Wer macht eigentlich die Gesetze für die Entgeldgruppenordung
insbesondere wo die Techniker "landen"?
Wenn ich die Stellen so lese, dann lohnt sich das nicht 2 Jahre eine
Schule zu besuchen, wenn man das mit 2 Jahren BE auch erreicht.
So weit ich das lese, bleibt man als Techniker bei 9a/9b stehen, das
erreicht man auch ohne.
Würde sich Verdie dafür auch einsetzen, dass Techniker ähnlich wie
andere mit Fortbildung den Zugang zu E9 bis E12 bekommt?
> Autor: TechnikerAD (Gast)> Datum: 25.10.2018 12:53
Zu meiner Zeit gab es keine Anerkennung für den Techniker und den
Meister.
Ist wohl immer noch so.
Das ist kein Gesetz, sondern Ergebnis von (zum Teil jahrzehntealten)
Tarifverhandlungen.
Wobei (offiziell) nicht die Ausbildung die Entgeltgruppe bestimmt,
sondern die Stelle. Wenn der Arbeitgeber begründen kann, warum er einen
Techniker auf eine EG10-Stelle setzt... das ist ein Haufen Papierkram,
den sich eh niemand ansieht ;)
MfG, Arno
Arno schrieb:> Das ist kein Gesetz, sondern Ergebnis von (zum Teil jahrzehntealten)> Tarifverhandlungen.>> Wobei (offiziell) nicht die Ausbildung die Entgeltgruppe bestimmt,> sondern die Stelle. Wenn der Arbeitgeber begründen kann, warum er einen> Techniker auf eine EG10-Stelle setzt... das ist ein Haufen Papierkram,> den sich eh niemand ansieht ;)>
Der "Arbeitgeber" ist es wohl eher nicht, sondern der
Personalverantwortliche der Dienststelle, aber ohne Mitwirkung des
Personalrats wird das häufig eh nicht viel werden.
Ich meine das ist wohl noch der Status als man einen Techniker gemacht
hatte, wo wohl alles mehr auf Realschulelevel bzw. Berufsfachschulen
Level war.
Normal sollte es doch eher den weg ab und nicht ende E9 öffnen.
Andere Berufsgruppen kommen da doch auch ran. Und somit sehe ich keine
Anerkennung der Techniker.
Oder gibt es eine geheime Technikerzulage von 400 €?
TechnikerAD schrieb:> Entgel d gruppenordung
Auah.
TechnikerAD schrieb:> Würde sich Verdie dafür auch einsetzen,
Nochmal Auah.
Ich stehe morgen eine Stunde früher auf und schaue, ob mein
Trolldetektor noch reparierbar ist, die Anzeige ist gerade geborsten!
Anders: Das, was ich an Technikern erlebt habe, war keine höhere
Entlohnung wert. Die haben bewiesen, dass sie schulmäßig lernen und
Prüfungen bestehen können.
Im beruflichen Alltag hat es nichts gebracht, oftmals waren das Leute,
die auch vorher nichts auf die Reihe bekommen haben.
TechnikerAD schrieb:> Wer macht eigentlich die Gesetze für die Entgeldgruppenordung> insbesondere wo die Techniker "landen"?
Wenn der Techniker nur den Müll rausträgt?
Was willste den soeinem zahlen, deiner Meinung nach?
> Wenn ich die Stellen so lese, dann lohnt sich das nicht 2 Jahre eine> Schule zu besuchen, wenn man das mit 2 Jahren BE auch erreicht.
Ja, und?
> So weit ich das lese, bleibt man als Techniker bei 9a/9b stehen, das> erreicht man auch ohne.
Äh, geh mal zu Brunel&Co. dann weiste wie malochen geht!
> Würde sich Verdie dafür auch einsetzen, dass Techniker ähnlich wie> andere mit Fortbildung den Zugang zu E9 bis E12 bekommt?
Frag die Funktionäre von Verdie!
Echt, was wolltest du mit deinen Thread eigentlich?
Manfred schrieb:> TechnikerAD schrieb:>> Entgel d gruppenordung> Auah.>
"Dieses Skript ist über meine Internet-Seite [sic!] erhältlich und darf
als Ganzes gerne unentgeldlich [sic!] kopiert und weitergegeben werden."
Christoph Wölper, Basiswissen Chemie
http://www.uni-due.de/~adb297b
Woher sollen's die jungen Leute gescheit wissen ...
Mafred?
Gab es bei Dir heute schon etwas in der Tüte?
Manfred schrieb:> TechnikerAD schrieb:>> Entgel d gruppenordung> Auah.
Mani??? Kann ich Dir helfen?
Tut das immer noch aua???
>> TechnikerAD schrieb:>> Würde sich Verdie dafür auch einsetzen,> Nochmal Auah.>
Au weia das tat weh?
Soll ich pusten?
Manfred schrieb im Beitrag #5599369:
> Entlohnungsgruppe 1 würde ich führ Techniker vorschlagen,
Hättest Du Dich vielleicht anders nennen könnnen, so dass in diesem
Thread nicht zwei verschiedene "Manfred (Gast)" unterwegs sind?
Na egal, sei es drum, nach
Beitrag "Re: Staatlich geprüfter Techniker und öD" könntest Du mit EG1
sogar richtig liegen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Qualifikationsrahmen
EG 9a/9b erreicht man nicht automatisch sondern nur wenn du die
erfordelichen
Inhalte auch leistest.
Und dann steht auch noch die Frage im Raum welches Bundesland?
>>Verdie
Sind das nicht Dienstleister.
Du bist in einem E-Technikforum ohne zu nennen welchen Techniker du im
Sinn hast.
E-Technik - ist IGM
Manfred schrieb im Beitrag #5599369:
> Entlohnungsgruppe 1 würde ich führ Techniker vorschlagen, können ja nur> in der Schule sitzen und Prüfungen bestehen.> Hatte mal solche Pfeifen mit 1er Schnitt, die konnten nicht mal den> Lötkolben richtig halten.
Du verwechselst wohl Techniker und Ingenieure?
Für die Hochschulabsolventen mag die These stimmen.
Techniker haben für gewöhnlich eine Berufsausbildung
und Berufserfahrung, denn das ist eine Zugangsvoraussetzung.
Die wissen dann schon, wie sie Werkzeug richtig zu handhaben
sollen.
TechnikerAD schrieb:> Ich meine das ist wohl noch der Status als man einen Techniker gemacht> hatte, wo wohl alles mehr auf Realschulelevel bzw. Berufsfachschulen> Level war.
