Gast
#5603111
Hi, meine Bachelorarbeit behandelt ein Sensorsystem in einer Art Wasserbecken, das mit einer Funkverbindung (433 MHz) ausgelesen wird. Die Versorgung des Sensorsystems erfolgt mit einer kleinen Batterie. Damit die Batterie möglichst lange hält, soll die Sendeleistung möglichst niedrig und optimal eingestellt sein. Nun bin ich kein HF- bzw. Antennen-Spezialist und benötige für diese Optimierung ein bisschen Hilfe. Das Sensorsystem (gekapselt) befindet sich in Wasser und kann sich in der Orientierung ändern und ändert damit auch die Orientierung der Antenne. In einer Entfernung von etwa 40 cm befindet sich die Ausleseantenne (Luft und Netzspannung), mit der die Kommunikation zum Sensorsystem aufgebaut werden soll. Wie gehe ich da am besten vor? Momentan werden 433 MHz Funk-ICs an 50 Ohm Standardantennen verwendet. Das System funktioniert, allerdings bricht die Kommunikation bei einer „schlechten“ Orientierung der Antennen zueinander ab. Zusätzlich wäre eine längere Laufzeit und dementsprechend eine niedrigere Sendeleistung wünschenswert. Was kann ich tun? Meiner Meinung findet die Kommunikation lediglich im Nahfeld der Antennencharakteristik statt. Ist es dann überhaupt gut, wenn zwei Standard-Dipolantennen verwendet werden? Wie beeinflusst das die Antennenanpassung? Wie wäre eine Nahfeldkommunikation (40cm) mit sich ändernder Antennenorientierung besser zu realisieren? Ach, mehrere Antennen ist nur im Notfall eine Option. Vielen Dank