schrieb:> Gar nicht. Ich will den Einstieg vor dem Abschluss schaffen.
Mach erstmal eine Sache richtig fertig, bevor du die nächste anfängst.
Wenn du noch keinen Abschluss hast, warum sollte jemand dir die gleichen
Angebote machen wie den Leuten, die ihren Abschluss schon haben?
Henry G. schrieb:> Nö, wer sich von Anfang so weit nach vorn bückt, wird später kaum weiter> kommen.
Das sehe ich nicht so. Gerade bei einem Firmenwechsel nach ein paar
Jahren spielt es überhaupt keine Rolle, was man bisher bekommen hat.
32k schrieb:> bewirb dich im ÖD
Um viel Geld zu verdienen? Sehr lustig. In den öffentlichen Dienst geht
man aus anderen Gründen, aber sicherlich nicht des Geldes wegen.
32k schrieb:> Mach erstmal eine Sache richtig fertig, bevor du die nächste anfängst.> Wenn du noch keinen Abschluss hast, warum sollte jemand dir die gleichen> Angebote machen wie den Leuten, die ihren Abschluss schon haben?
Hast du selbst schon mal studiert? Man holt sich seinen Job, bevor das
Studium zu Ende ist.
Azimo schrieb:> Hast du selbst schon mal studiert? Man holt sich seinen Job, bevor das> Studium zu Ende ist.
Aus meiner Sicht geht eine kleine Auszeit nach Beendigung des Studiums
schon in Ordnung. Zeit im Beruf verbringt man danach eh noch genug im
Leben.
Qwertz schrieb:> Um viel Geld zu verdienen? Sehr lustig. In den öffentlichen Dienst geht> man aus anderen Gründen, aber sicherlich nicht des Geldes wegen.
"mehr als", nicht "viel". Das zu schlagende "Konkurrenzangebot" liegt
bei 32k.
Qwertz schrieb:> Azimo schrieb:>> Hast du selbst schon mal studiert? Man holt sich seinen Job, bevor das>> Studium zu Ende ist.>> Aus meiner Sicht geht eine kleine Auszeit nach Beendigung des Studiums> schon in Ordnung. Zeit im Beruf verbringt man danach eh noch genug im> Leben.
Und wo soll das Geld für die "Auszeit" herkommen?
Azimo schrieb:> Hast du selbst schon mal studiert?
Ja. Zwei mal. Erfolgreich mit Abschluss. Wieviele Abschlüsse hast du?
> Man holt sich seinen Job, bevor das> Studium zu Ende ist.
Soso
Man schaue mal hier https://www.boeckler.de/wsi-tarifarchiv_4829.htm
nach was so in den einzelnen Branchen gezahlt wird. In den Tabellen sind
die Einstiegsgehälter nach 3 jähriger Berufsausbildung mit einem Stern
gekennzeichnet.
Ich habe es mal für den Bereich Metall- und Elektroindustrie überflogen.
Da liegen die (Einstiegs-)Gehälter, vom Bundesland abhängig. auf die
Stunde gerechnet zwischen 16,35€ und 20,00€. Auf den Monat gerechnet
sind das zwischen 2700€ (32400€pA) und 3050€ (36600€pA). Von den
Idealvorstellungen (das Doppelte) Einiger hier weit entfernt.
Diese Tabellen gehen von Tarifgehältern aus. Es gibt (leider) genug
Firmen, besonders im mittelständischen Bereich, die sich nicht an den
Tarif gebunden fühlen und i.d.R. weniger zahlen. Die 32k sind also ein
durchaus übliche Anfangsgehalt nach einer 3 jährigen Berufsausbildung.
Als Ingenieur sollten es schon so um die 40000€pA sein.
Wenn man sich in einer Firma bewirbt die keine Tarifbindung hat, dann
werden die Gehälter sehr wahrscheinlich deutlich darunter liegen.
Letztendlich ist das ja auch nicht in Stein gemeißelt. Nach der
obligatorischen Probezeit kann man ja auch darüber noch einmal sprechen
bzw. sich nach einer besser bezahlten Stelle umsehen.
Qwertz schrieb:> Ich finde es sogar ganz gut, wenn Absolventen am Anfang erst einmal> kleine Brötchen backen. Das große Geld kommt dann vielleicht später,> wenn man mehrere Jahre relevante Berufserfahrung gesammelt hat.
Ist aber so ein bißchen wie das Heilsversprechen der Kirche: Später im
Paradies gibt's dann die Rückzahlung für all die Entbehrungen und die
Unbill im Leben. Nur entweder kommt "später" dann nie oder aber das
"Paradies" kommt nie. In Erwartung von "später" und "Paradies" war man
aber schön ruhig und artig und hat für andere den nützlichen Idioten
gegeben.