Ist es das denn nicht mehr? Ist der Standard mittlerweile noch weiter
abgesunken?
> TechnikerAD schrieb:>> wo wohl alles mehr auf Realschulelevel bzw. Berufsfachschulen>> Level war.
Das stimmt so nicht. An einer Berufsfachschule wird eine schulische
Berufsausbildung durchgeführt. Das ist die übliche Form der Ausbildung
in den meisten Ländern der Welt. In D überwiegt die betriebliche
Ausbildung.
Technikerschule ist eine Fachschule (so wie auch Meisterschule).
Die (Aufstiegs-) Fortbildung an einer Technikerschule beinhaltet auch
allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Englisch auf Fachschulniveau
(entspricht dem einer Realschule). Den Schwerpunkt bildet die fachliche
Weiterbildung. Man baut auf die Kenntnisse der Berufsausbildung auf.
Techniker sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Theorie und Praxis.
Ich rate allen Facharbeitern, die die nötigen Voraussetzungen haben, zur
Technikerschule - am besten in Teilzeit, um einen Verdienstausfall zu
vermeiden.
Dr. Seltsam schrieb:> Lieber gleich Studium. Dauert auch nicht viel länger.
...und ist wesentlich mehr wert auf dem Arbeitsmarkt; es sei denn, man
hat nicht den nötigen Intellekt und die Ausdauer dazu, dann ist ein
Technikerabschluss gewiss die bessere Wahl.
Bravo das beantwortet nicht meine Fragen.
Jo S. schrieb:>> TechnikerAD schrieb:>>> wo wohl alles mehr auf Realschulelevel bzw. Berufsfachschulen>>> Level war.>> Das stimmt so nicht. An einer Berufsfachschule wird eine schulische> Berufsausbildung durchgeführt. Das ist die übliche Form der Ausbildung> in den meisten Ländern der Welt. In D überwiegt die betriebliche> Ausbildung.>> Technikerschule ist eine Fachschule (so wie auch Meisterschule).
Richtig
>> Die (Aufstiegs-) Fortbildung an einer Technikerschule beinhaltet auch> allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Englisch auf Fachschulniveau> (entspricht dem einer Realschule).
Falsch, vielleicht das erste Jahr noch teilweise, bei der Meisterschule
ist das wohl eher der Fall.
>Den Schwerpunkt bildet die fachliche> Weiterbildung. Man baut auf die Kenntnisse der Berufsausbildung auf.
Das stimmt schon
So wenn ich den Angestelltenlehrgang 2 (vergleichbar mit Meisterschule)
bestehe, hab ich deutlich mehr Möglichkeiten.
Dann ist das doch so, dass der Staat die Fachschule also insbesondere
für Techniker, keine Anerkennung hat.
Wenn man für eine ingesamt 6 jährige Ausbildung, das gleiche Ziel
erreicht, wie mit einer 2 jährigen und etwas Berufserfahrung.
Oder gab es mal ein Gesetz, das alles unter dem Ingenieur, die E10 nur
durch Sonstige öffnet. Somit ist doch diese Fortbildung nicht anerkannt.
Wenn ich Gesetz bis E9 begrenze, warum ist das denn so?
Jo S. schrieb:> Die (Aufstiegs-) Fortbildung an einer Technikerschule beinhaltet auch> allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Englisch auf Fachschulniveau> (entspricht dem einer Realschule). Den Schwerpunkt bildet die fachliche> Weiterbildung. Man baut auf die Kenntnisse der Berufsausbildung auf.
Da habe ich aber was anderes gehört. Mit Abschluss der Technikerschule
erwirbt man zusätzlich das Fachabitur (Hochschulreife) und damit auch
die Berechtigung zu studieren. Früher brauchte man dazu die
Fachhochschulreife, was dann noch ein Jahr in Vollzeit/oder zwei
Jahre in Teilzeit bedeutete.
Hat man wegen fehlender Beteiligung wohl mal geändert.
Wer den Meister hat, darf mittlerweile auch studieren.
Bei Facharbeiter bin ich im Moment nicht sicher, vermute aber,
dass die auch studieren dürfen.
Allerdings haben die Hochschulen da ein Problem. Die finden die
Hochschulreife wohl nicht für ausreichend und veranstalten, zumindest
an der lokalen Uni, Qualifizierungsseminare um die Bildungsreife erst
mal Hochschultauglich zu machen.
Arno schrieb:> Das ist kein Gesetz, sondern Ergebnis von (zum Teil jahrzehntealten)> Tarifverhandlungen.
Ist zwar prinzipiell richtig, dass das Sache des Tarifvertrags ist, es
kommt aber aus dem Beamtentum. Dort gilt:
- einfacher Dienst (Hauptschulabschluss) -> A1-A5/A6
- mittlerer Dienst (Mittlere Reife/Berufsausbildung) -> A6-A9/A10
- gehobener Dienst (Fachholschulstudium) -> A9-A13
- höherer Dienst (Hochschulstudium) -> A13-A16/B1-B11
Das wurde also mehr oder weniger 1:1 übernommen.
Ok, dass heißt der öD sieht technische Berufe bzw. den Techniker als
deutlich wertloser an als andere, Fortbildungen.
Scheinbar trifft das auch bei Meistern zu.
Im Gesundheits- und Pflegebereich ist es bedeutet anders, dort benötigt
man keinen Hochschulabschluss, dort wird man für die höheren Gruppen
nicht ausgeschlossen.
Warum öffnente die Gewerkschaft das nicht für die Techniker?
Oder hat sich jeder Techniker eingeklagt oder wurde einfach vom
Personalrat höher gruppiert ?
Selbst Berufsausbildungen, wie Fachinformatiker bekommen, wenn Erfahrung
vorhanden ist, die E11. Da ist eine Durchlässigkeit, aber Techniker
bleiben bis E9.
Das wäre ja als wenn ein Techniker E15 bekommt und ein Ing. bleibt bei
E13.
Irgendwie kann das nicht richtig sein...
Dr. Seltsam schrieb:> Lieber gleich Studium. Dauert auch nicht viel länger.
Technikerschule in Vollzeitunterricht dauert 2 Jahre. Welches Studium
dauert auch nur 2 Jahre? ;)
Cerberus schrieb:> Da habe ich aber was anderes gehört. Mit Abschluss der Technikerschule> erwirbt man zusätzlich das Fachabitur (Hochschulreife) und damit auch> die Berechtigung zu studieren. Früher brauchte man dazu die> Fachhochschulreife
Kultus ist Ländersache, es kann in den Bundesländern unterschiedlich
gehandhabt werden.
Bayer: Nach erfolgreichem Abschluß des ersten Schuljahres an einer
Technikerschule erwirbt man die Fachschulreife (entspricht der mittleren
Reife). Im ersten Jahr werden die allgemeinbildenden Fächer
unterrichtet: Deutsch, Englisch, Mathe, Physik, Chemie, Sozialkunde,
etc.
Im 2. Jahr kann man eine Ergänzungsprüfung ablegen in den Fächern
Deutsch, Englisch, Mathe, etc. auf dem Niveau der FOS. Damit erhält man
die Fachhochschulreife und kann anschließend an einer FH fachgebunden
studieren. Die FH-Reife wird also nicht - wie so oft behauptet -
verschenkt.
Aber in anderen Ländern kann das anders geregelt sein.
TechnikerAD schrieb:> Wenn ich die Stellen so lese, dann lohnt sich das nicht 2 Jahre eine> Schule zu besuchen, wenn man das mit 2 Jahren BE auch erreicht.
Wie soll denn das funktionieren?
Wer eine 3-jährige Ausbildung hat, startet in E5 und kommt regelmäßig
nach langjähriger Tätigkeit in E7, bei hochwertigen Aufgaben in E8, aber
dann ist Schluß. Nur bei Altfällen war E9 drin. Dann gibt es noch den
Sonderfall, daß man ab Alter 40 eine Gruppe höher bewertet werden kann.
IT wird etwas besser vergütet: E6 bis E9
Meister: E7 und E8
Techniker: E8 und E9
D.h., beide Berufe zählen zum mittleren Dienst.
Der Vorteil mit Technikerabschluß ist, daß man schneller hochgruppiert
wird, z.B. von E6/7 in E8.
> So weit ich das lese, bleibt man als Techniker bei 9a/9b stehen
E9 ist Endstation
> das erreicht man auch ohne.
nein
> Würde sich Verdi dafür auch einsetzen, dass Techniker ähnlich wie> andere mit Fortbildung den Zugang zu E9 bis E12 bekommt?
Für den gehobenen Dienst E9-E12 wird Abitur plus Ausbildung
vorausgesetzt. Wenn man die Technikerschule besucht und bereits im öD
ist oder dorthin will, sollte man nebenher die Kurse der erforderlichen
allgemeinbildenden Fächer belegen und die sog. Ergänzungsprüfungen
ablegen, damit man die Fachhochschulreife erhält. Im öD ist eines der
wichtigsten Kriterien die Schulbildung. Das Fachliche ist meisten
zweitrangig - eher ne Formsache. Das Abforderungsniveau der tatsächlich
ausgeführten Tätigkeiten ist im Vergleich zur Privatwirtschaft gering.
Kritik zur Benachteiligung des technischen Dienstes
Es ist ganz offensichtlich so, daß Technik mißachtet wird. ( ex
Forschungsinstitute) Wenn ein Verwaltungsangestellter im mittleren
Dienst nebenbei ganz locker den Lehrgang zum gehobenen Dienst mitmacht
(AL2), schließt er als Fachwirt ab (entspricht etwa der Meisterprüfung)
in kommt in die höhere Laufbahngruppe E9 bis E12. Meister E7 und E8.
Techniker E8 und E9. Die Ungleichbehandlung ist klar. Warum ist das so?
Vermutlich können sich die "Techniker" (Meister, Techniker, Ing.) nicht
durchsetzen.
Durchsetzungsstark sind vor allem die Lehrer. Das Gegenteil sind die
"Techniker".
Verdi: Die setzen sich für die Interessen ihrer größten
Mitgliedergruppen ein, die fordern und demonstrieren. Die Leisen im
dunklen Eck hört und sieht man nicht.
Scheinbar begreifen viele nicht, dass man für ein Studium mind. 11. plus
12. Klasse benötigt.
Meiner Zeit war das immer noch mit Notenschnitt blockiert worden.
Dann hatte man eine *Berufsausbildung gemacht 3 Jahre und gearbeitet.
Dann hatte man keinen Zugang zu FH, was heute anders ist, da man während
der *Ausbildung die FHR nacharbeiten und ablegen kann.
Stimmt, dann müsste man diese Technikervereine mal einschalten.
Und Verdi sollte dazu Stellung nehmen. Z. B. bei den Bautechnikern hab
ich Stellen gesehen, die sind mit E10 bewertet.
Wenn man den AL2 durchblickt sind das 800h 100% Stoff für die gehobene
Laufbahn. Beim Techniker kommt noch Stoff der 11. 12. Klasse also FHR
Stoff dazu.
Es scheint mir, dass im öD nur Techniker arbeiten können, die wirklich
nicht viel von sich halten oder sich informiert oder einfach damit
abgefunden haben.
Witzig finde ich, dass man Studienabbrechner den Techniker anbietet,
damals reichte das Grundstudium für die Anerkennung aus. Dann gibt es
jetzt Studiengänger extra für Techniker, wo manches zugestanden ääähm
anerkannt wird. Gab es meiner Zeit schon, paar Module aus dem
Grundstudium.
Bloß sicherlich nicht in Mathe.
Dennoch finde ich es ein starkes Stück, dass man Techniker so massiv
entwertet im öD.
Selbst Informatikkaufleute haben die Option auf E11 Stellen.
Es muss ja echt ein lascher Job sein, was Techikern zugemutet wird.
Also äußerst anspruchslos, ähnlich sieht es wohl für die Ing.s aus!
Softwerker schrieb:> Ein Meister reicht auch und geht schneller. Alternativ gleich 3> Jahre> studieren anstatt 2 für den Techniker zu investieren.
dazu kurz, kann man jetzt schon mit einer Berufsausbilung sofort
studieren?
NEIN meiner Zeit sollte man mind. die FHR vorweisen.
TechnikerAD schrieb:> Wenn man den AL2 durchblickt sind das 800h 100% Stoff für die gehobene> Laufbahn.
800 Zeiteinheiten a 45 Min. Das entspricht 6 Mon. Vollzeitunterricht,
also nur die halbe Dauer einer Meisterschule.