> Das finde ich nicht. Neben der Relation zur Peer-Group muss man auch die> absolute Höhe betrachten, da hat Christian S. freilich recht. Man wird> mit 32k am Anfang gut zurecht kommen in Deutschland, und darauf kommt es> doch in erster Linie an. Man kann sich dann ja immer noch steigern.>
Das Gehalt der "Peer-Group" sollte man aber nie unterschreiten, da man
seiner Peer-Group (und damit sich selbst) nur schadet. Man kommt auch
mit H4 noch zurecht. Das Zurechtkommen darf nicht der Maßstab sein. Der
Chef würde mit nem Fiat Panda statt einem 7er BMW auf seinem Parkplatz
ja auch noch zurecht kommen. Für den ist Zurechtkommen also
offensichtlich auch nicht der Maßstab.
Fabian B. schrieb im Beitrag #5594368:
> 32k wäre für die meisten Luschen hier im Forum noch zu viel...
Dann machst du als so 22k im Jahr?! ;-) Wegen 32k musst du nun wirklich
nicht neidisch werden.:-D
Fabian B. schrieb im Beitrag #5594405:
> Auf deinen Comment habe gewartet, du Vollpfosten...du postest hier ja
> auch täglich einen Dreck...warum soll ich für 22k arbeiten?
Da habe ich wohl ins Schwarze getroffen.
> Ich kriege 2400 Netto von der Uni....
Ich glaube kaum, dass eine Reinigungskraft an der Uni so viel Geld
verdient.
Fabian B. schrieb im Beitrag #5594409:
> Henry G. schrieb:>> ...>>>> Ich glaube kaum, dass eine Reinigungskraft an der Uni so viel Geld>> verdient.>> Tja, ich verdiene mehr Geld wie Du...neidisch?!
ALS Du!
Qwertz schrieb:> Um viel Geld zu verdienen? Sehr lustig. In den öffentlichen Dienst geht> man aus anderen Gründen, aber sicherlich nicht des Geldes wegen.
Aber man verdient mit einem Master sicherlich mehr wie 32k am Anfang...
> Aber man verdient mit einem Master sicherlich mehr wie 32k am Anfang...
kommt auf die Region an! Die 40k Anfangsgehalt ist wohl eher
Süddeutschland?
Außerdem ist er Anfänger - d.h. keine BE - da ist 32k realistisch zumal
das kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist; er ist einer von vielen ohne
BE, Vorteil ist das Alter sonst gar nichts.
Ing. gibt es genug, auch arbeitslose.
Und im übrigen stimmt das schon mit dem ÖD, deswegen wollen sie ja auch
alle in den ÖD, anders als früher.
Henry G. schrieb:> Und wo soll das Geld für die "Auszeit" herkommen?
Aus den Rücklagen natürlich. Gut, falls man die nicht hat, dann nimmt
man natürlich eher keine Auszeit.
Qwertz schrieb:> Henry G. schrieb:>> Und wo soll das Geld für die "Auszeit" herkommen?>> Aus den Rücklagen natürlich. Gut, falls man die nicht hat, dann nimmt> man natürlich eher keine Auszeit.
Welche Rücklagen? Wo sollen die in einem Studium herkommen? Da wachsen
nur die Schulden.
ohne Account schrieb:>> Aber man verdient mit einem Master sicherlich mehr wie 32k am Anfang...> kommt auf die Region an! Die 40k Anfangsgehalt ist wohl eher> Süddeutschland?
Du machst wohl Witze, oder?
Im ÖD ist das Einstiegsgehalt mit Master zur Zeit €47.837,88. Da sind
die Zulagen der diversen Behörden, die sich für wichtig halten, nicht
drin (Ministerien, Bundesbank, Bundesrechnungshof, Polizei,
Geheimdienste).
Wenn dann wirklich 32k-Einstiegsgehälter heutzutage üblich sind, ist es
kein Wunder, wenn so viele in den ÖD wollen.
> Du machst wohl Witze, oder?> Im ÖD ist das Einstiegsgehalt mit Master zur Zeit €47.837,88. Da sind> die Zulagen der diversen Behörden, die sich für wichtig halten, nicht> drin (Ministerien, Bundesbank, Bundesrechnungshof, Polizei,> Geheimdienste).
diese Stelle mag ausgeschrieben sein, aber nicht jeder Absolvent bekommt
sie deswegen - der AG hat die Auswahl zu diesem Preis, nicht der TO.
Natürlich kann man es versuchen.
> Wenn dann wirklich 32k-Einstiegsgehälter heutzutage üblich sind, ist es> kein Wunder, wenn so viele in den ÖD wollen.
davon ist auszugeben, sonst hätte der TO ja bessere Zusagen.