TechnikerAD schrieb:> Es scheint mir, dass im öD nur Techniker arbeiten können, die wirklich> nicht viel von sich halten oder sich informiert oder einfach damit> abgefunden haben.
oder welche, die fachlich nicht viel können oder wenig arbeiten wollen
oder ein sicheres Einkommen bis zum Lebensende wollen.
TechnikerAD schrieb:> Selbst Informatikkaufleute haben die Option auf E11 Stellen.
Das sind aber seltene Ausnahmen. Möglicherweise, wenn Technik und
Dienstleistungen im hohen Volumen beschafft werden. Das sind dann aber
keine Stellen für normale Informatikkaufleute.
TechnikerAD schrieb:> dazu kurz, kann man jetzt schon mit einer Berufsausbilung sofort> studieren?> NEIN meiner Zeit sollte man mind. die FHR vorweisen.
Du solltest dich in Zukunft erst informieren und nicht einfach online
falsche Informationen teilen.
Ich zitiere:
Auch wer eine für das beabsichtigte Studium geeignete Berufsausbildung
ausgeschlossen und danach mindestens zwei Jahre Berufserfahrung erworben
kann, kann an einer Brandenburger Hochschule studieren.
https://mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.240828.de
Softwerker schrieb:
> Ich zitiere:> Auch wer eine für das beabsichtigte Studium geeignete Berufsausbildung> ausgeschlossen und danach mindestens zwei Jahre Berufserfahrung erworben> kann, kann an einer Brandenburger Hochschule studieren.>
Vor längerer Zeit gab es ein ähnliches Modell mit eingeschränktem
Fachangebot an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik.
Aktueller Stand ist mir unbekannt.
Softwerker schrieb:> TechnikerAD schrieb:>> dazu kurz, kann man jetzt schon mit einer Berufsausbilung
***************sofort*************************************
>> studieren?>> NEIN meiner Zeit sollte man mind. die FHR vorweisen.>> Du solltest dich in Zukunft erst informieren und nicht einfach online> falsche Informationen teilen.>> Ich zitiere:> Auch wer eine für das beabsichtigte Studium geeignete Berufsausbildung> ausgeschlossen und danach mindestens ********zwei Jahre************************
Berufserfahrung erworben
> kann, kann an einer Brandenburger Hochschule studieren.>> https://mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.240828.de
Du solltest auch mal etwas genauer lesen, was ja meist nicht sofort so
einfach ist!
Gab es schon mal 3 Jahre BE und dann einen Eigungstest.
Welche Voraussetzungen zu erfüllen sind, muß im Einzelfall geklärt
werden. Jedes Bundesland regelt das anders. Konkret auf den Seiten der
Fachschulen bzw. Hochschulen nachlesen.
Softwerker schrieb:> Auch wer eine für das beabsichtigte Studium geeignete Berufsausbildung> ausgeschlossen und danach mindestens zwei Jahre Berufserfahrung erworben> kann, kann an einer Brandenburger Hochschule studieren.
Zu bedenken ist, daß weder eine Berufsausbildung, noch die 2 Jahre
Praxis die Grundlagen für die Studierfähigkeit schaffen können. Das sind
Abitur bzw. FHR und auf diesen Wissensstand wird aufgebaut. Gute
Deutsch- und Englischkenntnisse sind für den Beruf ebenso wichtig:
mindestens FOS-Niveau.
IHK und HwK wollen ihre Berufsausbildungen für Personen mit besserer
Schulbildung attraktiver machen. Weil die meistens den direkten Weg in
Richtung Hochschule wählen. Die Schlauen fehlen in den Betrieben. Das
ist der eigentliche Grund für den beklagten Fachkräftemangel.
Jo S. schrieb:> IHK und HwK wollen ihre Berufsausbildungen für Personen mit besserer> Schulbildung attraktiver machen. Weil die meistens den direkten Weg in> Richtung Hochschule wählen. Die Schlauen fehlen in den Betrieben. Das> ist der eigentliche Grund für den beklagten Fachkräftemangel.
Vorsicht!
Nicht jeder, der einen höheren Schulabschluss aufweisen kann, ist
dadurch bereits als "schlauer" bestimmt. Ich habe völlig bekloppte
Abiturienten kennengelernt und pfiffige HSAler mit BA-Abschluss; ich
halte es daher für verfehlt, allein am erreichten Bildungsabschluss die
Kompetenz eines Menschen messen zu wollen.
Gleichwohl ist mir durchaus bekannt, dass sich gewerbliche Unternehmer,
insbesondere im Handwerk, von jeher zieren, Abiturienten einzustellen.
Die haben ja eh zwei linke Hände mit alles Daumen dran und diskutieren
den ganzen Tag, war zumindest vor einiger Zeit die vorherrschende
Einstellung.
Naja sollte vielleicht mal bei Verdi anfragen?
Ja, das Thema Bildung geht bei uns den Bach runter.
Aber schaut doch mal das Abiturprogramm oder das für Studienabbrecher
an!
Dort werden die dann zum Techniker oder Fachwirt hoch gepusht.
Finde ich auch völlig ok.
Bloß der öD hat keine Anerkennung, als ob der Techniker bei der IHK
abgelegt wird...
Jedenfalls kann ich mir kaum vorstellen, dass im öD viele Techniker und
Meister unterkommen.
Du hast ja überhaupt gar, gar keine Perspektive mehr!
Jo S. schrieb:> Das> ist der eigentliche Grund für den beklagten Fachkräftemangel.
Noch mal: Fachkräfte sind Leute mit einer abgeschlossenen
Berufsausbildung, Facharbeiter, Techniker, Meister, aber
auch in der Regel keine Hochschulabsolventen (ohne Berufsausbildung).
Hochschulabsolventen werden als Spezialisten eingestuft.
Wenn ein Hochschulabsolvent (z.B. FH) schon eine Berufsausbildung
absolviert hat, würde er technisch gesehen auch zu den Fachkräften
zählen, wenn der Spezialist da nicht höherwertiger wäre.
Da das ja auch eine Einkommensfrage ist, sind bei Fachkräften
eben nicht Spezialisten gemeint, sondern nachvollziehbar die
oben erwähnte Gruppe mit niedrigeren Einkommen als wie die
Akademiker.
TechnikerAD schrieb:> Du hast ja überhaupt gar, gar keine Perspektive mehr!
Im öD nicht, aber das ist auch nicht ungewöhnlich.
Geeignete Stellen habe ich hier Lokal hauptsächlich
an den Hochschulen gesehen und das sind Rosinenpicker tätig,
die selbst nicht wissen, was sie wollen. Von denen hab
ich mal eine Antwort erhalten, dass man dieses Jahr keinen
einstellen würde, dafür evt. im kommenden Jahr. Im Nachgang
kam da nichts mehr. Die erzählen auch viel, wie die freie
Wirtschaft, wenn der Tag lang ist. Die Polizei ist auch recht
wählerisch, aber genauso geizig.
Manfred schrieb im Beitrag #5599369:
> Hatte mal solche Pfeifen mit 1er Schnitt, die konnten nicht mal den> Lötkolben richtig halten.
Hmm, waren wohl ganz HARTe, wenn die dann noch Pfeifen konnten.
Ich meine, mit den Lötkolben falsch rum in der Hand!
Also sollte man mal Kontakt mit den Technikerverein und Verdi aufbauen.
Diese mit der Frage konfrontieren.
Ich sehe die Fortbildung für den öD als sinnlos.
Du kannst dann ja nur passen, wenn Du wie Fachkräfte (alles vor
Fachschule...) Dich auf Stellen bewirbst ab E10. Und irgendwo der
Abschluss anerkannt wird. Das sollte doch klappen, wenn man sieht, dass
Fachkräfte auf ähnliche Stellen mit Erfahrung bewerben.
Kann das sein, dass Erfahrung auch mit Praktikum anerkannt werden?
Dann müsste man sich ja da nur "einkaufen"...
Jo S. schrieb:> Dr. Seltsam schrieb:> Lieber gleich Studium. Dauert auch nicht viel länger.>> Technikerschule in Vollzeitunterricht dauert 2 Jahre. Welches Studium> dauert auch nur 2 Jahre? ;)
Techniker in Teilzeit dauert 3-3,5 Jahre
Studium FOM dauert auch 3,5 Jahre. 4 Jahre packt man idR auch an anderen
FHs
Dr. Seltsam schrieb:> Techniker in Teilzeit dauert 3-3,5 Jahre
Dachte an der DAA würde dafür 4 Jahre veranschlagt?
> Studium FOM dauert auch 3,5 Jahre.
TZ mit 30h/Woche aber dann!
Hab da einen bei Siemens getroffen, einen "Techniker", war ein richtig
falscher Arsch. Der glaubte auch "chillig" bei der FOM mal so die Zeit
absitzen und den Bac. of eng. machen zu können. War aber ned, der hat
das
optimierungskalkül der FOM ned einbezogen.
Der hängt jetz im 6. Semester immer noch mit Prüfungen aus dem 3
Semester "fest". Zahlen darf er aber jeden Monat aber munter weiter.
Recht geschieht dem!
> 4 Jahre packt man idR auch an anderen> FHs
Ja aber haste aber dann VZ-Studium!
Cerberus schrieb:> Jo S. schrieb:>> Das>> ist der eigentliche Grund für den beklagten Fachkräftemangel.>> Noch mal: Fachkräfte sind Leute mit einer abgeschlossenen> Berufsausbildung, Facharbeiter, Techniker, Meister, aber> auch in der Regel keine Hochschulabsolventen
Genau das meine ich doch. :)
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IHK und HwK wollen ihre Berufsausbildungen für Personen mit besserer
Schulbildung attraktiver machen. Weil die meistens den direkten Weg in
Richtung Hochschule wählen. Die Schlauen fehlen in den Betrieben. Das
ist der eigentliche Grund für den beklagten Fachkräftemangel.
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Dr. Seltsam schrieb:> Jo S. schrieb:>> Dr. Seltsam schrieb:>> Lieber gleich Studium. Dauert auch nicht viel länger.>>>> Technikerschule in Vollzeitunterricht dauert 2 Jahre. Welches Studium>> dauert auch nur 2 Jahre? ;)>> Techniker in Teilzeit dauert 3-3,5 Jahre
Mir ist die Version mit 4 Jahren bekannt.
> Studium FOM dauert auch 3,5 Jahre. 4 Jahre packt man idR auch an anderen> FHs
Der große Vorteil bei der Technikerschule in Teilzeit ist, daß man in
Vollzeit weiterarbeitet und auch voll weiter verdient. Den
Verdienstausfall von 4-5 Jahren (Studium und evtl. FOS) kann man oft
nicht mehr herein holen. Zudem ist man in einem festen
Beschäftigungsverhältnis bei einem evtl. attraktiven Arbeitgeber.
Insbesondere in einer Wirtschaftsflaute sind das goldwerte Vorteile.
Abi/FHR und Studium kann man auch nebenher machen. Z.B. Fernuni Hagen
;)
Jo S. schrieb:> Der große Vorteil bei der Technikerschule in Teilzeit ist, daß man in> Vollzeit weiterarbeitet und auch voll weiter verdient. Den> Verdienstausfall von 4-5 Jahren (Studium und evtl. FOS) kann man oft> nicht mehr herein holen. Zudem ist man in einem festen> Beschäftigungsverhältnis bei einem evtl. attraktiven Arbeitgeber.> Insbesondere in einer Wirtschaftsflaute sind das goldwerte Vorteile.
Kein Vorteil ohne Nachteil.
Teilzeit-Techniker sind psychisch wie physisch doppelt belastet und
da abends dem Stoff mit offenen Augen noch zu folgen, wird unterschätzt.
Wenn man da nicht ein High-Performer ist, bei dem vieles nur
Auffrischung ist, muss sich mit schlechten Noten (schlechter als "gut")
rum schlagen. Die Arbeitgeber raffen das nämlich nicht und sortieren
trotz Fachkräftemangel weiter munter nach Noten aus.
Sicher ist da gar nichts, weil eine höhere Qualifikation für
den Arbeitgeber attraktiver sein sollte, so der Glaube.
Ist auch nur Wunschdenken, weil man dann ja auch ein höheres
Einkommen haben möchte, bzw. einem zusteht und das passt dann
nicht mehr in das Unternehmenskonzept. Techniker bestanden ->
Kündigung, weil die belegte Stelle keine Technikerstelle ist.
Jeder bekommt die Stelle, wo er aus dem Blickwinkel des
Unternehmens am Besten (auch Einkommensmäßig) passt und geknebelt
werden kann.
Flexibilität von Arbeitnehmerseite wird immer verlangt, aber vom
Arbeitgeber wird in dieser Hinsicht kaum welche geboten.
Das ist wie ein Kinderspielzeug mit passenden Bausteinen.