Aber er kann zufrieden sein, ist über Mindestlohn; für jemanden, der
noch nie gearbeitet hat ein fairer Anfangslohn.
Hi nochmals,
danke für ein paar vernünftige Kommentare. Ich werde mein Radius
erweitern. Umzug wäre kein Problem für mich. Beim Gehalt werde ich bei
etwa 40k für den Einstieg bleiben. In den öffentlichen Dienst will ich
nicht, da ich schon mal dort war als Wissenschaftlicher Mitarbeiter
tätig war. Langfristig ist das nichts und man sammelt keine
Industrieerfahrung.
MfG
Ist klar, dass meine Ausführung gelöscht wird, die übrigens sachlich
war.
Fabian B. darf allerdings weiter seine "Tja, ich verdiene mehr Geld wie
Du...neidisch?!" Kommentare ablassen und "Ich kann dein Leben kaufen"
Schwachsinn verbreiten.
Der Typ ist auch nicht ganz normal und ich wollte ihm nur sagen, dass er
mal nicht beleidigt sein soll und sich auf seine Promotionsstelle nicht
so viel einbilden braucht.
Ich glaube ja heutige Master sind wie Meister des Handwerkes nur das
Handwerk ist bisschen technisches geklicke mit etwas geistigem Gut.
Deshlab sind 32k für diese hoch Schwatzer super gut.
Filme gibt es ja auch nur als 4k zu gaufen!
Azimo schrieb:> Es handelt sich bei mir um Medizintechnik.
Medizintechnik ist heute das was in den 90`ziger Luft- und Raumfahrt war
als Studiengang. Massive WErbung für die Berufe in den Bereich und
gleichzeitig nur wenige Monopol-Unternehmen am Arbeitsmarkt.
Tipp von mir, switch auf Medizin-Inf. um.
Da kommst noch eher wo unter!
Azimo schrieb:> Ich werde mein Radius erweitern. Umzug wäre kein Problem für mich.
Das ist gut, zumindest am Beginn der Suche.
Konzerne würde ich nicht völlig ausschließen, auch wenn die Chancen da
direkt unter zu kommen eher gering sind, zumindest ohne genug Vitamin B
oder erstklassigem Abschluss.
Ich schrieb:> Azimo schrieb:>> Ich werde mein Radius erweitern. Umzug wäre kein Problem für mich.>> Das ist gut, zumindest am Beginn der Suche.
Das stimmt. Und statt für 32k in irgendeiner abgewrackten Gammelbude
abzuhängen, kannste auch für 45k-48k zum Dienstleister gehen mit einem
mittelprächtigen Abschluss, dann haste wenigstens die Chance in eine
ordentliche Bude reinschzuschnuppern, sammelst BE und orientierst dich
von da aus weiter.
Abradolf L. schrieb:> kannste auch für 45k-48k zum Dienstleister gehen mit einem> mittelprächtigen Abschluss, dann haste wenigstens die Chance in eine> ordentliche Bude reinschzuschnuppern, sammelst BE und orientierst dich> von da aus weiter.
Und man kann die Angebote, die unter 45k€/a liegen, freundlich lächelnd
ablehnen.
Zocker_54 schrieb im Beitrag #5594995:
> Irgendwann kommt ihr an den Punkt da dürft ihr Geld noch mitbringen.
Ingenieur gehört zu den Mangelberufen!
Neulich noch ein Beitrag eines FDP(?)-Politikers gelesen, man sollte
doch das Mindestgehalt auf 35k€/a für passende Bewerber aus
NICHT-EU-Ländern senken, als Anreiz.
48k€/a für BWLer etc. sind da viel zu viel.
Da sind 32k€/a dicht dran.
Versuchen kann man das.
Ich schrieb:> Und man kann die Angebote, die unter 45k€/a liegen, freundlich lächelnd> ablehnen.
Oder man antwortet genau so, wie man das oft auch zu hören bekommt.
"Ich prüfe das und werde mich dann melden". Natürlich dann nie.
Da werden einige erst mal schlucken. ;-b
> Oder man antwortet genau so, wie man das oft auch zu hören bekommt.> "Ich prüfe das und werde mich dann melden". Natürlich dann nie.> Da werden einige erst mal schlucken. ;-b
genauso läuft es, wenn die 45k-Stelle nicht gefunden wird .... und der
Bewerber kann weiter träumen wie einige andere hier.
Ich schrieb:> 48k€/a für BWLer etc. sind da viel zu viel.>> Da sind 32k€/a dicht dran.>> Versuchen kann man das.