Ein Dreieck passt nun mal nie in das Loch für ein Quadrat und
so sind auch Betriebe Personell organisiert.
Lässt sich ein Mitarbeiter nicht knebeln, ist er für den Job und den
Betrieb nicht (mehr) geeignet. Das ist natürlich nur ein KANN-Scenario,
aber ein Realistisches.
Daher auch "abhängige" Beschäftigung.
Cerberus schrieb:> weil man dann ja auch ein höheres> Einkommen haben möchte, bzw. einem zusteht
Nur weil man neinen Technikerabschluß hat, steht einem nicht automatisch
ein Technikergehalt zu. Das ist ein unausrottbares Märchen. Nur wenn man
eine Stelle bekommt, für die ein Technikerabschluß erfoderlich ist,
bekommt man auch ein entsprechendes Gehalt. Das war schon immer so.
> Techniker bestanden -> Kündigung, weil die belegte Stelle keine> Technikerstelle ist.
Völliger Quatsch! Dann bleibt alles beim alten. Techniker auf
Wartestellung, bis er eine Technikerstelle bekommt. In wirtschaftlich
rauhen Zeiten ist es besser als Techniker bereits eine
Facharbeiterstelle zu haben und dort weiter arbeiten zu können, als
arbeitslos zu sein.
Meine Aussage bezieht sich auf die nähere Zukunft. Wer in 2, 3 Jahren
oder später seinen Abschluß schafft, könnte in einer Abschwungphase oder
einer längeren Wirtschaftsflaute auf Jobsuche sein und dann große
Probleme bekommen. Wohl dem, der in ungekündigter Anstellung ist. Nur
weil wir den längsten Aufschwung in den letzten 4 Jahrzehnten haben,
heißt das nicht, daß es keine Zyklen mehr gibt. Erste Anzeichen gibt es
bereits für eine Abkühlung.
Das Wort "Techniker" kann man durch Meister, Ingenieur, Informatiker,
Dr.irgendwas ersetzen. Die Problematik ist bei allen gleich.
Cerberus schrieb:> Teilzeit-Techniker sind psychisch wie physisch doppelt belastet und> da abends dem Stoff mit offenen Augen noch zu folgen, wird unterschätzt.
Ja, es ist anstrengender, als Vollzeitunterricht.
Ich weiß das, weil ich in den Anfangsjahren eine Gruppe von rund 30
Technikern fachlich betreut habe. Alle machten die Technikerschule in
Teilzeit bei voller Erwerbstätigkeit. Das zeichnet diese Leute aus und
sie werden von den Unternehmen bevorzugt.
> Sicher ist da gar nichts, weil eine höhere Qualifikation für> den Arbeitgeber attraktiver sein sollte, so der Glaube.
Nichts ist sicher. ;) :)
Wer noch lange Zeit arbeiten muß, sollte sich über folgendes im klaren
sein:
Die bereits angelaufene große Rationalisierungswelle unter dem Decknamen
Industrie 4.0 wird hautsächlich Facharbeiterstelle betreffen. Bei den
Personalabbauprogrammen der Vergangenheit wurden überwiegend
Hilfsarbeiterstellen in der Produktion aufgelöst. Diesmal trifft es die
mittlere Qualifikationsebene. Nur bei höheren Qualifikationen
(Techniker, Ing.,Inf., etc.) könnte zusätzlicher Personalbedarf
entstehen.
Marx W. schrieb:> Dachte an der DAA würde dafür 4 Jahre veranschlagt?
Berufsbegleitend in 3 ½ Jahren zum staatlichen Technikerabschluss
Marx W. schrieb:> TZ mit 30h/Woche aber dann!
Nö, geht auch mit 40h
Marx W. schrieb:> Der hängt jetz im 6. Semester immer noch mit Prüfungen aus dem 3> Semester "fest".
Da muss man auch ehrlich sein, es packt halt nicht jeder.
Techniker ist halt relativ easy, wer Realschule und Ausbildung mit 2,5
oder besser gepackt hat, packt auch den Techniker.
Marx W. schrieb:> Ja aber haste aber dann VZ-Studium!
Nö, eben TZ neben dem Job.
Jo S. schrieb:> Mir ist die Version mit 4 Jahren bekannt.
Eckert ist 3 und DAA 3,5
Jo S. schrieb:> Der große Vorteil bei der Technikerschule in Teilzeit ist, daß man in> Vollzeit weiterarbeitet und auch voll weiter verdient. Den> Verdienstausfall von 4-5 Jahren (Studium und evtl. FOS) kann man oft> nicht mehr herein holen. Zudem ist man in einem festen> Beschäftigungsverhältnis bei einem evtl. attraktiven Arbeitgeber.> Insbesondere in einer Wirtschaftsflaute sind das goldwerte Vorteile.
Deswegen ja Studium neben dem Job und ja das packt man auch in 3,5
Jahren.
Ich hab FU Hagen in 4 Jahren geschafft neben VZ Job und Frau und Kind.
Klar war das hart.
Aber ohne Kind und "nur" FH wäre es "locker" auch in 3,5 Jahre machbar
gewesen. Vielleicht auch 3 Jahre.
Gut war "nur" W-Info.
Würde zu reiner Info oder ET auch nicht unbedingt raten, wenn man schon
Erfahrung hat. Mit dem passenden Vitamin B und den technischen Skills
aus der Ausbildung kommt man mit dem passenden Studium dann auch recht
"leicht" in die besseren Management Jobs
Mit Sicherheit ist eine berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich
geprüften Techniker mit 40 Std./Woche Arbeitszeit und dreimal pro Woche
Schule nichts für Weicheier.
Ich hatte 3 Jahre dreimal pro Woche und zwei Jahre viermal pro Woche,
Montags, Mittwochs, Freitags und Samstag morgen Unterricht bevor ich
einen Schritt in einen Vorlesungssaal machen konnte.
Dann kamen noch vier Jahre Vollzeit FH und drei Jahre vollzeit TU.
Sonst wird hier mal wieder viel Halbwissen, Unwissen und Polemik zum
besten gegeben.
Es würde zu weit führen auf allen Quatsch einzugehen.
Zocker_54 schrieb:> Es würde zu weit führen auf allen Quatsch einzugehen.
Du meinst auf alleine deine Posts?
Sorry, aber Techniker ist gegenüber einem Studium halt relativ easy.
Da beißt die Maus kein Faden ab.
Als Realschüler hat man den meisten allg. Inhalt eh schon durch.
Wer sich dann noch in seinem Feld auskennt kann 50% vom Rest auch schon.
TechnikerAD schrieb:> Scheinbar begreifen viele nicht, dass man für ein Studium mind. 11. plus> 12. Klasse benötigt.
Du lebst geistig noch in der alten BRD, anders kann ich mir deine
"Unwissenheit" nicht erklären!
Marx W. schrieb:> Dr. Seltsam schrieb:> Marx W. schrieb:> TZ mit 30h/Woche aber dann!>> Nö, geht auch mit 40h>> Nein, so easy ist die FOM auch wieder ned!
Ich kenn mehrere die es gepackt haben.
Was soll daran auch so schwer sein, für ein VZ Studium muss man maximal
30h die Woche aufwenden. Wenn man gescheit lernt. Die Woche hat 112
Stunden.
Abzüglich 60h für einen VZ Job inkl Pause und pendeln bleiben 52h übrig.
Da gehen 30 Stunden leicht rein. Wenn man jetzt noch berücksichtigt dass
die FOM keine 4 Monate Semesterferien hat und darauf erpicht ist den
Studenten nicht das Leben zur Hölle zu machen wie viele staatliche
Hochschulen...
Da waren meine Finger schneller als der Kopf:
Die Woche hat 112 Wache Stunden bei 8Std schlaf pro Tag ;-)
Der Aufwand für die FOM dürfe bei ca dauerhaften 20h laufen wie mir mein
Bekannter erzählt hat. Das geht sich mit 40h VZ leicht aus. Ich hab
selbiges für die FUH auch gebraucht das war aber halt Uni und 2 Semester
mehr.
4,5 Jahre (oben vertippt)
Dr. Seltsam schrieb:> Da waren meine Finger schneller als der Kopf:> Die Woche hat 112 Wache Stunden bei 8Std schlaf pro Tag ;-)
Dein Pseudonym ist mehr als wahr!
Denk mal mehr über den Mist nach den du verzapfst!
Selbst Zocker54 aka Zuckerle liefern mehr realen Inhalt!
Und hier:
https://www.technikakademie-bs.de/bildungsangebot/bachelorstudium/berichte/https://www.technikerschule-augsburg.de/bildungsangebot/bachelor-studium/bachelor-of-engineering-im-ausland.html
kann man einen Bachelor- und einen Masterabschluss direkt nach einem
Techniker-Abschluss machen. Damit also sogar ohne Abitur und ohne
FH-Reife.
Inhalte der Technikerausbildung werden auf das Studium angerechnet.
"Schöne" neue Welt.
"Die Glyndŵr University erkennt den Abschluss zum staatlich geprüften
Techniker – im Gegensatz zu deutschen Fachhochschulen -- mit Credit
Points nach dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS)
an. Die Absolventen unserer Technikerschule in den Fächern
Elektrotechnik und Maschinenbau haben somit die Möglichkeit, in nur
einem Jahr den akademischen Grad des Bachelor of Engineering, im
Fachbereich Informatiktechnik den des Bachelor of Science zu erreichen."
> Autor: Dr. Seltsam (Gast)> Datum: 28.10.2018 19:57> Sorry, aber Techniker ist gegenüber einem Studium halt relativ easy.> Da beißt die Maus kein Faden ab.> Als Realschüler hat man den meisten allg. Inhalt eh schon durch.> Wer sich dann noch in seinem Feld auskennt kann 50% vom Rest auch schon.
Die eigentliche Leistung beim berufsbegleitenden Techniker besteht darin
das er zu den 40 Std./Woche noch 12 bis 15 Std./Woche Unterricht hat. Er
kommt also locker auf 55 Std./Woche. Zählt man noch einiges an Übungen
hinzu sind wir bei 60 - 65 Std./Woche.
Und das über 4 Jahre.
Das sind schon Inbetriebnahme-Verhältnisse. Dies ist die eigentliche
Leistung vor der ich den Hut ziehe. Das die fachlichen Anforderungen
nicht an ein Studium/Fachoberschule heran reichen ist hier zweitrangig.
Zocker_54 schrieb:> Und das über 4 Jahre.
3-3,5 Jahre
Zocker_54 schrieb:> 12 bis 15 Std./Woche Unterricht hat
Ja, AbhockZeit halt gähn
Abends 2h RTL ist anstrengender.
Zocker_54 schrieb:> Zählt man noch einiges an Übungen> hinzu sind wir bei 60 - 65 Std./Woche.
Für die wo die Hauptschule schon fast nicht geschafft haben.
Ansonsten 10h die WOche fleißig und gescheit in den Techniker
investiert, dann packt man es auch.
Wer 25h brauch, ja bitte. Man kann auch 16 Semester studieren für den
Bachelor.
> Autor: Dr. Seltsam (Gast)> Datum: 29.10.2018 08:03
Bist einfach ein Dummschwätzer !
> Man kann auch 16 Semester studieren für den Bachelor.
Was ist Bachelor ?
Hast du das abends bei RTL gesehen ?
Mensch bist du ein arme Würstchen. Hast du überhaupt den
Hauptschulabschluss geschafft ? Ich habe da meine Bedenken !
TechnikerMasterDirect24 schrieb:> Und hier:>> https://www.technikakademie-bs.de/bildungsangebot/...> https://www.technikerschule-augsburg.de/bildungsan...> kann man einen Bachelor- und einen Masterabschluss direkt nach einem> Techniker-Abschluss machen. Damit also sogar ohne Abitur und ohne> FH-Reife.> Inhalte der Technikerausbildung werden auf das Studium angerechnet.> "Schöne" neue Welt.
Hmm ... bei meinem Techniker in Vollzeit stand der Erwerb der FH Reife
auf dem Plan, inkl. den benötigten Fächern (Jahr 1 war dannn Mathe,
Mathe und Mathe)
Zocker_54 schrieb:> Bist einfach ein Dummschwätzer !
Selbstgespräche? Ab in die Klinik!
Zocker_54 schrieb:> Was ist Bachelor ?
Dass du das nicht weißt, ist mir klar, Herr "man alda mein Technikär ist
so bock hart alde isch schwör"
Zocker_54 schrieb:> Hast du das abends bei RTL gesehen ?
Verwechselst du uns beide wieder, nimm deine Pillen.
Zocker_54 schrieb:> Hast du überhaupt den> Hauptschulabschluss geschafft ?
Nö, denn sowas ist nur was für plenkende Versager wie dich.