Am ersten Arbeitstag bei den ganzen Vorstellungen der Firma habe ich
eine BWLerin kennengelernt. Bis wir "gute Freunde" geworden sind. Dann
hat sie die Frage aller Fragen gestellt. Es hat sich herausgestellt,
dass ich mit B.Eng. ETIT 13k mehr verdiene als sie mit M.Sc. BWL+USA
Ausland+Praktikum Premium OEM. Sie ist ausgerastet und konnte laut
eigener Aussage ein paar Nächte nicht mehr schlafen. Jetzt wartet sie
das MA Gespräch nach der Probezeit ab und will 10k mehr fordern. Ich bin
gespannt.
ANÜ schrieb:> Es hat sich herausgestellt,> dass ich mit B.Eng. ETIT 13k mehr verdiene als sie mit M.Sc. BWL+USA> Ausland+Praktikum Premium OEM.
Von einem Mangel an BWLern habe ich noch nie gehört.
Von einem Mangel an Ingenieuren schon.
Trotzdem reicht für einen Nicht EU-Ingenieur derzeit knapp 40k€/a aus,
um diesen einstellen zu dürfen, ein BWLer aus einem nicht EU-Land müsste
man um die 50k€/a zahlen.
Ich nehme mal an - Du hast NICHT für 32k€/a angefangen.
Ich schrieb:> ANÜ schrieb:>> Es hat sich herausgestellt,>> dass ich mit B.Eng. ETIT 13k mehr verdiene als sie mit M.Sc. BWL+USA>> Ausland+Praktikum Premium OEM.>> Von einem Mangel an BWLern habe ich noch nie gehört.> Von einem Mangel an Ingenieuren schon.
Ach was den Mangel gibt es nicht. Konsens in diesem Forum ist, dass man
selbst der geilste Hengst ist und viel verdient, Ingenieurmangel ein
Märchen der Lügenpresse ist und man sich nicht so anstellen soll ud für
32k Arbeiten soll.
Dennis schrieb:> Ach was den Mangel gibt es nicht.
Naja - aber davon hat jeder schon "gehört"!
Vom VDI - Hilfe, 80.000 Stellen, die nicht besetzt werden können - oder
aus der Politik, das nennt man dort Mangelberufe, für die man weniger
zahlen soll, um mehr Ingenieure aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland zu
holen.
Da das nicht so klappt, müssen wir billiger werden, ....
1.) Ein 32k€/a Angebot ist völlig in Ordnung!
2.) Dieses laut lachend abzulehnen ist aber auch völlig OK!
Für 2.) gehört etwas Arsch in der Hose!
Für 1.) nur etwas Neugier, wie der Bewerber reagiert.
Fabian B. schrieb im Beitrag #5595606:
> Beamter schrieb:> Habe zum Einstieg 40k bekommen.> Netto.>> Ist doch ok...aber du bist nicht das Nonplusultra...ich kenne einige,> die kriegen 100k Netto als Masterabsolvent...
Sofern du hier nicht mal eine Liste deiner Veröffentlichungen postest
glaubt dir niemand mehr.
Zeno schrieb im Beitrag #5595880:
> In der höchsten Einkommensgruppe (E17) in Baden-Württemberg verdient man> 68160€ Brutto.
Lol, Unsinn. Ohne LZ sind es schon 81k bei 35h. 106k bei 40h mit 14%
Zulage.
Dennis schrieb:> Ingenieurmangel ein Märchen der Lügenpresse ist und man sich nicht so anstellen
soll
Auch, wenn Du eine Esel bist: Es ist so !
Ein Kollege kündigt von sich aus, die Personaltante heult von wegen
"herber Verlust" und schreibt den Nachfolger gleich mal zwei Stufen
niedriger aus.
Eine Weile später kommt dann die nächste Heulerei: Wir finden Niemanden.
Zeno schrieb:> Abradolf L. schrieb:>> Lol, Unsinn. Ohne LZ sind es schon 81k bei 35h. 106k bei 40h mit 14%>> Zulage.>> Nicht labern - beweisen!
Schau in die Tabelle.
Azimo schrieb:> 32k schrieb:>> Mach erstmal eine Sache richtig fertig, bevor du die nächste anfängst.>> Wenn du noch keinen Abschluss hast, warum sollte jemand dir die gleichen>> Angebote machen wie den Leuten, die ihren Abschluss schon haben?>> Hast du selbst schon mal studiert? Man holt sich seinen Job, bevor das> Studium zu Ende ist.
Ich habe ihn mir danach geholt und bin mit 50k eingestiegen.
@Jo S.
Vielen Dank für deine Links. Habe mich nun registriert, damit ich
antworten kann. Das Problem ist nur, dass mein Englisch sehr schlecht
ist. Mit vielen MedTech Stellen kann ich deswegen nichts anfangen. Ich
befürchte auch, dass ich viele Absagen wegen meinem Namen bekomme. Ich
bin leider kein Biodeutscher.
Bis jetzt habe ich immer noch nichts gefunden :(
Ich versuche es dennoch weiter.
MfG