Ich saß mal 2 Monat in der Abendschule zum Techniker ET, hab nur schnell
gemerkt, das ist nix, denn jede letzte Nulpe die ihren Abschluss mit 4,0
bestanden hatte, wurde noch durchgeschleift und angefangen haben wir
quasi mit Material aus dem 1 LJ, damit auch jeder Horsti wie Zocker_54
(die zahl steht für die IQ) auch mitkommt...
Ich habe mal gegoogelt:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/50/Deutsches_Bildungssystem-quer.svg/1280px-Deutsches_Bildungssystem-quer.svg.pnghttps://de.wikipedia.org/wiki/Terti%C3%A4rer_Bildungsbereich
Für einiges scheint eindeutig die Technikerschule, also die Fachschule
in Sek. 2 zu sein, was so falsch ist!
So jetzt kommt der Knüller, wären diese Schulen in diesem Bereich. Dann
würde ich den öD total verstehen.
Aber so wie es ist, ist es formell ein Fall für das Gericht, weil das
schon an Betrug grenzt.
Da man Berufsfachschule und Fachschule gleichsetzen möchte. Es wird
allerhöchste Zeit für eine Bildungsreform, die nicht nur den DQR
darstellt, der scheinbar nicht gültig ist hier für den öD!
Mit der Anrechnung für ein Hochschulstudium (ehmalig FH...) hat sich
vieles geöffnet. Was fair ist, denn für andere Fachrichtungen gibt es
das schon länger.
TechnikerAD schrieb:> Mit der Anrechnung für ein Hochschulstudium (ehmalig FH...) hat sich> vieles geöffnet. Was fair ist, denn für andere Fachrichtungen gibt es> das schon länger.
Könntest du das näher erläutern?
Im ÖD gibt es keine Anerkennung. Ab und an gibt es mal E10 aber nur mit
Ausnahme.
Hat halt keine Unterstützer.
Dagegen die Sesselfurzer aka Verwaltungskräfte können in 2 Jahren TZ
ihren AL2 machen und bis E12 damit kommen.
Zocker_54 schrieb:> Die eigentliche Leistung beim berufsbegleitenden Techniker besteht darin> das er zu den 40 Std./Woche noch 12 bis 15 Std./Woche Unterricht hat. Er> kommt also locker auf 55 Std./Woche. Zählt man noch einiges an Übungen> hinzu sind wir bei 60 - 65 Std./Woche.> Und das über 4 Jahre.>
35h + x -> 50-55h/W an 6 Tagen
Das war auch mein Pensum im (Vollzeit) Studium an 5 Tagen / Sa. Job
> Dass die fachlichen Anforderungen> nicht an ein Studium/Fachoberschule heran reichen ist hier zweitrangig.
Wenn die Ergänzungsprüfungen der allgemeinbildenden Fächer (Bayern)
gemacht werden, dann entspricht das in Summe der FOS + Technikerschule.
Das Niveau einer Hochschule ist deutlich höher, als das einer
Technikerschule.
Jo S. schrieb:> Zocker_54 schrieb:>> Die eigentliche Leistung beim berufsbegleitenden Techniker besteht darin>> das er zu den 40 Std./Woche noch 12 bis 15 Std./Woche Unterricht hat. Er>> kommt also locker auf 55 Std./Woche. Zählt man noch einiges an Übungen>> hinzu sind wir bei 60 - 65 Std./Woche.>> Und das über 4 Jahre.>>> 35h + x -> 50-55h/W an 6 Tagen> Das war auch mein Pensum im (Vollzeit) Studium an 5 Tagen / Sa. Job>>> Dass die fachlichen Anforderungen>> nicht an ein Studium/Fachoberschule heran reichen ist hier zweitrangig.>> Wenn die Ergänzungsprüfungen der allgemeinbildenden Fächer (Bayern)> gemacht werden, dann entspricht das in Summe der FOS + Technikerschule.> Das Niveau einer Hochschule ist deutlich höher, als das einer> Technikerschule.
Das sind doch viel zu flache Ausagen.
Hochschulen unterscheiden sich radikal untereinander, genau so wie der
Anspruch. Das kann man nicht alles über einen Kamm scheren.
Wenn wir jetzt ne TU mit einer FH vergleichen, dann die TU mit einer
laschen Technikerschule ohne echten Oberstufenlevel, dann gebe ich Dir
Recht.
Aber es gibt nun mal Grundmodule, die in einer FH ähnlich oder gleich
vom Inhalt sind.
Bewiese ist es ja, da es schon Anrechnungen gibt. Bitte selber googeln.
Aber ich finde diese schwarz weiß Aussagen wirklich zu flach.
Also ich erwarte von der Gewerkschaft und diesem Verein schon, dass ich
gleiche Chancen habe im öD, wie die Leute im Pflege und Sozialenbereich,
natürlich auch wie die Leute in der Verwaltung.
Sonst müsste es doch eine echte Technikerzulage geben.
Googelt man danach 39,90€ Das ist eher ein schlechter Scherz oder was
soll das? Dafür kann man wohl ein Getränk mehr im Monat kaufen, um sich
das schick zu trinken?
TechnikerAD schrieb:> Googelt man danach 39,90€ Das ist eher ein schlechter Scherz oder was> soll das? Dafür kann man wohl ein Getränk mehr im Monat kaufen, um sich> das schick zu trinken?
Man sollte nicht über seinen Verhältnissen saufen!
TechnikerAD schrieb:>> Wenn die Ergänzungsprüfungen der allgemeinbildenden Fächer (Bayern)>> gemacht werden, dann entspricht das in Summe der FOS + Technikerschule.>> Das Niveau einer Hochschule ist deutlich höher, als das einer>> Technikerschule.>> Hochschulen unterscheiden sich radikal untereinander, genau so wie der> Anspruch. Das kann man nicht alles über einen Kamm scheren.
Das ist richtig. Es gibt große Unterschiede zw. Bundesländern (Politik),
Schulen/Fachschulen/Hochschulen und Dozenten. Die Unternehmen kennen
diese Unterschiede ganz genau.
Unabhängig davon gebe ich dir recht: Personal im technischen Dienst wird
massiv benachteiligt.
Ursachen: Die Leute organisieren sich nicht, fordern nichts, können sich
nicht durchsetzen.
Es gibt andere Berufsgruppen, von denen man lernen könnte.
Mach du den Anfang! ;)
Gruß
Jo S.